Belegschaft in Sorge: Wird Ipsen nach China verkauft? 勞動力護理:如果易普森賣給中國?

rd | 25. November 2016, 18:05 | 24 Kommentare
China kann manchmal näher sein, als man denkt: Firmensitz von Ipsen an der Flutstraße

China kann manchmal näher sein, als man denkt: Firmensitz von Ipsen an der Flutstraße

Die Unruhe in der Belegschaft ist so groß, dass sogar bereits einen Brief an die Klever Bundestagsabgeordnete Dr. Barbara Hendricks geschrieben wurde. Darin äußern ungenannte „Ipsen Freunde“ die Bitte, dass die Umweltministerin ihren Kabinettskollegen Sigmar Gabriel einschalten möge. Es geht um die Klever Firma Ipsen, ein Traditionsunternehmen mit mehr als tausend Beschäftigten weltweit (davon 300 in Kleve). Auf dem Gebiet der Wärmebehandlungsanlagen ist Ipsen Weltmarktführer.

Ein Beispiel: Derzeit ist das Unternehmen vom Niederrhein der einzige Ofenhersteller, der Austrittsdüsen von Raketen im Ganzen wärmebehandeln kann, wodurch diese viel hitzebeständiger und leistungsfähiger sind als Konkurrenzprodukte. Auch in den Triebwerken amerikanischer Kampfjets finden sich solche Düsen.

In potenziellen Zukunftstechnologien wie dem „3-D-Metalldruck“, die eine neue Art der Wärmebehandlung erfordern, steht Ipsen ebenfalls an der Speerspitze des Fortschritts. Dazu ist das Unternehmen Allianzen mit anderen Herstellern eingegangen, deren Grundvoraussetzung absolute Verschwiegenheit und Vertraulichkeit sind. Es geht also um unschätzbares, hochsensibles Technologie-Know-how.

Das aber sehen viele Mitarbeiter von Ipsen nun gefährdet, denn sie wollen erfahren haben, dass ihr Unternehmen verkauft werden soll. Derzeit gehört Ipsen zum Portfolio der Anlagegesellschaft Quadriga Capitals in Frankfurt. Als potenzieller Käufer wird der chinesische Konzern ACME Furnaces China genannt. Auf welchen Feldern das Unternehmen mit Sitz in Changsha, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hunan, unterwegs ist, zeigt ein im Internet verfügbarer Film (siehe unten). Es sind viele Raketenstarts und Flugzeuge zu sehen.

In dem Brief an Hendricks befürchten die Mitarbeiter einen „gigantischen Know-how-Transfer“ und machen sich „große Sorgen um den Fortbestand der Firma Ipsen in Kleve“. In den Verkaufsbestrebungen sehen sie „reine Profitgier“ am Werk, die die Zukunft der Mitarbeiter und deren Familien außer Acht lasse.

Von der Geschäftsführung von Ipsen sowie von Quadriga Capitals war heute keine Stellungnahme zu erhalten.

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24 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 24. laloba

    @23 Hhm … sischer dat

     
  2. 23. ???

    @22. laloba

    ……. solche Ausdrücke /Redewendungen kommen nach gemachten „Erfahrungswerten“, aus Europa……..

     
  3. 22. laloba

    „die Braut erstmal kräftig aufgehübscht wird“ (damit sie dann gewinnbringender verkauft werden kann) …

    Ah ja. Kommen solche Ausdrücke/Redewendungen eigentlich aus Indien oder so?

     
  4. 21. Andreas Bulkens

    Also in China war ich einige Male, es ist ein großes Land mit vielen regionalen Unterschieden.
    Man kann mit Chinesen gut zusammenarbeiten, allerdings sind Chinesen auch dafür berüchtigt, Dinge plump zu kopieren.
    Im Moment bin ich häufiger bei einem Stahlkonzern zu Gast, welcher u.U. durch ein indisches Unternehmen „übernommen“ werden könnte – zumindest verhandelt man über eine Kooperation etc. .
    Auch dort sind die Beschäftigten arg verunsichert, zumal die Braut erstmal kräftig aufgehübscht wird … unter anderem auch durch ein stark gesteigertes „outsourcing“ im Personalbereich.
    Selber arbeite ich in einem sehr speziellen Maschinenbaubereich, auch wir haben chinesische Konkurrenz. In unserem Fall ist es aber zum Glück so, dass wir uns nur sehr selten in die Quere kommen.
    Aber zurück zum Thema: Wenn ein Unternehmen übernommen wird, so bedeutet dies nicht unweigerlich -wenn auch in den meisten Fällen eben doch- dass Stellen abgebaut und Produktionsstätten verlagert werden.
    Kleve ist zwar nicht der Nabel der Welt, aber die Lage ist in Europa angenehm zentral.
    Vielleicht wird Ipsen ja nur als Fuß in der Türe für den nordamerikanischen Sektor gebraucht?

     
  5. 20. Chewgum

    @19 Nennt sich Globalisierung und wird nicht enden, Protektionismus gilt nicht mehr als zeitgemäß. Wenn die Chinesen in den USA bald keinen Fuß mehr in die Tür bekommen sollten, werden sie sich um so mehr auf Europa stürzen.

     
  6. 19. so isses-bad

    jaja, die ´Chinesen…auch den Büchermarkt haben sie im Griff, bzw. drucken dort billig (Qualität?). Im Kleverland sieht es z.zt. für etliche Betrieb nicht gut aus (in den letzten Wochen). Düsen,Taxiunternehmen,Buchdruck…wo soll das enden und das vor Weihnachten!

     
  7. 18. Dietmar Shields

    Tja, außer dem gut unterrichtenden Blog hier hat das wohl noch niemand in Kleve mitbekommen, in den Tages- und Käseblättern steht noch kein Wort über das Thema.

     
  8. 17. Husky

    @11 Gabriel will also?

    Wenn die CDU nicht will fällt Gabriel um, die er es immer tut

     
  9. 16. Chewgum

    Im einer hochkollektivistischen Gesellschaft wie in China zählen Leistung und Anpassung und gehen immer vor individueller Selbstverwirklichung und Arbeitnehmerrechten.

    Und deshalb geht Arbeitskampf auf chinesisch auch schon mal so:
    http://www.taz.de/!5064397/

     
  10. 15. K. Brückenbauer

    *

    Ein Jeder hat so seine Erfahrungen mit den Chinesen. Meine Erfahrungen sind gemischt. Es sind auf jeden Fall clevere Geschäftsleute. In meinen Augen ist der größte Unterschied die Kultur; mit Kultur meine ich, wie die Chinesen aufgewachsen sind.

    Was wir hier in Kleve oft haben ist doch, dass man bodenständig aufwächst. Man lernt von Kindesbeinen an den Müll zu sortieren, den Wasserhahn nach dem Gebrauch zu schließen usw. – Nachhaltigkeit.
    Diese Dinge sind bei den Chinesen nicht vorhanden. Sie machen die Dinge, wenn man Geld verdienen kann, dann sortieren sie den Müll. Es wird durchgerechnet, dann faktisch entschieden. (Ich wollte hier mal ein einfaches pragmatisches Beispiel geben, es läßt sich auf vieles übertragen.)

    Hier noch etwas in eigener Sache: Ich bin mir nicht sicher, ob es Chinesen gibt, die Kleveblog lesen.

    Wenn das so sein sollte und „Mr. K. Lim“ rein zufällig diesen Blogeintrag lesen sollte, dann bitte ich ihn, mir meinen H.P. Drucker/Scanner, meine Bücher und meinen Koffer zurück nach Kleve zu schicken (Adresse können Sie ja aus meiner Arbeitsgenehmigung entnehmen). Schließlich habe ich die Baustelle auch ordnungsgemäß abgeschlossen.

    Danke!

    ***

     
  11. 14. R K H

    Vielleicht laufen auch nur die Patente langsam aus?

     
  12. 13. jean baptiste

    @7 A.B.

    zu: Geschäft , gewollt, und nicht verwerflich

    Das hört sich aber in der Präsentation von Ipsen http://www.ipsen.de/Documents/Ipsen-Europe/Ipsen-Ethikkodex.pdf
    ganz anders an.
    Und wenn Sie einmal überlegen , Arbeitnehmer sind ein Nichts ohne das zugehörige Unternehmen , aber ein Unternehmei ist nichts ohne seine Arbeitnehmer.
    Zusammen bringen sie das ein, was sie haben, die Firma die Infrastruktur und das Kapital , die Angestellten ihre Arbeitskraft und ihr Können / Kreativität.
    Wenn dann eine Dritte Partei darin bezogen wird, um das nötige Kapital zu beschaffen, bedeutet das nicht, daß ihnen damit Alles gehört.
    Bei Kapitalbeschaffern gibt es halt Investoren und Heuschrecken.
    Quadriga scheint nicht mal zu den typischen Heuschrecken zu gehören, nur sehe ich als bedenklich an, daß sie im Falle Ipsen 88% Anteilseigner sind, wobei ihr typisches Engagement bei anderen Firmen in ihrem Portfolio um die 40 % liegt.

    Übrigens, interessant ist ein Interview mit Peter Lankes , Ipsen Holding, in TW http://www.ihk-niederrhein.de/tw-Archiv/2012/06/008.pdf der Hauspostille der IHK.
    Erste Seite rechts , zum Thema Finanzinvestoren . Da sehen Sie, was verabredet und gewollt war .

    N.B: ich habe gar keine Verbindung zu Ipsen oder den anderen beteiligten Parteien, deswegen erwähne ich das standardmässig nicht !

     
  13. 12. jean baptiste

    Übrigens schon erstaunlich wie man hier am Niederrhein tickt.
    Bei überregionalen Wahlen liegt die CDU haushoch vorne, bei den letzten Bundestagswahlen hat das Wahlvolk stets Pofalla zu seiner Speerspitze in Berlin erkoren,
    aber wenn`s um Wunder geht, die zu verrichten sind , lautet der Ruf stets „Frau Hendricks !!!!).

    Egal ob es um die Schleuse in Brienen geht , oder jetzt Ipsen Industries … auf die Idee , den Bundestagsabgeordneten seiner eigenen (oder favorisierten) Partei einzuschalten, ist noch keiner gekommen.

    Frau Hendricks soll auf Herrn Gabriel Einfluss nehmen, daß dieser auf …. ja, wen eigentlich ??? … die Anteilseigner der Ipsen int. holding , oder den Hauptanteilseigner Quadriga Capitals … ?
    Oder das Ipsen-Management mit der Bird Managementbeteiligungs GmbH & Co. KG Kleve, das selbst 10,6% der Anteile hält?
    Vermutlich haben die selbst auch nichts dagegen, ihre Anteile einmal lukrativ zu versilbern.

    Übrigens, Ipsen und seine Technologie ist schon längst in China vertreten, mit der Ipsen Shanghai Ltd .
    Daß jetzt ein Konkurrent zuschlägt ist nich verwunderlich, zumal man mit der Rechtsform GmbH nicht gerade den optimalen Schutz für eine Übernahme geschaffen hat.

    Eine Katastrophe für die Angestellten und eine Katastrophe für Kleve, wenn Ipsen uns verlassen würde , aber eine chinesische Übernahme muss nicht zwangsläufig auch das Ende des Produktions- und Entwicklungsstandorts Kleve bedeuten .

    Ein gewisser Trost mag sein, daß Ipsen nur eine von vielen mittleren deutschen Unternehmen, in 2014 39 , im ersten halben Jahr 2016 schon weitere 37 , deren Eigentümer Mandarin sprechen.
    https://www.welt.de/finanzen/article157037250/Chinesen-kaufen-deutsche-Unternehmenslandschaft-leer.html

     
  14. 11. Chewgum

    Bis Ende Januar will Gabriel eine Gesetzesinitiative zum Investitionsschutz für solche Fälle einbringen. Wird Zeit.

     
  15. 10. Chewgum

    Das ist nicht irgendein Geschäft. Es ist zu begüssen, dass Leute verzweifelte Briefe schreiben. Besser als gar nichts zu tun!

    Wem die Unternehmen, Häfen etc. und das Know How gehören, der hat die Macht.

     
  16. 9. ???

    Werden die Probleme nicht noch weitgreifender?
    Ich denke, jeder/r weiß doch, dass China Verbündeter mit Russland ist, und Russland wiederum ist Verbündeter mit dem Assad-Regime und kämpft in Syrien u.a. um eine Energie-Pipeline für die Europaversorgung.
    China ist Zulieferer für Russland.
    Nachdem China die katastrophale Situation 2011 in Afrika still und unerkannt ausgenützt hat, um riesige Goldtransporte aus dem afrikanischen Kontinent nach China zu holen, war dann China das „Goldland Nr.1“.

    Als Gegenzug hat man den Kontinent Afrika mit Smartphones überschüttet, Billig-Gebäude gebaut, die nach Fertigstellung einstürzten, Straßen innerhalb von zwei Tagen gebaut, nur um die Transporte zum Hafen nach Accra und Lomé zu bringen.

    Nun kann man auch sehr, sehr gutes „Know how“ aus dem Qualitätsland Deutschland nach China einkaufen. Man schickt Studenten und „Wirtschaftsspione als Studenten“,…… man schickt vermehrt Damen, die wissen, was Männer mögen, in die Wirtschaftsmonopole…….

    Auch arbeiten chinesische Fashionvertreiber nicht mit deutschen Banken zusammen………. die Waren werden in perfekter Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und China, von der Logistik in Rotterdam über Europa verteilt.

    Einen „Trost“ gibt es…….man kann nicht nur in Afrika sondern auch im „Sprachenlabor der HSRW“ auch Chinesisch lernen.

     
  17. 8. Mr. L

    Ich bin ja neugierig und habe mir mal die Homepage der Chinesen angesehen…

    Wenn die dort gezeigten Anlagen tatsächlich zu 100% von ACME hergestellt wurden, dann wissen die schon was sie tun.

    Vom Produktspektrum her würde Ipsen sich da in bester Gesellschaft befinden und könnte auch davon profitieren.

     
  18. 7. Andreas Bulkens

    @5:
    Nun, ich wollte damit klarstellen, dass ich keinerlei persönlichen Bezug zur Firma und ihren Angestellten habe.
    Was nun die Heuschrecken betrifft: Mein ehemaliger AG wurde seinerzeit vom amerikanischen Mutterkonzern an die Aurelius – Heuschrecke verkauft. Damals wie heute ist es so, dass die Braut für den gewinnbringenden Weiterverkauf hübsch gemacht wird. Stellenkürzungen, Materialverknappung, Einkauf billiger aber nicht gleichwertiger Komponenten und leider auch Lohndumping.
    Das danach der Lack zwar glänzt, der Motor aber aus dem letzten Loch pfeifft und die Komponenten der Steuerung teilweise fehlen, ist hinlänglich bekannt.
    Aber, und dazu stehe ich: Es ist so gewollt gewesen und es ist nicht verwerflich – es ist ein Geschäft.

     
  19. 6. Konfuzius a. D.

    #1 Andreas Bulkens

    Die von Ihnen dargestellten „Marktregeln“ gelten nicht in China, wo sich der Staat bei vergleichbaren Vorhaben immer einmischt und sogar am laufenden Geschaeft mitverdienen will.

    Ohne chin. Partner, Sie kennen das vielleicht von Daimler oder VW, rollt dort kein PKW vom Band. Walt Disney musste in Shanghai die Mehrheit der Stimmrechte an die Stadtregierung geben, von der Gewinnbeteiligung mal abgesehen. Aber so, Herr Bulkens, finanziert man moderne Infrastruktur in Shanghai. Was bekommt Kleve wenn der Verkauf kommt?

    Die dt. Politik kennt doch das Problem, aber sie fordert zu wenig von den Chinesen. Solche Politik verliert Wahlen. Bill Clinton belastete mit seiner damaligen Pro-China Politik auch noch den Wahlkampf seiner Frau. Okay, vielleicht will Sigmar aber auch nie Kanzler werden. Vermutlich liefern eh Manager aus China das groessere Buffet? Da bleibt in der Regel wenig fuer die Ahnen auf dem Teller, so wie man es ja eigentlich in China pflegt, hm?

    Angst ist keine Loesung.

     
  20. 5. jean baptiste

    @1 A.B.
    weshalb wir wissen müssen, daß Sie schlechte Erfahrungen mit einem Mitarbeiter hatten, verstehe ich nicht ganz.
    Auch Ihre weiteren Ausführungen sind nicht ganz zutreffend.
    Was Sie beschreiben sind nämlich keine Investoren die diesen namen verdienen , sondern Heuschrecken, die kein Interesse in Betrieb, Branche oder eine sichere Anlage vorhandenen Kapitals haben, sondern einfach maximale Kasse machen wollen.

     
  21. 4. Günter Hoffmann

    Top Technologie die auch in div. Waffen Technik zu verwenden ist so einfach zu den lieben Super Demokraten a la Putin nach China verkaufen ? In den Iran durfte nicht mal “ Pfeil und Bogen“ verkauft werden. Das verstehe wer will…seltsame Politik

     
  22. 3. Friedrich August v. H.

    Es ist sehr bedauerlich, keine Frage, aber all diejenigen die das stört, die mögen sich bitte kurz zurück erinnern, was sie bei den Europa-, Bundestags- oder Landtagswahlen angekreuzt haben und dann einen Blick in die Wahlprogramme der Parteien werfen.

    – Spricht sich Deine gewählte Partei für die Regulierung des Finanzsektors aus und kritisiert sie zumindest das aktuelle Geldsystem?

    – Geht Deine gewählte Partei zumindest kritisch mit dem immer weiter aus dem Ruder laufenden Turbo-Kapitalismus um oder stellt sich am Ende doch immer wieder heraus, dass sie nur Steigbügelhalter von Konzernen und Finanzdienstleistern ist?

     
  23. 2. Husky

    „reine Profitgier“ ach? Ich dachte Ipsen ist eine wohltätige Vereinigung die teile für Kriegswaffen herstellt? Also bitte, so ein Argument ist völlig Invalid.

    Und das Anlagegesellschaften nicht aus nächstenliebe Firmen kaufen ist ja nun auch nichts neues.

     
  24. 1. Andreas Bulkens

    Ipsen die Zweite.
    Ich kenne nur einen MA der Firma – und das mehr notgedrungen als wirklich freiwillig.
    Dieser MA ist sicher auch nicht unbedingt „vergleichbar“ – deshalb versuche ich mal, ihn so gut es mir möglich ist auszublenden.
    Was spricht denn gegen eine Übernahme durch ein anderes Unternehmen? Es bringt den Investoren das Geld, welches diese sich durch die seinerzeitige Unterstützung dieser Kapitalanlage erhofft hatten … oder glauben die Menschen bei Ipsen wirklich, es gäbe edle Ritter in schwarzen Limousinen, welche total uneigennützig das Füllhorn ausschütten?
    Maximaler Profit in minimaler Zeit – schlanker Aufwand, großer Effekt. Die Braut hübsch machen und dann gewinnbringend verhökern. Läuft überall so, war bei meinem alten AG leider nicht anders.
    Investoren sind halt keine netten Onkel – vor denen wurden wir schon als Kinder gewarnt – die wollen halt ihr Kapital schleunigst vermehren. Wenn Ipsen denn tatsächlich mit all dem geheimen Know-How nach China geht, dann ist das so gewollt, korrekt und es gibt nichts zu beanstanden.