13:37 Uhr in Kleve: Koninklijke Autoimmobilität

rd | 27. April 2018, 14:58 | 18 Kommentare
Kreisverkehr Briener Straße: Polizei fährt entgegen der Fahrtrichtung, um durchzukommen

Kreisverkehr Briener Straße: Polizei fährt entgegen der Fahrtrichtung, um durchzukommen

Heel erg bedankt, Koning Willem Alexander! Dank des Geburtstags der niederländischen Majestät durften Autofahrer in Kleve einmal erfahren, wie es sein könnte, in Bangkok oder Tokio unterwegs zu sein.

Glücklich, wer die Wartezeit von Kreisverkehren und grünen Ampeln nutzen konnte, um per Kurzmitteilung den Bürokram und private Dinge zu regeln oder Kommentare zu moderieren! Das Parkleitsystem erhöhte den autoimmobilen Spaßfaktor, indem es ein absurdes Theaterstück aufführte, dass da zum Beispiel hieß: Parkplatz Ludwig-Jahn-Straße 71 freie Plätze. Da quollen wartende Autos schon an allen Ein- und Ausfahrten heraus. Auch die Firma Loock leistete ihren persönlichen Beitrag zum Gelingen des Klever Gesamtkunstwerks: Sie sperrte die Zufahrt zur Van-den-Bergh-Straße vom Kreisverkehr Briener Straße. Auch die Flutstraße ist derzeit bekanntlich gesperrt. Es ist doch immer wieder faszinierend zu beobachten, wie viele Rädchen geschickt ineinandergreifen, um das Chaos auch wirklich bühnenreif zu machen.

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18 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 18. Niederrheinstier

    An den WauWau, mmuuuuh!
    Mmmuuuh, WauWau, hüte Dich vor dem großen Traktor mit dem dicken Betonklotz vorne drin, mmuuuuh!
    Mit dem kommt Dir der Bauer umgehend auf Kollisionskurs entgegen, wenn Du mir auch nur versuchen solltest, mir ein Horn zu krümmen, mmuuuh!
    … und ich kann Dir nicht garantieren, daß Du dann Dein SUV noch anders als am Haken eines Abschleppwagens entschwinden siehst, mmuuuuh, als ein Stark Umgeformtes Verkehrsrelikt oder so, mmuuuuh!
    PS:
    Hast Du eigentlich eine Hundemarke, wie es sich für einen braven WauWau gehört, mmuuuh?

     
  2. 17. WauWau

    … manchmal wünschte ich mir, mein SUV hätte einen Kuh-, äh, Stier-Fänger …

    WauWau

     
  3. 16. Klever Jung

    Moin denn,
    Schon mal jemand das Vorgehen der Schüler und deren Bring- und Holservice an der Landwehr beobachtet?
    Lieber da ne Tempo 30 Zone einrichten, anstatt den Eltern und Schülern mal gepflegte Verkehrserziehung anzuerziehen.
    Zumindest bei den Holern und Bringern könnte ne Erziehung über einen empfindlichen Griff in die Geldbörse erfolgreich sein.
    Aber nein, man stellt lieber ne Blitzkiste auf, ans Ende der 30er Zone, um diejenigen, die doch durchkommen, dann zu erwischen.
    Ich bi nicht erwischt worden, könnte mir aber vorstellen, dass die Bilder nicht verwertbar oder zumindest angreifbar sind.
    Weil garantiert nicht nur ein Auto zu sehen ist.

     
  4. 15. Joseph Johann

    Was nützt es, wenn ich in diesem Zusammenhang zum wiederholten Male den Ausbau einer B 9 n zwischen Kleve und Nimwegen anmahne. Die Sünden von Politik und Verwaltung holen uns da ein. Das Gerede über die Aktivierung der Bahnstrecke und den Radschnellweg bringt keine Lösung.

    Die geschilderte Verkehrslage zeigt u. a. , dass der Individualverkehr noch vorherrschend ist.

     
  5. 14. Niederrheinstier

    Mmuuuuh, Bahn frei für die Bullen, mmmuuuh! Wenn nicht, dann schalten die Blauuniformierten in dem blau-silber-gelben Auto halt ihr Blaulicht ein, während der Niederrheinstier seine Hörner in Position bringt und mal kurz kräftig aus seinen Nasenlöchern bläst, mmuuuuh. Naja, funktioniert zumindest bei Kleinwagen, Bikern aller Art und Fußgängern, mmuuuh! Respekt, mmuuuh! Bei Sehr Umweltschädlichen Vehikeln (SUVs) und LKW, vor allen denen mit den noch immer nicht verbotenen Kuhfängern, mache ich das dann lieber doch nicht, mmuuuuh!

     
  6. 13. Rüdiger Weizenkeim

    12. fietser: Ja, „Wichtel’s Bahnhof“ war gesucht. Bin schon ganz gaga – danke für den Hinweis; die richtige Schreibweise ist immer ganz wichtelig…

     
  7. 12. fietser

    @10. Rüdiger Weizenkeim

    Könnte es sein, dass Sie „Wichtels’ Bahnhof” statt „Wimpys’ Bahnhof” meinen?

     
  8. 11. Rüdiger Weizenkeim

    @9.; Nasenbär: Es wäre schön wenn einstweilen schon mal wenigstens vorhandene Lösungen funktionieren würden.
    Anfang April brach völlig überraschend ein neues Semester an. Die Folge: Die Studierenden lösten massenhaft ihre Tickets. Daraufhin brach der Online-Shop des VRR zusammen. Seit nunmehr vier (!) Wochen wird „mit Hochdruck“ repariert. Ich fahre nicht so häufig (warum bloß ?) mit der NIAG, habe mir aber zwei Zehner-Tickets in diesem Internet besorgt (die gibt es auch nur online !). Da gibt es immerhin satte 25 % Rabatt. Die kann ich jetzt aber nicht nutzen. Es sei denn, ich melde mich (äußerst umständlich) auf anderen Plattformen wieder an und löse neue Tickets. Ich kann auch käuflich ein Billett beim Kraftomnibus-Chaffeur erwerben – dann aber ohne Rabatt.

    Im übrigen ist der Internet-Auftritt der NIAG bzw. VRR sowas von bedienerunfreundlich, dass man eigentlich schon sofort bedient ist. Jede Menge Datenmüll -vermutlich noch aus den frühen 80ern.

    So Schlaumeierende, Besserwissernde und Welterklärende aller Art – eine kleine Quiz-Aufgabe: Wo oder wer ist (Haltestelle) Wimpys‘ Bahnhof (in Kleve ?) Ich weiß es nicht und meine Urgroßeltern kann ich nicht mehr fragen…

    So – jetzt muss ich Blutdruck messen. Vielen Dank.

     
  9. 10. Andreas Bulkens

    Den Klever Einzelhandel wird´s gefreut haben. Der Einzelhandel in den Niederlanden bereitet sich ja auch auf den kommenden Dienstag vor 😉
    Viele Geschäfte waren wie leergefegt, nachdem unsere Nachbarn mal eben die Maximalbelastbarkeit der Stadt ausgelotet hatten 😉

     
  10. 9. Nasenbär

    Mehr Berufspendler, mehr Wohngebiete wo die Berufspendle wohnen, mehr Unternehmen mit Zulieferung, mehr Internetversandhandel usw. gleich mehr Verkehr. Bei dem unterirdischen ÖPV hier läuft das alles über den Individualverkehr, man kann halt vieles eben doch nicht per Fahrrad erledingen. Und mehr Individualverkehr bedeutet bei gleichbleibender Straßenfläche eben mehr Stau.
    Wollen wir also alle weniger Berufspendler (ggf. dann mehr Arbeitslose), wollen wir weniger und enger wohnen, sollen die Unternehmen weg, wollen wir auf den Internethandel verzichten? Nein, das will auch keiner.
    Also sind intelligente Lösungen gefragt z.B. guter ÖPNV zu Hauptverkehrszeiten, Lösungen für Durchgangsverkehr, Bahnanbindung usw.

     
  11. 8. ???

    @7. fietser

    “Sie sind der Stau!”

    Sie haben vollkommen Recht…….

    Auch bezgl. Römerstraße…….. Autos schleichen, halten auf dem Fahrradweg.
    Fußgänger werden auf dem Bürgersteig von Fahrradfahrern ohne irgendwelche Anzeichen, entweder fast in die Büsche oder auf die Straße genötigt oder angefahren.

    Noch immer werden die armen, lieben, schwerbepackten “Kleinen” vom Gymnasium abgeholt, dann wird so geparkt, dass Anwohner nicht einmal mehr aus der oder in die eigene Ausfahrt kommen.

    Wenn dann Ruhe eingekehrt ist, kommt ev. jemand vom Ordnungsamt………

    Ampelregelung Römerstraße – Stechbahn:
    Fußgänger müssen schnell sein, wenn sie bei Grün den Fußgängerüberweg begehen, mittendrin die Fußgängerampel dann auf Rot umschaltet, wird man von abbiegenden Autofahrern zum Stehenbleiben gezwungen und man wird noch angemeckert, dass es schon wieder Rot sei……

    Und das geschieht jeden Tag!

    Abends wird die Stechbahn und Römerstraße zur illegalen Rennstrecke für “aufgemotzte” Möchtegerne.

     
  12. 7. fietser

    @4. Jürgen Böll

    „Problem … Ampelschaltungen”

    Es waren also mal wieder die falsch getakteten Ampelschaltungen, die die langen Staus verursacht haben. Es ist ja auch hinlänglich bekannt, dass immer die Ampeln genau auf der Straße falsch getaktet sind, auf der ich gerade lang fahre.
    Da fällt mir nur der Satz ein: „Sie stehen nicht im Stau, Sie sind der Stau!”

     
  13. 6. Peter Geven

    Meinem Nachbar erzählte dass er am Freitag ab Materborn bis zum Ampel beim Hotel Cleve ganze 50 Minuten unterwegs gewesen ist.
    Am Ampel Römerstrasse/Gruft wird es übrigens auch ohne unserem König jedem Tag schlimmer

     
  14. 5. Joseph Johann

    Der gute alte Verkehrspolizist fehlt häufig in Kleve.

     
  15. 4. Jürgen Böll

    Das Nedelöhr war aus Kleve raus zu kommen, bis zur Autobahn A3 benötigte man gestern Nachmittag 70 Minuten Stop & Go. Wobei das Problem die Ampelschaltungen waren, hätte man diese anders getaktet oder man hätte die Polizei den ausfließenden Verkehr Richtung Emmerich an diesen Kreuzungen regeln lassen, wäre vermutlich der Verkehrsstrom schneller abgefloßen und es hätte keinen Rückstau am Nachmittag bis zum EUREGIO Center auf der Emmericher Straße gegeben.

     
  16. 3. Rüdiger Weizenkeim

    Lemminge…

     
  17. 2. Chewgum

    Und auch auf der Rheinbrücke ging zeitweise nichts mehr …

     
  18. 1. ???

    Dieser Tag ist eben so selten, wie jedes Jahr Weihnachten……….man kann daher nicht planen… 😉