WM-Berichterstattung (spoiler alert)

rd | 06. Juni 2014, 13:56 | 17 Kommentare

kleveblog: Werner, wer wird Weltmeister?

Werner »Schlüsseldienst« Artz: Brasilien. Oder Spanien,

kleveblog: Tiki Taka ist tot.

Werner Artz: Stimmt!

Damit wäre das also geklärt. Muss man mehr Worte verlieren?

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17 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 17. pd

    Das faszinierende an djeser seite ist dass man auch im urlaub mit 3 promille noch drüber rutscht. Ich glaub so bewusstseinserweitert und open minded hat man den perfekten blick auf die sache mit der kugel. Aus engster investigativer decherche mit dem nachbavolk kann ich jedenfalls sagen dass sich die hollä der schonmal ins höscben machen. Wenn ne europäiache mannschaft dann wir oder Belgien (!?!)

    So , am besten weiter in den keller mit euch und dort höchstens mal ein schmunzeln raus hauen, könnte ja sonst jemand auf den vedanken kommen ihr hättet spass und würdet (oh gott!!!) Die welt nicht verbessern.

    Und beschwert euch nicht bei mir, wqs weiss ich warum rd die ganzen tippfehler einbaut.

    Deutschland. Sonst keiner. Prost

     
  2. 16. rd

    Das Faszinierende an dieser Seite ist ja wohl, dass hier in den Diskussionen mal eben die sozialen Probleme Brasiliens gelöst werden, während im Thread gleich nebenan das Hauptseminar „Ausgewählte Probleme der Baustatik läuft…

     
  3. 15. Rainer Severin

    @Konfuzius

    Was wollen Sie uns mit diesem neoliberalen Lobgesang eigentlich mitteilen? Gehen Sie doch mal ernsthaft auf die Situation in Brasilien ein. Was Sie uns hier mitteilen, stimmt so einfach nicht und das wissen sie. Klingt wie aus dem Werbeprospekt einer Maklerfirma…

     
  4. 14. Friedrich Foerster

    @ „Fisch“:

    Die Sportlerinnen und Sportler zu HAUPTverantwortlichen zu machen,
    halte ich nicht für sachlich gerechtfertigt –
    MITverantwortlich sind sie allerdings zweifelsohne schon.

    Zu Gute halten muss man ihnen allerdings,
    dass sie es bei der FIFA und dem IOC mit klassischen Formen von Monopol-Unternehmen zu tun haben,
    für die Demokratie, Menschenrechte und BürgerInnen-Nähe immer noch Fremdworte sind.

    Wer sich ihnen aus Solidarität mit den von Unrecht betroffenen Menschen verweigern möchten,
    kann dies nur auf Kosten seiner sportlichen Laufbahn und zu Lasten eigenen Einkommens tun.
    Dass das vielen ein zu hoher Preis ist, gefällt mir zwar nicht gerade besonders gut,
    finde ich aber auch angesichts der wenigen Jahre, die man nur Hochleistungssport betreiben kann,
    menschlich doch einigermaßen verständlich.

    Gemessen an anderen Großverdienenden im Zusammenhang mit großen Sportereignissen –
    zum Beispiel Bauunternehmen, Werbe-Wirtschaft, Sponsoren aller Art, aber auch Medien –
    erscheinen mir die Millionen-Einkünfte einiger weniger Großverdienender
    unter den Millionen Sportlerinnen und Sportlern doch eher wie die berühmt-berüchtigten Peanuts …

    Was man allerdings von solchen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern erwarten darf,
    ist meines Erachtens, dass sie spätestens beim Ausklingen der sportlichen Laufbahn
    laut und deutlich vernehmbar ihre Stimme erheben.
    Die viel zu wenigen, die das tatsächlich tun, wie zum Beispiel Imke Duplitzer,
    sind leider immer noch die rühmlichen Ausnahmen
    von der größtenteils schweigenden Mehrheit.

     
  5. 13. Friedrich Foerster

    @ „Konfuzius a. D.“:

    Was für einen schlechten Wein haben Sie denn in der vergangenen Nacht getrunken?

    Oder haben Sie etwas geraucht?

    🙁

     
  6. 12. Martin Fingerhut

    @ 9. Konfuzius a. D.
    ### Versuche noch M.F. oder HP.l zu verstehen. Schaffe ich nicht. ###
    Würde Ihnen gerne helfen,
    nur weiß auch ich nicht, wie es möglich ist, jemanden zu verstehen, der gar nicht vorkommt.
    Zumindest kann ich hier bisher nichts von HP.lecker entdecken.
    zu meinem Kommentar ( #1 ) :
    ### NEIN ! ###
    sollte heißen : Bitte nicht auch noch in KleveBlog die Ball-erei mit Füßen breitTreten.

     
  7. 11. Fisch

    Nachtrag: Millionen müssen in Favelas leben oder sind dorthin geflüchtet worden, weil die Menschen, die Mieten und das Leben nicht bezahlen können……….das ist die Realität.
    Unzählige Menschen wurden mit brutaler Gewalt aus ihren Wohnungen „zwangsevakuiert“, damit man Touristen unterbringen kann.
    Die enormen Mieteinnahmen während der WM bekommen allerdings nicht die ehemaligen Mieter der Wohnungen, sondern die Eigentümer, die Oberschicht!

    So, so………also die normal arbeitenden Menschen haben also Zeit, Geld und Lust bei 45° Tennis zu spielen?

     
  8. 10. Fisch

    @7. u. 8. Konfuzius a.D.

    Sorry, Sie haben von der Realität, von dem alltäglichen Leben der „normalen“ Menschen in Brasilien und Afrika KEINE AHNUNG !!!!

    Wie schon zuvor geschrieben, dachte ich auch zuerst, es wäre das Beste für Brasilien…………es ist eine einzige Katastrophe.

    Entschuldigung, wahrscheinlich haben Sie nur zur brasilianischen Oberschicht Kontakt.

    Brasilien hat genau seit 9 Jahren „Zukunft“. Viele, viele Menschen mussten dafür dort sterben!!!

     
  9. 9. Konfuzius a. D.

    Nein, das fühlt sich auch nicht gut an. Wirklich nicht. Versuche noch M.F. oder HP.l zu verstehen. Schaffe ich nicht.

     
  10. 8. Konfuzius a. D.

    Vielleicht ein Nachtrag: Millionen flüchten deshalb aus Städten weil Vermietung von Privaträumen an IN – Orten wie Rio auch außerhalb der WM Standard geworden ist. Ob die Einnahmen versteuert werden? Wohnraum ist knapp und Brasilien hat Zukunft. Da rechnet sich zu investieren. Ich kenne Brasilianer die mehr als 5 solcher Wohnungen haben. Gekauft teils mit staatlicher Unterstützung, dienen sie jetzt als Renditeobjekte. Gelebt wird an „besseren“ Orten.

     
  11. 7. Konfuzius a. D.

    Hier wird mal wieder deutlich was der Mainstream so anstellen kann. Die Fussball WM ist das Beste, was Brasilien in der aktuellen Zeit passieren konnte. Wer steht denn in dem Land auf der Strasse? Die Armen aus dem Slums? Ihr habt offenbar keine Ahnung. Schaut Euch an woher sie kommen, die Black Blocs und Co. Aber den Medien ist das egal. CNN und Co. wollen nicht wie bei der Winterolympiade nur von Toilettenräumen ohne Trennwände berichten.

    In den Vierteln der Armen regiert der Fussball, notfalls auch eine Büchse oder irgendwas, womit Kinder dort spielen können. Für einige Monate gilt die volle Aufmerksamkeit nicht den Verteilern diverser Substanzen aus der unteren Mittelschicht. Alleine das ist natürlich schon ärgerlich. Und dann noch die viele Polizei. Sehr schlecht fürs Business.

    Ich will nicht Armut, Korruption oder Polizeistaat klein reden. Aber gibt es das nicht auch in dem feinen Germany?

    Wie wohnt Brasilien wirklich? Die Mittelschicht wohnt in den großen Städten in einer der duitzenden Hochhäuser. Keine Wohnung unter 800 Euro wenn sie 2 Schlafzimmer hat. Gepflegt? Nie! Der Müll wird einfach in dem Flur abgelegt. Soll doch die Hausverwaltung ihn wegräumen. 10m weiter laufen geht gar nicht. Bei der Arbeit kümmert man sich auf Kosten des Staates auch nicht um den Müll oder um Busse. Stattdessen findet man in Werkstätten die privaten Boote der Mittelschicht, nicht der Oberschicht, vor. Man denkt da ganz praktisch nur an sich selbst, Ja ja!

    Wer in den kommenden Wochen mit Mercedes oder Passat durch die WM Städte fährt, ist nicht selten einer derer, die als Schwarztaxifahrer aufbessern. Sie sind im Vorteil. Sie haben die Apps und die besseren Autos. Sie nehmen schon heute dreifach mehr als die Normaltaxis. Sie fahren jeden Tag in die Waschstrasse. Tausende. Das ist die Armut?

    Millionen flüchten schon jetzt aus den Städten, weil sie ihre Wohnungen gut vermietet haben. Pro Woche für 800 Euro oder pro Zimmer und Tag ab 150 Euro aufwärts sind die Normalität. In Florida freut man sich bereits auf die Touristen aus Braslien, die dort für 70 Dollar pro Tag endlich die Hotelauslastung über die 60 Prozent hiefen.

    Zurück an den Anfang. Wer protestiert auf den Strassen? Das sind die, die alles wollen. Das sind nicht die, die viel mehr brauchen. Wo kommt das Geld an? Nur bei Wenigen Bauherren oder Politikern? Wie naiv muss man sein um sowas zu glauben? Heilig sind jene sicher nicht. Aber es ist ja Mode zu denken das der kleine Mann besser ist. Und dann noch die bösen Fussballer selbst, die so viel verdienen. Wer geht denn in die Stadien um dafür zu bezahlen? Das sind überall die Fans, oder nicht? Die aus der Mittelschicht in Brasilien stehen nicht so sehr auf Fussball. Die sehen darin einen Armensport, mit dem man sich nicht identifieren will. Segeln ist da schon cooler und kommt auch bei den Mädels viel besser an. In Brasilien zahlt man gerne dafür. Nur die Kirche kann dort noch besser abschneiden.

    Die, die viel mehr brauchen sind STOLZ auf diese WM. Denen geht es mit oder ohne WM nämlich sicher nicht besser. Black Blocs nehmen den Armen die Chance auf sich aufmerksam zu machen. Eine neue Sichtweise, nicht wahr? Nur bitte wer interessiert sich denn heute noch für Slums in Südafrika? Ihr lauft alle nur mit. Das ist ein echt schlimm.

     
  12. 6. Fisch

    @4. Rainer Severin u. 5. Friedrich Foerster

    Es ist nicht nur ein Verdacht, dass mit „Sport“ viel Geld verdient wird!

    Die Verantwortung hängt nicht nur alleine an Blatter. Auch die gut mitverdienenden Sportler sollten eigentlich die Augen und Ohren aufmachen.

    Nur wenn die Sportler diese Erbärmlichkeiten nicht mehr mitmachen würden, könnte man alles in eine andere Richtung drehen!
    Die Sportlermillionäre sind nun mal die Hauptakteure, die ihren menschlichen Körper zu kleinen „Robotern“ aufputschen. Nur darum geht es noch.

    Das Umfeld und die Verantwortung für andere Menschen und Natur, zählt da nicht mehr!

     
  13. 5. Friedrich Foerster

    Für fast alles gibt es eine UNO-Organisation.

    Für Sport nicht.

    Warum eigentlich?

    Mein Verdacht ist:
    Weil sich damit Geld verdienen ließe.
    Sogar dann, wenn man dort, wo die Ereignisse stattfinden, die üblichen UNO-Standards wie Menschenrechte und Arbeits-Vorschriften vollständig einhält.
    Und die landes-üblichen Steuern könnte man auch noch bezahlen.

     
  14. 4. Rainer Severin

    @Fisch

    Ich gebe Ihnen in jeder Hinsicht Recht. Und Katar ist ein ähnliches Thema (Misshandlung und Schlimmeres von Arbeitskräften, Korruption im Vorfeld etc.). Und wenn Blatter noch länger die FIFA regiert, wird sich nichts ändern.

     
  15. 3. Fisch

    Die ganze WM in Brasilien ist ein Skandal…………aus direkten Verbindungen ist bekannt, dass dort viele Menschen ihr ZUHAUSE dafür räumen mussten und irgendwo in einem Slum untergebracht wurden. Ureinwohner werden einfach gestört, ihre Areale zerstört.

    Dieses viele Geld hätte für die Bildung der Kinder und überhaupt für das Überleben zahlloser Straßenkinder verwendet werden können.

    Als die Wahl auf Brasilien fiel, freute ich mich sehr für dieses große Land. Ich dachte, es gibt viel Freude für die Menschen, die dort leben. Nein……..es ist nicht so!

     
  16. 2. Willi Heuvens, Sparkassen-Ang. in Ruhe

    Wer so übermäßig feudal residiert wie die deutsches Nationalmannschaft, der sollte sich mal an das Wort „reale Bescheidenheit in einem Land großer Armut“ erinnern …. und darf nicht Weltmeister werden.

     
  17. 1. Martin Fingerhut

    WM-alert :
    ### Muss man mehr Worte verlieren? ###
    NEIN !