Traumstart für Sonja Northing als Bürgermeisterkandidatin: 95% Zustimmung, 4 Blumensträuße, 1 Kuss

rd | 13. Mai 2015, 09:08 | 58 Kommentare
Erst kamen die offiziellen Gratulanten,  dann der wichtigste: Ehemann Achim gibt seiner Frau Sonja, soeben zur Bürgermeisterkandidatin von SPD, FDP und OK gekürt, einen Kuss

Erst kamen die offiziellen Gratulanten, dann der wichtigste: Ehemann Achim gibt seiner Frau Sonja, soeben zur Bürgermeisterkandidatin von SPD, FDP und OK gekürt, einen Kuss

Die drei offiziellen Blumensträuße waren überreicht, als Achim Northing fragte: „Darf ich auch noch?“ Sicher durfte er, lockeren Schrittes erklomm er das Podium in der Wasserburg Rindern, überreichte seiner Frau Sonja einen weiteren Strauß und gab ihr dann einen innigen Kuss. Die Frau, die im Mittelpunkt des Interesses stand, sagte, sie brauche nun erst einmal ein Gläschen Sekt. „Ich bin überwältigt von der Unterstützung“, so Sonja Northing. „Wenn das so weitergeht, könnte das richtig gut kommen für Kleve.“ Applaus brandete auf.

Den Sekt hatte sich die 47 Jahre alte Sozialamtsleiterin verdient, überwältigt sein durfte sie auch. Denn die geplante Kür zur Bürgermeisterkandidatin für gleich drei Parteien endete mit einem Traumergebnis von insgesamt 95 Prozent Zustimmung. Die FDP stimmte einstimmig für Northing (12:0), bei den Offenen Klevern gab es ebenfalls keine Gegenstimme und 15 Ja-Stimmen (bei einer Enthaltung), und von den 60 erschienenen SPD-Mitgliedern votierten 57 für Northing, drei stimmten mit Nein. „Ein fulminantes Ergebnis“, so Alexander Bungert (FDP), der durch einen Abend führte, der gute Aussichten hat, ein historischer Wendepunkt in der Geschichte der Stadt zu werden.

Es schien, als hätte Kleve auf diesen Moment gewartet. Mit 200 Besuchern hatten die Organisatoren gerechnet, trotz der Konkurrenz durch das Rückspiel von Bayern München gegen den FC Barcelona im Champions-League-Halbfinale. Doch Politik zieht, zumindest in Kleve, zumindest an einem solchen Abend, wenn Veränderung in der Luft liegt. Zehn Minuten nach der angekündigten Anfangszeit waren Helfer noch damit beschäftigt, Stühle in den Saal zu tragen, um allen Besuchern einen Sitzplatz anbieten zu können. Unter den Gästen natürlich reichlich Politik, aber auch viele Freunde und Kollegen von Northing, und natürlich Alfons A. Tönnissen, der keinen Abend auslässt, der verspricht spannend zu werden.

Für die Parteien, die Northing aufs Schild heben wollten, sprachen Daniel Rütter (FDP), Fabian Merges (Offene Klever) und Josef Gietemann (SPD) kurze einführende Worte, bevor Sonja Northing ans Rednerpult gebeten wurde, um sich vorzustellen. Achim Northing sagte hinterher, dass er seiner Frau eine gewisse Nervosität angemerkt habe. Doch diese Unsicherheit dürfte wohl allen anderen im Saal verborgen geblieben sein – souverän und mit einer guten Portion Humor schilderte Northing ihr Herkommen und ihren beruflichen Werdegang und umriss erste politische Ziele.

Sie begann ihre Rede mit einem Zitat des tschechischen Schriftstellers Vaclav Havel zum Thema Hoffnung und sagte selbstbewusst: „Ich bin sicher, dass Kleve eine gute Zukunft wählt – und ich möchte Teil dieser Zukunft sein.“ Northing beschrieb ihre bodenständig verbrachte Kindheit in Donsbrüggen und ihren Weg von der Inspektorenanwärterin zur Sozialamtsleiterin in der Klever Stadtverwaltung. „Ich habe meinen Eid auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung bis heute gehalten – und darauf bin ich stolz“, so Northing.

Sie pflege einen kooperativen Führungsstil („was sonst?“), und die Idee des Gemeinsamen, wie sie auch in ihrer Nominierung zum Ausdruck komme, entspreche ihrer Persönlichkeit. Nachdem sie die Findungskommission für sich eingenommen hatte, freundete sich mit dem Gedanken an, das höchste Amt der Stadt anzustreben. Northing: „Zweifel meinerseits hat es seitdem nicht mehr gegeben – von Rücktrittsabsichten ganz zu schweigen.“

Dann kamen die Inhalte. Sie forderte ein ganzheitliches Verkehrskonzept für die Stadt, das sowohl Interessen der Autofahrer wie auch die der Radfahrer gleichermaßen berücksichtige. Zweites Thema war Schule. Oberstes Ziel müsse es sein, die Vielfalt zu erhalten. Für sie sei Schulpolitik nicht nur die Umsetzung von Baumaßnahmen, sondern die Sicherstellung der Betreuung der Kinder. Zum Schluss brachte sie noch einen persönlichen Wunsch an: „Mehr Visionen für die Zukunft.“ Es möge mehr los sein in der Stadt, vielleicht mit einem Kulturzentrum nach Art des Dornroosje in Nimwegen.

„Die politische Arbeit soll moderner, transparenter und sachgerechter gestaltet werden“, sagte Northing. Sie stehe für eine neue politische Kultur mit einer Bürgermeisterin, die den offenen Umgang pflege und den fairen Dialog suche. Northing: „Es wäre mir eine Ehre, wenn Sie mich heute Abend dafür legitimieren würden.“

Die Mitglieder von FDP, OK und SPD honorierten die eindrucksvolle Vorstellung. Sie zogen sich nach der Rede aus Satzungsgründen in eigene Säle zurück, um dort kurz zu diskutieren und im Kreise der eigenen Mitglieder abzustimmen. Nach einer halben Stunde hatten die drei Parteien dann ein Ergebnis fabriziert, von dem die beiden anderen Bürgermeisterkandidaten nur träumen können. Sowohl Udo Janßen (CDU) wie auch Dr. Artur Leenders (Grüne) kamen in den Mitgliederversammlungen ihrer Parteien nur auf jeweils knapp über 50 Prozent Zustimmung.

Nun hat Sonja Northing noch 123 Tage Wahlkampf vor sich, gleich am Wochenende geht es über die Dörfer (Griethausen, Düffelward, Keeken). Das nächste Kapitel schreibt dann der Wähler am 13. September.

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58 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 58. rd

    @Frau Das daraus abzuleiten, ist natürlich vollendeter Quatsch.

     
  2. 57. Frau

    Aktuell Bericht „Antenne Niederrhein“:
    Mütter konnten ihre Kinder wegen des KiTa-Streiks nicht „unterbringen“, weil sie zur Arbeit müssen…..

    Da diese Frauen keine Alternative mehr hatten, wurde versucht, die zu beaufsichtigen Kinder, vom Jugendamt Kleve für die Zeit beaufsichtigen zu lassen. Laut Bericht wurden sie abgewiesen!!!

    Wie war das noch mit den Menschen im Mittelpunkt?????

     
  3. 56. Frau

    @55. jean baptiste

    😉

     
  4. 55. jean baptiste

    @55 Frau “ und aktuell zu viel “einstudierte Show” dahinter steckt “ also, bei AL bestimmt nicht.
    Der ist so.
    Deshalb ist bei ihm ja direkt abzusehen, was uns erwarten würde .
    Würde… halt,

     
  5. 54. Frau

    @53. Peter Wanders

    Ich weiß, um welche Wahl es sich wann handelt….. 🙂 und ich schrieb „Es ist von allen Seiten einfach nur noch peinlich für Kleve!!!“

    Nein, es ist mir eben nicht egal, wer welche Kandidaten aufgestellt hat…………. im Moment würde von mir persönlich niemand der aktuellen Kandidaten irgendeine Stimme bekommen, weil überall zu viel Ungereimtheiten und aktuell zu viel „einstudierte Show“ dahinter steckt!!!

     
  6. 53. Peter Wanders

    @Frau
    Sie dürfen nicht annehmen, dass ich Pressesprecher bin.
    Ich war kein Mitglied der Findungskommission und bin schon gar nicht deren Sprachrohr.
    Ich vertrete meine Meinung und nehme Bezug auf andere Stellungnahmen im Blog.

    Und wieso sollte sich irgendwer auf irgendwelche Pöstchen vorbereiten?
    Im September wird nur ein Posten neu vergeben. Den der Bürgermeisterin /des Bürgermeisters.
    Ansonsten gibt es nichts zu verteilen.
    Die nächsten Wahlen zum Stadtrat sind erst in 4 Jahren. Bis dahin sind alle anderen Pöstchen in Kleve vergeben.

    Was „peinlich für Kleve“ angeht, betrachten sie bitte die aktuelle Situation rundum den BM-Kandidaten der größten Fraktion im Rat.
    Das Kapern des Kandidatur schaffte es sogar ins WDR-Fernsehen.
    Da zerfleischt man sich öffentlich, macht der Ex-Amtsleiter dem aktuellen Amtsleiter Vorschriften. Der stellt der gleich wieder klar, dass er sich gerade Ex nichts vorschreiben lässt.
    Anschließend treten Wahlkampf-Teamleiter und Pressesprecher zurück, bevor der Wahlkampf richtig angefangen hat.

    Liebe „Frau“ und auch @ Husky, sie haben im September wie alle anderen die Wahl und entscheiden dann nur über ein Pöstchen.
    Dabei darf ihnen sogar völlig egal sein, wer die Kandidaten aufgestellt hat.
    Es geht dann nicht um die Wahl einer Partei sondern rein um das höchste Amt der Stadt Kleve.

    Ich wünsche Ihnen dabei eine gute Wahl.

     
  7. 52. Husky

    Kleve? Finanzprobleme? Streicht man halt irgendwelche Förderungen, kennt werte Frau Northing ja aus ihrem Amt.

    Ich habe mich wirklich mein leben Lang mit Händen, Füßen und allen anderen Körperteilen gewehrt die CDU zu Wählen, ich habe alles durch APPD, POP, Die Partei, die Linken, aber ich weigere mich einfach irgendwas mit SPD zu wählen. Wenn ich schon deren Landes und Bundespolitik sehe (Also der CDU hinterherrennen) Da kann ich gleich die CDU Wählen.

     
  8. 51. jean baptiste

    @44 Peter Wanders
    „Für mich braucht sie kein eigenes Programm“ , genau, das hat bisher noch gar keiner verstanden,
    BM führt aus was die Parteien mehrheitlich beschliessen.
    Daß wir es anders gewohnt sind hat wohl damit zu tun, daß die Mehrzahl der BM – Kandidaten meist auch Häuptling ihrer Partei waren.
    Übrigens, können wir die Wahl nicht vorverlegen? Wenn ich so die Tageszeitungen lese-
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/die-stadt-kleve-stellt-strafanzeige-id10673615.html
    und
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-strafanzeige-gegen-shijo-kingo-aid-1.5099473

    wird es Zeit, daß die Seilschaften in der Rathausspitze einmal etwas weniger Einfluss gewinnen.

    Lassen Sie mich voranstellen, daß ich mit dem Fall nicht vertraut bin, dort keine Kinder habe, und auch sonst keine Interessen dort habe.
    Wenn ich aber lese „Man habe sich mit den Zeugen einen ganzen Tag lang auseinander gesetzt, um die Aussagen aufzunehmen“ und „Die Verantwortlichen werden sich wegen ihrer herabwürdigen Äußerungen gegen Mitarbeiter der Stadt Kleve zu verantworten haben.“
    frage ich mich ernsthaft, inwelcher Rolle sich der heutige BM eigentlich sieht.
    Einen ganzen Tag mit den „Zeugen“ auseinandergesetzt, also Ermittlungsbehörde gespielt, dann hat der Staatsanwalt das Verfahren eingestellt, und jetzt eröffnet man den nächsten Kriegsschauplatz , diesmal nicht als Ermittlungsbehörde, sondern als anzeigende Partei.
    Für mich hat ein Bürgermeister Vermittler zu sein, aber diese Seite sehe ich hier total nicht.

    Ich bin mir sicher, daß es dieses Szenario unter einer BM Northing nicht gegeben hätte.

     
  9. 50. Frau

    @43. Peter Wanders

    Danke für die klärenden Worte……darf man annehmen, dass Sie jetzt der Pressesprecher sind?

    Es ist gut, dass Sie nun dargestellt haben, dass es für den „Zusammenschluss“ SPD, FDP und OK tatsächlich nur eine Personalie zur „Auswahl“ für das Bürgermeisteramt gab.

    Warum zieht man dann bitte diese peinlichen, überdimensionierten Shows ab?
    Was soll damit bezweckt werden?

    Also doch Sprachrohr für die Findungskommission als Vorbereitung für spätere Zeiten……wer bereitet sich personalmäßig in der „Findungskommission“ noch auf zu vergebende „Posten“ oder „Pöstchen“, vor?!

    Es ist von allen Seiten einfach nur noch peinlich für Kleve!!!

     
  10. 49. otto

    GanzheitlichesVerkehrsSystem was ist für Kleve (unter Berücksichtigung der geographischen Gegebenheiten)
    darunter zu verstehen? Werden auch Gedanken aus E. Vester’s Buch „vernetztes Denken“ berücksichtigt?

     
  11. 48. HeinzSeitz

    @Peter Wanders
    Der Rat macht die Politik,klar! Wenn man sich die Zahlen ansieht CDU 17,Grün 6,macht 23.
    SPD 13, OK 6 und FDP 3, macht 21 ,plus (evtl) Bürgermeisterin Northing(45.Stimme), macht 22.
    Da kann es schon mal ganz schön knapp werden! Man sieht, in dieser Konstellation,ist sie
    doppelt wichtig! So oder so!

     
  12. 47. Markus van Appeldorn

    @43 Herr Wanders, wenn es die vorrangige Aufgabe des Bürgermeisters wäre, die Bundeskanzlerin oder den Bundespräsidenten zu empfangen, würde es vielleicht reichen, wenn die Bürger der Stadt alle 40 Jahre aus gegebenem Anlass einen tageweise amtierenden Grüß-Gott-August wählen. Was den Rest Ihrer Einschätzung betrifft, haben Sie sich möglicherweise zu sehr von Rolltreppen-Einweihungen durch den derzeitigen Amtsinhaber blenden lassen.

     
  13. 46. rd

    @Jürgen Böll Danke für die Motivation! Neue Themen sind in Arbeit.

     
  14. 45. jean baptiste

    @38 Bernd Derksen, ok, damit steht dann auch fest, daß die Kritik nicht Ihnen galt.
    Man kann aber manchmal eine Tendenz feststellen, daß nicht der (angebliche) Autor W.H. den der ensprechende Thread trifft, sondern Dritte sich angegriffen fühlen und heftig reagieren.
    Bestes Beispiel sind … Name nenn ich mal nicht, sonst hab ich den wieder dauernd an der Backe 🙂 und aktuell schü.- der sich in ähnlicher Terminologie (Müll), aber wenigstens nicht bezogen auf Personen, sondern auf Artikel, äussern.

     
  15. 44. jean baptiste

    @39 rd , nein, das war mir schon klar, ich meine nicht aktuell, ich meine gesehen über das letzte Jahr gesehen.
    Ich hab`ja inzwischen auch dazugelernt und meine Terminologie etwas angepasst.

     
  16. 43. Peter Wanders

    Mit etwas Verwunderung lese ich in den Blogs, was Sonja Northing angeblich zu wenig an Programm bietet.
    Für mich braucht sie kein eigenes Programm.

    Was ist die Aufgabe einer/s Bürgermeisterin/meisters?
    Als allererstes vertritt und repräsentiert diese Person uns Bürger, geht zu Jubiläen, Volksfesten, empfängt hohe Gäste wie Bundeskanzlerin oder Bundespräsident.
    Als zweites leitet sie die Verwaltung. In dieser Rolle hat sie u.a. dafür Sorge zu tragen, dass in der Verwaltung das ausgeführt wird, was der demokratisch gewählte Rat entscheidet.
    Im Rat hat zur Zeit eine Grünen-CDU-Kooperation das Sagen.
    Daran wird auch eine Bürgermeisterin Sonja Northing nichts ändern.
    Wenn die Grünen weiter zur CDU stehen, ändert die Wahl von Frau Northing noch nichts an den politischen Mehrheiten und Absprachen in Kleve.

    Innerhalb der Verwaltung könnten sich aber Machtverhältnisse verschieben
    Da könnten ein paar spannende Dinge passieren.

    Programme für Kleve machen weiterhin die Fraktionen im Rat. Nur das, was im Rat mehrheitsfähig ist, passiert letztendlich.

    Die Bürgermeister/innen-Kandidaten brauchen also kein eigenes Programm.
    Sie bewerben sich mit ihren Fähigkeiten, ihren Ausbildungen, ihrem Charakter und ihrer Persönlichkeit für diesen Job.
    Nur darum geht es.

    Die Zusammensetzung des Rates ändert sich am 13. September nicht wirklich.
    Vielleicht besinnen sich aber die Grünen und suchen für ihre Konzepte neue Mehrheiten.
    Fast die Hälfte der Grünen hat sich bei der Wahl für ihren Bürgermeisterkandidaten schon für Sonja Northing ausgesprochen (11/12).

    Man mag versuchen große Differenzen zwischen SPD, FDP und OK herauf zu beschwören.
    Fakt ist, dass sich diese Fraktionen in der Findungskommission sehr reibungslos und harmonisch auf eine Kandidatin einigen konnten. Die Fraktionen haben dies mit sehr großer Mehrheit bestätigt.
    Kein Streit, keine Person, die sich als besonders wichtig in den Vordergrund spielen muss.

    Man darf versuchen Sonja Northing zu unterstellen, dass sie im Wahlkampf das zu tun hat, was ihr die 3 Fraktionen vorschreiben. Wer dies in die Welt setzt, kennt Sonja Northing nicht und hat keine Ahnung, wie allergisch sie auf die Bezeichnung „Marionette“ reagiert. Wer’s genau wissen will, frage mal nach bei Olaf Plotke, der weniger als eine Stunde nach Veröffentlichung eines Artikels mit diesem Wort diese Diffamierung wieder aus dem Artikel strich.
    Schon am Abend ihrer Nominierung zeigte sie bewundernswertes Durchsetzungsvermögen. Hut ab!

    Vergleichen wir die Nominierung von Sonja Northing mit der der anderen Kandidaten.
    CDU und Grüne sind durch die Wahl ihrer Kandidaten zerrissen.
    Mehreren Alpha-Männchen ist ihre Rechthaberei wichtiger als die Einheit der eigenen Partei und die Zukunft Kleves.

    Sonja Northing will die Bürgermeisterin aller Bürger und aller Fraktionen im Rat sein.
    Genau dies braucht Kleve schon bald, denn die sich andeutenden Finanzprobleme verlangen für ihre Lösung künftig breite Mehrheiten.

     
  17. 42. Bernd Derksen

    @rd
    Was, es gibt auch ein Leben jenseits des Kleveblogs?
    Nein, das geht doch nicht an … 😉

     
  18. 41. Jürgen Böll

    Nachfrage: sind dem Kleverblog die neuen Themen ausgegangen.

    Zum Beispiel
    Thema: der Tierpark mit seinem Schaden am Seehundbecken, wo das Wasser nur noch kniehoch wegen eines Lecks drinsteht.
    Seit 10 Jahren nichts mehr dran gemacht hat und die Technik so alt ist das es keine Ersatzteile mehr gibt!

    Wahlkampf um den Bürgermeisterposten sind ja gut und schön, aber es gibt noch andere Themen die es wert sind aufzuarbeiten.

     
  19. 40. otto

    Wer von uns keine Eigenheiten aufweist, der >soll< sich umgehend zu Wort melden. Sehe ich das denn falsch,
    dass wir bei rd. letztendlich alle zu Gast sind?

    Hier zu schreiben bedeutet doch auch Vergnügen, hinzu kommt, dass somit unsere Weisheiten und Nichtweis-
    heiten (Unsinn), öffentlich gemacht werden können (publiziert habe ich nicht geschrieben, da zu kompliziert)

    Noch etwas erbauliches (Linji):

    Der Frühlingswind in einem Baum
    hat zwei Seiten.
    Ein südlicher Zweig
    streckt sich zur Wärme,
    ein nördlicher Zweig
    zur Kälte.

    Trifft hier doch zu oder?

     
  20. 39. fietser

    31. Mitleser
    „Nun – was sagt „Tante“ Google?“

    Sie hätten noch weiter googeln sollen!
    Die Tatsache, dass Siegburg einen ICE-Bahnhof hat, liegt daran, dass sich die Politik bei der Terrassierung der ICE-Strecke für die rechtsrheinische Version (parallel zur A 3) entschieden hat.
    „Der Bahnhof Siegburg/Bonn liegt in Siegburg an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und an der Siegstrecke. Seine Benennung ist darauf zurückzuführen, dass er an der ICE-Strecke als Bahnhof für Bonn gebaut wurde. Die Verbindung nach Bonn wird über die Stadtbahnstrecke Siegburger Bahn (Linie 66) in dichtem Takt hergestellt.“ (siehe Artikel „Bahnhof Siegburg/Bonn“ bei Wikipedia)
    Mit anderen Worten: Der ICE-Bahnhof Siegburg verdankt seine Entstehung der damaligen Bundehauptstadt Bonn.
    Der genannte Bahnhof ist übrigens nicht der einzige ICE-Bahnhof, der nicht etwa aus einer verkehrs- politischen Notwendigkeit heraus, sondern wegen der massiven Einflussnahme von Landespolitikern gebaut wurde.

    „Sie forderte ein ganzheitliches Verkehrskonzept für die Stadt, das sowohl Interessen der Autofahrer wie auch die der Radfahrer gleichermaßen berücksichtige.“

    Hier versucht sich Frau Northing an der Züchtung der „eierlegenden Wollmilchsau“.
    Es gibt offensichtlich immer noch die Meinung, dass man den Fahrradverkehr fördern könne, ohne dem Autoverkehr auf die Füße zu treten. Ich bin gespannt auf dieses „ganzheitliche Verkehrskonzept“.
    Die Aussagen in den Wahlprogrammen derjenigen Parteien, die Frau Northing als Bürgermeisterkandidatin aufgestellt haben, sind jedenfalls hinsichtlich des Themas Verkehrspolitik sowohl inhaltlich als auch vom Umfang her mehr als dürftig!

     
  21. 38. rd

    @jb Keine Bauchschmerzen, kein Gähnen, kein Lernprozess — einfach nur drei Tage mit anderen Dingen verbracht

     
  22. 37. Bernd Derksen

    @35. jean baptiste
    Willi Heuvens ist Autor des von Ihnen kritisierten Lokalkompass-Artikels.
    Wenn Sie ihn dafür kritisieren möchten, sollten Sie es dort machen.
    (Hier könnten Sie aber #14 klarstellen, o.ä.. 😉 )

     
  23. 36. jean baptiste

    @33 otto danke, daß Du für mich in die Bresche springst.
    Klar sind meine Kommentare kontroversiell, aber da wird doch jeder besser von.
    Schau mal z. B. den rd an.
    Diejenigen meiner Kommentare, die er noch vor einem halben Jahr in die Tonne geworfen hätte, weil sie „gar nicht gingen“ winkt er heute müde gähnend ohne weiteres durch.
    Das nenne ich Lernprozess.
    Die von meinen Kommentaren, mit denen er jetzt hadert und 3 Tage liegen läßt, bevor er sie mit viel Bauchschmerzen trotzdem durchwinkt, wird er nächstes Jahr müde gähnend durchwinken.
    Bleibt die Frage, das ist 2018 ? Ich mag nicht mal dran denken.

    Diesen Lernprozess muss schü.- vielleicht erst noch mitmachen. Der ist es nicht gewohnt, mit seinen eigenen Texten konfrontiert zu werden.

    Du sagst über mich “ Sicherlich gefällt seine Art, die Dinge zu behandeln, nicht jedem Blog-Leser “ Klar, das muss ja auch so sein, Aktio bewirkt Reaktio , und nur so bewegt man was.
    Das ist ja auch der Grund, weshalb die CDU versucht hat, mich ins Boot zu holen .
    Im alten Rom war das „divide et impera“ , die Engländer sagen „if you can`t beat them, join them“ und die CDU sagt einfach „Fraktionszwang“.
    Aber um den braven Ja-knickern ein genehmes Forum zu schaffen, sollten wir selbst einen „Kleve parallel-Blog“ ins Leben rufen.
    Da kommen nur Sachen hinein, die jedem eingefleischten CDU-er genehm sind.
    Redigieren werden den (in der Reihenfolge) Herr Palmen, danach Herr Brauer, und um es jeder Strömung recht zu machen muß das, was durch die beiden ersten Instanzen durchgelassen wurde, UJ nochmals absegnen.
    So erhält man einen Blog, der für jeden, Jung bis Uralt geeignet ist, weil er wohl immer leer bleiben wird.

     
  24. 35. jean baptiste

    @16 Bernd Derksen . Also, ehrlich gesagt blicke ich z.Zt. nicht mehr ganz durch .
    Einen Kommentar von Herrn Heuvens kann ich irgendwie nicht orten .
    Was mich ärgert sind Aussagen wie „“Dass der sozial-grüne Artur Leenders ein erfolgreicher Manager ist …. setze ich voraus ”
    Ich setze so Vieles voraus. Aber deswegen trifft es noch lange nicht ein.
    Und dann ein Artikel mit einer Aneinanderreihung von solchen Kommentaren, die aber als Artikel getarnt sind, da erwarte ich von einem Journalisten Anderes.
    Mal losgelöst von der Person AL :
    Eine Promotion, die Approbation zum Arzt und Chirurg, kurz vor der Rente stehend, auch da sehe ich nicht implementierte Qualitäten, die eo ipso die Qualität zum BM garantieren.

    An der anderen Seite ist es töricht, jedes Wort von Frau Northing auf die Waage zu legen.
    Daß Sie ein fundiertes Verwaltungswissen hat, ist, glaube ich, unbestritten, und das ist, bei den momentanen Verhältnissen, die in der Verwaltung herrschen, schon mehr als die halbe Miete.
    Ihr Aussagen als Leiterin eines Amtes vorzuhalten, ist auch nicht fair, da damit das Prinzip der Hackordnung ignoriert wird.
    Erstens ist sie als Amtsvorsteherin weisungsgebunden, zweitens darf sie sich zu solchen Vorwürfen nicht öffentlich äussern, zumindest nicht persönlich und nicht direkt , sondern darf nur über den Pressesprecher verlautbaren lassen.
    Abrechnen darf man sie auf das Inhaltliche, was sie sagt, und auch da sollte man berücksichtigen, daß an anderer Stelle, z.B. bei einem neu ernannten Minister eine 100 Tage Schonfrist gilt, in der sich eine solche Person erst mal einarbeiten kann, diese Lernzeit hat Frau Northing wenigstens verdient, hat sie doch nebenher noch ihren normalen Dienst auszuüben.
    Das, und nichts anderes wollte ich zum Ausdruck bringen.

     
  25. 34. Benno

    @ 29 Otto: ich gebe Ihnen Recht. So sind die meisten Klever. Erstmal alles kaputtreden, keinem eine Chance geben und später sagen: das habe ich ja schon immer gesagt.

    Was kann Kleve verlieren, wenn Frau Northing Bürgermeisterin wird? Der Bürger: nichts!

    Darum, den Wechsel wählen 🙂

    Bis zur nächsten Wahl,

    Benno

     
  26. 33. otto

    Zumindest für mich ist es von Interesse, warum die Zeilen von M. Jean Müll sein sollen? Sicherlich gefällt
    seine Art, die Dinge zu behandeln, nicht jedem Blog-Leser, aber ein Gericht, was mir nicht schmeckt, ist bei weitem
    noch kein Müll.

    Im Blog werden die unterschiedlichsten Ansichten geäußert, das macht ihn lebendig und fordert heraus!
    Wir sollten das schätzen, anderenfalls stehen ja auch weitere Foren zur Verfügung, die aus meiner Sicht
    erheblich weniger informativ und lesenswert sein dürften.

     
  27. 32. Die Hoffnung

    wer sich ans Doornrosje (in Nimwegen-mittlerweile hohe Akzeptanz und gut strukturiert/Konzerte/Kultur) und an einem Verkehrsprojekt, was dringend notwendig ist, orientiert, hat meine Stimme. Ich hoffe, dass sich Kleve endlich auch mal NEU orientiert und die „schwarzen Latschen“ mal „versuchsweise“ in die Ecke stellt.
    Kleve hat eine Hochschule, Junge Menschen strömen in die Stadt (wo nichts kaputt ist/los ist) -muss sich weiter entwickeln, alles andere wäre Stillstand/Rückschritt.
    Thema Schulentwicklung ist gaaaanz wichtig !!!
    Demokratie ist, wenn auch mal ein anderer gewinnt:-) i hope so…

     
  28. 31. Mitleser

    Thema „ganzheitliches Verkehrskonzept“,

    mmh, Frau Northing wünscht sich also für Kleve ein neues Verkehrskonzept; das Traumbeispiel ist Siegburg.

    Nun – was sagt „Tante“ Google? Siegburg hat weniger Einwohner als Kleve, dafür aber: einen ICE-Bahnhof, eine Stadt/Straßenbahn, zig Buslinien und mehrere Autobahnen ringsrum; dazu kommen viele ICE-Pendler aus dem linksrheinischen Bonn.

    Wir sehen also, alles genau wie in Kleve! Mit Frau Northing gewinnen wir also verkehrstechnische Fachkompetenz erster Güte. So, wie immer in Kleve.

    Evtl. sollte sie mal damit anfangen, den RE 10 nach Nimwegen durchzubringen, wie steht sie eigentlich dazu?

    Gruß Mitleser

     
  29. 30. schü.-

    @ 26 jean baptiste

    Schon wieder Müll. Ab dem nächsten Beitrag wird es Tradition

     
  30. 29. otto

    Sagt Frau Northing nichts, regen sich alle auf;
    Sagt Frau Northing etwas, ist es zu wenig, oder auch zu viel, oder es passt nicht;
    Lässt Frau Northing etwas sagen, hat sie keinen Mut, oder keine Ahnung.

    Viele Schlaumeier wissen es schon jetzt, sie wird kaum etwas vernünftiges zu Stande bringen.

    Meine Stimme hat sie und wie ich weiss noch viele, viele mehr!!!!

     
  31. 28. Rainer Hermanns

    Hallo, was hat das roosje mit Klever Bürgermeisterwahlen zu tun? Garnichts. Als hier in kath. oder evang. Jungendheimen noch Strick- und Bastelkurse von Pfaffen angeboten wurden, gabs im roosje schon Punkkonzerte. Die waren 20 Jahre voraus

     
  32. 27. Müller

    @14 schü.

    Dann lesen Sie die übrigen (bisherigen) Beiträge von jean baptiste und Sie sehen, dass er seinen Blödsinn noch steigern kann!

     
  33. 26. jean baptiste

    @15 schü.- egal wie Sie es meinen, schön.
    @ all
    Und über eine Kandidatin zu sprechen, und dann ihre Funktion als Amtsleiterin in die Diskussion zu werfen, da hat jemand -oder bestimmte Absichten , -oder keine Ahnung wie Demokratie funktioniert.

     
  34. 25. Benno

    @ 11 Husky: auch wenn es Ihnen schwer fällt, wählen Sie den Wechsel. Nicht wählen heißt, der Partei indirekt die Stimme zu geben, die man absolut nicht als regierende Kraft haben möchte 🙂

    Bis zur nächsten Wahl,

    Benno

     
  35. 24. HP.Lecker

    Gefällt mir, würde man auf facebook zum Ausdruck bringen….

    Gefällt mir nicht ganz, bringe ich zu diesem Themenfeld der vorgestellten politischen Idee zum Ausdruck:

    Zitat: „Sie forderte ein ganzheitliches Verkehrskonzept für die Stadt, das sowohl Interessen der Autofahrer wie auch die der Radfahrer gleichermaßen berücksichtige.“ Zitat Ende.

    Warum?

    Weil ein Verkehrskonzept auch den Menschen resp. Kinder und alte Menschen einbeziehen sollte – letztlich ist das Maß ihrer Fortbewegungsgeschwindigkeit ein anderes als das von Autos und Radfahrern.

    Visionen – über dieses Wort haben sich hier im kleveblog einige Blogger in der Vergangenheit wiederholt lustig gemacht – finde ich für die Zukunft der Stadt wichtig und daher richtig. Hier halte ich es mit dem facebook-Ausspruch: Gefällt mir.

     
  36. 23. Markus van Appeldorn

    Wir haben in Kleve die Wahl zwischen einem Putschisten, einem verbalen Primitivo, dem immer alle „auf den Sack gehen“ und einer Alternative.

     
  37. 22. pd

    @13 jean baptiste

    Bin ich zu besoffen oder haben sie was vollkommen falsch verstanden? Ich verstehe den artikel als typischeheuvensche lobhudeleib die kenner einzuordnen wissen. Brauer dann leenders dann lange nix dann japanische autos dann irgendwann weit dahinter vielleicht noch gott.

    bernd derksen meint einen kommentar den auch ich bemerkenswert finde. Persönliche erfahrungen mit leenders die dazu führen das man diesen auf keinen fall wählt und das als engagierte bürgeri im integrationsbeirat, eigentlich klassisches grünen klientel würde ich jetzt mal vermuten da horcht man auf.

     
  38. 21. schü.-

    @13 jean baptiste

    Habe selten soviel Blödsinn gelesen.

    Na ja, heute ist Vatertag.

     
  39. 20. Lubra

    Total cool dass sie das Doornroosje als Beispiel nennt – das qualifiziert sie in meinen Augen. Schön zu sehen, dass nicht alle Leute die jenseits der 40 sind so konservativopamäßig drauf sind wie unsere CDU Führung. Vielleicht schafft es ja doch jemand aus unserer Provinz Mief Stadt mit kleingeistigen Ansichten einen etwas schöneren Ort zu machen.

    Ich finde die Frau sehr sympathisch und schön finde ich auch dass sie immer lachen kann. Ich glaub der kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden. Und es ist doch egal in welcher Funktion sie jetzt tätig ist. Hauptsache sie hat jetzt die richtigen Ideen und sie scheint mir wirklich auch etwas anders zu denken als unsere eingeschweißte alte CDU Führung mit ihren immer während gleichen Aussagen und schrecklich alten konservativen dermaßen stocksteifen Einstellung. Ekelhaft wenn ich diese Leute sehe. Das sind die gleichen wie eine schräg angucken wenn man mal in der Kirche hustet.

    Ja beim Angrillen seid ihr alle dabei, ne?! Aber wenn mal irgend eine unbekannte band in die Stadt kommt sei’s aus Frankreich oder aus Rumänien oder irgendwo anders her mit eigenen Songs dann sieht man euch nicht mehr. Das scheint zu viel zu sein für euren kleinen Gehirne.

    @ laloba: abwegiger Ort? Meinst sicher Bresserberg oder Schweizerhaus ne?!

     
  40. 19. R K H

    Hallo, ich warte in dieser Sache mal das Sommerloch ab, schaummemal wie’s im Spätsommer ausschaut

     
  41. 18. Reinhold Schraven

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg, meine Stimme hast Du.

     
  42. 17. KlePeter

    @Bernd Derksen: Die Einschätzung, dass die Berichterstattung in diesem Blog doch sehr einseitig nach Wahlwerbung aussieht, teile ich. Ich habe mir für meinen Blog überlegt, die drei nun nominierten Kandidaten mal nebeneinander zu vergleichen. Das ist ein schwieriges Unterfangen, da Frau Northing in den meisten Eigenschaften ihren Mitbewerbern haushoch überlegen ist. Nur im Punkt Schlitzohrigkeit haben ihr UJ und AL einiges voraus. Will sagen, jeder Versuch objektiv die drei Bewerber zu beurteilen geht fehl. Zumal die Bewertungsmaßstäbe der/des einzelnen sehr differieren, wie es in diesen Kommentaren auch zum Ausdruck kommt.

    @7. + 11. Husky: Bitte genau wiedergeben, was Frau Northing gesagt hat: „Nun ein eigener Wunsch, mehr Vision für die Zukunft, in Abhängigkeit der Finanzlage. Schön wäre es, wenn in Kleve noch mehr los wäre. Aufbauend auf die vorhandene Kulturszene sollte die Kleinkunst gestärkt werden. Musik überwindet alle Grenzen. Darf ich mir ein Kulturzentrum ähnlich dem „doornroosje“ in Nijmegen in natürlich kleinerer Form wünschen.“ Damit relativieren sich die Vorwürfe, dieses Anliegen sei weltfremd. Es sei denn, man kan mit Visionen so gar nicht anfangen.
    Vorbeugend kommender Kommentare möchte ich hier für mich äußern, dass ich mich sehr gesund fühle und Frau Northing auf mich auch einen sehr gesunden Eindruck macht.

     
  43. 16. Bernd Derksen

    @jean baptiste #13
    Ich nehme mal an, dass sich Ihre Kritik an Herrn Heuvens richten soll, oder?
    (Mit meinen Aussagen haben Sie sich in diesem Kommentar zumindest nicht beschäftigt.)
    ______
    Ich konnte leider nicht direkt mit dem gemeinten Kommentar verlinken. Er befindet sich nach dem, Sie offenbar sehr aufregenden, Lokalkompass-Artikel des Leenders-Unterstützers.

    Daher hier der Text, auf den ich hinweisen wollte:

    „Julia Weber aus Kleve | 12.04.2015 | 12:50

    Als Mitglied des Integrationsausschusses der Stadt Kleve durfte ich vier Jahre persönlich Herrn Dr. Leenders in seiner Eigenschaft als Vorsitzenden dieses Ausschusses erleben. Ich sage nicht viel: ich werde ihn bestimmt nicht wählen. Schade, er hätte die Möglichkeit gehabt, sich ein Beispiel der Menschlichkeit bei Herrn Theo Brauer zu nehmen. Herr Dr. Leenders kann es nicht, denn er vermittelt den Eindruck, etwas Besseres zu sein.
    Frau Sonja Northing wurde endlich mal mit ihren menschlichen und fachlichen Qualitäten gesehen! Dank an Frau Gudrun Hütten!“

     
  44. 15. otto

    M. Jean und M. Derksen,

    ihr schreibt natürlich im Rahmen eurer Möglichkeiten objektiv und völlig neutral.

    Ein Bild von U. J., dem Bild von Mme. Northing gegenübergestellt, haben gewiss nicht nur mich veranlasst,
    Rosen zu wählen, anstatt Gras. (ob die Rosen zu viel Dornen haben, was ich nicht glaube, wird die Zeit
    Zeigen)

     
  45. 14. jean baptiste

    @8 Bernd Derksen “ Bemerkenswert fand ich z.B. was jemand wie Julia Weber öffentlich ……“
    amateurhaft … das ist gar keine falsche Einschätzung, man könnte auch „6, setzten“ sagen, nur, was war an der Wahl „demokratisch“ , was an dem Ergebnis „eindeutig“ ?
    Nehmen Sie mal das Landeswahlgesetz als Standard zur Hand, und schauen Sie mal, was an der Manifestation (das nenne ich keine Wahl) konform des Standards war.
    Nichts? Kein Wahlprotokoll, kein Nichts … und Sie nennen es „knapp aber eindeutig“ , ich nenne es kurz und knapp „einfältig“
    „Artur Leenders ist nicht nur ein ausgezeichneter Mediziner und Chirurg … “ einem solchen Satz folgt meißtens ei „aber auch“ … aber da fiel Ihnen nichts mehr ein ??
    So, guter Arzt , Krimiautor (nach eigenem Bekunden aber eher Ehemann von erfolgreicher Autorin na ja, werden ab 25 ct gehandelthttps://secure.booklooker.de/B%C3%BCcher/Leenders+Clara-Kriminalroman/id/A01PG72D01ZZZ https://secure.booklooker.de/B%C3%BCcher/Leenders+Eulenspiegel/id/A01OoTbk01ZZc https://secure.booklooker.de/B%C3%BCcher/Leenders+K%F6nisschiessen/id/A01zMZEj01ZZz ) …

    „Dass der sozial-grüne Artur Leenders ein erfolgreicher Manager ist …. setze ich voraus “

    Was kostet eigentlich so ein Artikel, über dem von Gesetzes wegen “ — Anzeige —- stehen müßte , eigentlich ?
    Also, Meinungsmache mag ja ok sein, wenn sie subtil geschieht , aber das ? In der DDR hätten Sie bestimmt eine steile Karriere gemacht.

     
  46. 13. jean baptiste

    @7 husky „Klingt sehr nach Wahlkampfgefasel“ aha, wohl kein Anhänger von Frau Northing .
    „Aber irgendwie ist diese Frau doch sehr Weltfremd. Erstmal ist das Dornroosje in Nimwegen im Grunde so groß wie die Stadthalle. Besitzt 2(!) Locations. Wie soll sowas bitte in Kleve funktionieren“
    Was denn jetzt ? So groß wie die Stadthalle, aber funktioniert nicht in Kleve (obwohl genausogroß ?)
    „Nebenbei wir haben entsprechende Locations doch schon“
    Ja klar !!! ??????????????
    Wenn es es noch nicht wußte, jetzt weiss ich es, was Gefasel ist !!!!

     
  47. 12. laloba

    Doornroosje … das war doch früher ein eher ‚abwegiger‘ Ort, oder?

     
  48. 11. Husky

    Auf Klever Verhältnisse anpassen?

    Das wär dann ungefähr Radhaus größe, haben wir schon. Sprich, dass ist nur Wahlkampfgelaber…

    Und das eine Leiterin des „Amt für Arbeit und Soziales“ von „moderner, transparenter und sachgerechter gestaltet werden“ spricht, löst bei mir eher Kopfschütteln aus. Dieses Amt ist ja schon wenig transparent, von sachgerecht rede ich da lieber gar nicht sonst wird mir übel…

    Diese Frau ist für mich absolut Unwählbar, problem ist, keiner der Kandidaten ist für mich auch nur halbwegs akzeptabel. Ich hab echt keine Ahnung wen ich da Wählen soll, zum ersten mal in meinem Leben…

     
  49. 10. rd

    @Husky Was das Doornroosje angeht, hat Northing davon gesprochen, dass für Klever Verhältnisse anzupassen (steht aber nicht in meinem Text)

     
  50. 9. laloba

    Yep, das freut mich …

     
  51. 8. Bernd Derksen

    @rd
    Das Wohlwollen gegenüber der Kandidatin fällt schon auf. Gerade im Gegensatz zur sonstigen Angriffslust, auch gegenüber den beiden Mitbewerbern. Auch in diesem Artikel wieder.
    Ich bin daher auch der Ansicht, dass man es quasi als eine Form der „Wahlwerbung“ ansehen kann.

    Dass SPD-, FDP- und OK-Mitglieder ihren Führungsleuten nicht in den Rücken fallen wollen und sich als willige Abnicker präsentieren (mal zugespitzt kommentiert), soll „ein für Kleve wichtiges Ereignis“ sein? 😉
    Ich bin ja nicht dabei gewesen, aber Olaf Plotke schrieb von einer Art „Krönungsmesse“. Und genau das hatte ich erwartet.

    Und natürlich ist ein Vergleich von Wahlergebnissen mit und ohne Konkurrenten im Grunde schlicht unfair.

    Mir scheint, dass da Ralf Daute, wie manch anderer auch, der sich jahre- bzw. jahrzehntelang über die lokale Dominanz der CDU geärgert hat, einfach seinen Teil fürs Nutzen der historischen Chance beitragen möchte.

    Ich finde, es ist das gute Recht eines Bloggers aktiv Partei für eine Kandidatin zu ergreifen. Aber andere dürfen dies anmerken.
    __________

    Um nicht falsch verstanden zu werden:
    Meine frühere Einschätzung (http://www.kleveblog.de/2015/03/sonja-northing-eine-gute-wahl/#comment-227705) gilt weiter.

    Bemerkenswert fand ich z.B. was jemand wie Julia Weber öffentlich unter http://www.lokalkompass.de/kleve/politik/auszaehlung-kritikwuerdig-entscheidung-knapp-aber-demokratisch-d528090.html äußerte (und mir auf Nachfrage noch etwas erläuterte).

     
  52. 7. Husky

    Mag sein, aber für mich klingt das etwas sehr Positiv. gut ist natürlich deine Seite, du darfst schreiben wie du willst.

    „„Mehr Visionen für die Zukunft.“ Es möge mehr los sein in der Stadt, vielleicht mit einem Kulturzentrum nach Art des Dornroosje in Nimwegen.“

    Aber irgendwie ist diese Frau doch sehr Weltfremd. Erstmal ist das Dornroosje in Nimwegen im Grunde so groß wie die Stadthalle. Besitzt 2(!) Locations. Wie soll sowas bitte in Kleve funktionieren? Erst recht nicht mit unserer miesen Bahnanbindung. Zum Dornroosje kommen auch schonmal Leute von 300-400km weg (Bis hin zu Franzosen wenn die passende Band spielt). Einfach ein „Kulturzentrum“ wohin setzen (wohin auch immer) funktioniert nicht. Nebenbei wir haben entsprechende Locations doch schon.

    Aber die werte Frau kann ja gerne mal große Bands Buchen die dann in der Stadthalle Spielen können, oder Open Air am Kirmesplatz, dann weiss die mal wie teuer das wär.

    Klingt sehr nach Wahlkampfgefasel…

     
  53. 6. Johanna

    Ich werde Sonja Northing auf jeden Fall wählen ! Ich kenne alle drei Kandidaten seit vielen Jahren persönlich und gerade deshalb fällt mir die Entscheidung leicht ! Sonja Northing kann zusammenführen , Leenders und Janssen sind Selbstdarsteller erster Güte und Spalten jede Gemeinschaft – keine Voraussetzung für einen Bürgermeister aller Klever ! Deshalb am 13. September zum ersten Mal eine Bürgermeisterin für Kleve !!!

     
  54. 5. rd

    Ein Vorbericht, eine aktuelle Notiz (die gleich verschwinden wird) und ein ausführlicher Nachbericht — Wahlwerbung sähe anders aus. Ich bin aber schon der Auffassung, dass es sich um ein für Kleve wichtiges Ereignis handelt.

     
  55. 4. Kellener

    @2
    „Welch gelungene Nominierung. 84:3 Stimme = 97% und das noch von 3 Parteien gleichzeitig. Herzlichen Glückwunsch.“

    Finde die Fehler.

     
  56. 3. Husky

    Ist das nur ein Gefühl oder ist das ganze hier etwas „Wahlwerbung“ für diese Frau? Ich meine gleich 3. Beiträge hintereinander? In der Ausführlichkeit? Mit der Positiven Schreibweise? Wirkt auf mich halt so. Wählen tu ich die Trotzem nicht x.x

     
  57. 2. Thomas K.

    Welch gelungene Nominierung. 84:3 Stimme = 97% und das noch von 3 Parteien gleichzeitig. Herzlichen Glückwunsch.

    Janssen und Leenders haben ihren zeitlichen Vorsprung nicht genutzt (Nominierung Janssen Mitte Dezember 2014->5 Monate, Leenders Mitte März->2 Monate).

    Vielmehr haben ihre handstreichartigen Kandidaturen mit denkbar knappen Ergebnissen zu nicht endenden parteiinternen Streitigkeiten, Rücktritten, Androhungen von Kampfkandidaturen, etc. geführt.

    Bisher ist von den beiden Wackelkandidaten nichts aber auch garnichts zu sehen. Offensichtlich sind sich beide Herren ihrer Wirkung beim Wähler bewußt und verstecken sich bis nach den Sommerferien, um dann nur das Nötigste, sozusagen den Pflicht-Wahlkampf, abzuliefern.

    Jedoch werden die Anzahl der Wahlplakate, modische Brillen, etc. diese Wahl nicht entscheiden. Hier kommt es auf Persönlichkeit und Bürgernähe an. Beide Herren haben jahrelang und auch seit ihrer Kandidatur bewiesen, dass das nicht ihre vorrangige Eigenschaft ist. Sie integrieren nicht, sie spalten und das seit Monaten und Jahren. Wie wollen diese Kandidaten “Erste Bürger” der Stadt Kleve werden. Undenkbar.

    Noch nie war es so einfach die schwarz-grüne Hausmacht abzulösen. 3 motivierte und geschlossene Wahlkampfteams werden sich ab sofort um ein positives Bild von Northing kümmern. Janssen und Leenders haben lediglich gespaltene Parteien/Wahlkampfteams hinter sich stehen. Es wird kein Wahlkampf der Inhalte sondern der Emotionen und den hat Northing bzw. ihre Wahlkampfberater bereits sehr gut begonnen.

     
  58. 1. HeinzS

    Offensichtlich hat sie gelernt,da die Vorstellung um Welten besser war,als bei der
    Veranstaltung der GRÜNEN.