Runder Tisch des Klever Handels: Eine „Vollkatastrophe“ hinter sich lassen, Liebe und Visionen suchen

rd | 12. Oktober 2017, 16:30 | 52 Kommentare
Blick in Richtung Zukunft: der Klever Einzelhandel

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Sammelte Ideen und Visionen: Kaufhof-Geschäftsführerin Astrid Vogell

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Michael Kotters: „Man sollte auch mal über die Grenze schauen“

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Engagierte Diskussion – von Weihnachtsmarkt bis Parkplatzsituation

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Sigrun Hintzen (Buchhandlung Hintzen): „Zusammen an den Hausaufgaben arbeiten“

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Saturn-Geschäftsführer Max Ingo Festing: „Wir müssen uns committen“

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KCN-Vorstand Christoph Dammers: „Wir sind angetreten, Kleve als Marke zu entwickeln“

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Bäcker Walther Heicks: „Die Stadt muss den Hut aufhaben“

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Wirtschaftsförderer Dr. Joachim Rasch: Welche Rolle spielt die Stadt?

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Die Atmosphäre mutete ein wenig an wie auf den Fluren des Familiengerichts, wenn Ehepartner auf den Scheidungstermin warten, und, kurz bevor ihre Sache aufgerufen wird, nach langer Zerrüttung feststellen, dass sie eigentlich doch ganz vernünftig miteinander reden können. So war es, als das Klever City Netzwerk (KCN) nach Jahren der Agonie die Händler zu einem Runden Tisch ins Restaurant Schwanenstuben in die Stadthalle geladen hatte. Knapp 50 Geschäftsleute kamen, so viel wie seit Jahren nicht mehr, sie diskutierten so engagiert wie seit Jahren nicht mehr, und sie mussten sich dennoch anhören, dass der aktuelle Vorstand gewillt ist, das KCN zu Grabe zu tragen.

Warum, das erläuterte Intersport-Geschäftsführer Christoph Dammers, Sprecher des fünfköpfigen KCN-Vorstands, zu Beginn und zum Abschluss der Veranstaltung. „Unser Verein ist zu schwach – an Mitgliedern, Beiträgen und Engagement“, sagte er. Derzeit lebe der Verein von den Reserven, und allein für die Veranstaltung der verkaufsoffenen Sonntage seien aufgrund der neuen Rechtslage so viele Mittel nötig, „die der Verein schlichtweg nicht hat“.

Am Ende des Abends fiel die Wortwahl noch etwas drastischer aus. „Wir wollen weitermachen, das steht fest. Wir wollen Kleve als Marke entwickeln, damit sind wir angetreten. Mit dem Klever City Netzwerk geht das nicht. Die Motivation ist, etwas Neues entstehen zu lassen. Der aktuelle Zustand des KCN ist von vorne bis hinten eine Vollkatastrophe.“ 100 Mitglieder hat der Verein, die Arbeit wird im wesentlichen von einer guten Handvoll Frauen und Männern erledigt.

Doch das Verblüffende an diesem Abend war nicht die Rahmenhandlung des offenbar unvermeidlichen Untergangs, sondern die Aufbruchstimmung in den zwei Stunden dazwischen. Behutsam moderiert von Astrid Vogell, Geschäftsführerin des Kaufhofs, und im Beisein von Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der neuen städtischen Gesellschaft WTM (Wirtschaftsförderung, Tourismus, Marketing), entwickelten die Kaufleute eine Fülle von Ideen, wo der Hebel angesetzt werden muss, um Kleve als Einkaufsstadt attraktiv zu halten.

Den Auftakt machte Sigrun Hintzen (Buchhandlung Hintzen), die aus der Haushaltssatzung der Stadt zitierte. Darin heißt es, dass die Stadt die regionale und überregionale Entwicklung von Kleve als Einkaufsstadt fördere. Hintzen folgerte daraus: „Das [Kleve] Marketing hat den Hut auf, und wir Händler beraten. Das sollte die Grundlage sein.“

Sollte? Das Verhältnis zwischen Handel und Stadt ist schwierig, das wurde schnell klar, insbesondere wenn von Geschäftsleuten wie Lothar Quartier, die in mehreren Städten aktiv sind, der Vergleich mit anderen Kommunen gezogen wurde („In Goch wird nicht lange geredet, da wird einfach gehandelt“ – „In Kevelaer wurde ein Ratsbeschluss innerhalb von zwei Wochen geändert, nachdem Händler eine geplante Pflasterung kritisiert hatten“).

In der Diskussion wurde die unübersichtliche Parkplatzsituation in Kleve bemängelt, dann die späte Ankündigung von Baustellen und natürlich poppte auch der Klassiker vom Weihnachtsmarkt auf. Barbara Pauls (GastHaus) forderte einen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Ein Händler sagte, er habe den Eindruck gewonnen, dass „die Klever ihre Stadt nicht mögen“. Und Jürgen Vrede (Modehaus Vrede) forderte: „Wir müssen unsere Stadt lieben.“ Max Ingo Festing, Geschäftsführer des Saturn-Marktes in der Neuen Mitte, wollte wissen, wie genau die Stadt sich vermarktet: „Wo promotet das Stadtmarketing die Stadt, was geschieht da konkret?“ Der so angesprochene WTM-Geschäftsführer Rasch sagte erst einmal nichts, verwies aber später auf eine Präsentation, in der Einzelheiten stünden.

Die Stadt lebe nicht vom Handel allein, hieß es. Insbesondere vor dem Hintergrund des digitalen Wandels – in den Niederlanden liege der Anteil des elektronischen Handels bereits bei vierzig Prozent – gehe es darum, eine kontinuierliche Urbanität in Kleve zu erreichen. Sigrun Hintzen: „Wir müssen größer denken als nur an vier Sonntagen im Jahr 10.000 Leute in die Stadt zu holen.“ Auch Hendrik Scholten (Marien-Apotheke) forderte angesichts immer größer werdender Herausforderungen „neue Gedanken“.

Die Frage, die an diesem Abend nicht beantwortet werden konnte, war, inwieweit die Stadt sich da tatsächlich in die Pflicht nehmen lässt. Astrid Vogell hatte beispielsweise aus einigen Gesprächen den Eindruck mitgenommen, dass in der Verwaltung die Ansicht herrsche, Kleve sei nicht so wie die anderen Städte. Kleve, eine Insel der Seligen? Unbehelligt vom digitalen Wandel? Wohl kaum.

Zweites großes Thema des spannenden Abends war die Frage, wie die Geschäftsleute sich zukünftig selbst organisieren möchten, sobald das KCN zu Grabe getragen worden ist. Die Absicht, den Verein zum Jahresende aufzulösen, schien zementiert. Eine Anregung war, die Straßengemeinschaften wiederzubeleben und daraus wie früher eine Art Präsidium („Vereinigte Klever Straßengemeinschaften“) zu bilden. Max Ingo Festing schlug eine grundsätzlich andere Richtung vor: „Ein Verein ist nicht mehr zeitgemäß. Ich sehe eine GmbH oder eine andere Gesellschaftsform, mit der wir der Stadtverwaltung auf Augenhöhe gegenübertreten können.“ Das stieß nicht auf ungeteilte Zustimmung: „Jeder Euro sollte in den Zweck fließen“, so Sigrun Hintzen. Anke Haun, die Vertreterin des City-Managements, brachte noch eine Interessen- und Standort-Gemeinschaft ins Spiel, bei der auch die Immobilienbesitzer einbezogen werden könnten. Eine vierte mögliche Spielart war ein Beirat des Handels, der dem Marketing der Stadt beratend zur Seite steht.

Ein Gremium soll jetzt die Denkanstöße zusammenfassen und sowohl der Politik wie auch der Verwaltung vorstellen. „Wir bestehen darauf, dass wir zusammen an den Hausaufgaben arbeiten“, so Sigrun Hintzen. Joachim Rasch empfahl der Runde, ihre Begehren durchaus offensiv und konkret zu vertreten. „Es ist noch Geld da“, so Rasch – eine Information, die für Verblüffung sorgte.

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52 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 52. otto

    @48JoJo,

    hört sich sehr gut an und wäre aus meiner Sicht eine der besten hier geäußerten Vorschläge. Der Unfug mit
    kleinen Läden auf dem Minoritenplatz hätte ein Ende, die Parkmöglichkeiten freundlich gestaltet, den
    Besucherstrom geschickt gelenkt, diese Ladenlokale werden die Menschen anziehen und nicht wie
    das fürchterliche Spoycenter, die Klever Lichtgestalt an Leerständen, abschrecken.

     
  2. 51. Treue Kundin

    @47. Rainer

    Man braucht keine Eventagentur eröffnen und auch nicht in Vorleistung usw., gehen.

    Es gibt für NRW auch Gesetze für u.a. Kultur und Kunst. Leider weiß ich nicht genau, wen man bei der Stadtverwaltung dafür ansprechen könnte, für Kleve, Förderprogramme in Richtung Kultur, zu bfinden und zu bekommen.

    Es ist sehr schade, dass Förderprogramme für alle möglichen unnötigen Bauvorhaben gefunden werden, aber für Kulturförderprogramme für alle Menschen, man kein Interesse entwickelt.

    Und für ein bisschen Kerzenschein braucht man auch nicht mehr Steuern zu bezahlen, das liegt im Interesse der Geschäftsleute.

    Die Schaufenstergestaltung (die keine Gestaltung ist) in der Fußgängerzone ist beschämend und charakterlos.

    @48. HP.Lecker

    Zur “Klevezeit” passen sehr viele Konzepte, die von den einzelnen Geschäftsleuten thematisiert werden können, und dann zu einer “Marke” zusammengeschlossen werden könnten.

     
  3. 50. HP.Lecker

    @47 Treue Kundin

    Mir gefällt der Begriff “Klevezeit” sehr gut, wenngleich der konzeptionelle Ideenansatz nicht scharf genug und mithin sofort erkennbar ist.
    Der Begriff würde allenfalls – in einem claim auftauchen – der eine scharfe Marke für Kleve erklärend vertieft.

    @47 Rainer

    Den Einwand trage ich mit, aber nicht die Antwort, dass die “treue Kundin” eine Eventagentur eroeffnen solle. Ricjtig finde ich, dass die Lenking eines Werdegangs nicht von der Verwaltung der Stadt Kleve abverlangt werden sollte. Vielmehr sollte eine solcje Konzeptentwicklung von allen Stakeholdern (darunter auch die Verwaltung) gemeinsam entwickelt werden. Der Prozess sollte dann ordentlich, ergebnisoffen und zielgerichtet moderiert werden. Das allerdings nicht unter der Prämisse eines wirtschaftlichen Hintergrundds sondern aus ideellem. U.U. könnte eine solche Workshoparbeit in einem gemeinnützig anerkannten Verein durchgeführt werden, der zugleich auch die Moderation übernimmt….. Alles auf Anfang….

     
  4. 49. Rainer

    An 46. Treue Kundin, gründen Sie eine Eventagentur, gehen in Vorleistung mit der Vorbereitung von Planung, Genehmigungen, Künstlerangenture, usw. usw. Und das ohne Garantie ob es klappt und angenommen wird. Ich seh bei solchen “könnte, wär doch schön, wenn, man sollte vielleicht, usw.” Nicht unbedingt die Verwaltung in der Pflicht. Ich hab keine Lust mehr Abgaben und Steuern zu bezahlen, weil irgendjemand bei Kerzenschein die Große Straße entlanglaufen will.

     
  5. 48. Joseph Johann

    Park am Wallgraben!? Ob das was wird? Dazu müsste der Durchgang zwischen Rathaus und Skala ansprechend sein und der Hinterhof von Mensing ohne Einsicht sein Schön wäre an Stelle der Skala ein helles freundliches Haus als Gegenstück zum Rathaus. Im Erdgeschoss Stores mit viel Glas und Licht .

     
  6. 47. otto

    Goedkoop gibt es in Kleve ausreichend. Nach Geschäftsschluss zeigt sich die Innenstadt verödet, nahezu traurig.
    Das Spoyufer mit seinen anderthalb Lokalen zeigt das Niveau der Klever Planungselite im Stadthaus.

    Solange das Erbe des Königsprinzen noch in einigen Köpfen herumgeistert und dessen städtebauliches Unverständnis In Kleve richtungsweisend bleibt, kann das mehrfache WARUM von Max Knippert nicht beantwortet werden und
    die Klever werden weiterhin mit Worthülsen abgefertigt.

     
  7. 46. Treue Kundin

    Ich selber bin sehr gerne und jeden Tag in Kleve zu Fuß unterwegs……….. weil es überschaubar ist.

    Wenn ich nun drei Wünsche frei hätte, würde ich mir gerne einen Wunsch freihalten für,…….. dass man durch ein Kleve gehen kann, das sich öfter in eine wunderbare, verzauberte Welt „verwandelt“………..nach Jahreszeiten oder Themen, mit verschiedenen Aktionen, orientiert.

    Für diese verwandelte „Klevezeit“ (Merkmal!) könnte man überregional Werbung machen.

    Natürlich muss auch dann das Angebot in den Läden, die gesamte Dekoration und Stimmung in Kleve stimmen.

    Man könnte auch verschiedene Events für alle organisieren.

    Da wir international geworden sind, fände ich es persönlich sehr wünschenswert, wenn sich alle Kulturen auch mit der jeweiligen Musik und Traditionstänzen, öffentlich vorstellen könnten.

    Vielleicht wäre auch u.a. die „Klevezeit“ für einen „Karneval der Kulturen“, der durch Kleve zieht, bereit? Das wäre wunderbar!

    Man könnte die „Klevezeit“ für alle Bereiche einsetzen.

    Wenn man an Kleve denkt, könnte man sofort an „Klevezeit“ denken, dort wo man gerne aussergewöhnlche Angebote, guten Service, Zeit, Freundlichkeit und Muße für die Menschen gibt.

    Und natürlich hilft uns auch die gute Natur dabei……..es sind die wunderbaren Park- und Waldanlagen, die auch zum Verweilen einladen.

     
  8. 45. Stadtbummlerin

    Aber vielleicht gibt es ja noch Hoffnung für Kleve:
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duisburg/video-kranenburg-stoppen-kiebitz–co-die-einkaufsarena-100.html

     
  9. 44. Stadtbummlerin

    Die FrischeArena in Kranenburg ist ein Problem für Kleve, weil da alles an einem Standort geboten wird, soll auch noch ausgebaut werden.

     
  10. 43. Stadtbummlerin

    Manche Posts hier klingen ja fast, als hätte man die Klever City schon aufgegeben. Wenn es keine funktionierende Innenstadt mehr gibt, bringt das noch einige andere Nachteile (für die ganze Stadt) mit sich. Deshalb kommt aufgeben (ist ja alles so wie es ist) nicht in Frage.
    Es ist toll, dass es so eine Stadt wie Nimwegen in der Umgebung gibt. Aber Nimwegen kann man nicht mit Kleve vergleichen. Alte Uni-Stadt, Radboud Klinik, kulturelle Gegebenheiten, Waal etc.
    Bald noch mehr Leerstand, im (neuen) Rathausviertel? Eine moderne Bibliothek wäre das einzig Sinnvolle da unten. Das zieht Leute an (hat sich an anderen Standorten von attraktiven Stadtbibliotheken so erwiesen), die dann auch einen Abstecher in die Stadt machen. Die Leute wollen dahin, wo es angenehm ist.

     
  11. 42. HP.Lecker

    @37 MK

    Wenngleich die Fragen durchaus berechtigt zu sein scheinen – wer glaubst Du, wird Dir (uns) die Antworten auf diese Fragen geben.

    Die Tatsache, dass Du diese Fragen mantraartig wiederholst, beantwortet diese nicht.

    Macht dann mutmaßen und spekulieren Sinn? Was ist mit Emphatie?

     
  12. 41. Verwundert

    Die Klever Kaufmannschaft beklagt sich bzw. das KCN ?… das ich nicht lache.

    Punkt 1. Das gesamten KCN ist keine Gemeinschaft sondern eine Ansammlung von Einzelinteressenten die überhaupt kein Interesse haben gemeinsam etwas zu gestalten.

    Punkt 2. Das KCN ist keine Interessenvertretung der Geschäftsleute sondern eine Bühne für einige wenige Selbstdarsteller.

    Punkt 3. Ein Großteil der Klever Geschäftsleute glauben immer noch das Kleve eine Insel der Glückseligkeit ist und nichts dieses ändern kann. Sozusagen gehen sie an der eigenen Arroganz zu Grunde. Fehlendes Fingerspitzengefühl für Veränderungen, sie es im im Vertriebswesen, diversifizierte Vertriebskanäle etc…, und nicht zuletzt die typisch niederrheinischen Noel-Anfälle (schon wieder ein Kunde… hoffentlich geht der bald und ich kann weiter Solitär spielen….) lassen das Einkaufserlebnis in der Klever Innenstadt immer unattraktiver werden.

    Punkt 4. Einfach mal an die eigene Nase Fassen und nicht die Schuld bei anderen suchen. Fehlende Parkplätze, städtische Vorgaben, hohe Mieten und viele andere externe Faktoren die herangezogen werden um die eigene Unzulänglichkeit zu entschuldigen…

     
  13. 40. HP.Lecker

    @34 AG

    „Auch ein guter Ansatz – Klever abseits der Einkaufsmöglichkeiten attraktiv machen.“

    Jepp und zwar gebündelt in einem Thema aus dem sich dann eine Marke entwickeln lässt. Da Ganze eingehend auf eine Zielgruppen oder Zielgruppen oder -segmente, die ihre „Konsumbefriedigung“ nicht im www sucht, sondern anreisst und verweilt und dabei vor Ort konsumiert: Waren, Kultur, f&b und andere selbstverbessernde Erlebnisse…..

    „Kleve hat potential aber irgendwie…“

    Genau. Erst der Fokus weg vom Bedürfnis bzw. der Idee, Kleve als Einkaufsstadt zu entwickeln und zwischen den anderen bestehenden Einkaufsdestinationen zu etablieren, verschärft den Blick für dieses Potential. Das in einer Essenz mit Mut, Weitsicht, Offenheit jnd Kreativität lässt das Potential nutzen.

     
  14. 39. Bummler

    Nijmegen ist nicht Kleve oder besser Kleve ist nicht Nijmegen. Die haben es dort einfach drauf, was wohl mehr am naturell des Niederländers liegt. Wir haben hier den „berühmten Stock im …..“ und können nicht anders als zu reden, kaputt zu reden und nicht zu handeln.
    Kleve muss ja nicht direkt zur „blühenden Shopping Landschaft werden:-)“ aber ein bissel Farbe und etwas mehr „rämtämtäm“ als ein Oktoberfest und Karnevalszelt, täten schon gut.
    Kultur-Konzerte für die Jugend-holt doch mal Bands in die Stadthalle (muss ja nicht direkt Metallica sein)-unterstützt das Radhaus!

     
  15. 38. Niederländer

    Jetzt sind Hebstferien in Teil der Niederlande (wissen die Händler sowas eigentlich?) also waren gestern viele in Kleve unterwegs. Teilweise weil es hier so schön ‚goedkoop‘ is, vermute ich. Gestern zB aufgefangen in der Grosse Strasse: „ik heb 2 winterjassen gekocht voor 50€, waar vind je zoiets nog?“ In Kleve… Ausser Klamotten sind vor allem „boodschappen“ hier viel billiger. Das neue Niederländische kabinet werd nächstes Jahr der niedrige Mwst Satz von 6 auf 9% erhöhen. Also werden vermutlich noch mehr Niederländer hier einkaufen kommen. Vielleicht kann Kleve sich als Discount City aufwerfen? Zb mit ein riesen Aldi auf der Minoritenplatz?

     
  16. 37. Max Knippert

    Warum werden in Kleve Bürgermeinungen, wie auch hier im kleveblog z.B. @25 bis @35, nicht gehört und aufgegriffen?
    Warum wird eine Forsa Umfrage mit eindeutigem Ergebnis gegen Bebauung tot geschwiegen?
    Warum entscheidet sich eine Mehrheit im Rat für einen B-Plan, dessen Auswirkungen sie weder verstehen noch erklärt bekommen wollen?
    Warum werden auch ausgewiesene Stadtplanung Experten, wie Hans Hoorn, Michael Maas, Arnold Voss, Kunibert Wachten u.a., ignoriert?
    Warum werden ebenso Vertreter, wie z.B. Helmut Prior, Ralf Klapdor und Hasan Alkas, der Hochschule Rhein-Waal ignoriert, die in Kleve forderten. „Wir brauchen gute Stadtplaner, die sich Dinge überlegen, mit denen wir die nächsten 20 bis 30 Jahre leben möchten.“
    Warum werden Einzelhandelsexperten, wie Astrid Vogell nicht ernst genommen?
    Warum ist die Stadtplanung in Kleve Jahrzehnte hinter internationalen Entwicklungen zurück?
    Warum stimmt der Rat zu, wenn der Verkehr wie in den 1960iger Jahren, durch die Waalgrabenzone, in die Innenstadt geholt wird?
    Warum entscheiden hier nicht gewählte und legitimierte Baulöwen mit Anhang aus dem Hinterzimmer heraus?
    Warum schickt man die, die Kleve nachweislich schaden, nicht endlich nach Hause?

    Warum hat der Klever Rat keinen Arsch in der Hose, einen Ratsbürgerentscheid mit der Frage, wollen die Klever Bürger den Minoritenplatz verkaufe- JA oder NEIN, und führt diesen herbei?
    Warum gehen die Menschen nicht auf die Strasse und hauen den Ratsmitgliedern und der Verwaltung ihre Meinung um die Ohren?

    Warum höre ich nicht auf immer wieder das selbe zu sagen?

    Weil diese Stadt sehr sehr weit hinter seinen Möglichkeiten zürück bleibt, aber diese lebenswerten und einzigaritigen Dinge ab und durchscheinen und selbst Ignoranten & Dilettanten nicht Alles kaputt kriegen.

     
  17. 36. Beobachter

    Wer kauft noch in Kleve ein? Ok, die Menschen gibt es (noch?!) – ich gehöre auch (noch) dazu …

    …aber, es werden doch eher immer weniger. Unsere Söhne, gerade mal erwachsen, bestellen lieber von zuhause aus und lassen sich ins Haus liefern. Wir leben es zwar anders vor und sie verstehen unsere Argumente auch, aber die Bequemlichkeit überwiegt doch zuletzt – und oft auch der Preis …

    … und das ist die kommende Generation der Einkäufer!

    Warum kommen unsere niederländischen Nachbarn überhaupt noch? Weil es so schön, toll und abwechslungsreich ist in der Klever Innenstadt? NEIN! Weil es so „billig“ ist – und nur deswegen! Und weil es jetzt im Nachbarland noch teurer wird, werden sie auch weiterhin kommen …

    … um bei Lidl, Aldi, Kaufland und Penny einzufallen und weil sie gerade mal da sind auch die Stadt hoch bummeln und noch einen Kaffee trinken …

    Und ich hoffe, dass sich die Stadt und die Geschäftsleute sich nicht darauf „ausruhen“ werden, dass die Niederländer weiterhin kommen – quasi „gezwungenermaßen“, um auch günstig einkaufen zu können. Ob das aber den Handel in der Innenstadt unbedingt stärken wird …

    Weihnachtsmarkt im Park? Dazu hatte ich schon nach dem ersten Jahr einen Leserbrief geschrieben, der zum Aufmacher eines ganzen Artikels wurde. Der Standort ist definitiv falsch. Und „schön“ ist nur das Umfeld, nicht aber der Weihnachtsmarkt selbst … Wo ist was los? An den Glühweinständen und „Freß“-buden … Sehr wohl kann doch die Stadt bestimmt Einfluss auf den Standort nehmen – verbietet den Markt im Park doch einfach … Der Markt gehört IN die Innen-Stadt! Ich sehen den Minoritenplatz zwar nicht unbedingt als Innen-Stadt, aber der Vorschlag ist gut ihn dort zu platzieren – solange da nicht alles weiterhin zugeklotzt wird/ist! Rund um den Opschlag? Nee, eher auch nicht. Das ist noch weniger Innen-Stadt als Minoritenplatz für mich. Deswegen sehe ich auch immer noch kein Studenten-Kneipen-Leben IN der Innen-Stadt …

    Es ist ein guter Ansatz gewesen, überhaupt einmal wieder miteinander zu reden, zu diskutieren, aber es kommt jetzt darauf an, was draus gemacht wird … Steht auf und macht und redet jetzt nicht nur!

     
  18. 35. rd

    Darauf läuft es hinaus? Was unterscheidet Kleve von einer amorphen Masse Häuser am Hang mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss? Die benötigten Flächen für bisher übliche Geschäfte werden schrumpfen, aber was kann Neues kommen. Holländer kommen weniger, weil die „FrischeArena“ (heißt das wirklich so?) viele abfängt. (Dafür fahren genervte Kranenburger nach Kleve.) Aber wie nachhaltig ist der Absatz, auf eine Käuferschicht zu setzen, die sich die Einkaufswagen mit Spirituosen vollstellen? Das hilft Aldi, aber hilft es dem Ort (der City) selbst?

     
  19. 34. Andre Gerritzen

    @HP Lecker
    Auch ein guter Ansatz – Klever abseits der Einkaufsmöglichkeiten attraktiv machen.

    Das Museum Kurhaus ist wohl so ein Angebot das Leute von außerhalb nach Kleve lockt.
    In Köln gibt es ein Busunternehmen das regelmäßig Fahrten für Kultur-Interessierte nach Kleve anbietet.
    Liegt leider etwas abseits und ob die Kölner noch andere Angebote in Kleve in Anspruch nehmen kann ich nicht sagen.

    Ich bringe hier nochmal an das es in den Niederlanden wohl eine Studie gibt, die belegt das ein Kulturzentrum/Poppodium sich positiv auf die gesamte Entwicklung einer Stadt auswirkt.
    Mehr Besucher, Mehr Zuzug, Mehr Umsatz in Gastronomie & Einzelhandel.
    Unsere große Nachbarstadt jenseits der Grenze scheint sich diese Studie wohl zu herzen genommen zu haben.
    Dort sind in letzter Zeit sehr viele neue Kulturangebote & Eventlocations neu entstanden. (Walhalla, Honigfabrik, Cultuurspinnerij)
    Letztes Jahr gab es es 1 Wochenende eine 150m lange Wasserrutsche durch die Fussgängerzone. (https://www.youtube.com/watch?v=mIXAYw6_y8k)
    Was für eine Idee, aber das in Kleve … -> “Das hatten wir noch nie, das brauchen wir nicht”

    Es ist eben nicht nur der günstige Parkplatz vor den Geschäften der Menschen in die Stadt zieht.
    Kleve hat potential aber irgendwie …

     
  20. 33. HP.Lecker

    Verstehe den Ansatz nicht?

    Wieso wird der Fokus stets darauf verstärkt, sämtliche Massnahmen auf eine Einkaufsstadt Kleve auszurichten? Ist Kleve eine Einkaufsstadt, die so attraktiv ist, dass sie ein lohnenswertes Einzugsgebiet erreicht? Ich würde behaupten, dass sie es nicht ist.
    Ja, und soll sie eine solche Stadt werden? Was alles müsste von wem getan und geschaffen werden, damit es gelingt? Damit es gelingt, anderen Städten, denen es bisher erfolgreich gelungen ist, weite Quellgebiete, also Einzugybereiche (in denen auch Kleve selbst liegt) zu erschliessen. Ich behaupte, dass es schwer bis unmöglich sein wird, Kleve als Einkaufsstadt so zu entwickeln und aufzustellen, dass eine Vielzahl von Kunden bereit wären, 30-45 Minuten Anreise in Kauf zu nehmen um in Kleve besonders nett shoppen zu gehen.

    Ich betrachte es anders herum und zwar ausgehend von der Frage, welche Zielgruppe grundsatzlich bereit ist, fuer ein Angebot (und damit meine ich nicht das Shopping-Erlebnis) 30-45 Minuten anzureisen. Wer ist bereit, wofuer zu fahren. Und on top: Welche Zielgruppe ist sogar bereit, für etwas 60 – 90 Minuten anzureisen und wofür?

    Die Antwort ist bestimmt nicht die, das Kunden, die das Shopping-Erlebnis suchen, solche sind. Die haben ihre „Erlebnisziele“ bereits gefunden und fahren diese an. Sicher – auch diese sind stets auf der Suche nach Neuem, nach Unverbrauchtem. Aber Kleve wirdess hwer haben, diesen Menschen ein Angebot zu bieten, das eine Anreisebereitschaft von 60 Minuten fürs Shopping auslöst.

    Es gibt doch noch mehr als Shopping, wonach Menschen sich sehnen, wofür sie bereit sind, 60 bis 90 Minuten Anreise in Kauf zu nehmen. Erlebnisse, die zum Wohlbefinden durch Erholung und Entschleunigung beitragen – zur Selbstverbesserung. Time-out-Places,abschalten vom Alltag. Neues Entdecken und sich darüber freuen und sich dadurch gut fühlen. Sind Einkaufsstädte immer und nur solche Ziele? Was ist mit Wellness?

    Wenngleich Wellness auf dem ersten Blick abgedroschen zu sein scheint bleibt es eine Tatsache, dass immer mehr Menschen solche Angebote suchen. Nicht Wellnepp, sondern authentische Ideen. Viele kennen es doch – ein Ausflug an die Nordsee. 2 Stunden Autofahrz und dann: Time out -für ein paar Stunden oder besser, für ei zwei Tage. Wohl kaum einer sucht sich ein Ziel an der Nordsee aus, wo die besten Shoppingangebote vermutet werden. Man fährt doch nicht zu Shoppen an die See, sonder vorwiegend wegen des Time-Outs.

    Warum kann Kleve nicht auch zu einem Time-Out-place entwickelt werden, der in der Region Niederrhein seines gleichen sucht? Etwas, was keine andere Stadt in der Region hat bzw. selbst vermarktet. Etwas schaffen, das auf die Sehnsüchte der Menschen eingeht. Solche wie Selbstverbesserung und Entschleunigung. Bad Cleve war damals so ein Ort.

    Etwas Neues sollte kreiert werden, dass Antworten auf die Sehnsüchte bietet.Menschen sind doch bereit, 60, 90 Minuten und mehr für gut gemachte Angebote anzureisen. Mal überlegen, wie viele Menschen in einem Umkreis von 60 und 90 min um Kleve leben und wie viele erreicht werden. Eine riesige Menge um die keine andere Stadt in der Region wirbt weil es kein vergleichbares Angebot in der Region geben würde.

    Ich bleibe dabei, Salutogenese – also die Stärkung der Gesundheit (das Gegenteil von Pathogenese – die Schwächung von Krankheit) istein Megatrend und kein Mainstream, der lediglich kurzzeitige Erfolge versprechen lässt. Menschen geben viel Geld für ihr Wohlbefinen aus. Sie investieren darübethinaus Zeit für ihr Wohlbefinden – angetrieben von det Sehnsucht nach Selbstverbesserung und Entschleunigung. Keine Einkaufsstadt wird die erforderlichen Attribute vorhalten können, die von dieser Zielgruppe gesucht werden.

    Schon seit vielen Jahren ist in Kleve bekannt (durch zahlteiche Gutachten mit Handlungsempfehlungen) und Expertiesen, dass Kleve als Marke entwickelt werden soll. Hintet der Marke braucht es ein USP (ein Alleinstellungsmerkmal). Ist eine Einkaufsstadt ein Alleinstellungsmermal? Never…. nicht in Kleve.

    Mal ganzheitlich in die Tüte denken. Auch der Einzelhandel könnte hierdurch einen erheblichen Vorsprung bekommen….

     
  21. 32. Joseph Johann

    Nicht Minoritenplatz sondern Minoritenpark mit integriertem Parkplatzangebot.

     
  22. 31. Stadtbummlerin

    Wenn die Niederländer wegbleiben, könnte jemand von KCN mal in die City gehen und die, die noch kommen, mal fragen, was sie an Kleve schätzen und was weniger und was sie meinen, warum insgesamt weniger Holländer kommen. So was bringt mehr als Rätselraten.

     
  23. 30. ???

    @28. Bummler

    Sie sind wohl einer der wenigen Humorvollen in Kleve…. 😉

    Sie erwarten noch tatsächlich eine Bühne und Kultur, ev. unter freiem Himmel, in Kleve. Wie und wo sollte das genau stattfinden???

    Wenn um 22:00 Uhr in der Fußgängerzone in Kleve noch gelacht wird, holen “nette” Menschen sofort die Polizei.

    Nur wenn motorisierte Fahrzeuge die kurze Verbindung der Fußgängerzone von A nach B nehmen, interesseirt es ausser die Fußgänger, niemanden………

     
  24. 29. kleevse jong

    @Benno
    das Gewerbeamt wird nicht viel bei der Vermietung der Ladenlokale innerhalb von Kleve machen können.

    Die Eigentümer dieser Immoblilien sind frei darin ihre Ladenlokale an wenn auch immer zu vermieten.
    Da sind natürlich Ketten als Mieter wesentlich attraktiver, als Einzelhändler, die nach 2 oder 3 Jahren wieder aufgeben müssen.
    Auch können Ketten wesentlich höhere Meitpreise stemmen als Einzelunternehmer.

    Nicht umsonst sieht die Große Straße nun aus, wie sie nun aussieht, Handyladen an Handyladen. Der kleine Einzelhandel wurde verdrängt oder gab auf.
    Kiesow, Knops, Bergmann, THissen sind die wenigen die noch von einem früheren Einzelhandel der alten Schule übergeblieben sind, der Rest sind inzwischen große Ketten, die das Stadtbild nun prägen.

     
  25. 28. Bummler

    Naja, vieles hat ja auch mit dem „Wandel der Zeit“ zu tun. Alle Innenstädte gehen vor die Hunde ( es sei denn Großstädte wie Düsseldorf,Hamburg etc.). Das Internet gibt mehr her, als jede Klein/Kreisstadt. Ein Klick-Warenkorb-morgen zuhause (meist auch noch billiger).
    Eine Stadt braucht Nischenläden…kleine feine Dinge, die es nicht überall gibt. Das funktioniert nur leider in Kleve nicht (in Nimwegen wohl).
    Hier gab es mal einen Senfladen (toll)…hier bei uns funktioniert nur noch Aldi,Lidl, Kik und Co.-macht so unsere Herzen froh.
    Klever sind clever-so lautete mal ein Slogan…also Ideen müssen her-Mut und Unerschrockenheit und bloß keinen bebauten Minoritenplatz mit irgendeinen Kram.
    Der Minoritenplatz wäre eher was zum relaxen…der Central Park von Kleve, mit Bühne und Kultur könnte dort entstehen.

     
  26. 27. otto

    Danke Benno, du hast alles DAS geschrieben, was das “Herz” von Kleve immer kleiner werden läst.

     
  27. 26. Benno

    …entwickelten die Kaufleute eine Fülle von Ideen, wo der Hebel angesetzt werden muss, um Kleve als Einkaufsstadt attraktiv zu halten.

    Die Frage, die ich mir nun stelle: wird die Stadt attraktiver, wenn der Minoritenplatz mit weiteren Discountergeschäften belegt wird? Warum wehren sich nicht alle Klever Einzelhändel gegen diese Pläne der Stadt? Im Übrigen war Bocholt VOR den Arkaden eine schöne, abwechslungsreiche Einkaufsstadt. Soll das in Kleve mit der Bebauung des Minoritenplatzes auch passieren?

    „Und Jürgen Vrede (Modehaus Vrede) forderte: „Wir müssen unsere Stadt lieben.“ “ Was soll ich an dieser Stadt lieben? Das Viele, was Kleve mal ausmachte und attraktiv aussehen ließ, wurde abgerissen (z.B. Steigerhaus, Hotel Bollinger, altes Ehrenmal am Stein bis 1933, Fassade von der evangelischen Kirche in der der Großen Strasse, Wochenmarkt Kavariner Strasse, Spyckstrasse nächstes Opfer?) oder es wurde einfach mal da was hingesetzt (Hotel Rilano, Voba-Klotz, Spoycenter)

    Und die Geschäftsauswahl der Großen Strasse ist sowas von langweilig, Handyshops, Modeboutiquen, Schuhläden… Was soll ich daran lieben bzw. attraktiv sein?

    Besteht nicht die Möglichkeit, dass das Gewerbeamt da mal ein wenig Einfluss nimmt, welche Geschäfte wo hinkommen? Einfluss auf die Größe der Werbefläche (Verkaufsständer) wurden doch auch genommen.

    Benno

     
  28. 25. Joseph Johann

    Die Klever Geschäftswelt wäre gut beraten, den Dialog fortzusetzen. Zum Weihnachtsmarkt stellt sich die Frage, woher hat der Verein die Macht bekommen? Der Weihnachtsmarkt gehört in die Stadt. Die Geschäftswelt sollte handeln und n

     
  29. 24. Treue Kundin ohne Interneteinkäufe

    @22. Jürgen Böll

    Nein, ich meinte nicht die Straße, sondern das direkte Umfeld “Spoykanal”……… man nennt es ugs. auch “Opschlag”……… 😉

     
  30. 23. Jürgen Böll

    @ Treue Kundin
    Auf dem Opschlag wird das einfach nicht funktionieren!
    Begründung:
    Schmale längliche Straße 250m lang, Breite circa 10-15m, die linke Seite wird von angesiedelten Gastronomiebetrieben belegt und die dürften sich bedanken wenn sie für 3 Wochen Buden vor den Lokalen haben.
    Daher falscher Standort!

     
  31. 22. Andre Gerritzen

    Habe mich ja mal schlau gemacht, was „Stadtmarketing“ eigentlich sein soll.
    Interessant zu lesen – https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtmarketing

    Bei einigen Punkten habe ich mir auch gedacht: „Aha. Das ist auch Stadtmarketing?“

    Wie weit Kleve da in allen Punkten aktiv ist und alles richtig macht muss jeder hier selbst entscheiden.

    Vielleicht ist ja jemand hier motiviert und erstellt bei Google Formular (https://docs.google.com/forms/u/0/) eine Umfrage zu dem Thema und den einzelnen Punkten, wie Kleve da eurer Meinung da abschneidet.
    Wir alle können da mitmachen und mal sehen, was wir „Kleveblogger“ vom Stadtmarketing wissen/halten.

    So eine Umfrage würde nach Wikipedia fast schon zu den Aufgaben eines Stadtmarketings gehören. (Ziele.4 & Ziele.6)

    Im Radhaus haben wir gerade eine solche Umfrage an die Klever Jugend online und uns bei der Zwischenbilanz schon etwas gewundert.
    https://www.facebook.com/radhauskleve/posts/1823439984340304

     
  32. 21. ???

    @4. Geschäftsmann

    Warum macht man diese Unterwerfung überhaupt mit?

    Warum wird dem langweiligen und überaus kreativlosen Stadtmarketing und Stadtrat überhaupt zugelassen, dass man, als für sich selber verantwortlicher Mensch, bevormundet und zur Handlungsunfreiheit gezwungen wird oder werden soll?

     
  33. 20. Günter Hoffmann

    Ich hoffe und es würde mich freuen wenn Kleve für die nächsten 20 Jahre keine größeren Probleme für eine lebenswerte Zukunft hätte. Es fehlen evtl. nur Leute die einfach nur ein bodenständiges, persönliches Verhältnis zu Kleve haben und nicht nur auf geile Kohle aus sind. Trump z. B., etwas strange… ok, ist groß geworden weil vor ihm keiner die kleinen Leute nach ihrer Meinung gefragt hat….mann sollte diese Leute ,auch hier,öfter mal nach ihrer Meinung fragen.

     
  34. 19. Treue Kundin ohne Interneteinkäufe

    ……..und falls irgendwann die geplante “Stadthallenumfeldveränderung” stattgefunden hat, könnte man auch diese Situation mit einbeziehen…….(aber bitte ohne Seilbahn zur Schwanenburg!)

     
  35. 18. Treue Kundin ohne Interneteinkäufe

    @15. Jürgen Böll

    Warum machen die Klever Geschäftsleute den Weihnachtsmarkt in der Stadt, nicht eigenständig?

    Warum muss man immer andere Menschen fragen, ob man das darf und ob jenes “geduldet” wird?

    Also mich zieht es nicht mehr zum Weihnachtsmarkt in den Forstgarten……..essen kann ich auch zu Hause.

    Der Weihnachtsmarkt früher in der Stadt……….der hat verzaubert.
    Man konnte eben schnell, ohne sich vorher großartig zu verabreden, zum Weihnachtsmarkt!

    Ich fände einen Weihnachtsmarkt auf dem Opschlag um den Spoykanal, auch von der ursprünglichen geschichtlichen Ortssituation her, sehr interessant.

    Vielleicht sollte man auch überlegen, einen regelmäßigen, guten Wochenmarkt, dort abzuhalten.

    Beides würde sich sehr gut anbieten!

     
  36. 17. Stadtbummlerin

    @14 Steht nur nicht drin, dass es da richtig matschig werden kann.

     
  37. 16. Käuferschicht aus Wohnortnähe

    Dann könnte man doch die Klever Kirmes in den Stadtpark verlagern und den Weihnachtsmarkt in die Stadt holen…sozusagen im Tausch!
    Wieso nicht gleich alles in den Stadtpark verlagern? Im Sommer ein FKK Camp eröffnen, im Winter rodeln auf den Teichen und als “Ganzjahres Hundeklo gegen Gebühren”.
    Scheinbar gibt es für alles irgendwelche Gremien/Vereine. Der Bürgerwille-bzw. Wunsch ist erstmal “wur(s)cht”-wobei wir wieder beim Thema sind – Essen= Weihnachtsmarkt!
    Und wie gestalten wir unsere Innenstadt attraktiver (der eigentliche Themen Thread)? Ach ja, wir bauen einfach den Minoritenplatz zu und “ballern” dort ein paar Yuppie Läden hin, die keiner will/braucht!
    Heute in Kevelaer gewesen-schöne Stadt! Heimeliger/konzentrierter …besser.

     
  38. 15. Jürgen Böll

    @13 Gute Idee und eine Überlegung sicherlich wert.

    Aber, wenn man sich auf der Webseite der Klever Weihnachtsvereines die Präsentation des Weihnachtsmarktes so ansieht, wird hier wohl zweierlei Sichtweise um des “Stellenwert der Marktes im Park” und der Meinung der Klever Bürger bzw. der Klever Geschäftsleute, wo der Markt innerhalb von Kleve angesiedelt sein sollte, mehr als deutlich.

    Für den Weihnachtsmarkt 2017 vom 01.12 -10.12.2017 steht dort zu lesen,
    Zitat: Weihnachtsmarkt Kleve im Forstgarten der historischen Parkanlagen von Prinz Moritz von Nassau

    Der Klever Weihnachtsmarkt gehört zu den Aushängeschildern der Stadt Kleve. Seit seiner Verlagerung aus der Innenstadt in die historischen Parkanlagen von Prinz Moritz von Nassau und direkt gegenüber dem international bekannten Museum Kurhaus Kleve, hat er in Stadt, Region und Land einen ganz besonderen Stellenwert bekommen. Er ist zu einem “Premiumweihnachtsmarkt” am unteren Niederrhein geworden. Die Besucher sind fasziniert von seiner eindrucksvollen Atmosphäre. Sie schätzen die stimmungsvollen Lichtelemente innerhalb der Parkanlagen, die an jeder Gabelung und an jedem Weg eine neue Lichterwelt erschließt. Tausende von Lichtern lassen den Park des Weihnachtsmarktes anheimelnd und warm erscheinen und versetzt die Besucher in einen besinnlichen und weihnachtlichen Zustand. Auf ein anspruchvolles Rahmenprogramm haben die Veranstalter großen Wert gelegt. An jedem Tag des Weihnachtsmarktes werden abends entweder hervorragende Lied- oder Musikbeiträge geboten.

    Klever Weihnachtsmarkt e.V.
    Vorsitzender Gert Schel

    Quelle: http://www.kleverweihnachtsmarkt.de/index.php/de/

    Da dieser Markt nicht seitens der Stadt sondern von Schausteller wie Schel, Hebben et cetra veranstalten, dürfte es wohl relativ schwierig werden den Weihnachtsmarkt aus den Park wieder zurück in die Stadtmitte zu holen.

    Das bestätigten wohl auch die vergeblichen Versuche und Meinungen von Klever Geschäftsleuten.

     
  39. 14. kleevse jong

    Thema Weihnachtsmarkt innerhalb der Stadt

    Jetzt mal ehrlich, wir haben doch einen hervorragenden Platz mitten in der Stadt, der sich für den Weihnachtsmarkt gerade zu anbieten würde.

    Auf dieser Fläche im kleinen Stadtpark vor dem neuen Rathaus ist doch noch genügend Raum um hier einen schönen Markt zu gestalten! Und das Mitten in der Stadt, was möchte man mehr!

    Lage Platz https://www.google.de/maps/place/47533+Kleve/@51.7902994,6.1390283,160m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47c7741d225f6ced:0x8573311e00f190!8m2!3d51.786726!4d6.12954
    Der lange Wasserkanal unterhalb der Wassertreppe im Park wird mit Stahlabdeckplatten aus dem Straßenbau so abgedeckelt, das die Hütten vorne dann bündig zum Kiesweg darauf stehen können, so enstehen keine Stolper- und Stoßkanten für die Besucher.
    Der Parkplatz wird für circa zwei Wochen gesperrt, können auch drei werden 😉 man weiß ja nie wie lange der Auf- und Abbau so dauert (die Einnahmeverluste wird die Stadt doch wohl verschmerzen können).
    Dadurch kann dann der Parkplatz ebenfalls mit Buden und Karussells bestückt werden. Oben auf der Freifläche vor dem Parkplatz an der Kavariner Straße gegenüber dem Einrichtungshaus Rexing könnte dann die musikalische Untermalung durch eine Bühne Platz finden. Die Wege im Park werden mit Lichterketten bestückt und beleuchtet.

    Vorteil der Weihnachtsmarkt findet wieder in der Stadt statt und nicht weit entfernt am Tiergarten, die Parkplätze sind in einer Entfernung von 100-350m ringsrum vorhanden und die Weihnachtsmarktbesucher können noch in die Stadt zum shoppen gehen oder wenn sie aus der Stadt kommen dann den Markt besuchen.

    Der Park mit seinen Rasenflächen wird nicht leiden da ja Wege im Park vorhanden sind.
    Es wäre eine Möglichkeit so den Weihnachtsmarkt wieder in die Stadt zu holen, zumindestens so lange bis dieses Kleinod in der Stadt dann zerstückelt und bebaut wird.

    Sehr geehrte Damen und Herren der Stadt, des Stadtrates, des Stadtmarketing, und der Klever Geschäftsleute denke Sie doch mal über diese Variante nach!

    Nur ein Vorschlag aber sicherlich, wenn man ernsthaft mal drüber nachdenkt, mit weinig Aufwand zu realisieren und machbar und bis Ende November ist ja noch Zeit.

     
  40. 13. Treue Kundin ohne Interneteinkäufe

    Aus meiner Sicht, könnte ich mir einen gemütlichen Weihnachtsmarkt auch am Opschlag, rund um den Spoykanal vorstellen.
    Dort sind auch Stromanschlüsse vorhanden, und die Lage wäre für alle Menschen einfach zu erreichen.
    Es gibt rundherum genug Parkplätze und für Menschen mit Gehhilfen oder Rollstuhl, Fußgänger und Radfahrer wäre es eine ideale Lösung.

    Vor ein paar Jahren fragte ich schon beim Stadtmarketing an, da bekam ich die Antwort, dass sich der “Weihnachtsmarktverein” im Forstgarten dagegen stellen würde.

     
  41. 12. ???

    @3.rd

    Wie genau ist Ihre Frage? 😉

     
  42. 11. rd

    @Stadtbummlerin Wegen der paar Stufen wird die Keule Versicherung geschwungen.

     
  43. 10. Stadtbummlerin

    Könnte der Weihnachtsmarkt nicht zurück auf den Platz vor dem alten Marstall? Die historische Umgebung passte doch gut.

     
  44. 9. Käuferschicht aus Wohnortnähe

    Endlich macht man sich mal offensichtlich Gedanken (ich war ja nie dabei)die Stadt “anders wirken zu lassen”! Einige Ansätze finde ich gut. Was mir als Besucher der Stadt immer auffällt ist, dass die Stadt nicht als großes ganzes erscheint, sondern immer wie ein “jeder macht so für sich rum”! Das ist natürlich auch legitim aber wenn die Stadt wie ein großes Einkaufserlebnis erscheinen würde und nicht wie eine Summe aus Handy/Telefonläden mit Bäckereien und Einzelhandelsgeschäften dazwischen, wäre schon was gewonnen.Ich meine damit nicht, dass die Händler alles gleich haben sollen, eben nicht. Jeder sollte schon individuell sein Geschäft zum Ausdruck bringen können (Kiesow gestaltet z.b. seinen Eingangsbereich zwischenzeitlich schön).Ganz einfach, es fehlt an “Pepp” irgendwie.
    Irgendwie finde ich die Stadt “lieblos”. Man hat doch ein tolles Ambiente unterhalb der Burg. Die markanten Plätze werden “schlecht ausgenutzt”. Da ist dieser Brunnen vor Mensing (was ist das ?? ) ein Schmuddelfleck. Der Platz vor Porst (Torte ehemalig)…Vor Heiks (da muss ich Slalom laufen durch die Tischreihen).
    Man kann doch mal gestalterisch was machen. Auch den Weihnachtsmarkt wieder in die Stadt holen, da bin ich für (an der Schwanenburg oder drum herum wäre noch schöner). Mehr Gedanken, mehr Mut…weniger konservativ und weniger Handys !!!
    Alles nur Gedanken…als Einkäufer (dann und wann).

     
  45. 8. rd

    @Jürgen Böll Es ist ja zum Glück nur ein Bebauungsplan. Ich sehe noch nicht, dass da gebaut wird. Aber natürlich besteht auch da ein Zusammenhang, nämlich der, dass Kleve munter die Einzelhandelsfläche vergrößert, während ringsum in der Welt der Bedarf schrumpft, weil der elektronische Handel wächst.

     
  46. 7. Jürgen Böll

    CDU und SPD bringen am Mittwochabend die Mehrheit in der Diskussion um die Zukunft des Parkplatzes zwischen Rathaus und Volksbank. CDU und SPD stimmten zusammen für den neuen Bebauungsplan für den Minoritenplatz. Damit geht es nach Jahrzehnten teils verbittert geführten Diskussionen einen kleinen Schritt weiter in Richtung einer Lösung für diesen provisorischen Parkplatz zwischen Rathaus und Volksbank. Nach dem neuen Plan sollen dort zwei vieleckige Bereiche mit 1400 und 1200 Quadratmetern Fläche bebaut werden dürfen, deren Außenlinien sich an der einst ausgewählten Variante C orientieren. Der Platz vor dem Rathaus soll 1800 Quadratmeter bekommen.

    Was wird dann mit der Klever Innenstadt passieren, erleben wir dann ein Abschneiden der Innenstadt und ein Absterben der Großen Straße und der Hagschen Straße?

    Wie werden die Geschäftsleute darauf regieren, befürworten Sie diese Pläne?

     
  47. 6. otto

    Die Geschäftsleute haben ein Gespür auch für die Zukunft, was ist möglich um die Atraktivität von Kleve zu
    erhalten und auch für die Zukunftg zu festigen. Die Stadt, wer ist das überhaupt, die Verwaltung,wenn sie
    es denn sein sollte, ist kein Partner lediglich ein Verhinderer.

     
  48. 5. Andreas Bulkens

    Kleve lebt von den niederländischen Kunden – das ist ein Fakt.
    Kleve kann es sich (noch) leisten, arrogant und selbstherrlich aufzutreten.
    Ich selber meide Kleve so gut es geht, denn Nijmegen und Arnhem sind nah, aber selbst Goch hat mehr Reiz als Kleve.

     
  49. 4. Geschäftsmann

    Wie Lothar Quartier es schon andeutet.
    In Kleve wird nicht gefördert und die Anregungen der Geschäftsleute werden nicht aufgegriffen und umgesetzt.
    In Kleve wird man bei geplanten Investitionen gebremst und behindert.
    Da dauert eine Bebauungsplanänderung in der Regel Jahre statt Monate.
    Da werden öffentliche Flächen den Geschäften und der Gastronomie nicht einfach zur Verfügung gestellt und der Kreativität des Unternehmers überlassen, der das sicherlich im eigenen Interesse attraktiv machen wird.
    Da wird Geld verlangt für das Füllen leerer Räume, da wird Einheitsmobiliar verlangt.
    Sicherlich hat der Erfinder solch einer Unsinnsatzung im ganzen Haus auch überall die gleichen Stühle stehen.
    Einheitssofas, im Eltern- und Kinderschlafzimmer die gleichen Betten mit montonon weißen Bezügen. Überall die gleiche unifarbene Gardinen. Selbstverständlich hängen an allen Wänden die gleichen Bilder.
    Ich fragte vor ein paar Wochen einen ehemaligen Nimweger, der sich nach vielen Jahren wieder in die Klever Innenstadt begeben hatte, was er von den Veränderungen hält.
    Die Antwort war erschreckend: „Goedkoop“. Also „Billig“. Er fand dies bedauerlich.
    Mein Lösungsvorschlag: Gebt den Geschäftsleuten viel mehr gestalterische Freiheit!
    Leider hat sich schon unter der viertletzten Stadtspitze eine Bevormundung der Unternehmer in die Verwaltung eingeschlichen, die sich so schnell nicht mehr auflösen lässt.

     
  50. 3. rd

    @??? ?

     
  51. 2. Stadtbummlerin

    Muss man den Leuten nicht was bieten, etwas Zusätzliches, das sie so nicht kaufen können? Letztens in der Buchhandlung gab es einen ganzen Tisch zum Thema “Hygge”. In diesen Zeiten wollen die Leute es hyggelig (wie die Dänen sagen), gemütlich, auf die ein oder andere Art, vielleicht auch beim Einkaufen.

    Was ich mal richtig gut fand vor ein paar Jahren war eine Herbstaktion in Kleve mit längeren Öffnungszeiten, wo vor den Läden teilweise so Fackeln standen etc.. Das war eine richtig gute Atmosphäre, die gute Laune machte und zum länger in der Stadt Bleiben einlud.

     
  52. 1. ???

    Umständlicher geht es nicht mehr!

    Kleve war eine Einkaufsstadt,……..das ist schon sehr lange her……….

    Warum müssen eigentlich immer und immer wieder Vereine gegründet werden? Kann man als Einzelhändler nicht für sich selber kreativ und verkaufsfördernd sein? Warum wird immer diese katastrophale Einheitsliebe gewünscht?