Red Wagon: Endlich wieder Zug in der Klever Gastronomie – Neues auch vom Marställchen

rd | 13. September 2016, 14:01 | 22 Kommentare
Jörg Willner: Der Fahrplan des Lebens führte ihn zum Draisinenbahnhof

Jörg Willner: Der Fahrplan des Lebens führte ihn zum Draisinenbahnhof

Red Wagon: Bistro mit Biergarten

Red Wagon: Bistro mit Biergarten

Einige Monate tat sich nichts im strategisch günstig gelegenen Eisenbahnwaggon am Rande der Hochschule sowie am Draisinen-Endbahnhof. Das ist nun zum Glück vorbei, der von Franz Vierboom betriebene Imbiss-Waggon hat endlich wieder geöffnet. An der Theke bzw. am Herd steht ein in Kleve wohlbekanntes Gesicht, der Koch Jörg Willner (ehemals Inge’s Bodega), dem wir dieser Stelle viel Erfolg wünschen. Willner bietet im Red Wagon unter anderem Falafel und verspricht: „Alles ist selbst gemacht!“ Fast alle Speisen seien zudem vegan, in Nachbarschaft der Hochschule bestimmt kein verkehrter Ansatz. Die Öffnungszeiten sind derzeit montags bis samstags von 12 bis 20 Uhr, das aber kann sich unter Umständen auch noch auf den Sonntag erweitern. + + +

Erhan Ahalt will das Marställchen zu neuem Glanz führen

Erhan Ahlat will das Marställchen zu neuem Glanz führen

Ein neues Gesicht auch in der Schlossstraße, in der von Bernhard Fluck begründeten Traditionskneipe Marställchen (siehe hier:Marställchen: Bericht aus besseren Tagen). Auch dieses Lokal hatte einige Wochen geschlossen, nun aber fand der Besitzer in seinem Bekanntenkreis einen Mann, der bereit war, „die Herausforderung anzunehmen“, wie er selbst sagt. Seit vergangenem Freitag bewirtet der Niederländer Erkan Ahlat wieder fröhliche Zecher, die sich an der imposanten Mahagonitheke niederlassen. „Ich möchte an den guten Namen der Gaststätte aus den Achtzigerjahren anknüpfen“, so Ahlat. Ab 10:30 Uhr geöffnet, Ende offen, montags Ruhetag (auch da sind Änderungen vorbehalten), ein Glas Pils 1,40 €.

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22 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 22. Niederrheinstier

    Irgendwie habe ich immer den Eindruck, daß der Blick der Klever Stadtplaner nicht weiter reicht, als man vom Schwanenturm aus gucken kann. Und dummerweise steht nun auch noch die nebelige Jahreszeit vor der Tür…

    Auf der einen Seite wurde im Frühjahr im Kreistag beschlossen, daß sich der Landrat für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Krefeld einsetzen soll. Zum anderen ist es ein offenes Geheimnis, daß die Anbindung von Kleve an viele Orte in den Niederlanden mittels der Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke nach Nijmegen viel günstiger als für die im November 2013 von der Stadt Kleve kolportierten EUR 120 Mio erfolgen könnte (vermutlich reichen dafür sogar zunächst einmal EUR 30 Mio aus, von denen die Stadt Kleve – wenn überhaupt – nur einen ganz kelinen Bruchteil bezahlen müßte – die bräuchten nur einmal Experten dafür ranlassen). Doch was machen die Klever Stadtplaner? Sie überlegen, wie sie die Zufahrt zum Bahnhof trotz der damit verbundenen, erheblich zunehmenden Frequentierung erschweren können. Hoffentlich nimmt diesen Stadtplanern nicht einmal jemand die Führerscheine wegen eingeschränkter Sehfähigkeit weg – oder doch? Dann wären sie auf den ÖPNV angewiesen und könnten jeden Tag erfahren, was sie diesbezüglich schon so alles angerichtet haben und auch noch anrichten wollen. Au weia!

     
  2. 21. KlePeter

    @18. rd: „Eine Vorfahrt zum Bahnhof soll künftig nicht mehr möglich sein. Darauf hatte bislang vor allem die CDU großen Wert gelegt. Autos können nach der neuen Planung nur noch bis zum ehemaligen Postgebäude fahren. Die heutigen Parkflächen vor dem Bahnhof würden so gut wie gar nicht angenommen, so Rauer.“

    Bahnhofsvorplatz soll bebaut werden | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/bahnhofsvorplatz-soll-bebaut-werden-id12200314.html#plx2042620115

     
  3. 20. Lohengräm

    @17
    >Das ding ist toter als tot
    Meinst Du jetzt den Airport?

    🙂

     
  4. 19. Lohengräm

    @15

    Das stimmt so nicht.

    Die CDU am Niederrhein hat die Region an die weite Welt angebunden mit einem Super-Flughafen, welcher dortselbst kostengünstig, effizient und profitabel ist….

    😀

    (Man muss wissen, der Klever will nicht nach Nijmegen oder Emmerich, er will nach Malle und Ibiza) 🙂

     
  5. 18. rd

    @KlePeter Quelle?

     
  6. 17. Husky

    Nicht einmal der SB58 ist ausgelastet, wie soll da eine Zugverbindung rentabel sein?

    Und wer auf die NWB angewiesen ist kann ein Lied von deren „Service“ singen. Deren Zugpersonal weiss nicht mal wie Zeittickets funktionieren…

    Ganz davon ab das es Millionen kosten dürfte die Strecke wieder wiklich befahrbar zu machen falls diverse Städte da überhaupt interesse haben. Das ding ist toter als tot

     
  7. 16. KlePeter

    Die Stadt macht doch eine bestehende und eine mögliche zukünftige Bahnverbindung sehr unattraktiv. „Für eine Anbindung des Bahnhofs an den PKW-Verkehr besteht kein Bedarf“, so sinngemäß der Bahnfahrer Rauer

     
  8. 15. Niederrheinstier

    Ja, ja, das ist Europa live. An Rhein (und Ruhr) und in der Randstad Holland wohnen jeweils ZEHN MILLIONEN Menschen (und hunderttausende Kühe). In dem linksrheinischen Teil (und links von Lek und Waal) der Regio Rhein-Waal wohnen fast ZWEI MILLIONEN Menschen (und noch immer sehr viele Kühe). Aber die Hauptachse für den inzwischen wieder sehr zukunftsträchtigen, da viel umweltschonenderen, sowie die Großstädte viel besser als Autos erschließenden öffentlichen Verkehr läuft an beiden Seiten der Grenze seit Jahren einfach tot, mausetot. Einfach so? Warum zieht die CDU, die doch sonst den Belangen von Stieren und Kühen recht offen gegenübersteht, es vor, dem linken, unteren Niederrhein die volle (Wieder-) Anbindung an den öffentlichen Verkehr (wie es vielerorts schon wieder passiert ist) zu verwehren und so seine Attraktivität für Einwohner und Gewerbeansiedlungen zu schwächen?? Wovor haben die CDU-Politiker Angst??? Dass ein schwarzbunter Niederrheinstier sich über irgendwelche rotbunten niederländische Kühe hermacht oder was? Da kenne ich viel schlimmere Horrorszenarien, die andernfalls eintreten könnten …
    Muuuuuhhhhhh, der Niederrheinstier

     
  9. 14. Austria-Expreß

    Entweder will man verbunden sein oder abgehängt, da muss man sich entscheiden.

     
  10. 13. otto

    @9.G.Hoffmann,

    volle Zustimmung. Diese Strecke wird nicht reaktiviert, der Zug der Zeit ist über sie hinweg gebraust 🚂🚅!

     
  11. 12. Lohengräm

    >Es wird keine Reaktivierung der Strecke geben.
    Da bin ich nicht so sicher.

    Dass das in Kleve aber gar nicht gewollt wird, ist offensichtlich.

     
  12. 11. Günter Hoffmann

    10. TEE….Fragen Sie mal die betroffene Gemeinde (Berg en Dal ) Groesbeek zu dem Thema ,denn ich glaube kaum das dort Freudentänze stattfinden weil es hier immer noch ein paar Fans gibt die mit ihrem Nostalgie Zug geregelt das Zentrum ab schnüren wollen….aber…. Stuttgart 21…die „Profis“ hätten vielleicht eine akzeptable Lösung.

     
  13. 10. TEE

    Der Ball liegt momentan beim Landrat. Wie man hört, tut er sich dabei etwas schwer. Vielleicht fehlt es an Motivation?

    Bekanntlich will die CDU ja lieber die A57 um einige Spuren erweitern, also dem Gesetz folgen, noch mehr Autoverkehr zu generieren.

    Es bleibt unverständlicherweise ein dickes Brett, das es zu bohren gilt.

    @Günter Hoffmann, Busse sind kein Ersatz für Schienenverbindung sonder lediglich eine Ergänzung, ein Zubringer sozusagen. Die aktuelle Linie 58 fährt knapp eine Stunde nach Nijmegen, ein Unding! Kommt man gar vom südlichen Niederrhein angefahren und möchte nach Nijmegen oder weiter Richtung Amsterdam, ist bedingt durch Umsteigezeiten der Bus der Killer für diese Strecke.

     
  14. 9. Günter Hoffmann

    Es wird keine Reaktivierung der Strecke geben. Wer die Zeit noch kennt als in Groesbeek, noch mehrmals am Tag ,für ein paar Figuren im Zug das Zentrum gesperrt wurde, bei wesentlich weniger Verkehr, dann sollte mann heute schon aus Gründen der Rücksicht das Thema beenden.. Mit dem Bus heute stündlich nach Nijmegen zu kommen reicht ja wohl und sollte diese Reiseart dem bekannten vornehmen Klever Klientel nicht fein genug sein?…na ja, dann.

     
  15. 8. Lohengräm

    D.h. selbst Du setzt Dich nicht (mehr) mit Nachdruck für die Reaktivierung ein?

    Selbst Dein Idol Sonja N. sagte doch – im Wahlkampf am 19. August 2015 um 17:54h (Liveticker Kleveblog) – da seien doch „alle eins“ udn man sollte es „auf jeden Fall versuchen“.

    Wo ist zumindest der Versuch? Ein Anschubprojekt, ein Kickoff-Meeting?
    Ich seh nix.
    Wie lang ist S.N. nun im Amt?

    Nur leere Worthülsen? Leere Versprechungen?

    Da wäre ja sogar die CDU ehrlicher, die zumindest nicht verbirgt, daran kein Interesse zu haben.

     
  16. 7. rd

    Kann ja trotzdem kommen, ist nur sehr unwahrscheinlich, leider.

     
  17. 6. Lohengräm

    BTW:

    DU sprichst bezüglich einer Streckenraktivierung von „Utopie“ ???

    Bist Du inzwischen zu den CDU’lern übergelaufen und willst diese Bahnlinie gar nicht?

     
  18. 5. Lohengräm

    Schon klar… wollte nur n flapsigen Spruch machen.
    🙂

    Wobei….das wär doch was: ‚N Bistro in nem ausrangierten Flugzeug neben dem Airport Weeze.
    🙂

     
  19. 4. rd

    @Lohengräm Der rote Waggon behindert die Utopie nicht, der steht neben den eigentlichen Bahngleisen.

     
  20. 3. Lohengräm

    Zug auf Kleve-Nijmegen wäre schöner ….

    🙂

     
  21. 2. Paul Poetschi

    Alles Gute für Beide ! / Herr Willner > wir kommen mal vorbei ! waren bei Bodega immer sehr begeistert von Ihrem Essen !!! (runder Tisch Discokugel-Mittwoch…) frische Speisen, Fisch etc. und der damals geliebte Steakspiess (hmmmmm) ……(:-)))))

     
  22. 1. Tembaco

    @ all
    Schade, dass keiner den beiden zu ihrem Mut gratuliert……..ich jedenfalls drücke den beiden die Daumen und wünsche viel Erfolg!!!!!!!!!!!!