164,2! Uns geht’s doch Gold! Wie die Stadt den Handel sieht…

rd | 22. März 2018, 13:06 | 55 Kommentare
Sieht aus wie Frontalunterricht: Vertreter des Klever Handels bekommen erklärt, dass doch eigentlich alles ganz gut ist

Sieht aus wie Frontalunterricht: Vertreter des Klever Handels bekommen erklärt, dass doch eigentlich alles ganz gut ist

In Kleve gibt es 170 Läden, 60 gastronomische Betriebe und 50 Dienstleister, die zusammen 1880 Menschen beschäftigen und – was den Einzelhandel anbelangt – 439 Millionen Euro Umsatz generieren. Die Stadt hat eine so genannte Zentralitätskennziffer von 164,2. Wenn alle Menschen, die in Kleve leben, ihr gesamtes Geld in Kleve verballern würden, läge dieser Wert bei exakt 100. Das heißt also, dass viel Geld, sehr viel Geld von auswärts nach Kleve fließt. 170 Millionen Euro pro Jahr, wie eine Rechnung schnell ergibt.

Weshalb Michael Rüscher (IHK), Referent auf der Veranstaltung „Klever Innenstadt – gemeinsam handeln“, zu der die Verwaltung Vertreter des Handels ins Foyer der Stadthalle geladen hatte, dem Publikum erst einmal den Zahn zog, dass in Kleve irgendwas schlecht laufen könnte. „Eine Zentralitätskennziffer von 164 – da träumen andere Städte wie Düsseldorf oder Essen von“, so Rüscher.

Eine ähnliche Sicht der Dinge offenbarte Dr. Joachim Rasch, der Geschäftsführer der neuen Gesellschaft Kleve Wirtschaft und Tourismus, die fortan Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung unter einem Dach vereinen soll. Er präsentierte eine Erhebung zum Leerstand in der Innenstadt und hatte – Stand: März 2017 – im innerstädtischen Hauptgeschäftsbereich 32 Ladenleerstände mit einer Verkaufsfläche von ca. 5000 m² ausgemacht. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber der letzten zuvor gemachten Erhebung (aus dem Jahre 2013) um elf Ladenlokale und 2000 m² Verkaufsfläche. Das Fazit von Dr. Rasch: „Die relativ geringe Leerstandsquote belegt, dass der Einzelstandort Innenstadt nach wie vor eine hohe Nutzungsintensität aufweist.“

Interessant war eine Folie von Rasch zur Verkaufsflächenentwicklung von 2013 zu 2017. Erhebliche Zuwächse gab es demnach in zwei Bereichen, bei Nahrung-und Genussmitteln (plus 4680 m²) sowie bei Bau-und Gartenbedarf (plus 6900 m²). Was auf den ersten Blick nach vitaler Entwicklung aussieht, lässt sich bei näherer Betrachtung allerdings auf genau zwei Ansiedlungen zurückführen: Brüggemeier und Hagebaumarkt Swertz. Ansonsten: In vier Jahren nichts oder nur wenig Neues im Westen.

Uns geht’s doch Gold!, diese Erkenntnis aus der Sicht von IHK und Verwaltung, sollte, so schien es, eine gewisse Grundzufriedenheit in die Köpfe der Anwesenden implantieren. Oder, um es mit dem Vertreter der IHK auszudrücken, man könne aus einer „Position der Stärke“ heraus Veränderungen angehen. Welche das sein könnten, dafür hatte Organisator Frank Wöbbeking eine Frau aus dem westfälischen Vreden gewinnen können, die dort für die Agentur „Stadt + Plan“ aktiv ist und beispielsweise als großen Erfolg schilderte, dass eine junge Studentin in einer „Ideenwerkstatt“ eine Spielidee getestet hat.

Bekanntlich ist die Agentur „Stadt + Plan“ auch in Kleve vertreten und betreibt hier das „City-Management“, halbtags von der Hagschen Straße aus. Der Ringtausch von Ideen wie beispielsweise einem „Kofferraumverkauf“ (anderes Wort für Trödelmarkt) könnte ein lukratives Geschäftsmodell sein.

Was aber ist mit dem Internet, vor dem alle Angst haben? Michael Rüscher hatte keine, denn er präsentierte Zahlen aus Kleve, nach denen rund 20 % der Einkäufe im Internet stattfinden. Dass die Zahl aus dem Jahr 2014 stammte und möglicherweise nicht mehr ganz genau das Einkaufsverhalten jüngerer Menschen widerspiegelt, wurde nonchalant übergangen.

Auch den „Beratungsklau“ müssten die Händler nicht fürchten, so Rüscher. Gut der Hälfte des Einzelhandelsumsatzes gehe eine Informationssuche im Internet voran, nur rund 20 % des Umsatzes von Internethändlern werde erzielt, nachdem der Kunde zuvor in einem Geschäft sich eine Beratung habe geben lassen. Die Einzelhändler, so der Ratschlag des Mannes vom Verband, sollten sich wieder etwas mehr auf die Tugend des Verkaufens besinnen.

Zusammengefunden hatten sich Handel, einzelne Vertreter aus der Politik und die Mitarbeiter der Verwaltung einschließlich Bürgermeisterin Sonja Northing, um darüber zu diskutieren, wie es nach der Liquidierung des Klever City Netzwerks weitergehen sollte. Dazu merkte IHK-Vertreter Rüscher an: „Ich war schockiert, als ich hörte, dass das Klever City Netzwerk sich auflöst.“ Das Format der Werbegemeinschaft sei offenbar vom Aussterben bedroht. Es funktioniere jedoch mit einem hauptamtlichen Geschäftsführer.

Auf den Stühlen im Foyer der Stadthalle lagen Handzettel, die unter dem plakativen Motto „Ich bin dabei!“ dazu einluden, sich für Themen wie „Onlinehandel“ oder „Ideenfabrik Innenstadt“ oder „Weihnachts-Atmosphäre in der Innenstadt“ zu engagieren. 20 dieser Zettel kamen ausgefüllt zurück.

Einen Kommentar schreiben





55 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 55. Martin Fingerhut

    “ Der Laie “ ( #54.  ) hat Recht :
    Nur Einsatz bringt Umsatz.
    Allerdings bedeutet Umsatz alleine noch lange nicht,
    daß es sich auch rentiert.
    erst recht nicht auf lange Sicht.

    Wer seinen Laden, seine Waren bei KaufDa oder ähnlichem einstellt,
    der muß sich auch darauf einstellen,
    daß damit FREMDE die Daten über seinen Laden und seine Kunden sammeln.

    Wenn mir ein Blick in KaufDa & Co genügt, um zu erkunden, wo es was zu kaufen gibt,
    dann gewähre ich eben auch Fremden EinBlick in das, wonach es mich gelüstet.

    Den Händlern sollte daran gelegen sein,
    eine eigene PlattForm zu schaffen, damit ihre Daten wirklich bei ihnen bleiben,

    Den Kunden dürfte es angenehmer sein,
    ihre Daten bekämen nur die Händler,
    als daß die Daten bei globalen Akteuren landen,
    die sie hemmungslos ausschlachten.

     
  2. 54. Der Laie

    @53
    Ein Blick in Kauf Da und schon ist klar was es wo in Kleve gibt.
    Industriefirmen investieren in Aussendienst Mitarbeiter um ihre Produkte und Dienstleistungen an den Mann/ Frau zu bringen.
    Eine gute Homepage zeigt ein positives Bild über die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens, ohne den Wettbewerber mit Detailkenntnissen zu versorgen.
    Ein Webshop will ein fertiges Produkt zu einem lukrativen Preis an den Kunden bringen.
    Wer sich im Netz umsieht wird feststellen, das einige Shopbetreiber mit Algorithmen arbeiten und je nach häufigkeit der Aufrufe die Preise plötzlich in die Höhe gehen.
    Ja, nebenbei lässt sich ein Webshop nicht betreiben,zumal einige Firmen und Anwälte die Abmahnung von Webshops als Einnahmequelle entdeckt haben.
    Der KCN ist doch wohl auch daran gescheitert, das einige Geschäftsleute die Vertretung ihrer Interesssen nicht wiedergefunden haben.
    Wieviele der Prospekt Beilagen in den Werbeblättchen landen denn ungesehen im Altpapier,die Werbefachleute
    kennen die Erfolgsquote,trotzdem gibt es keine günstigere Werbeplattform für die mit Verbrauchsgütern handelnden Firmen.
    Bleibt also die Frage offen, wie lockt der einzelne Händler seinen Kunden in den Laden und verleitet ihn zum Kauf einer Ware evtl. sogar zum Spontankauf weiterer Ware.
    Was sagte die Verkäuferin darauf hin zu ihrem Chef, nur Einsatz bringt Umsatz.

     
  3. 53. Martin Fingerhut

    In meinem klitzeKleinen Kommentar #52.
    ( der so winzig ist, daß rd mal wieder fast 24h brauchte, um ihn zu entdecken )
    habe ich dargelegt, warum ich überzeugt bin,
    daß die Läden einer InnenStadt sich nicht dadurch retten können, onLine zu gehen.
    Im GegenTeil befürchte ich, daß alle, die ins Netz gehen,
    langFristig nur den großen DatenFischern ins Netz gehen.
    Die EinzelHändler mit WebShop oder wenigstens Präsenz bei „eGooZonBook“
    werden nicht nur sich selber sondern auch ihre Kunden jenen in die Fänge treiben,
    die momentan ( noch ) nur mit Beobachten ihren künftigen großen FischZug vorbereiten
    und eines Tages den Markt fast komplett ganz allein abfischen werden.

    Das alles sehe ich negativ.

    und nun ?
    “ Wo bleibt das positive, Herr Fingerhut ? “
    würde wohl nicht nur Erich Kästner fragen.

    Wer (m)eine Analyse der Masse an Risiken allein als pessiMISTische Warnung sieht,
    der nutzt sie nicht vollständig.

    Wer die StolperSteine und FallGruben erkennt,
    der kann auch einen Weg planen,
    der all diese Hindernisse umgeht.

    Wenn jeder Laden FÜR SICH ALLEIN seine HomePage und seinen WebShop vor sich hin wurschtelt,
    muß jeder für sich das Rad neu erfinden
    – und bleibt doch nur ein winziges Rädchen.

    Nur gemeinsam aus vielen Rädchen entsteht ein kräftiges, nützliche Getriebe.

    Auch der HDE ( HauptVerband des dt. EinzelHandels ) empfiehlt,
    daß wenigstens die Geschäfte jeder Stadt unter einem gemeinsamen Dach agieren.
    Wenn ein Kunde erst einmal zu z.B.  “ shopping in Kleve “  gefunden hat,
    dann soll er ganz bequem von einem zum nächsten Laden in Kleve gelangen können
    – oder ( falls er das möchte ) bei seinem Gang durch die Stadt von einem zum nächsten begleitet werden.
    DAS halte auch ich für den richtigen Ansatz,
    denn dann braucht nicht mehr das einzelne Geschäft im Web ausgestöbert zu werden,
    wozu jedesMal google o.ä. nötig wäre.

    Allerdings würde ich es weiter fassen :
    Nicht für jede einzelne Stadt ein eigenes  “ shopping in . . . “ ,
    sondern BUNDESWEITE ZusammenArbeit :
    Mit  “ shopping in BRD “  durch die BRD reisen.
    Wo auch immer jemand gerade ist,
    automatisch meldet sich das jeweilige lokale Modul.

    Sämtliche bekannten Funktionen
    ( Wo gibt’s hier Bücher ?
       Was kostet die BohrMaschine in welchem der hiesigen BauMärkte ?
       Wie komme ich dortHin ?
       Welche StraßenBahn bringt mich zur aktuellen Ausstellung über moderne Kunst ?
       Welche SehensWürdigkeiten sollte ich besichtigen ?
       . . . )
    sind überAll unter den selben MenüPunkten zu finden
    und mit den gleichen Funktionen aufzurufen.

    “ Diese App bietet 1.000fach – alles unter einem Dach ! “

    Alles ist mit nur wenigen Klicks zu erreichen,
    aber OHNE daß google, FratzenBuch & Co davon erfahren.

    Zugleich liefert das Programm Statistiken,
    welche Kunden von wo kommen,
    wohin wollen,
    wie lange in der Stadt verweilen
    etc..
    Solche Daten sind nützlich, um die Situation in der Stadt zu beurteilen
    und um Veränderungen schnell bemerken zu können.
    Solche Daten sind z.T. gefordert, um StadtFeste begründen zu können.
    In Kleve wird das öffentliche W-LAN u.a. deshalb aufgebaut,
    damit nachGewiesen werden kann,
    daß ein KoopZonDag eben nicht vorrangig nur die reguläre LadenÖffnung erweitert
    sondern Gäste überwiegend aus anderen Gründen anlockt.
    Sonst dürfte der KoopZonDag gar nicht genehmigt werden.

    So ein bundesWeit gemeinsam genutztes System
    müßte von einer TrägerGesellschaft betrieben werden,
    in welcher die teilnehmenden Geschäfte genügend Einfluß haben,
    daß sie bestimmen können, nach welchen Regeln und zu welchen Zwecken es betrieben wird.
    Daß eben AUSGESCHLOSSEN ist, daß einer die Kunden der anderen abwirbt.
    TrotzDem könnte und sollte es durchAus möglich sein,
    Teile der gesammelten Daten nach strengen Regeln für Werbung etc. zu nutzen.
    vorRangig innerhalb der Gemeinschaft.

    Weil dieses EINE System bundesWeit für Hunderte, Tausende Geschäfte gemeinsam agiert,
    sollte es auch zentrale Dienste allen gemeinsam zu günstigen Preisen zur Verfügung stellen können.
    Nicht zuLetzt AGBs, die von einer kompetenten Kanzlei ständig upToDate gehalten werden,
    welche dann auch dafür haftet, daß die AGBs einwandFrei sind.

    Solches wenigstens für Kleve allein einzurichten,
    habe ich der WirtschaftsFörderung bereits vor Wochen vorgeschlagen
    aber bislang noch von keiner Reaktion darauf erfahren.

    also nochmals :
    “ Wer macht sich dazu auf ? „

     
  4. 52. Martin Fingerhut

    Der “ stationäre EinzelHandel “ bekommt zunehmend Konkurrenz durch den „OnLineHandel“.
    Das ist zunächst einmal nicht anders als in den 50ern,
    denn auch damals etablierte sich eine neue Sparte : der VersandHandel per Katalog.
    ( Wegen der Bestellung per PostKarte auf NeuHochDeutsch „MailOrder“ genannt. )
    Sehr viele Läden verlieren heute Umsatz, weil er ins Web abwandert.
    so wie damals zu NeckerMann, Quelle, Otto, … .
    Heute empfiehlt z.B. die IHK :
    “ Gehen auch Sie onLine ! “
    Hat damals die IHK ebenfalls empfohlen :
    “ Gehen auch Sie ins VersandGeschäft ! “ ???
    Ich weiß es nicht.
    Aber selbst falls nicht,
    hätten manche Händler auch selber auf diese Idee kommen können.

    Sicherlich gibt und gab es etliche Firmen,
    die sowohl auf „stationären“ Handel setz(t)en
    wie auch auf MailOrder bzw. heutZuTage auf „OnLine“.
    z.B. hat Tchibo seine Filialen um MailOrder und WebShop ergänzt
    oder Quelle hatte zusätzlich zum Katalog auch LadenLokale.

    Firmen mit Versand UND Läden
    sind fast alle erst in einer der beiden Sparten groß geworden.
    recht groß.
    so groß, daß sie die andere Sparte wie eine 2., eigenStändige Firma neben der 1. aufbauen konnten.

    Jedoch fällt mir kein einziger LOKALER EinzelHändler ein, für den der Versand deutlich mehr ist als ein Service für jene Kunden, die auch in den Laden kommen.
    Warum ist MailOrder nach so vielen JahrZehnten
    kein 2. StandBein für lokale Läden der InnenStadt ?

    Für einen Laden in der Stadt
    brauche ich ein geeignetes Lokal in guter Lage,
    muß es ordentlich einrichten, ansprechend ausleuchten, gut heizen,
    benötige ich freundliches, fachlich kompetentes, gut geschultes Personal.

    Versenden kann ich auch von einer schummrigen Scheune auf dem Land aus,
    mit billygsten Regalen,
    durch einen muffeligen Lageristen
    und bildungsFerne Packer aus WeitWechistan,
    die nicht mehr zu können brauchen,
    als Ware aus-, um- und einzupacken.

    Dies sind nur wenige aber besonders eklatante Aspekte,
    die demonstrieren, wie völlig verschieden die GeschäftsModelle und KostenStrukturen sind.

    In Zeiten des blitzSchnellen DatenTransfers geht das noch weiter :
    Ein „VersandHändler“ braucht teoretisch rein gar nichts selber auf Lager zu haben.
    Es reicht, daß er Lieferanten als VertragsPartner hat, an welche er die Bestellungen weiterReicht und die dann selber die Ware direkt an seine Kunden versenden.
    Wer z.B. bei weltBild 5 Bücher bestellt, kann am nächsten Morgen 5 einzelne Päckchen mit je 1 Buch bekommen. Jedes – laut Aufkleber – von einem anderen angeblichen “ weltBild VersandZentrum “ : Bad HersFeld, StuttGart, Bremen, … .

    Der Kunde, der in einen Laden in der Stadt geht, will das, was er kaufen möchte, in der Regel sofort mitNehmen. Oft erwartet er, mehrere verschiedene Artikel vorZuFinden, damit er sie vergleichen und aus ihnen wählen kann.
    Deshalb muß der lokale Händler vielerlei vorrätig haben,
    was Kapital erfordert und bindet.
    Am Ende bleibt er auf einem Teil der Ware sitzen, wenn sie z.B. aus der Mode gekommen ist.

    Die VorausSetzungen, GeschäftsModelle, KostenStrukturen und RandBedingungen für stationören Handel und VersandHandel sind so sehr unterschiedlich,
    daß es selbst nach JahrZehnten kaum einem „städtischen“ Händler gelungen ist, seinen lokalen Laden durch einen MailOrderAnteil zu stärken.
    Deshalb rechne ich erst Recht nicht damit, daß ein WebShop einem „stationären“ Geschäft langFristig das Leben retten kann.
    Außer als Service für die LadenKunden – so erwarte ich – kann die PlattForm im Web nur ein gewisses ZuBrot sein.
    Der Laden an sich muß sich aber auch ohne das tragen können.

    Der „Rat“ der IHK
    “ Gehen auch Sie onLine ! “
    klingt für mich wie
    “ Wenn Ihnen das Brot knapp wird, dann probieren Sie’s doch mit Kuchen ! “ .
    fern jeglicher Praxis.
    weltFremd.
    Aber wen wundert das bei der IHK ?

    Wie in praktisch jeder Branche
    gibt es auch innerhalb jener des “ stationären EinzelHandels “ bereits reichlich Konkurrenz unterEinAnder.
    Deshalb hat jeder einzelne Laden seinen Betrieb optimiert.
    Er hat gerade so viel Personal,
    wie für den Betrieb notwendig
    und wie durch den Betrieb ausgelastet.
    Auch wenn wegen der OnLineKonkurrenz nun weniger Kunden kommen
    und folglich eine gewisse ArbeitsKapazität frei wird
    – nur in seltenen Fällen dürfte unter den bisherigen MitArbeitern – egal ob Chef oder angestellt – jemand sein, der Erfahrung darin hat, einen WebShop einzurichten und kontinuierlich zu betreiben.
    Einen WebShop aufzubauen erfordert deshalb entweder zusätzliches Personal oder muß als Auftrag an jemanden externen vergeben werden.
    Bedeutet also in jedem Fall zusätzliche Kosten.
    Kosten, die vom unter der Konkurrenz leidenden Laden ohneHin kaum zu stemmen sind.
    Ob und wann endlich sich ein WebShop für sich allein genommen jemals rentieren wird, steht in den Sternen.
    Der „WerbeEffekt“, den die Präsenz im interNet für den Betrieb des LadenLokals bringt, ist nur schwerlich zu messen.

    Dafür bringt der Verkauf onLine
    eine ganze Reihe zusätzlicher Risiken mit sich.
    Nicht nur neue SpielArten des Betrugs
    sondern auch juristische StolperFallen :
    Dieser Bereich ist so neu,
    daß sich die juristische Basis noch häufig verändert.
    Selbst jene, die eigentlich FachMenschen dafür sein sollten,
    kommen längst nicht immer mit.
    Jeder, der im Web Ware gewerblich anbietet,
    muß seine AGBs ( allgemeinen GeschäftsBedingungen ) ständig an die neuesten Gesetze und GerichtsUrteile anpassen.
    Vor ein paar Jahren veröffentlichte das BundesJustizMinisterium Muster-AGBs,
    die Händlern als Vorlage hätten dienen sollen.
    Doch schon nach wenigen Tagen mußten sie zurückGezogen werden,
    weil sie Klauseln enthielten, die gegen geltendes Recht verstießen.
    Wenn schon ein JustizMinisterium keine korrekten AGBs zuStande bekommt …

    Bestimmt hatten auch bisher schon die AGBs etlicher Firmen ihre juristischen Macken – doch wer machte sich schon die Mühe, sie alle zu prüfen ?!

    Anders bein OnLineHandel :
    Diese AGBs stehen ebenso onLine wie das WarenAngebot des WebShops.
    Geviewte Abzocker lassen ihre Computer völlig automatsich das Web nach ungültigen AGB-Klauseln durchSieben.
    Für jeden Treffer schicken sie dem Händler eine AbMahnung zusammen mit einer saftigen KostenNote.
    Eine (Un)Art, sich selber Geld zu drucken.

    So ein paar Hundert EURo an Strafen und AnwaltsGebühren muß ein WebShop erst mal wieder verdienen.

    Eine juristische Besonderheit,
    welche es für den Kunden besonders attraktiv macht, onLine zu kaufen,
    ist das 14tägige WiderRufsRecht.
    Der Kunde darf 14 Tage lang die Ware prüfen
    und seine Bestellung teilweise oder komplett zurückSchicken.
    Der Betreiber eines WebShops für Textilien berichtete mir,
    daß er mehr als die Hälfte der Waren wieder zurückBekommt.
    Davon sei ca. 1/3 noch tipTop, soDaß sie sofort erneut angeboten werden könne.
    Ein weiteres Drittel müsse erst gesäubert und gebügelt werden, sei aber danach wenigstens wieder anbietbar.
    Doch mindestens 1/3 komme so sehr verschmutzt oder/und beschädigt zurück, daß nichts anderes übrigBleibe als sie in die Tonne zu kloppen !
    TrotzDem muß auch für sie der Preis an den schlampigen oder dreisten Kunden zurückErstattet werden.
    Aus einem RadioBericht erfuhr ich, das ganze Container voll irgendWelcher retournierter Ware quasi als WunderTüten dutzendWeise in die Türkei, nach Afrika oder Asien verhökert werden. HauptSache, das Zeug kommt aus der EU raus und nie wieder auf den hiesigen Markt.
    Auch das zeigt, wie völlig anders im OnLineHandel kalkuliert und organisiert werdeen muß als im stationären EinzelHandel.

    Höchstens für den, der sich auf die Besonderheiten des OnLineGeschäfts perfekt einstellt, kann am Ende noch ein gewisser Gewinn übrigBleiben.
    Selbst viele der „großen“ machen Jahr für Jahr Verlust.
    Aber sie betreiben das Geschäft trotzDem weiter
    – in der Hoffnung, länger durchHalten zu können als möglichst viele andere.
    Am Ende werden die wenigen überlebenden den Markt behertschen und dann dick abkassieren.

    Unter diesen Bedingungen sehe ich für kleine, lokale Händler kaum eine Chance, durch einen WebShop ihr LadenGeschäft langFristig unterstützen zu können.

    Wenn also nisht durch OnLine-VERKAUF,
    dann vielleicht durch onLine-WERBUNG ?

    Auch eine eigene HomePage oder eine „Identität“ bei FratzenBuch oder ähnliches erfordert,
    ständig aktualisiert und ergänzt zu werden.
    Jedoch ist der Aufwand dafür deutlich geringer als für einen WebShop.
    Deshalb kann ich mir vorstellen,
    daß Aufwand und Kosten dafür auch – oder gerade – für einen lokalen EinzelHändler vertretbar sind.
    Auf diese Weise könnten z.B. Aktionen, Rabatte oder Vorführungen bekannt gemacht werden :
    “ Die leckersten EisSpezialitäten frisch aus dem BackOfen & würzige WeihNachtsKuchen mit dem EisBereiter „GletscherZeit“ – oder war’s umgekehrt ? “

    Allerdings setzt sich jeder, der sich – ob mit WebShop oder „nur“ zwecks Werbung – in die wwweltWeite Öffentlichkeit wagt, einem Risiko aus :
    Auch Kritik – berechtigte ebenso wie unberechtigte – ist ebenSo möglich und dann weltWeit sichtbar.
    SuchMaschinen, TimeLines etc. servieren sie u.U. sogar vorRangig.

    Wer bisher nur in „seiner“ Stadt gelebt hat
    und dann onLine geht, betritt ein völlig neues SpielFeld.
    So, als würde der 1.FC Kleve zur WM reisen.

    Damit sind wir bei einem besonders wichtigen Punkt angelangt :
    den SuchMaschinen, VergleichsPortalen, MarktPlätzen und VorschlagsAlgoritmen.

    Die schönste eigene WebSite und der geizIstGeilste WebShop nützen nichts, wenn sie nicht gefunden werden.

    Mindestens um zum 1. Mal gefunden zu werden, ist mensch darauf angewiesen, bei einer SuchMaschine, auf einem MarktPlatz etc. möglichst „vorne“ angezeigt zu werden.
    Und wer sieht, wie viele Leute eine Adresse wie http://www.KleveBlog.de zwar kennen, trotzDem diese aber nicht in die AdressZeile ihres Browsers sondern ins SuchFeld von google eintippen, der kann ermessen, wie sehr der Erfolg einer WebSite davon abhängt, nicht nur beim 1. Mal sondern dauerhaft prominent angepriesen zu werden.
    GrundSätzlich könnte google auf die Suche nach http://www.KleveBlog.de hin auch erstMal eine lange Liste aller Artikel des Kurier’s anzeigen, bei denen in einem Kommentar auf KleveBlog verwiesen wird.

    Google & Co. – nennen wir sie mal zusammenFassend „eGooZonBook“ – liefern schließlich nicht bevorZugt jene „Treffer“, die für den Kunden die besten sind, sondern in erster Linie jene, die für eGooZonBook selber am besten sind.
    z.B. solche, für die jemand am meisten bezahlt.
    Das gilt im Prinzip für sämtliche solche PlattFormen,
    denn sie leben davon.
    eBay nennt es die „beliebtesten“ Angebote.
    Tja, bei wem wohl sind sie so beliebt ?!
    amazon belästigt jeden mit „nützlichen“ Hinweisen à la
    “ Wer diesen Artikel nicht ausstehen konnte, fand auch all jene zu Kotzen … “
    Selbst vorgebliche „PreisVergleichsPortale“ haben PferdeFüße wie eine gezielte VorAusWahl und anderes, was sich nach den versprochenen Provisionen o.ä. richtet.

    Wer sich mit WebShop oder InterNetWerbung auf die weltWeite Bühne begibt, muß sich bei SuchMaschinen, „sozialen“ Medien und weiterem positionieren, um im massenhaften Gedrängel überhaupt wahrGenommen zu werden.
    Und jeder sollte sich bewußt sein, daß auf diesem RummelPlatz es auch zu Raufereien kommen kann
    – bei denen fast immer der (finanz)stärkere siegen wird.

    GenauSo, wie ICH eGooZonBookdafür bezahlen kann, MEINE WebSite als TopTreffer zu servieren,
    kann jeder ANDERE eGooZonBook noch mehr dafür bezahlen, SEINEN WebShop noch vor meinem anzupreisen.
    Wer mehr Geld hat, kann mehr andere ausstechen.

    Besonders perfide ist, daß jemand nicht nur dafür bezahlen könnte, GENERELL Kunden zu sich zu locken, sondern sogar gezielt MEINE Kunden zu sich abzuwerben.
    Wenn die Kunden mich erGooglet hatten, „weiß“ google ja genau, WER alles meine Kunden sind.
    Kann also im Prinzip anbieten, gezielt DIESE Kunden ganz besonders auf einen anderen Anbieter zu locken.
    Ich weiß nicht, ob google und Co. diesen „Service“ (schon) anbieten, grundSätzlich möglich wäre er schon jetzt.
    Und wie immer, wenn etwas möglich wird, dann ist es nur eine Frage der Zeit . . .

    Das ließe sich noch ausbauen :
    Wenn einer meiner Kunden nach etwas sucht, das auch ich im Sortiment habe, könnte eGooZonBook flux dafür sorgen, daß diesem Kunden ein Angebot jenes besser bezahlenden Konkurrenten eingeblendet wird, das um nen Groschen billiger ist als meines.

    Der „Premium“Service des KundenAbwerbens wäre dann,
    ausschließlich meine BESTEN Kunden abzuwerben.
    Denn wenn die früheren Käufe meiner Kunden über eGooZonBook vermittelt wurden, dann ist dort bekannt, welche Waren zu welchen Preisen von wem gekauft wurden.
    Nicht nur das, was meine Kunden bei mir gekauft haben, sondern auch was alles bei anderen.
    Sogar was diese Kunden sich nur angesehen aber NICHT gekauft haben.
    Damit wissen eGooZonBook & Co weit mehr über meine Kunden als ich selber.

    Tradionell ist der KundenStamm ein wesentlicher BestandTeil einer Firma und bestimmt deren Wert erheblich mit.
    Wird die Firma an einen NachFolger übergeben, gehören die Daten über die Kunden selbstVerständlich dazu.
    Findet sich für eine Firma kein NachFolger, läßt sich häufig zumindest der KundenStamm noch verkaufen.

    In Zeiten von eGooZonBook jedoch stellen nicht nur die Kunden sich vor den DatenKraken bloß, sondern auch jeder Händler liefert wesentliche Daten seiner Kunden bereits dadurch an eGooZonBook aus, daß er einen WebShop oder ein FratzenBuchProfil hat und seine Kunden ihn darüber kontaktieren.

    eGooZonBook & Co kalkulieren langFristig.
    Noch (!) scheint es ihnen lukrativer,
    immer mehr Daten zu sammeln.
    Deshalb halten sie sich noch mit solchen AbwerbeAktionen zurück.
    Aber es gab angeblich schon Fälle,
    wo amazon ein startUp erst sich etablieren ließ
    – doch es dann plötzlich aus dem MarketPlace herausSchmiß
    und stattDessen selber ein Geschäft wie das des startUp’s eröffnete.

    Insgesamt schätze ich die Chancen relativ gering ein,
    daß sich Läden einer InnenStadt dadurch grundLegend retten können, daß sie onLine gehen.

    Der 1.FC Kleve hat GEGEN NationalMannschaften keine Chance.

    Meines Erachtens müssen die (Innen)Städte ganz anders kuriert werden.

    Dennoch könnte eine Präsenz im Web durchAus zur Lösung beiTragen.

    NEBEN NationalMannschaften hat auch der 1.FC Kleve eine Berechtigung.
    Ob er damit ein Auskommen findet,
    hängt vom lokalen UmFeld ab.

    Die bisher vorhandenen und vorrangingen PlattFormen à la „eGooZonBook“ stecken langFristig voller Risiken.

    Ein grundSätzlich neuer Ansatz wäre nötig.

    Wer macht sich dazu auf ?

     
  5. 51. ???

    Wie in Kleve die Zeit im Tiefschlaf vergeht………bald ist ja wieder Wahlkampf…….. 😉

     
  6. 50. Andre Gerritzen

    @49. Martin Fingerhut

    Ich habe hier vor 2.5 Jahren mal einen etwas längeren Kommentar zu einem Besuch im Doornroosje geschrieben.
    Bin damals mit dem Wahlkampfteam von Frau Northing dort gewesen und haben uns das neu Doornroosje erklären lassen.
    http://www.kleveblog.de/volles-haus/#comment-269754

    Wenn Sie die etwas ausführlicheren Infos interessieren, genau das richtige für Sie.

    Kleines Detail. In dem Text habe ich von 12,5 Mio €, die das Doornroosje in 15 Jahren zurück zahlen muss, berichtet.
    Anscheinend hat das Roosje das Geld jetzt nach 5 Jahren zurück bezahlt.

     
  7. 49. Martin Fingerhut

    @ 45. Andre Gerritzen :
    Danke für Ihre interessanten und plausiblen Erläuterungen.
    Dann ist ein PopPodium also kein Podium für PopMusik
    ( wie es ich für mich klang )
    sondern ein Podium del Populo = des Volkes.
    ein BürgerPodium.

    @ 46. Der Laie,
    @ 47. Jürgen Böll :
    Auch die ParkPlätze sind ein weites Feld.
    Muß zuErst meine Drohung einlösen,
    über den Handel und das Web zu schreiben.
    Hoffe, mich in meiner bekannt knappen Art auf ganz wenige Hundert Seiten beschränken zu können.
    Danach dann eine kleine Bibliotek über das ParkPlatzen in Kleef.

     
  8. 48. Chewgum

    Wikipedia: Een poppodium is een locatie waar muziekoptredens plaatsvinden. Het zijn meestal kleinere zalen in vergelijking met theaterzalen of concertzalen.

    Ein Poppodium ist eigentlich nur ein Raum für Musikveranstaltungen verschiedener populärer Richtungen, bei denen möglichst viele mal was für sich finden sollen, mal diese, mal jene.
    Kulturzentren haben meist eine eigene Identität und bieten Entsprechendes. Ein Poppodium ist im Grunde ein beliebiger Ort, an dem ein Angebot gemacht wird. Im Vordergrund stehen eher unternehmerische Interessen, was bei den Kulturzentren meist nicht im Vordergrund steht oder stand.
    Poppodien sind ein Trend weg von den meist ideologie-behafteten Kulturzentren hin zu einem ideologiefreieren, vielleicht demokratischerem, aber auch beliebigerem Ort für Musikveranstaltungen.

     
  9. 47. Jürgen Böll

    @ der Laie @ All

    Die Geschäftsleute der Stadt Kleve bekommen ja noch nicht einmal für sich und ihre Mitarbeiter bei der Stadt einen Dauerparkausweis gegen Gebühr, das ist so etwas von lächerlich und so etwas von kleinstädtisch.

    Ein Bekannter hat in der Stadt einen Ladenlokal, er bekommt “keinen” Anwohner- oder Handwerkerparkausweis und das schon seit Jahren.
    Die lächerliche Begründung der Stadt, er wäre ja kein Anwohner da er am Firmensitz ja nicht dauerhaft wohnen würde, wirklich ein Witz.
    Man achte mal darauf wo alles der Wagen von der “Schokoladen Manufatur” (fällt hält mit der Werbung am Fahrzeug gut auf) aus der Kavariner Straße überall dann parkt, um einen freien kostenfreien Parkplatz täglich zu bekommen.
    Es wäre doch für die Stadt und dem Stadtrat sowie den Parteien ein leichtes hier einen speziellen Parkausweis für Geschäftsinhaber und deren Mitarbeiter ins Leben zu rufen, damit diese täglich 6 Tage in der Woche stressfrei innerhalb von Kleve um den Betriebssitz herum parken “könnten”, ohne das sie alle 2-3 Stunden raus flitzen um den Parkschein neu zu ziehen oder alternativ dann ein Ticket vom “OSD” zu bekommen.

    Ach ja ich vergass, an geschriebenen Tickets für Falschparker verdient die Stadt ja nun mal mehr als an einem Jahresticket für Geschäftsleute und deren Mitarbeiter.
    Es ist ein Witz das es die Stadt Kleve seit 10 Jahren einfach ignoriert und es trotz diverser Anfragen von Geschäftsleuten nicht geschafft hat oder überhaput nicht auf die Idee kommt, für die Gewerbetreibenden und Geschäftsleute mit Ladenlokalen in der Innenstadt ohne Parkflächen ein solchen Ausweis auszustellen.
    Nein, man Tritt diesen Kauf- und Geschäftsleuten und deren Mitarbeiter lieber permanent vor das Schienenbein, finanziell gesehen.

    Frau Bürgermeisterin, Verwaltung Stadt Kleve und der Stadtrat, genau das können andere Stadte schon seit über 10 Jahren wesentlich besser. Denn hier tut man etwas für die Geschäftsleute und eren Mitarbeiter und versteckt sich nicht hinter Paragraphenreiterei!

     
  10. 46. Der Laie

    @44 Martin Fingerhut
    Das Stadtverwaltung und Stadtrat in Kleve gezielt oder aus Unkenntnis gegen die Händlerschaft arbeitet,ist doch schon an den vielen Parkflächen mit Parkschein ersichtlich.Wie soll da Lust auf Verweildauer aufkommen,wenn jeder zweite Blick der Uhr gehört, reicht die Zeit meines vorab bezahlten Tickets noch.
    Was man der Famila damals in Kellen verweigerte um keine Kaufkraft aus der Innenstadt abzuziehen,war später in der Industriebrache Gustav Hoffmann kein Problem mehr.
    Freies Parken für 3 Stunden ist natürlich ein Standort Vorteil gegenüber der Innenstadt.
    Wer aus dem Umland kommt,fragt sich doch zu erst,welche Besorgungen will ich erledigen und wo bekomm ich was, in der Ober- oder Unterstadt.
    Um z.B. in Kleve einem Elektro Fachhandel guten Tag sagen zu können,werden erstmal Parkgebühren fällig,in Goch fährt man auch ins Parkhaus,kann dort 3 Stunden kostenlos parken und erhält gleichwertige Artikel im dortigen Fachhandel.
    Da die Stadt Kleve ja auf Parkgebühren angewiesen ist,aber kein Problem mit Geldverschwendung beim Rathaus Neubau hat,ist es wohl an der Händlerschaft Ideen zu entwickeln,wie gleiche ich dem potentiellen Kunden gegenüber meinen Standort Nachteil aus.

     
  11. 45. Andre Gerritzen

    @41 Martin Fingerhut
    Ich versuche es mal kurz zusammen zu fassen und hoffe es in Niederländisch richtig verstanden zu haben.

    Allein das Wort „Poppodium“ bedeutet sowas wie „Populäre Bühne“ also eine Bühne für alle.
    Da sich ein solches Poppodium an alle Einwohner einer Stadt richtet muss es auch ein Programm bieten, das alle bedient.
    Im Fall vom Doornroosje in Nijmegen als Beispiel eben alles von Rock-, Metal-, HipHop-, Klassik, Jazzkonzerte bis hin zu Techno & Tanzparties. Ein möglichst breites Publikum eben.
    In Deutschland richten sich die meisten Kulturzentren an eine bestimmte Zielgruppe.
    Angebot und Programm sind meisten so begrenzt, das nur für einen Teil der Bevölkerung interessant ist.
    Da werden dann auch mal Sachen angeboten, die eigentlich niemanden Interessieren aber der Kultur willen auf dem Programm stehen.

    Und die Preise in so einem Poppodium sollen den Preisen am freien Markt entsprechen.
    Bei einem Konzert soll das Eintrittspreis auch mit dem Preis bei einem kommerziellen Anbieter gleich sein.
    Keine Förderung um den Preis für Kultur zu senken.
    Daher sind die Poppodien angehalten möglichst Wirtschaftlich zu arbeiten und müssen dann auch so ihr Programm gestalten um Lebensfähig zu bleiben.
    Beispiel Doornroosje: Da finden am Wochenende meist ab 23:00 Tanzparties für verschiedene Musikrichtungen statt.
    Gute Parties bringen Geld. Die Gäste zahlen Eintritt und trinken ordentlich.
    Vorher am Abend gibt es dann vielleicht noch Konzerte. Die Parties bringen also das Geld mit dem man die Konzerte die nicht so gut liefen wie erwartet bezahlen kann.
    Auch bei der Programmgestaltung wird darauf geachtet ein möglichst breites Publikum zu erreichen um allen gleichmäßig „das Geld aus der Tasche zu ziehen“. Bei 5 HipHop-Parties im Monat, haben die HipHoper am Ende des Monats kein Geld mehr, weil sie schon alles bei den vorherigen Parties ausgegeben haben. Daher nur 1 mal HipHop, 1 mal Techno, 1 mal Dancehall usw.

    Da ist in Deutschland die Ausrichtung etwas anders.
    Ein Kulturzentrum hat sich eine Ziel gesetzt und um dies zu erreichen wird da Geld investiert.
    Da ist dann zweitrangig ob es 10 Leute interessiert oder 1000.
    In Deutschland arbeiten in vielen Kulturzentren Menschen aus dem sozialen und pädagogischen Bereich in der Führungsspitze.
    In NL sind es wohl mehr Menschen aus dem Event und Marketingbereich.

    Ich hoffe ich habe es jetzt richtig zusammen gefasst und mich nicht zu stark an das Doornroosje gehalten.
    Aber ich hatte auch schon vor über 10 Jahren Kontakte nach Nijmegen und da sind mir diese Unterschiede aufgefallen.

     
  12. 44. Martin Fingerhut

    @ 19. Max Knippert :
    ### innerstädtischer Entwicklungs- bzw. Erhaltungsplan ###
    Ja, eine vernünftige Planung tut Not.
    Statt über eine gute Vergangenheit zu jubeln
    gilt es,
    auf dem guten der Vergangenheit ein Fundament für eine solide Zukunft zu legen.
    In Zeiten, wo (wieder) mehr Kunden per fiets kommen,
    gehört bestimmt auch ein AbstellPlatz für die fietsen dazu.
    mit LadeStation für eBikes.
    am besten mit Bewachung.
    jedoch tatsächlich garantiert kein lächerliches Gestell für gerade mal 2 Dutzend fietsen oder so mitten auf nem Rasen.
    Richtig, für das Gelände an und vor der Burg gab es tolle Ideen, klare Wünsche.
    u.a. Bänke mit Aussicht über die Niederung.
    Das war vor mehr als 2 Jahren.
    Wann geschieht endlich soWas ?
    Bevor jemand die AufenthaltsQualitöät genießen kann,
    muß er erstmal ankommen.
    Deshalb sind auch die ParkPlätze relevant.
    ParkPlätze nicht j.w.d. hinter der Bahn bei Mom’s künftigen UnterStadtCenter sondern nahe an der InnenStadt.

    @ 20. Elvira Rohra :
    Sie haben doppelt Recht :
    Die StadtHalle wird zu wenig genutzt
    UND es könnte mehr von der Stadt selber ausgerichtet werden.
    Wenn die Bürger tatsächlich mal beteiligt würden, könnte vermutlich auch einiges auf die Beine gestellt werden.

    @ 21. jean baptiste :
    Auch Sie haben Recht :
    Die lokale „HackOrdnung“ und „Tradition“ bzw. schlechte Gewohnheiten vergällen vieles.
    TrotzDem sollte neues versucht werden.
    Wenn nicht mit Verwaltung und Rat, dann ohne sie.
    zur Not auch gegen sie.
    Das KCN war eine AlibiMarionette am GängelBand der StadtVerwaltung.
    Gut, daß sich die StraßenGemeinschaften aus der ZwangsGleichSchaltung befreit haben.
    Hoffentlich finden sie sich wieder zu etwas ähnlichen zusammen, wie es die „Vereinigten“ einst waren bevor sie zerschlagenen wurden.

    @ 22. Andre Gerritzen :
    Ähnlich wie ich hoffe, daß Kleve’s Händlerschaft aus den diversen Straßen wieder zusammenFindet,
    stelle ich mir auch eine KoOperation darüber hinaus als sinnVoll und lohnend vor :
    Kultur & Events & Gastro & Handel.
    Sehen Sie dafür eine Chance ?

    @ 29., 31. Peter Geven,
    @ 30. Niederrheinstier :
    ### statistische Verzerrung wegen der grenznahen Lage von Kleve ###
    bzw.
    ### massiver BöllerEinkauf an nur wenigen Tagen ###
    Ja, auch diese Effekte tragen dazu bei,
    daß Kleve’s scheinbar so wunderbar hohe Zentralität von 164,2 zu einem großen Teil AugenWischerei ist.
    Danke für die Hinweise und speziell für den link.

    @ 38. Max Knippert :
    ### Grenzregionen sollten zusammenarbeiten und vor allem zusammen planen. ###
    Das gilt m.E. nicht nur für GrenzGemeinden, sondern recht generell.
    Unternehmen nennen das  “ SynErgien heben “ .
    Gemeinsam ist weit mehr zu erreichen als einzeln.
    für Gemeinden.
    für Branchen.
    für Menschen.
    Ich hoffe, in dieser Richtung wird sich noch viel entwickeln.
    Vielleicht können mehr oder minder „soziale“ Medien dazu nützlich sein..

    @ 39. Andre Gerritzen,
    @ 40. Chewgum :
    Zum OnLineHandel und zu den sog. „sozialen“ Medien werde ich noch schreiben.
    Das wird einige Zeilen mehr brauchen.

    @ 43. Der Laie :
    Früher haben Sie mich besser verstanden.
    Nein, ich fordere nicht zu mitLeidsErheischenden Appellen auf.
    Ich glaube auch nicht, daß solche helfen würden.
    Nein, ich unterstelle nicht JEDEM, daß er nicht sorgfältig vergleicht und abwägt.
    Aber ich keine reichlich Fälle, wo der schiere Glaube an ein günstiges Angebot, der schnelle Klick auf den BestellButton und der „Kick“ über das „Schnäppchen“ über Bedacht und Vernunft triumfieren.
    Natürlich gehört zum Unternehmertum, Möglichkeiten zu nutzen und Chancen zu ergreifen.
    Habe selber die Miete für mein LadenLokal auf 1/6 gesenkt, weil in der Kavariner Straße halt längst nicht mehr das zu erwirtschaften ist, was früher üblich war. Der KoekkoekWüste sei „Dank“.
    Sorgfältiges Kalkulieren mit kühlem Kopf gehört nun mal auch zum Unternehmertum.
    Und wenn die Zahlen „rot“ signalisieren, dann wir der Laden am besten geschlossen ehe mensch unter dicken Schulden erschlagen wird.
    ### Wettbewerb belebt das Geschäft ### argumentieren Sie.
    Ja, das Geschäft der Branche insgesamt.
    Aber er tötet dabei manch einzelnes Geschäft.
    Und im Verdrängungs“Wettbewerb“ ist es sogar das Ziel einiger, alle anderen zu erdrücken, damit wenige übrigBleiben und schließlich den Markt beherrschen.
    Das gibt es nicht nur „onLine“.
    Das EOC saugt einen großen Teil des Umsatzes aus der InnenStadt,
    Stellen Sie sich mal vor, Mom baute auf dem UnionsGelände ein „MUC“ [ Mom’s UnterStadtCenter ],
    kündigte an der großen Straße kaufHof und Mensing und lockte sie ins MUC.
    Was bliebe von der InnenStadt übrig ?

     
  13. 43. Der Laie

    @41 Martin Fingerhut
    Der Aufruf des Hanselädchens in Grieth, kauft bei uns, damit wir überleben können,mag ja noch seine Wirkung erzielen,aber hier ein Kaufverhalten der Bürger für eine ganze Händlerschar einfordern ist zu kurz gesprungen.
    So bewegen sich schon Apotheken, in dem sie nicht vorrätige Medikamente,für den Kunden Kostenneutral später nach Hause liefern.Früher ohne Versandapotheken ein Unding.
    Ein Unternehmer unternimmt etwas um am Markt bestehen zu können,das fängt beim Waren- und Energieeinkauf an und macht auch vor Verhandlungen über die monatliche Pacht der Verkaufsräume nicht halt.
    Dem Verbraucher zu unterstellen,beim Internetkauf nicht den Durchblick zu haben,ist schon sehr blauäugig.
    Natürlich stellt auch der Kunde einen Preisspiegel auf,Warenwert,Versandkosten, wer trägt die Kosten bei Rücksendung der Ware.
    Wettbewerb belebt das Geschäft,aber wer es nicht versteht seinen Software Ballon als geldwerten Vorteil für den Kunden aufzublasen,der wird immer zweiter Sieger sein.

     
  14. 42. Chewgum

    Wort des Tages: „verKoekkoekWüstet“ (MF)

    Gut, dass wir die Buchpreisbindung haben, sonst wären schon mehr ordentliche Buchläden verschwunden.

     
  15. 41. Martin Fingerhut

    @ 13. Andre Gerritzen :
    ### Stichwort „Kulturzentrum“ ###
    ### niederländisches Poppodium ###
    Worin besteht der Unterschied ?
    Weshalb sind niederLändische PopPodien erfolgreicher ?

    @ 14. Dietmar Shields :
    ### absurdes KaufVerhalten ###
    Tja, KrokodilsTränen fließen erst, wenn der Laden um die Ecke futsch ist.
    So ging es auch mit dem Plus an der Kavariner Straße :
    Erst wurden die ParkPlätze verKoekkoekWüstet,
    dann war das Gejammer groß,
    weil sich der Plus so nicht mehr halten konnte.
    Aber schon vor über 40 Jahren predigten uns manche Lehrer :
    “ Wenn der Kopp Salat beim ALDI nen Groschen billiger ist als bei Tante Emma nebenAn,
      dann müßt Ihr zum ALDI fahren. “
    JahrZehnteLang wurde den BundesBürgern eingeprügelt :
    “ Geiz ist geil ! “
    erst unterSchwellig, schließlich ganz offen herausPosaunt.
    Auf dieser Welle surfen amazon und Co.
    Sie machen die Leuten glauben,
    onLine sei’s billiger.
    Oft stimmt das noch nicht einmal, aber viele glauben es.
    So wie weltBild einst, vor langer, langer Zeit,
    fast ausschließlich RestAuflagen und SonderAusgaben tatsächlich billiger anbot,
    dann aber klammHeimlich auf stinkNormale BuchHandelsWare umstieg
    – zum selben Preis wie nei jedem BuchHändler vor Ort,
    nur teurer als bei dem, denn weltBild kassiert deftige VersandKosten obenDrauf.
    Es beim BuchHändler am Ort zu bestellen ist zwar günstiger,
    aber zu viele bilden sich immer noch ein, weltBild & Co seien geiler.
    Wenn amazon tatsächlich billiger zu sein scheint,
    dann nur, weil nicht einkalkuliert wird,
    welchen Schaden amazon anrichtet.
    In einigen Städten liefern sie schon jetzt 1l Milch oder ne Banane separat aus.
    natürlich mit Verlust bei jedem einzelnen Kauf.
    Aber zum einen verdrängen sie so erst mal die angestammte Konkurrenz,
    um später, wenn sie ein Monopol erkämpft haben,
    um so kräftiger abzocken zu können.
    Und zum anderen, weil außer mit Geld auch mit Daten bezahlt wird :
    Nichts liefert genaueren und ständig aktuellen Einblick über die persönlichen Verhältnisse als die täglichen LebensMittelKäufe.
    MagenVerstimmung ? FrustFressen ? Besuch zum AbendEssen ? auch noch zum FrühStück ?
    Aus diesen Erkenntnissen können DatenKraken so viel Honig saugen,
    daß es sich für sie langFristig alleMal lohnt,
    per Dumping die traditionellen Händler zu verdrängen.
    Wie sagte schon der alte IndianerHäuptling ?
    “ Erst wenn der letzte Laden geschlossen
      und die letzte InnenStadt ausgestorben ist,
      werdet Ihr endlich kapieren,
      daß ALDI zu Fuß verdammt weit weg ist
      und amazon keine AufenthaltsQualität bietet. „

     
  16. 40. Chewgum

    Muss man Social Media für Vertrieb und Marketing tatsächlich noch empfehlen? Wohl nur in Kleve … oder lachen die Klever UnternehmerInnen sich angesichts dieser Empfehlung kaputt? Das Problem dabei ist doch eher, dass man sich dann auch intensiv um die FB-Site etc. kümmern muss und das ist manchen einfach zu mühsam

     
  17. 39. Andre Gerritzen

    Hallo Max

    Gerade habe entdeckt, das die Wirtschaftsförderung des Kreis Kleve in nächster Zeit über die Möglichkeiten von Social Media für Vertrieb und Marketing in den Gemeinden im Kreis Kleve informiert.
    In Kleve findet das ganze am 25. Mai beim Business-Frühstück in der Stadthalle statt.
    https://www.wfg-kreis-kleve.de/de/wfg-aktuell/5669-wirtschaftsfoerderung-kreis-kleve-informiert-kreisweit-ueber-social-media-und-existenzgruendung-wirtschaftsfoerderung-kreis-kleve-informiert-kreisweit-ueber-social-media-und-existenzgruendung

    Ich benutze FB schon seid über 5 Jahren für Marketing und Instagramm seid etwas über 3 Jahre.
    Und wundere mich das die Wirtschaftsförderung erst jetzt auf die Idee kommt, das den Unternehmern im Kreis zu empfehlen. #Neuland eben!
    Dabei habe ich die Hoffnung, das bei der Stadt jemand gut zuhört und sich da das SMM (Social Media Marketing) noch weiter verbessert. Nach der Zusammenlegung von Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung hat sich die Qualität schon deutlich gesteigert, aber da ist noch Platz nach oben.
    SMM ist eben der moderne Weg Informationen zu verbreiten und deutlich effektiver als Broschüren drucken und auslegen zu lassen, in der Hoffnung das sie jemand liest.
    Da die Vorträge zum Thema Social Media von der Medienagentur Mediamixx auf der Tiergartenstraße abgehalten werden, sitzen die externen Fachleute sogar nur ein paar 100m weiter die Strasse runter und nicht 100km weit entfernt in Köln.

    Sehr witzig ist das ich über eine ganzseitige Anzeige, die wahrscheinlich kreisweit in allen Käseblättern gedruckt wird, darauf aufmerksam wurde. „Zufällig heute mal reingeschaut“
    Sie machen also im Gegenteil von Social Media auf die Bedeutung von Social Media aufmerksam. Schon irgendwie …
    Und mit dem Geld für diese Printwerbung hätten sie sich eine Social Media-Kampagne leisten können, die sich sehen lassen kann.

     
  18. 38. Max Knippert

    Gestern stand ein interessanter Artikel im NRC-Weekend über schrumpfende Gemeinden in den Niederlanden. Dort werden Gemeinden auch nach allen möglichen Indexen verglichen. Zum Beispiel gilt Vaals an der Grenze zu Aachen unter anderem als besonders unattraktiv, weil es kein niederländisches Krankenhaus in der Nähe gibt. Die Uniklinik RWTH Aachen mit 6000 Mitarbeitern ist sage und schreibe 2000 Meter entfernt.

    Grenzregionen sollten zusammenarbeiten und vor allem zusammen planen. Eine hervorragende Studie für Nijmegen und Kleve gibt es seit 2009. Unter anderem wird darin ein deutsch-niederlädisches Kompetenzzentrum gefordert. Das wäre für Kleve ausgezeichnet, weil Niederländer jenseits von Kurhaus und Aldi kommen würden. Für Investoren dürfte das auch interessant sein, weil die Euregio dies sicher unterstützen würde.

    Kleve hat Potenzial genug, aber es gibt noch keinen Ort wo Ideen gesammelt werden oder zutage treten. Ich würde es begrüßen, wenn die Hochschule eine Zukunftswerkstatt auf den Weg bringen würde. Im Juli 2017 hatten Vertreter der Hochschule eigentlich Interesse dazu…

    https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/professoren-fordern-abkehr-von-klein-klein-in-kleve-id211352677.html

     
  19. 37. jean baptiste

    @26. Elvira Rohra
    es wrd viel erzählt von angeblichen Machern.
    Nur wenn die Tat zum Wort gefügt werden soll, sind alle diese Heilsbringer nicht zuhause,
    Was meinen Sie, was für eine Erfolgsstory täglich an Kleve vorbeigeht, weil die anscheinend nur heiße Luft produzieren ?

     
  20. 36. Martin Fingerhut

    @ 1. Zecke :
    Die von Ihnen zitierten 84M Umsatz beziehen sich auf den BauStoffHandel Swertz mit Sitz in Goch.
    Das dürfte sämtliche Filialen von Swertz’s BauStoffHandel einbeziehen
    – nicht nur jene in Kleve –
    aber keinen einzigen der hageBauMärkte.
    BauMärkte gehören sicherlich zum EinzelHandel,
    BauStoffHandel wohl kaum.
    Deshalb glaube ich nicht,
    daß von den 84M auch nur 1Cent in Kleve’s angeblichen 439M EinzelHandelsUmsatz für 2014 enthalten ist, wie die IHK sie postuliert.
    Und auch nicht in den 379M, die es laut RatsBeschluß gewesen sein sollen.

    @ 3. KleverCompliance,
    @ 4. Joseph Johann,
    @ 7. Stefan Schuster :
    Ihre Erfahrungen über Sinn, Nutzen und Kompetenz der IHKs respektive der Klever LokalPolitik respektive der Vertraubarkeit von ZentralitätsZahlen entsprechen den meinen.
    Ob Politiker tatsächlich zum Wohle der Stadt, des Landes, des Staates agieren ?
    IHKs zum Wohle all jener Firmen, bei denen sie mit vorgehaltenen Paragrafen abkassieren ?
    Oder doch doch wohl eher zum Erhalt ihrer eigenen Pfründe ?
    Um sich beim leibEigenen Segment des StimmViehs zu profilieren ?
    “ Hinter eines Bayern Stirn
      haust die Maut – und sucht nach Hirn. “

    @ 9. Peter Geven :
    ### 2006-2016 haben die Umsätze der Klever Unternehmen sich mehr als verdoppelt. ###
    Dies gilt für die Umsätze sämtlicher umsatzSteuerPflichtigen Betriebe.
    Also bei weitem nicht nur für jene des EinzelHandels.
    und schon gar nicht für den der InnenStadt.
    Etliche Hundert USt-pflichtige-Betriebe seien hinzuGekommen.
    Welche das alles sein sollen, ist mir nicht klar.
    EIN prominenter ist MedLine.
    Deren Umsatz allerdings kann nur wenig zu der Verdoppelung beiGetragen haben.
    Laut Bilanz von MedLine gehören mehrere Töchter zur Gruppe,
    vielleicht liegen dort die tollen Umsätze.
    Was jedoch zwischen 06 und 16 eindeutig einen Boom erlebt hat, ist die BauBranche.
    BauUnternehmen und die diversen FachBetriebe der BauBranche sind dick ausgebucht.
    Deren Umsätze dürften massiv gestiegen sein.
    Nun sind Umsätze noch lange keine Gewinne.
    Immer wenn Herr Haas die Statistik der GewerbeSteuer präsentiert,
    dümpelt die Kurve der BauBranche ganz unten knapp über der x-Akse.
    Die stolzen Zacken darüber präsentieren, welche anderen Branchen fleißig GewerbeStreuer in die Klever StadtKasse strömen lassen.
    Tönnissen, Mom & Co scheinen mit recht kargem Erlös ihr DaSein fristen zu müssen.
    Ein Schelm, der sich dabei lieber nichts denkt.

    @ 10. R :
    ### sündhaft teure Minoritenplatzstudien ###
    Eine solche Stupidie wurde 2013 erst als „Gut“Achten für Sontowski zusammenGezaubert
    und dann, im Januar 14, sogar zum Klever EinzelHandels“Konzept“ vom Rat geAdelt.
    Damit der MinoritenPlatz zuGeklotzt werden konnte,
    mußte „nachGewiesen“ werden, Kleve könne noch weitere VerkaufsFläche angeblich gebrauchen.
    Dank verschiedener „Versehen“ im „Gut“Achten „gelang“ das.
    u.a. wurden bei der Addition weniger Zahlen glatte 1.000m² VerkaufsFläche unter den Teppich gekehrt.
    Resultat : Die „errechnete“ Summe lag gerade noch unter jenem Limit,
    was Kleve vorgeblich noch verkraften können sollte.
    Die OKs wiesen auf die diversen Fehler hin
    – alle anderen Fraktionen des „Rates“ ignorierten sämtliche Fehler
    und beschlossen das für Sontowski auf Deibel komm raus zurechtGequetschte „Gut“Achten als Klever EinzelHandels“Konzept“.

    @ 11. Peter Geven :
    Sie haben Recht :
    Das InterNet ist überAll gleich.
    Warum soll jemand nach Kleve kommen, wenn er zuHause oder vom CentrO aus genauSo gut chatten kann ?
    Kleve muß für den Aufenthalt besonderes bieten.
    Ob OpSchlag, KoekkoekWüste, Mom’s Palace und VoBaProtzKlotz sich je zu TouristenAttraktioneen entwickeln werden ?
    – wie es in rauer Propaganda immer wieder beschworen wird ??
    Versprechen oder Versprecher ???
    StattDessen wird das wertVolle Erbe vernachLäßigt und zerstört.
    Bestimmt gibt es auch schon DEN einen „Investor“,
    der das Ufer des KermisDahls mit WohnKlötzen lukrativ „verschönern“ wird
    sobald das HallenBad abgerissen ist.
    „lukrativ“ natürlich nur für ihn selber.
    AufenthaltsQualität ?
    PusteKuchen !

     
  21. 35. Martin Fingerhut

    schon wieder Zentralität – zum letzten Mal.

    439 Millionen EURo Umsatz im Klever EinzelHandel
    bei einer Zentralität von 164,2
    bedeutet,
    daß die 439M 164,2% dessen sind oder zumindest sein sollen,
    was die Klever selber insgesamt im EinzelHandel ausgeben.
    ergo : Die Klever selber kaufen insgesamt für 439M/1,642 = 267M.
    Wenn sie – wie andere auch – ca. 20% davon ( 53M ) onLine oder sonstWo außerhalb Kleve’s ausgeben
    ( z.B. auch im Urlaub ),
    dann stammen folglich 267M – 53M = 214M von Kleve’s EinzelHandelsUmsatz von den Klevern selber
    und die übrigen 439M – 214M = 225M verdanken wir unseren Gästen aus dem UmLand.

    Angenommen, die Klever StadtTeile Bimmen, Brienen, DonsBrüggen, DüffelWard, GrietHausen, Keeken, ReichsWalde, Rindern, SalmOrth, SchenkenSchanz, Warbeyen und WardHausen wären niemals eingemeindet worden,
    sondern „Kleve“ würde nur aus der KernStadt plus Kellen plus MaterBorn bestehen,
    dann würde auch dieses Rest Kleve wohl fast den gleichen Umsatz erzielen,
    denn in den AußenBezirken von Bimmen bis ReichsWalde liegen kaum Geschäfte.
    Sagen wir : mindestens noch 430M.

    Es kämen bestimmt auch weiterhin die gleichen Kunden nach „Rest“Kleve.
    Nur alle, die aus Bimmen, Brienen, … stammen,
    würden dann als Gäste von „auswärts“ zählen.
    Das sind fast 11.000 Menschen, also gut 1/5 der gesamten Klever Einwohner.
    Sie tragen bisher rund 1/5 zum bei, was die Klever im EinzelHandel bisher ausgeben :
    1/5 von den 267M Ausgaben insgesamt – egal wo – sind gut 53M,
    verbleiben 267M – 53M = 214M KaufKraft insgesamt für die „Rest“Klever,

    Ergäbe eine Zentralität von 430M/214M = 2,009 = 200,9%
    Schwups wäre „Rest“Kleve so „toll“ wie Trier.

    umgekehrt :
    Würde alles zu Kleve eingemeindet,
    was vom Klever RatHaus aus nicht weiter entfernt liegt als Bimmen,
    dann würden Frasselt, KranenBurg, Nütterden, Mehr, Niel, TolKamer, Lobith, Spijk, Elten einschl. HochElten, Hüthum, der StadtKern von Emmerich, Huisberden, QualBurg, Hasselt, Till-Moyland, BedBurg-Hau, LouisenDorf, PfalzDorf, NiersWalde und sogar noch ein Zipfel von Kessel zu Kleve zählen.
    Alle Kunden von dort wären dann plötzlich ebenfalls „Einheimische“.
    Angenommen, dies seien z.B. insgesamt bloß auch wieder rund 10.000 Menschen
    mit genauso wieder bloß 53M KaufKraft,
    dann würden nun 267M + 53M = 320M eigene Klever KaufKraft zuGrundeGelegt.
    Die Zentralität würde nur noch 439M/320M = 1,372 = 137,2% ergeben.
    Statt wie „Rest“Kleve zu Trier aufzurücken
    würde „Groß“Kleve fast auf DüsselDorfer Niveau abstürzen.

    Das alles zeigt,
    wie sehr jene Trofäe, die uns immer wieder als Fetisch vorgehalten wird,
    von rein politischen Gegebenheiten abhängt.
    Sie hat recht wenig mit den tatsächlichen Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken des lokalen EinzelHandels zu tun.

    Die Zentralität eignet sich eigentlich ausschließlich dazu,
    die jeweils EIGENE Entwicklung über die Jahre zu verfolgen.
    Und selbst dafür kann sie bestensfalls eine grobe Einschätzung liefern,
    denn wenn sich KundenStröme INNERHALB einer Stadt verlagern
    – so wie in Kleve aus dem StadtKern zum EOC –
    dann spiegelt sich das in der Zentralität überhaupt nicht.

    Das zeigt sich auch darin,
    daß die IHK für 2014 eine Zentralität von 164,2 vorJubelt ( unterJubelt ? )
    während doch gerade erst im Januar jenes Jahres der Rat ein EinzelHandelsKonzept für Kleve beschlossen hat,
    in dem aufGrund von Daten des Sommers 2013 Kleve’s Zentralität „lediglich“ 142 beträgt.
    Beide gehen von 267M eigener KaufKraft der Klever aus.
    Jedoch seien nicht 223 Millionen aus dem UmLand nach Kleve geflossen, sondern laut RatsBeschluß fast genau halb so viel : 112,5 Millionen !

    Was soll sich von 2013 auf 2014 SO sehr verändert haben ?

    Beziehen sich beide Statistiken wirklich auf das selbe Kleve ??

    Oder spielen sie in völlig verschiedenen Universen ???

     
  22. 34. Max Knippert

    Hy Andre,

    du bist durch deine Arbeit im Radhaus sehr nah dran am Klever Nachtleben. Aber ich wette mal ein paar Kisten Bier, das dich noch keiner beim (neuen) Klever Marketing nach deiner Meinung gefragt hat 😉 Das ist unter anderem auch das, was ich damit meine wen ich sage – mit dem Vorhandenen etwas zu machen. In diesem Fall ist es die Erfahrung von Betroffenen oder das Wissen der Vielen. Im Radhaus ist ein Teil der Klever Jugend und die sollten endlich mal in Entscheidungen einbezogen werden.

    Insgesamt sollten, meiner Meinung nach, die Runde der Klever Entscheidungsträger eine Verjüngungskur erfahren. Zum Beispiel hat kürzlich Benedict Schroers als Junger der cdu, den 100% richtigen Vorschlag gemacht, die Klever Politik in sozialen Medien zu diskutieren. Aber unter Echtnamen ist er bei Kleveblog noch nicht in Erscheinung getreten. Aber vielleicht ist Kleveblog auch nicht sozial genug…? Was ich damit sagen will ist, das eine ganze Stadtgesellschaft in die Entscheidungen mit einbezogen werden sollte und vermutlich teilen Viele Klever diese Meinung – aber eben nicht die Alteingesessenen in erster und zweiter Reihe. Ein Jugendparlament gehört z.B. genau so dazu, wie ein Rats TV oder auch Gestaltungsbeirat. Diese Vorschläge der Offenen Klever wurden leider mehrheitlich immer wieder abgelehnt und es gab keinerlei Argumente, sondern lediglich ein mehrheitliches NEIN.

    Andre, ich habe von einem erfahrenen Gastronomen aus Nijmegen erfahren, das es (viele) Gründe gibt warum er nicht nach Kleve kommt obwohl er es immer mal wieder anvisiert hat. Sobald ich die Gründe im Detail kenne werde ich diese weiter geben.

     
  23. 33. Friedrich Stoltze

    Werter Peter Geven,
    Sie haben schon Recht. Optimisten, und dazugehören auch Statistiker, sind zu misstrauen.
    So richtig erklärt wird da nichts, sondern man nehme DIES und DAS und dann berücksichtigt man etwas.
    Halt Statistik. Geheimnisvoll der unten erwähnte Posten Sonstige Erwerbseinkommen.

    Laut cima gehen in die Berechnung ein :
    Bei der Ermittlung der Kaufkraft werden die folgenden Komponenten berücksichtigt:
     Nettoeinkommen aus den amtlichen Lohn- und Einkommenssteuerstatistiken
     Sonstige Erwerbseinkommen
     Renten und Pensionen
     Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II
     Kindergeld  Sozialhilfe  BAföG (ohne Darlehen)
     Wohngeld

    Dann schweigt der Berechner und wir stehen alleingelassen da. Der Algorithmus, der Algorithmus.
    Ebenso taucht die Frage auf folgende Frage auf. Wie steht´s mit Freising, Dietzenbach und Sindelfingen. Sind diese Gemeinden auch mit dem Kranenburg Effekt behaftet? Oder interessiert sich sowie kein Schwein für
    deren Zahlen? Vielleicht nur deren Stadtmarketing, wenn die Zahlen für eine Argumentation passen.

    Thanx.

     
  24. 32. rd

    @Niederrheinstier Guter Hinweis, auch das wird eine Rolle spielen.

     
  25. 31. Peter Geven

    Auf der Webseite von Kranenburg wird diese Problematik ausführlich erklärt.. und man beschwert sich imho sehr zurecht.

    https://www.kranenburg.de/de/inhalt/kaufkraft/

     
  26. 30. Niederrheinstier

    Mmuuuuuhhh, war da nicht etwas, mmuuuh? Ein paar Tage vor dem Jahreswechsel, mmuuuhh?
    Ja, doch! Da kamen Heerscharen von Niederländern nach Kleve, mmuuuhh! Alle Autos mit vier oder fünf Käsköp…, sorry, alle Autos mit vier bis fünf Vierkäsehochs vollgepackt, mmuuuh. Auf dem Weg zu Aldi, Lidl, Kaufland, Netto usw., mmuuuhh. Und dann hat da jeder Vierkäsehoch für EUR 50.- oder so Böller gekauft, mmuuuuh (schon verwunderlich, dass es die Niederlande trotz der vielen Böller noch gibt – oder machen die Vierkäsehochs damit nur ihre Polder höher, damit die auch noch für Dreikäsehochs hoch genug sind, mmuuhhhh?). Auf jeden Fall:
    Allein diese Verkaufsaktion aus Containern voller Böller hat den Zentralitätsindex von Kleve bestimmt noch so gerade vor Jahresende von leicht fallend auf leicht steigend herausgerissen, mmuuuuuh! Da bin ich mir sicher, mmuuuuh! Bumm, bumm, bumm!

     
  27. 29. Peter Geven

    @25

    „Die DüsselDorfer sind erheblich reicher als die Klever.“

    Da gib es seit eh und je ein riesiger statistische Verzerrung wegen der grenznahe Lage von Kleve.
    Eben weil es so viel Klever Bürger gibt die ihre Einkommen in den Niederlanden haben, fällt dadurch das statistische Einkommen der Klever Bürger viel niedriger aus als es in Wahrheit ist. Das statistische Bundesamt müsste eigentlich all grenzpendler rausrechen.
    Eigentlich sollte zumindest dei wirtschaftförderung dies nach draussen klar darstellen, denn über der „niedriger“ Einkommensschnitt wird Kleve im Vergleich viel schlechter dargestellt als es in Wahrheit ist (standordfaktor).

     
  28. 28. Martin Fingerhut

    In #25. habe ich beschrieben,
    daß die Zentralität von Kleve u.a. deshalb so hoch ist,
    weil die Klever relativ wenig verdienen.

    Die angeblich so famose 164,2 ist aber auch deshalb so hoch,
    weil es nur relativ wenige Klever gibt
    und weil Kleve so klein ist.
    Denn auch in dieser Hinsicht werden an die Städte sehr unterschiedliche MaßStäbe angelegt.

    Die eigene Einwohnerschaft und deren Einkommen
    wird quasi als “Pflicht” vorausgesetzt,
    die Zentralität belohnt nämlich nur die “Kür”,
    wie viele KaufKraft von Gästen ZUSÄTZLICH in die Stadt getragen wird.

    Das Dorf an der Düssel hat mit über 600.000 Einwohnern auf 217km²
    rund 12mal so viele wie Kleve auf knapp 100km².
    Somit hat Kleve schon mal ein leichteres PflichtPaket zu bewältigen.

    Zwischen Heerdt im Westen und Hubbelrath im Osten liegen ca. 13km,
    von Wittlaer im Norden bis Hellerhof im Süden sind es sogar ca. 22km.
    Kunden von dort erhöhen DüsselDorf’s Zentralität um keinen Deut,
    denn sie sind alle noch DüsselDorfer.
    Für DüsselDorf wirken sich Kunden erst dann auf die Zentralität aus,
    wenn sie von noch weiter her kommen.

    Die gleichen WegStrecken nach Kleve übertragen
    reichen von KranenBurg im Westen bis Huisberden im Osten
    und in Nord-Süd-Richtung von Kekerdom bis mitten nach Goch.
    Dort leben zwar weniger Menschen als im dicht besiedelten DüsselDorf,
    doch jeder einzelne Kunde von dort trägt dazu bei, Kleve’s Zentralität zu steigern,
    denn sie sind ja keine Klever.

    Also “verdanken” wir unsere angeblich so famos “hohe” Zentralität auch der Tatsache,
    daß Kleve klein und relativ dünn besiedelt ist.

    Schon wieder ein Grund,
    daß wir uns nicht auf der scheinbar hohen Zentralität ausruhen können.
    Und erst recht können wir uns nicht schmücken mit diesem
    “16endigen reisigDürren Gestrüpp eines unterErnährten Mickerlings “

     
  29. 27. HP. Lecker

    Um eine Beurteilung vornehmen zu können bzw. ein Vergleich mit anderen gleichgrößen Städten braucht es die Informationen, wie viele Menschen in welchen Quellmärkten wohnen, also im Isochronenbereich von 30 min; 60 min; 90 min usw.

    Immerhin liegt die ZKZ in Kleve über 100, so dass erkannt werden kann, dass zum Stichtag der Erhebung bzw. des Erhebungszeitraums Kaufkraftzuflüsse faktisch zu sein scheinen. 😉

     
  30. 26. Elvira Rohra

    @21. jean baptiste
    und
    23. Husky

    Das ist ja das Interessante!!!
    Nach Unterhaltungen mit Veranstaltern aus Essen und Krefeld, sehen diese, unsere Klever Stadthalle, des Einzugsgebietes und der dezenten Größe wegen, als JUWEL für genau solche, ausgesuchten Veranstaltungen!

    Also sollten wir diesen Wink doch zum Anlass nehmen, und endlich etwas daraus machen!

     
  31. 25. Martin Fingerhut

    Meinen vorigen Kommentar ( #18. ) beendete ich damit,
    Kleve’s angeblich ach so tolle Zentralität von 164,2
    als ” das 16endige reisigDürre Gestrüpp eines unterErnährten Mickerlings ” zu illustrieren.

    Aber ist 164,2 denn nicht doch eine tolle Leistung ?
    Ja und Nein !

    Ja, es ist gut, viel KaufKraft aus dem UmLand zu gewinnen.

    Nein, denn die ” schön große ” Zahl täuscht.

    Der ZahlenWert der Zentralität ist nicht allein deshalb so groß,
    weil so viele Gäste ihr Geld nach Kleve tragen,
    sondern auch, weil die Klever selber so relativ arm sind.

    Das Einkommen der Klever liegt unter dem BundesDurchSchnitt.
    Der durchSchnittliche Klever kann nur 7% weniger im EinzelHandel ausgeben als der BRD-Normal-Michel.
    Sogar nur 8% weniger als die NRW-Bürger im Mittel.
    Und rund 25% weniger als ein DüsselDorfer.
    Schon die so oft belächelten Gocher sind da ein wenig besser dran.
    BedBurg-Hauer erst recht.

    Die DüsselDorfer sind erheblich reicher als die Klever.
    Das wirkt sich auf die Berechnung der Zentralität aus :
    Für DüsselDorf wird ein größerer MaßStab angelegt als für Kleve.
    Das ist ungefähr so, als würde der Umsatz in Kleve noch in Gulden ausgewiesen,
    jener in DüsselDorf aber in britischen Pfund.
    In Gulden ist die Zahl größer – selbst dann, wenn der Wert geringer ist.

    Würden die Klever genau so gut verdienen wie die DüsselDorfer,
    so ergäbe unser Umsatz von 439 Millionen nur noch eine Zentralität von 148 statt 164 !
    Sollen wir wirklich darüber jubeln,
    daß wir Klever so schlecht verdienen,
    daß dadurch die Zentralität auf 164 aufgebläht wird ?

    Wer von uns Klevern würde sich nicht viel lieber mit einer Zentralität von “nur” 148 zufriedenGeben,
    wenn er dafür 25% mehr verdienen würde ?

    Und auch den Händlern wäre es sicher lieber,
    ihr Umsatz käme zu einem größeren Teil von den Klevern statt daß dazu so viele Gäste heranGelockt werden müssen.
    Die Klever wohnen hier und sind deshalb auch für die Zukunft eine verläßlichere Kundschaft
    als Gäste, die ganz schnell nach sonstWo abwandern, sobald z.B. ein neues EinkaufsZentrum eröffnet wird.

    Fazit :
    Eine Zentralität von 164,2 ist ein schöner Erfolg
    aber niemand lasse sich davon einlullen !
    Um Kleve auch in Zukunft sicher zu beleben reicht es nicht aus,
    sich auf alten Trofäen auszuruhen.
    Denn die werden über kurz oder lang von Motten zerfressen.

     
  32. 24. Strange

    Ich war heute seit einem halben Jahr mal wieder in Kleve und habe für die Anfahrt Weeze bis Kleve Tichelpark sage und schreibe 65 min. gebraucht (16.15 abgefahren)…17.20 Ankunft.
    Nach Düsseldorf brauche ich weniger.
    Was mir aufgefallen ist…diese miserable Verkehrsführung, eine Katastrophe.
    Da frag ich mich, wer will überhaupt nach Kleve einkaufen?
    Und das nächste…was will ich in Kleve überhaupt einkaufen?

     
  33. 23. Husky

    Naja die Stadthalle ist eben auch schon in die Jahre gekommen. Man hat das Foyer renoviert ja, aber der Rest?

    Ich war zuletzt zu den Puhdys da, gut das war ein altherrenkonzert, aber die Stadthalle versprüht den üblichen 70er Jahre Charme, zudem gibts im “Einzugsbereich” größere, bessere und moderner Hallen. Da braucht man nur kurz über die Grenze gucken und nicht mal bis Krefeld gehen

     
  34. 22. Andre Gerritzen

    He Max
    Da möchte ich mich mal deinem letzten Absatz anschließend und darauf hinweisen, das es Leute gibt die sich auf so etwas spezialisiert haben oder wie hier man so schön sagt „Die ham dat gelernt“.
    Einen Dachdecker lässt man ja auch nicht die Elektrik machen. 😉

    Gerne auch zu „Spezialisten“ aus den Niederlanden, die wissen wie ihre Landsleute ticken und für den deutschen Bereich welche, die sich etwas dem ländlichen Raum im Kreis Kleve anfangen können.

    Ich hatte auch überlegt als Vertreter für einen „gastronomischen Betrieb“ mir das ganze Mal anzuschauen, aber mich dann doch kurzfristig anders entschieden.
    Da bin ich der Meinung das sich in Kleve im Bereich der Gastronomie vor allem um den Opschlag in den letzten Jahren etwas getan hat und sich beim Nachtleben gerade was bewegt. Das Rhinos und das Casa sind auf einem guten Weg und bieten inzwischen sehr regelmäßig gute besuchte Parties an. Vor 2 Wochen hatten sie beide zufällig am gleichen Tag gleichzeitig sehr bekannte DJs zu Gast. Das hat dann mal Gäste nach Kleve gelockt.
    Diesmal scheint es in den beiden Clubs zu laufen und das Radhaus und Puppa Schmidts sind sowieso immer da.
    Wir haben jetzt in Kleve mehre chinesische Restaurants, ein Japaner mit Sushi, bald einen Inder, ein anatolisches Restaurant usw.
    Jetzt stelle ich mir die Frage ob man außerhalb von Kleve davon weiß, das Kleve da einiges zu bieten hat um Mal aus zu gehen.

    Ob es nicht eine Aufgabe des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung wäre, diese Entwicklung zu „fördern“ und Kleve im Umkreis als „Studentenstadt mit entsprechenden Gastronomie/Nachtleben“ zu vermarkten.
    Erst kann man bis Mitternacht in der Gastronomie wie Venga, Cafe Solo, Tijuana Essen und Vorglühen, und dann im Rhinos/Radhaus/Casa feiern oder in den „Absteigen“ 🙂 in der Gasthausstraße versacken.
    Vor knapp 10-15 Jahren war Kleve noch ein Magnet am Samstag-Abend und hat zahlreiche Menschen zum Tanzen sogar aus dem Ruhrgebiet angezogen. Das ist leider irgendwann ins Gegenteil umgeschlagen und die jungen Klever & Studenten verlassen die Stadt zum Wochenende fluchtartig. Kein gutes Zeichen für Kleves Zukunft.

    Das ist natürlich nur ein Aspekt um Kleve attraktiver zu gestalten, aber wer im Dunkeln den Weg ins Klever Nachtleben findet, hat bestimmt keine Probleme den Weg nach Kleve auch im Hellen zu finden.

    @rd
    Gibt es eigentlich irgendwelche Erhebungen zur Gastronomie in Kleve?
    Sitzplätze, Besucherzahlen oder ähnliches.

     
  35. 21. jean baptiste

    @20. Elvira Rohra

    Die Maxime „Schein“ statt „Sein“ lassen Sie ganz ausser Acht.
    Lokalen Veranstaltungen haftet der lokale Mief an.
    Der (klever) Herr (nö, bis zur Dame sind wir da auch noch nicht vorgerückt) gilt im eigenen Land nichts.
    Aber mal ehrlich, eine lokale Veranstaltung wird auch ganz schnell von der lokalen Hackordnung vereinnahmt.
    Und schon kann´s alles nicht mehr richtig werden.

     
  36. 20. Elvira Rohra

    Wofür ist unsere Stadthalle da?

    Es wird nun ja auch seit längerer Zeit geplant, das Stadthallenumfeld, mit drastischen Einschnitten, neu zu gestalten.

    Unsere Stadthalle sollte sehr gut von uns selbst genutzt werden können.

    Es gibt in Kleve und Umgebung sehr viel Potential an Künstlern und kreativen Menschen.

    Meine wiederholte große Bitte wäre, dass von Kleve selbst, u. a. gute Kunst- und Designerausstellungen in der Stadthalle, organisiert und veranstaltet werden.

    Es ist für Kleve nicht sehr vorteilhaft, wenn Veranstalter aus ganz anderen Teilen Deutschlands, unsere Klever Stadthalle für solche Events entdecken, nur weil Kleve etwas “eingenickt” ist.

    Das überhöhte Standgeld für Aussteller und Eintrittsgelder für Besucher, wären dann hinfällig, und Kleve könnte selbst den Namen für ein Stückchen im Alleinstellungsmerkmal einsammeln.

    Natürlich ist es notwendig, dass die Aussteller in angemessenem Rahmen, Standgebühren an die Stadt Kleve, zu entrichten hätten.
    Aber bitte die Besucher sollten doch höflichst eingeladen werden, diese Events zu geniessen und auch der Verlockung nicht widerstehen zu können, um die dargebotenen Werke, auch käuflich zu erwerben. 🙂

    Ich war bei dieser angebotenen Veranstaltung, und habe mir auch erlaubt, genau diese Frage aufzuschreiben.

     
  37. 19. Max Knippert

    @18.

    Martin, danke das du leere Zahlen mit Inhalt füllst.

    Natürlich drängt sich die Frage auf, wie eine (ganze) Stadt auf diese Entwicklung reagiert. Es kann z.B. ignoriert oder schön geredet werden. Martin hat letzteres gerade mit guten Argumenten demontiert. Es kann von Wundern geträumt werden oder man besinnt sich darauf – was man hat. Dieser Besitz ist entweder zeitlich begrenzt oder von Dauer. Zeitlich begrenzt ist der Einzelhandel, auch wenn Hut Dreis über 200 Jahre und die Löwen Apotheke auf die 300 Jahre Bestehen zugehen. Diese und andere, Kiesow/Rexing/Hintzen usw., Klever Schätze sollten erhalten bleiben und Unterstützung bekommen. Diese Unterstützung sind keine Euros sondern ein gesamt innerstädtischer Entwicklungs- bzw. Erhaltungsplan. Sorry, aber ein Fahrradunterstellplatz auf dem Minoritenplatz gehört definitiv nicht dazu.

    Jetzt zu dem was Kleve, nach menschlichen Maßstäben, immer hat. Natürlich die Schwanenburg und dazu gehört auch der degenerierte ParkPlatz davor. Vor drei Jahren gab es mal ein Platzkonzept aber vor dem Marstall, mit einer der schönsten Fassaden Kleves, sieht es immer noch so aus, als wohne da ein dubioser Gebrauchtwagenhändler. Was hat Kleve noch ? Die Parks und die Grenznähe.

    Es ist kein Naturgesetz, das die Niederländer kommen, wenn es in Kleve nicht mehr das gibt was die Niederländer schätzen ist es vorbei.

    Und was schätzen die Niederländer? Mit Sicherheit sind es nicht die Neubauten in der Unterstadt und auch die Parkplätze sind nach wie vor überbewertete. Hans Hoorn hat es in der Stadthalle gesagt und ich gehe mal davon aus das der die Niederländer ganz gut kennt.

    Es ist anmaßend wenn ich jetzt versuchen wollte, die Lösung zu beschreiben, aber es ist nun mal die Aufenthaltsqualität und die kann kreiert werden. Und es gibt Menschen die das können. Und genau diese Fachplaner sollten nach Kleve geladen werden! Jeder Euro den diese Planer bekommen ist sehr gut investiertes Geld. Es ist eigentlich ganz einfach, so arrogant das jetzt auch klingen mag.

     
  38. 18. Martin Fingerhut

    ergänzend zu meinen Anmerkungen von gestern,
    die mal wieder so winzig geraten sind,
    daß rd sie nun schon 24h lang ( geflissentlich ? ) übersieht
    und immer noch nicht freiGeschaltet hat :

    Eine andere Möhre, mit der wir Klever regelmäßig auf’s AbstellGleis verlockt werden sollen :
    Von einer 164,2er-Zentralität könne DüsselDorf angeblich nur träumen.

    So, so.
    DAS soll uns beruhigen !?
    Warum wird uns Klevern vorenthalten,
    daß Trier bei über 200 liegt ?
    Warum sollen nicht wir von sowas träumen ?

    Oder von SchweinFurt ?
    attraktiv und quickLebendig am Main.
    Mit knapp 53.000 Einwohnern kaum größer als Kleve.
    Zentralität sogar über 220 !
    TrotzDem gibt es auch dort LeerStände.
    TrotzDem bröckelt selbst dort der EinzelHandel in der InnenStadt vom Rande her ab.
    Eine noch so tolle Zentralität schützt eben nicht absolut vor dem NiederGang.

    Ganz generell schrumpfen die attraktiven Bereiche in den Städten.
    VielerOrts werden FußGängerZonen zurückGebaut,
    weil sich längst nicht mehr so viele Geschäfte halten können wie einst.
    LadenLokale werden zu Wohnungen.
    SpitzName : „GardinenGeschäfte“ – wegen der Gardinen an den ehemaligen SchauFenstern.
    Auch in Kleve gibt es die ersten.
    Es werden noch viel mehr werden.

    Aber das Dorf an der Düssel soll von unserer Zentralität träumen ?
    In DüsselDorf bringt es jeder QuadratMeter VerkaufsFläche auf 4.300 EURo Umsatz im Jahr.
    Kleve’s 3.300 EURo/m²/Jahr werden hier schon als „hoch“ bezeichnet.
    Wenn DüsselDorf also tatsächlich von Klever Verhältnissen träumen sollte,
    dann kann das nur ein AlbTraum sein.
    Ein AlbTraum davon, fast ein Viertel des Umsatzes zu verlieren.

    Da bleiben die DüsselDorfer bestimmt lieber bei ihrer Zentralität von „nur“ 121,2
    als von Klever Verhältnissen zu „träumen“,
    denn die angeblich so „tollen“ 164,2 sind eben nur ein hübsches Etikett, daß den mageren Inhalt kaschiert.
    Die Zentralität ist eben nur eine Trofäe wie ein Geweih an der Wand.
    Den DüsselDorfern ist das stabile Geweih eines kräftigen 12-Enders lieber
    als das 16endige reisigDürre Gestrüpp eines unterErnährten Mickerlings.

     
  39. 17. Jürgen Böll

    Die schöne Welt des Online Kaufen.
    Es müssten noch viel mehr Kunden mit solche Probleme geben, dann würden diese Kunden wohl wieder beim Händler in der Stadt kaufen.

    Zitat aus SozialMedia:
    Ich wollte mal fragen ob hier noch jemand Probleme mit dem DPD Fahrer im Raum Emmerich hat. Es ist mir jetzt schon das vierte Mal passiert das dieser bei mir vor der Türe kurz anhält, etwas wartet und dann einfach weiter fährt. Mir aber das Paket mit der bestellten Ware nicht nach Hause bringt und dass obwohl ich Zuhause bin.
    Ich kann dann direkt im Internet auf der DPD Webseite nachlesen dass ich das Paket im nächsten Paketshop abholen kann.
    Ich habe auch schon probiert mich bei DPD darüber zu beschweren, aber das bringt nichts man kommt da irgendwie nicht weiter. Zitatende

     
  40. 16. Martin Fingerhut

    @ 12. rd :
    Sie haben Recht :
    Die Zentralität erfaßt das GESAMTE StadtGebiet
    – vom Ufer des Rijns bis an den ReichsWald.
    Läge die „FrischeArena“,
    wo täglich Hunderte von NiederLändern bei ALDI, dm, Penny und Co ihre Autos vollPacken,
    nicht in KranenBurg sondern z.B. in Keeken,
    würde auch der dortige – enorme – Umsatz die Zentralität von Kleve steigern
    – aber eben der InnenStadt rein gar nicht helfen.

    So, wie diese Geschäfte auch in KranenBurg der InnenStadt kein bißchen helfen,
    obwohl sie doch nur  “ mal eben um die Ecke “  liegen.

    So, wie die 64 Millionen Umsatz am EOC der InnenStadt nicht helfen,
    sondern eher schaden, denn vom aus EOC findet kaum ein auswärtiger Kunde in die InnenStadt.
    Aber viele, die früher mitten in der Stadt gekommen sind,
    um z.B. bei Schätzlein oder DrunkeMühle zu kaufen,
    landen nun beim EOC oder bei BrüggeMeyer und nicht mehr im StadtKern.

    Auch aus diesem Grund lag einiges der FrontalBevortragung neben dem Tema,
    um das es eigentlich gehen sollte : die InnenStadt.
    Doch auch jene Geschäfte, welche nicht im Kern der Stadt liegen,
    wurden weitgehend ignoriert.
    Eigentlich müßte FÜR ALLE zusammen
    und MIT ALLEN zusammen geplant werden,
    wie Kleve INSGESAMT für die Zukunft gestärkt werden könnte.

    Die Zentralität jedoch hat mit der ZUKUNFT recht wenig zu tun !
    Sie ist eine Trofäe für die VERGANGENHEIT.
    So wie ein Geweih an der Wand.
    Das demonstriert nur, welch kapitaler Bock geschossen WURDE.
    Vielleicht war es der allerLetzte Bock im ganzen Revier.
    Noch so viele Geweihe an der Wand garantieren nicht,
    daß das Revier auch nächstes Jahr noch gut besetzt sein wird.
    Rehe wie auch Kunden lassen sich leicht verscheuchen.

    Aber uns wird immer wieder stolz mit der 164,2 vor der Nase herumGewedelt.
    So wie andere mit einem 16-Ender an der Wand protzen.

    Was bedeutet diese Zahl ?
    „164,2“ steht für 164,2% = 164,2/100 = 1,642.
    Eine Zentralität von 164,2 beschreibt,
    daß in Kleve der EinzelHandel insgesamt 1,642mal so viel Geld einnimmt
    wie die Klever selber im EinzelHandel ausgeben.
    1,642mal so viel wie die Klever INSGESAMT – nicht nur in Kleve ! – ausgeben.

    Würden die Klever ausschließlich in Kleve einkaufen
    UND würden in Kleve ausschließlich die Klever selber einkaufen,
    dann läge Kleve’s Zentralität bei exakt 100%.

    Bei 164,2% verdankt der Klever EinzelHandel also MINDESTENS 64,2% Gästen von außerhalb.
    Weil die Klever selber auch gelegentlich onLine oder in Nijmegen, Bocholt, Krefeld, DüsselDorf, … einkaufen
    – also ein Teil ihres Geldes nicht in Klever Kassen klingelt –
    stammt von den 164,2% sogar MEHR als 64,2% aus dem UmLand.

    Schon 2014 waren an die 20% des Umsatzes ins Web abgeflossen, Tendenz steigend.
    Von den 100%, welche die Klever für ihre Einkaufe insgesamt ausgeben,
    blieben folglich höchstens 80% in Kleve.
    Da aber trotzDem 164,2% im Klever EinzelHandel landete,
    müssen die übrigen mindestens 84,2% von Gästen nach Kleve gebracht worden sein.

    Mehr als die Hälfte des Umsatzes im Klever EinzelHandel stammt nicht aus Kleve
    sondern fließt aus dem UmLand hierHer !

    Von den 439 Millionen gut 220 Millionen !

    Der Klever EinzelHandel lebt zu mehr als der Hälfte von unseren Gästen !

    Ohne jeglichen Gast läge Kleve’s Zentralität bei kaum 80%.

    Die von LudwigsHafen hat sich zwischen 1993 und 2009 sogar von 92% auf 108% gesteigert.
    TrotzDem stehen dort massig leer.
    seit vielen Jahren leer !
    Laden neben Laden, ganze StraßenZüge weit !
    Emmerich in groß !

    SO sähe auch Kleve aus, wenn nicht so viele Gäste zu uns kämen.

    Ohne all die vielen Gäste wäre Kleve’s InnenStadt tot !
    Ohne all die vielen Gäste wäre Kleve tot !

     
  41. 15. Niederrheinstier

    @14 und andere
    Mmmuuuh, dass Läden schließen, ist das eine, aber dass deshalb immer mehr Logistikcenter auf der grünen, saftigen Wiese gebaut werden, das andere, mmuuuh. Das geht gar nicht, mmmuuuuh! Das sind meine grünen, saftigen Wiesen, mmuuuuh! Bitte bleib da weg Amazon, mmuuuuh!

    Ceterum censeo:
    So toll sind Amazon & Co. auch nicht, mmuuhh! Denn als letzte Woche hat nicht nur wieder irgendwo ein alteingesessener Laden seine Türen, sondern auch der alte nördliche Breitmaulnashornbulle seine Augen für immer geschlossen hat, bbuhuhummuhh, habe ich sofort versucht, gleich wieder einen Jungbullen via Amazon, Ebay, Alibaba und so als Schwermatrosen für die Arche Noah zu bestellen, mmuuuuhh. Fehlanzeige, bbuuhuhuhumuuuh. “Sold out”, “Nicht mehr lieferbar” und so hieß es da nur, bbuhuhuhummuuhh! Kennt noch jemand eine gute, alteingesessene Tierhandlung, die jetzt noch weiterhelfen kann, mmuuuuh?

     
  42. 14. Dietmar Shields

    Ein absurdes Kundenverhalten fällt zum Beispiel in Großstädten wie Düsseldorf auf.
    Die Bürger trauen in SozialMedia um schließende Läden in ihren Städten, kaufen aber bei Amazon!

    Das Beispiel Düsseldorf zeigt das auf, den in Düsseldorf kann man hautnah miterleben, wie sich der Einzelhandel aufgrund des Onlinehandels verändert: Traditionsgeschäfte schließen und die Kunden trauern, ohne sich klar zu machen: Sie hätten es eigentlich in der Hand, etwas daran zu ändern. ein vertrautes Ritual: Da schließt ein seit Jahrzehnten bekanntes Geschäft, und sofort melden sich viele in den SozialMedia Plattformen, die das so sehr bedauerlich finden. Nostalgische Gefühle kommen hoch, nette Kindheitserlebnisse werden erzählt.
    Nun klagen zwar alle, wie sehr man das besondere Angebot vermissen werde und welche Lücke der Weggang dieses alt eingesessenen Laden nun reiße – aber ehrlicherweise müssten alle diese Menschen über ihr eigenes Einkaufsverhalten, sprich beraten lassen im Fachhandel, aber kaufen bei Amazon & Co nachdenken.
    Auch andere Einzelhändler in anderen Städten Land auf Land ab erleben das täglich: Man schätzt zwar ihr Angebot, die Beratung und das Erlebnis, dort einzukaufen und jetzt kommt das dicke „Aber“ man surft dann doch im Internet nach den gewünschten Produkten.
    Die Folgen kennen wir alle, und diese Entwicklung ist noch längst nicht zu Ende. Nicht alle Geschäftzweige sind davon betroffen, aber vermutlich mehr, als wir alle heute ahnen, den Wurst oder Aufschnitt zum Beispiel kann man schlecht im Netz bestellen!
    Ändern werden wir das aktuelle Kaufverhalten nicht, dazu ist die Konkurrenz im Netz zu groß und preislich unschlagbar – so funktioniert nun mal der Markt.
    Die Bürgerr werden wohl erst wach wenn die Städte geschäftsmäßig ausgestorbenen sind!

     
  43. 13. Andre Gerritzen

    Ich melde mich mal wieder mit dem Stichwort „Kulturzentrum“ und weiß das jetzt wieder einige sofort weiter klicken wollen, aber lest mal kurz zu ende.

    Es gibt in den Niederlanden mehrere Studie, die belegen, das Kulturzentren, die Entwicklung einer Stadt positiv beeinflussen. Die Wirtschaftleistung, die Kaufkraft und die Einwohnerzahl steigen in Städten mit solchen Einrichtungen. Das ist wohl sowas das, was man einen „weichen Wirtschaftsfaktor“ nennt.

    Aber Vorsicht! Das was wir in Deutschland unter einem Kulturzentrum verstehen, ist nicht ganz das gleiche zu einem niederländischen Poppodium, um das es in den Studien geht.

    Kleve wird nicht dadurch attraktiver das noch mehr Wohnhäuser und größere Supermärkte gibt.
    Oder das man in der Innenstadt nur 200m bis zum nächsten Handyladen laufen muss.

     
  44. 12. rd

    Die Kennziffer ist vermutlich auch insofern etwas irreführend, da ich davon ausgehe, dass damit auch reichlich Einkäufe des täglichen Bedarfs (Lebensmittel bei Aldi durch unsere Nachbarn) erfasst werden, die aber natürlich nicht oder nur begrenzt der Innenstadt zugerechnet werden können. Halt wie bei allen Zahlen: Genau hinschauen lohnt sich.

     
  45. 11. Peter Geven

    Das Artikel bzg. Zentralitäts kennziffer fand ich komisch als ich es in der RP las.
    Da glaubt Jemand dass die Geschäfte viel mehr auf Internetvertrieb setzen müssen.
    Das bringt (abgesehen von viel extra Kosten und Aufwand) imo gar nichts.. es wird es die Unternehmen eher schwieriger machen und zudem dazu führen dass es weniger Kundschaft und Geselligkeit Vorort gebt.

    Kleve sollte imho alles daran tun um die Aufenthaltsqualität (wo sich bereits einiges getan hat) weiter zu verbessern.

    Es hat auch wen viel zerstört das Riesenpfund ihre Geschichte und der Gartenlandschaften.
    Wenn ich z.B. entdecke das deswegen damals sogar den Vater meinem Vaterlandes (Wilhelm von Oranien.. 1684 ermordet in Delft) nicht lange zuvor direkt am Springenberg als Touristen übernachtet hatte.

    Und was es in Kleve nicht für unfassbar viele berühmte Kunstler zu sich gezogen hat weil es so schön war und so viele wohlhabende Touristen aus ganz Europa zu sich zog.

    Nicht nur für die Geschäfte in der Großen Straße c.s. aber für die Unternehmen in Kleve ist Verbesserung der Aufenthaltsqualität imo das am (weitaus) wichtigste.

    Als aktuelles Beispiel aus Holland
    Eine der meiste boomenden Industrie unternehmen der Welt steht in Veldhoven damit sehr nah an Eindhoven ..das ist ASML.
    Mittlerweile 80% der Chips die weltweit im Einsatz sind in Handy usw. werden hergestellt in Veldhoven auf Maschinen von ASML. Das ist hochpräzisionsmechanik und die brauchen die beste Ingenieure aus aller Welt.
    ASML hatte vor kurzem neue Rekordzahlen vorgelegt aber der Vorstandsvorsitzender von ASML Peter Wennink forderte von Rutte und seien Mannschaft dass der Staat viel mehr Geld in der wirtschaftlich meist boomende Region der Niederlande um Eindhoven investiere.
    Allerdings keine Wirtschaftssubventionen aber reine Investitionen in der Aufenthaltsqualität in der Stadt Eindhoven, weil ASML zwar sehr gut bezahlen kann aber trotzdem im starkem Wettbewerb ist um Hochqualifizierte Mitarbeiter (und deren Familien!) aus aller Welt an zu ziehen (und zu halten).

     
  46. 10. R

    Hallo, @4 und 7, ich glaub nicht an Möglichkeiten, Kennziffern, Machbarkeitsstudien, sündhaft teure Minoritenplatzstudien. Beim Handelsaustausch NL-D tut sich wenig, das ist kein „Schnaps hier billiger, Kaffee da billiger“ mehr. Die Industrie ist nicht verbrämt worden, die Produktionskosten waren zu hoch. Die Löhne sind mittlerweile Gottseidank, auf Überlebensfähiges Niveau gestiegen. Frühkapitalistische Zustände, oder ein nachweinen ehemaliger Größe halte ich persönlich für überflüssig

     
  47. 9. Peter Geven

    Ein sehr viel überzeugender Statistik wie es um Boomstadt Kleve bestellt ist findet man hier.
    https://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2018/pdf/69_18.pdf

    2006-2016 haben die Umsätze der Klever Unternehmen sich mehr als verdoppelt.

    Alleine 2016 wuchsen die Umsätze der Klever Unternehmen um fast 4 Miliarde Euro (!), da wo z.B. ehemaliger Boomstadt Düsseldorf immer mehr nachlässt.

    Infolgedessen (als eine der Nebeneffekte) muss man als Einwohner von Kleve nicht unbedingt Angst haben um der Wert seiner Immobilie.
    Dass von daher allerdings vor allem in Kleve überverhältnismäßige steigenden Mietpreise zu erwarten sind ist leider auch allemal klar.

     
  48. 8. Martin Fingerhut

    Überschrieben war die Verunstaltung
    “ gemeinsam handeln “
    doch das „gemeinsam“ war von vorneHerein ausgeschlossen.

    Wie in der guten alten Zeit des KasperleTeaters
    „durfte“ das popelige BürgerGesocks fein artig lauschen,
    welch vor selbstWeihRauch triefendes UrAltGefasel zum x-ten Mal aufgewärmt wurde.
    Sie brauchten auf das TriTraTrulla noch nicht einmal mit „Ja“ zu antworten,
    weil selbst die simple Frage “ Seid Ihr alle da ? “ gar nicht erst gestellt wurde.

    Die Damen und Herren auf dem nicht vorhandenen Podium
    tischten Zahlen und „Erfolgs“Meldungen von anno schnuf auf.

    Herr Rauer beschwor wie üblich,
    welche TouristenAttraktion die KoekkoekWüste doch sei
    und wie viele Kunden Kleve dadurch gewonnen habe.
    Was er sich diesmal verkniff :
    Wie viele Kunden Kleve erst recht gewinnen werden,
    wenn endlich der Rest des MinoritenPlatzes zugeklotzt ist.

    Auch seinen regelmäßigen RegenTanz,
    der OpSchlag werde nun doch endlich mal belebt werden,
    führte er wieder auf.
    Daß die nach Monaten nun nochMals neu gebauten Terrassen erst mal provisorisch begrünt werden
    statt wie einst versprochen von den benachbarten Restaurants für ihre AußenGastronomie gepachtet zu werden,
    verklärte er zu (s)einem „Erfolg“.

    Wenigstens verzichtete auf sein reichlich bekanntes GesundBeten der SpoyScheibe
    – die furchtbare Wahrheit lag wohl selbst ihm zu nahe neben der StadtHalle
    und ist seit JahrZehnten nur allZuDeutlich.

    In den vorigen Jahren habe ich Dutzende Städte besucht
    und an etlichen BürgerBeteiligungen teilGenommen,
    die zum Teil hochKarätig besetzt waren :
    Vom BundesMinister a.D.
    über eine weiterHin amtierende StaatsRätin,
    OberBürgerMeisterin
    und einen BauBürgerMeister
    bis hinunter zum kleinsten technischen BeiGeordneten.
    ALLE aus dieser AufZählung
    – ausgenommen das allerLetzte Element –
    waren an den Meinungen, Wünschen und Ideen der Bürger interessiert.
    Aber jene BürgerBeteiligungen waren halt in Baden-WürttemBerg,
    wo Bürger wirklich beteiligt werden.
    Nicht allein die EIGENEN Bürger,
    sondern sogar ZaunGäste werden dort angehört und ernstGenommen.
    wie ich aus dem fernen NRW,
    gar aus Kleve
    Aus Kleve, wo „BürgerBeteiligung“ eine Frase ist.

    Bei einer jener Veranstaltungen in BW stellte ich mich einem der Refenten vor
    und glaubte, dem Herrn Professor aus Berlin erläutern zu müssen, wo Kleve liegt.
    Doch er war schon mal in Kleve gewesen :
    In der vhs hatte er über BürgerBeteiligung vorgetragen.
    Am Ende sei unser damaliger BürgerMeister aufgestanden
    und habe verkündet :
    “ Ich weiß gar nicht, was Sie wollen.
    Fast jeden Abend bin ich bei irgendEinem Verein zu Gast.
    Noch mehr BürgerBeteiligung kann es doch gar nicht geben. “
    DARUM hatte dieser FachMensch Kleve auch nach Jahren noch so „gut“ in Erinnerung.

     
  49. 7. Stefan Schuster

    Ich bekomme immer Zahnschmerzen wenn aus der relativ hohen Zentralitätskennziffer Handlungsempfehlungen für die Zukunft Kleves abgeleitet werden. Was ist die Zentralitätskennziffer? Eine Momentaufnahme! Sie ist mittelfristigen Trends unterworfen und kann sich auch kurzfristig überraschend schnell ändern.

    Wie lange ist es her, dass sich der samstägliche Einkaufsverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden um 180° gedreht hat? Zuletzt brachte die beabsichtigte PKW-Maut die Klever Zentralitätskennziffer in Gefahr, die Auswirkungen der kommenden Maut sind immer noch nicht klar. Nicht nur gesamtgesellschaftliche Trends, sondern auch simple Gesetzesänderungen wie z.B. Änderungen von Steuersätzen können die Klever Zentralitätskennziffer sehr schnell kippen lassen.

    Ich glaube nicht, dass die Gesetzgeber (deutsche und auch niederländische) – wenn er aus volkswirtschaftlicher Sicht Entscheidungen zum Wohle des gesamten Landes zu treffen sind – auf statistische Ausreisser in einer kleinen Grenzstadt Rücksicht nehmen werden. Trotzdem wird diese Kennziffer dazu missbraucht, lokalpolitische Entscheidungen mit einer Tragweite für weit mehr als ein halbes Jahrhundert zu fällen, z.B. in der Baupolitik.

    Weisheit sieht anders aus.

     
  50. 6. Löhengräm

    Super Artikel!
    Auch bzgl. des Textes: Spitz und doch geschliffen formuliert.

     
  51. 5. Niederrheinstier

    Mmuuhhh, war Dienstag Abend nicht in der Stadthalle, sondern im Audimax der Hochschule, mmuuuuh! Lief ein Vortrag über Abgasreinigung von Dieselmotoren und den Grenzen, mmuuuuh. Ziemlich deutliche Grenzen und üble Schummelmöglichkeiten, mmuuuhh. Der Vortrager mußte schon (möglicherweise deshalb?) recht häufig husten, mmuuhh. Kleveblog/rd nicht da, mmuuuuh? Fehler, mmuuuh! Ach ja, meine Kraftfutterration hatte ich mir tags zuvor im Internet bestellt und per DHL und Streetscooter bis in den Stall liefern lassen, mmuuuhh! Hat super geklappt, mache ich bestimmt noch öfter so, mmuuuhh!

     
  52. 4. Joseph Johann

    Welche Traumtänzer sind da unterwegs? Es fehlt die Auseinandersetzung mit den Ursachen.
    Z.B: 1984 fand im blauen Salon der Stadthalle auf Betreiben eines Klever Industrieunternehmens eine Veranstaltung zur Förderung der Klever Industrie statt. Moderator war der Fraktionsvorsitzende der CDU. In seiner Moderation trug er vor:
    Kleve braucht keine Industrie, die gehört nach Emmerich. Kleve ist eine Stadt für Behörden aller Art, also für Beamte. Auch Banken gehören dazu.
    Das Ergebnis ist allen bekannt. Die leistungsfähigen Industriebetriebe verlagerten sich nach Außerhalb. Reste wie z.B. Kisters, Winkels und Tönnissen sind noch starke Betriebe.
    Industrie braucht Personal. Personal bringt Kaufkraft. Die Handelsbetriebe, Handwerker, Gastronomie und der gesamte Einzelhandel leben von dieser Kaufkraft. Sie fehlt! Was wird, wenn die Holländer ausbleiben?
    Die derzeitige Situation ist hausgemacht. Da fehlt u.a. eine wirkliche sach- und fachkundige Wirtschaftsförderung. Das Klever City-Netzwerk wurde ausgehungert. Den gelegentlichen guten Ansätzen wurde nicht gefolgt. Fragen Sie mal die wenigen engagierten Geschäftsleute.
    Ich habe leider kein Patentrezept zur Lösung der Misere. Es gibt jedoch am Markt gute Fachleute für solche Situationen. Diie geben sich dann mit solchen Übungen wie in der oben geschilderten Veranstaltung vorgertagen, nicht zufrieden. Die kosten jedoch viel Geld. Das sollte es Wert sein. Eine Stadt wie Kleve muss wissen, wo man investieren muss. Glück auf!

     
  53. 3. KleverCompliance

    Refernt von der IHK, dann noch städtische Vertreter und ein „Wo liegt das Problem?“ Abend. Das ist typisch. 170 Läden , 60 gastronomische Betriebe? Aha. Wo kommen denn alle diese wertvollen Zahlen und die daraus resultierenden Ergebnisse her? Quellen? Nachweise? Wissenschaftliche Ansätze? Mit Sicherheit nicht. Sind vermutlich wieder solche Selbsterhebungen. n=10. Aber die Statistik macht es dann möglich. Natürlich mit Auslegung und Deutung. Die IHK gehört abgeschafft, inklusive ihrem völlig überflüssigem Zwangsbeitrag. Eine solche Veranstaltung ist Zeitverschwendung. Nichts anderes. Man merkt es an der Empfehlung: „…sollten sich wieder etwas mehr auf die Tugend des Verkaufens besinnen.“ sagt ein Mann, dessen Gehalt aus Zwangsbeiträgen finanziert wird! Das ist eine Frechheit.

     
  54. 2. ???

    Wenn in Kleve alles Gold und gut ist oder wäre, wozu dann ein „Aufschrecken“ der neuen Gesellschaft, Kleve Wirtschaft und Tourismus?

    Wann wird Kleve endlich erwachsen und kann selbständig handeln, ohne immer Vorzeigepaten als Vorbild und Nachahmung, zu präsentieren?

     
  55. 1. Zecke

    Swertz macht 84Mio Euro Umsatz/Jahr, mindestens,

    (http://www.regiomanager.de/niederrhein/baustoffhaendler )