Windräder in der Sichtachse: „Verschandelung“, sagt der Klevische Verein

rd | 23. Juni 2015, 14:46 | 66 Kommentare
Windrad in der Sichtachse: So sähe es aus (Visualisierung: Stadt Kleve)

Windrad in der Sichtachse: So sähe es aus (Visualisierung: Stadt Kleve)

Die Haltung des Klevischen Vereins zu den geplanten Windrädern in der Sichtachse Kupferner Knopf-Elten dürfte nur wenige überraschen, aber sie ist wichtig, weshalb hier die an die Bezirksregierung Düsseldorf versandte Stellungnahme in voller Länge gewürdigt wird:

wir, der Klevische Verein für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg e.V. wenden uns an Sie als Genehmigungsbehörde für die im Planverfahren befindliche WEA [in Kleve im Ortsteil Salmorth] und bitten Sie, die Genehmigung zur Errichtung am geplanten Standort Klärwerk Kleve zu versagen.

Geplant ist eine WEA vom Typ Enercon 92 mit 104 m Nabenhöhe und 92 m Rotordurchmesser, so dass eine Gesamthöhe über Gelände von 150 m erreicht wird. Das entspricht: 165 m über NN. Hochelten mit der kulturhistorisch bedeutsamen Kirche St. Vitus erreicht gerade 82 m über NN. Die linksrheinische Stauchmoräne mit den Aussichtpunkten Kupferner Knopf und Sternberg erreichen auch gerade 86 m über NN.

In der bisher unverbauten Rheinaue würde die WEA den Rand der Stauchmoränen um ca. 80 m überragen.

Aus unserer Sicht noch gravierender sind die Auswirkungen auf die ab Mitte des 17. Jahrhundert von Prinz Moritz von Nassau-Siegen geschaffenen und bis heute gepflegten Sichtachsen der Klever Residenzlandschaft, einer Parkanlage von beispielgebendem europäischem Rang. Der Blick vom Sternberg und Amphitheater auf die romanische Stiftskirche Hechelten, eines der Kernelemente der Anlage, wird konterkariert

Die Planung verwundert insofern, da der Flächennutzungsplan der Stadt Kleve die historischen Sichtachsen als schützenswert ausweist. Im Fachbeitrag der Landschaftsverbände zum Landesentwicklungsplan wird die Klever Residenzlandschaft als landesbedeutsame Kulturlandschaft ausgewiesen.

Ebenso fordert der Fachbeitrag 2015 des Landschaftsverbandes Rheinland zum aktuellen Regionalplan Düsseldorf in Bezug auf die Klever Residenzlandschaft:

1. Bewahren und sichern der Strukturen von Ansichten und Sichträumen
2. Bewahren des Kulturlandschaftsgefüges
3. Bewahren der landschaftlichen Dominanten
4. Sichern linearer Strukturen

Die historischen Sichtachsen sind als lineare Strukturen ganz besondere Gestaltungselemente der Klever Parkanlagen. Sie sind raumübergreifend auf nähere oder weitere Ziele gerichtet, sie gelten als beispielgebend und einzigartig und gehören zur frühen anerkannt europäischen Gartenkunst.

Zahlreiche Gutachten und der Eintrag in die Denkmalliste NRW und der Stadt Kleve beweisen dies.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Errichtung der Windenergieanlage in Salmorth würde das sensible Gefüge der Klever Residenzanlagen, eines der Besuchermagneten am Niederrhein, empfindlich stören. Dieser Tatbestand würde eine eindeutige Verschandelung unserer einzigartigen Kulturlandschaft dar[stellen]. Wir sind nicht bereit, dies hinzunehmen.

Wir fordern daher nachdrücklich Ablehnung der Genehmigung an dem geplanten Standort.

Mit Hinweis auf die Niederrheincharta 2013 Xanten-Köln beantragen wir ein grenzüberschreitendes Gesamtkonzept zum Schutz und Erhalt des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes mit den benachbarten Niederlanden.

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66 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 66. jean baptiste

    @57. KlePeter ja wie steht`s denn jetzt ?
    Extra ein Studium Wasserwirtschaft angefangen?
    Sonst fragen Sie mal den niederländischen König, der hat das glaube ich studiert.

     
  2. 65. pd

    sry, wollte natürlich nicht @64 Otto auf den Sack gehen sondern @62
    🙂

     
  3. 64. pd

    @63
    das geile ist ja, das Gezeitenkraftwerke so ne art Unterwasser Windräder sind, damit wäre Fernsicht garantiert 🙂 das ist jetzt aber mal sowas von ontopic 🙂

    @64
    „Das Gezeitenkraftwerk La Rance ist ein Gezeitenkraftwerk in Damm-Bauweise an der Mündung des Flusses Rance“

    man man man, manchmal setze ich einfach zuviel voraus, mein fehler. also in einfahcen worten: so ein Damm sperrt den Fluss, Schifffahrt nur über Schleusung möglich, für den vielbefahrenen Rhein ungeeignet, kapische?

    so, was war noch? achja, wirre Gedanken:
    „Einfach ein Beton-Trichter, einen halben Meter hoch über die Hälfte der Flussbreite in die Flussmitte versenken, Wasser-turbinen hinein, und ein Viertel von Kleve hätte Wasserkraft-strom.
    Man muss es nur wollen…“
    Diese bahnbrechende Idee war der anfang vom ganzen elend und kam von Ihnen. Ich warne davor dieses für unseren Rhein einem Fachpublikum vorzuschlagen, würde ihrem Ego überhaupt nicht gut tun, glaubens mir.

    Ich bin also immer noch in Kleve. Nicht bei Wellenkraftwerken für Ozeane, nicht bei milliardenschweren Damm(Ätsch:-) )Bauwerken, nicht bei Teldafax, Venturidüse, nicht bei Schulabschlüssen von Schrotthändlern… was kommt als nächstes, Helikopterrundflüge? wenn sie wirklich mal doziert haben, haben ihre Studenten mit Sicherheit viel gelacht, nur nicht MIT ihnen sondern möglicherweise… aber lassen wir das.

    Diese Stromboje scheint ein machbares Teilchen zu sein. Theoretisch auch hier in kleve und vor alle darum gings mir.


    ähnliches Thema, Bürgerinitiative gegen Kraftwerk Stichworte: weder hörbar noch sichtbar, kein Flussverbau nötig, Landschaftsbild verändert sich nicht, kostenerparnis ..

    natürlich weiß ich, dass selbst wenn sich diese Technologie als finanzierbar und ausgereift erweist, es in kleve da nie zu kommen wird. neben dem hinweis von messerjocke @51 wäre es, selbst wenn man wollte, wahrscheinlich schwierig umsetzbar, genehmigungsverfahren etc. .. bei nem Windrad weiß man was man hat und darauf wird’s hinauslaufen.

    so, das war der bogen zum Windrad-in-sichtachse, nach dem hinweis vom blogbetreiber gibt’s jetzt ggf. nur noch dazu post.

    wenn ich sie wieder aus irgendwelchen Sackgassen rausholen soll oder Eigentore (lach jetzt noch köstlich ÜBER @58) verhindern soll dann höchstens per mail, muss aber wirklich niht sein, wird langweilig.

     
  4. 63. otto

    @ 62 rd.,

    ……….man könnte sagen; was heißt das-denn-nun? Es ist eine klassische kleveblog-Diskussion!!!!!

    Deshalb noch zum Thema, das kleine niedliche Foto von Cl. Philip erinnert, aber nur ganz, ganz wenig,
    an einen Herrn auf dem Basler-Beuys Meeting.

    Ralf was meinst Du, oder ist es eine fatamorganistische Irritation?

     
  5. 62. rd

    Es ging um Windräder in der Sichtachse und landete bei einem Gezeitenkraftwerk, das keines ist. Man könnte sagen: Eine klassische kleveblog-Diskussion!

     
  6. 61. jean baptiste

    @60 class finished.

    Ihre Antworten haben Sie schon in 54 erhalten, aber Sie scheinen nicht seriös genug zu denken, um darauf aufbauen zu können.

    „Gezeitenkraftwerk ist ein Damm, der eine ganzen Fluss sperrt“ nein, liegt faul im Meer herum und lässt sich kontinuierlich `ne Welle machen.
    Fluss h a t n o r m a l e r w e i s e k e i n e Tide !!!!
    Aber wenn wir in Ihrem Jargon weiterreden wollen, können sie sich ja gerne auf`s Badezimmer radeln, einen Stuhl Kredit bauen.
    Falls Sie es nicht raffen, Sprache ist eine Konvention , nur wenn jeder sich an die Konvention hält, ist ein Stuhl ein Stuhl und kein Badezimmer ,setzten ist setzen und nicht radeln, eine Tasse eine Tasse und kein Stuhl , Kaffee ist Kaffee und nicht Kredit , und trinken ist trinken , und nicht bauen.

    So ist es auch mit Ihren wirren Gedanken,
    „Die ersten stromerzeugenden Windräder wurden auch eher belächelt“ aber nur in Ihrer Fantasie , oder haben Sie mal Fundstellen für die Behauptung ?
    “ Vision von stromerzeugenden Hausdächern“ Ja klar, die Bauern lachen sich gleich tot , die bauen Ställe, nur um die PV bauen zu können.
    „Die Sstromboje scheint mir Potenzial zu haben“ Ihnen scheint so viel, nur nicht die Erleuchtung , aber ok, so Leute wie Sie muss es auch geben, wem sonst soll die VoBa ihre Kredite andrehen.
    „Ihr Gezeitenkraftwerk ist ein Damm, der eine ganzen Fluss sperrt“ Weder Damm noch Fluss , noch Gezeiten, noch sperren.
    „das funktioniert bei Salmorth nicht“ Wo sind Sie denn jetzt? Ich weiß nur von WKA die bei Salmorth geplant sind, aber vielleicht können Sie sich ja bei UJ als Chefplaner bewerben. Passt super zusammen.

    „Dass der Vergleich Stromboje und Staudamm (ja, ja, unpräzise, aber einfach mal Bilder gucken, Staudamm veranschaulicht schon ganz gut) ein bisschen schwierig ist erahnen sie?“ Jetzt flippen Sie gleich ganz aus !
    Wahrscheinlich aus dem Brockhaus für Kinder von 3-6 J entnommen? Falls Sie es noch nicht raffen, I c h brauch keine Bilder um mir sowas bildlich vorzustellen.
    „Google sagt, Ihr Gezeitenkraftwerk hat damals 12 Mrd. DM gekostet, inflationsbereinigt heute wohl mindestens 12 Mrd. Euro. Nach ihrer eigenen Rechnung sind diese Bojen also spottbillig “
    Kann Google denn wissen, daß Sie auf dem Gebiet von Technik , Infrastrukturl und Ökonomie derart unterbelichtet sind, daß Se meinen, die Franzosen hätten an der Stelle nicht das gleiche Bauwerk erstellt um eine Brücke über den Fluß zu legen, wenn sie kein Gezeitenkraftwerk eingebaut hätten ? Oder wollen Sie sich im Wasser von Boje zu Boje hangeln ?

    “ Wasserkraft ausschließlich am Flussgrund abzugreifen, könnte ich hier einen Beispiellink bekommen?“
    Ungewohnt präzise gestellte Frage.
    Ebensi präsise Antwort : n e i n .
    Und aus die Maus. Das Thema ist für mich gegessen.

     
  7. 60. pd

    @ jb Die ersten stromerzeugenden Windräder wurden auch eher belächelt, ähnlich die Vision von stromerzeugenden Hausdächern. Die Sstromboje scheint mir Potenzial zu haben, vielleicht aber auch nicht, warten wir’s ab.

    Ihr Gezeitenkraftwerk ist ein Damm, der eine ganzen Fluss sperrt, das funktioniert bei Salmorth nicht, Schifffahrt und so… Sie sprachen stattdessen davon Wasserkraft ausschließlich am Flussgrund abzugreifen, könnte ich hier einen Beispiellink bekommen? Dass der Vergleich Stromboje und Staudamm (ja, ja, unpräzise, aber einfach mal Bilder gucken, Staudamm veranschaulicht schon ganz gut) ein bisschen schwierig ist erahnen sie?

    Google sagt, Ihr Gezeitenkraftwerk hat damals 12 Mrd. DM gekostet, inflationsbereinigt heute wohl mindestens 12 Mrd. Euro. Nach ihrer eigenen Rechnung sind diese Bojen also spottbillig 😉

     
  8. 59. jean baptiste

    @57 KlePeter das ist führwahr nicht mein Spezialgebiet und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber erzählen Sie mir dann rasch, warum der Uferrand (bei geradem Flußverlauf) nicht konstant geggespült wird. Wir sprechen jetzt nicht von Biegungen im Flussbett oder anderen Störungen.
    Allgemein : https://de.wikipedia.org/wiki/Strömungsprofil

    und für die Fluss-Situation : https://de.wikipedia.org/wiki/Flie%C3%9Fgeschwindigkeit_von_Gew%C3%A4ssern

    hier : Grundlagen : „Lage im Flussbett: Die Fließgeschwindigkeit ist innerhalb eines Querschnitts durch das Flussbetts verschieden. Sie nimmt im Allgemeinen wegen der abnehmenden Reibung zur Strommitte hin und mit steigender Höhe über Grund zu. In Flussschlingen verschiebt sich der Stromstrich allerdings aus der Mitte in Richtung auf den Außenbogen.“

    Also gibt Prof. Dr. Google mir doch wohl wieder ein bisschen Hoffnung auf die Professur …

     
  9. 58. jean baptiste

    @56 pd „typ pensionierter lehrer“ also, ich bin zwar schon als Dozent tätig gewesen, Pension hätte ich auch liebend gerne, aber ich muß aber noch `ne ordentliche Strecke, bis es so weit ist.
    Aus ihrer Stereotypisierung spricht aber doch wohl verdammt viel Frust.

    Back to busyness, meine gratis Vorlesungen habe ich ja für beendet erklärt, außerdem fehlt mir das Vertrauen in ihre kritische Ader, die mit tollen Worten angepriesenen „Superschnäppchen“ beurteilen zu können.
    Ich zitire mal aus Ihrem Link aquilibre .
    „sollen in den nächsten drei Jahren“ „Aqua Libre muss investieren – in Forschung und Produktion, “ „lädt alle Freunde der Erneuerbaren Energie ein, sich an diesem weltweit einzigartigen Projekt zu beteiligen.“ „Wir versprechen eine nachhaltige, höchst rentable Entwicklung mit Projektierung…“ „Herstellung und teilweise auch dem Betrieb von Strom-Bojen-Parks“ „schon heute vergleichbar mit der Windenergie“
    Wo ist da auch nur eine konkrete Aussage, auf die man die festnageln könnte ?

    Haben Sie schon was bemerkt ?
    Flowtex https://de.wikipedia.org/wiki/FlowTex Baulöwe Schneider http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/milliardenbetrueger-juergen-schneider-wird-erneut-angeklagt-a-919318.html und aus neuerer Vergangenheit im Energiesektor , Teldafax und Flexstrom lassen grüssen.
    Da hol`ich mir doch lieber die 75.000 von der Voba und verklage die RP wegen betrügerischer Irreführung.

    Eine Stromboje mit bei optimalen Bedingungen 300MWh/Jahr dürfen Sie realistisch mit 150MWh/a ansetzen.
    Da braucht es ja nur 4000 Stück dieser Bojen um die Leistung des Rance-Gezeiten-Kraftwerks zu erreichen.
    Mal grob geschätzte 250.000 Euro pro Boje für Anschaffung, Installation , Infrastruktur und Wartung, für die ersten 3 Jahre ergäbe das eine Investitionssumme von 1 Mrd.
    Ich habe keine Vorstellung, was man in anderen Konzepten für 1Mrd bekommt und habe auch keine Lust, mich da weiter hinein zu hängen.

    pd … bitte übernehmen Sie.

     
  10. 57. KlePeter

    @54. jb: “ Fliessgeschwindigkeit ist in der Strommitte am grössten…“

    Tja, dass war es wohl mit der Kandidatur für eine Professur. Wasserbauvorlesung, 2. Stunde wird ihnen erläutern, wie Strömung, Flussprofil, Fließrichtung und Fließgeschwindigkeit zusammenhängen.

     
  11. 56. pd

    http://www.aqualibre.at
    Flusskraftwerk, Donauwal, Stromboje

     
  12. 55. pd

    @54
    bin nicht beleidigt, habs einfach nicht so mit dem typ pensionierter lehrer, das alles. Aber sie sind halt so wie sie sind, macht nix.. alles wird gut.

    so, zum kleingedruckten.. schonmal am rhein gewesen? Soll auch in bereichen jenseits der flussmitte ganz schön strömung geben.

    die NUTZUNG des flosses war eine idee des hausherren. Das dingen selber gibt oder gab es an der elbe und geisterte ne ganze zeit lang mal als innovation und beispiel für erfindergeist in der presse rum. Im moment ist es aber recht still drum geworden.
    anders der donauwal, scheint den kinderschuhen entwachsen , am besten selbst mal auf der hp schauen.

    Sie hatten geschrieben man solle die wasserkraft amflussgrund abgreifen um die schifffahrt nicht zu behindern. Hier würde mich ein bsp interessieren ich wüsste nicht in welchem fluss es so etwas geben soll Ein link reicht, erklärung nicht nötig, danke.
    die wellenkraftwerke sind was völlig anderes. Sicherlich gibts da potential aber für salmorth eher ungeeignet.

     
  13. 54. jean baptiste

    @53 pd sorry, daß Ihnen meine Posts nicht gefallen, aber suchen Sie das bitte nicht bei mir.
    Vielleicht sind Sie nicht der kreativste Techniker unter Gottes Sonne, ist je nicht weiter schlimm, aber dann muß man nicht gleich beleidigt sein.
    1. Floß : Fliessgeschwindigkeit ist in der Strommitte am grössten, also muß man für optimale Nutzung die Kraft dort abzapfen.
    Das Floss war eine Idee des Hausherrn, unbestritten ein Mann mit vielen Visionen (eigene Wiki-seite, „markante“ ondernemer), aber laut eigener (v.d.Most) Auskunft mit geringer Schulbildung.
    Großgeworden als Schrotthändler hat er die richtigen Programme (Bonte Wever , Slagharen , Kernie … ) mit Hilfe der richtigen Berater aufgestartet aber nicht nur einmal auch Griffe ins Klo gestartet.
    Das Floss ist eine von denen, Rohrkrepierer, und der Donauwahl ist imho auch nur Spielerei.

    2. „es muss kein wasser sein das durch eine turbine fließt?“
    Nein, nichts mit „Herr Lehrer ich weiss was“, sondern , ich kann nicht alles ausführlich erklären, rd springt sowieso schon immer im Dreieck wenn er meine (jetzt schon) zu ausführlichen Posts redigiert.
    Aber ok, für dieses Eine Mal noch : „Pneumatische Kammer Wellenkraftwerk
    Ein erstes Wellenkraftwerk auf Basis des OWC-Prinzips“ https://de.wikipedia.org/wiki/Wellenkraftwerk.
    Egal welches Wirkungsprinzip man auch wählt, das Teure ist die Turbine. Da lohnt es sich also immer, die Kraft zu konzentrieren, seien es die Windkammern beim OCW oder aber die Düse bei der Trichterform, um die Turbine mäglichst klein zu wählen, damit sie optimal ausgenutzt ist.

    So, jetzt ist aber Schuß mit all den Vorlesungen, wenn Fortsetzung gewünscht, dürfen Sie gern um eine Professur für mich bei Frau Naderer nachsuchen, ich bin mein Geld allemal mehr wert als der Mr. Saha unter Frau Klotz.

     
  14. 53. pd

    @52
    nicht meine idee von dem floss, wie gesagt spielte man am kerni mal mit dem gedanken. dass das nicht mitten auf dem fluss pendeln sollte und dort die schifffahrt behindern dachte ich wäre klar, ich kanns aber auch nochmal ganz ganz präzise so formulieren.

    es muss kein wasser sein das durch eine turbine fließt?!!! jetzt bin ich aber platt. das meinte ich übrigens mit anstengend, hat weniger mit dem wetter zu tun, mehr mit diesem „herr lehrer ich weiß was“ geschreibsel zu dem sie neigen.

    aber das ja das schöne am anonymen bloggen, es geht die welt ncith davon unter wenn einem nicht alles gefällt.

    in der sache bin ich bei ihnen. ein standort am rhein schreit eigentlich nach wasserkraft nutzung. wenn am flussgrund möglich (kenne ich nicht, bitte mal vergleichsanlage posten, danke) dann gerne da. ansonsten hab ich gerade bsw. den „donauwal“ ergoogelt, „strom erzeugen ohne flussverbau“ und alles garantiert nicht in irgendwelchen sichtachsen (wobei mir jetzt schon vor den stellungnamen der fischereiliebhaber graut… 🙂

     
  15. 52. jean baptiste

    @50 pd schreiben wir`s mal der Hitze zu, aber ich sehe in meiner „Art“ nichts anstrengendes.
    Nur, wer wie ich, unliebsame Themen „aufdröselt“ stellt sich angreifbar auf.
    Um einem Großteil der Angriffe gleich von vorneweg den Wind aus den Segeln nehmen zu nehmen muß man halt möglichst präzise formulieren, und das gelingt mir meisst ganz gut. Trotzdem verhaue ich mich manchmal ganz übel und habe dann ganz schnell die ganze Meute gegen mich. Sei?s drum.

    Wir haben hier also 2 Möglichkeiten, enteder wir blödeln was herum und faseln Halbwahrheiten oder wir diskutieren und bemühen uns, die Gedanken so präzise wie möglich zu formulieren.
    Ich bin Befürworter der letzteren Methode.
    Sonst können wir ja statt Turbine auch noch von Wassserrad reden, weil das trifft Ihre Idee von dem Floss wohl besser. Schiffahrt lassen wir dann nur noch zeitweise passieren, wenn wir das Floss ans Ufer dirigieren.

    “ Das Prinzip von nem Gezeiten Kraftwerk ist aber schon bekannt? Wasser fließt durch eine Turbine! Gut, der Rhein wechselt die fließrichtung nicht aber sonst“
    Klar ist m i r das bekannt, anscheinend Ihnen aber nicht so ganz. Und es muß auch kein Wasser sein.
    Turbine macht nur Sinn, wenn man die Fliessgeschwindigkeit durch Trichterbildung drastisch erhöht, weshalb ich von der Venturidüse sprach.
    Um die Schiffahrt nicht zu behindern verbietet sich eine Nutzung an der Oberfläche, auf dem Grund des Flusses stört`s niemand und ist die Wasserkraft nur geringfügig schwächer, wenn man es entspechend anordnet.

    “ Warum tun sich die konzernteile usk und Stadtwerke, immerhin ein energieunternehmen, nicht zusammen?“
    Tic Tak ist deren bewährte Taktik.
    Der eine kauft beim Anderen die Energie, und schon haben Sie ein tolles Instrument, dem Bürger Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Während der Eine seine Gebühren „kostendeckend“ an den Bürger weiterberechnet , weil das gesetzlich so vorgeschrieben ist, und über den Energiepreis seine Kosten hochschraubt, macht der Andere tolle Überschüsse die er satzungsgemäß an den Stadtsäckel abführt.
    Deswegen verbietet sich die Fusion „Der eine als grossverbraucher der andere als Pionier in Sachen erneuerbare … „

     
  16. 51. Messerjocke

    @pd, die Stadtwerke? Nein, nichts gegen die engagierten Damen und Herren dort, aber in der aktuellen Konstellation, der Abhängigkeit von Politik und Verwaltung- einfach vergessen.

    Viel interessanter sind diesbezüglich Genossenschaften. Im Südkreis gibt es schon eine und auch interessanterweise in Kranenburg. In die Hände solcher Genossenschaften gehört die Energieversorgung und nicht in die Hände vollends verfilzter Strukturen bestehend aus Konzernen, Politik und Presse, wie es seit jeher der Fall ist.

     
  17. 50. pd

    @47 Jean Baptiste

    Ihre Art ist echt anstrengend. Der Rhein hat hier am niederrhein keine tide, sach bloß. Das Prinzip von nem Gezeiten Kraftwerk ist aber schon bekannt? Wasser fließt durch eine Turbine! Gut, der Rhein wechselt die fließrichtung nicht aber sonst. Am kernie überlegte man mal einen Prototypen zu installieren, ich meine eine Art floss mit Turbine.
    Warum tun sich die konzernteile usk und Stadtwerke, immerhin ein energieunternehmen, nicht zusammen? Der eine als grossverbraucher der andere als Pionier in Sachen erneuerbare. Windkraft, Wasserkraftwerk, Photovoltaik und beim klärwerk bietet sich vielleicht auch noch ne biogasanlage am?

     
  18. 49. jean baptiste

    noch @45 otto „vergiss nicht den Kosten – Nutzen Aspekt“
    Da liegt es jetzt daran, was wir da alles mit hineinrechnen (wollen).
    Z.B. beim PKW rechnet sich der KAT und die Lambdasonde auch nicht als direkte Einsparung. Unsere Politiker haben aber entschieden, daß der Ausstoss von Schadstoffen auch gesellschaftliche Kosten verursacht, bis hin zu Krebsbehandlungen die durch die Schadstoffe notwendig werden. Und die müssen mit in dir Rechnung

    Das Gleiche ist bei der Wasserkraft. Einsparung von CO2 Ausstoß , unsere Ressourcen werden geschont, bis hin zum Landschaftserhalt. Ich hatte gerade gehört, daß bei Gartzweiler ein Teil erhalten bleiben wird. da die Braunkohle langsam auch bei einfacher Rentabilitätsrechnung unwirtschaftlich wird.
    Wie man da was berechnet geht über meine Hutschnur und ist wohl eher eine Frage, was möchte ich als Ergebnis erhalten.
    Trotzdem, parallel zur Windkraft könnte die Wasserkraft bestimmt konkurrieren.
    Im Betonbau sind nun die Holländer wieder besser, vielleicht brauchen wir ein „dutchman meets schwabenländle“ , der eine baut die Venturidüsen aus Beton, der andere die Generatoren.
    Obwohl: ET ist guter Betonner. Mal so`ne Venturidüse für in den Rhein sollte doch auch für ihn nicht d i e Herausforderung sein.

     
  19. 48. jean baptiste

    @ 41. Michael Zumbrägel “ Abwasserbehandlung MUSS “ mich hören Sie da auch nicht meckern, auch nicht was die WKA in Salmorth angegt.

     
  20. 47. jean baptiste

    @44 pd nein, kein Gezeitenkraftwerk, der Rhein kennt bei Flußkilometer 840 bestimmt keine Tide , was Sie ansprechen, ist die Kraft aus der Fliessgeschwindigkeit des talwärts strömenden Rheinwassers.
    Bestimmt eine Idee mit Potential, aber dafür muß man Phantasie haben, und die haben die Deutschen nicht.
    Einfach ein Beton-Trichter, einen halben Meter hoch über die Hälfte der Flussbreite in die Flussmitte versenken, Wasser-turbinen hinein, und ein Viertel von Kleve hätte Wasserkraft-strom.
    Man muss es nur wollen.
    Aber wie gesagt, Oktoberfest, Rathäuser, Bankgebäude und Parkleitsysteme sind geiler , die brauchen Strom und binden Kapital , statt ihn zu liefern.

     
  21. 46. jean baptiste

    @45 otto.
    Ja, das sehe ich vollkommen anders.

    Früher gab es sogar ein Niers-Kraftwerk , Mündung Schloßallee , Kervenheimer Strasse L464 . Bei Schloß Wissen. Gegenüber, in Verlängerung der Schloßallee steht noch die Generatorenhalle.
    Das wurde vor ca 30 Jahren außer Betrieb genommen, weil man die Kosten der Generalüberholung des Generators, damald geschätzte 10.000 DM, scheute.
    Flugs wurde der Siemens-Generator zu Kupferpreis an einen Polen verkauft, in der Erwartung, der würde den zerschneiden und das Kupfer verkaufen.
    Pustekuchen, der Mann zeigte Weitblick und hat den Generator mit einem Tieflader nach
    Polen verfrachten lassen, und halb Kevelaer hat die Aktion belächelt.
    Jetzt würde man liebend gern die Wasserkraft wieder nutzen, aber die Anschaffung eines neuen Generators scheint die Initiativen abzuschrecken.
    Was die Wasserkraft an der Nordsee betrifft:
    Holländer sind Geschäftsleute. Holländer haben Gas. Holländer verkaufen Gas.
    Für die ergibt sich die Notwendigkeit (noch) nicht.
    Außerdem, Maschinenbau ist keine niederländische Domäne, da mußt Du bei den Schwaben sein, und natürlich bei den Schweizern..
    Die sparsamen Schwaben bauen Windkraft. Und nach den Gesetzen der wirtschaftlichen Diversifikation muß man das Thema auskosten, bis jeder Interessent damit versorgt ist.
    Danach, wenn der Kram nicht mehr loszuschlagen ist, erzählt man den Kunden, dass das ja nur eine Übergangslösung war, er die WKA in die Tonne kloppen kann, und man da was viel Besseres hat … Gezeitenkraftwerke.

    Ich bin davon überzeugt, daß die in 20 Jahren im Betonfertigbau produziert werden, ein stückweit offshore ins Meer geschippert und dort versenkt werden, und dann still und leise Ihre Arbeit verrichten.

    Derweil schmeißt man Nebelkerzen a la Hornbach.: … mal so , mal so …
    http://www.energie-xxl.de/1666-0-Gezeitenkraftwerke-an-der-Nordsee-in-Deutschland-bauen,-Vorteile-und-Wirkungsgrad.html

    „…Gezeitenkraftwerke, welche in Deutschland aber höchstens in der Nordsee eingesetzt werden könnten.
    Das ist nicht ganz unproblematisch, da eventuell ganze ökologische Systeme davon beeinflußt werden.“
    Vermutlich werden die unterirdischen Sichtachsen gestört J

    „Vorteile hat diese Technik durchaus, beispielsweise ist der Wirkungsgrad sehr hoch, da Wasserbewegungen sehr viel Kraft beinhalten ….
    …Nachteile ganz offensichtlich … nur an wenigen Stellen an der Nordsee …“
    Postulat ohne da was zu begründen ….
    „zudem haben die Materialien ständigen Kontakt mit salzigem Seewasser, was die Korrosion fördert“
    Problem jedenfalls für nicht-Ingenieure.
    Ingenieure und anscheinend die Franzosen lächeln nur darüber und verwenden einfach V4A mit einer PREN-Zahl höher 33 , etwas teurer, aber zu den Gesamtkosten vernachlässigbar.

     
  22. 45. otto

    @ 43 M.Jean,

    das kann ich nicht beurteilen, vergiss nicht den Kosten – Nutzen Aspekt.

    Unsere niederl. Nachbarn, immer up to date in solchen Unternehmungen, haben hier auch noch
    keine sinnvolle Lösung gefunden, oder siehst du das anders?

     
  23. 44. pd

    So ne Art mimi Gezeiten Kraftwerk sollte doch mal am kernie installiert werden. Der Rhein fließt schon männlich wenn diese Technik mal ausgereift ist warum eigentlich nicht..

     
  24. 43. jean baptiste

    @42 otto klar, wenn man immer alles „to the maxx“ treiben möchte.
    Aber auch an der Nordsee kann man die durchschnittlichen 4m z.B. durch Trichterwirkung bei Eindeichung so optimal ausnutzen, daß es sich durchaus lohnen kann.
    Im Reichswald und am Lindchen bläst nicht immer Wind, und Gezeitenkraftwerke sind auch nur „Windräder“ auf Wasserkraft, nur, die Tide „bläst“ immer .

     
  25. 42. otto

    @ 40 M. Jean,

    ein Gezeiten Kraftwerk wäre bei uns auf Grund des zu geringen Tidenhubs nicht machbar. An der Rance
    gibt es zusätzlich noch guten Wein und auch Cidre, also der ideale Ort für solch ein Kraftwerk 😎.

     
  26. 41. Michael Zumbrägel

    @36 Jean baptiste

    Die energieintensive Abwasserbehandlung MUSS man machen und die hängt hinsichtlich der Gebühren massiv von den Stromkosten ab. In Kalkar versorgt sich das Klärwerk schon seit Jahren über erneuerbare Energien.

    Hier geht es auch überhaupt nicht um Subventionen, der Windstrom ist schon deutlich billiger als der „graue“ Strom, der Eigenverbrauch für die USK viel lukrativer als den Strom ins Netz zu speisen. Profiteure wären nur die Gebührenzahler in Kleve….(ist ja mal was neues).

    Mir würden auch einige weniger störende Alternativen einfallen, selbst PV-Strom ist schon billiger als der Strombezug, zudem passt auch hier die Lastkurve des Klärwerks gut zur Erzeugung.

     
  27. 40. jean baptiste

    @38 Günter Hoffmann
    na klar , wasch mich, aber mach`mit den Pelz nicht nass.

    Ihre „weniger störende Alternativen“ gibt es fürwahr, aber die grosse Masse können Sie eher mit einem grossen Saufgelage annex Oktoberfest begeistern, als mit einem Gezeitenkraftwerk an der Küste.
    Für Letzteres Uncooles geben die nämlich nicht ihr sauer verdientes Geld aus.

     
  28. 39. Anno Nühmer-Unfuch

    @ 37. Günter Hoffmann :
    Bravo !

    @ 35. jean baptiste :
    ### HochBetrieb ###
    Wenn alle, welche Johann Moritz‘ Anlagen schon jetzt zu schätzen wiisen,
    plus alle, welche sie zu schätzen lernen werden, wenn sie erst wieder ziemlich komplett rekonstruiert sein werden,
    so viel Zeit hätten, durch ForstGarten, Wald, Galleien und SternBusch zu wandeln,
    wie Sie und ich für KleveBlog aufbringen,
    dann könnte es in der Tat eng werden am kupfernen Knopf.

    Hoffentlich kommen nur ja keine Touristen !

    ;.)

     
  29. 38. Günter Hoffmann

    Wer sich hier im Kreis etwas auskennt wird einige weniger störende Alternativen finden ,habe grundsätzlich nichts gegen den Einsatz von Windrädern…leider haben wohl einige Leute nicht begriffen um was es bei dieser Diskussion eigentlich geht.

     
  30. 37. jean baptiste

    @ 32. Günter Hoffmann
    Keine Angst, wenn die Lichter ausgehen, sieht keiner was , weder das Plumpsklo, noch die Bretterhütte.
    Vorteil des Plumpsklos ist dann noch, daß Sie mit einer Schüppe ungebrannten Kalk wieder einigermaßen hygienische Verhältnisse in der Bretterbude herstellen können.
    Ganz im Gegenteil zu Ihrem Marmorbad mit Fäkalienhebeanlage.
    Was hat doch ein schlauer Konzern als Werbeslogan ?
    Fuel the change.
    Das muß man nur passend übersetzen.

     
  31. 36. jean baptiste

    @30. Michael Zumbrägel
    Das Problem ist ja leider, dass das Eine nicht mit dem Anderen verknüpft ist.
    Die energieintensive Abwasserbehandlung kann man sowieso machen, die hängt ja nicht vom Eigenstrom ab.
    Die Frage ist die, ob Kleve der Nassauer der Nation sein will, ungebremster und intensiver Energiebedarf, aber selbst (außer Geld) nichts daran beitragen wollen.
    Bitterer Beigeschmack bei der ganzen Sache sind eigentlich nur die durch Subventionen angelockten Profiteure, aber das ist das generelle Problem mit der Lobby in Berlin/Brüssel/Düsseldorf.

     
  32. 35. jean baptiste

    @ ANU nur ganz kurz ,
    >wieder erlebbarviele jener an den SchaltStellen< , die meisten … wären im Wald so viele Menschen wie sich jetzt an Sichtachsen zu erfreuen vorgeben, dann wäre da Hochbetrieb.

    ### „weil sie zu gefährlich sind“ ###
    Sie wissen doch wie das ist, ein Beamter, der eine Unterschrift leisten muß verhindert am liebsten Alles um nicht nachher schuld zu sein.
    Natürlich gibt es Unfälle, aber die gibt es auch auf der Straße, in der Luft, auf dem Wasser, der Kirmes und in jedem Produktionsbetrieb.
    Bei bestimmungsgemäßem Einsatz ist das Risiko minimal, nur die Geldgier Beteiligter und Begünstigter birgt durch Einsparungen an der falschen Stelle Probleme.
    Die Praxis besweist es ja auch. Kleve ist nicht der erste Ort, wo der Wind "geerntet" wird, sondern fast schon der Letzte.

     
  33. 34. KlePeter

    @32. Günter Hoffmann: Komme gerade aus dem Urlaub und muss sagen, dass es über Kleve hinaus auch noch andere schöne Ecken in Deutschland gibt. Dort macht man sich Sorgen über küstennahe Windräder in der Ostsee. Und so fragt man sich, warum ich immer noch eine Steckdose finde, um mein Smartphone oder Tablet mit Strom zu versorgen.
    Will sagen, den Komfort nutzen wolllen und die Nachteile nicht ertragen können, ist sehr fragwürdig.

     
  34. 33. pd

    @32
    Einfach mal versuchen den eigenen horizont, gerne auch etwas weiter als bis zum eigenen klever plumpsklo, zu erweitern. Kraterlandschaften im tagebau, ein auf jahrhunderte verseuchter landstrich in der industrienation japan, unfälle rund um die öl und gasförderung und beförderung regelmäßig und weltweit… aber hauptsache hier bleibt alles heile welt. Was spricht dagegen die dinger, von mir aus für 0 rendite und ausserhalb von sichtachsen, den rhein entlang pflastern? Hochwasserschutz? Wildgänse? ganz ohne opfer gehts nicht. Bzw geht aber dann zahlen unsere zeche andere und das geht zumindest bei mir gegen die erziehung

     
  35. 32. Günter Hoffmann

    Wer zu meiner angestammten Heimat Kleve (darf ich so was,straffrei, noch äußern ?.. politisch bestimmt grenz wertig?) ein visuelles Verhältnis hat wie zu seinem Plumps Klo hinter seiner Bretter Hütte dem ist …klarer Fall und verständlich ….völlig egal wie es hier in Zukunft aus sieht.

     
  36. 31. Fisch

    @30. Michael Zumbrägel

    Ich gehe davon aus, dass ich missverständlich geschrieben habe………Resultat: auch ich bin für die „Windnutzung“ als Energie………auch wenn nötig, in der „Sichtachse“……..Kleve sollte kein „Museum“ werden!

     
  37. 30. Michael Zumbrägel

    @ Fisch
    In diesem Fall geht es um das Klever Klärwerk und seinen Stromverbrauch, der nötig ist um unsere Hinterlassenschaften so aufzubereiten, dass sie ohne Verschmutzung für die Umwelt in den Rhein eingeleitet werden können, die Tierchen dort brauchen zur Reinigung viel Luft, der mit großen Kompressoren in die Becken geblasen wird….
    Das Klärwerk an sich ist für den Energieversorger ein sehr unangenehmer Stromkunde, da es eine völlig eigene Ganglinie hat die wenig mit der allgemeinen Lastkurve zu tun hat. Deshalb haben Klärwerke – anders als andere Stromgrosskunden – in der Regel recht knackige Stromtarife zu zahlen, da die Versorger hohe Vorhaltekosten etc. haben.
    Der Ansatz, hier deutliche Kosten einzusparen geht absolut in die richtige Richtung, da die Tagesganglinie eines Windrades und die des Klärwerkes in der Regel recht gut übereinander passen.

    Windstrom ist für die USK schon heute deutlich günstiger als Fremdstrombezug, selbst PV-Strom dürfte schon günstiger sein.

    Zu fragen ist hier allerdings, ob nicht zunächst die energetische Optimierung der Abwasserreinigung vorgeschaltet werden sollte (Stichwort Schlammfaulung mit Stromerzeugung). Wenn danach ein etwas umweltverträglicheres Windrad überbleiben würde, könnte ich mir das auch in der „Sichtachse“ vorstellen.

    Ansonsten stimme ich KLEPETER zu, die Energiewende sichtbar machen kann helfen, diese Maßnahme sehen wir zu gegebener Zeit alle auf unserem Gebührenbescheid, schönes Beispiel für den Zusammenhang zwischen Ökologie und Ökonomie…

     
  38. 29. Anno Nühmer-Unfuch

    @ 26. jean baptiste :
    ### Nur, wir haben uns dran gewöhnt. ###
    d’accord.

    ### an der BAB auch dreist in den Wald gestellt. ###
    gewiß jedoch nur gegen Protest.

    ### „wieder erlebbar machen sollten“
    Heißt also :Bisher haben wir uns einen Dr … ck drum gekümmert, aber jetzt …. ###
    Das kommt auf das „wir“ an :
    Auf zu viele jener an den SchaltStellen trifft der „Dreck“ zu.
    Jedoch gab es stets weitSichtige, welche das kulturelle Erbe schätzten und schützen wollten.
    Erst heute – u.a. Dank neuer Medien – sind sie nicht mehr so leicht zu ignorieren bzw. zu überfahren..

    ### wo sie kaum Gelände verbrauchen, ### ./. ### stets die gleiche Fläche. ###
    Sie brauchen stets den gleichen LuftRaum.
    Stehen sie jedoch auf einer Wiese,
    geht nur ein kleines Areal am Fuß verloren.
    ÜberAll sonst können die Kühe darunter weiden wie zuvor.

    ### 1000 Ideen , 1000 Vorschläge ###
    Warum nicht ?

    ### eine Deadline wird von der anderen abgelöst, ###
    Die einzige „DeadLine“, die ich momentan kommen sehe,
    ist die Frist, wie lange Bürger „Anregungen“ zum FNP äußern dürfen.
    Eine angebliche „DeadLine“, unbedingt JETZT die Planung SO beschließen zu müssen, wird nur von jenen suggeriert,
    die ihr Geschäft sicher im Kasten haben möchten.
    Koste es UNS, was es wolle.

    ### „einzigArtiges und wertVolles Erbe“ dessen man auch erst bei Drohen des Verlustes gewahr wird. ###
    Nein !
    Schon seit vielen Jahren arbeiten verantwortungsVolle Menschen sehr hart dafür, es zu bewahren.

    ### Publikationsverbot ###
    Ja, SO lief es die vorigen JahrZehnte.
    So darf es nicht weiterGehen !

    ### „weil sie zu gefährlich sind“ ### ./. ### Diese Technik ist in Ordnung ! ###
    Das hatte ich GEFRAGT.
    Zumindest ist ab und zu zu lesen,
    die Dinger dürften nur fern jeder Zivilisation gebaut werden,
    weil sie zu gefährlich seien.
    FALLS dem so wäre, müßten sie besser konstruiert werden.
    d’accord ?

     
  39. 28. Fisch

    Würden wir nicht so viel (unnütze) Energien verbrauchen, gäbe es auch diese Diskussionen nicht.

    Aber genau diese Gegner weit und breit, schleppen kiloweise Prospektmaterialien zur umweltverschmutzenden Verteilung mit sich herum. Wird u.a. dieses Prospektmaterial per Hand gedruckt?

    Kleve ist zwar schön angelegt, aber kein „Museum“………

    Ich persönlich lebe sehr denkend und sparsam………man sollte doch Sonne und Wind als Energielieferant nutzen…

     
  40. 27. KlePeter

    Mich stört das „Windrädchen“ weder in irgendwelchen Sichtachsen – noch in dunklen Hinterwäldern. Ich freue mich über die Energiewende. Schön, dass diese auch in Kleve sichtbar wird.

     
  41. 26. jean baptiste

    @25 ANU “ Weil jedoch für 150m hohe „WindMühlen“ “ man muß nur das richtige Kriterium wählen …. und schon passt der Schuh.
    Qua Oberfäche und monumentaler Ansicht ist eine „holländische Windmolen“ ein nicht weniger schwerer Eingriff in das Sichtbildt als eine heutige WKA . Nur, wir haben uns dran gewöhnt.
    Es verhält sich halt wie zu den Anfängen von Eisenbahn, Automobil … , dort musste abends eine Person mit einer Lampe vorneweg gehen .
    Windmühlen sind uns ein vertrauter Anblick. Tankstellen auch , an der BAB auch dreist in den Wald gestellt.

    „wieder erlebbar machen sollten“
    Heißt also :Bisher haben wir uns einen Dr … ck drum gekümmert, aber jetzt ….

    „Die GroWiAns sollten wir dort aufstellen,wo sie kaum Gelände verbrauchen,z.B. auf Wiesen und Feldern.
    So ein „Vieh“ braucht, egal ob in Elle,Morgen,ha oder Jagen gerechenet, stets die gleiche Fläche.

    1000 Ideen , 1000 Vorschläge , es ist wie mit Griechenland, eine Deadline wird von der anderen abgelöst, bis halt alles „dead“ ist.

    „einzigArtiges und wertVolles Erbe“ dessen man auch erst bei Drohen des Verlustes gewahr wird.

    Ich bin sicher, ebnen Sie morgen das Maria Seebus-Denkmal ein und verhängen ein Publikationsverbot darüber, auch in 10 Jahren ist noch nicht mal 1% der Bevölkerung dessen gewahr geworden.
    Kündigen Sie statt dessen die Einebnung an … 50% der Bevölkerung erhebt ihre Stimme und spricht Schande von dem Plan, 30 %(wenn nicht mehr) haben da `ne Frage : wer is`n das ?? , und 20% rühren sich gar nicht erst.

    „zwischen ReichsWalde und ReichsWald würde ich sie akzeptieren“
    Wie schön , aber da brauchen wir S i e nicht als Gegner … . Da finden wir schon 1000 Leute mit 1001 guten Argumenten , weshalb jetzt gerade dort nicht.

    „Ja, auch wenn ich dort wohnen würde “ Hic Sparta , hic salta!!!

    „weil sie zu gefährlich sind“ Wenn in China mehr als ein Sack Reis umfällt sehen Sie das schon in den Nachrichten.
    Wie oft haben Sie was über techn. Probleme bei WKA in den Nachrichten gehört?

    Diese Technik ist in Ordnung !

     
  42. 25. Anno Nühmer-Unfuch

    ehe jemand am WindRädchen dreht :
    Klar, ich weiß, daß „GroWiAn“ ursprünglich eine ganz andere Dimension von GroßWindAnlage bezeichnet.
    Weil jedoch für 150m hohe „WindMühlen“ die Bezeichnung „WindRad“ zu verniedlichend klingt und „WEA“ m.E. die Dimension komplett verschleiert, bezeichne ich die gigantischen „RotorSpargel“ als „GroWiAns“, denn für unsere Region sind sie wohl die größten WindAnlagen, die uns bevorstehen.

    Daß es fast wie „Grobian“ tönt, entspricht ihrer Wirkung für den An- und Ausblick unserer Landschaft.
    Doch auch grobes kann notwendig sein.

    Grobes kann manches markant machen.
    Nur wenn die Menschen ständig und deutlich sehen müssen,
    daß der Strom weder aus der SteckDose noch aus dem TetraPack kommt,
    werden sie erkennen, wie wichtig es ist,
    mit Energie sparsam umzugehen.
    Damit nicht noch mehr GroWiAns nötig werden.
    Damit vielleicht sogar ein paar von ihnen überflüssig werden.

    Sie im hintersten Winkel des Waldes zu verstecken,
    nur weil Hase und Igel nicht gegen sie klagen können,
    ist scheinHeilig.

    Für sie hektarWeise Wald zu vernichten,
    nur weil dort das Gelände am billigsten ist,
    ist kurzSichtig
    und wird unseren Enkeln teuer zu stehen kommen.
    Ob eines Tages Brasilianer kästenWeise Bier saufen werden,
    um die letzten QuadratMeter ReichsWakd zu retten ?

    Johann Moritz‘ Anlagen zwischen Galleien und EltenBerg,
    DonsBrüggen und QualBurg sind ein einzigArtiges und wertVolles Erbe,
    das wir schützen, retten und wieder erlebbar machen sollten.
    Deshalb verbietet sich in diesem Bereich eigentlich alles, was den Blick versperrt.

    Die GroWiAns sollten wir dort aufstellen,
    wo sie kaum Gelände verbrauchen,
    z.B. auf Wiesen und Feldern.

    z.B. zwischen ReichsWalde und ReichsWald würde ich sie akzeptieren.
    Ja, auch wenn ich dort wohnen würde !

    Dort werden sie nicht erlaubt,
    weil sie zu viele Anwohner stören würden ?
    Genau dann sind sie dort richtig – siehe oben : Strom sparen !

    Dort dürfen sie nicht gebaut werden, weil sie zu gefährlich sind ?
    Dann ist die Technik nicht in Ordnung.
    Dann dürfen sie auch nirgends sonst hin.
    Dann muß erst etwas besseres entwickelt werden
    – und zwar dringend !

     
  43. 24. Messerjocke

    Die Flächen für WEA sind sowieso sehr knapp. Es ist davon auszugehen, dass entweder „wir“ diese Anlagen jetzt errichten, oder demnächst irgend welche anonymen Konzerne im Windschatten der Politik von ganz oben…

    Oder anders herum: Wer den Eindruck vermittelt, dass es eine Wahl gäbe, der hat entweder etwas grundlegendes nicht verstanden oder ist auf Ticket der Energiekonzerne unterwegs, denen wir endlich das Handwerk legen könnten und müssen!

    Dies kann man übrigens mehr oder weniger auch auf die teils befremdliche Diskussion rund um WEA im Wald übertragen.

     
  44. 23. Rainer Hoymann

    @ pd
    Ich stimme Ihnen zu. Aber einen Versuch wäre es doch wert!

     
  45. 22. jean baptiste

    @18 pd Investitionsrechnung/ Rendite

    Klar kann ich mir so eine Rechnung auch zusammenschustern, wobei Sie Ihre noch mal anpassen müssen, Abschreibung geschieht über 16 Jahre
    http://www.windkraft-journal.de/2011/07/05/bundesfinanzhof-einheitliche-abschreibung-bei-windparks/ .

    Thema war aber nicht : Rat der Stadt Kleve macht ein heiteres Ratespiel über WKA der USK , sondern :

    USK i n f o r m i e r t den Rat über die Planungeb bezügl WKA.

    Und dazu gehört nun einmal ein Zahlenwerk , die von anderer Seite gelieferte Ansichtsskizze u.s.w.

    Fazit: wie bei der Veranstaltung der VoBa : kein Abgeordneter redet mal Klartext und fordert eine echte INFORMATION des Rates ein.

     
  46. 21. pd

    ich bin totaler Kunst- und kulturbanause aber dafür ein Musterbeispiel an Toleranz 🙂 daher ein Kompromissvorschlag:

    ist sichtachse irgendwo umfangreicher definiert? ansonsten wäre mein vorschlag vom Foto links und rechts 3 cm abzuschneiden. dann sieht man in der Verlängerung immer noch die kirche in elten aber keine Windräder mehr.

    na spaß beiseite, niemand will irgendwen platt bügeln aber ein Thema wo man es allen recht macht gibt es einfach nicht. mir würde es im leben nicht einfallen den klevischen verein zu belächeln aber wohin denn nun mit den Windrädern etc. denn da ist sich die Bevölkerung schon weitestgehend einig, 80% wollen die energiewende. wenns doch zu weit in der sichtachse steht dann von mir aus nur 2% Rendite und das dingen dafür weit rechts von spyck gebaut, da gibt’s schon Brückenpfeiler und riesige Strommasten… aber auch da gibt’s bestimmt wieder gründe warum es dort gerade nicht geht, modelflugplatz, seltener brachvogel.. was weiß ich.

     
  47. 20. Ge.Org

    @PD, rechne einfach so: Eine top moderne WEA produziert für ca. 7 Cent / kWh Strom. Darin ist alles enthalten.

    Rechnet man bei anderen Energieerzeugungsmethoden die horrenden Subventionen heraus, die aktuell von allen Steuerzahlern berappt werden müssen, ist Strom aus Windkraft unschlagbar günstig.

    Im Vergleich liegt eine Kilowattstunde Strom aus

    – AKWs bei ca. 32 Cent
    – Steinkohle 15-17 Cent
    – Braunkohle 13-14 Cent
    – Erdgas 11-13 Cent
    – Photovoltaik 10-11 Cent
    – Wind (onshore, also nicht der für große Konzerne subventionierte Unfug auf See!) 5-9 Cent.

    Aktuellste Quelle, Deutsche Welle:
    http://www.dw.com/de/gigantische-subventionen-f%C3%BCr-fossile-energien/a-18463252

    Das eigentliche Problem in der ganzen Diskussion, auch was WEA im Reichswald anbelangt, ist die Akzeptanz der Bürger. Wir bekommen eine Bürger-Energiewende nur dann hin, wenn eine breite Akzeptanz da ist. Diese erlangen wir nicht, wenn wir per Mehrheitsbeschluss die Wald- und Sichtachsen-Kritiker platt bügeln und solche Anlagen dort hin pflastern- im Gegenteil! Das wäre der schlechteste Weg, weil dann noch mehr Emotionen im Spiel sind.

     
  48. 19. Rainer Hoymann

    Im Lokalteil der NRZ vom 25.06.2015 unter der Überschrift „Kleve ist ein Gesamtkunstwerk“
    „… In Kleve besteht die Schwierigkeit laut Elke Lorenz auch darin, dass alles miteinander zusammenhängt: „Kleve ist ein Gesamtkunstwerk.“ Was sich aber irgendwie unter der Bevölkerung noch nicht herumgesprochen hat. Denn als sie im Wald umherlief und mit Spaziergängern ins Gespräch kam, wusste niemand etwas über die kunsthistorische Bedeutung des Neuen Tiergartens. Elke Lorenz: „Darüber musste ich die Klever Spaziergänger erst aufklären.““

    Leider bestätigt der eine oder andere Wortbeitrag in diesem Thread diese Erkenntnis von Frau Lorenz. Daher erlaube ich mir ein wenig zum Erkenntnisgewinn beizutragen:

    Die Karte von I. Hantsche nach W. Diedenhofen (Link: http://www.kermisdahl-wetering.de/impressionen/klever_gaerten_skizze/klevergaertenskizze.jpg) zeigt das Gesamtkunstwerk, das m. E. zumindest in Westeuropa einmalig ist. Die mittelalterliche Stadt Kleve ist, wie ein roter Edelstein von zwei grünen Flügeln gefasst. Die Gestaltung der grünen Flügel ist quasi spiegelbildlich: Wald westlich und östlich, Ebene westlich und östlich, künstlich angelegte Wasserläufe und Erhebungen sowohl im Alten als auch im Neuen Tiergarten.
    Das „Gesamtkunstwerk“ wird, wie ein Spinnennetz, gehalten von den Sichtachsen, die in alle Windrichtung ausstrahlen. Eine Auflistung der Sichtachsen des Neuen Tiergartens siehe hier: http://www.kermisdahl-wetering.de/neuer.tiergarten/2015.06._Neuer.Tiergarten_Sichtbezuege.jpg .

    „Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen!“

    Wir alle haben dieses Gesamtkunstwerk geerbt und sollten dankbar dafür sein, den es ist neben der Schwanenburg DAS Pfund mit dem wir wuchern können, was uns als Stadt unverwechselbar macht – ein großer Schatz!
    Stadtverwaltung und -rat sind Instrumente der Bürgerschaft, die dieses Erbe zu pflegen haben, so dass auch die nachfolgenden Generationen davon profitieren mögen. Jeder Eingriff in dieses „Gemälde“ sind unter diesem Aspekt zu beleuchten. Das schließt Änderungen nicht aus, aber wer würde der Mona Lisa schon ein neues Gesicht geben wollen? 🙂 http://i.huffpost.com/gen/2113530/thumbs/o-MR-BEAN-MONA-LISA-570.jpg?6

    Johann Moritz (überliefert): „Bouwen, grawen, planten laet uw niet verdrieten, soo sult gy en die naar uw komen het genieten.“ (Bauen, graben, pflanzen, lasst’s Euch nicht verdriessen, so sollst Du und die nach Dir kommen es genießen!

     
  49. 18. pd

    also nochmal für erbsenzähler: wenn die Industrie den Strom den sie benötigt vor ort selbst produziert und das auch noch mittels regenerativer Energien dann ist mir das sehr symphatisch.

    ob dabei jetzt vorne 100km/h wind reinblasen und hinten 20km/h oder 50km/h rauskommen ist mir dabei völlig egal. aber ja, wahrscheinlich ist nicht der Wirkungsgrad gemeint sondern die Deckung des klärwerk-energiebedarfs.

    Zahlenspiel bezüglich Rendite:

    3 % Rendite bei 4 Mio Kapitaleinsatz entspricht 120.000€, da müssen wir hin.

    also müssen bei einer energiekostenverbesserung von 300.000 rund 120.000 über bleiben

    300.000 plus bei den energiekosten
    160.000 minus wegen Abschreibung über 25 Jahre
    blieben 20.000/a für laufende Kosten wie Wartung, Betriebsmittel etc.

    das erscheint mir jetzt einigermaßen plausibel wobei ich absoluter laie bin was wea angeht.

     
  50. 17. jean baptiste

    @14 oder besser @ Ratsversammlung.
    Was nutzen die Worte der USK. Zu so einer Präsentation gehört eine ordentliche Kalkulation und Offenlage aller Eckdaten.
    Alles andere ist Vergeudung von Arbeitskraft.

     
  51. 16. Anno Nühmer-Unfuch

    Die FotoMontage soll eine Prognose für den Blick vom kupfernen Knopf aus sein.
    Soweit ich es überprüfen kann, scheint sie realistisch.

    Dafür Dank an Herrn Posdena und sein Team,
    die diese Visualisierung noch in der Nacht vor der RatsSitzung erarbeitet haben.

    allerdings :
    Wäre das nicht Aufgabe der USK gewesen ?
    Hätte so ein Bild nicht schon längst vorgelegt werden sollen ?
    Noch bevor überhaupt ein Antrag an die BezirksRegierung gestellt wurde ?

    Der Blick vom kupfernen Knopf aus ist sicher der prominenteste.
    Jedoch vor allem deshalb,
    weil diese Akse als einzige, als letzte über 300 Jahre erhalten blieb.
    Die Klever kennen praktisch nur noch diese eine.
    Alle übrigen waren zugewuchert ( und sind es z.T. noch immer ).

    Erst in den vorigen Jahren wurde vieles wieder erkenn- und erlebbar gemacht.
    Aufrichtigen Dank und bewundernde Anerkennung dafür allen, die das hart erarbeitet haben !
    besonders dem Klevischen Verein mit seinem ArbeitsKreis Wetering und dem ForstBetrieb.

    Bislang gibt es nur diese EINE Visualisation.
    Das geplante WindRad steht ein Stück rechts der BlickRichtung nach HochElten.
    vom kupfernen Knopf aus gesehen.

    Doch wie sieht es von anderen Punkten aus ?
    Je weiter der Betrachter nach „rechts“ = Osten wandert,
    um so mehr muß das WindRad in den Blick rücken.

    Zum Netz an SichtBeziehungen, das Johann Moritz knüpfte,
    gehören auch die Ausblicke vom SternBerg aus,
    von oberhalb der Villa Nova,
    vom MühlenBerg,
    von der SchwanenBurg,
    und so weiter.

    Wo sind die Visualisierungen dazu ?

    Spätestens von “ Kiek in de Pot “ und vom PapenBerg aus dürfte das WindRad genau vor HochElten stehen !

     
  52. 15. jean baptiste

    @11 pd “ Windkraftanlage errichtet wird die einen Wirkungsgrad von über 80% erreichen wird“

    War mir schon eher eingefallen, hab ich aber mal erst so stehen lassen, die Info mit den 80% , ich will ja den Blog nicht immer mit meinen Nöegeleien belasten.
    Aber jetzt, wo Sie drauf `reinfallen muß ich dann doch mal ein wenig Senf dazu geben.

    @ USK

    Was für 80% Wirkungsgrad stellen Ihre „Fachleute“ sich denn vor?
    Was nehmen Sie denn als 100%, wovon 20% verloren gehen?
    Das ist eine dämliche Augenwischerei, das dient nur der Verhohnepiepelung des Publikums.
    Oder meinen Sie 80% Deckung ihres Energiebedarfs?
    Wenn das stimmt dürfen Sie das auch gerne so schreiben, wäre eine super Auslastung und ein wirklicher „big deal“
    Bei den 300.000 Einsparung und der errechneten Rendite habe ich dann schon wieder meine Schwierigkeiten.
    Welchen Strompreis nehmen Sie als Basis der sonst einzukaufenden Energie, und wie steht das im Zusammenhang mit der sehr gering angegebenen Rendite?
    1. Stimmt da was nicht , und 2. jongliert da jemand mit unterschiedlichen Basisdaten.
    So , liebe Umweltbetriebe, funktioniert keine Aufklärung.
    Aber Ihr denkt ja weiter.
    Geldbeschaffung durch Crowdfunding, da muß die Maßnahme lukrativ erscheinen (ist sie bestimmt auch)(80%).
    Aber durch Errechnung einer 3% Rendite versucht man die anschliessende Dividendenzahlung niedrig zu halten.

    Ihr habt damit der lex cliviensis die contabilità cliviense zugefügt.

     
  53. 14. pd

    Da gibts noch weitere beispiele. Wochenlang war hier im blog der hydropa bau an der kalkarer strasse thema…würde die schwanenburg verdecken und was weiss ich… interessiert niemanden mehr.

     
  54. 13. Günter Hoffmann

    Zum Thema passend fällt mir noch mal die Sichtachse , Emmericher Straße- Schwanen Burg ein die sich unser „Big Spender“ weitgehend privatisiert hat ,es interessiert heute auch keine S.. mehr….irgendwie… trotz „dicken Hals“….was solls.

     
  55. 12. Volker Racho

    @5: Oder man könnte aus dem in einer Westwindzone liegenden Niederrhein einen Standort für WEA machen, in den sich andere Kommunen einkaufen können – ganz ähnlich dem Handel mit CO²-Emmisionspapieren. Das könnte das ein oder andere Stadtsäckel hier in der Region ganz schön aufbessern. Aber dann haben wir den Energiewandel natürlich wieder vor der Haustüre. Nee, das möchte man ja auch nicht. Dann doch lieber ins Meer damit, das klappt mit dem Müll ja auch.

     
  56. 11. pd

    ich finds jetzt auch nicht sooo dramatisch wenn bei nem ölwerk und ner kläranlage eine Windkraftanlage errichtet wird die einen Wirkungsgrad von über 80% erreichen wird, so dem Klärwerk und uns Jahr für Jahr 300.000,–€ Energiekosten spart.

    ist mir jedenfalls lieber als im Reichswald. Vielleicht kann man an dem Standort für die anlage dann gleich noch einen weiteren fluchthügel errichten, beim letzten dauerte die genehmigung für son hügelchen dem vernehmen nach jahre.

    gut, dann verschandelt das teil noch ne sichtachse aber ehrlich gesagt, irgendwo müssen die dinger nunmal stehen, Fernsicht hin oder her. mir persönlich wird um das Erbe des Pioniers der Landschaftsgestaltung eh zuviel palaver gemacht, ich habs nicht so mit dieser art von Gartenbau, nen zünftiges stück Natur ist mir zehnmal lieber als irgendwas mit dem lineal gezogenes wo nix kreucht und fleucht. so gesehen: bloß weg bleiben von salmorth und direkt vor den kupfernen knopf mit dem dingen 🙂

     
  57. 10. jean baptiste

    @ all
    Dutch windmill Das sind die WKA von heute.

    http://www.cleanenergy-project.de/cleantech/6675-holland-plant-bau-eines-windkraft-wolkenkratzers
    http://energlobe.de/archiv/city-and-home/stadt-und-energie/viel-wind-um-einen-wolkenkratzer

    Und so gibt es noch viele Beispiele moderner Ausgestaltung.
    Dazu müsste man aber Rathäuser, Hotels, VoBa-Gebäude oder ähnliches bauen, und das tun wir in Kleve ja nicht.

     
  58. 9. jean baptiste

    @all nobel geht die Welt zugrunde. Bildlich gesehen sind wir dem Erstickungstod sehr nahe.
    Abhilfe schafft ein Zuluft-einlass. Da können wir uns aber nicht einigen, wo der ästhetisch gesehen angebracht weden soll. Noch eben debattieren, und wir laufen alle blau an.

    Ihr tollen Ästheten, macht mal ruhig weiter mit Sichtachsen, seltenen Fledermäusen und Dachsen, ich bin mal eben weg zum Installateur meines Vertrauens.
    Mal schauen, was so alles möglich ist, um für mich privat für den GAU in der Energieversorgung vorzubeugen.
    Dann brennen bei mir im Winter die (LED)Lichter weiterhin und die Heizung, während Ihr kalt im Dunkeln sitzt.

    @6 Rainer Hoymann Klar, es ist nur eine Frage des Standorts, halt nicht in : mijn achtertuin, nicht in meinem Hinterhof , not in my backyard , non nel mio cortile , ne pas dans ma cour , δεν στην πίσω αυλή μου , 不是在我家後院 .
    Aber woanders gerne,
    @5 Laie „dürfte Kleve wenn sie mit Geld winken“ , klar, d i e Lösung, winken wir einfach mit unseren bereits fehlenden 5 Mio im laufenden Haushalt, da lässt sich doch bestimmt ein Standplatz mit viel Wind im Sichtschatten finden.
    Und die paar meter Kabel von Borukm bis hier kosten auch nicht die Welt, die Transportverluste (Gruß an Herrn Ohm) sind auch vernachlässigbar, das muß uns die Sache doch wert sein.
    Wie, Borkum will unsere WKA nicht? Sichtverschmutzung ? Sollen Die sich mal nicht so anstellen !

     
  59. 8. Musikgoofy

    Zitat aus der LVR Webseite zur Rheinischen Geschichte zu Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen (1604-1679), Statthalter von Kleve-Mark (1647-1679):“Er gilt heute als Förderer von Kunst und Wissenschaft sowie als Pionier der Landschaftsgestaltung“ Hätte es diese Zaubertürme der Energiegewinnung schon zu seinen Lebzeiten gegeben hätte er sie wohl gefördert und integriert.
    Einfach auf der linken Bildseite noch zwei Zaubertürme und die Symmetrie ist wieder hergestellt. 🙂

     
  60. 7. HP.Lecker

    Mal in die Tüte gedacht: Es ist hin längst möglich, autarke Gebäude zu bauen. Disch hatte es bereits vor vielen Jahren als Architektur Modell umgesetzt.

    Würde diese Möglichkeit ab sofort gefördert, dass der Strom für den Eigenverbrauch am Haus selbst hergestellt würde etc., wäre der Bedarf von Zulieferungen und mithin dezentralen Elektroerzeugern geringer. Einige Dekaden weiter dürfte der Bedarf fast bei Null liegen.

    Sind es die Lobbiisten der Stromkonzerne und Stadtwerken, die eine solche Entwicklung hemmen?

    Wer sind denn die Entscheidungsträger auf allen föderalistischen Ebenen, die sich für die „Verspargelungen“ unserer Landschaften bzw. Landschaftsbilder aussprechen?

     
  61. 6. Rainer Hoymann

    @ Husky
    Hier geht es einzig und alleine um den Standort.

     
  62. 5. Der Laie

    @2
    Es geht nicht nach dem St. Florian Prinzip,aber dort wo bereits 80 Windmühlen stehen,ist noch genügend Platz
    für weitere ohne das neue Landschaften zusätzlich verschandelt werden müssen.
    http://www.trianel-borkum.de/
    Da mehrere Stadtwerke am Bau beteiligt sind,dürfte Kleve wenn sie mit Geld winken sich auch einkaufen können.
    Ja,der Bau auf See und die Verteilung des Stroms an Land ist teurer,als das eigene Kraftwerk neben der Haustüre,dafür ist der Jahreswirkungsgrad aber um ein vielfaches höher.
    Es geht hier nicht darum ob die Stadtwerke den Zaun der Kläranlage grün, gelb oder rot streicht,sondern darum ob für die nächsten Jahrzehnte unwiderruflich eine Landschaft verschandelt wird.

     
  63. 4. Martin Fingerhut

    ### Die Planung verwundert insofern, da der Flächennutzungsplan der Stadt Kleve die historischen Sichtachsen als schützenswert ausweist. ###
    Was mich viel mehr verwundert :
    Daß der Klevische Verein die Illusion hegt, durch den FNP würden DenkMäler und SichtAksen geschützt.

    J.R. belehrte am MittWoch im Rat öffentlich eines schlechteren :
    “ DenkMäler und SichtAksen sind NICHT in den FNP eingetragen,
    sondern nur auf einer BeiKarte : rein informell, nicht rechtlich bindend. “

    REIN INFORMELL und NICHT RECHTLICH BINDEND !!!

    aufwachen !, Klevischer Verein, AUFWACHEN !!

     
  64. 3. jean baptiste

    @2 Husky nicht zu vergessen, Milch kommt aus dem Tetrapack.

    Breaking News : der niederländische Minister Henk Kamps, unter dessen Ressort die Gasförderung fällt, hat entschieden, den Gas-Förder-hahn weiter zuzudrehen um Erdbeben und damit weitere Schäden in Groningen zu vermindern.
    Außerdem wird untersucht, von wo (Russland?) Gas importiert werden kann.
    http://www.nrc.nl/nieuws/2015/06/23/kamp-over-beperken-gaswinning-veiligheid-groningers-voorop/#

    Was weiß der was wir nicht wissen?

     
  65. 2. Husky

    Atomkraft – Will keiner
    Kohle – Will keiner
    Gas – Will keiner

    Solar und Wind – Yay! Aber nicht in meiner nähe!

    Aber gut Strom kommt ja aus der Steckdose, Fleisch aus dem Supermarkt und Kinder aus dem Kindergarten

     
  66. 1. Malcolm Norman

    „So sähe es aus“, berichten Sie. So schön sähe es doch aus, nachdem Kleve so geschickt wie im Bild vorgestellt, den „Goldenen Schnitt“ angewendet hätte……