T42: Alles ganz (s)anders

rd | 30. Juli 2010, 16:17 | 24 Kommentare

Eine eigene Sicht der Dinge

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Ein Jahr lang werkelte Juwelier Franz Sanders in der Beletage seines Wohnhauses an der Tiergartenstraße 42, doch was er dort plante, erfuhren selbst seine Eltern erst sehr, sehr spät. Der Geschäftsmann, sonst in der Welt der Edelmetalle und -steine zu Hause, wollte sich einen Lebenstraum erfüllen – ein eigenes Café.

Ein eigenes Café!, wie originell, hört man die Spötter schon rufen. Das hat Kleve – Café Reffeling, Lust, Wanders, Heicks, Samocca, Zeit, Linde, Louzada, Turm, etc. – gerade noch gefehlt!

Die Wahrheit ist: Es hat Kleve gefehlt. Das T42 ist ein Café, das ganz anders ist. Und ganz sanders.

Der Mann hat keine Kompromisse gemacht (zumindest keine sichtbaren). Die Wände sind weiß, die Tische aus Glas und die Sessel rot, die Hocker schwarz. Das ganze wirkt so reduziert, dass ein in den Bahnen des Gewohnten denkender Gastronom vermutlich einen Komplettdiebstahl des Dekorationsmaterials annehmen würde. Das Intererieur mag also dem einen oder anderen etwas frugal erscheinen, doch genau so hat Sanders es gewollt: “Keine Pöttkes und Pännekes”, wie er sagt. Statt dessen ein konsequentes Weniger-ist-mehr, z.B. mit vier Rosen in zwei eckigen Vasen auf dem Kaminsims, dazwischen ein goldgerahmter Spiegel.

In den Sesseln sitzt es sich überraschend bequem, ein ausladendes Sofa im Hinterzimmer bietet den Gästen die Möglichkeit, sich hinzufläzen, kleinere Gruppen können sich im Wintergarten etwas abschotten, und von dort bietet sich dann der Blick in einen Klever Garten, wie es ihn vermutlich nur noch dort gibt – mit knorrigen Bäumen, moosbewachsenen Skulpturen, einem plätschernden Brunnen, umrankten Säulen und ein paar locker verstreuten Sitzgruppen. Man gewinnt einen Eindruck, wie Kleve als Kurstadt ausgesehen haben könnte.

Die Weinkarte ist klein & gut (einen offenen Rotwein, einen Weißwein und einen Rosé, das 0,2-l-Glas zu 4,20 €), es gibt den zurzeit offenbar unvermeidlichen Aperol Spritz (3,50 €) und weitere Cocktails, natürlich alle möglichen Kaffeespezialitäten (Tasse Kaffee 2,00 €) – und eine täglich wechselnde Speisekarte mit kleinen Gaumenfreuden (ab 17 Uhr). Gestern zum Beispiel Bressaolaröllchen mit Meerrettich-Ricotta-Füllung auf Rucolasalat (7,90 €) sowie Garnelen auf Knoblauch-Avocado-Dip (10,90 €) – beides schmeckte ausgezeichnet.

Meine treuen Leser werden sicherlich denken, dass ich bestochen worden bin. Deswegen werde ich jetzt schnell noch was Kritisches schreiben: Die Öffnungszeiten sind zu knapp bemessen (do 9-20, fr/sa 9-21, so 9-20 Uhr) – noch mehr T42-Zeit stünde der Stadt gut zu Gesicht!

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24 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 24. Valeria

    a great place and everybody who says differently doesnt have any taste!

     
  2. 23. Honscha, Margarete H.

    Das Ambiente, die Einrichtung sind gelungen. Das Angebot auf der Karte ist ausreichend und wird sehr charmant serviert. Ein Ort zum Wohlfühlen.

     
  3. 22. Manuel Verstegen

    Es bestanden wirklich mal die Vorhaben, das Schweizerhaus zu einem Altenheim umzuwandeln. Allerdings gibt es sicherlich in ganz Kleve keine Immobilie, die schlechter geeignet ist als das Schweizerhaus.

    Jeder, der die oberen Räumlichkeiten und die Zimmer kennt, weiß, dass dies selbst für einen Hausservice eine Herausvorderung ist dort dem mit Rollwagen zu arbeiten. Alle 3-4 Zimmer geht’s 5 Stufen hoch und dann wieder 5 Stufen runter. Die Zimmer, die auf der oberen Ebene liegen, sind dann über eine Balustrade von oben zu begehen. Selbst um die Waschzelle zu erreichen, muss man in einigen Zimmern eine Stufe hinunter. Die Aufzüge erreichen nicht nahtlos jede Ecke des Hauses. Um z.B. die Penthouse-Wohnung zu erreichen, muss man trotz der 4 Aufzüge im Haus mehrere steile Stufen gehen. Für Senioren sind die Räumlichkeiten mehr als eine Zumutung.

    Herrn Sanders wünsche ich viel Glück und Erfolg in der Klever Gastronomie!

     
  4. 21. Günter

    Mom Zevens wohnt ja schon im Hotel Cleve. Ist er nicht auch schon fast 65 ? Man könnte ja aus seiner schnuckeligen Wohnung eine Musterwohnung machen.

     
  5. 20. Meiner Einer

    Ich kann mir nur schwer eine Umwandlung des Hotel Cleve in eine Seniorenresidenz vorstellen. Es mach schon deshalb keinen Sinn, weil MZ eine GmbH zum Betrieb eines Hotels gegründet hat, die nicht nur das Haus in Kleve, sondern auch noch vier weitere Häuser in Deutschland betreibt.

    Aus recht zuverlässiger Quelle weiß ich aber vom Antrag der Nutzungsänderung des Schweizerhauses. Hier macht die Umwandlung in eine Seniorenwohnanlage aufgrund der zentrumsnahen Lage deutlich mehr Sinn. Der Hotelbetrieb lohnt hier doch nicht mehr. Die Zimmer sind veraltet, die Haustechnik muss erneuert werden. Wer so blöde ist, den Kasten auch nur für eine Mio zu kaufen, der kann erstmal 2-3 Mio in die Hand nehmen, um die Kiste zu renovieren. Und wann soll sich das rechnen?

    Und zurück zum Thema:

    Ich wünsche Herrn Sanders viel Glück mit seinem Café. Aufgrund der Lage wird es wohl immer ein Insider-Tipp bleiben. Hoffentlich lohnt sich die Investition. Für diesen Mut auf jeden Fall meinen Respekt.

     
  6. 19. Manuel Verstegen

    @BEOBACHTER

    Laut Informationen von Hotelverbänden und Hoteliers strebt man an, die Nutzung des Hotels Cleve zu ändern.

    Nach meinen Informationen, die leider bisher noch nicht in der Presse publiziert wurden, soll das “Hotel Cleve” eine Seniorenresidenz mit gehobener Ausstattung werden. Dies soll Appartments und auch wenige Penthousewohnungen beiinhalten.

    In einem anderen großen Hotel in Materborn hofft man derzeit auf eine schnelle Nutzungsänderung des Hotels Cleve, um dort schnellstmöglich volle Zimmerauslastung zu erlangen.

     
  7. 18. ralf.daute

    @Beobachter Es stand hier bereits, vielleicht handelt es sich ja um einen sich selbst befeuernden Gerüchtekreislauf. Ich weiß es nicht und habe auch noch keine Zeit gefunden das zu recherchieren…

     
  8. 17. Matthes

    @ Roland,

    ich finde, dass meine Meinung nicht typisch Kleve ist. Sie ist meine Meinung und spiegelt nicht die Gesamtmeinung wieder.

    Ich bin ein Mensch, der einiges kritisch hinterfragt. Ich habe jeden Tag mit sehr sehr vielen verschieden Menschen zu tun, durch alle Gesellschaftsschichten verteilt. Hierbei merkt man, dass die Wertevorstellung in unserer Gesellschaft bei weitem nicht so ist, wie uns oftmals suggeriert wird.

    Dabei merkt man, dass man vieles leider nicht glauben kann wie es geschrieben oder publiziert wird. Vieles wird von einigen Leuten genauso verbreitet wie er es hören oder lesen möchte, weil er damit auch vielleicht eigene Interessen verfolgt.

    Oder glaubst du jedem alles der Dir etwas erzählt? Das beste Beispiel sind doch Politiker!

    Nunja, einiges von einem neutralen und kritischen Standpunkt zu hinterfragen und nicht dem Mainstream zu folgen halte ich für sehr gut.

    Schaden kann es nicht.

     
  9. 16. Beobachter

    Ich find´s mutig und gut, weiter so.

    Mal zu einem ganz anderen Gerücht, denn ich weiß nicht, wo ich das sonst im Moment unterbringen könnte: eine andere bekannte Klever Immobilie soll ein exklusives Altenheim werden? Wobei ich gerade von Umbauten innerhalb des Hauses las, die dem (evtl.) widersprechen würden. Es geht um das “Hotel Cleve”. Weiß da jemand (Ralf?!) mehr?

     
  10. 15. Konfuzius a. D.

    Moment mal!

    Bevor hier wieder der Streit exkaliert:

    Wenn ein privater Investor sein Geld legal investiert, zudem eine Investiton der Art doch einen Mehrwert für die Stadt darstellen kann, dann ist Kritik nun wirklich nicht angebracht. Schämt Euch! Wenn ich hier lese, daß wohl der Service bzw. die Wartezeit im Cafe kritisiert wird, dann möchte ich an die Schnellrestaurants am Klever Ring verweisen. Ich war gestern noch im Cafe des Adlon in Berlin. Wartezeit auf Kaffee und Kuchen deutlich über 30 min. Beschwerden, allerdings beachte ich andere Gäste nur selten, konnte ich in nur halb gefüllter Lokalität nicht ausmachen.

    Wenn dagegen öffentliche Gelder in Klinker umgetauscht werden oder “die von der Schanz” um eine Fähre kämpfen, dann ist das eine öffentliche Sache, geht es gar nicht wie im Fall der privaten Investition privat zu, darf ganz sicher kritisiert werden. Politil ist steht sicherlich auch für die Kunst, Dinge zur rechten Zeit am richtigen Ort anzubringen. Den Amateuren gelingt das nicht. Sie setzen “noch einen Drauf” indem sie die Beleuchtung der Brücke mitteilen. Wer so in der Politik handelt, der fordert Kritik´und zeigt eine gewaltige Protion an Arroganz oder schlichtweg Dummheit!

    Wie wichtig Kritik und rechtzeitiger Protest sein kann, wurde auf tragische Art und Weise im Ruhrgebiet deutlich. Wie wenig Kompetenz die Politik in dieser Sache beweist, steht in fast jeder Zeitung zu lesen. Nur wenige Tage vor diesem tragischen Unglück las ich ein Interview des Manager-Magazin mit dem Vobis Gründer Theo Lieven. Ein Mann, der sich heute noch sehr stark für Ideen einsetzt, aber müde ist von dem, was ihm vermutlich viele Jahre das Leben schwer gemacht hat. Und so beklagt er die “2 G”, die er in der Politik ausgemacht hat. Er meint Geld und Geltungssucht! Es wunderte mich nicht, daß die Sueddeutsche ähnliche Begriffe in Sachen Unglück in einer Überschrift formulierte: “Geltungssucht, Profitsucht, Amateurismus!” Und je näher das Dorf rückt, umso deutlich höher wächst die Gefahr, die aus den Begriffen hervorgeht. Um noch kurz bei Theo Lieven zu bleiben. Aachen ist auch nicht die Metropole in Europa. Und Kleve, naja….!

     
  11. 14. Pete

    Moin!

    Herrlich! Endlich mal was anderes in meiner Heimatstadt. 2 oder 3mal im Jahr besuche ich Familie und Freunde in Kleve und man ich frag mich immer wieder, wann das Dorf denn entlich mal aufwacht. Nach Bodega endlich mal wieder ein Lichtblick. Jetzt warte ich nur noch auf die rockigen Studentenkneipen… Das Whisky vergammelt ja nun und immer in den spiessigen Koenigsgarten wird auch langweilig.

    Beim naechsten Heimaturlaub auf jeden Fall dort,
    Pete

     
  12. 13. Roland

    Zunächst zum Bericht von klevesehrgern. Da seinzige was in “unserer schönen Heimatstadt” immer funktioniert sind die ständigen Nörgler und Pessimisten. Einfach mal mehr Mut für Neues und eine positivere Einstellung.
    Auch der Kommentar von Matthes typisch Kleve. Sich Gedanken zu machen wie und warum man eine solche Lokalität betreibt ist völlig absurd. Einfach hingehen, Eindrücke gewinnen und sich wohlfühlen. Allein das Ambiente rechtfertigt schon einen Besuche.
    Wir wünschen Herrn Sanders alles Gute und nette Gäste ohne Vorbehalte.

     
  13. 12. Günter

    Bernhardiner! Unser Theo B. konnte nicht die Eröffnung des super tollen Cafes nicht einweihen, weil er mit Frau, Hund usw. verreist ist. Ich glaube, das Cafe wird ein “Renner”. Herzlichen Glückwunsch Herr Sanders, eine Bereicherung für Kleve. Wir kommen gerne wieder!!

     
  14. 11. DETLEF II.

    ………tja bei unserem Besuch (13.00) waren 10 Gäste (incl.) anwesend und
    6 x Personal – nach 8 minuten wurden wir dann gefragt, was wir gerne hätten
    – die beiden Latte m. kamen dann auch schon nach 12 minuten. Die Leute
    nebenan moserten auch über die lange Wartezeit für Ihre Bagels (20 min.!)
    und das der Laden zu teuer und zu steril sei ! Auch meine Meinung ! Die Hintergrund-Musik ist zu laut !Außerdem fehlt draußen ein größeres Hinweisschild – Holländer oder Klever, die jetzt im Urlaub sind werden das Cafe nicht finden, bzw. vorbeifahren ! Vor dem Haus sind 2 – 3 Parkplätze, wovon einer schon vom Personal benutzt wird !
    Trotzdem wünschen wir Herrn Sanders für sein neues Hobby
    ALLES GUTE…….

     
  15. 10. Piepsi

    @ralf.daute

    Das hält Theo doch nicht von einer Heimsuchung ab. Der lädt sich einfach selber ein. Geht schon mal in Deckung, es kann nicht mehr lange dauern.

    “Der erste Büger der Stadt liess es sich trotz eines dichtgedrängten Terminplanes nicht nehmen, die renovierte Stadtvilla in ugenschein zu nehmen. Hier, so der Bürgermeister, sei es gelungen, einen Ort zu schaffen, an dem auch er sich willkommen fühlt und gerne auch länger verweilt um von seinem anstrengendem Amt etwas Abstand zu gewinnen.
    Theo Brauer (CDU) betonte, dass nicht zuletzt durch die von ihm eingeleiteten Massnahmen und den Bau der Fachhochschule neue Gastro-Konzepte vonnöten seien.

    “Unsere internationalen Gäste aus China und anderswo sollen sich hier wohlfühlen. Nicht zuletzt dewegen haben wir zusammen mit den Bürgern begonnen, unsere Stadt neu zu gestalten.”

     
  16. 9. ralf.daute

    @Bernhardiner Nicht eingeladen?

     
  17. 8. Bernhardiner

    Ich finde die Idee von Franz Sanders toll, die Lage finde ich nicht die schlechteste (ein exklusives Cafe will vielleicht auch nicht die Laufkundschaft, sondern die Klever Hautevolée) und man muss ja seinen Hintern auch nicht im Auto in jede Ecke Kleves bewegen (ich weiss, der/die Klever/in an sich kommt schon mit vulkanisierten Füssen zur Welt), sondern kann die Gelegenheit mal zum Anlass nehmen, mit dem ÖPNV zum T42 zu gelangen.

    Das einzige was mich WIRKLICH wundert: Wieso ist diese heilige Stätte nicht von Strahlemann TB eingeweiht worden??????

     
  18. 7. Messerjocke

    Alle Sinne scheinen genügend bedient zu sein. Geschmack, Geruch (?), das Auge…

    In der Regel wird immer das Gehör sträflich vernachlässigt, was sich dann meistens in einem unerträglichen C-Dur 4/4 Takt Gedudel äußert. Dies hat mich schon oft zu einem umkehrbaren Adieu veranlasst.

    Ich bin so weit entzückt und werde bei nächster Gelegenheit diesen Ort selbstverständlich aufsuchen.

    Was mich noch interessieren würde, Herr Sanders, wäre ein Statement zu einem Leitgedanken wie man kommt hier her, weil… oder fünf Gründe, warum das T42 besuchenswert ist (drei reichen auch).

     
  19. 6. ralf.daute

    @Messerjocke Dezente Chill-out-Klänge. Kein W-LAN, aber das werde ich gleich noch mal testen (würde aber nicht passen)

     
  20. 5. RumsdieKuh4Ever

    Messerjocke, anstatt mit dem Netbook ständig und überall irgendwelche Frickelseiten aufzurufen, nur weil Dein Lunix mal wieder nicht funktioniert (Kernel Panic und soo) oder die Heimatseite des Heuvenschen Wochenblattes aufzurufen, solltest Du Dich dort der gepflegten geisteswisenschaftlichen Konservation meinetwegen auch der Langeweile hingeben.

    Oder Du überredest dort sämtliche anwesende akademísche Damen zu einem kleinen Ausflug in die angrenzende Botanik und treibst ihnen die Schamesröte ins faltige Gesicht….

    Ich finde die Idee nicht schlecht. Herr Sanders wendet sich an eine ganz bestimmte Zielgruppe, welche seine Lokalität sicher begeistert annehmen wird.

    Der Rest hat Besseres zu tun und geht dann schaffen.

     
  21. 4. Messerjocke

    Gab’s eine Hintergrundbeschallung (Live Musik ist heutzutage ja nicht mehr drin) ? Damit, bzw. mit einer falschen Auswahl, die leider fast immer anzutreffen ist, pulverisieren sich schnell alle Bemühungen.

    Wie ist es mit W-Lan ?

     
  22. 3. Matthes

    Ich habe das Cafe noch nicht besucht, werde dies aber mit Sicherheit noch machen.

    Trotz der positiven Kritik, sollte man einiges vielleicht auch kritisch hinterfragen!

    Was verleitet einen vermögenden und dem Anschein nach erfolgreichen Geschäftsmann ein solches Cafe zu eröffnen?

    Außer das Argument Jugendtraum konnte ich bisher noch nichts dazu lesen.

    Es wurde lt. Rheinische Post ein 6stelliger Betrag investiert, zzgl. 2 Festangestellen sowie div. Teilzeitkräfte.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein kluger Geschäftsmann einen solch hohen Betrag investiert, obwohl einem der gesunde Menschenverstand schon sagt, dass sich diese Investition auf Jahre (Jahrzehnte?) vermtl. nicht auszahlen wird.

    Das Cafe ist von der Lage schlecht und wird mit Sicherheit nicht durch Laufkundschaft, wie man sie von anderen Cafes kennt, besucht.

    Denn ein zielgerichteter Besuch ist erforderlich. Wenn man das Cafe nicht kennt, sieht man es auch nicht.

    Von Stammkundschaft alleine kann ein solcher Laden nicht leben, zumal 2 Festangestellte jeden Monat ihr Gehalt haben wollen. Dann kommen noch sonstige laufende Kosten eines Cafes hinzu, außer in diesem Fall die Miete.

    Ein weiteres Problem ist die Parkplatzsituation, diese ist mehr als schlecht. Wer mit dem Auto kommen will, findet mit Sicherheit keinen Parkplatz, da die zwei Parkplätze vor dem Haus oftmals belegt sind. Der Parkplatz ggü. neben der Esso Tankstelle ist für die gegenüberliegenden Objekte vorgesehen.

    Ich kann mir weiterhin nicht vorstellen, dass entsprechende Besucher ihr Fahrzeug am Forstgarten oder am Rathaus abstellen und zu diesem Cafe laufen werden.

    Möglicherweise hatte Herr Sanders den Betrag einfach nur “über” und wusste nicht wohin damit, dann könnte ich es vielleicht noch verstehen. Aus wirtschaftlicher Sicht gesehen macht das ganze meiner Meinung nach jedoch wenig Sinn.

     
  23. 2. Konfuzius a. D.

    KLASSE, EIN ECHTER LICHTBLICK! VIEL ERFOLG DEM T42!

     
  24. 1. klevesehrgern

    Mal ganz ehrlich, braucht Kleve das wirklich? Grundsätzlich wünsche ich dem Herrn Sanders viel Erfolg, aber doch hab ich bedenken, ob das in unserer schönen Heimatstadt funktioniert. Ich persönlich brauch das nicht! Darüber hinaus ist die Lage nicht die Beste……..