Streik, Drohgebärden und eine Kita-Schließung: Kampf auf dem Rücken der Kinder — braucht die Lebenshilfe gGmbH Lebenshilfe?

Berechtigte Frage eines Demonstranten (Kundgebung der Lebenshilfe am 7. Dezember in der Innenstadt) (Foto © Udo Kleinendonk)
Berechtigte Frage eines Demonstranten (Kundgebung der Lebenshilfe am 7. Dezember in der Innenstadt) (Foto © Udo Kleinendonk)
(4. Aktualisierung, jStand Samstag, 10.25 Uhr, etzt mit der Nachricht , dass die Lebenshilfe den Kita-Bereich komplett loswerden will.) Die Lebenshilfe gGmbH, das kleine „g“ steht für gemeinnützig, unterhält in Bedburg-Hau, Kranenburg und Uedem vier Kindertagesstätten. Für jedes dort betreute Kind erhält das Unternehmen einen festen Satz aus der öffentlichen Hand, genau wie Kitas in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft. Doch trotz dieser gleichen Ausgangsbedingungen gibt es einen bemerkenswerten Unterschied: Die Lebenshilfe zahlt ihren Erzieherinnen ein deutlich schlechteres Gehalt, nach Auskunft der Gewerkschaft ver.di bis zu 300 Euro im Monat weniger. Warum eigentlich?

Seit drei Wochen streiken die Beschäftigten mit Ziel, dass ihr Gehalt an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes angeglichen wird. Viele Eltern haben Verständnis, viele sind aber auch mit den Nerven am Ende, weil jeden Tag aufs Neue die Betreuung der Kinder organisiert werden muss. Die Geschäftsführung der Lebenshilfe weigert sich, überhaupt zu verhandeln — und kündigte jetzt sogar, gewissermaßen als Retourkutsche, die Schließung einer Einrichtung an! Am Abend setzte die Geschäftsführung noch eins drauf und kündigte an, die Trägerschaft für sämtliche Kitas abgeben zu wollen – schuld sei natürlich die Gewerkschaft mit ihrer dreisten Forderung nach Angleichung der Bezahlung. „Wegen der durch ver.di geschaffenen ausweglosen Situation wird der Geschäftsführer beauftragt, die Kindertagesstätten der Gesellschaft anderen Trägern zur Übernahme anzubieten“ – so der einstimmige Gesellschafterbeschluss. Ganz so, als ob man einen lästigen Geschäftszweig abstößt Warum diese Eskalation? Der Geschäftsführer Hermann Emmers spricht von einer „unerträglichen Situation“ (damit hat er recht – für Eltern und Erzieher), weigert sich aber nach wie vor offenzulegen, warum bei gleicher finanzieller Ausgangslage deutlich schlechtere Löhne gezahlt werden.

Vermutlich ist es die fairste Möglichkeit, den Streik der Lebenshilfe-Erzieherinnen zu begreifen, wenn man sich diesem Konflikt mit staunenden Kinderaugen nähert.

Beginnen wir also bei der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Lebenshilfe. 1972 wurde die Lebenshilfe für den Kreis Kleve e.V. gegründet, und zwar mit dem Ziel Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung zu errichten. Die Anfänge vor 42 Jahren waren bescheiden, zwei Jahre später vermeldete der Verein die Einrichtung einer ersten Wohngruppe. Die Aufgaben wuchsen mit der Zeit, und 1995 erfolgte die Gründung der Lebenshilfe gGmbH Leben und Wohnen, die ihr Angebot in den folgenden Jahren um die vier integrativen Tagesstätten mit den Namen Lebensburg, Lebensquelle, Lebensbaum und Lebensgarten erweiterte. Auch eine Lebenshilfe-Stiftung gibt es mittlerweile.

Aus dem Verein wurde mit der Zeit ein kleiner Konzern, einer der sogar seine Bilanzen im Internet veröffentlichen muss. Die letzte öffentlich zugängliche gewährt Einblicke in das Geschäftsjahr 2011, die für das darauffolgende Jahr müsste in den nächsten Wochen publik werden. In Bilanzen berichtet man über die „Ertragslage“ und über die „Vermögenslage“, all dies lässt sich nicht vermeiden, wenn das große Rad gedreht wird.

Aufgelistet werden beispielsweise Wertpapiere im Besitz der Gesellschaft mit einem Bilanzwert von 1.146.714 Euro, auf die im Geschäftsjahr 37.442,06 Euro abgeschrieben werden mussten. Und auf Seite 5 heißt es unter dem Punkt B III „Kassenstand, Guthaben bei Kreditinstituten“ 5.673.245,07 Euro, ein Zuwachs von mehr als 700.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 79 Prozent. Zum Vergleich: Ein durch und durch gesundes DAX-Unternehmen wie beispielsweise Bayer kommt auf gut 30 Prozent Eigenkapitalquote. Man muss kein Experte für Bilanzanalyse sein, um zu der Erkenntnis zu gelangen: Die Lebenshilfe gGmbH hortet einen Berg von Geld. Aber warum?

Für schlechte Zeiten? Für den geplanten Neubau in Materborn kann es eigentlich nicht sein, denn dieser wird öffentlich gefördert. Eine überzeugende Antwort ist die Gesellschaft bisher schuldig geblieben. Ebenso wie eine überzeugende Antwort auf die Lohnungleichheit bisher ausgeblieben ist. Ebenso wie Versuche einer Vermittlung bisher ausgeschlagen wurden. Zum neuen Angebot der Gewerkschaft ver.di, den Landesschlichter Bernhard Pollmeyer einzuschalten, hat sich die Gesellschaft bisher nicht geäußert.

Statt dessen bekamen die Eltern der Kinder, die in der Kranenburger Einrichtung „Lebensburg“ betreut werden, heute einen Brief, in dem die Schließung der Einrichtung angekündigt wird — zweifelsohne eine Form der Eskalierung, die Eltern und Erzieher gegeneinander ausspielen und die Beschäftigten einschüchtern soll. (Eventuell der richtige Zeitpunkt, um noch einmal an das kleine „g“ im Firmennamen zu erinnern.)

Ein böser Brief
Ein böser Brief
Geschäftsführer Emmers schreibt: „Unter Beachtung des seitens von der Gemeinde vorgegebenen Termins für die Entscheidungsfindung und um Planungssicherheit für alle Beteiligten hinsichtlich der Zukunft der ,Lebensburg` zu einem möglichst frühen Zeitpunkt herzustellen, hat die Gesellschafterversammlung der Lebenshilfe gGmbH – Leben und Wohnen beschlossen, dass die Kindertagesstätte ,Lebensburg` mit Ablauf des Kindergartenjahres 2013/14 aus wirtschaftlichen Gründen, bedingt durch eine unsichere Zukunftsprognose, geschlossen wird.“ Emmers drückte noch sein Bedauern aus und versprach Hilfe beim Übergang.

Die Eltern sind fassungslos. Da sitzt ein als gemeinnützige Gesellschaft geführtes Unternehmen auf Millionen und kündigt „aus wirtschaftlichen Gründen“ die Schließung einer (ausgelasteten) Einrichtung an — eine Entscheidung auf dem Rücken der Kinder und deren Eltern, vermutlich auch eine Entscheidung, die dazu dienen soll, „den Widerstand zu brechen“.

Selbst der Kranenburger Bürgermeister Günter Steins schaltete sich ein: „Der Gemeinde Kranenburg wurde heute mitgeteilt, dass die Kindertagesstätte Lebensburg mit Ablauf des Kindergartenjahres 2013/14 geschlossen wird. Damit könnte der Weg frei sein für eine Elterninitiative. Ich werden in den nächsten Tagen versuchen, den Übergang in geregelte Bahnen zu lenken. Viele Stellen sind zur Zeit bemüht sicherzustellen, dass mit Beginn des neuen Kindergartenjahres eine ausreichende Zahl von Kindergartenplätzen zur Verfügung stehen.“

Schon zur vorher ausgesprochenen Drohung, die Einrichtung zu schließen, schrieb ein betroffener Vater in einem Leserbrief: „Herr Emmers, das besonders Beschämende ist, dass Sie eine Drohkulisse gegen die Angestellten der Kindertagesstätten auf dem Rücken der Kinder und Eltern, die Ihre Kinder in der Tagesstätte Lebensburg betreuen lassen bzw. angemeldet haben, (aufgebaut haben). Haben Sie das nötig??? Sie sind es doch, der den Ruf der Lebenshilfe gefährdet. Denn was von Seiten der Lebenshilfe in der Presse erscheint, haben Sie persönlich und allein zu verantworten. Der Ruf der Kindertagesstätte Lebensburg ist und bleibt zweifelsfrei, wenn Sie ihn nicht mit Ihren Lügen beschmutzen. Alle Eltern wissen, dass deren Kinder dort optimal gefördert und betreut werden. Dass hat nichts mit Ihnen und der Lebenshilfe zu tun, sondern allein mit dem hervorragenden Engagement der Erzieherinnen, Erzieher und Therapeuten. Von diesem Ruf profitiert der Ruf der Lebenshilfe und nicht umgekehrt.“

Die Gewerkschaft forderte jetzt die Übernahme der Kitas durch den. Das wäre dann Ironie des Schicksals: Ausgerechnet der Mann, der hinter Emmers steht, Landrat Wolfgang Spreen , wäre der neue Dienstherr – und der müsste nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst bezahlen!

(Zwei Anfragen von kleveblog an die Lebenshilfe bzw. an deren Geschäftsführer Hermann Emmers blieben unbeantwortet.)

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167 Kommentare

  1. 164

    @fassungslos:
    Als Arbeitgeber beuten sie doch auch ihre Angestellten aus. Jeder Arbeitgeber arbeitet f

     
  2. 160

    @Bernd Derksen:
    Nein, politisch bin ich nicht neutral. Ich bin zwar weder politisch noch parteipolitisch engagiert, bin aber bislang eingefleischter CDU-W

     
  3. 159

    @Fassungslos
    Und politisch sind Sie neutral? Meine Vermutung ist, dass sie dort parteilich engagiert sind. (So wie auch ver.di-Funktion

     
  4. 155

    Stellungnahme der streikenden Mitarbeiter/ -innen der Lebenshilfe

    Was passiert, wenn Jeder Ungerechtigkeiten

     
  5. 150

    @rd #148
    Gut, dass diese Klarstellung geschah.

    @u.sch.
    Ihre Wahrnehmung von fehlender Wertsch

     
  6. 147

    es ist einfach so , der. landrat will einfach nicht mit uns reden .

    er sieht. uns einfach. als. dreckige. unn

     
  7. 146

    Was ich absolut nicht nachvollziehen kann ist, das Herr Emmers den Landesschlichter abgelehnt hat.
    Dieser ist absolut unparteiisch und extra f

     
  8. 143

    Ich versteh mittlerweile nicht mehr worum es eigentlich geht.

    Geht es wirklich den beteiligten Parteien noch um die (m.E. berechtigte) Sache der Mitarbeiter oder ist das jetzt lediglich nur noch ein Machtkampf.

    Es muss doch m

     
  9. 141

    hallo mutter
    Eins muss man ihnen lassen . In gekonnter Weise gelingt es ihnen durch wohlgesetzte wortwahl andere meinungen
    schlecht aussehen zu lassen.
    bitte unter lassen Sie es mitarbeiterinnen (z.b.frau spitz-g

     
  10. 139

    @ 136 Meiner Einer

    „Die Millionengewinne entspringen aber nicht alleine den KiTa´s, sondern sind ein Verdienst aller Mitarbeiter der Lebenshilfe. Das wird hier aber wohl bewu

     
  11. 136

    @ HeinzS 130

    Doch, gab es, wurde aber seitens ver.di torpediert.

    @pd

    Die Millionengewinne entspringen aber nicht alleine den KiTa´s, sondern sind ein Verdienst aller Mitarbeiter der Lebenshilfe. Das wird hier aber wohl bewu

     
  12. 135

    Wenn nun der Landrat die Tarifautonomie zitiert,dann sehe ich es als
    problematisch an die Funktion eines Vorsitzenden zu

     
  13. 126

    Lieber pd, lieber mutter,
    ganz offensichtlich werden sie hier von den anderen Schreibern keine Zustimmung oder Verst

     
  14. 122

    Es hat zwar mit der aktuellen Situation in Kleve nicht direkt etwas zu tun, aber zumindest aus meiner Sicht ein lesenswerter Artikel aus der Zeit. Und damit da erst gar keine Missverst

     
  15. 119

    @ van Bebber
    Und eins noch: Nelson Mandela hat seine Gegner nicht „verteufelt“!
    Er hat erkannt, dass man miteinander arbeiten muss, ohne sich zu beschimpfen.

     
  16. 118

    @Van Bebber
    Man sieht immer was man sehen will!
    Ganze zwei Personen kamen, breiteten ein Banner aus auf dem Stand: die Mitarbeiter des Uniklinikums Essen unterst

     
  17. 117

    @Mutter (112):
    Irgendwie waren wir wohl auf verschiedenen Veranstaltungen – womit ich ausdr

     
  18. 114

    @Heinrich Lamers 111.

    Also, den Sreik abbrechen und weiter machen wie bisher.
    Eine Frage habe ich aber noch: Wo soll dass denn mit den R

     
  19. 112

    „Die Lebenshilfe ist ein sehr angenehmer Arbeitgeber“, „Die (Ver.di) nehmen doch Gehirnw

     
  20. 110

    Am Rande der heutigen Demo in Kleve habe ich Streikenden ein paar Fragen gestellt. Ich fand die Antworten ziemlich vern

     
  21. 108

    An anderer Stelle war zu lesen,das neben den 91 % , die Lebenshilfe weitere 9 % vom Kreis als freiwillige Beihilfe
    erh

     
  22. 104

    @Mutter
    Die von Ihnen verbreiteten Informationen sind aber doch auch nicht unbedingt immer so sachlich richtig und zutreffend – zugestehen w

     
  23. 103

    Was mich am meisten erschreckt an dieser ganzen Geschichte ist, wie gering hier die Wertsch

     
  24. 101

    @rd
    Die finanziellen Vorraussetzungen bei der Finanzierung der Kitas sind NICHT gleich. Den unterschiedlichen Tr

     
  25. 99

    Sehr geehrter Herr Goertz,

    mit welcher Aussage habe ich Ihrer Meinung nach den Herren Spreen und Emmers die Verantwortung abgesprochen? Ich weise allerdings an dieser Stelle noch mal ausdr

     
  26. 96

    @Mutter (92.)
    Darum betrachte ich die Entwicklung hin zu einer neuerlichen Elterinitiative auch mit einer gewissen Skepsis.
    Und wie bereits geschrieben (88.), w

     
  27. 91

    @Mutter 85. @RDM 89.

    Darf man fragen, was Sie treibt, die Herren Emmers, Spreen(Suirick), … usw. aus der Verantwortung zu reden. Tatsache ist, dass die Lebenshilfe erhebliche R

     
  28. 88

    @84. Heinrich Lamers
    ver.di sind in diesem Fall ja die organisierten Mitglieder und damit k

     
  29. 85

    @Herr Goertz
    Falls Herr Goertz seine Bemerkung Nummer 81 an mich gerichtet haben sollte:
    Herr Goertz, ich werde Ihnen mit Vergn

     
  30. 83

    @ 77 der laie )

    Ach so ist das mit den ganzen Verpflechtungen zwischen der Lebenshilfe und haus Freudenberg und dem Kreis.
    Hatte ich mir schon gedacht,
    dass in den konzern

     
  31. 81

    Sehr geehrter Herr Mutter,

    ich hatte ja schon geschrieben, dass die Drohung mit den KiTa-Schlie

     
  32. 80

    @75

    „Und an alle die Diplom-Betriebswirte hier: Wenn eine KiTa doch so ein Profit-Center ist, warum betreibt Ihr dann die KiTa´s der Lebenshilfe nicht auf eigenes Risiko weiter? Warum betreibt Mom Zevens, der „Raffzahn” wohl keine KiTa´s?“

    Mom Zevens ist eine hervorragender Kaufmann der nicht redet sondern bewegt. Nicht zu vergleichen mit halb

     
  33. 76

    @ Meiner Einer:
    Mit den Arbeitsbedingungen in anderen Bereichen sozialer und pflegerischer Arbeit k

     
  34. 71

    @66 Mutter

    „…Die behinderten Menschen sollen offenbar nicht unter uns leben, schon gar nicht in einem solchen Projekt mitten in einer Stadt….

    sie und andere benutzen behinderte kinder als totschlagargument und werten diese wunderbaren menschen damit ab.

    was mich pers

     
  35. 69

    @Mutter 66.

    Sehr geehrter Herr Mutter,

    wenn Sie die sozialstaaliche Verfassung der Bundesrepublik aus Ihrem Studium kennen, dann verstehe ich nicht, dass die Gesellschafterversammlung, ausgerechnet jetzt zu dem Urteil kommt, dass die KITAS sich nicht mehr tragen und abgesto

     
  36. 67

    In der neusten, aktuellen Meldung auf der Internetseite der Lebenshilfe findet sich nicht nur eine Herr Spreen bei der Einweihung der U3-R

     
  37. 64

    Es gibt doch auch schon Hinweise darauf,
    dass Herr Spreen mit den Linken bzw. Alternativen Linken im Kreise Kleve zusammenarbeitet, um seine Strippen
    besser ziehen zu k

     
  38. 62

    @Mutter 53.

    Sehr geehrte Mutter,
    Sie haben das System der „Sozialen Marktwirtschaft“ der Bundesrepublik so gar nicht begriffen. Auch die Rolle von Arbeitgebern/Arbeitgeberverb

     
  39. 60

    @ 53 mutter )

    Was ist denn die Lebenshilfe ?
    Sind es die Interesse der betreuten Kinder und Behinderten ?
    Sind es die Interessen der Arbeitnehmer ?
    Sind es die Interessen der Gesch

     
  40. 59

    @Vater
    unsere Gesellschaft lebt vom Ehrenamt!
    Gerade aktive Politiker sind gefordert als Vorbild voranzugehen und sich ehrenamtlich zu engagieren.
    Mir ist ein Herr Spreen hundertmal lieber als ein Herr Schr

     
  41. 56

    @Bernd Derksen Meinem Arbeitgeber ist es relativ egal, wie lange ich mich schon ehrenamtlich bei einem Verein/Organisation engagiere. Es w

     
  42. 51

    @Mutter:
    Schade, dass Sie beim Zitat den ersten Satzteil weggelassen haben.
    Da wurde als Ziel die Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes benannt.
    Dem w

     
  43. 47

    Es ist eine unglaubliche Geschichte. Spreen und sein hoch bezahlter Mitstreiter sollten sich sch

     
  44. 45

    @Mutter 34.

    Was hat ihr Beitrag mit dem Streik zu tun? Ja klar, der Duktus kommt mir bekannt vor: Die Lebenshilfe k

     
  45. 41

    An Herr van Bebber,
    Ich habe gefragt warum es so verwerflich ist, dass die Lebenshilfe sich aus den Kitas zur

     
  46. 39

    Ziel der Lebenshilfe ist das Wohl geistig behinderter Menschen und ihrer Familien.
    Und Inklusion f

     
  47. 37

    @25. Mutter

    Ich denke und hoffe, dass sich das Verantwortungsbewusstsein der Eltern, innerhalb der letzten 24 Jahre, f

     
  48. 32

    Nur mal so am Rande und vielleicht mit besonderem Blick auf die Mitglieder der Lebenshilfe Kleverland e.V.:
    Auch die Lebenshilfe ist dereinst ja mal als Elterninitiative / -vereinigung gestartet, weil Eltern f

     
  49. 31

    Mir erscheint die Politisierung und die Zuspitzung auf Personen (Spreen, Emmers) durch SPD-Teile, Verdi, Hierschreibende, etc. nicht wirklich hilfreich f

     
  50. 25

    All diejenigen, die der Lebenshilfe Kleve verantwortungsloses, sozial kaltes Handeln gepaart mit finanziellem Eigennutz vorwerfen haben jetzt die Gelegenheit Leitung und Verantwortung f

     
  51. 23

    Auf dem Plakat steht:“Was macht die Lebenshilfe mit 6.000.000 € auf dem Bankkonto? Es d

     
  52. 19

    Es ist eine absolute Frechheit! Meine Frau ist in Mutterschaft und verliert jetzt ihren unbefristeten Vertrag weil Herr Emmers und Herr Spreen nicht den Anstand haben sich ihrer Verantwortung, die sich finanziell bestimmt gelohnt hat, zu stellen. Und wer schreitet ein? Keine Sau. Es sind einem die H

     
  53. 18

    Warum wird von den betroffenen Eltern nicht kurzfristig eine oder mehrere
    „Elterninitiative Kindergarten………………e.V.“ gegr

     
  54. 17

    In erster linie muss man sagen, dass die Lebenshilfe ein gewinnorientiertes Unternehmen ist. Nur partizipiert die Lebenshilfe von

     
  55. 15

    Welch ein mieses Spiel wird hier mit Kinder, Betreuer und Eltern gespielt. Seit Jahren versuchen Eltern und Betreuer von den Lebensburg diesen kita Fit zu halten fur die Zukunft. Immer musste von Lebenshilfe aus noch weiter geredet oder nachgedacht werden.

    Das es noch immer kein Aufstand von Eltern gibt zeigt das die Eltern glauben in die Kitas, die erzieherinnen und Erzieher. Am besten suchen oder grunden die Erzieher und Erzieherinnen zusammen mit den eltern einen neuen Tr

     
  56. 11

    zum Beitrag von Andreas van Bebber:
    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Die jahrelange Hinhaltetaktik bei den Umbaupl

     
  57. 10

    Die Lebenshilfe kann den Streik aussitzen, da sie pro Kind einen Festbetrag bekommt. Ob es betreut wird oder nicht.
    Und das nutzen die betreffenden Herren gnadenlos aus. So wird Tarifautonomie untergraben und zwar durch

     
  58. 8

    Hallo, ich bin etwas irritiert und nicht besonders bewandert im deutschen Vergesellschaftungsrecht: es gibt meines Wissens immer noch die Lebenshilfe e.V. und es gibt die Lebenshilfe gGmbH. Bei wem sind die Kolleginnen und Kollegen denn jetzt angestellt. Und was ist der Unterschied? Aktuelle Ereignisse um einen der gr

     
  59. 7

    Herr Spreen wo sind sie? Warum schweigen sie? Tun sie was. Sie tragen die Verantwortung!

    Nat

     
  60. 5

    Es ist festzustellen, dass es hier wie fast in allen anderen Bereichen des Arbeitslebens, immer zu Lasten der wahren Leistungstr