Streik, Drohgebärden und eine Kita-Schließung: Kampf auf dem Rücken der Kinder — braucht die Lebenshilfe gGmbH Lebenshilfe?

rd | 31. Januar 2014, 11:44 | 167 Kommentare

Berechtigte Frage eines Demonstranten (Kundgebung der Lebenshilfe am 7. Dezember in der Innenstadt) (Foto © Udo Kleinendonk)

Berechtigte Frage eines Demonstranten (Kundgebung der Lebenshilfe am 7. Dezember in der Innenstadt) (Foto © Udo Kleinendonk)

(4. Aktualisierung, jStand Samstag, 10.25 Uhr, etzt mit der Nachricht , dass die Lebenshilfe den Kita-Bereich komplett loswerden will.) Die Lebenshilfe gGmbH, das kleine „g“ steht für gemeinnützig, unterhält in Bedburg-Hau, Kranenburg und Uedem vier Kindertagesstätten. Für jedes dort betreute Kind erhält das Unternehmen einen festen Satz aus der öffentlichen Hand, genau wie Kitas in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft. Doch trotz dieser gleichen Ausgangsbedingungen gibt es einen bemerkenswerten Unterschied: Die Lebenshilfe zahlt ihren Erzieherinnen ein deutlich schlechteres Gehalt, nach Auskunft der Gewerkschaft ver.di bis zu 300 Euro im Monat weniger. Warum eigentlich?

Seit drei Wochen streiken die Beschäftigten mit Ziel, dass ihr Gehalt an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes angeglichen wird. Viele Eltern haben Verständnis, viele sind aber auch mit den Nerven am Ende, weil jeden Tag aufs Neue die Betreuung der Kinder organisiert werden muss. Die Geschäftsführung der Lebenshilfe weigert sich, überhaupt zu verhandeln — und kündigte jetzt sogar, gewissermaßen als Retourkutsche, die Schließung einer Einrichtung an! Am Abend setzte die Geschäftsführung noch eins drauf und kündigte an, die Trägerschaft für sämtliche Kitas abgeben zu wollen – schuld sei natürlich die Gewerkschaft mit ihrer dreisten Forderung nach Angleichung der Bezahlung. „Wegen der durch ver.di geschaffenen ausweglosen Situation wird der Geschäftsführer beauftragt, die Kindertagesstätten der Gesellschaft anderen Trägern zur Übernahme anzubieten“ – so der einstimmige Gesellschafterbeschluss. Ganz so, als ob man einen lästigen Geschäftszweig abstößt Warum diese Eskalation? Der Geschäftsführer Hermann Emmers spricht von einer „unerträglichen Situation“ (damit hat er recht – für Eltern und Erzieher), weigert sich aber nach wie vor offenzulegen, warum bei gleicher finanzieller Ausgangslage deutlich schlechtere Löhne gezahlt werden.

Vermutlich ist es die fairste Möglichkeit, den Streik der Lebenshilfe-Erzieherinnen zu begreifen, wenn man sich diesem Konflikt mit staunenden Kinderaugen nähert.

Beginnen wir also bei der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Lebenshilfe. 1972 wurde die Lebenshilfe für den Kreis Kleve e.V. gegründet, und zwar mit dem Ziel Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung zu errichten. Die Anfänge vor 42 Jahren waren bescheiden, zwei Jahre später vermeldete der Verein die Einrichtung einer ersten Wohngruppe. Die Aufgaben wuchsen mit der Zeit, und 1995 erfolgte die Gründung der Lebenshilfe gGmbH Leben und Wohnen, die ihr Angebot in den folgenden Jahren um die vier integrativen Tagesstätten mit den Namen Lebensburg, Lebensquelle, Lebensbaum und Lebensgarten erweiterte. Auch eine Lebenshilfe-Stiftung gibt es mittlerweile.

Aus dem Verein wurde mit der Zeit ein kleiner Konzern, einer der sogar seine Bilanzen im Internet veröffentlichen muss. Die letzte öffentlich zugängliche gewährt Einblicke in das Geschäftsjahr 2011, die für das darauffolgende Jahr müsste in den nächsten Wochen publik werden. In Bilanzen berichtet man über die „Ertragslage“ und über die „Vermögenslage“, all dies lässt sich nicht vermeiden, wenn das große Rad gedreht wird.

Aufgelistet werden beispielsweise Wertpapiere im Besitz der Gesellschaft mit einem Bilanzwert von 1.146.714 Euro, auf die im Geschäftsjahr 37.442,06 Euro abgeschrieben werden mussten. Und auf Seite 5 heißt es unter dem Punkt B III „Kassenstand, Guthaben bei Kreditinstituten“ 5.673.245,07 Euro, ein Zuwachs von mehr als 700.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 79 Prozent. Zum Vergleich: Ein durch und durch gesundes DAX-Unternehmen wie beispielsweise Bayer kommt auf gut 30 Prozent Eigenkapitalquote. Man muss kein Experte für Bilanzanalyse sein, um zu der Erkenntnis zu gelangen: Die Lebenshilfe gGmbH hortet einen Berg von Geld. Aber warum?

Für schlechte Zeiten? Für den geplanten Neubau in Materborn kann es eigentlich nicht sein, denn dieser wird öffentlich gefördert. Eine überzeugende Antwort ist die Gesellschaft bisher schuldig geblieben. Ebenso wie eine überzeugende Antwort auf die Lohnungleichheit bisher ausgeblieben ist. Ebenso wie Versuche einer Vermittlung bisher ausgeschlagen wurden. Zum neuen Angebot der Gewerkschaft ver.di, den Landesschlichter Bernhard Pollmeyer einzuschalten, hat sich die Gesellschaft bisher nicht geäußert.

Statt dessen bekamen die Eltern der Kinder, die in der Kranenburger Einrichtung „Lebensburg“ betreut werden, heute einen Brief, in dem die Schließung der Einrichtung angekündigt wird — zweifelsohne eine Form der Eskalierung, die Eltern und Erzieher gegeneinander ausspielen und die Beschäftigten einschüchtern soll. (Eventuell der richtige Zeitpunkt, um noch einmal an das kleine „g“ im Firmennamen zu erinnern.)

Ein böser Brief

Ein böser Brief

Geschäftsführer Emmers schreibt: „Unter Beachtung des seitens von der Gemeinde vorgegebenen Termins für die Entscheidungsfindung und um Planungssicherheit für alle Beteiligten hinsichtlich der Zukunft der ,Lebensburg‘ zu einem möglichst frühen Zeitpunkt herzustellen, hat die Gesellschafterversammlung der Lebenshilfe gGmbH – Leben und Wohnen beschlossen, dass die Kindertagesstätte ,Lebensburg‘ mit Ablauf des Kindergartenjahres 2013/14 aus wirtschaftlichen Gründen, bedingt durch eine unsichere Zukunftsprognose, geschlossen wird.“ Emmers drückte noch sein Bedauern aus und versprach Hilfe beim Übergang.

Die Eltern sind fassungslos. Da sitzt ein als gemeinnützige Gesellschaft geführtes Unternehmen auf Millionen und kündigt „aus wirtschaftlichen Gründen“ die Schließung einer (ausgelasteten) Einrichtung an — eine Entscheidung auf dem Rücken der Kinder und deren Eltern, vermutlich auch eine Entscheidung, die dazu dienen soll, „den Widerstand zu brechen“.

Selbst der Kranenburger Bürgermeister Günter Steins schaltete sich ein: „Der Gemeinde Kranenburg wurde heute mitgeteilt, dass die Kindertagesstätte Lebensburg mit Ablauf des Kindergartenjahres 2013/14 geschlossen wird. Damit könnte der Weg frei sein für eine Elterninitiative. Ich werden in den nächsten Tagen versuchen, den Übergang in geregelte Bahnen zu lenken. Viele Stellen sind zur Zeit bemüht sicherzustellen, dass mit Beginn des neuen Kindergartenjahres eine ausreichende Zahl von Kindergartenplätzen zur Verfügung stehen.“

Schon zur vorher ausgesprochenen Drohung, die Einrichtung zu schließen, schrieb ein betroffener Vater in einem Leserbrief: „Herr Emmers, das besonders Beschämende ist, dass Sie eine Drohkulisse gegen die Angestellten der Kindertagesstätten auf dem Rücken der Kinder und Eltern, die Ihre Kinder in der Tagesstätte Lebensburg betreuen lassen bzw. angemeldet haben, (aufgebaut haben). Haben Sie das nötig??? Sie sind es doch, der den Ruf der Lebenshilfe gefährdet. Denn was von Seiten der Lebenshilfe in der Presse erscheint, haben Sie persönlich und allein zu verantworten. Der Ruf der Kindertagesstätte Lebensburg ist und bleibt zweifelsfrei, wenn Sie ihn nicht mit Ihren Lügen beschmutzen. Alle Eltern wissen, dass deren Kinder dort optimal gefördert und betreut werden. Dass hat nichts mit Ihnen und der Lebenshilfe zu tun, sondern allein mit dem hervorragenden Engagement der Erzieherinnen, Erzieher und Therapeuten. Von diesem Ruf profitiert der Ruf der Lebenshilfe und nicht umgekehrt.“

Die Gewerkschaft forderte jetzt die Übernahme der Kitas durch den. Das wäre dann Ironie des Schicksals: Ausgerechnet der Mann, der hinter Emmers steht, Landrat Wolfgang Spreen , wäre der neue Dienstherr – und der müsste nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst bezahlen!

(Zwei Anfragen von kleveblog an die Lebenshilfe bzw. an deren Geschäftsführer Hermann Emmers blieben unbeantwortet.)

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167 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 167. Fassungslos

    @Mutter:
    Ihre eigene Argumentation, insbesondere aber Einstellung ist absolut widersprüchlich.
    Sie schreiben in Blog Nr. 161:
    „Geschäftsführer gehören immer zu den Kapitalisten, die nur und ausschließlich in ihre eigenen Tasche arbeiten,die Mitarbeiter ausbeuten und bis aufs Hemd ausnutzen? Ihre “Vermutungen” sind schon sensationell. Aber bitte seinen sie Ihnen gegönnt. Mir ist das nun wirklich zu doof!Ihrem Schablonenhaften Denken gut -böse, schwarz – weiss kann und will ich nicht folgen. Ein Hoch auf den Klassenkampf!“
    Nachdem ich mich als Arbeitgeber zu erkennen gebe und damit Ihre Kritik an meiner Person dies betreffend ins Leere läuft schreiben Sie dann in Nr. 164:
    „Als Arbeitgeber beuten sie doch auch ihre Angestellten aus. Jeder Arbeitgeber arbeitet für den eigenen Gewinn, und Gewinn geht immer zu Lasten der Angestellten, schließlich sind sie es, die diesen erwirtschaften!“
    Ja was denn nun ? Beuten alle Arbeitgeber Ihre Angestellten aus die Lebenshilfe aber nicht ?
    Es wäre sicherlich sinnvoller, wenn Sie sich grundsätzlich kritisch mit individuellen Situation und der vorliegenden Situation im Besonderen auseinander setzen würden und sich nicht in sinnfreien Phrasen ergehen alleine um der gegensätzlichen Erwiderung wegen. Von Gegenargumentation kann man leider nicht sprechen.
    In Erkenntnis dessen weiß ich jetzt aber auch, wie ich Ihre Blogs und die dortige Ausführungen einordnen kann und muss

    @pd:
    So sieht es aus.

    Personen und Persönlichkeiten unterscheiden sich auch in gleichen bzw. vergleichbaren Positionen und Ämtern.
    Wie ich als Arbeitgeber mit meinem Personal umgehe und ob und wie ich soziale Verantwortung für meine Angestellten übernehme hängt ganz alleine von mir als Arbeitgeber oder Verantwortlicher ab.
    Gleiches gilt dafür, wie weit ich meine Angestellten am Erfolg des Unternehmens teilhaben lasse kann und lasse.

     
  2. 166. Willi Heuvens

    @ 164

    Gut und Böse, Egoismus und Füreinander sind nicht allein in den Führungsebenen zu finden. Vielfach verhalten sich auch Leute aus dem Mittelmanagement so, Abteilungsleiter u.ä., die nach oben wollen und nach unten treten. Auch die Personalräte sind heute oft keine Mitarbeitervertretungen mehr, es sind zum einen Gemien, die Betriebsfeste organisieren und zum anderen Vorstands- und Geschäftsführungsentscheidungen abnicken.
    Nur eines ist unverständlich, Vorstände, Landräte und „Verantwortliche“ im Öff. Dienst werden mehr oder weniger durch die Politik, durch die Wähler, bestimmt. Und wenn sich da am Wahltag nichts tut, dann gehen das Leid und die Ungerechtigkeiten weiter.
    „Sich selbst beschenken (durch Gehaltserhöhungen etc.) und die „kleinen Mitarbeiter“ klein halten, das ist die Realdevise.

     
  3. 165. pd

    @163

    das erlebe ich anders. ich kenne mich im bereich klever handwerksunternehmen einigermaßen aus und kann sagen, dass es dort durchaus eine rolle spielt wie es den mitarbeitern geht.

    wenn man selbst verantwortung für personal hat und dieses dann auch persönlich und nicht nur als kostenfaktor oder ziffer kennt, dann denkt man anders.

    deshalb überrascht es mich auch nicht, dass sich Fassungslos hier als Arbeitgeber „outet“. vielelicht merken so langsam auch die mitlesenden Altvorderen dass irgendwas total falsch läuft. Jetzt stellt sich schon das ureigene klientel an die seite der streikenden wenn das bei denen nicht langsam zum umdenken führt was eigtenlich dann? den knall gibts dann bei der wahl.

    übrigens, ich kenne mindestens einen weiteren AG der ziemlich genau so denkt wie Fassungslos. gut, cdu wählen auf kommunalebene ist schon ne wahl vorher aufgegeben worden aber ansonsten …

     
  4. 164. Mutter

    @fassungslos:
    Als Arbeitgeber beuten sie doch auch ihre Angestellten aus. Jeder Arbeitgeber arbeitet für den eigenen Gewinn, und Gewinn geht immer zu Lasten der Angestellten, schließlich sind sie es, die diesen erwirtschaften!
    Lesen sie doch den Beitrag 163 von Herr Heuvens, dann wissen sie doch Bescheid.

    @heuvens: als ob Egoismus und Egomanie auf die Führungselite zu beschränken ist!
    Wie naiv ist das denn? Ach ja ich vergas: gut Böse, schwarz weiß !

     
  5. 163. Willi Heuvens

    Vielfach handelt es sich bei Geschäftsführern, Vorständen und anderen Führungspersonen um Menschen, denen es eigentlich fast ausschließlich um ihren eigenen Job, ihre Karriere geht. Das menschliche Miteinander, das Soziale und das Füreinander haben kaum noch einen nennenswerten Stellenwert. Ich denke, das liegt im Menschlichen schlechthin – der Egoismus und die Egomanie sind primär festzustellen.
    Nur der Wähler kann hier schnell Abhilfe schaffen …. im Mai. Sonst leiden die Betroffenen weiter und ….. vor allem die Kinder.
    Leider wird ein solches asoziales Verhalten nicht mehr vom Predigtstuhl gerügt, wie bei Pater Leppich. Die Amtskirchen haben sich arrangiert und wollen auch nicht anecken …. im Gegesatz zu ihrem Religionsstifter.

     
  6. 162. Fassungslos

    @Mutter:
    Ich beurteile hier allein das Handeln des Herrn Emmers gegenüber den Erzieherinnen und nicht seine Funktion als Geschäftsführer. Ich beurteile also nicht, dass er die Geschäfte der Lebenshilfe gGmbH führt, sondern wie er dieses im Verhältnis zu den Mitarbeiter der Kitas und den Streikbetroffenen tut.
    Der Begriff „Einbuße“ steht im Übrigen insbesondere für „Ausfall“ und „Entbehrung“.
    Ich hoffe, dass die allgemeine Meinung von der Tätigkeit und Motivation eines Geschäftsführers nicht der von Ihnen angedeuteten entspricht, denn sonst fiele auch ich als Arbeitgeber darunter.
    Ich konnte und kann natürlich nicht erwarten, dass Sie meine Ansichten teilen. Wie Sie gebe ich nur meine Ansichten und Gedanken kund. Ich für meinen Teil tue das in dem Wissen, dass dieser Blog das Problem nicht lösen wird, überhaupt nicht lösen kann. Dazu ist dieser Blog auch nicht angedacht.
    Ich weiß garnicht, warum Sie sich so persönlich angegriffen fühlen.

     
  7. 161. mutter

    @Fassungslos
    Wieso reden Sie jetzt von finanziellen Einbußen. Von Einer Einbuße redet man doch, wenn man etwas abgibt, also weniger bekommt als vorher.

    Ganz offensichtlich kennen Sie Herrn Emmers sehr gut, wie sonst könnten Sie sein Handeln so „treffend“ beurteilen. Vielleicht kennen Sie ihn aber auch nicht!? Seine Position „Geschäftsführer“ macht Herrn Emmers in jedem Fall verdächtigt. Geschäftsführer gehören immer zu den Kapitalisten, die nur und ausschließlich in ihre eigenen Tasche arbeiten,die Mitarbeiter ausbeuten und bis aufs Hemd ausnutzen?
    Ihre „Vermutungen“ sind schon sensationell. Aber bitte seinen sie Ihnen gegönnt. Mir ist das nun wirklich zu doof!
    Ihrem Schablonenhaften Denken gut -böse, schwarz – weiss kann und will ich nicht folgen. Ein Hoch auf den Klassenkampf!

    Ich bin nur froh, dass die Vielfältigkeit unter den Menschen auch anderes Denken hervorbringt.

     
  8. 160. Fassungslos

    @Bernd Derksen:
    Nein, politisch bin ich nicht neutral. Ich bin zwar weder politisch noch parteipolitisch engagiert, bin aber bislang eingefleischter CDU-Wähler.
    Auf kommunaler Ebene wird sich das jetzt ändern.

     
  9. 159. Bernd Derksen

    @Fassungslos
    Und politisch sind Sie neutral? Meine Vermutung ist, dass sie dort parteilich engagiert sind. (So wie auch ver.di-Funktionär Hüskes als Moerser SPD-Vorsitzender sicher nebenbei gerne den Genossen hier helfen möchte.)

    @Mutter
    >Ich bin mir sicher, dass von Seiten der CDU intern reichlich Druck auf den Landrat ausgeübt wird.>
    Ich auch.

     
  10. 158. Fassungslos

    @Mutter:
    Ich bin weder Mitglied noch Funktionär bei ver.di.
    Und um es gleich klarzustellen, ich bin auch weder Mitarbeiter der Lebenshilfe gGmbH oder ihr nahe stehender Unternehmen bzw. Vereine, noch bin ich Erzieher oder Elternteil.
    Wenn Sie sich Unterstellungen verbitten, so weise ich darauf hin, dass ich nicht mehrere Unterstellungen geäußert habe, sondern lediglich eine Vermutung. Wenn Sie diese eine Vermutung, dass es sich bei Ihnen um Herrn Emmers handelt, als Unterstellung bezeichnen und damit negativ behaften, dann scheinen Sie sich von der Person Emmers und/oder dessen Verhalten distanzieren zu wollen. Ihre Kommentare ließen hierauf bislang leider nicht schließen.
    Wenn die finanziellen Einbußen der Erzieherinnen und Erzieher etwa zwischen 15 % und 20 % liegen, dann dürfte allen klar sein, was von dem Angebot zu halten ist und es bedarf keiner weiteren Ausführungen zur Unzulänglichkeit desselben.
    Die Lebenshilfe würde sich zumindest im Punkt Genügsamkeit Mitarbeiter wie Sie wünschen.
    Ich hoffe, die anstehenden Gespräche werden im Interesse aller Beteiligten zu einem Erfolg führen.

     
  11. 157. rd

    @all Besser wäre, die Kommentare dem neueren Artikel zuzuordnen!

     
  12. 156. mutter

    Trügt mich der Anschein, dass das Pseudonym „Fassungslos“ für „Ver.di“ schreibt?
    Ich gehe davon aus, dass dem nicht so ist!

    @Fassungslos:
    Auch wenn schon von anderen in den Raum geworfen: Sie liegen vollkommen falsch mit Ihrer Vermutung!
    Wir leben in einem Land mit Meinungsfreiheit.
    Ich nehme mir diese Freiheit, habe eine andere Meinung als Ver.di und/oder Sie. Ich verbitte mir Ihre Unterstellungen.

    Wenn Sie mir schon unterstellen ich sei Herr Emmers, dann lassen Sie uns doch über die Demonstration in der vergangenen Woche schreiben, oder über die Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses. Beides Veranstaltungen, an denen ich teilgenommen habe, gerne können wir uns über Details unterhalten. Herrn Emmers habe ich dort allerdings nicht gesehen! Sie etwa?

    Schade, dass die jetzigen Schritte, wo doch alles darauf hindeutet, dass die Parteien aufeinander zugehen, gleich wieder zu Nichte geredet werden.
    Man mag zu dem Angebot der Lebenshilfe stehen wie man will, es ist ein Angebot, dass über drei Jahre läuft und eine Jährliche Erhöhung um 1,5% vorsieht, also insgesamt 4,5%!
    In dem Angebot steckt noch weit mehr als die bloße Lohnerhöhung (zu lesen in den diversen Zeitungen). Eine Verhandlungsbasis!
    Herr Hüskes hat auf der Demonstration vom vergangenen Donnerstag die Hand ausgestreckt und gefordert, dass man sich wieder an den Verhandlungstisch setzten soll. Genau das ist jetzt geschehen! Auch hat Herr Hüskes gesagt, dass keiner sein Gesicht verlieren würde, wenn er auf den anderen zugeht. An diesem Punkt ist man jetzt offensichtlich angelangt.

    Gleiches haben auf der Sondersitzung alle Redner des Ausschusses gefordert: Wiederaufnahme der Verhandlungen!
    Frau G. Kersten wird in Kranenburg ihr liebe Müh und Not haben, das Verhalten des Landrates zu erklären.
    Ich bin mir sicher, dass von Seiten der CDU intern reichlich Druck auf den Landrat ausgeübt wird. Der sich gerade offenbarende (permanente) Richtungswechsel seines Handelns lässt einiges vermuten.

    Warten wir doch ab, wie sich die Dinge entwickeln.
    Die Zahlen werden auf den Tisch kommen (müssen), dann werden wir alle erleben, was entschieden wird, tragbar für alle Seiten. Jeder wird das Ergebnis als Sieg seiner Verhandlungsposition verkaufen wollen.

    Einen Verlierer haben wir bereits jetzt: Die Lebenshilfe, deren Ruf unabdingbar beschädigt ist!

    In den kommenden Jahren kann dann ebenfalls jedermann verfolgen, wie sich die Ertragssituation der Lebenshilfe entwickelt, wie sich die Ergebnisse der Verhandlungen ausgewirkt haben. Ob diese dann noch interessieren?

    Gespannt dürfen wir auch auf die Pressemitteilungen und Statements der Akteure sein. Das Wesentliche wird dann wohl wie immer zwischen den Zeilen stehen. Auch auf die Wahl der Begrifflichkeit darf gespannt gewartet werden.

    P.S.: zu nächsten Kreistagssitzung werde ich im übrigen gehen und mir die Fragestunde an Herrn Spreen anhören (so sie denn stattfindet). Vielleicht sehen wir uns ja dort „Fassungslos“!?

     
  13. 155. Erzieher/innen

    Stellungnahme der streikenden Mitarbeiter/ -innen der Lebenshilfe

    Was passiert, wenn Jeder Ungerechtigkeiten über sich ergehen lässt? Was wäre, wenn es auf der ganzen Welt nur ,,Ja- Sager“ geben würde?
    Wir haben uns entschlossen, auf diese Antworten nicht zu warten, sondern unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen!
    Uns ist wichtig zu klären: Wir sind Verdi! Die Gewerkschaft ist eine Institution, die uns beratend und unterstützend zur Seite steht. Alle Entscheidungen die getroffen werden, sind von jedem einzelnen Streikenden getroffen worden.
    Diese Situation- der Streik- wurde durch langjähriges nicht ernst nehmen, aussitzen, hinhalten, gering schätzen und ,,für blöd verkaufen“ herbei geführt. Somit ist dieser Streik eine Folge dessen und keine Laune, die uns in den Sinn gekommen ist.
    Daher ist es uns nochmal ein großes Anliegen klar zu stellen, dass mit jedem Satz, den Frau Spitz- Güdden sagt, sie unsere Interessen vertritt und wir zu 100% hinter ihr und ihren Aussagen stehen! Es gibt keine Erzieherin (Erzieher), die sich im Verlauf des Streiks nicht wie lästiges Ungeziefer behandelt gefühlt hat!
    Die Qualität in den Kita´s der Lebenshilfe ist nur so hoch, weil alle Leitungen über alle Maßen engagiert und fachlich qualifiziert arbeiten. Mit der Leitung steht und fällt somit eine Einrichtung. Das fachliche Niveau, das über Jahre gemeinsam erarbeitet wurde, ist für viele Mitarbeiter auch weiterhin ein Grund, zusammen zu halten.
    Und obwohl sich die Lebenshilfe genau mit dieser Arbeit rühmt, ist es nicht ihr verdienst!
    Im Laufe der Jahre sind die Anforderungen immer höher geworden, ohne dass eine finanzielle Anpassung stattgefunden hat!
    In diesem Streik geht es um Grundsätze! Und zwar: Wie man Werte lebt! Jeder hat die Wahl zu entscheiden, welchen Grundsätzen man folgt. ,,Ja“ sagen oder für seine Rechte einstehen!
    Wenn Menschen in verantwortungsvollen und einflussreichen Positionen nur halb so viel Mut, Kraft und grundsätzliche Werte wie die Streikleitung und die Kita- Leitungen hätten, wäre es nie so weit gekommen!

     
  14. 154. u.sch.

    Liebe solidar gemeinde ,Liebe mitstreiter…….bitte auf
    http://www.kleveblog.de/2014/02/lebenshilfe-lebenszeichen-endlich-verhandlungen/
    weiterlesen. und. meinungen posten

     
  15. 153. Fassungslos

    Weder der werte Herr Emmers, noch der Landrat Herr Herr Spreen, scheinen bemüht, auch nur den Schein des Anstandes in der Öffentlichkeit zu wahren.
    Wo kommen denn jetzt plötzlich die finanziellen Mittel her, die Kita Lebensburg nicht nur in Betrieb zu halten sondern sogar noch auszubauen?
    Ganz offensichtlich ging es mit der Androhung der Schließung ausschließlich darum, Druck auf die Mitarbeiter auszuüben.
    Das sind Methoden wie im Mittelalter. Ich kann es nicht fassen, dass die CDU ihren Landrat so weiter agieren lässt.
    Den eigenen Ruf kann Herr Spreen nicht mehr ruinieren, er demontiert aber auch das Ansehen der CDU und insbesondere dasjenige seines Amtes. Man kann nun einmal nicht zwei Herren dienen.
    Das Verhalten des Herrn Emmers, der hier wohl unter dem Pseudonym „Mutter“ zu schreiben schein, ist des Geschäftsführers einer gemeinnützigen Gesellschaft unwürdig.
    Das durch die Lebenshilfe unterbreitete Angebot der Lohnerhöhung um 1,5 % ist eine Frechheit und von den Vorstellungen der Erzieherinnen so weit entfernt, wie der Fisch von einem Landspaziergang.
    Ein solches Angebot wurde vor Monaten bereits zu Recht als inakzeptabel abgelehnt.
    1,5% von brutto 1.000,- € ergeben 15,- € monatlich. Das reicht ja nicht einmal den Geldwertverlust durch die Inflation aufzufangen. Brutto wohl gemerkt, nicht netto. Netto bleiben dann noch etwa 7,-€ – 9,- €
    Und dann schließt das „Angebot“ nicht einmal mit einer endgültigen abschließenden, in der Zukunft gelegenen Regelung sondern stellt nur fest, dass die Parteien weiter tarifvertraglich verhandeln.
    Was soll das denn bitteschön für ein Angebot sein. Es sollen geringste Lohnerhöhungen akzeptiert werden auf die Hoffnung hin, dass man schon eine Einigung erzielen werde.
    Das Vorgehen des Herrn Emmers in den zurückliegenden Jahren und das Verhalten der Herren Emmers und Spreen aktuell lässt Vertrauen nicht nur nicht zu, es lässt vielmehr äußerstes Misstrauen geboten erscheinen. Wenn eine Vereinbarung getroffen wird, um einen Streik zu beenden, dann muss diese mit einer in der Zukunft liegenden endgültigen Lösung schließen und nicht mit Absichtserklärungen die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen.
    Hier drängt sich eher der Verdacht auf, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kitas weitere 2 -3 Jahre gemolken werden sollen, um sodann eben etwas später die Trägerschaft abzugeben.
    Die Erzieherinnen nehmen doch nicht die erheblichen finanziellen Einbußen des Streiks und die damit einhergehenden Nöte und Ängste in Kauf, um dann auf ein unwürdiges Angebot einzugehen, dass bereits vor dem Streik abgelehnt wurde.
    Dieses Angebot wurde aber sodann natürlich und dem Niveau der Herren Emmers und Spreen entsprechend medienwirksam platziert, indem man der eigenen verklärten Realität folgend und/oder geplant niederträchtig, verlautbaren lässt: „Endlich Verhandlungen“
    Als wäre oder ist die Lebenshilfe wirklich verhandlungsbereit und als wären es die Erzieher oder ver.di, die eine Haltung der Blockade und Ignoranz eingenomen hätten und nicht Herr Emmers und Herr Spreen selbst.
    Dass Herr Emmers, obwohl über das „Angebot“ der Lebenshilfe Stillschweigen vereinbart worden sein soll, dieses in einer Pressemitteilung verarbeitet ist schändlich und dokumentiert , dass die Pressemitteilung von langer Hand vorbereitet gewesen sein dürfte.
    Es wurde ein Angebot unterbreitet, von dem bekannt war und ist, dass es nicht akzeptabel ist. Einen Tag, nachdem eine Mitarbeiterversammlung auch mit den weiteren Beschäftigten der Lebenshilfe statt fand stellte sich die Lebenshilfe plötzlich in der Pressemitteilung als diejenige dar, die immer die Interessen aller Mitarbeiter berücksichtigt und zu berücksichtigen hat und die Verhandlungen nicht blockiert.
    Nun müssen plötzlich die weiteren Mitarbeiter der Lebenshilfe dafür herhalten, dass nicht nach TVÖD bezahlt werden kann, da ja alle gleich zu behandeln wären. Das ist doch lächerlich und so billig.
    Die Fördermittel die die Lebenshilfe für die Kitas erhält dürfen alleine diesen zugute kommen. Diese reichen aus, die Mitarbeiter der Kitas nach den Richtlinien des TVÖD zu entlohnen. Anderen Trägern ist dieses problemlos möglich. Entsprechend ist die Forderung nach TVÖD nicht nur angemessen, sie bewegt sich eigentlich noch am untersten Rande der zu Zahlenden Löhne. Den Erzieherinnen und Erziehern reicht dieses aber aus.
    Die Mitarbeiter der Wohnstätten wiederum leisten gleichsam wertvolle Arbeit, dürfen aber nicht mit den Erzieherinnen und Erziehern in einen Topf geworfen werden. Der Versuch, die weiteren Mitarbeiter der Lebenshilfe gGmbH zu instrumentalisieren und von den eigenen Karren der Ignoranz und Niveaulosigkeit zu spannen, muss fehl gehen. Fakt ist, dass der gesamte Kostenapparat der Kitas einschließlich der angemessenen Entlohnung nach TVÖD durch Fremdmittel gedeckt ist.
    Wenn diese Fremdmittel aber nicht in Form der angemessenen Entlohnung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ankommen, dann fragt sich, was mit den Geldern geschieht.
    Würden sie zweckentfremdet, so wäre ein solches Verhalten sicherlich strafrechtlich relevant und sollte staatsanwaltlich untersucht werden, sollten die Mittel nicht zweckentfremdet werden, so wären diese Fördermittel zurück zu zahlen. Ob dieses wiederum geschen ist, wär durchaus gleichsam einer Überprüfung wert. Wenn dem aber so wäre, wäre das geradezu ein Skandal. Ich gehe mal davon aus, dass dann Gelder nicht an das Land zurück fließen, sondern in die Kreiskasse.
    Und wer steht dem Kreis vor ? DER FEINE HERR LANDRAT
    Hat er also aus diesem Grunde sogar ein Interesse daran, nicht tätig zu werden und wiegen diese finanziellen Interessen schwerer als die Interessen der Mitarbeiter der Kitas und insbesondere der betroffenen Eltern und Kinder? Es muss schon einen wirklich guten Grund geben, nicht nur diese Wähler und deren Interessen derart zu ignorieren und zu verprellen und seinem Auftrag als gewählter Volksvertreter nicht nachzukommen.
    Egal welche Motivlage tatsächlich bei den Herren Emmers und Spreen besteht, keines der Motive scheint ehrenwert.
    Sollte die zur Verfügung gestellten Mittel tatsächlich vollständig ausgeschöpft werden und allein in den Kita-Bereich fließen aber dennoch nicht ausreichen, auf der Basis des TVÖD zu zahlen, so darf sicherlich die Kompetenz der Lebenshilfe gGmbH und hier insbesondere ihres Geschäftsführers Emmers, der für die Leitung der Gesellschaft verantwortlich ist, in Frage gestellt werden, zumindest in Bezug auf die Leitung und Bewirtschaftung der Kitas. Andere Träger kommen mit den finanziellen Förderungen aus und Entlohnen nach TVÖD oder angelehnt hieran ohne das die ordnungsgemäße Betreuung der Kinder beeinträchtigt ist.
    Wieso wird eigentlich der Landesschlichter immer noch abgelehnt von Herrn Emmers, wenn doch angeblich Verhandlungsbereitschaft besteht? Im Interesse aller Beteiligten wäre das doch immer einen Versuch wert. Was hätte man zu verlieren außer etwas Zeit? Zeit, die nicht einmal die hier geführte Auseinandersetzung verzögern würde. Mehr als scheitern kann doch so ein Schlichtungsversuch nicht. Reicht die Anstrengungsbereitschaft der Herren Emmers und Spreen hier nicht aus, besteht überhaupt ein Interesse daran konstruktiv zu verhandeln ?Wahrscheinlich nicht, da hier aktuell und ohne erkennbare Not plötzlich mit überflüssigen und unangemessenen Kurzultimaten versucht wird, Druck auszuüben, der weder angebracht noch redlich ist.
    Wieso wird die finanzielle Situation der Lebenshilfe gGmbH nicht transparent dargestellt? Wenn jeder Unbeteiligte und insbesondere die Beteiligten in die Lage versetzt würden, die Berechnungen und die finanzielle Situation der Lebenshilfe nachzuvollziehen, aus der sich ergeben soll, dass eine Bezahlung nach TVÖD auch bei angemessener Bewirtschaftung nicht möglich ist, würden die entsprechenden Forderungen doch gar nicht aufrecht erhalten.
    Aber genau diese Zahlen werden nicht offen gelegt. Und sowohl Herr Emmers als auch Herr Spreen wissen genau warum. Weil es schlicht falsch ist, was sie der Öffentlichkeit vorzugaukeln versuchen.
    Herr Spreen wäre gut beraten gewesen, seine Ämter in den verschiedenen hier betroffenen Gesellschaften und Vereinen ruhen zu lassen und sich so zu verhalten, wie er es selbst fordert, nämlich neutral. Dass er aber das nicht tut und getan hat zeigt gerade, dass es ihm wegen des Interessenkonflikts bestenfalls an dem richtigen Fingerspitzengefühl, eher wohl aber an der nötigen Neutralität mangelt.
    Er wäre hier gefordert gewesen, nachdem die Lebenshilfe erklärte, die Trägerschaft der Kitas abgeben zu wollen, sich darum zu bemühen, dass alles getan wird, andere Träger zur sofortigen Übernahme zu motivieren oder als Kreis sofort selbst, und sei es nur übergangsweise, die Kitas zu übernehmen, nicht mehr und nicht weniger.

     
  16. 152. rd

    @staunender thx!

     
  17. 151. staunender

    Jetzt hat die Lebenshilfe endlich ein Lebenszeichen von sich gegeben
    http://www.kle-point.de/aktuell/neuigkeiten/eintrag.php?eintrag_id=113324

    Mal schauen, wie es weitergeht.

     
  18. 150. Bernd Derksen

    @rd #148
    Gut, dass diese Klarstellung geschah.

    @u.sch.
    Ihre Wahrnehmung von fehlender Wertschätzung durch Herrn Spreen ist erst mal so ernstzunehmen. Über die konkrete Formulierung dessen kann man sicher streiten. Ich bin mir sicher, dass Sie ihm da sehr unrecht tun.

    Bei allem Verständnis für Verhandlungstaktik, Ärger über die politische Ausnutzung durch andere, die Instrumentalisierung durch ver.di, etc. verstehe ich nicht, warum da bislang ein Signal der Klarstellung an die Adresse der MitarbeiterInnen durch Herrn Spreen ausgeblieben zu sein scheint. Seine Wortbeiträge bei der Ausschusssitzung am Montag enthielten dies für mich zumindest nicht in angemessen deutlicher Art und Weise.

    Mich interessieren ja immer auch Motive und Begründungen der anderen Seite, hier der Lebenshilfe. Und da fehlt mir doch vieles. Z.B. zu #146.
    __________________
    Übrigens gibt es bald eine Möglichkeit zum Fragestellen an den Landrat, als Leiter der Kreisverwaltung:

    Am nächsten Donnerstag (20.2.) findet ab 16 Uhr eine Sitzung des Kreistages statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung findet die Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner (längstens bis 16.30 Uhr) statt. Ich würde Ihnen empfehlen sich ggf. vorher, von Kreistagsmitgliedern o.a. dazu beraten zu lassen.

     
  19. 149. Willi Heuvens

    @ 147

    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie u.sch., der Landrat versteckt sich hinter Verordnungen, Satzungen und „Verträgen“, das Menschliche scheint ihm nicht wichtig. Schade, dass die Mehrheitsfraktion im Kreistag dies alles duldet und sich m. E. mitschuldig macht.

     
  20. 148. rd

    @u.sch. Dass Sie sich so fühlen, und dass Sie deshalb den Eindruck haben, halte ich Ihnen zugute. Gleich denke ich, dass der Landrat nicht so über die Erzieherinnen denkt. Den Kommentar habe ich also nur mit Bauchschmerzen genehmigt.

     
  21. 147. u.sch.

    es ist einfach so , der. landrat will einfach nicht mit uns reden .

    er sieht. uns einfach. als. dreckige. unnütze kakerlaken.
    wer nicht. mit. ihm. und. seiner. ganzen vetternwirtschaft. mitheult. hat. in. unserem. land kreis
    schon. verloren. .
    hier zählen nur die nicker und ja sager. traurige. wahrheit. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     
  22. 146. staunender

    Was ich absolut nicht nachvollziehen kann ist, das Herr Emmers den Landesschlichter abgelehnt hat.
    Dieser ist absolut unparteiisch und extra für derartige Fälle angelegt worden.
    Mann ist ja auch nicht verpflichtet, seinen Schlichterspruch anschließend anzunehmen, sofern man dazu nicht vorher ausdrücklich zugestimmt hat. Aber das ist jetzt in dieser ausweglosen Lage die einzige Möglichkeit die es noch gibt. Ansonsten werden wir diesen Streik auch nächstes Weihnachtsfest noch mitverfolgen können.

     
  23. 145. pd

    @142

    schöner post aber vergebliche mühe.

    die erfahrung hier zeigt, dass mutter auf keinen ihrer pkte eingehen wird und nur wieder über verdi im allgemeinen oder bestimmte mitarbeiter im speziellen herziehen wird. übrigens wie ich finde schon starker tobak und gemein, der erzieherin spitz güdden mit einer fiesen spitze schlechten einfluss auf die kinder zu unterstellen.
    paar posts vorher wird anderen unterstellt sie würden behinderte gerne am rand der gesellschaft sehen und die sprache der anderen ist natürlich auch nazi-jargon, nachzulesen in den kommentaren der mutter, also vorsicht, es wird scharf geschossen 😉

    dafür kein wort zu fehlender transparenz in der lebenshilfe, keine erklärung zu dicken fetten bankkonten und allgemeinen rückstellungen auf dem rücken der mitarbeiter angehäuft, kein wort zum beispiellos radikalen vorgehen der lebenshilfe gegen die mitarbeiter, stichworte Schließung anstatt Schlichtung.

    aber demnächst bestimmt wieder berge schimpf und schande und der obligatorische hinweis am schluß man (bzw. alle anderen) solle doch bitte respektvoll miteinander umgehen. alles rhetorisch geübt aber im ergebnis… naja.

     
  24. 144. rd

    @Müller Genau! Miteinander reden. Wie unter es erwachsenen Menschen üblich sein sollte.

     
  25. 143. Müller

    Ich versteh mittlerweile nicht mehr worum es eigentlich geht.

    Geht es wirklich den beteiligten Parteien noch um die (m.E. berechtigte) Sache der Mitarbeiter oder ist das jetzt lediglich nur noch ein Machtkampf.

    Es muss doch möglich sein, eine für alle Beteiligten tragbare Lösung zu finden!

    Verdammt nochmal, setzt euch an einen Tisch und redet miteinander. Die Kinder und Eltern haben das verdient!

     
  26. 142. Hauer

    Liebe Mutter, ich habe versucht Ihre Kommentare immer wieder zu entschlüsseln und zu verstehen.

    Sie verlangen klare Distanzierung und fairness gegenüber Landrat äh upps Vorsitzendem der Lebenshilfe Trägerschaft, Aufsichtsratsvorsitzender von Haus Freudenberg (Vermieter einer Lebenshilfe-Kita), Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Kleverland, Chef der Gesellschafterversammlung der Lebenshilfe gGmbH Leben und Wohnen (Arbeitgeber der Streikenden), Aufsichtsratsvorsitzender der dazugehörigen Untergesellschaft Domus und Mitglied im Vorstand der Lebenshilfe NRW… usw. und dem Geschäftsführer Emmers?

    Ich verlangen von Ihnen fairness und mehr Respekt gegenüber den Betroffenen Arbeitnehmern, die für gute Arbeit faire Bezahlung verdient haben und dafür Streiken und hier und an anderer Stelle dafür als die „doofen“ hingestellt werden.

    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass immer irgendwo der erste Stein losgetreten werden muss?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass auch die anderen Kollegen bei der Lebenshilfe unter Umständen mehr Geld verdient hätten?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass jeder Arbeitnehmer das Recht hat zu Streiken?
    Sie unterstellen Verdi und anderen möglichen Glaubwürdigkeitsverlust,
    haben sie mal drüber nachgedacht, was die Aufgabe einer Gewerkschaft ist?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, wo viele Tausende AN ohne die Gerwerkschaften wären?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass das Verhalten des Landrates bis zum Himmel stinkt?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass sich viele Bürger dieses Verhalten nicht mehr bieten lassen wollen?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass hier einige sind, die diese Entwicklung und Verzwickungen zwischen Wahlamt und „ehrenamtlicher Tätigkeit“ kritisch betrachten?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, warum sich viele Bürger diesen Klüngel nicht mehr bieten lassen wollen?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, warum die Entscheidung die Kitas zu schließen hier nur auf Hohn stößt?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass das Schweigen der Geschäftsführung in diesem Fall eher fragwürdig ist?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass einfach betrachtet der Vergleich mit Kakerlaken für die betroffenen Mitarbeiter garnicht so hinkt?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass die Mitarbeiter nicht irgendwelche horenden Summen verlangen?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass der TvÖD eingentlich ein Witz ist wenn man bspw. als Erzieher eine Familie ernähren will?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, welcher Grundgedanke hinter „Gemeinnützig“ steht?
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass im Sozialen und oftmals gemeinnützig anerkannten Bereich, oftmals bewusst nur Teilzeitkräfte eingestellt werden damit die Vorgaben aus öffentlichen Ausschreibungen wie bspw. Tarifbindung umgangen werden können??
    Haben sie mal drüber nachgedacht, dass hier garnicht die Gesamtteistung und Aufgabe der Lebenshilfe in Frage gestellt wird?
    Zu guter letzt, haben sie mal drüber nachgedacht wer diese Leistung tagtäglich erbringt?
    Fragen über fragen…

    Es tut mir Leid, aber ich kann Ihrer Argumentation, welche Beweggründe sie auch immer hat, nicht folgen.

     
  27. 141. u.sch.

    hallo mutter
    Eins muss man ihnen lassen . In gekonnter Weise gelingt es ihnen durch wohlgesetzte wortwahl andere meinungen
    schlecht aussehen zu lassen.
    bitte unter lassen Sie es mitarbeiterinnen (z.b.frau spitz-güdden)der lebenshilfe ihre persönlichen gefühle
    abzusprechen und in den dreck zu ziehen .
    es reicht uns mitarbeitern , wie das letzte rad am wagen gesehen zu werden .
    zuerst kommen die Menschen mit Denen wir arbeiten (mit und ohne beeinträchtigungen) und dann
    kommen wir basismitarbeiter . ohne uns wäre die lebenshilfe nichts .

     
  28. 140. mutter

    Unten stehendes Zitat aus einer Solidaritätsbehundung von Verdi Mühlheim-Oberhausen und unter anderen die Äußerungen von Frau Spitz-Güdden lassen ich daran zweifeln, dass es Ver.di tatsächlich um die Interessen der Mitarbeiter geht:

    „Dieser Streik hat für uns eine besondere Bedeutung. In einem tarifungebundenen Betrieb der freien Wohlfahrtspflege haben wir die Chance, uns bei 100% Organisationsgrad und Streikbeteiligung medienwirksam und mit Signalkraft für andere Betriebe dieser Art um den „Wert der sozialen Arbeit“ zu streiten. Für unsere zentrale Aufwertungskampagne für den Sozial- und Erziehungsdienst sehen wir die Auseinandersetzung in Kleve als weiteren Türöffner und Erfahrungsraum für solche (öffentlichen) Auseinandersetzungen.“
    (https://muelheim-oberhausen.verdi.de/branchen-berufe/gesundheits-und-sozialwesen/++co++15a71158-8682-11e3-98ab-525400438ccf)

    Frau Spitz-Güdden verwendet mittlerweile im Zusammenhang mit dem Streik, vor allem wenn Sie von Landrat und Geschäftsführer der Lebenshilfe spricht, eine Wortwahl (nachzulesen in diversen Zeitungsartikeln), die schon erschreckend ist. Vor allem unterstellt sie der Gegenseite, dass diese die Erzieherinnen wie „Kakerlaken“ behandelt (s. Klever Lokalpresse), wohlwissend, dass ihre Äußerungen bezüglich des Verhaltens der Lebenshilfe falsch sind!
    Ich frage mich allen Ernstes, ob sich die streikenden Erzieher und Erzieherinnen mit den Äußerungen der Frau Spitz-Güdden identifizieren (können).
    Ich bin „begeistert“ von der Vorstellung, welche Wortwahl durch Frau Spitz-Güdden Einzug in unsere Kindergärten hält!
    Frau Spitz-Güdden hat vollkommen Recht, dass dieser Streik sich mittlerweile zu einem Machtkampf entwickelt hat.
    Frau Spitz-Güdden hat gegenüber ihren Kollegen und Kolleginnen viel Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu verlieren. Hat sie diesen Streik doch wesentlich mit organisiert und ist jetzt zum Erfolg verdammt!
    Frau Spitz-Güdden und mit ihr Ver.di haben sehr viel Glaubwürdigkeit, in der Folge Einfluß und damit Macht zu verlieren!

    Also bitte meinen Damen und Herren, verteufeln wir nicht nur Landrat und Geschäftsführer, verteufeln wir auch Ver.di und Frau Spitz-Güdden: IN KLEVE IST DIE HÖLLE LOS! (passend zum Karneval)

    Und and ich mein lieber BRUNO gerichtet:
    „menschenunwürdig“ ist mit Sicherheit nicht die Situation in Kleve, da hat diese Welt ganz anderes zu bieten!
    Diese ständigen Diffamierungen von Hr. Spreen und Lebenshilfe bzw. deren Geschäftsführer kommt wir mehr und mehr wie ein unkontrolliertes, wildes um sich schlagen vor. So wie ein Kind es tut, dem man das Spielzeug weg genommen hat.
    ERWACHSENE MENSCHEN sollten immer Achtung vor dem Gegenüber haben! Jeder Mensch ist ein wertvoller Mensch!

     
  29. 139. pd

    @ 136 Meiner Einer

    „Die Millionengewinne entspringen aber nicht alleine den KiTa´s, sondern sind ein Verdienst aller Mitarbeiter der Lebenshilfe. Das wird hier aber wohl bewußt nicht zur Kenntnis genommen“

    netter versuch. wurde aber ganz bewußt in kommentar 105 schon behandelt und stützt nur das was ich sage: zum geschäftsmodel der lebenshilfe gehört es schlechter zu bezahlen

    jetzt sie: warum nichtmal eine schlichtung sondern sofort die radikallösung der Schließung und wie vertragen sich millionengewinne eines staatsnahen (g) unternehmens mit schlechteren löhnen?

    wenns nach mir geht sollten selbstverständlich auch die krankenpfleger und krankenschwestern in den wohnstätten und pflegediensten tariflohn bekommen, beides sind knochenjobs die viel mehr anerkennung verdienen.

    und ja, ich bin bereit dafür tiefer in die tasche zu greifen und für diese leute mehr (steuern) zu zahlen. damit einhergehend aber bitte totale transparenz. wie kann es, dass in wenigen jahren so gewaltige guthaben und allgemeine rückstellungen angehäuft werden ohne das gleichzeitig angemessenen löhne bezahlt werden können? eine logische erklärung bitte und dann von mir aus der griff in mein portemonnaie.

     
  30. 138. RdM

    @Bernd Derksen:

    siehe Post Nr. 126

     
  31. 137. Bernd Derksen

    @u.sch.
    Das war der Text von Antenne Niederrhein. So liest es sich bei der NRZ:
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/im-kita-streit-nun-dienstaufsichtsbeschwerde-gegen-landrat-id8982648.html

    @Meiner Einer
    >Doch, gab es, wurde aber seitens ver.di torpediert.>
    Wie soll dies konkret geschehen sein?

     
  32. 136. Meiner Einer

    @ HeinzS 130

    Doch, gab es, wurde aber seitens ver.di torpediert.

    @pd

    Die Millionengewinne entspringen aber nicht alleine den KiTa´s, sondern sind ein Verdienst aller Mitarbeiter der Lebenshilfe. Das wird hier aber wohl bewußt nicht zur Kenntnis genommen.

    Vielleicht sollten Sie aber mal über folgendes nachdenken:

    Wenn ich den Mitarbeitern der KiTa´s TVöD zahle, muss ich das auch für die Mitarbeiter der Wohnstätten und des ambulanten Pflegedienstes machen. Es betrifft also nicht „nur“ rund 50-60 Erzieherinnen, sondern auch noch über hundert andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Wenn ich allen Mitarbeitern TVöD zahle… Wie viel schießt das Land dem LVR beispielsweise nochmal jährlich zur Kostendeckung zu?

    In der RP war übrigens am Montag (glaube ich) ein Interview mit einem SPD-ler (Name leider vergessen), der sehr schön aufgezeigt hat, was die Lebenshilfe (und andere) derzeit als Zuschuss erhalten und was ab dem 01.08.2014 gilt. Wenn diese Zahlen so stimmen, dann ändert sich die Einnahmenseite gravierend. Unter diesen Gesichtspunkten würde ich als Arbeitgeber auch keinem TVöD zustimmen.

     
  33. 135. HeinzS

    Wenn nun der Landrat die Tarifautonomie zitiert,dann sehe ich es als
    problematisch an die Funktion eines Vorsitzenden zu übernehmen.

    Er blockiert sich durch die jeweilige Tätigkeit/Verantwortung und es gibt
    ihm die Möglichkeit sich auf diese Position zurückzuziehen! Praktisch!

     
  34. 134. u.sch.

    Kreis/Köln: Landrat unter Druck – Beschwerde beim LVR

    Der Kreis Klever Landrat Wolfgang Spreen gerät wegen seiner passiven Haltung im Kita-Streit der Lebenshilfe immer mehr unter Druck. Nach einer Dienstaufsichtsbeschwerde von 50 Bürgern bei der Bezirksregierung gegen ihn gibt es jetzt auch eine Beschwerde beim Landschaftsverband Rheinland, heißt es heute in einem Medienbericht. Der LVR soll prüfen, ob die öffentlichen Gelder für die Lebenshilfe auch korrekt verwendet werden. Hier steht vor allem Lebenshilfe-Geschäftsführer Hermann Emmers im Blickfeld. Landrat Spreen ist zugleich Chef der Lebenshilfe-Gesellschafterversammlung.

     
  35. 133. Rainer Severin

    @pd

    Ihren Beiträgen muss ich in jeder Hinsicht zustimmen. Danke dafür!

     
  36. 132. rd

    HeinzS Das Verblüffende ist ja die kategorische Ablehnung durch Verweigern jedweder Gespräche. In zivilisierten Ländern eher unüblich.

     
  37. 131. G.M.

    Gemein nützige Lebenshilfe.

     
  38. 130. HeinzS

    Gab es eigentlich nie den Vorschlag einer schrittweisen Annäherung,
    an TVÖD?

     
  39. 129. pd

    @126

    seit wann werden bei schlichtungen maximalforderungen der gewerkschaften erfüllt? ich frage, weil die streikenden 2 x eine schlichtung angeboten haben. das wird hier aber wohl bewußt nicht zur kenntnis genommen.

    ansonsten wiederhole ich gerne folgendes:

    Die Lebenshilfe hat in den letzen Jahren Millionengewinne angehäuft. Diese Millionengewinne nicht mit toller Ingenieursleistung, mit der man im Wettbewerb besteht, weil man ein Top Produkt anbietet, sondern mit staatlichen Aufträgen zu garantierten Festpreisen. Planwirtschaft bei der Auftragsvergabe aber radikale Marktwirtschaft beim Personal.

    schlechter bezahlte mitarbeiter als geschäftskonzept. diese bahnbrechende idee kommt bestimmt von bestbezahlten controllern. wirklich reife leistung, da hat sich das studium gelohnt 😉

    achja, erdreisten sich diese mitarbeiter und suchen sich eine interessenvertretung schmeißt man sie raus, was auch sonst.

    gemeinnützige lebenshilfe, wirklcih passender name.

     
  40. 128. Bruno

    Mensch Mutter, als Alleinerziehende und fleißige Bloggerin hast du ja viel Zeit für deine vielen Beiträge, die immer nur die Lebenshilfe und Spreen in den Himmel loben. Aber das muß man sagen: Mutter ist eine nicht dumme, nein sie

    ist hoch begabt. Das kann man aus ihren Beiträgen entnehmen. Aber trotzdem! Herr Spreen und seine Lebenshilfe verhalten sich unmöglich und menschenunwürdig!“

     
  41. 127. Mutter

    @MvonA
    Danke für das Mitleid 😉
    Schade an dieser ganzen Diskussion ist, dass die Lebenshilfe als herzloser, die Mitarbeiter ausbeutender Arbeitgeber dargestellt wird.
    Der Landrat wird verpönt,
    Und Ver.di ist der edle Samariter.
    Diese Rollenverteilung ist mir zu einfach, zu billig.
    In dieser „ganz normalen“ Tarifauseinandersetzung geht es einzig und allein um Macht!
    Und hier unterscheiden sich die Herren Cremer, Hüskens u.a. in keinster Weise vom Landrat: sie wollen ihre Maximalforderung durchsetzen, koste es was es wolle, und wenn es Arbeitsplätze sind.
    Wer hier mit Menschen spielt, sei mal dahin gestellt!
    Ich hoffe und baue in dieser Auseinandersetzung auf die Klugheit der Menschen, die sich auf den Kern, den Ausgangspunkt zurück besinnen, und die es schaffen wollen eine akzeptable Lösung zu finden.

     
  42. 126. MvonA

    Lieber pd, lieber mutter,
    ganz offensichtlich werden sie hier von den anderen Schreibern keine Zustimmung oder Verständnis erfahren. Da reden Sie gegen Windmühlen. Die Mehrheit hier und „auf der Straße“ haben von der Materie keine Ahnung und reden das nach, was man ihnen in der Presse vorsetzt.
    Zum Beispiel wird in dem heutigen Artikel in der RP von „Angleichung an den TVÖD“ gesprochen. Eine Angleichung wurde mehrmals angeboten und die Verhandlungen wurden von verdi mit einem „Nein, wir wollen die Vollanwendung“ abgebrochen. Dies führt auf Dauer dazu, das niemand (außer die verhandelnden Parteien) mehr wissen um was es überhaupt geht. Noch nicht mal die SPD, die das Thema nun für den Wahlkampf benutzt. Da scheut man auch nicht davor, die Tarifautonomie zu verletzen.

    Nichtsdestotrotz sollten sich beide Parteien wieder an einen Tisch setzen. Wenn dies ohne verdi passieren würde, könnte man sogar zu einer Einigung kommen. Aber dies wird leider nicht passieren.

     
  43. 125. Interessierter

    Der Landrat verhält sich nicht nur hier wie ein (…) Herrscher über Bürger und Mitarbeiter. Dies kann der Souverän, vertreten durch die gewahlten Mandatsträger im Kreistag, eigentlich nicht dulden und hinnehmen. Auch in Unternehmen, an denen der Kreis beteiligt ist, weht dieser unmenschliche Wind. In einer Kreis Klever Anstalt des öff. Rechts leiden viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Burnout …. warum wird die Politik nicht aktiv und spricht Machtworte? Oder geht es nur noch um Ämter, Sitzungsgelder und Klüngel?

     
  44. 124. Wähler

    Der Landrat hat es tatsächlich nötig mit KINDERN, Eltern und Erziehern Machtspiele zu treiben!
    Erbärmlich!

     
  45. 123. Jeckes Moers

    Tja, mit gut bezahlten Erzieherinnen lassen sich weniger Wählerstimmen fangen, wie mit Rente ab 29, Mindestlohn von 29 Euro oder Freibier für alle.

    So lange wir der Politik glauben, dass sie alles für uns regeln kann – einige Wucherabgaben natürlich vorausgesetzt -, incl. der damit einhergehenden bequemen Abschiebung von Verantwortung auf Zeitgenossen wie z.B. Pofalla, Nahles aber auch Palmen, oder wie diese Zyniker noch alle heißen mögen, gibt es solche Zustände.

    Es ist unsere Bequemlichkeit, der fehlende Wille selbst Verantwortung zu übernehmen, der letztendlich dazu führt. Also, Entertainmentanlage einschalten (roter Knopf oben links), MaxDome drauf und weiter machen?

     
  46. 122. Andreas van Bebber

    Es hat zwar mit der aktuellen Situation in Kleve nicht direkt etwas zu tun, aber zumindest aus meiner Sicht ein lesenswerter Artikel aus der Zeit. Und damit da erst gar keine Missverständnisse entstehen können – die sehr solidarischen Klever Eltern sollen sich damit in keiner Weise angesprochen oder gar angegriffen fühlen.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2013-08/kita-appell-eltern

     
  47. 121. G.M.

    Es wird Zeit das Herr Palmen bald den ganzen „Saustall“ ausmistet !

     
  48. 120. pd

    was hat denn die ganze zeit verdi damit zu tun dass die gemeinnützige lebenshilfe über wenige jahre millionengewinne erwirtschaftet hat, auch auf dem rücken der mitarbeiter die schlechter bezahlt wurden als vergleichbar tätige? DA muß man immer wieder drauf zurück kommen.

    Millionengewinne, wohlgemerkt nicht mit einem tollen produkt das man erfunden hat sondern fast ausschließlich mit aus steuergeld finanzierten aufträgen und dem kleinen (g) welchem der Staat weitere Vorteile finanzieller Art gewährt sowie schlechter bezahlten mitarbeitern.

    Millionengewinne und intransparenz dazu ein beispiellos radikales vorgehen gegen die mitarbeiter. die lebenshilfe akzeptiert noch nichtmal den versuch einer schlichtung sondern will alle rausschmeißen.

    dieses läßt sich nicht wegdiskutieren und ist für jedermann öffentlich. das kann und muss man mit deutlichen worten immer wieder sagen.

    keine nebelkerzen bezüglich internas die wir angeblich alle nicht kennen, keine nebelkerzen gegen verdi und keine nebelkerzen die die kinder oder die eltern instrumentalisieren.

     
  49. 119. Mutter

    @ van Bebber
    Und eins noch: Nelson Mandela hat seine Gegner nicht „verteufelt“!
    Er hat erkannt, dass man miteinander arbeiten muss, ohne sich zu beschimpfen.

     
  50. 118. Mutter

    @Van Bebber
    Man sieht immer was man sehen will!
    Ganze zwei Personen kamen, breiteten ein Banner aus auf dem Stand: die Mitarbeiter des Uniklinikums Essen unterstützen euch! ( oder so ähnlich). Ist das nicht ein wenig übertrieben?
    Die Gespräche habe ich nun mal geführt.
    Haben sie wirklich so viele Eltern gesehen?

    Schlüsseln sie doch bitte im Detail auf, wie hoch die Überschüsse der einzelnen „Betriebsteile“ (Wohngruppen, Kitas etc.) sind. Mich interessiert brennend, wie hoch der tatsächliche Anteil der Kitas an den Gesamtüberschüssen ist. Am besten noch heruntergebrachten auf jede einzelne Kita.

    “ der öffentliche Zuschuss ist bestimmt zur Finanzierung der FÖRDERFÄHIGEN Betriebskosten“
    Förderfähige Betriebskosten…, ganz offensichtlich gibt es Betriebskosten, die nicht förderfähig sind, aber dennoch
    durch die Zuschüsse gedeckt werden müssen. Diese Kosten gibt es auch bei der Lebenshilfe, wie im Übrigen in jedem anderen Unternehmen auch.

    Das die vom Land gezahlten Pauschalen ausreichend sind um alle Kosten zu decken, möchte an dieser Stelle anzweifeln.
    Grundsätzlich sind die Berechnungsgrundlagen des Gesetzgebers andere als die der Wirklichkeit. Schließlich hat auch das Land kein Geld (s. Inklusion in Schulen). Warum soll das ausgerechnet bei den Kitas anders sein?

    Wahrscheinlich Herr van Bebber wissen wir beide viel zu wenig um mitreden zu können, wahrscheinlich gar nix.
    Die wichtigen Details sind und bleiben für uns mit Sicherheit verschlossen.

    Auf einen Nenner werden wir nie kommen:

    Sie sind ein glühender Anhänger von Ver.di … Ich nicht!

     
  51. 117. Andreas van Bebber

    @Mutter (112):
    Irgendwie waren wir wohl auf verschiedenen Veranstaltungen – womit ich ausdrücklich nicht die von Ihnen geführten Gespräche am Rande, sondern mehr die darüber hinaus von Ihnen geschilderten Eindrücke meine (bei der Sirene der Kollegen von der IG Metal wären wir dann wieder beieinander).

    Zu Ihrem Wunsch möchte ich einen Ausschnitt aus der Rede von Wolfgang Cremer zitieren:
    „Was wir wollen ist ein Tarifvertrag, in dem wir die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen klar und gut geregelt. Nicht mehr aber auch nicht weniger!
    Wir wissen dass sie die Vermittlung durch den Landesschlichter bereits abgelehnt haben. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es immer schwer ist, so eine ablehnende Entscheidung zurückzunehmen.
    Darum reichen wir Ihnen ausdrücklich die Hand!
    Wir würden es nicht als ein Zeichen von Schwäche oder als Gesichtsverlust bewerten, wenn sie sich heute dazu entschließen mit uns unter der Regie des Landesschlichters zu Gesprächen zusammen zu kommen.
    Wir würden es als ein Zeichen von Vernunft und innerer Größe bewerten, wenn Sie eine solche Entscheidung treffen und den Weg für die Schlichtung frei machen.
    Ich bin der Meinung, die Beschäftigten, vor allem aber auch die Kinder und ihre Eltern, haben es verdient, dass jetzt Verantwortung und innere Größe gezeigt wird. “ (Quelle: kle-point.de)

    Ich denke, die Geschäftsführung der Lebenshilfe sollte ver.di und die streikenden Kolleg/innen beim Wort und die angebotene Hand annehmen.

    Ich war übrigens bis zum offiziellen Ende der Veranstaltung da…

     
  52. 116. Andreas van Bebber

    Zu den von Bernd Derksen (110) zur Verfügung gestellten und nach der Lektüre der Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses fallen mir da zwei Punkte besonders auf:

    „Der öffentliche Zuschuss ist zweckbestimmt zur Finanzierung der förderfähigen Betriebskosten. Wenn somit – aus welchem Grunde auch immer – Zuschüsse teilweise nicht zur Betriebskostenfinanzierung verwendet werden, stehen sie nicht zur beliebigen Nutzung oder Stärkung des Eigenkapitals des Trägers zur Verfügung. Mittel, die nicht im laufenden Jahr für den Betriebszweck verwendet werden, werden einer zweckgebundenen Rücklage zugeführt. Rücklagenentnahmen in späteren Jahren sind dem ausschließlichen Verwendungszweck der Betriebskostenfinanzierung unterworfen.“
    Das würde dann ja bedeuten, dass im Falle der Abgabe der Trägerschaft diese Rücklagen zurückzuzahlen wären, weil sie dann ja nicht mehr ihrem Verwendungszweck zugeführt werden können.

    „Freiwillige Leistungen (hier: Die Übernahme der Trägeranteile für Elterninitiativen, kommunale Träger und sonstige freie Träger als jährlicher freiwilliger Kreiszuschuss) öffentlicher Stellen können, solange nicht gesetzliche Grenzen berührt werden, von der Erfüllung zusätzlicher Forderungen abhängig gemacht werden. Die Handlungsmöglichkeit, die Trägeranteilsfinanzierung zukünftig von einer derivativen Tarifbindung abhängig zu machen, bedürfte einer eingehenden juristischen Prüfung, erscheint aber formalrechtlich nicht grundsätzlich ausgeschlossen.“
    Auch mit/trotz Blick auf die dananch aufgeführten möglichen Schwierigkeiten würde ich es sehr begrüßen, wenn freiwillige Steuergeschenke von eben solchen Bedingungen abhängig gemacht würden – immerhin geht es dabei auch um die von mir gezahlten Steuern.

     
  53. 115. Meckerer

    Ich finde es doch sehr erschreckend, das die beiden Seiten keine Lösung finden können in Ihrem Tarifkonflikt.
    In ganz Deutschland kommt man immer irgendwie zu einer Einigung, mit der beide Seiten leben können.
    Wir am Niederrhein machen uns zum gespött der ganzen Nation.

    Ich selber kann beide Seiten irgendwie verstehen. Die Erzieherinnen leisten hervorragende Arbeit und geben unseren Kindern den nötigen Startschuss für Schule und weiter. Deshalb haben sie auch eine angemessene Bezahlung verdient.

    Ebenso verstehe ich auch den Geschäftsführer der Lebenshilfe. Er trägt die Verantwortung für die Lebenshilfe und muss auch die Kosten- und Einnahmenseite im Blickfeld haben.

    Das bedeutet aber nicht, das es keine Möglichkeit gibt, sich zu einigen.
    Warum nicht den Lohn der Erzieherinnen auf TVöD anheben, aber schrittweise über 3 oder 4 Jahre.
    Dann würden die Erzieherinnen den TVöD bekommen, und die Lebenshilfe hätte genug Zeit sich darauf schrittweise einzustellen.

    Sehr enttäuscht bin ich von unserem Landrat. Er ist zwar als Landrat zur Neutralität in diesem Konflikt verpflichtet, aber er muß sich wenigstens den Menschen zeigen und Ihnen zuhören. Auch wenn es vielleicht dann nicht einfach wird für ihn. Es ist die Aufgabe eines Politikers, den Menschen zuzuhören auch wenn er sich mal böse Worte anhören muß.
    Er ist für die Menschen da und nicht umgekehrt.
    Das ist schon eine ganz schwache Nummer.

     
  54. 114. Heinz Goertz

    @Heinrich Lamers 111.

    Also, den Sreik abbrechen und weiter machen wie bisher.
    Eine Frage habe ich aber noch: Wo soll dass denn mit den Rücklagen hin führen, die auf dem Rücken der Beschäftigten gehortet werden? Was hat denn die Lebenshilfe noch vor? Da steckt doch mehr hinter.
    Ist auch eine Vermutung Herr Lamers. Aber die Lebenshilfe legt ja die Karten nicht auf den Tisch.

     
  55. 113. Mutter

    Meine Bitte an die Kampfhähne:

    HANDELN SIE WIE NESLON MANDELA es tun würde!

     
  56. 112. Mutter

    „Die Lebenshilfe ist ein sehr angenehmer Arbeitgeber“, „Die (Ver.di) nehmen doch Gehirnwäsche vor“
    „Eltern distanzieren sich“, „Warum immer diese Maximalforderung“? „Was wird aus den Mitarbeitern wenn die Sache schief geht? Die will doch keiner mehr.“ „Organisiert wurde der Streik von ….. während der Arbeitszeit, hierfür wurden sogar die Gruppen (mit behinderten Kindern) verlassen um Telefonate zu führen“. (Auf Namensnennung verzichte ich)
    Den Inhalt der Zitate und noch vieles mehr habe ich aus gestrigen Gesprächen mit Eltern und Mitarbeitern erfahren, die allerdings wie ich die Veranstaltung eher am Rande verfolgten.
    Auch habe ich erfahren, dass die Elterninitiative so nicht kommen kann, weil der Gesetzgeber eine Unterstützung in so großem Rahmen, bei Führung von fünf Kitas, nicht vorsieht. Heute Abend soll eine Initiative für Kranenburg gegründet werden, für die anderen findet eine Infoveranstaltung statt.

    Ein Kind fragte, warum die so einen Lärm machen, wo doch in der Kita immer verboten ist Lärm zu machen? Warum ziehen die sich Mülltüten an? So sehen es Kinderaugen!

    Von rund zweihundert Teilnehmern an der gestrigen Demo wird gesprochen.
    90 Erzieherinnen (wenn sie denn alle da waren), ca. 50 herbeigeeilte Vertreter anderer ver.di Bezirke, ungefähr 10 Politiker, ganz wenige Eltern , einige Beobachter …ob es überhaupt 200 Teilnehmer waren?
    Eine breite Unterstützung sieht anders aus. Aber immerhin.
    Argumente, die nicht wirklich neu waren und schon gar nicht überzeugend. Dafür aber eine überlaute Sirene.
    Selbst Herr Pofalla und Herr Linsen mussten jetzt schon herhalten. Man hätte auch den Herrn aus Berlin nennen können, der allerdings SPD Mann ist, aber auch Steuern hinterzieht. Nicht zu vergessen Frau Schwarzer, die Herren Hoeneß und und und. Aber: was haben all diese Personen im Rahmen dieser Auseinandersetzung zu tun? NIX!

    Ebenso empfand ich die Stimmung als sehr müde.

    Die Solidaritätsgrüsse anderer Ver.di Bezirke hörten sich wie verzweifelte Mutmacher an: weiter so!

    Die Reden der Politiker. Naja, es ist Wahlkampf, da kommt dieser Streik gerade recht.

    Mir kam die ganze Veranstaltung irgendwie seltsam vor. Ein Funke ist in jedem Fall nicht übergesprungen, zu mal viele die Veranstaltung vorzeitig verließen.

    Alles gestern Abend bei der Demo erlebt!

     
  57. 111. Heinrich Lamers

    Ich habe den Eindruck, dass viele der Diskussionsbeiträge auf Vermutungen, Spekulation und Nichtwissen basieren. Man bezieht sich auf Quellen, die z.T. auch auf Spekulationen und Nichtwissen basieren. Und dass, was die Tarifpartner von sich geben, können wir auch nur glauben. Also führen die ganzen Diskussionen zu nichts.

     
  58. 110. Bernd Derksen

    Am Rande der heutigen Demo in Kleve habe ich Streikenden ein paar Fragen gestellt. Ich fand die Antworten ziemlich vernünftig. Und ihr Vorgehen erscheint mir nachvollziehbar.

    Und einige Fragen an die Lebenshilfe-Verantwortlichen zu ihrem Agieren in diesem Tarifkonflikt habe ich schon.
    Mal schauen, was Herr Spreen bei der öffentlichen Sondersitzung des Jugendhilfesausschusses (Montag, 16 Uhr) sagen wird.

    Hier die Stellungnahme der Kreisverwaltung zu Fragen von SPD/Grünen zum Thema:
    http://www.kreis-kleve.de/C12574C7002A515D/html/EDA81B4B507BE8A9C1257C6F0027792C

    @Der Laie
    >wo ist das in den Berichten der Kreisverwaltung nachzulesen>
    z.B. dort

    @Heinz Goertz / Lubra
    Ich denke auch, dass das Tranparent- und Nachvollziehbarmachen der behaupteten finanziellen Problematik für die Lebenshilfe wichtig wäre. Und ich frage mich, warum man dies (bislang) nicht gemacht hat.

     
  59. 109. Heinz Goertz

    Oh je,wenn die Bürger im Kreis wüßten, wo der Kreis noch überall freiwillige Beihilfen leistet, dann würde sich für den Flughafen Weeze eine Direktverbindung zu den Bahamas lohnen.

     
  60. 108. Der Laie

    An anderer Stelle war zu lesen,das neben den 91 % , die Lebenshilfe weitere 9 % vom Kreis als freiwillige Beihilfe
    erhält,wo ist das in den Berichten der Kreisverwaltung nachzulesen,bzw.es muß doch hierüber einen Kreistagsbeschluss geben.

     
  61. 107. Lubra

    Och Mama,

    dann beziffer doch einfach den Verlust bei Einführung des TVöD – und Ruhe ist.

    Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen, das weiß auch Verdi.

    Oder kommt es wohlmöglich nicht zu Verlusten?

    Das wäre dann die Erklärung für das wortreiche Rumgehampel und Geschimpfe auf die Streikenden.

    Nur wer was zu verbergen hat muss ablenken ( von den Zahlen, die die Lebenshilfe sich zu nennen weigert!)

    Bin eigentlich CDU Wähler, aber wenn ich sehe wie die Provinzpolitiker drauf sind lass ich das in Zukunft. Sparen, sparen, sparen und selber die Kohle auf den Bahamas bunkern! Lächerlich.

     
  62. 106. Heinz Goertz

    @RdM 99.

    Im Interesse der vielen Unterstützer und Spender der Lebenshilfe, würde ich vorschlagen, die Karten auf den Tisch. Warum ist die finanzielle Situation so misslich???
    Dann hört das mit der Nachfragerei und den Unterstellungen schlagartig auf. UND, die Lebenshilfe hätte bei den Tarifgesprächen, die besseren Karten.
    Wir leben in einer modernen Demokratie! Transparenz ist heute unabdingbar!

     
  63. 105. pd

    @90
    —————————————————
    Bei allem Verständnis für die missliche Lage der Erzieher/innen der Lebenshilfe, die Lebenshilfe betreibt hauptsächlich andere Einrichtungen. Man kann die Lebenshilfe also nicht nur auf die KiTa’s reduzieren
    Es hat weitreichende Konsequenzen, wenn die Vergütung der Erzieher/innen angepasst wird.
    —————————————————

    Stimmt! es würde sich ein weiterer Skandal anbahnen denn auch alle anderen Beschäftigten würden dann natürlich gleiches geld für gleiche arbeit bekommen also bspw. die Krankenpfleger in den Wohngruppen sürden dann auch nach tarif bezahlt, ich wiederhole: S K A N D A L Ö S !

    ——————————————————————–
    „In meinen Augen sollte der erste Schritt vor dem zweiten gemacht werden. Die Vergütung der Träger für das Personal sollte angeglichen und angemessen gestaltet werden.“
    ——————————————————————–

    Die Lebenshilfe bekommt doch bereits jetzt vom Land die Personalkosten nach TVöD erstattet?! Der 1. Schritt ist also seit Jahren gemacht nur wird das Geld nicht ans Personal weiter gegeben sondern geht in die allgemeine Rücklage oder aufs Bankkonto.

    kleine zwischenfrage: wie läufts beim streik? die lh zahlt keinen lohn mehr sondern die gewerkschaften streikgeld? der kreis erstattet aber immer noch die vollen personalkosten? das würde sich dann ja mal richtig lohnen, würde mich dann nicht wundern wenn sich das interesse an einer einigung in grenzen hält.

    @97 Mutter
    —demonstrieren bei Frau Kraft für eine bessere Ausstattung der Kitas.—
    warum hortet ein gemeinnütziges unternehmen gewinne in millionenhöhe anstatt die für eine bessere ausstattung der kitas zu nehmen? ich spreche von gewinnen, von 2008-2011 laut bundesanzeiger 3.500.000€ GEWINN. Gewinn heißt, rückstellungen für bspw pensionen sind da schon abgerechnet und über das geld kann die geschäftsführung verfügen. warum wird dieses auf bankkonten gehortet anstatt, wie es sich für das kleine g in der GmbH gehört, die kohle für die kinder auszugeben?

    @99
    ————–
    Und von der Seite ver.di habe ich in diesem Konflikt noch nicht die geringste Bereitschaft zu einem Kompromiss feststellen können.
    ————–
    verdi hat 2 mal einen schlichter vorgeschlagen. reaktion der lebenshilfe? die mitarbeiter sind nicht mehr lukrativ genug, alles muß raus.bei solch einem Musterbeispiel an Kompromissbereitschaft sollte man wirklich zuallererst auf verdi rumhacken.

    @101
    —————————————————————
    Die finanziellen Vorraussetzungen bei der Finanzierung der Kitas sind NICHT gleich. Den unterschiedlichen Trägern wird ein unterschiedliche hoher Eigenanteil abverlangt.
    —————————————————————
    jep, kam heute im radio. die kirchen sind so genannte reiche träger, eigenanteil 12%. ist die lebenshilfe als reicher träger eingestuft? kann ich mir nicht vorstellen.

    das sind aber alles nebelkerzen. beide kirchen verfügen über diverse haushalte mit gewaltigen vermögen und auswüchsen.. naja, das fass bischofssitz laß ich jetzt mal.

    viel transparenter ist das gebilde um die lebenshilfe auch nicht gerade. verknüpfungen mit kreis, lkh, haus freudenberg. irgendwelche wertpapiergeschäfte, geschäftsführergehalt wird nicht veröffentlicht sondern man verschanzt sich da hinter paragraphen…
    und in den aufsichtsräten die üblichen verdächtigen. was war auf einem plakat zu lesen 52 „ämter“ allein herr spreen? alles ehrenamt?

    geld ist jedenfalls reichlich und genug da nur wohin verschwindet es?

    für die ausführliche bilanz der lebenshilfe stelle ich mich gerne zur verfügung, email kann herr daute weiter geben und für die sparvorschläge die ich dann erarbeite nehme ich auch garantiert kein honorar :-)P

     
  64. 104. Andreas van Bebber

    @Mutter
    Die von Ihnen verbreiteten Informationen sind aber doch auch nicht unbedingt immer so sachlich richtig und zutreffend – zugestehen würde ich Ihnen, dass Sie es subtiler und geschickter anstellen.
    Zum Thema unterschiedlicher Trägeranteile (101)- da ist es durchaus zutreffend, dass diese unterschiedlich sind und die Kirchen (aktuell die Ev.) dies kritisieren. Vollständig wäre es aus der von Ihnen angeführten Quelle derart darzustellen, dass die Kirchen einen Trägeranteil von 12% und sonstige freie Träger (wie die Lebenshilfe) einen Trägeranteil von 9% aufzubringen haben. Wohlfeil ist die daran geäußerte Kritik immer dann, wenn Kommunen diese Trägeranteile als freiwilligen Zuschuss auch übernehmen (wie dies der Kreis Kleve handhabt, weiß ich gerade nicht – es findet sich bestimmt jemand, der das im Kreishaushalt recherchieren kann oder weiß).
    Aus der von Ihnen angeführten Quelle wäre auch zu entnehmen, dass bei einer Kommunalen Einrichtung ein Trägeranteil von 21% sowie der Kommunalzuschuss von 30% aufzubringen ist – bei der Einrichtung eines freien Trägers (wie der Lebenshilfe) beträgt der Kommunalzuschuss 36%, was sich selbst bei freiwilliger Übernahme des Trägeranteils immer noch als kommunales Sparprogramm rechnet.
    Möglicherweise erklären sich damit auch die eher geringen Bestrebungen der von Ihnen genannten Fraktionen zur Übernahme der Kitas in die kommunale Trägerschaft.
    Und nur, damit ich auf dem gleichen Informationsstand wie Sie bin: wo haben Sie denn von ver.di gelesen, dass die 600.000 € Jahresüberschuss ausschließlich aus dem Kitabereich kommen?
    Ich habe auch nichts gegen zweckgebundene Rücklagen für neue Einrichtungen – aber doch nicht aus Sparprogrammen bei der Entlohnung von Beschäftigten. Dafür sammelt ein gemeinnütziger Träger doch zum Beispiel auch Spenden – und theoretisch könnten dies motivierte und engagierte, ihrem Arbeitgeber loyal verbundene Beschäftigte ja sogar auch, freiwillig und nach ihrer Entlohnung.
    Und zu Ihrer Frage nach den nicht organisierten Flächenstreiks (97):
    Anders als z.B. in Frankreich sind Flächen-/Generallstreiks bei uns nicht vorgesehen – es wird schon mehr als schwierig/recht bedenklich bis unhaltbar bei Unterstützungsstreiks.
    Ein Streik wird bei uns von den jeweilig im zu bestreikenden Betrieb gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten beschlossen. Damit ist dann schon bereits die benachbarte Kita der Lebenshilfe Gelderland in Weeze aus der Streiknummer raus, geschweige denn die übrigen Lebenshilfe-Kitas im Land. Und warum sollten andere Träger, die wie z.B. die AWO (nach eigenem Arbeitskampf) einen Tarifvertrag mit ver.di geschlossen haben jetzt in diesen Arbeitskampf bei der Lebenshilfe hineingezogen werden bzw. sich hineinziehen lassen?
    Abschließend wäre ich dafür, dass immer da, wo zur Finanzierung (nahezu) vollständig öffentliche Mittel (also auch meine Steuern und Sozialabgaben) eingesetzt werden, die öffentliche Hand darauf zu achten hat, dass ein einheitliches Tariflohnniveau eingehalten wird. Dann findet der Wettbewerb zwischen den Trägern und Einrichtungen aufgrund von Qualität und Konzeption des Angebotes und nicht aufgrund von Lohnunterschieden statt. Ich möchte einfach nicht, dass auch aus meinen Steuern unangemessene Löhne bezahlt werden.
    Und ein Träger, den das nicht interessiert, der soll dann halt auch keine öffentlichen Mittel bekommen.

     
  65. 103. staunender

    Was mich am meisten erschreckt an dieser ganzen Geschichte ist, wie gering hier die Wertschätzung der Kinder ist. Es geht nur um Kosten und Ausfallrisiken. Mir wird durch diesen Fall erst richtig klar wie kinderfeindlich unsere deutsche Gesellschaft doch ist. Marktwirtschaft und Profite sind hier anscheinend maßgebend.
    Ich möchte hier nicht den Schuldigen bei Gewerkschaft oder der Lebenshilfe allein suchen. Vielmehr ist es unsere Politik und unsere gesellschaftliche Einstellung, die dringendst eine Verhaltensänderung an den Tag legen sollte.

    Kinderbetreuung darf ruhig kosten und ich zumindest bin gerne bereit mit meinen Steuergeldern dazu beizutragen.

     
  66. 102. rd

    @Mutter Not my business. Natürlich war die Bekanntgabe einer solchen Entscheidung in einer derartigen Situation brachial – diplomatisch sieht jedenfalls anders aus.

     
  67. 101. Mutter

    @rd
    Die finanziellen Vorraussetzungen bei der Finanzierung der Kitas sind NICHT gleich. Den unterschiedlichen Trägern wird ein unterschiedliche hoher Eigenanteil abverlangt. Nachzulesen in den Veröffentlichungen des Landes NRW.
    Die evangelische Kirche ist nicht mehr bereit diese unterschiedlich Höhe Unterstützung hinzunehmen und überlegt ihre Trägerschaft für jede dritte Kita aufzugeben.
    Die öffentliche Hand bemüht sich rädlich Trägerschaften abzugeben. Von den im Kreistag vertretenen Parteien hat sich nur die SPD für die Übernahme der Kitas durch den Kreis ausgesprochen. Alle anderen Parteien bevorzugen andere Träger. Die Kosten und vor allem die Ausfallrisiken will auch der Kreis nicht tragen.
    Sie prangern das Verhalten der Lebenshilfe als brachial an. Warum denn das? Ist ihnen jetzt der Gegner abhanden gekommen? Die Lebenshilfe ist doch ehrlich und macht den Weg frei für Investoren, die es besser können….sie zum Beispiel. Steigen sie doch als Träger ein, immerhin sind jährliche Überschüsse von sage und schreibe 600.000 zu erwarten, die können sie dann an zu gleichen Teilen an die Mitarbeiter verteilen.

     
  68. 100. rd

    @RdM Ich habe diese Fragen gestellt. Es erfolgte keine Antwort. Meines Erachtens lässt sich die gesamte Diskussion bisher so zusammenfassen: Angesichts gleicher finanzieller Ausgangsbedingungen gegenüber kommunalen/kirchlichen Kitas erscheint der Wunsch nach gleicher Bezahlung berechtigt (war ja vor Jahren auch schon mal so). Wenn nun die Lebenshilfe sagt, diese Angleichung könne sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht vornehmen, wäre es ein Gebot der Fairness, wenn diese offengelegt werden würden. Unabhängig davon wäre es interessant zu erfahren, warum genau dieses Vermögen angehäuft wurde (da man als gemeinnützig agiert), hat in gewisser Weise auch die Öffentlichkeit einen Auskunftsanspruch. Und viertens hat der am vergangenen Freitag verkündete Entschluss der Lebenshilfe, die Kitas zu schließen bzw. abzustoßen, eine Brachialität, die m. E. den Verantwortlichen nicht gut zu Gesicht steht.

     
  69. 99. RdM

    Sehr geehrter Herr Goertz,

    mit welcher Aussage habe ich Ihrer Meinung nach den Herren Spreen und Emmers die Verantwortung abgesprochen? Ich weise allerdings an dieser Stelle noch mal ausdrücklich darauf hin, dass auch ver.di sowie die streikenden Erzieher/innen eine ebenso große Verantwortung haben. Es gibt immer zwei Seiten in einem Konflikt. Und von der Seite ver.di habe ich in diesem Konflikt noch nicht die geringste Bereitschaft zu einem Kompromiss feststellen können.

    Wer hindert Sie daran Ihre Fragen zur Höhe der Rücklagen an offizieller Stelle anzubringen? Wer hindert Sie daran, sich das Fachwissen anzueignen, damit SIE erklären können wo die Rücklagen herkommen und wie diese zukünftig verwendet werden sollen? Worüber echauffieren Sie sich? Über die Höhe der Rücklagen, was ohne bilanziellen Zusammenhang völlig sinnfrei ist, oder über Ihr Unwissen diesbezüglich? Nutzen Sie doch die Ihnen offen stehenden Möglichkeiten, wenn sich bei Ihnen Fragen ergeben. Wenn Sie alle Fakten kennen, können Sie sich guten Gewissens empören.

    Desweiteren reduzieren Sie erneut die gesamte Einrichtung der Lebenshilfe auf die KiTa’s. Die Vergütung durch das Land erfolgt anhand der belegten Kindergartenplätze, und nicht anhand des vorhandenen Personals. Dieser Vergütung ist ein Personalschlüssel unterstellt. Wissen Sie, ob dieser bei der Lebenshilfe nicht sogar überschritten ist? Auch hier unterstelle ich Ihnen, dass Ihnen schlicht und ergreifend die Fakten fehlen. Sie greifen Aussagen völlig zusammenhanglos auf und machen sich Ihren Reim darauf. In meinen Augen ein bisschen zu kurz gesprungen.

    Zu guter Letzt möchte ich Sie noch bitten, mir zu erklären wie Sie sich die Verschachtelungen vorstellen und vor allem, wie sich dadurch die Sozialabgaben in die Höhe treiben lassen. Welchen Zweck sollte das bitte haben, und welchen Vorteil hätte die Lebenshilfe davon? Und wenn ihnen das gelungen ist, erläutern Sie mir doch bitte noch, was dann Ihrer Meinung nach daran ungesetzlich wäre.

    @B.R.:

    Kennen Sie den Mietvertrag? Dieser würde mich auch interessieren? Woher haben Sie Ihre Informationen? Oder ist alles nur Spekulation Ihrerseits?

     
  70. 98. MvonA

    Also wenn ich mir die Steigerungen hier mal so angucke: http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/b/
    3,5%+1,4%+1,4% = 6,3% und das mit diesen Aussagen vergleiche: http://www.kle-point.de/aktuell/neuigkeiten/eintrag.php?eintrag_id=110956
    dann muss ich sagen, dass zumindest aus kaufmännischer Sicht es keinen Sinn macht. Da gefährdet man mittelfristig doch auch die anderen Arbeitsplätze.
    Und zu 95: Ich finde das ist sehr viel Geld! Wesentlich mehr als so manch ein anderer vollzeitarbeitender Mensch mit ein bisschen Berufserfahrung verdient. Man sollte das auch mal im Verhältnis sehen, wir sind hier am Niederrhein. Nicht im Kölner Zenrum. Und 2365 Euro als Einstiegsgehalt? Meine Güte, das hätte ich mir nur erträumen können. Aber gut, die Maßstäbe scheinen da dann doch verschieden zu sein…

     
  71. 97. Mutter

    @van Bebber
    Da liegen wir auf einer Linie: alle Beteiligten und interessierten Bürger gehen nach Düsseldorf und demonstrieren bei Frau Kraft für eine bessere Ausstattung der Kitas. Wir alle bringen auch die Bereitschaft mit, die Mehrkosten in Form von höheren Steuern zu tragen. Wenn sie das Zustandebringen, ziehe ich vor ihnen meinen Hut!

    Ich halte es aber für den vollkommen falschen Weg, sich aus taktischen Gründen ein Unternehmen der freien Wohlfahrtspflege herauszupicken und beispielhaft zu bestreiken. Im Rahmen des Streites werden dann auch noch gezielt falsche Informationen gestreut, wie es Verdi heute wieder getan hat in seinem Aufruf zur Demonstration am 6.2.
    Warum organisiert Ver.di denn keinen Flächenstreik?
    Der Grund ist klar: die viel zu hohen Kosten. Also bestreikt man gezielt kleine Unternehmen, die Strategie ist bekannt von den Metallern.
    Auch ist einfach verwerflich die zweckgebundenen Rücklagen als Argument für Gehaltssteigerungen ein zusetzen. Jeder weiß, dass dieses Rücklagen dem Aufbau neuer Wohnstätten dienen, und dafür aufgebaut wurden. Auch ist es falsch so zu tun, das die jährlichen Überschüsse allein durch die Kitas erwirtschaftet wurden, gerade wo überall zu lesen ist, dass ganz unterschiedliche Träger die gleichen wirtschaftlichen Probleme haben.
    Auch halte ich es für höchst fragwürdig, ob die derzeit verfahrene Situation es rechtfertig, Menschen zu diffamieren. Beleidigungen, Drohungen, Diffamierungen führen leicht zu unkontrollierbaren Handlungen gegenüber den Betroffenen.
    Kein Mensch hat im Rahmen dieser Auseinandersetzung die Streikenden derart persönlich diffamiert wie es gegenüber dem Geschäftsführer Emmers und Herrn Spreen geschehen ist. Interessant, dass die verbleibenden Namen der entscheidenden Gesellschafter bisher nicht an der Pranger gestellt wurden.
    Hier fehlt mir nach wie vor Fairness.

    Die Elterninitiative ist wunderbar. Hier übernehmen Bürger Verantwortung. Wenn alle Äußerungen und Behauptungen stimmen, mit denen die Einführung des TVöD begründet wird, ist es vollkommen risikolos. Immerhin erwirtschaften die Kitas ja laut Ver.di Überschüsse!
    Wenn dass so nicht stimmt, darf auch die Lebenshilfe nicht derart angegangen werden. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

     
  72. 96. Andreas van Bebber

    @Mutter (92.)
    Darum betrachte ich die Entwicklung hin zu einer neuerlichen Elterinitiative auch mit einer gewissen Skepsis.
    Und wie bereits geschrieben (88.), wäre ich dringend dafür, dass sich Gewerkschaften und Träger (Arbeitgeber) gemeinsam für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kitas sowie die Verbesserung der Struktur der Kita-Finanzierung einsetzen würden. Und eigentlich müsste man dabei dann auch die Kommunen auf seiner Seite haben. Solange aber die Probleme nur nach „unten“ weiter durchgereicht werden, wird es dazu wohl nicht kommen. Und an irgendeiner Stelle ist mit dem Durchreichen halt Schluss: Ich denke nicht, dass sich mein Vermieter / Energieversorger davon überzeugen ließe, dass ich seine Rechnung nicht vollständig bezahle, weil mein Arbeitgeber mir wegen seiner hohen Kosten möglicherweise weniger bezahlen würde.
    Die Spirale nach unten, die viele Träger seit Jahren mitgemacht haben, führt nebenbei ja auch dazu, dass von geringen Löhnen auch geringere Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden – die dann geringeren zur Verfügung stehenden Mittel führen dann zu weiteren Kürzungen…

     
  73. 95. laloba

    Nach dem TVÖD würden die Erzieherinnen in Stufe 4 (also mit einiger Berufserfahrung) um die 2800 Euro bekommen. Ist das ein Luxuslohn für einen Job, der großen persönlichen Einsatz verlangt?

     
  74. 94. MvonA

    Also wenn ich Arbeitgeber wäre und meine Angestellten würden mir so die Pistole auf die Brust setzten, tja, wie würde ich da wohl reagieren, das sollte sich jeder mal überlegen.
    Meiner Meinung nach hat ver.di das verbockt, TVöD und sonst nix zu fordern, Angebote der Lebenshilfe mit einem „Nein“ abzuschmettern, würde ich nicht als Verhandlung bezeichnen. Hat eher was von dem kleinen Kind, das an der Kasse steht und die ganze Zeit „ich will aber, ich will aber“ schreit.

    Ich hoffe nur, dass die Sache für ALLE Beteiligten gut ausgeht.

     
  75. 93. B.R.

    Scheint ja eine sehr interessante Konstellation zu sein:
    Eine gemeinnützige GmbH, die Millionen auf dem Bankkonto gebunkert hat,
    mietet zu überhöhten Marktpreisen Räume an von einer nicht gemeinnützigen
    GmbH.

     
  76. 92. mutter

    @ van Bebber
    gerne glaube ich Ihnen, dass sie sich nicht mit den unhaltbaren Äußerungen identifizieren.

    Für alle Interessierten empfehle ich folgendes zu lesen (leider kann ich den link nicht kopieren):

    Kita-Finanzierungssystem Nordrhein-Westfalen (Stand 2009)
    sozialearbeit.verdi.de/…/Kita-Finanzierungssystem-Nordrhein-Westfalen-…‎
    1. Randdaten von Nordrhein-Westfalen. 2. Zahlen zur Kindertagesbetreuung. 3. Das KiBiz – neues Finanzierungssystem. 4. Auswirkungen des Systems auf …

    Eine sehr interessante Information über die Art und Weise der Finanzierung von Kitas in NRW.
    Die Auswirkungen des KiBiz auf alle Beteiligten werden sehr schön beschrieben. Auch wird deutlich wo und welche Schwierigkeiten kommen werden. Ver.di sieht im übrigen auch Finanzierungsschwierigkeiten auf Träger, vor allem kleine Träger zukommen.

     
  77. 91. Heinz Goertz

    @Mutter 85. @RDM 89.

    Darf man fragen, was Sie treibt, die Herren Emmers, Spreen(Suirick), … usw. aus der Verantwortung zu reden. Tatsache ist, dass die Lebenshilfe erhebliche Rücklagen gebildet hat. Es ist die Rede von ca 11 Millionen. Wo kommt das Geld her? Das Land NRW trägt die Gehälter zu 100% nach TVöD, zahlt ihren Mitarbeitern aber weniger aus!
    Leben wir im Zeitalter des Absolutismus? Welche Verschachtelungen der verschiedenen Gesellschaften, hat sich der Kreis und die Lebenshilfe einfallen lassen um die Sozialabgaben in die Höhe zu treiben. Ich KÖNNTE mir vorstellen, dass soetwas auch justiziabel ist.
    Und RDM, wer würdigt hier irgendeine Arbeit herab?

     
  78. 90. RdM

    Ein Hilferuf an alle Weltverschwörungstheoretiker:

    Bitte helfen sie mir. Ich verstehe einfach nicht, wie Herr Spreen das geschafft hat. Wie konnte er es schaffen vor seiner Zeit als Landrat des Kreises Kleve einen Mietvertrag mit zwei dem Kreis Kleve zuzuordnenden Gesellschaften schließen, ohne dass das jemand gemerkt hat?!?

    Herr Spreen ist seit zehn Jahren Landrat. Der Mietvertrag läuft allerdings angeblich schon 16 Jahre. Merken se was???

    Die Erzieher/innen der Lebenshilfe haben innerhalb weniger Jahre Millionen an liquiden Mitteln und Rücklagen erwirtschaftet. Wieso mangelt es in Deutschland an KiTa-Plätzen? Merken se was???

    Bei allem Verständnis für die missliche Lage der Erzieher/innen der Lebenshilfe, die Lebenshilfe betreibt hauptsächlich andere Einrichtungen. Man kann die Lebenshilfe also nicht nur auf die KiTa’s reduzieren. Mutter scheint mir eine der wenigen hier zu sein, die das begriffen haben. Es hat weitreichende Konsequenzen, wenn die Vergütung der Erzieher/innen angepasst wird. In meinen Augen sollte der erste Schritt vor dem zweiten gemacht werden. Die Vergütung der Träger für das Personal sollte angeglichen und angemessen gestaltet werden. Nur dann könnte die Lebenshilfe ALLEN Mitarbeitern eine Vergütung nach TVöD bezahlen. Seien sie sich dann aber bitte der Konsequenz bewusst: steigende Sozialabgaben. Ich hätte da keine Bedenken, meiner Wertschätzung für die Pflegeberufe würde das entsprechen.

    @pd:

    Ihr Gesicht möchte ich sehen, wenn die Verwaltung Ihres Arbeitgebers/Kunden/Geldgebers in der Woche streikt, in der Sie auf Ihre Vergütung warten… Was maßen Sie sich eigentlich an, die Arbeit von Menschen in derartiger Weise herabzuwürdigen.

     
  79. 89. mutter

    @van Bebber:
    „diese denke gehört ausgelöscht, wenn nötig mit der peitsche. peitsche natürlich im sinne von argumentation und streik.”
    „ausgelöscht“ und „Peitsche“….Ausdrücke der Gewalt, in Deutschland will man schon mal leicht „auslöschen“, das hat Tradition.
    Toleranz gegenüber anders Denkenden ist leider noch nie unsere Stärke gewesen.
    Es gibt immer Grenzen des Anstandes. Nichts tun ist auch eine Form der Unterstützung!
    Genau davon leben die Extremen in unserem Lande: rechts wie links!
    Im übrigen sind es die Bilder, die in Köpfen bleiben. Genau aus diesem Grund so sehr beliebt in der Anwendung. Und welches Bild glauben Sie bleibt im Kopf!

    Wenn ich die Art der hiesigen Diskussion auf den Konflikt zwischen Mitarbeitern und Leitung der Kitas übertrage, ist gut nachvollziehbar, warum keine Bewegung zwischen die Parteien kommt.
    Vielleicht wäre es ja ganz sinnvoll, wenn alle Nichtbetroffenen, Außenstehenden sich zurückziehen und das Feld den eigentlichen Hauptakteuren überlassen.

     
  80. 88. Andreas van Bebber

    @84. Heinrich Lamers
    ver.di sind in diesem Fall ja die organisierten Mitglieder und damit könnte sowohl deren Anzahl als auch die bereits angesprochene sich von den Finanzierungsgrundlagen der anderen Lebenshilfegeschäftsfelder unterscheidende Finanzierung der Kitas ein Grund sein.

    @87 Heinrich Lamers
    Jeder setzt seine Schwerpunkte halt anders.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/trotz-finanznot-fuer-kitas-ist-ausreichend-geld-da-aid-1.3987417

    Darüber hinaus wäre ich ja sehr dafür, wenn sich Gewerkschaften und Träger (Arbeitgeber) gemeinsam für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kitas einsetzen würden. Und auch an der Struktur der Kita-Finanzierung gäbe es durchaus einiges zu verbessern.

     
  81. 87. Heinrich Lamers

    Noch mal was zum Nachdenken:

    http://www1.wdr.de/themen/politik/kibizkirchen100.html

     
  82. 86. Andreas van Bebber

    @Mutter
    Stimmt, zu dem von Ihnen angeführten und einigen anderen (mehr oder weniger ausfallenden und unangemessenen) Zitaten habe ich mich nicht geäußert, weil es mir ja eigentlich um die Sache und die inhaltliche Auseinandersetzung damit ging. Es ist übrigens auch weder mein Stil der Auseinandersetzung, noch sollte zwangsläufig schlussgefolgert werden, dass ich alles, gegen das ich mich nicht ausdrücklich ausspreche und von dem ich mich distanziere damit dann wohl teile und für gut und richtig befinde.
    Wo Sie es aber schon ansprechen, erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass bei vollständigem Zitat (und damit ist es immer noch nicht mein Stil), der Angriff auf Ihre Person ja deutlich relativiert wird. (71. pd) „diese denke gehört ausgelöscht, wenn nötig mit der peitsche. peitsche natürlich im sinne von argumentation und streik.“
    Und ich finde es sowohl für die eigentlich notwendige sachliche und inhaltliche Auseinandersetzung als auch im Sinne der von Ihnen auch geforderten Umgangsformen sehr schade, jetzt schon zum zweiten Mal über unvollständige und damit sinnverändernde Zitate zu stolpern…

     
  83. 85. mutter

    @Herr Goertz
    Falls Herr Goertz seine Bemerkung Nummer 81 an mich gerichtet haben sollte:
    Herr Goertz, ich werde Ihnen mit Vergnügen jeden Tag in diesem Blog darüber berichten, ob ich ein Schreiben von Herrn Hessling bekommen habe.
    Ich bin mir zu hundert, nein zu tausend Prozent sicher, dass in meinem Briefkasten niemals ein solcher Brief ankommen wird! Auch werde ich einen solchen Brief niemals in den Händen halten, geschweige denn lesen müssen.
    Gespannt wede ich aber diesen Prozess, sollte er denn zustande kommen, verfolgen.

    @pd:
    ein Beispiel für die Vorgehensweise des hervorragenden Kaufmanns Zevens hat sich beim Bau des neuen Hotels Kleve gezeigt. Der Bau wurde mal lockere 1,30m höher als genehmigt. Kein Problem. Sie haben vollkommen Recht: Herr Zevens redet nicht viel, er baut einfach! Sie feiern ihn.
    Kein Problem auch, das der Klever Kaufmann Zevens mit einem Schweizer Nummernschild durch Kleve fährt…warum nur?
    Sie feiern ihn.
    Herr Zevens hat sich aber tatsächlich sehr stark sozial in Kleve engagiert!

    @ B.R.
    Welche Probleme haben sie eigentlich mit den Einrichtungen Haus Freudenberg und Lebenshilfe gGmbH? Wollen Sie die Einrichtungen zerstören? Oder wollen Sie die Verantwortlichen zerstören? Oder am besten gleich alles zerstören?
    Menschen die eine andere Meinung vertreten als sie, gehören zerstört….anders denkende Frauen gehören ausgepeitscht! Das ist ja wie im Mittelalter. 🙂
    Welches Ziel verfolgen Sie, wenn sie die Geschäftsführung, die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder als geldgeil darstellen, und diesem Personenkreis -MIT IHREN HALTLOSEN BEHAUPTUNGEN – unterstellen sich hunderttausende an Sitzungsgeldern einzustreichen?
    Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass viele Äußerungen hier ein ganz anders Ziel verfolgen als die Erhöhung von Tarifen.

    SCHADE UM DAS EHRLICHE ANLIEGEN DER STREIKENDEN!

     
  84. 84. Heinrich Lamers

    Irgendwie wächst bei mir der Eindruck, dass viele Beiträge hier einerseits nur auf Vermutungen und Nichtwissen und anderseits auf den Ver.di-Pressemitteilungen basieren.

    Aber ich habe noch eine Frage zum Arbeitskampf: warum hat Ver.di eigentlich nur die KiTas und innerhalb dieser ausgewählten Gruppe auch nur das Erziehungspersonal für den Kampf ausgesucht? Doch bestimmt nicht nur aus den niderfigen Bewebg

     
  85. 83. B.R.

    @ 77 der laie )

    Ach so ist das mit den ganzen Verpflechtungen zwischen der Lebenshilfe und haus Freudenberg und dem Kreis.
    Hatte ich mir schon gedacht,
    dass in den konzernähnlichen Strukturen, Gelder verschoben werden,
    so dass kein Aussenstehender noch im entferntesten erraten kann,
    wo nun welche Gewinne entstehen, und wo welche verluste gemacht werden.

    Aber trotzdem ist Haus Freudenberg keine gemeinnützige gmbH.

    Ich habe Herrn Thönnissen vor Jahren mal gefragt,
    wieviel % Anteile die Lebenshilfe denn jetzt an Haus Freudenberg hält.
    Schwupps hat der sich umgedreht, und weg war der.

    Kam mir alles ein bisschen seltsam vor; das sind ja öffentliche Zahlen.
    Wollte einfach nur wissen, ob die Zahlen , die ich im Kopf hatte, noch aktuell waren;
    oder ob sich in der Zwischenzeit irgendwelche Veränderungen ergeben hatten.

     
  86. 82. Heinz Goertz

    Die Messer sind gewetzt.

    http://www.lokalkompass.de/kleve/politik/erzieherinnenstreik-jetzt-ist-rechtsanwalt-hessling-am-zug-d396719.html/action/posted/1/#comment1255597

     
  87. 81. Heinz Goertz

    Sehr geehrter Herr Mutter,

    ich hatte ja schon geschrieben, dass die Drohung mit den KiTa-Schließungen justiziabel ist. Offensichtlich haben Sie, trotz anderslautender Beteuerung Ihrerseits, in Ihrem Studium von Sozial- und Tarifrecht nicht viel mit bekommen.
    Sie werden in kürze Post von Herrn Rechtsanwalt Hesseling bekommen, dann sehen wir weiter. Jetzt haben Sie den Salat!
    In der Presse wurde berichtet, dass das Land NRW, Ihre Personalkosten zu 100% nach TVöD erstattet, warum zahlen Sie das Geld Ihren Mitarbeitern nur gekürzt aus? Stammen daher die hohen Rücklagen von ca.10 Millionen?

     
  88. 80. pd

    @75

    „Und an alle die Diplom-Betriebswirte hier: Wenn eine KiTa doch so ein Profit-Center ist, warum betreibt Ihr dann die KiTa´s der Lebenshilfe nicht auf eigenes Risiko weiter? Warum betreibt Mom Zevens, der “Raffzahn” wohl keine KiTa´s?“

    Mom Zevens ist eine hervorragender Kaufmann der nicht redet sondern bewegt. Nicht zu vergleichen mit halböffentlichen Unternehmen die steuerfinanziert und steuerprivilegiert gesamtgesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen und dabei ihre oberen doch ganz gut versorgen, Stichwort 300.000 für einen Sparkassen Chef, Sitzungsgelder, mit Sicherheit auch ein 6-stelliger Betrag für den Geschäftsführer der Lebenshilfe.

    Das dieses für solche gGmbHs, Stadtwerke, Sparkassen etc. mit Ihren Netzwerken und Klüngeleien auch noch überaus lukrativ ist kann man in Bilanzen nachlesen, da reicht es verstehend lesen zu können, ein Diplom ist da gar nicht nötig.

    Zweifelhafte Hausverträge sind natürlich ein Skandal, zeigen aber schön wie wichtig die hier von einigen so gescholtenen Gewerkschaften sind. Die sind bei diesen Privatunternehmen, um nicht Sozialschmarotzer zu sagen, nämlich in der Regel nicht stark vertreten. Will heißen das Personal ist nicht in der Gewerkschaft und eine Interessenvertretung, die mit dem AG auf Augenhöhe verhandeln kann, gibt es nicht. Ähnlich ist es übrigens bei den kirchlichen Trägern. Obwohl ev. wie kath. Kirche regelmäßig ihre Arbeitsprozesse verlieren gibt es leider noch kein Grundsatzurteil welches diese nie zeitgemäße Bevorzugung der Kirchen welche den Mitarbeitern bspw. kein Streikrecht einräumt, beendet.

    Traurig ist, dass sich in Summe fast alle einig sein werden, nämlich dass Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen und sonstige Pflegeberufe eigentlich viel mehr wertgeschätzt gehören. Das verfluchte Geld rückt aber wieder alles in den Hintergrund, als wenns nichts wichtigeres gibt. Gier frißt Hirn.

    Meine Generation wird (hoffentlich) ein Umdenken erleben. Wird ein Vierteljahrhundert dauern aber dann … 🙂

    @ Mutter

    Den anderen die Nächstenliebe absprechen, selbst aber Diskussionskultur fordern? Bitte bei sich selber anfangen dann schallt es auch anders aus dem Wald zurück.

     
  89. 79. mutter

    @ van Bebber:
    nur zu gerne würde ich mit ihnen „öffentlich“ diskutieren.
    Aber leider habe ich als Frau immer wieder erfahren müssen, wie und in welchem Ton mit Frauen umgegangen wird. Zuletzt hier in diesem Forum:
    „diese denke gehört ausgelöscht, wenn nötig mit der peitsche.“
    Das oben stehende Zitat stammt hier aus diesem Forum, gerichtet an meine Adresse. Zu diesem Bild sagen sie leider nichts, gehört wahrscheinlich zum respektvollen Umgang.
    Das die Segnungen des Internets oft keine sind, darin stimme ich zu 100% mit Ihnen überein.

     
  90. 78. Jeckes Moers

    @Meiner Einer, vl. aus dem gleichen Grund, warum „Mom“ auch keine Flughäfen finanziert?

     
  91. 77. Der Laie

    @75 Meiner Einer
    Übernehme sofort die Trägerschaft, wenn sie dafür sorgen, das auch mir die 100 % ige Kostenerstattung durch den Kreis vertraglich garantiert wird.
    Warum tritt Haus Freudenberg als Vermieter auf und betreibt die Kitas nicht selber.
    Warum mietet sich die Lebenshilfe, nach eigenen Aussagen,zu überteuerten Konditionen langfristig ein.
    Liegt es daran, dass der Kreis neben den üblichen Konditionen freiwillig 9 % Betriebskostenhilfe beisteuert.
    Die Lebenshilfe ist ein Dienstleistungs Unternehmen und übernimmt bei der Betreuung behinderter Menschen
    staatliche Aufgaben,dafür erhält das Unternehmen garantierte Aufwandentschädigungen und Kostenerstattungen in einer Größenordnung die so bemessen sind, das Rücklagen in Millionenhöhe erwirtschaftet werden können.
    Das bei Herrn Spreen ein Interssenkonflikt vorliegt, dürfte doch wohl zu offensichtlich sein,als Chef der Kreisverwaltung tritt er als Auftraggeber auf, als Gesellschfter von Haus Freudenberg als Vermieter der Immobilien, als Aufsichtratsvorsitzender der Lebenshilfe als Vertreter des Auftragnehmers.
    Wer wird hier zu wessen Lasten bevorzugt oder übervorteilt.
    Wenn die Mieteinnahmen bei Haus Freudenberg ausfallen,wer denken sie wird die Mindereinnahmen kompensieren dürfen,doch wohl kein anderer als alle Bürger im Kreis Kleve durch Erhöhung der Kreisumlagen,
    bei den Gemeinden.
    Warum derartige verschachtelte Konstruktionen gewählt werden müssen,damit zwei Gemeinnützige GmbH
    Hüllen mit Steuergeldern gefüttert werden Können,wird wohl öffentlich keiner begründen oder ist es der Wettbewerb zwischen Kreis und LVR wer der bessere Heilpädagoge ist.

     
  92. 76. Andreas van Bebber

    @ Meiner Einer:
    Mit den Arbeitsbedingungen in anderen Bereichen sozialer und pflegerischer Arbeit können wir uns dann ja beschäftigen, wenn wir mit den aktuell gerade im Fokus stehenden Erzieherinnen der Lebenshilfe durch sind – möglicherweise ist das auch ein Grund, warum es dazu gerade keinen Aufschrei gibt. Und bezogen auf das dann von Ihnen hauptsächlich in der zweiten Hälfte verbreitete Halbwissen spare ich mir mal jede Besserwisserei.

    @Mutter:
    (72.) „Man(n) muss halt nur lesen wollen und können…oder beides.“ – ist das Ihre Vorstellung von respektvollem Umgang…?
    (72.) „Wer von Ihnen kann sich überhaupt ein Bild von mir machen? KEINER“ – Stimmt, eine der eher zweifelhaften Segnungen des Internets ist es, dass dort anonym Meinungen und Informationen verbreitet werden können und so verstehe ich dann auch Ihre Aussage (72.) „Im Zeitalter des Internets gibt es kaum noch Geheimnisse, […]“.
    Darüber hinaus hätte ich dann schon Lust, mich sachlich und inhaltlich mit Ihnen und Ihrer Meinung auseinander zu setzen.

     
  93. 75. Meiner Einer

    Irgendwie schon interessant die Diskussion hier. Viel Halbwissen, noch mehr Gerüchte und ganz viel Besserwisserei.

    Fakt ist, dass die Lebenshilfe nicht nach TVöD bezahlt. Ok. Dies ist in den meisten Kindergärten so, die von „Privat“ geführt werden, also ausserhalb von Kommunen und Kirchen. Im übrigen auch in nahezu allen privaten Pflegeheimen im Kreis Kleve.

    Allerdings nagen die Mitarbeiter der Lebenshilfe auch nicht gerade am Hungertuch. Es wird Weihnachtsgeld gezahlt (in den letzten Jahren immer mindestens 80% eines Monatsgehaltes), vL, es gibt 30 Tage Urlaub, betriebliche Altersvorsorge zu 2/3 vom Arbeitgeber finanziert, usw. Nicht zu vergessen, das Gehalt kommt pünktlich zum 15. eines Monates.

    Das sollte man nicht vergessen. Es wird hier so getan, als wenn die Erzieherinnen tagtäglich nichts zu essen kaufen könnten. Dasist sicherlich falsch. Ich kenne auch Altenheimbetreiber, die zahlen für Vollzeitstellen an Pflegekräften 1800,00 Euro brutto im Monat. In Kleve. Steuerfreie Zuschläge werden grundsätzlich in Freizeit vergütet. Weihnachtsgeld? Teufelszeug! Wo ist da euer Aufschrei? Und diese Betreiber werben dann in Stellenanzeigen mit Ihrem achso tollen „Haustarifvertrag“.

    Bei vielen ist der Protest doch nur deshalb so laut, weil sie gerade nicht wohin wissen mit ihren Kindern. Sobald diese irgendwann in der Schule angekommen sind, ist das Thema dann wohl auch wieder erledigt. Jeder wie er es braucht.

    Und an alle die Diplom-Betriebswirte hier: Wenn eine KiTa doch so ein Profit-Center ist, warum betreibt Ihr dann die KiTa´s der Lebenshilfe nicht auf eigenes Risiko weiter? Warum betreibt Mom Zevens, der „Raffzahn“ wohl keine KiTa´s?

     
  94. 74. Lubra

    OK Herr Mutter

    „Aus zahlreichen Presseberichten ist zu entnehmen, dass der TVöD für die Lebenshilfe nicht tragbar ist.“

    Warum? Bitte konkrete Zahlen nennen. Prognose für die nächsten Jahre hinsichtlich Überschuss / Unterdeckung mit TVöD und ohne.

    Die Zahlen müssten ja bekannt sein. Sonst könnte man ja seitens Lebenshilfe nicht davon sprechen dass etwas nicht finanzierbar ist. Man hat also offenbar einen Fehlbetrag berechnet bei Anwendung TVöD.

    Nur auf Grundlage der Zahlen kann man eine sachliche Diskussion führen. Alles andere ist Unsinn und pauschales „dagegen!“

     
  95. 73. laloba

    Die ganze Sache ist mittlerweile eine peinliche Provinzposse geworden.

    Ohne Streiks würden wir heute alle 60 Stunden und mehr pro Woche arbeiten und das zu Niedriglöhnen.

    Streiks sind normal und erlaubt und die Forderungen der Erzieherinnen gehören nicht von ländlichen Feudalfürsten sanktioniert.

    Es geht auch gar nicht um Geschäftsbilanzen etc.

    Und verdi ist eine der Gewerkschaften, die (zusammen mit anderen Gewerkschaften) mit ihrer maßvollen Tarifpolitik am Wirtschaftserfolg von Deutschland großen Anteil hat (eine aktuelle Studie belegt das).

    Der Bericht in der RP von heute zu dem Thema gefällt mir übrigens gut …
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/verdi-kreis-muss-kitas-uebernehmen-aid-1.4005992

     
  96. 72. mutter

    Mutter liest die Zeitungsartikel und die im Bundesanzeiger veröffentlichen Geschäftsberichte. Mir liegen die gleichen Informationen vor wie Ihnen, nur lese und verstehe ich diese Informationen auf ganz andere Art und Weise.
    Als interessierte Mitbürgerin stehen mir heutzutage sehr viele Medien zur Verfügung, die bei entsprechenden Durchsicht einen sehr guten Überblick über die Fakten geben. Im Zeitalter des Internets gibt es kaum noch Geheimnisse, dass wenigstens sollte allen hier vertretenen Personen doch klar sein.
    Man(n) muss halt nur lesen wollen und können…oder beides.

    Sie erwarten Offenheit und Transparenz.

    Lesen Sie doch bitte die Geschäftsberichte, veröffentlicht im Bundesanzeiger.

    Allerdings gehe ich bei meinen Schätzungen davon aus, das ALLE Mitarbeiter der Lebenshilfe von den angestrebten Lohnerhöhungen profitieren. Das erscheint mir nur zu gerecht, denn es gilt ja: GLEICHES RECHT FÜR ALLE!

    Auch ist bereits aus der Presse bekannt, dass von Seiten des Arbeitgebers Vorschläge auf dem Tisch lagen. Diese aber wurden von Verdi als unzureichend abgelehnt. Verdis Forderungen sind maximal: TVöD! Aus den zahlreichen Presseberichten ist zu entnehmen, dass der TVöD für die Lebenshilfe nicht tragbar ist.

    Da ich selbst in einem gemeinnützigen Verein tätig bin, weiß ich, wie regelmäßig solche Vereine vom hiesigen Finanzamt geprüft werden. Schwer vorstellbar, dass dies bei der Lebenshilfe anders sein soll. Die Vorwürfe des Steuerbetrugs gegenüber der Lebenshilfe (wie z.B. in diesem blog angedeutet) halt ich für absolut untragbar und genau genommen ehrverletzend.

    Ausgesprochen interessant und überaus amüsant finde ich Ihre Vermutungen über meine Person. Auch ihre Reaktionen sind sehr aufschlussreich.
    Sie wissen nichts und setzen einfach mal vollkommen haltlose Vermutungen in die Welt, die sogar in Beschimpfungen gipfeln und jeglicher Grundlage entbehren.
    Einfach lächerlich, jetzt soll ich sogar Herr Emmers persönlich sein.
    Wer von Ihnen kann sich überhaupt ein Bild von mir machen? KEINER
    Folgen Sie doch einfach meinen Argumenten und versuchen Sie einen sachlich Disput zu führen.

    Aufgrund der zahlreichen Berichte habe ich mir die Mühe gemacht und Fakten zusammen zutragen. Fakten die auch über die Medien verbreitet werden könnten. Warum das nicht geschieht, weiß ich nicht.

    Warum beschimpfen Sie mich eigentlich? Was habe ich Ihnen getan?
    Ich folge Ihrer Meinung nicht, das ist wohl war, ist aber auch ein Teil unserer Demokratie. Wir leben von der Meinungs- und Ideenvielfalt!

    Im übrigen meine Damen und Herren:
    ICH ERWARTE VON DEN BETEILIGTEN KONTRAHENTEN, DASS MAN SICH RESPEKTVOLL GEGENÜBERTRITT.
    Das gilt sowohl gegenüber den Mitarbeitern der Kitas als auch gegenüber der Geschäftsführung der Lebenshilfe. Bei allen Beteiligten handelt es sich um Menschen, die zum Wohl von Menschen arbeiten, auf unterschiedlichen Positionen. Keiner ist hier besser oder schlechter, jeder arbeitet auf wichtigen Positionen und ist am Erfolg der Lebenshilfe beteiligt.
    Des weiteren erwarte ich, dass sich jede Seite der Kontrahenten darüber im klaren ist, dass sein Handeln Konsequenzen hat.
    Konsequenzen, die von geistig behinderten Menschen, Kindern und deren Familien getragen werden müssen.

     
  97. 71. pd

    @66 Mutter

    „…Die behinderten Menschen sollen offenbar nicht unter uns leben, schon gar nicht in einem solchen Projekt mitten in einer Stadt….

    sie und andere benutzen behinderte kinder als totschlagargument und werten diese wunderbaren menschen damit ab.

    was mich persönlich angeht: ich DURFTE mit behinderten menschen arbeiten. nach anfänglich doch sehr präsenten berührungsängsten kann ich für mich sagen, dass ich diese 1,5 Jahre in meinem Leben absolut nicht mehr missen möchte. diese zeit war mehr ein nehmen (im sinne von fröhlichem lernen) denn ein geben. ich möchte das gar nicht weiter ausführen, möchte damit nur klarer machen dass ich über pauschalverurteilungen anders argumentierender ala „ihr wollt behinderte doch am liebsten aus der mitte der gesellschaft tilgen“ nur müde lächeln kann. die instumentalisierung die da immer mitschwingt finde ich allersings verachtenswert, schämt euch!

    zum weiteren text:

    nicht herr emmers oder herr spreen haben den Reichtum der Lebenshilfe angehäuft sondern die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Wohngruppen und Kindertagesstätten mit Ihrem jahrelangen gehaltsverzicht und mit ihrer hervorragenden Arbeit, die den guten Ruf der Lebenshilfe erst begründet!

    „…Bei einem Unternehmen mit derartigen Umsätzen ist es sinnvoll und wichtig, dass die Ausgabenseite genauestens im Auge behalten wird. Insofern haben gelernte Kaufleute wie z.Bsp. ein Controller eine absolute Berechtigung“

    Eine 18 köpfige Verwaltung incl. Geschäftsführer der alleine für ca. 200.000€ Personalkosten/a stehen wird bekommen es also nicht hin die Ausgabenseite im Auge zu behalten?! Da muß weiterer Sachverstand her der dann wortreich aber nicht klug erklärt dass bei den personalkosten gespart werden kann? Wie wäre es denn wenn die Kindergärtnerinnen noch aufs Weihnachtsgeld verzichten? dann währen demnächst keine 6.000.000 auf dem Bankkonto sondern noch hundertausend mehr? dürfte ihrer logik doch entgegen kommen @ mutter ?

    „…Die Personalkosten steigen regelmäßig und jährlich, oft überproportional zu der Erlössteigerungen.
    Im Jahr 2011 stehen Umsatzerlösen von rund 11.1 TE Personalkosten von 8,2 T€ entgegen!
    Ihr Fokus ist auf die Kindergärtnerinnen und deren Gehalt beschränkt!…“

    Erklärung auch hier: 2,5 zusätzliche Verwaltungsstellen in Vollzeit!

    Führt mich nochmal zu Pispers: Auf wen hätten sie die letzten Wochen wohl besser verzichten können liebe Mutter? auf eine streikende Verwaltung incl. Geschäftsführer und von mir aus Landrat oder auf die streikenden, schlecht bezahlten KiTa Mitarbeiter? nicht abwertend sondern missionarisch gemeint: sich so kapitalhörig gebende menschen wie sie, wie der landrat und wie herr emmers begreifen es nicht anders

    nicht geld sollte im mittelpunkt stehen sondern der mensch. und der mensch möchte am liebsten von gutgelaunten, engagierten und fröhlichen menschen umgeben sein was den bogen zum kapital schlägt, das macht auf dem bankkonto der lebenshilfe nur ein paar wenige leute glücklich, die die bilanzen lesen können, auf dem konto der mitarbeiter beruhigt es die, macht sie zufriedener, engagierter was sich wiederrum positiv auf die arbeit auswirkt was den kindern zugute kommt und damit automatisch der lebenshilfe, deren ruf noch besser wird, was dann wieder kapital, auch geldkapital, bringt. auch diese variante kann man irgendwo im bwl studium begegnen, man muß nur wollen.

    und eins noch: mit sicherheit ist es für eltern die so langsam nicht mehr wissen wie sie ihren, zwar wunderbaren aber auch schwierigen, nachwuchs unterbringen sollen, im Moment alles andere als leicht. Vielleicht werden sogar schon berufliche konsequenzen befürchtet mit allen ängsten die dazu gehören.

    nur, was glauben sie wie es den kindergärtnerinnen geht denen jetzt mal eben so nebenbei mit wegfall des arbeitsplatzes gedroht wird?!!! Die können sich mit ihrer unverschämten forderung ja woanders bewerben, sind ja schließlich selbst schuld?!

    diese denke gehört ausgelöscht, wenn nötig mit der peitsche.

    peitsche natürlich im sinne von argumentation und streik.

     
  98. 70. Lubra

    @ Mutter (…)

    Wenn es so einfach auszurechnen ist wie sich der TVÖD auswirken würde, wieso wird das nicht klar kommuniziert? Dann wäre doch Verdi der Wind aus den Segeln genommen, oder?!

    So aber drängt sich der Öffentlichkeit der Eindruck auf die Lebenshilfe ist stur und will einfach nicht.

    Sie schreiben etwas von Verhandlung. Wo denn? Bis jetzt ist die Lebenshilfe nur durch sture Nichtreaktion aufgefallen. Und jüngst durch eine Trotzreaktion.

    Wenn es alles nicht bezahlbar ist warum werden die Zahlen denn nicht auf den Tisch gelegt??!

    Offenheit und Transparenz ist angesagt, gerade bei so quasi-öffentlichen Gesellschaften!

    Rücklagen sind sicher nicht für die Bestreitung von Löhnen und Gehältern gedacht. Aber könnte die Lebenshilfe bei Anwendung des TVÖD keine Rücklagen mehr bilden, bzw. Verluste einfahren? Das hat bis jetzt noch niemand auf den Tisch gelegt! Wieso werden die Fakten nicht auf den Tisch gelegt um eine sachliche Diskussion zu ermöglichen? Wenn die Lebenshilfe pauschal sagt, sie kann es nicht bezahlen ist doch logisch dass die Streikenden pauschal dagegen halten.

    Und noch was: die Verdienste der Lebenshilfe sind allein die Verdienste der Mitarbeiter, die sich tagtäglich aufopferungsvoll um Kinder
    und Menschen kümmern!

     
  99. 69. Heinz Goertz

    @Mutter 66.

    Sehr geehrter Herr Mutter,

    wenn Sie die sozialstaaliche Verfassung der Bundesrepublik aus Ihrem Studium kennen, dann verstehe ich nicht, dass die Gesellschafterversammlung, ausgerechnet jetzt zu dem Urteil kommt, dass die KITAS sich nicht mehr tragen und abgestoßen werden sollen.
    Sehr geehrte Mutter, das können sie machen, wenn es zu einer tariflichen Einigung gekommen ist.
    Sie haben nicht nur Ihren Schützlingen gegenüber eine Führsorgepflicht, auch Ihren MitarbeiterInnen gegenüber.
    Ich wiederhole mich: Behinderte vorzuschieben, um juristische und tarifliche Forderungen abzuwehren, halte ich persönlich für mehr als bedenklich. Das nach Ihren Kommentaren, liebe Mutter, die streikenden MitarbeiterInnen ein schlechtes Gewissen eingetrichtert wird, nehmen Sie billigend in Kauf.
    Im übrigen achten und unterstützen wir ihre Arbeit, schon sehr, sehr lange.

     
  100. 68. Kontroller

    Ist Mutter nicht Emmers?? Wo hat Mutter nur ihr Insiderwissen her?

     
  101. 67. C. Zuse

    In der neusten, aktuellen Meldung auf der Internetseite der Lebenshilfe findet sich nicht nur eine Herr Spreen bei der Einweihung der U3-Räumlichkeiten in der „Lebensquelle“, sondern auch der folgende Hinweis: „Mit viel Liebe und Mühe hatten die Mitarbeiterinnen der „Lebensquelle“ den Festtag vorbereitet, der allen Besuchern sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
    Herzlichen Dank dafür.“

    Dank bekommen die Mitarbeiter der Lebenshilfe, mehr Geld nicht! Und Herr Spreen taucht offenbar noch dort auf, wo man Pressewirksam und kostenlos auch mal ein paar Wählerhände schütteln kann.

    Quelle: http://www.lebenshilfekleve.de/index.php?page=1011&id=55

     
  102. 66. mutter

    @pd
    natürlich bin ich betroffen, sogar sehr!
    Was ich vermissen würde: DIE LEBENSHILFE!
    Was mich vor allem betroffen macht ist diese gezielte Falschinformation, die allseits getrieben wird.
    1958 wurde die Lebenshilfe Eltern und Fachleuten, federführend durch Tom Mutters in Marbug gegründet, als „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“. Mittlerweile zählt die Lebenshilfe rund 135000 Mitglieder, vorwiegend betroffene Eltern. Die Lebenshilfe ist eine wichtige und nicht mehr weg zu denkende Institution im Bereich der Behindertenhilfe in Deutschland.
    Dankenswerter Weise gibt es Männer und Frauen wie die Herren Emmers und Spreen, denen es gelingt, die Lebenshilfe auf wirtschaftlich gesunde Beine zustellen.
    Wie sie den Geschäftsberichten entnehmen können, steht die Lebenshilfe Kleve gGmbH auf wirtschaftlich absolut gesunden Beinen, verfügt über eine solide Eigenkapitalquote (wünschenswert und Beispielhaft für viele Wirtschaftsunternehmen) und ist von daher auch in der Lage schwierige Zeiten mit Ertragseinbußen zu durchstehen. Somit ist die kontinuierliche Arbeit in den Wohngruppen gesichert.
    Bei einem Unternehmen mit derartigen Umsätzen ist es sinnvoll und wichtig, dass die Ausgabenseite genauestens im Auge behalten wird. Insofern haben gelernte Kaufleute wie z.Bsp. ein Controller eine absolute Berechtigung, auch wenn dass von Ihnen nicht gerne gesehen wird.
    Die erwirtschafteten Überschüsse der einzelnen Jahre schwanken zwischen 270.877€ in 2006 und 1.230.475€ in 2010. Im Jahr 2011 wurden lediglich 318.422€ Überschuss erwirtschaftet.
    Die Personalkosten steigen regelmäßig und jährlich, oft überproportional zu der Erlössteigerungen.
    Im Jahr 2011 stehen Umsatzerlösen von rund 11.1 TE Personalkosten von 8,2 T€ entgegen!
    Ihr Fokus ist auf die Kindergärtnerinnen und deren Gehalt beschränkt!
    Der Geschäftsführer Emmers hat aber offensichtlich die Einkommenssituation aller Mitarbeiter der Lebenshilfe, auch und gerade der Betreuer der Wohngruppen im Blick, und das ist gut so!
    Für die Lebenshilfe gilt: gleiche Entlohnung für alle.
    Eine Angleichung an den TVöD würde ein derartiges Ansteigen der Personalkosten bedeuten, das von der Lebenshilfe nicht mehr zu tragen wäre!
    Um das zu erkennen reicht ein Blick in die Geschäftsberichte der Lebenshilfe und ein Taschenrechner!
    Insofern ist es nachvollziehbar, dass der TVöD für die Kitas nicht in Frage kommt.
    Wer die Berichterstattung der letzen Jahre verfolgt hat, weiß, dass die Lebenshilfe Kleve die Errichtung eines neuen Wohnprojektes in Kleve Materborn durchführen möchte. Hierzu werden Rücklagen gebildet und Barvermögen aufgebaut. Auch das ist betriebswirtschaftlich sinnvolles Handeln.
    Da Ver.di und auch Sie genau diese Rücklagen anprangern und für Personal verwendet wissen wollen, muss ich davon ausgehen, das Verdi und auch Sie gegen das Projekt in Materborn sind. Die behinderten Menschen sollen offenbar nicht unter uns leben, schon gar nicht in einem solchen Projekt mitten in einer Stadt.

    Ihre zynischen Kommentare bez. der sog. Millionengewinne, Missbrauch von Steuergeldern bis hin zum Steuerbetrug sind einfach unglaublich. Die Lebenshilfe Kleve gGmbH als „LADEN“ zu beschimpfen ist schlicht weg unverschämt.
    Wer, wenn nicht die Lebenshilfe kümmert sich denn um geistig Behinderte? Wer schafft notwendigen Wohnraum? Wer versucht in kleinen Schritten die Integration der Behinderten? Verdi bestimmt nicht!

    Ich bleibe dabei:
    VER.DI KÄMPFT AUF DEM RÜCKEN DER LEBENSHILFE KLEVE E.V. FÜR DEN TVÖD.
    WEIL DIE LEBENSHILFE KLEVE DER OFFENBAR IDEALE GEGNER FÜR DIESE AUSEINANDERSETZUNG IST, WIRD HIER FÜR DIE UMSETZUNG HÖHERER INTERESSEN GESTREIKT.
    EINE RUFSCHÄDIGUNG DER LEBENSHILFE WIRD BEWUßT IN KAUF GENOMMEN, EBENSO DIE SCHLIEßUNG VON KITAS WIE AUCH DER VERLUST VON ARBEITSPLÄTZEN.

    Das bisherige Ergebnis des Streiks ist wie wir alle wissen katastrophal.
    Verantwortung hingegen übernimmt Verdi nicht, sucht die Schuld alleine beim Arbeitgeber, was wiederum typisch ist. Und jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, schreit der Sekretär um Hilfe. Der Kreis Kleve soll die Kitas übernehmen, zynischer Weise mit dem Kommentar, dass dann ja auch der TVöD eingeführt werde.
    Soweit ich mich erinnere hat der Kreis seinerzeit die Kitas an die Lebenshilfe abgegeben.
    Was passiert, wenn die Träume von Verdi nicht wahr werden?
    Ich vermute, dass die Karawane dann weiterzieht und sich eine neues Opfer sucht.

    DIE LÖSUNG EINER GERECHTEN BEZAHLUNG DER SOZIAL- UND PFLEGEBERUFE IST EINE GESAMTGESELLSCHAFTLICHE AUFGABE!

    Die alles schreibt eine Mutter, alleinerziehend, verwitwet, die mit offenen Augen durch die Welt geht und sich weder ideologisch noch politisch von irgendjemanden vereinnahmen lässt.
    Das System soziale Marktwirtschaft habe ich an einer Universität studiert, ebenso die Rolle von Arbeitgebern/-verbänden und Gewerkschaften.
    Ich habe verstanden, dass soziale Marktwirtschaft nur funktionieren kann, wenn die darin lebenden Menschen und Organisationen sich gegenseitig achten und respektvoll miteinander umgehen. Ein gutes Geschäft liegt immer dann vor, wenn beide Seiten zufrieden sind. Das muss das Ziel jeder Verhandlung sein.
    Agitation zerstört! Dass lehrt die Geschichte.

     
  103. 65. pd

    @ Mutter

    ihr gewählter nick sowie das engagierte streiten hier läßt darauf schließen dass sie betroffen sind. vermutlich berufstätig und mittlerweile mit großen schwierigkeiten den eigenen nachwuchs unterzubringen.

    was betroffene eltern jetzt erfahren erinnert mich an volker pispers gedankenexperiment:
    „stellen sie sich vor morgen fallen alle unternehmensberater alle investmenbanker und alle aktienanalysten tot um oder morgen fallen alle krankenschwestern, alle polizisten, alle feuerwehrleute und alle altenpfleger tot um und überlegen sie kurz was sie vermissen würden.“

    schöner kann man es eigentlich nicht begreiflich machen.

    nochmal: die lebenshilfe möchte gerade einen zusätzlichen controller (bspw. bwl studium) einstellen, kostenpkt irgendwas +/- 60.000,–€ im Jahr aber für die erzieherinnen ist keine geld da?

    wenn eine gemeinnützige lebenshilfe nicht begreift dass hier etwas schief läuft wer dann?

    wie kann es sein dass bei umsätzen zwischen 10-13 Mio bis zu 1,2 Mio Gewinn pro Jahr gemacht wurden? Dieser Gewinn wird dann nicht etwa für motivierte kindergärtnerinnen, einen besseren personalschlüssel oder ähliches ausgegeben und käme somit auch den kindern zu gute sondern das geld wird gehortet, 6.000.000 Mio Bankguthaben + allgemeine Rückstellungen ebenfalls im Millionenbereich bringen den behinderten kindern genau was???

    und da schimpfen sie @Mutter auf die Gewerkschaften weil sie der Gesellschaft den Wert der sozialen Arbeit näher bringen möchte und dafür in Kleve einen Stellvertreterkampf führt?!
    Wenn man ihrem vorschlag folgt und die problematik doch erst mal an den Tischen der Verantwortlichen in Ländern und Bund bereden reden reden läßt, ja wann soll denn da mal was raus kommen?

    es ist genug geredet und eigentlicht ist sich die gesellschaft weitestgehend einig: gleiches geld für gleiche arbeit und mehr geld für kinder und familie dürften so 70-80% zustimmung finden.

    jetzt gehts ans umsetzen und wenn die Emmers und Spreens dieser Welt da von selbst nicht drauf kommen dann brauchts Interessenvertretungen. Und da leistet verdi für die Mitglieder hervorragende Arbeit! Kirchlich Angestellte haben es da weitaus schlechter, denn beim so genannten 3. Weg kommt natürlich auch immer weniger raus als beim TVöD.

    ihr kommentar 41 ist zynisch. erst die leute schlecht bezahlen und millionengewinne anhäufen und dann wenn gegenwind kommt den mitarbeitern existenzängste machen indem man die leute vor die tür setzen möchte. sowas nennt sich dann gemeinnützige lebenshilfe. Schäbig.

    dieses skrupellose verhalten sollte doch dazu führen dass solch ein laden mal von vorne bis hinten durchleuchtet wird, immerhin lebt der laden nicht nur von steuergeld sondern das (g)emeinnützig bedeutet auch privillegien, z. b. steuervorteile.

    wäre schön wenn sich elterninitiativen finden um die Kitas weiter zu betreiben, bloß nicht die Kirchen, da gehts auch nur um das eine und die pfaffen und bischhöffe sind in einer reihe mit invenstmentbankern und co zu nennen, wäre also auch nix 🙂

    haltet durch liebe streikende, wäre doch schön wenn von kleve aus ein signal ausgeht und auch ihr ganz persönlich am ende wertschätzung auch in vorm von gerechtem lohn erfahrt.

     
  104. 64. B.R.

    Es gibt doch auch schon Hinweise darauf,
    dass Herr Spreen mit den Linken bzw. Alternativen Linken im Kreise Kleve zusammenarbeitet, um seine Strippen
    besser ziehen zu können;
    da wundert einen doch gar nichts mehr.

    http://www.kurier-am-sonntag.de/cms/notizblog/6798-der-landrat-antwortet.html

     
  105. 63. Willi Heuvens

    @ 62

    Kann ich zu einhundert Prozent zustimmen. Es geht seit der Ära Gerhard Schröder kontinuierlich fast immer zu Lasten der Lohnabhängigen. Dass diese sich das gefallen lassen und immer noch die Altparteien in hohem Maße unterstützen, ist mir schleierhaft. Sie graben ihr eigenes Grab.

     
  106. 62. Heinz Goertz

    @Mutter 53.

    Sehr geehrte Mutter,
    Sie haben das System der „Sozialen Marktwirtschaft“ der Bundesrepublik so gar nicht begriffen. Auch die Rolle von Arbeitgebern/Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ist ihnen nebulös.

    Ich befürchte, dass Sie in einer leitenden Position tätig sind und mit einem Verständnis eines Patriarchen ihre Rolle wahrnehmen. So nach gutsherrenart:

    DIE BÖSEN ARBEITNEHMER STREICKEN, ALSO TRENNEN WIR UNS VON DEN EINRICHTUNGEN, IN DENEN GESTREIKT WIRD.

    Ich halte dieses Verhalten für justiziabel und hoffe, dass ein Arbeitsgericht hier Klarheit schafft.
    Persönlich, finde ich dieses Gebaren widerlich!!!

     
  107. 61. mutter

    Wow, fahren Herr Spreen und/oder Herr Emmers als Geschäftsführer Maserati auf Kosten der Lebenshilfe??
    Verfügt der Geschäftsführer der Lebenshilfe Kleve gGmbH überhaupt über einen Dienstwagen, und wenn ja über welchen? (Dies könnte doch die Redaktion mal recherchieren).

    @B.R.
    Stellen Sie Ihre Fragen über die Lebenshilfe doch bitte an die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Frau Ulla Schmidt (SPD)…auch eine Strippenzieherin?????!!!!
    Im übrigen meine Bitte an Sie doch sachlich zu bleiben oder gehen die Argumente aus?

     
  108. 60. B.R.

    @ 53 mutter )

    Was ist denn die Lebenshilfe ?
    Sind es die Interesse der betreuten Kinder und Behinderten ?
    Sind es die Interessen der Arbeitnehmer ?
    Sind es die Interessen der Geschäftsführung, die den Kapitalgebern verpflichtet ist ?
    Sind es die Interessen des Herrn Spreen, der schon bei Haus Freudenberg bewiesen hat,
    dass es ihm in erster Linie ums Strippen ziehen geht ?
    Sind es die Interessen der Eltern ?
    Sind es Interessen der Ehrenamtlichen ?
    Sind es die Interessen derjenigen, die sich in den verschiedenen Aufsichtsräten ein paar Mark
    dazuverdienen ?

    Herr Thönnissen soll doch aus der CDU ausgetreten sein;
    wahrscheinlich nicht ohne wichtigen Grund.

    Mit der Bestellung des Geschäftsführers bei Haus Freudenberg sind doch wahrscheinlich
    schon die Weichen gestellt worden sein für den Niedergang von Haus Freudenberg und
    der Lebenshilfe:
    nur der Flughafen und die Hochschule werden siegen.

    Und wie armselig Gemeinnützige Gmbh s in Deutschland kontrolliert werden,
    kann man hier nachlesen;
    nichts wird kontrolliert, sogar ein Maserati gilt als angemessenes fahrzeug für
    die Geschäftsführung.
    Erst wenn es an die Öffentlichkeit kommt, drehen sich die Behörden im Wind,
    und fangen mal ein bisschen an zu ermitteln:

    http://www.rbb-online.de/politik/hintergrund/Hintergrund-Maserati-Affaere-Treberhilfe-Skandal.html

     
  109. 59. mutter

    @Vater
    unsere Gesellschaft lebt vom Ehrenamt!
    Gerade aktive Politiker sind gefordert als Vorbild voranzugehen und sich ehrenamtlich zu engagieren.
    Mir ist ein Herr Spreen hundertmal lieber als ein Herr Schröder, Herr Pofalla, Herr Fischer, Frau Müller, Herr Vesper……die Ihre politische Karriere dazu nutzen um persönliche Vorteile zu erlangen.
    Leider gibt es viel zu wenige Menschen, die sich an ehrenamtlicher Arbeit beteiligen, ein Problem, unter dem viele Vereine leiden.

     
  110. 58. laloba

    Wolfgang Spreen in Weeze …

    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videokitastreiklebenhilfeklevewillkitasabgeben100_size-L.html?autostart=true#banner

    In der Kirche fand übrigens ein Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters mit der Singgruppe Motus statt. Spreen war als Schirmherr dort.

     
  111. 57. Fisch

    @53. Mutter

    Ver.di und deren Funktionäre waren und sind in jedem Fall die „Gewinner“!

    Dieses „Wirtschaftsimperium“ funktioniert auf dem Rücken der „Fußsoldaten“ sehr gut!!!

     
  112. 56. Vater

    @Bernd Derksen Meinem Arbeitgeber ist es relativ egal, wie lange ich mich schon ehrenamtlich bei einem Verein/Organisation engagiere. Es wäre ihm aber nicht egal, wenn dieses Engagement dazu führt, dass ich meine berufliche Tätigkeit nicht mehr unbefangen ausüben kann. Wer ist der Arbeitgeber des Herrn Spreen? Die Lebenshilfe oder der Kreis Kleve?

     
  113. 55. mutter

    @Bernd Derksen
    die Anfeindungen und unsachlichen Äußerungen gegenüber Herrn Spreen und dem Geschäftsführer halte ich für unsäglich und vollkommen kontraproduktiv.
    Sehr schön ihr Hinweis, wie lange sich Herr Spreen schon für die Lebenshilfe einsetzt.
    Gleiches darf wohl auch für den Geschäftsführer gesagt werden.
    Beide arbeiten seit vielen, vielen Jahren erfolgreich für die Lebenshilfe…auch wenn einige dass nicht sehen wollen

     
  114. 54. Bernd Derksen

    @Mutter
    Ich finde es wichtig, auf die grundsätzlichen Ziele verdis an und in diesem Konflikt hinzuweisen. Und diese Ziele sind sicher nicht deckungsgleich mit denen der Streikenden vor Ort.
    Verdi-Funkionären andernorts z.B. dürfte es recht egal sein, wenn hier Kitas geschlossen werden müssen oder die Suche nach anderen Trägern nötig wird. Im Rahmen der größeren Ziele sind das für verdi „unbedeutende Kollateralschäden“. Solange man halt den Schwarzen Peter dafür anderswo untergebracht sieht.
    _________
    Wohlgemerkt:
    Wenn ich mir z.B. http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/wieso-erzieherinnen-in-den-warnstreik-ziehen-id8423463.html ansehe, so hat die Lebenshilfe sicher auch einiges „versäumt“ und die kontinuierliche Zuspitzung mitzuverantworten. Und sei es in Tonlage und zum Ausdruck gebrachter Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen.
    ____________
    Herr Spreen hat sich schon lange vor seiner Wahl zum Landrat bei der Lebenshilfe engagiert. Daher gehe ich von einem ernsthaften Anliegen bei ihm aus. Umso problematischer finde ich, wie bösartig mancher ihn nun dafür attackiert. Ich hoffe, dass er nicht zur Einschätzung gelangt, dass es falsch war, bei der Lebenshilfe Verantwortung zu übernehmen.

     
  115. 53. Mutter

    Herr van Bebber,
    es gehören immer mindestens zwei zu einer Auseinandersetzung. In diesem Fall sind es die Erzieherinnen, vertreten durch Ver.di auf der einen Seite und die Lebenshilfe auf der anderen Seite. Was wir hier beobachten können ist, wie erwachsene Menschen miteinander umgehen. In jedem Fall ist die Diskussion mit all den Diffamierungen typisch für uns sog. Erwachsene: wenige bis gar keine Sachargumente, wohl aber die Gegenseite persönlich beleidigend, angreifend, zerstörend.
    Mit Streitkultur hat das nichts zu tun.
    Toll, wie sie die Dinge biegen, bis sie passen.
    Fakt bleibt, dass auf dem Rücken von allen Beteiligten im Kreis Kleve sozialpolitische Probleme der Bundesrepublik Deutschland ausgetragen werden.
    Glauben sie allen ernstes, dass der Landrat des Kreises Kleves eine Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste in Deutschland bewirken kann?
    Ver,di geht es um eine angemessene Bezahlung der sozialen Berufe in Deutschland.
    Dieser Kampf wird stellvertretend auf dem Rücken des Kreises Kleve ausgetragen.
    Bei erfolgreichen Kampf profitieren ver.di Funktionäre…auf der Karriereleiter der Gewerkschaft. Auch Ver.di bezahlt erfolgreiche Funktionäre fürstlich!
    Die Probleme einer angemessenen Entlohnung für jegliche Form der Betreuungs- und Pflegeberufe gehören auf die Tische der Verantwortlichen in Ländern und Bund. Gerade im Pflegebereich werden diese Probleme unser Land in allzu naher Zukunft einholen. Wahrscheinlich werden wir Diskutanten dann unter den Folgen leiden, wenn wir nämlich selbst in Pflegeheimen leben müssen und den Pflegenotstand leibhaftig erleben.
    Dieser Kampf kann und darf aber nicht stellvertretend auf der Rücken der Beteiligten des kleinen Landkreises Kleves ausgetragen werden.
    DAS IST MEINE KRITIK AN VERDI!
    Und was die Auseinandersetzungen zwischen Mitarbeitern und Träger der Kitas hier im Kreis betrifft:
    1. die Mitarbeiter haben das Recht sich zu organisieren und zu streiken.
    2. der Träger hat das Recht Einrichtungen zu schliessen oder sich von Einrichtungen zu trennen.
    Beide Kontrahenten existieren in einem freien Staat und sind frei in ihrer Entscheidung.
    Verantwortung für unsere Gesellschaft tragen wir alle, davon kann sich keiner freisprechen.
    Im übrigen habe ich den Brief in Gänze kopiert.

     
  116. 52. weezer

    Ein Spreen wird mehr bekommen als alle Mitarbeiterinnen zusammen einer kita! Incl natürlich Fahrer und Fahrzeug.

     
  117. 51. Andreas van Bebber

    @Mutter:
    Schade, dass Sie beim Zitat den ersten Satzteil weggelassen haben.
    Da wurde als Ziel die Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes benannt.
    Dem würde ich nur zustimmen können. Die Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst ist wichtig und wertvoll – nur das die Entlohnung dem in vielen Fällen halt eben nicht gerecht wird. Das gilt übrigens auch für die Beschäftigten in den dann noch verbleibenden „Kernbereichen“ der Lebenshilfe.
    Und es ist die ureigenste Aufgabe von Gewerkschaften, die Arbeitsbedingungen im Interesse der von ihnen organisierten Beschäftigten zu verbessern. „Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet.“ Art. 9 GG
    Und ob Erzieherinnen sich in einer Gewerkschaft organisieren (was – je nach Sichtweise leider – eher unüblich ist) und ob diese dann streiken, entscheidet kein Gewerkschaftssekretär in Düsseldorf am Schreibtisch, sondern die Kolleginnen vor Ort in demokratischer Abstimmung. Und davor hat es immer auch – ergebnislose – Gespräche und Verhandlungen gegeben, an denen dann ja nicht nur die Gewerkschaft, sondern auch der Arbeitgeber und sein Unternehmerverband (dessen Zielsetzung auch auf dessen Homepage nachzulesen ist) beteiligt war.
    Vom Grundsatz her ist das dann eigentlich das, was gerne – auch vom Landrat – in Sonntagsreden als die hochgelobte Sozialpartnerschaft in unserem Lande propagiert wird. Nur zu dumm, wenn das dann plötzlich Montags Realität wird.
    Und damit wäre ich dann bei dem Punkt, wo ich Ihnen zustimmen würde:
    Das unter dieser Auseinandersetzung um faire und gerechte Bezahlung für soziale Arbeit auch Eltern und insbesondere Kinder leiden und jetzt nicht nur keine Perspektive für den kommenden Montag, sondern auch für das kommende Kindergartenjahr haben, ist der unschöne und unangenehme Teil einer solchen Auseinandersetzung – aber dafür kann ja kaum nur die Seite der Beschäftigten verantwortlich gemacht werden.

     
  118. 50. dickschaedel

    wieviel bekommt ein Spreen im Monat?

     
  119. 49. B.R.

    Gerd Thönnissen läßt grüssen.

     
  120. 48. Heinrich Lamers

    Sie schreiben in Ihrem Bericht „Vermutlich ist es die fairste Möglichkeit, den Streik der Lebenshilfe-Erzieherinnen zu begreifen, wenn man sich diesem Konflikt mit staunenden Kinderaugen nähert.“ Mit staunenden Kinderaugen werden Sie den Sachverhalt nicht begreifen können.

     
  121. 47. weezer

    Es ist eine unglaubliche Geschichte. Spreen und sein hoch bezahlter Mitstreiter sollten sich schämen. Mir tun die Kinder und deren Angehörige leid.

     
  122. 46. laloba

    Der smarte Herr Spreen produziert gerade unschöne Bilder von sich selber: Ohne ein Wort an sie zu richten ging er schnellen Schrittes an den Erzieherinnen der Lebenshilfe vorbei, die vor der Kirche in Weeze auf ihn gewartet hatten (er war als Konzertbesucher da). (Bericht in „Aktuelle Stunde“)

     
  123. 45. Heinz Goertz

    @Mutter 34.

    Was hat ihr Beitrag mit dem Streik zu tun? Ja klar, der Duktus kommt mir bekannt vor: Die Lebenshilfe kümmert sich um geistig Behinderte, was ich hoch schätze. Aber alle, die ihre von der Verfassung garantierten Rechte wahrnehmen und etwas kritisieren oder streiken, tun dies auf dem Rücken der geistig Behinderten.

    Zitat 34.:
    „Jeder einzelne, der die Lebenshilfe derart diskreditiert und in Verruf bringt, der sozial- und gesellschaftspolitische Fragen auf dem Rücken von geistig Behinderten Menschen austragen will, der sollte sich an die eigene Nase fassen.“

    Also wer etwas gegen die Lebenshilfe vorbringt, tut dies auf dem Rücken der geistig behinderten Menschen. Also bitte keine Beiträge mehr!

     
  124. 44. mutter

    Hier noch die Internetadresse zum Nachlesen:
    http://muelheim-oberhausen.verdi.de/branchen-berufe/gesundheits-und-sozialwesen/++co++15a71158-8682-11e3-98ab-525400438ccf

    Ich finde es unglaublich, wie hier Menschen und Organisationen funktionalisiert werden um höhere Interessen zu betreiben, mit dem bisher bekannten Ergebnis, dass eine Kita geschlossen wird und drei weitere abgegeben werden sollen.
    Andres ausgedrückt: Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, (behinderte) Kinder ihren Kitaplatz mit all den Folgen für ihre Eltern, und die Lebenshilfe gGmbH und auch die Lebenshilfe e.V. als Arbeitgeber wird in Ihrem Ruf geschädigt.
    Und das alles, weil ver.di seine übergeordneten Ziele verwirklichen will.
    Die Kitas des Kreis Kleve als Bauernopfer, Versuch schiefgegangen.
    BRAVO

     
  125. 43. Mutter

    Die unten stehende Solidaritätsbekundung von ver.di Mülheim -Oberhausen zeigt doch worum es wirklich geht: der Streik bei der lebenshilfe Kleve als „…Türöffner und Erfahrungsraum für solche (öffentlichen) Auseinandersetzungen“.
    Das ist toll, die Kinder, Eltern, Erzieher und lebenshilfe des Kreises Kleve als Spielwiese für ver.di Funktionäre, die Erfahrungen sammeln möchten. Und das schlimme daran ist, dass es letztendlich auf dem Rücken von Kindern und behinderten Kindern ausgetragen wird!

    Liebe Kolleginnen,
    liebe Kollegen,

    seit dem 8.1.2014 befinden sich die 60 Erzieher/innen der Lebenshilfe Kleve im unbefristeten Streik. Sie fordern ihre gute, wertschätzende und gerechte Bezahlung ein, die der Arbeitgeber ihnen verweigert.

    Unsere streikenden Kolleginnen und Kollegen können jede Form der gewerkschaftlichen Solidarität gebrauchen und haben sie auch verdient.

    Dieser Streik hat für uns eine besondere Bedeutung. In einem tarifungebundenen Betrieb der freien Wohlfahrtspflege haben wir die Chance, uns bei 100% Organisationsgrad und Streikbeteiligung medienwirksam und mit Signalkraft für andere Betriebe dieser Art um den „Wert der sozialen Arbeit“ zu streiten. Für unsere zentrale Aufwertungskampagne für den Sozial- und Erziehungsdienst sehen wir die Auseinandersetzung in Kleve als weiteren Türöffner und Erfahrungsraum für solche (öffentlichen) Auseinandersetzungen.

    Deshalb bitten wir euch, ganz besonders im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst gezielt für Soli-Adressen und Soli-Aktionen zu sorgen.

    Wir werden weiter berichten, damit ihr über eure Verteiler informieren könnt.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang Cremer
    Landesfachbereichsleiter

     
  126. 42. Bernd Derksen

    @pd
    >>natürlich lässt sich bei diesem thema trefflich wahlkampf betreiben und das ist auch gut so! >>

    Das sehe ich anders. Denn man tut dies auf Kosten von Menschen, die es konkret „ausbaden müssen“. Wenn ich kontroverse Debatten, auch in den Lebenshilfe-Gremien, führe, ist es etwas ganz anderes als wenn ich Betroffene leiden lasse, und der jeweiligen Gegenseite den Schwarzen Peter dafür zuschiebe.

    (>nebenkriegsschauplätze wie bspw die rente >
    Ich wollte an dem Beispiel ja nur darstellen, dass ich Maßstäbe für locker genutzte Begriffe nicht so klar finde. )

    >dann gar nicht anprangern weil ja schließlich jeder dreck am stecken hat? nein! das gegenteil muß der fall sein.>

    Ich bestreite nicht, dass man wahrgenommene Missstände anprangern sollte. Es geht mir um die (partei)politische Instrumentalisierung auf Kosten von Betroffenen.

    Wenn das in diesem Fall, anders als mein Eindruck, nicht geschehen sein sollte, kann ich Ihnen sicher zustimmen.
    __________

    Ich betrachte es noch mal aus einem ganz anderen Blickwinkel.

    Wenn ich mir die Zeitungsartikel, Leserbriefe, Internetkommentare, etc. anschaue, kann man das Vorgehen wohl als (partei)politischen „Erfolg“ gegen Spreen bzw. „die CDU“ ansehen. Insofern als weiteren Auftrieb im anstehenden Kommunalwahlkampf und dort noch „nutzbar“.

    Ich bin ja für das Ende der Vorherrschaft der CDU hierzulande. Aber dieser Zweck heiligt nicht die Mittel (s.o.). Aber als „Parteiunabhängiger“ sagt sich das ja leicht. Partei-Akteure sehen Chancen und wollen sie in ihrem Sinne nutzen. Und sei es als solidarische Unterstützer Benachteiligter und Leidtragender gegen die bösen, rücksichtslosen, geldhortenden Alleinherrscher.

    Vielleicht ist es ja doch keine Inzenierung, als die ich es derzeit einschätze, sondern die einzig wahre Reailität…
    😉 Ich weiß, dass ich nichts weiß.

     
  127. 41. Mutter

    An Herr van Bebber,
    Ich habe gefragt warum es so verwerflich ist, dass die Lebenshilfe sich aus den Kitas zurück zieht und auf die Lernziele konzentriert.
    Schließlich wirft man der Lebenshilfe unmenschliches Verhalten vor.
    Ganz offensichtlich sieht sich die Lebenshilfe nicht in der Lage, die Kitas konstedeckend zu betreiben, wenn den Forderungen von verdi entgegen gekommen wird. Folglich ist es nur zu konsequent den Weg frei zu machen für neue Träger. Wenn andere es besser können, dann bitte.
    Die AWO kann doch die Kitas weiterführen, was spricht dagegen? Ein finanzielles Risiko gibt es nicht, wie hinlänglich von diversen Rechnern dar gelegt.

    Im übrigen stellt sich mir die Frage, warum die Mitarbeiter der Kitas nicht zu einem Arbeitgeber wechseln, der besser bezahlt, den Berichten nach zu Folgen zahlen ja schon so viele Kitas den geforderten Tarif.

    Gelesen habe ich von Hr. Hüskens, dass von der Schließung der Kita in Kranenburg 38 Kinder und 13 Mitarbeiter betroffen seien. Was für ein Verhältnis von Betreuer zu Kindern!
    Meine Kinder sind in einer Kita gewesen, in der auf 20 Kinder 2 Betreuer kamen!

     
  128. 40. Der Laie

    @Mutter
    als Großvater eines behinderten Enkelkindes das den Lebensbaum in Schneppenbaum besucht hat, weis ich die Leistung der Erzieher und Therapeuten sehr zu schätzen.Umso unverständlicher ist es für mich,das bei 100 %iger
    Kostenerstattung durch staatliche Stellen,gerade die Belastung der Erzieher mit Kindern unterschiedlicher Handicaps nicht in ausreichendem Maße honoriert wird.
    Es bleibt zu wünschen, dass den beteiligten Mitarbeitern,Eltern und Kindern der nächste Träger der Einrichtungen ein verlässlicherer Partner ist.
    Genauso gehört auf den Prüfstand, wie Rücklagen in Millionenhöhe unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit
    angehäuft werden konnten.

     
  129. 39. Max Knippert

    Ziel der Lebenshilfe ist das Wohl geistig behinderter Menschen und ihrer Familien.
    Und Inklusion fängt bei Kindern an, also in den Kitas!
    Inklusion betrifft keineswegs nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Senioren, Migranten, Kinder und Jugendliche mit besonderen Herausforderungen usw. Eine Inklusionsmaßnahme bestünde z. B. darin, Asylbewerber gar nicht erst in eigens für sie eingerichteten Heimen unterzubringen. Dieses Thema wurde hier ja bereits angesprochen.

    Es geht also um Gemeinschaft und Solidarität

    Jetzt will sich die Lebenshilfe als Träger i h r e r Kitas zurück ziehen.

    „Ver.di-Verhandlungsführer Harald Hüskes sagte gestern Abend der NRZ am Telefon: „Die Suche nach einem anderen Träger löst doch das Problem nicht. Die Erzieherinnenwollen nach TVöD bezahlt werden. Wir fordern nun, dass der Kreis Kleve die Kindertagesstätten übernimmt. Dann hätten wir auch den TVöD.“ NRZ

    Dies bringt es doch auf den Punkt. Verantwortung wird verweigert und der schwarze Peter bekommen die, die zurecht für eine angemessene Entlohnung streiken.

    Herr Spreen wird zitiert „Die Lebenshilfe habe bereits öffentlich Schaden genommen“.

    Warum diese Parteinahme und nicht ein schlichtendes Wort?

    „Gemeinwesen sind alle Organisationsformen des menschlichen Zusammenlebens in allgemeiner, öffentlicher Gemeinschaft, die über den Familienverband hinausgehen.“ Diese Aufgaben verdienen den größt möglichen Respekt und eben auch finanzielle Anerkennung.

    Geschäftsführer der Lebenshilfe verdienen zum Teil 11000 Euro im Monat. Da fallen 300 Euro nicht sonderlich ins Gewicht.
    Bei 1400 Euro sieht das etwas anders aus.

     
  130. 38. Andreas van Bebber

    Anstelle von Wahlkampf und Neben(kriegs)schauplätzen mal ein paar Sachinformationen:
    Die AWO im Kreis Kleve gibt bei den Stellenausschreibungen auf ihrer Homepage eine Vergütung nach dem TV AWO NRW (verhandelt mit ver.di) an.
    Die Lebenshilfe Wuppertal hat im vergangenen Sommer unter Mediation des in Kleve abgelehnten Landtagsabgeordneten Josef Neumann mit ver.di einen Tarifvertrag geschlossen und feiert das ganz offen auf ihrer Homepage (http://www.lebenshilfe-wuppertal.de/feierlicher-abschluss-der-tarifverhandlungen-mit-verdi/).

    Und an „Mutter“ die Frage: Wieso gehört die Förderung behinderter Kinder nicht mehr zu den Kernzielen der Lebenshilfe? Mir gefällt eigentlich der Leitgedanke dazu auf der Lebenshomepage ganz gut.

     
  131. 37. Fisch

    @25. Mutter

    Ich denke und hoffe, dass sich das Verantwortungsbewusstsein der Eltern, innerhalb der letzten 24 Jahre, für die eigenen Kinder nicht nachteilig verändert hat.

    Natürlich ist es nachvollziehbar, dass in einer Elterninitiative, Eigenleitsung auch nach einem harten Job und auch an Wochenenden gefragt ist!!!

    Die Kinder waren uns dies vor 24 Jahren wert!!!
    Zu dieser Zeit gab es einfach viel, viel zu wenig Kindergartenplätze, also war Handeln angesagt.

    Es war eine sehr bereichernde und gute Zeit, die ich nie missen möchte!

     
  132. 36. pd

    @31

    natürlich lässt sich bei diesem thema trefflich wahlkampf betreiben und das ist auch gut so! jetzt zu versuchen nebenkriegsschauplätze wie bspw die rente zu eröffnen ist ja auch ein (wahlkampf)trick

    das spd, verdi und was weiß ich wer auch leichen im keller haben ist klar aber nur deswegen mißstände dann gar nicht anprangern weil ja schließlich jeder dreck am stecken hat? nein! das gegenteil muß der fall sein.

    hoffentlich halten eltern und erzieherinnen durch und sind dann die speerspitze für andere unter tarif bezahlte, von mir aus dann bei der awo denn natürlich können die spd genossen dort dann nicht anders argumentieren.

    gleiches geld für gleiche arbeit, so einfach sollte es gerade bei steuergeld finanzierter arbeit sein. gerade die wortreichen cdu politiker sollten taten folgen lassen und sich nicht aus der verantwortung stehlen.

     
  133. 35. Der Laie

    Nun da dürfte in diesem Zusammenhang,doch mal die Frage gestellt werden, wie sieht denn der Mietvertrag zwischen Haus Freudenberg und Lebenshilfe aus. Da die Immobilie auf die besonderen Bedürfnisse eines Kita Betriebes zugeschnitten ist, ist eine Kündigungsfrist von drei Monaten doch sehr unwahrscheinlich.
    Das bestreben den Kita Betrieb komplett einzustellen,läßt doch nur einen Schluß zu, die Kuh(Mitarbeiter) kann nicht mehr gemolken werden,also wird sie geschlachtet.
    Jetzt dürfte es interessant werden, wie lange Herr Spreen als Landrat noch durch Unterlassung glänzen will?

     
  134. 34. Mutter

    Zur Information für alle an Fakten interessierten habe ich unten stehende Text kopiert (nachzulesen auf der Homepage der Lebenshilfe):

    Der Verein „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Kleverland e.V.“ bietet Menschen mit geistiger Behinderung, deren Eltern sowie Freunden und Förderungen der Lebenshilfearbeit die Möglichkeit der Vertretung ihrer Anliegen und Bedürfnisse.

    Die Hauptaktivität des Vereins besteht in der Überlassung von Wohnstätten an die gGmbH – Leben und Wohnen, die dort Männer und Frauen mit geistiger Behinderung Begleitung und Förderung anbietet.

    Die Lebenshilfe Kleverland ist alleiniger Gesellschafter der gGmbH – Leben und Wohnen; der Vorsitzende, sein Stellvertreter und drei weitere Vorstandsmitglieder bilden die Gesellschafterversammlung.

    Darüber hinaus unterstützt die Lebenshilfe Kleverland drei Freizeitgruppen in Uedem, Goch und Kleve, in denen ehrenamtliche Helfer regelmäßig Freizeitaktivitäten für Männer und Frauen mit geistiger Behinderung vorbereiten und durchführen.

    Ein Elternkreis organisiert und betreibt, ebenfalls ehrenamtlich, alljährlich einen Verkaufsstand auf dem Klever Weihnachtsmarkt.

    Wer Lust und Zeit hat, einen Teil seiner Freizeit für eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Lebenshilfe einzubringen, ist herzlich willkommen.

    Informationen zu Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagement gibt Ihnen gerne die Geschäftsstelle

    Anmerkung: ist es wirklich so skandalös, dass sich die Lebenshilfe e.V. wieder auf ihre Kernziele besinnt, die da sind die Förderung geistig behinderter Menschen? Jeder einzelne, der die Lebenshilfe derart diskreditiert und in Verruf bringt, der sozial- und gesellschaftspolitische Fragen auf dem Rücken von behinderten Menschen austragen will, der sollte sich an die eigene Nase fassen. Gehen sie in die Wohngruppen und erleben sie welche wunderbare Arbeit dort vollbracht wird.
    Gesellschafter und Geschäftsführer der gGmbH haben mit Sicherheit das ganze Unternehmen Lebenshilfe in Blick und nicht nur die Kitas.
    Auch die Kritik an der Rücklagenbildung für das Großprojekt in Materborn spricht Bände im Umfang mit geistig Behinderten.
    Im übrigen ist schüttet das Unternehmen Lebenshilfe keinerlei Gewinne aus! Was soll also das Gerede von Gewinnorientierung der Geschäftsführung? Sachlichkeit wäre angebracht!

     
  135. 33. Willi Heuvens

    Verständnis haben für Menschen, die Leistungsträger sind, die AM Menschen arbeiten, die Verantwortung in hohem Maße tragen, dies muss gefordert werden. Und – es ist ekelhaft, diese Menschen nicht menschenwürdig zu bezahlen!
    Beamte haben vielfach hierfür keinerlei Verständnis, die sitzen ja auch im Warmen.

     
  136. 32. Andreas van Bebber

    Nur mal so am Rande und vielleicht mit besonderem Blick auf die Mitglieder der Lebenshilfe Kleverland e.V.:
    Auch die Lebenshilfe ist dereinst ja mal als Elterninitiative / -vereinigung gestartet, weil Eltern für ihre Kinder bessere Ausgangschancen schaffen wollten. Und dafür waren schon immer gute, motivierte und engagierte Beschäftigte erforderlich – Beschäftigte, die für ihre gute Arbeit halt auch anständig und fair bezahlt werden wollen.
    Wie lässt sich das aktuelle Verhalten der Lebenshilfe gGmbH denn noch mit den Zielen, Idealen und Werten der Elternvereinigung vereinbaren? Haben sich dafür Mitglieder ehrenamtlich engagiert und Spenden gesammelt?

     
  137. 31. Bernd Derksen

    Mir erscheint die Politisierung und die Zuspitzung auf Personen (Spreen, Emmers) durch SPD-Teile, Verdi, Hierschreibende, etc. nicht wirklich hilfreich für die eigentlich Betroffenen.

    Kann gut sein, dass ich mich irre, aber mir erscheint es als frühzeitiger Versuch der Wahlkampfprofilierung auf Kosten anderer. Und hier letztlich auf Kosten der betroffenen Kinder und Eltern. (Für Verdi ist das Ziel wohl die Einschüchterung von Tarifpartnern bei anstehenden Auseinandersetzungen; aber die aktuell in Kauf genommenen Leidtragenden sind dieselben.)

    Auch z.B. die AWO soll ja in ihren Kitas nicht nach diesem Tarif zahlen. Vermutlich auch aus nicht böswilligen, sondern sehr nachvollziehbaren Gründen. Aber da stecken ja die ganzen SPD-Leute verantwortlich dahinter. Und daher kümmert man sich darum nicht öffentlich. Oder wie kann ich mir diese scheinbare Doppelzüngigkeit erklären?

    Aber vielleicht täusche ich mich ja auch. Ich kenne mich zu wenig aus. Mir erscheint nur halt das „Spreen und Enders sind schuld und könnten so einfach ganz anders“ doch reichlich billig und ins Auge fallend. Erst recht, wo da auch genügend SPD-Leute in den Aufsichtsgremien bislang deren Kurs unterstützt zu haben scheinen.

    Ich finde der Vorwurf der „sozialen Kälte“ könnte sich auch auf andere Beteiligte (SPD, verdi, etc.) richten.

    Aus einem Bereich in dem ich mich besser auskenne: Die aktuellen Renten-Reformen der aktuellen SPD-Arbeitsministerin sind für mich ein ziemlicher Ausdruck „sozialer Kälte“, nämlich gegenüber denen die darunter in der Zukunft zu leiden haben werden. Aber das Beispiel zeigt ja, dass das politische Schwarze-Peter-Spiel nicht so einfach ist, wie es die jeweiligen Akteure machen wollen. Auch Ralf in seinem Artikel. 😉

    Ich glaube halt nicht an einfache politische Wahrheiten. Vielleicht ist es hier ja alles ganz ganz anders … Und meine instinktive Wahrnehmung von politischer Instrumentalisierung ist abwegig.

     
  138. 30. Gallus

    In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf das „großkotzige“ Auftreten der Lebenshilfevertreter und deren Helfer (Verwaltung) in Materborn hingewiesen. Bei der Lebenshilfe geht es nur um Kommerz.

     
  139. 29. pd

    die denkpause hat gezeigt wie es geht und die kommunalwahlen sind nun noch näher.

    den druck hoch halten und spreen und seine CDU nicht aus der Verantwortung lassen. auf dem gemeinnützig rumreiten, die 10mio rückstellungen/gewinne der letzten jahre habne die mitarbeiter erarbeitet, die sind nicht vom himmel gefallen!

    sollten unserer herren und damen hinterbänkler angst um ihre pöstchen bekommen wird bewegung in die sache kommen, im moment glauben sie noch es betrifft sie nicht wenn die cdu aber so langsam den kommunalwahlknall hört wirds interessant.

    ich jedenfalls werde in der fußgängerzone mal 1-2 wörter darüber verlieren warum es mir unmöglich ist dieser partei meine stimme zu geben

    was die führungsetage der lebenshilfe angeht: skandalöses verhalten!

     
  140. 28. M. Lozano

    Was soll man dazu noch sagen?

    Die neueste Entwicklung ist skandalös. Nachdem man sich fast 4 Wochen lang nicht gemeldet hat seitens der Lebenshilfe nun diese Entscheidung. Professionell geht anders. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt weshalb der Geschäftsführer bzw. der Landrat sich nicht auf eine Diskussion eingelassen haben. Es wäre doch ein leichtes gewesen sich mal zu unterhalten und die Argumente auszutauschen, also insbesondere seitens Lebenshilfe mal zu sagen warum man nicht den branchenüblichen Tarif zahlen kann, obwohl man die selben Voraussetzungen wie die anderen Lebenshilfen in Deutschland hat. Das wäre politisch professionell und moralisch angezeigt gewesen.

    Stattdessen wurde in destruktiver Weise alles abgelehnt, insbesondere sogar Vermittlung durch Schlichter etc.. Wenn ich dann die Worte von Spreen höre, Emmers habe hervorragend vertreten in der schwierigen Zeit kann ich nur noch Kopfschütteln. Sich eingraben, Decke über den Kopf ziehen und auf keinerlei Anfragen eingehen ist keine Vertretung einer Gesellschaft. Es drängt sich der Eindruck auf, Emmers ist nur formal GF weil man halt einen braucht, aber Spreen ist der eigentliche Chef. Dieses politische Un-Kultur passt zu ihm. Alles aussitzen statt sich offen mit Argumenten zu melden und zu diskutieren. Das wird sich aber im Ergebnis nicht auszahlen, denn auch hier in der Provinz sind die Menschen aufgeklärter als noch vor vielen Jahren und akzeptieren dieses veraltete Obrigkeitsverhalten nicht mehr. Politiker und auch Chefs müssen sich offen und transparent mit Problemen auseinandersetzen.

    Ich hätte mir eine Aussage von Spreen als Vorsitzender des Eigentümers (Gesellschafter) gewünscht, wo er beispielsweise sagt, „wir haben folgende finanzielle Situation und bei Anwendung des TVÖD kommt es zu folgender Situation etc.“ Dann hätte man diskutieren können. Was jetzt passiert ist die konsequente Weiterführung eines nicht offenen und von persönlichen Ressentiments geprägten Konfrontationskurses.

    Ich werde auf Provinzebene ab jetzt nie mehr CDU wählen – als Christ könnte ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Ich bin überzeugt davon, dass Frau Merkel sich offensiv mit dem Problem auseinandergesetzt hätte. Sie ist halt Profi, im Gegensatz zu den Emporkömmlingen in der Provinz CDU, die nur wissen wie man sich von oben herab verhält.

    Jeder der diese Geschichte verfolgt hat kommt zu dem selben Ergebnis. Scheinbar interessiert sich keiner der Herren für die nächste Wahl. Aber seien Sie gewiss, die automatischen CDU Wähler auf dem Land sterben so langsam weg und es wachsen politisch interessierte und aufgeklärte Menschen nach. Es ist also nicht egal wie man sich verhält, Herr Spreen.

     
  141. 27. Heinrich Lamers

    Sie schreiben im Untertitel zum Brief der Lebenshilfe gGmbH „ein böser Brief“, warum eigentlich? Ich habe den Inhalt nicht als „böse“ aufgefasst, auch nicht als Drohgebärde. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

     
  142. 26. Willi Heuvens

    @ 23

    Sind das die Zinserträge für den Kredit an den Airport Weeze?

     
  143. 25. Mutter

    All diejenigen, die der Lebenshilfe Kleve verantwortungsloses, sozial kaltes Handeln gepaart mit finanziellem Eigennutz vorwerfen haben jetzt die Gelegenheit Leitung und Verantwortung für die Kitas zu übernehmen.
    Den zahllosen, bestimmt fachlich kompetenten Beiträgen entnehme ich, dass die Kitas sich wirtschaftlich selbst tragen und voll finanzieren. Somit scheint es vollkommen risikolos zu sein, eine Kita zu betreiben.
    Es steht jedem frei, sich jetzt sozial zu engagieren und die Kitas in zum Beispiel Elterninitiativen weiter zu führen. So könnte auch die vielseitig geforderte faire Bezahlung der Mitarbeiter gewährleistet werden.

     
  144. 24. Günter

    Pfui Herr Spreen und Herr Emmers! Sie sollten sich schämen. Denken Sie denn gar nicht an die armen Kinder? Spreen hat wohl nur noch das Grab Flughafen Weeze im Kopf. Er wohnt warm und trocken mit Blick über die Stadt Kleve und läßt sich im dicken Audi durch die Gegend fahren. Hoffentlich erinnert man sich bei der Stimmabgabe bei der nächsten Wahl. Ich ja!!

     
  145. 23. Heinz Goertz

    Auf dem Plakat steht:“Was macht die Lebenshilfe mit 6.000.000 € auf dem Bankkonto? Es dürfen alle drei mal raten.

     
  146. 22. HP.lecker

    Gemeinnützige Einrichtungen werden durch die Finanzbehörden gesondert „durchleuchtet“. Das geht jedem gemeinnützig anerkannten eingetragenen Verein so und so wird es auch gemeinnützigen Kapitalgesellschaften ergehen. Sollten die Finanzgebahren – als die Rücklagen, Rüchstellungen etc. gegen das geltende Gemeinnützigkeitsrecht verstossen, dürfte das „g“ schon bald Geschichte sein.

    Dennoch klingt es fragwürdig, weshalb hier andere Löhne bzw. Gehälter gezahlt werden, als „üblich“

    Die vermeintlich gesellschaftliche Systemrelevanz dieses Unternehmens allerdings als Druckmittel in einem Tarifstreit zu nutzen, ist ebenso fragwürdig.

     
  147. 21. rd

    @Kai Fischer Ich kann nur zustimmen, diese soziale Kälte macht einfach nur fassungslos!

     
  148. 20. Vater & More

    Wir sollten das Thema beschließen, weil es zu nichts führt, aber die kostbare Lehre mitnehmen:

    Lass es uns mit Elterninitiativen selbst regeln. Wenn der Staat, und dann auch noch ein Herr Spreen bzw. der CDU-Klüngel die Finger mit im Spiel hat, kommt nur Murks hinten raus. Also bitte Schluss damit, Reset, neu anfangen und bei der nächsten Kreistagswahl nicht blind beim „C“ kreuzen, damit so etwas erst gar nicht mehr passiert.

    Zudem macht das viel mehr Spaß, das selbst zu organisieren und die Verantwortung für die Betreuung zu übernehmen (siehe viele erfolgreiche Projekte am Niederrhein).

     
  149. 19. Kai Fischer

    Es ist eine absolute Frechheit! Meine Frau ist in Mutterschaft und verliert jetzt ihren unbefristeten Vertrag weil Herr Emmers und Herr Spreen nicht den Anstand haben sich ihrer Verantwortung, die sich finanziell bestimmt gelohnt hat, zu stellen. Und wer schreitet ein? Keine Sau. Es sind einem die Hände gebunden. Das angesparte Geld, dass man sich mithilfe der Kitas erwirtschaftet hat, landet jetzt in andere Projekte statt in das Honorar der Personen die es erwirtschaftet haben. Es kotzt mich an!!!

     
  150. 18. Fisch

    Warum wird von den betroffenen Eltern nicht kurzfristig eine oder mehrere
    „Elterninitiative Kindergarten………………e.V.“ gegründet?

    Die vorhandenen Einrichtungen könnten in irgendeiner Form übernommen werden.

    Ich selbst war 1990 Gründungsmitglied einer Elterninitiative Kindergarten. Damals musste noch das ganze Gebäude und Freiareal aufgebaut werden.

    Es war für alle, Familien und Betreuungsteam eine sehr wertvolle Zeit…………..dieser Kindergarten besteht heute noch und entwickelt sich positiv immer weiter!

     
  151. 17. Klever

    In erster linie muss man sagen, dass die Lebenshilfe ein gewinnorientiertes Unternehmen ist. Nur partizipiert die Lebenshilfe von öffentlichen Geldern. Schämen sollten sich die Vorstände, die sich die Taschen vollmachen. Diese Menschen die sich angeblich dem wohl der menschen verschrieben haben, melken unser Sozialsystem wo sie nur können. Asoziale soziale Ausbeuter… Unter dem Deckmantel der Arbeitsplatzbeschaffung werden hier minderbezahlte Jobs geschaffen, welche voll vom Staat finanziert werden

     
  152. 16. rd

    @all Artikel jetzt mit der Aktualisierung, dass die Lebenshilfe alle Kitas einfach abstoßen will. Peinlich!

     
  153. 15. kees peperkamp

    Welch ein mieses Spiel wird hier mit Kinder, Betreuer und Eltern gespielt. Seit Jahren versuchen Eltern und Betreuer von den Lebensburg diesen kita Fit zu halten fur die Zukunft. Immer musste von Lebenshilfe aus noch weiter geredet oder nachgedacht werden.

    Das es noch immer kein Aufstand von Eltern gibt zeigt das die Eltern glauben in die Kitas, die erzieherinnen und Erzieher. Am besten suchen oder grunden die Erzieher und Erzieherinnen zusammen mit den eltern einen neuen Träger. Liebevolle Betreuung von den Trager Lebenshilfe/ Freudenberg ist nicht mehr Glaubwürdig.

     
  154. 14. Vater

    Hauptsache Spreen und seine CDU habe Millionen für den Flughafen… Ist das abartig! Jetzt fehlt nur noch Pofalla als Schlichter!?

     
  155. 13. ade du schöne Kinderzeit

    tja, soviel zum „Kinder sind unser höchstes gut“ Thema in der BRD !
    soziale Berufe sind NICHT sozial ausgerichtet..das heißt: Man bekommt für einen gut ausgebildeten,anstrengenden und engagierten Beruf wenig zurück (Money)..! Egal ob im Krankenhaus-Kita oder sonstwo!
    und wenn es den „Leuten mit dem vielen Geld in der Tasche“ nicht paßt, wird halt der soziale Gedanke ganz schnell mit Füßen getreten!Zumindest gegenüber den Leistungsträgern (Mitarbeitern) und den „Kunden/Kindern/Kranken“.

    Wenn man in Deutschland (hier in NRW-ja im Kreis Kleve-siehe Goch) fast 1/10 zehntel des Nettoverdienstes an die KITA abtreten muß-da kann einem nur schlecht werden).
    Kindeswohl…? nein…Abkassieren !!!
    Jede Kommune darf ihr eigenes Süppchen kochen.

    Die Lebenshilfe – was für ein komisches Wort ohne Inhalt !
    Und die beziehen Geld aus der öffentlichen Hand.
    Ich bezahle also meinen Kita Platz selber und als „die öffentliche Hand-zu der ich auch noch zähle-die Lebenshilfe dazu“!

     
  156. 12. Andreas van Bebber

    @11. Hagen:
    Es ist ja schon sehr interessant:
    Der Kreis als Träger der öffentlichen Jugendhilfe vergibt den Auftrag, eine Kita zu betreiben an die Lebenshilfe
    (da ist Spreen Vorsitzender des Vereins und der Gesellschafterversammlung der gGmbH),
    die dafür von der Haus Freudenberg GmbH
    (da ist Spreen Vorsitzender des Aufsichtsrates ist und die gehört zu 25,1% dem LVR, zu 6,5% der Lebenshilfe Kleve, wo Spreen Vorsitzender des Vereins und der Gesellschafterversammlung der gGmbH ist und zu 68,4% dem Kreis Kleve, den Spreen als Landrat leitet)
    das Gebäude mietet.
    Gibt es zu den Freudenbergplänen etwas im Netz?

     
  157. 11. Hagen

    zum Beitrag von Andreas van Bebber:
    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Die jahrelange Hinhaltetaktik bei den Umbaupläne der Kita Lebensburg bestärkt mich in dem Eindruck. Soweit ich gehört habe, gibt Freudenberg den gesamten Komplex auf. Die Lebenshilfe muss noch für einige Jahre eine sehr hohe Miete zahlen. Diese Miete wurde von Herrn Emmers als Argument gegen die höhere Bezahlung der Erzieher/-innen. Ob sie tatsächlich die Miete zahlen muss, könnte man anzweifeln, wie der Geschäftsführer der Lebenshilfe Mitglied und Herr Spreen der Leiter der Gesellschafterversammlung von Haus Freudenberg sind.
    Was macht Haus Freudenberg mit dem Grundstück. Es ist ja aufgrund der Lage sehr hochwertig, ein sogenanntes Filetstück. Besonders dann, wenn kein Mieter stört. Durch dessen Verkauf kann bestimmt ein guter Gewinn erzielt werden. Da kann man auch die Miete verzichten.
    Es gibt nichts, was es nicht gibt.

     
  158. 10. Heinz Goertz

    Die Lebenshilfe kann den Streik aussitzen, da sie pro Kind einen Festbetrag bekommt. Ob es betreut wird oder nicht.
    Und das nutzen die betreffenden Herren gnadenlos aus. So wird Tarifautonomie untergraben und zwar durch öffentliche Körperschaften. Ein Skandal!

     
  159. 9. Interessierter

    @ 6

    Nein, diesen Vorschlag halte ich nicht für gut. Zum einen sollte man sich um beides kümmern, zum einen um die Integration von ausländischen Mitbürgern verschiedenster Nationalität, zum anderen muss sich der Landrat ebenso um die gerechte Honorierung der Arbeitskräfte der Lebenshilfe kümmern.
    Herrn van Zoggel halte ich für ungeeignet, als Moderator tätig zu sein. Dann lieber (Kommentar Nr. 5) Herrn Heuvens, der sehr intelligent ist, sozial eingestellt und auch juristisch geschult, er hat schließlich zwei Prozesse wegen fristloser Kündigung haushoch gewonnen. Der läßt sich nicht kleinkriegen oder unterbuttern.

     
  160. 8. Rainer Karl hermanns

    Hallo, ich bin etwas irritiert und nicht besonders bewandert im deutschen Vergesellschaftungsrecht: es gibt meines Wissens immer noch die Lebenshilfe e.V. und es gibt die Lebenshilfe gGmbH. Bei wem sind die Kolleginnen und Kollegen denn jetzt angestellt. Und was ist der Unterschied? Aktuelle Ereignisse um einen der größten Vereine BRDs sollten aus meiner Sicht dazu dienen das deutsche Vereinsrecht mal zu hinterfragen.

     
  161. 7. Rolf Janssen

    Herr Spreen wo sind sie? Warum schweigen sie? Tun sie was. Sie tragen die Verantwortung!

    Natürlich sind Erzieherinnen/Erzieher bei deren Leistung, im Tarif bereits unterbezahlt. Übernehmen sie doch mal für zwei Wochen diese Tätigkeit, vielleicht geht ihnen dann ein Licht auf.

    Es sind unsere Kinder mit denen hier Herr Emmers spielt. Oder spielen muss!
    Seine Intoleranz gegenüber Kinder, Erzieherinnen und auch den betroffenen Eltern ist einfach nur widerlich.
    Oder ist es auch hier die Gier nach Geld, womit sich Kleve über Grenzen hinaus zur Zeit einen Namen macht.
    Das ist keine „Lebenshilfe“ was hier vorgelebt wird.

     
  162. 6. Ex-Bänker

    Ich kenne Spreen leider nicht persönlich. Er steht oft in der Presse und stellt mit einem Lächeln immer wieder neue Bürger aus den verschiedensten Ländern vor, die auch die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen haben. Er muß sich endlich mal um sein Kind „Lebenshilfe“ kümmern. Und nun zu einem Moderator! Ich schlage den Vorstand der Sparkasse Kleve vor. Rudi van Zoggel hat die Durchsetzungskraft alle wieder zu vereinigen. Und wenn es so ist, das die Mitarbeiter der Lebenshilfe viel weniger verdienen/bekommen als andere Frauen und Männer in der Branche ist es eine große Sauerei von Spreen und seinem Abnicker Emmers.

     
  163. 5. Willi Heuvens

    Es ist festzustellen, dass es hier wie fast in allen anderen Bereichen des Arbeitslebens, immer zu Lasten der wahren Leistungsträger, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, geht.
    Der Landrat ist hier aufgefordert, ein Machtwort zu sprechen statt dieses Problem und andere Probleme auszusitzen.
    Auch wenn es nicht jeder hören mag: ein vorzüglicher Moderator, Vermittler und Schlichter müßte arbeitnehmerfreundlich sein und eine hohe soziale Kompetenz haben. Hier wäre Theo Brauer mehr als gut geeignet.

     
  164. 4. Heinz Goertz

    @Der Laie 2.

    Sie verkennen die wahren Machtverhältnisse in der Kreisverwaltung. Der wahre Strippenzieher und Einflüsterer des Landrats ist ein anderer. Der hat aber im Moment auch nicht soviel Zeit, er muss sich jetzt auch im Verwaltungsrat der Sparkasse Emmerich um vieles kümmern.

     
  165. 3. Andreas van Bebber

    Bei der sonst üblichen Entschluss- und Entscheidungsfreudigkeit der Lebenshilfe und der Dauer, die solche Prozesse ansonsten haben, drängt sich dann doch die Frage auf, ob dies tatsächlich in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Tarifauseinandersetzung und dem dreiwöchigen Streik steht. Vielleicht gärt diese Idee ja auch schon länger vor sich hin und der Streik war ein passender und von den eigentlichen Beweggründen ablenkender Anlass. Es bleibt also sicher spannend zu beobachten, wie sich das Unternehmen an dieser und an anderer Stelle weiterentwickelt.

     
  166. 2. Der Laie

    Es ist schon Eigenartig wie sich hier der Strippenzieher Spreen aus allem öffentlich heraus hält,auf der anderen Seite als Kreis Kleve der Lebenshilfe einen freiwilligen Kostenbeitrag von 10 % überweist. Als Träger von Haus Freudenberg ist er Immobilienbesitzer der Kitas die wiederum an die Lebenshilfe vermietet hat.So rein zufällig ist er dann privat Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe.
    Wenn Eltern von Kindern, im Kindergartenalter, mit einer Behinderung sich an den Kreis als zuständige Behörde wenden, werden sie automatisch an die Lebenshilfe als Ansprechpartner verwiesen.
    Wenn hier von den Erziehern und Therapeuten der Lebenshilfe nicht Aufgaben des öffentlichen Dienstes wahrgenommen werden, was dann.
    Warum tritt Haus Freudenberg als Immobilienvermieter auf und betreibt die Einrichtungen als Träger nicht selbst? Sollen hier der Lebenshilfe durch den Betrieb der Kitas sichere staatliche Einnahmequellen besorgt
    werden um Risiken bei den anderen Geschäftsfeldern abzufedern.
    Bekennen Sie Farbe Herr Spreen, oder treten sie nicht mehr zur Wiederwahl an?

     
  167. 1. Ge.Org

    Unkomplizierte Zwischenlösung in Bedburg-Hau:

    Wie unser Bürgermeister Peter Driessen gestern zur Ratssitzung mitteilte, hat die Verwaltung bereits Räumlichkeiten und das Team des „Offenen Ganztag“ zur Verfügung gestellt, damit eine Betreuung gewährleistet ist.