Schroers-Schock! Sie hatten so gute Kaninchen (u.a.)

rd | 15. Juli 2011, 14:30 | 12 Kommentare

Das muss man erst einmal verkraften! Da läuft man nichtsahnend die Stadt hinauf, Hagsche Str., passiert die langweilige Citibank, die jetzt irgendwie anders heißt, freut sich schon darauf, den Blick ins saftige Fleisch der angrenzenden Metzgerei hämmern zu dürfen – und dann das:

Auch andere Branche! Aber wer will das?

Zu vermieten! Auch andere Branche… Hätte ich mehr Kaninchen kaufen sollen (sie waren immer so gut)? Man weiß es nicht, aber so viel ist sicher: Die Metzgerei Schroers wird der Oberstadt fehlen, und insbesondere mir die profunde Beratung des Fachpersonals, wenn ich wieder mal einen Brocken Fleisch bestellt hatte, ohne zu wissen, wie der zubereitet wird… Macht’s gut, ihr Metzger!

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12 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 12. Beobachter

    Die “Grundeinstellung” ist ja nun bekannt und wird auch entsprechend “gepflegt”: Geiz ist geil …

     
  2. 11. schaufensterfreund

    @zzz:

    dein einand ist völlig in ordnung…habe es auch eher beispiehaft verwendet…wollte eine grundeinstellung wiedergeben und habe lediglich den aktuellen fall schroers aufgegriffen.

    *hiermit die keule für die anderen Läden schwing* 😉

     
  3. 10. zzz

    @Schaufensterfreund:
    Ich bezweifel, dass Schroers aus finanziellen Gründen den Laden dicht gemacht hat und denke, dies eher aus gesundheitlichen Gründen geschehen ist. Die Metzgerei lief sicherlich nicht schlecht, genauso wie es z.B. bei Terhoeven auch gut läuft. Die Kunden, die auf Qualität achten und nicht gedankenlos alles in sich rein fr…, gehen auch heute noch und auch trotz aller Supermarktangebote und Quartier und Co. zum Metzger ihres Vertrauens. Mit Scheinheiligkeit hat das nichts zu tun.

    Ich persönlich gehe so konsequent wie möglich zum Metzger in der Unterstadt und zum Käsemann in der Unterstadt – und warum? Weil´s besser schmeckt, oft gesünder ist und weil es länger hält…

    Deine Keule “nicht dort einkaufen gehen aber meckern wenn der Laden schließt”, kannst Du sicherlich für einige (klever) Läden schwingen – in diesem Fall jedoch nicht wirklich passend…

     
  4. 9. Bobachter

    Der Inhaber soll woll erkrankt sein, so viel habe ich gehört.

    Heuchelei hin oder her: es wird immer noch in solchen Betrieben gekauft und das ist gut so. Wir brauchen nicht nur noch Filialen durch den ganzen Kreis, die dem einen einzigartigen Loddar gehören …

     
  5. 8. horst

    Soweit mir bekannt ist , hat Hugo Schroers aus gesundheitlichen Gründen seinen Laden schliessen müßen .

     
  6. 7. schaufensterfreund

    mich stört die aufkommende scheinheiligkeit ein bisschen…so ein laden macht nicht “aufeinmal” dicht, sondern stirbt ganz langsam ab. feinste bratwurst? und wann das letzte mal dort gekauft? ich geh jeden tag die hagsche straße hoch und runter und dort ist in keinem der geschäfte ein deratiges gedrängel, dass man meinen könnte dort wird viel umgesetzt…

    …immer wieder hört man in kleve, wenn ein geschäft zu macht: “och schade…die hatten immer tolle sachen…da hab ich mich immer gern umgeschaut.”…ja und dann frage ich: und wann das letzte mal dort gekauft?! darauf haben die meisten dann nichts mehr zu sagen. ich wünsche der familie schroers alles gute!

     
  7. 6. Günter

    Es ist wirklich schade, das unser Hugo und seine Gattin den Laden geschlossen haben. Die Schroers und auch die Verkäuferinnen waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. Die Frikadellen und die gebrateten Kotelletes werden mir fehlen.

     
  8. 5. MalWasSag

    Was regt ihr euch nur so auf. Wen interessiert es, außer einem Anwohner der sich nicht mehr in der “Feinsten” Gesellschaft wähnt.
    Man kann eh besser alles im Internet bestellen/kaufen, und für Lebensmittel brauche ich doch nur einen guten Supermarkt mit ausreichend Parkplätzen vor der Tür.
    Soll ich die Einkäufe denn noch weit schleppen?
    Viel Spaß beim Nachkarten.
    Aber wahrscheinlich seid ihr da alle der Beste Kunde gewesen….

     
  9. 4. Ein Anwohner

    Jetzt hat Kleve wieder Platz für einen neuen Handy-Shop, einen Friseur oder eine neue Änderungs-Schneiderei und mit viel Glück eröffnen die Vietnamesen eine drittes Billig-Kleider-Geschäft…
    Wann entfernt Kleve endlich die Grenze “Elsabrunnen” oder verkleinert diesen damit die Hagschestrasse wieder attraktiver wird. Stellt endlich das alte Bergmann-Haus fertig, ändert den lästigen Shuttleverkehr (Kindergartenzug), nehmt die Autos aus der Stadt und verlängert die Fußgängerzone bis zur Hagschenpoort. Und bitte alles ohne Studentenwohnungen, im Haus über den Schreibwarengeschäft in der neuen Mitte wohnen schon “Mitmenschen” die keine Rücksicht darauf nehmen wie es in der Stadt auszieht. Da spielen Kinder Fussball mit Abfallsäcke, wird fremdes Eigentum (Motorroller) mutwillig zerstört, die Kunden und die Angestellten der Friseurkette müllen die Fußgängerzone mit Ihren Zigaretten-Kippen zu und die Vietnamesen breiten sich aus, sodaß man links und rechts mit Billig-Ware zugestellt wird…(an Europäische Anpassung ist hier nicht zu denken)und das beste, das Ordnungsamt unternimmt nicht’s.

     
  10. 3. Paul Lennartz

    gibbet doch nich! Letzte Woche hatten die doch noch auf! Da gab´s die beste feine Bratwurst! Echt ein Jammer!

     
  11. 2. zzz

    ???? war das jetzt irgendwie spontan passiert – kommt für mich sehr plötzlich, oder????

    SCHADE!!!

     
  12. 1. Bratz

    Erst wenn der letzte, “alteingesessene” Handwerksbetrieb ausgestorben und der letzte, “kleine” Handwerker aufgegeben hat, werden wir …