Nennen wir es mal: Hotel Momo

rd | 15. Juni 2011, 17:47 | 21 Kommentare

Noch eine riesige Baugrube, schon bald eine Herberge der gehobenen Luxusklasse

(Aktualisiert, jetzt mit historischer Aufnahme) Keine Atempause, Geschichte wird gemacht: Eben noch Kirmeswiese, jetzt schon die nächste klaffende Baugrube in unserer Stadt, in der die roten Bagger sich austoben können – und schon bald das Rilano Hotel Kleve. Obwohl, Hotel Mom(o) wäre irgendwie passender…

Und dank Rainer Hoymann hier noch ein Blick auf das Gelände von anno dunnemals (Richtung Kellen, die Brücke ist die Herzogbrücke):

Malerisch? Man denkt das bei Schwarz-Weiß-Fotos leicht, aber vergisst, dass das Leben damals ganz schön hart war. Das Wort Urlaub existierte noch nicht, und nur die reichen Klever konnten sich den Luxus leisten, an den Wochenenden im Spoykanal zu baden

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21 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 21. van Meegen

    War das nicht Menke? Siehe hier:
    http://www.lokalkompass.de/kleve/kultur/kleve-gruesse-aus-der-unterwelt-d106999.html

     
  2. 20. ralf.daute

    @rainer Bildunterschriften lesen hilft manchmal auch

     
  3. 19. rainer

    Hallo, und noch’n schwarz-weiß Bild von damals wo alles schöner gewesen wäre. archivieren wird heuer langsam quälend langweilig

     
  4. 18. Der Spieler

    @Rainer Hoymann:

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag und das Foto!

     
  5. 17. Rainer Hoymann

    Das Foto entstand um 1930.

     
  6. 16. clavinius

    @ Rainer Hoymann

    Sehr guter Beitrag!

     
  7. 15. Dickschaedel

    Bild von Gestern
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=hhpkajc5.jpg

     
  8. 14. Rainer Hoymann

    @ Der Spieler

    Das Foto zeigt, dass auf dem Gelände eine Fabrikgebäude “BK” stand: http://www.heimat-kleve.de/strassennamen/opschlag/fotos_historisch/01.jpg .
    Die Sicht ist in Richtung Kellen; zur Orientierung: es handelt sich um die Herzogbrücke.

    Das Gelände ist Teil der Denkmalliste “Bodendenkmal”: http://www.heimat-kleve.de/geschichte/denkmalliste/LVR_02.2007/07.pdf (oben rechts); aber – m. E. – wirklich nicht von Bedeutung.

    Übrigens: Vor der endgültigen Eingemeindung gehörte der Platz noch zur Gemeinde Kellen: http://www.heimat-kleve.de/geschichte/kellen/kellen.htm .

     
  9. 13. Der Spieler

    Da unten reißt der Bagger riesige dicke Grundmauern aus dem Boden. Habe mal nachgeforscht, aber niemand kann sich am ein dortiges Gebäude erinnern. Auch auf alten Fotos stehen dort keine Gebäude. Weiss jemand, was dort gestanden haben könnte? Und wieso ist kein Archäologe bei den Arbeiten dabei? Steht das Grundstück nicht unter Bodendenkmalschutz wie alle innerstädtischen Grundstücke?

     
  10. 12. Der König von Cleve

    Ich finde “Chez Mömmken” irgendwie netter

     
  11. 11. Harald Karpfenteich

    Muahahaha!!!

     
  12. 10. ralf.daute

    @xyz Schwänge ich die Keule, sähe das anders aus. Das war doch nur ein Keulauer!

     
  13. 9. xyz

    gäääähn… nix interessantes zu berichten.. also wird die Mom-Keule geschwungen 😉

    @AllesKlever: Das Geld für die Stadtkassen stammt in großen Teilen von zahlreichen kleinen und mittelständischen Betrieben, die jedoch das naherholungsgebiet Stadt/Kreis Kleve zum Geldverdienen verlassen müssen. Die ganzen Blog-Schlauberger sollten sich mal wochentags von 05:30 – 07:30 in Uedem A57 auf die Brücke stellen und das dann von 14:30 – 17:30 Uhr wiederholen. Dann weiß man, wer u.a. so alles die Kohle ranschleppt… dazu kommen von Extern dann noch unsere niederländischen Nachbarn und ein kleiner Restbestand an “Industrie”. deren Beitrag an z.B. Gewerbesteuer dürfte aber äußerst gering sein…

    Und zum Thema Zevens: Die Aufträge bleiben bei ihm eigentlich immer in der Region. Und den Preis bestimmt nunmal jeder Unternehmer selbst bzw. zu welchem Kurs er arbeiten möchte. Wenn man sich dagegen das Trauerspiel “Europäischer Wettbewerb Hochschule” anschaut – NAJA – zumindest sind eine handvoll Aufträge in Kleve geblieben…

     
  14. 8. Dalai Rama

    Diese geballte Foren-Kompetenz -au Weia! Das untere Dittel der Wiese gehörte zu Hokovit. Nachdem dieser Betrieb abgebrannt war, befanden sich dort zunächst Parkplätze.

     
  15. 7. Beobachter

    Und der “König von Kleve” höchstpersönlich saß gestern in seinem schweizer “Panzer” vor dem Bauzaun und hat sein neues Reich und die Arbeit seiner “Schergen” mal begutachtet 😉

     
  16. 6. AllesKlever

    Der exorbitante Flächenverbauch in Kleve über die letzen Jahrzehnte ist der nackte Wahnsinn!! Da ist doch bald nirgendwo mehr Natur.

    Die wirtschaftliche Entwicklung müsste bei dieser Flächenplanierung mit der Chinas vergleichbar sein. Ist sie aber nicht. Und wer besucht eigentlich Kleve, dass da so viel Hotels gebraucht werden?

    Was mich im Übrigen wundert, ist, dass trotz der Schliessung zahlreicher Unternehmen in den letzen Jahren (weclche durch die exorbitante Bautätigkeit auch nicht verhindert werden konnten) die wirtschaftliche und finanzielle Situation komischerweise zumindest doch einigermassen stabil bleibt. Was wird denn in Kleve eigentlich produziert bzw. womit verdienen die Leute die in Kleve wohnen, ihr Geld? Die können sich ja nicht gegenseitig alle die Haare schneiden.

    Wer an dieser komische FH demnächst studieren soll, ist mir auch weiterhin schleierhaft. Ebenso wie die Tatsache, dass die SPD-Regierung in Düsseldorf dieses offentlichliche Geschenk der Rüttgers-Regierung an die Parteischergen in Kleve nicht stoppt, sondern weiterbetreibt.

     
  17. 5. Jens-Uwe Habedank

    Stimmt nicht! Sehr wohl war da Kirmes – bevor der Platz zurückgebaut wurde und eine Wiese daraus gemacht wurde. Wohl in den Jahren 89-95/96 waren da Parkplätze mit eben dem Gebrauch der Kirmesveranstaltungen…

     
  18. 4. ralf.daute

    @Harald Stimmt, aber da standen immer die Feuerwerksgucker

     
  19. 3. Günther

    Wem gehörte das Grundstück, etwa der Stadt Kleve?

     
  20. 2. Harald Karpfenteich

    Ralf, die Kirmes hat auf dieser Wiese noch nie gestanden…

     
  21. 1. clavinius

    Nein, nein nochmals nein! Hotel Mom ja – aber nicht Momo. Momo hies eine Bordeauxdoggenhündin von mir. Das war zwar nur ihr Rufname, sie hieß richtig Ma-Petit van Alcarinque und stammte aus Belgien mit französischen und deutschen Vorfahren. Diese habe ich bis zum Jahre 1896 eruiert.
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=7kprvkgn.jpg
    Alle wissen, dass diese Hoteldynastie zeitlich viel – ja viel jünger ist.

    Also Hotel “Momo” niemals!
    🙂