Morgen will jeder zur Hauptschule (gilt nur für Rindern)

rd | 09. Februar 2010, 15:20 | 30 Kommentare

Bitte sofort das Navi retournieren!

Oben links die Querspange, unten rechts die zu entlastende Straße

Bekanntlich plant die Klever Stadtverwaltung die Zerstörung Rinderns. Dies soll geschehen, indem entlang der malerischen Eichenallee eine Umgehungsstraße errichtet wird, im Fachausdruck “Querspange Tiergartenstraße bis Landwehr”. Leider bleibt etwas unklar, was hier überhaupt umgangen werden soll (nachzulesen hier), vom gesunden Menschenverstand vielleicht mal abgesehen. Der wichtigste Vorteil der Straße, man muss ja immer objektiv Für und Wider abwägen, ist, dass im Museum Kurhaus die dort ausgestellten Kunstwerke nicht mehr so wackeln, wenn Kraftfahrzeuge auf der Tiergartenstraße das Gebäude passieren.

Definitiv für den Bau der Straße tritt Jürgen Rauer ein, der in der Stadtverwaltung als Technischer Beigeordneter arbeitet. Abgesehen davon ist noch keiner der üblichen Verdächtigen, der sein Amt einer Wahl verdankt, aufgestanden und hat gesagt: Ich bin für diese Straße, weil… 

Sie wird also womöglich errichtet als die diffuse Verkörperung eines höheren, unbeeinflussbaren Willens, der uns erscheint in Gestalt des Landesbetriebs Straßenbau NRW.

Doch, Überraschung!, Widerstand regt sich. Nicht von den Grünen, soweit ich das überblicke. Und die SPD, deren Bürgermeisterkandidat des vergangenen Jahres bekanntlich aus der unmittelbaren Nachbarschaft kommt – nix zu hören. FDP? Nein, die Betroffenen selber wehren sich (unmittelbar vor irgendwelchen Wahlterminen wie z.B. dem 9. Mai kommt das bei Politikern gar nicht gut an): Im Spar-Markt in Rindern liegt eine Petition gegen den Bau der Straße aus, die bereits von mehr als 300 Bürgern unterschrieben wurde – und nur die wenigsten der Unterzeichner wohnen in einfamilienhausgesättigten Gutelaunelagen wie dem Havik. Dieser Protest lässt auf eine rege Beteiligung schließen, wenn morgen, am Mittwoch, 10. Februar, um 19 Uhr im Forum der Hauptschule Rindern die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb zu einer Bürgerinformationveranstaltung einlädt – kleveblog wird berichten…

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30 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 30. dagobert

    Überflüssig, haben wir schon immer gewusst

     
  2. 29. Cleve(r)

    Wort des Monats: Frischer (Fahrt)wind durch Kuypers.
    Für den hat sich seine Stadtratsmandat schon richtig gelohnt. Der einzelne Rinderner Bürger ist dem doch völlig egal. CDU mach weiter so!!
    Was sagt eigentlich Fischer aus Donsbrüggen. GAR NICHTS!! Der hält sich versteckt, statt für seine Bürger und für seine Wähler zu kämpfen und zu arbeiten. Diese mühen sich redlich und Fischer? Ja nicht aus der Deckung wagen, denn sonst bist du für die CDU nicht mehr tragbar und der Superzusatzverdienst als Vorsitzender des Stadtwerkeaufsichtsrates geht flöten. Andere warten schon. Er verkriecht sich weiterhin, sonst würden ihm seine Mitbürger “die Hucke voll hauen”. Bürger macht die Augen weit auf. Fischer erhält nicht nur die kleine Aufwandsentschädigung für Stadtratsmitglieder, sondern ihm wird jede STunde im Verhältnis zu seinen “entgangenen VErdiensten” als selbständiger Steuerberater ausgeglichen. Neben der Pension als Finanzbeamter muß er ja auch finanziell sehen, dass er irgendwie zurecht kommt. So lebt er gut auf Kosten der Klever Bürger und wir meinen er würde die Ratsarbeit ehrenamtlich erledigen. Pfuiiiii Fischer. Absahner könnten die einen sagen, Schmarotzer…..? Auf Kosten der Bürger lebt man doch ganz gut. Weil das so einfach erscheint und man sich in der CDU-Fraktion nicht muckt, bleibt es beim Absahnen. Also schön im Versteck bleiben.

    Ob ich mehr Charakter zeigen würde?

    Aus einem Nachschlagewerk:
    schma•rort•zen; schmarotzte, hat schmarotzt; [Vi]
    1. pej; von der Arbeit od. vom Geld anderer leben
    2. schmarotzt Biol; ein Tier od. eine Pflanze lebt (als Parasit) auf od. in einem anderen Tier, einer anderen Pflanze und nimmt ihnen Nahrung weg.

     
  3. 28. Jens-Uwe Habedank

    Kuypers sitzt doch im Stadtrat und bringt frischen (Fahrt)wind….?
    Breite Straße und Tweestrom: Dort ist das Radfahren und zu Fuß gehen doch schon seit ca. 2 Jahren ein Überlebensabenteuer; ein Wunder dass da noch nichts schwerwiegendes passiert ist! Busse, LKW’s und fliegende Holländer – genau wie dagobert es beschreibt.

     
  4. 27. Kiste

    >Kuyppers bekommt ein neues Kiesabbaugebiet am westlichen Rande von Rindern

    WAS ???????

     
  5. 26. dagobert

    Jetzt nehmen wir einmal die ganze Verkehrssituation von Rindern. Kuyppers bekommt ein neues Kiesabbaugebiet am westlichen Rande von Rindern- bedeutet mehr als 100 Kies und Beton LKWs über Keekerner Strasse. die Spange von Donsbrüggen als Entlastung für diesen Ortsteil soll vor dem neuen Feuerwehrhaus einmünden- Wieviel wohl diesen Weg von den bekannten 8.000 Fahrern durch Sonsbrüggen nutzten?- zusätzlich die Querspange. dann fahren die ganzen Holländer u.a vom Tweestrom- übrigens immer noch ohne Lärmschutz !!!!!!!!!!- von hinten über die Breite Strasse bzw. noch schlimmer Mars camulus Str. und dann Serntstrasse entgegen jeglicher Gewchwindigkeitsbegrenzung durch. Prost Mahlzeit Rindern- wir werden ein löchriger Käse an Durchschlupflöcher Wegen für Pfiifige der Abkürzungen. Dann möchte ich mal sehen . wie unsere Grundschulkinder die Keekenerstrasse überqueren, oder am Kindergarten und Schule gesichert vorbeikommen.

     
  6. 25. Cleve(r)

    Rauer: „Wenn durch den Trassenbau mehr Verkehr kommt, bedeutet es doch, dass diese Straße Sinn macht.”
    Wenn wir uns nur diesen einen Satz heute vornehmen zeigen sich die mathematischen Qualitäten unserer Verwaltungsleute.
    Warum, so fragt sich der Normalbürger, vermehrt sich der Verkehr durch den vorgesehenen Trassenbau? Weil die Stadt, weil Rauer und die Verwaltungsspitze mehr Verkehr nach Kleve holt. Das größere Verkehrsaufkommen entwickelt sich ja nicht von alleine, es entwickelt sich, weil der LKW-Fahrer aus Husum, Offenbach oder Oberammergau langsam merkt und es ihm zugeflüstert wird auf den Raststätten: Kleve ist noch einfacher zu umfahren, es gibt da eine neue schnellere Verbindung nach und von Holland. Es wird so oft über die Pisa-Erfahrungen gestöhnt, in Kleve sind Verkehrsmathematiker am Werk, die genau eine solche Pisastudie nach unten ziehen würden. Und was sagt Theo Brauer dazu: NICHTS! Er hält sich versteckt und läßt seine Mitarbeiter die Bürgerprügel einstecken. So verhält man sich, wenn man NAH AM MENSCHEN ist. Pirma, klasse!!!!

     
  7. 24. Killerplautze

    Jürgen Rauer ist ein echter Spezialist. Bei solchen Aussagen kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

     
  8. 23. Rainer Hoymann

    Heute – am 27.02.2010 – steht im Lokalteil der verlinkte Artikel zur Querspange “Eichenallee”:

    http://www.heimat-kleve.de/geschichte/eichenallee/27.02.2010_nrz_eichenallee.htm

    Mir liegt dieses Thema am Herzen, so dass ich das Internetangebot “KleveBlog”, vom dem ich weiß, dass es auch bei den Entscheidungsträgern Beachtung findet, zur Wiedergabe des nachfolgenden Kommentars zum Zeitungsartikel nutze:

    Üblicherweise enthalte ich mich eines Kommentars. Davon ausgehend, dass die Aussagen in diesem Artikel inhaltlich richtig wiedergegeben sind, kann ich jedoch nicht umhin, eine Stellungnahme abzugeben.

    “Baudezernent Rauer: Wenn die Trasse Eichenallee mehr Verkehr bringt, bedeutet es, dass sie Sinn macht.” Genau das wollen viele Anwohner und Bürger nicht. Der Fernverkehr soll Kleve weiträumig umgehen und nicht die Parkanlagen durchqueren.

    “Allerdings sieht Leenders gar keinen Grund zur Eile im Verfahren. Es wäre entschieden geschickter, wenn wir zwei bis drei Jahre warten, bis die ‘B220neu’ fertig ist.” Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum Leenders die Straße befürwortet, aber ich begrüße seinen Vorschlag zu warten. Den Grünen sei es meinerseits gegönnt, einen m.E. vermuteten Gesichtsverlust zu vermeiden.

    Jörg Cosar möchte, “das, was die Bürger möchten”. Bravo! Ein Demokrat, wie ich ihn mir als Bürger wünsche.

    Jürgen Rauer: „Noch haben wir die Masse an Eingaben nicht ausgewertet”. Offensichtlich will der – interessierte – Bürger die Straße nicht, Herr Rauer.

    Und wieder Rauer: Auch der Klever Ring und die Industriestraße wurden seinerzeit gegen den Widerstand der Bürger gebaut.” Aha! Er duldet also keinen Widerstand, der Bürger ist seines Erachtens nicht mündig. Herr Rauer, die Bürger ist der Souverän! Demokratieverständnis: ungenügend! Im Übrigen hätte der Klever Ring weiter südlich – hinter dem Papenberg aus Klever Sicht – um die Stadt gebaut werden müssen, damit wären viele Probleme vermieden worden und den Galleien wäre das graue Betonband erspart geblieben.

    „Der Park und die Anlagen sind ein kostbares Gut. Man muss entscheiden, welche Opfer man bringen will. Jede Lösung einer Tangente sollte so behutsam wie möglich angegangen werden und im Falle so sorgfältig wie möglich umgesetzt werden” so de Werd. So klingt m.E. ein diplomatisches Nein zur Querspange “Eichenallee” vom städtischen Museumsleiter. Danke!

     
  9. 22. Jens-Uwe Habedank

    @Wim Heuvens: Überhaupt nicht unverständlich das Verhalten der Grünen im Klever Rat – solange sie persönliche Vorteile haben und ihr Ego gestreichelt kriegen stehen programmatische Dinge hinten an. Konnte man auch schon bei den Themen “Tweestrom” und “Gesamtschule” deutlich erkennen. Macht, Macht, Macht….

    @Kiste: Dr. Schroers hieß der damalige Stadtdirektor wohl. Ich hoffe, ich war seinerzeit einer der fleißigsten “Huper”…
    Rindern ist in der Tat echt gebeutelt. Der Theo-Brauer-Ring führt eine Menge Verkehr (gerade aus NL) durch’s Dorf, die Verfüllung des Tweestroms ist auch noch nicht ad acta und nun dies seltsame Tangenten-Spiel…
    Rinderner – wehrt euch!

     
  10. 21. Wim Heuvens

    Unverständlich das Verhalten der Grünen/Bündnis 90.
    Habe mich zwar nicht intensiv mit der Materie beschäftigt, komme jedoch so langsam zu der Überzeugung, dass es die wahren Grünen mit ihren alten Idealen wohl nicht mehr gibt …. das wird zu Lasten der Natur gehen.
    Heute so – morgen so ……. das wird auf Landesebene auf Schwarz-Grün hinauslaufen.

     
  11. 20. Kiste

    >Wasserburgallee wird Sackgasse

    Und was soll das denRindernern bringen?
    Das bringt doch wieder nur dem wieheisstdernoch ehemaligen Stadtdirektor etwas, dem man schon damals unterstellte, er wolle durch Verengung der Wasserburgalle nur eine Verkehrsberuhigung vorm eigenen Haus erreichen. Deshalb haben die Autofahrer dort immer gehupt wenn sie vorbeifuhren.

    Kann die Stadt das entscheiden, ob die Wasserburgallee Sackgasse wird? Das hintere Stück ist doch Kreisstrasse?

    Eigentlich ist das eh egal. Rindern ist durch die extensive Kiesbaggerung, die rücksichtslose Ausweitung des Gewerbegebietes Nellenwardgen, den Theo-Brauer-Ring und die ständige Ausweisung von Neubaugebieten in seiner ursprünglichen Struktur ohnehin schon lange kaputt. Heimat ade!

    Und grossartig Arbeitsplätze hat die ganze Sache auch nicht gebracht.

     
  12. 19. Rainer Hoymann

    @ Alle

    Ich habe soeben an der Bürgerinformationsveranstaltung in der Rindener Hauptschule teilgenommen.

    Es kam DEUTLICHER Beifall auf, als der Hinweis aus dem Plenum kam, dass EINE Option auch der Verzicht auf diese neue Straße ist. Offensichtlich will die überwiegende Mehrheit der Anwesenenden diese Trasse NICHT! (Warum hat die Politik die Bürger nicht gefragt ?)

    Die “Sachargumente” der Verwaltung erschloschen sich den Teilnehmern nicht (siehe hierzu: http://www.heimat-kleve.de/geschichte/eichenallee/eichenallee.htm ).

    Die Politik ist gut beraten, wenn Sie das Vorhaben “Umgehungsstraße Tiergarten” einstampft.

    Auch Sie können Ihren Unmut äußern, indem Sie diesen Widerspruch ausdrucken ( http://www.heimat-kleve.de/geschichte/eichenallee/widerspruch.pdf ), Ihren Namen und Anschrift eintragen und eine Unterschrift leisten, um anschließend den Protest an Frau Birgit van Bentum, Havik 35, 47533 Kleve weiterzueiten (spätestens ENDE FEBRUAR 2010!!!).

    Gut wäre es, wenn Sie auch andere Mitbürger zu einem Widerruf motivieren.

    DANKE!!!

     
  13. 18. speedy

    @dagobert
    Wasserburgallee wird Sackgasse –> kein Durchgangsverkehr mehr –>
    Aufwertung der Wasserburgallee und des Forstgartens.

    Herz, was willst du mehr ……

     
  14. 17. dagobert

    Als Unterstadt – Auto und Fahrradfahrer erschließen sich mir die neuen Pläne der Tangente nicht. Zu keiner Zeit sind die Verkehrsaufkommen in der Tiergartenstrasse aus Richtung Donsbrüggen so chaotisch und überfüllt, wie z. B. aus Richtung Emmerich oder rund um den Minoritenplatz, übrigens völlig überflüssig durch die Strassenumbauten der letztenn 3 Jahre. D er Weg aus Donsbrüggen wäre übrigens schneller über die Gruftkreuzung als über die dann neue Tangente- einfach mal ausprobieren über Wasserburgallee! Also, wo wäre dann der Gewinn, außer neue chaotische Staus an der Kreuzung am Hotel Cleve?
    Ist denn die Notwendigkeit durch eine Verkehrsanalyse N A C H der neuen völlig unnötigen Unterstadtstrassenführung und der Tweestromumgehung (TB_Gedächtnisallee ohne Bäume ;-)) erwiesen?. Auf welches Gutachten beruft man sich hier überhaupt? Was vefolgen also die Stadtplaner – was sich meiner ERkenntnis verschließt?
    Weiß einer mehr?

     
  15. 16. Rainer Hoymann

    @ K(C)lever

    Die Repräsentanten des Klevische Vereins haben beschlossen, erst die heutige Veranstaltung abzuwarten und sich dann zum Thema angemessen zu äußern. Vorab: wir teilen die Auffassung, dass die Straße überflüssig ist!

    Jetzt muss ich aber los … (18:27)

     
  16. 15. Wim Heuvens

    Vielleicht könnte man eine Kooperation der Bedburg-Hauer Südtangenten-Gegner mit den Damen und Herren aus Rindern gründen, oder einen kompletten Ring um Kleve und Bedburg-Hau erstellen, das wäre EIN Abwasch …..

     
  17. 14. K(C)lever

    Wann meldet sich eigentlich der Klevischer Verein für Kultur und Geschichte e.V. zu diesem Thema?
    Ein Verein, der so vieles für Kleve tut, wir erinnern uns an die Aktionen zum Erhalt der Galleien, schweigt zum Thema “Zerstörung der historischen Parkanlagen”.
    Lediglich Rainer Hoymann wagt sich aus der Deckung wenn er schreibt:
    Für eine Zwischenlösung wird also ein großer Teil der historischen Parklandschaft geopfert!
    In den Geschichtsbüchern wird stehen: Der StV. Janssen verwandelte die Nordwestecke der historischen Gartenanlagen des Johann Moritz in eine Betonpiste.
    Hoffentlich ist auch StV. Janssen eine Zwischenlösung.

    Wenn ich auch bei vielen Kommentar von Herr Hoymann nicht seiner Meinung bin. hier allerdings hat er meine volle Unterstützung. Nur hier wird keine Zwischenlösung angestrebe, es handelt sich um eine Endlösung. Nochmal wird niemand so viel Geld in die Hand nehmen , nehmen können, um die Zwischenlösung zurückzubauen für eine Endlösung . Nochmal meine Frage auch an ihn: Wo ist denn unserKlever “Heimatverein”?

     
  18. 13. K(C)lever

    Ich verstehe einerseits die Stadt Kleve (somit die Klever Bürger, wie groß die Gruppe Klever Bürger auch ist), dass sie eine Beruhigung der Tiergartenstraße im Bereich Kurhaus, Park erreichen wollen. Das WIE allerdings ist mehr als fraglich.
    Wenn nun einen Teil der historisch gewachsenen Fläche zwischen der Wasserburger Allee und Gnadenthal zerschnitten wird, zerstört man ( mit einem kirchlichen Bild gesprochen) den ebenso wertvollen Seitenaltar für den Hauptaltar. Warum kann man nicht alle “Altäre”, die gesamte “Kirche” erhalten.
    Wenn einmal der offensichtlich gewünsche Schnitt vollzogen ist, wird es niemals mehr einen weiterführenden Gedanken über eine größere oder andere Lösung geben. NIE MEHR!! Die kurzfristige Lösung ist ein Schnellschuß, die eine langfristige, großzügigeren und historisch wertvollere Lösung verhindert. Hierüber sollte intensiv und lange nachgedacht werden. Über die Rathausvariante der Stadt Kleve wurden die Bürger befragt, auch hier hätte der Rat alleine entscheiden können. Über die Zerschneidung der historischen Landschaft wird der Bürger nicht gefragt.
    Letzter Hinweis: LKW’s , die Mautgebüren sparen wollen, werden sich schnell dahingehend absprechen, dass bald Kleve sehr viel einfacher und attraktiver durchfahren werden kann. Hören wir nicht schon alle die Gespräche auf den Autobahnrastplätzen………………oder hören wir schon jetzt weg.

     
  19. 12. LUKE-ichbinDeinVater

    Als Rindener bin ich einfach nur enttäuscht, dass wir für eine Lösung herhalten müssen, die einfach nicht notwendig ist. Um welche Massen an Verkehrsaufkommen geht es hier eigentlich? Und warum ist die derzeitige Straßenführung nicht mehr ausreichend? Meiner Meinung nach ist eine Notwendigkeit klar nicht erkennbar, die eine weitere Zerstörung der Natur rechtfertigt. Hier werden Prioritäten falsch gesetzt.

    Bin auf heute Abend gespannt…

     
  20. 11. MichaelZ

    Es kommt noch eine Problematik hinzu:

    Die Landwehr zwischen Hotel Cleve und dem Abzweig Keekener Strasse ist im heutigen Zustand gar nicht in der Lage, den Verkehr aufzunehmen, wird die dann auch auf Kosten des Bundes ausgebaut.

    Wie kommen die Sand- und Kieslaster von CDU-Ratsmitglied Erwin Kuypers dann auf die Landwehr, das wird so wie das Linksabbiegen heute aus der Wasserburgallee…
    Auf ein paar Hundert Meter vier Einmündungen/Kreuzungen, wie soll das funktionieren. Auch der Kreuzung am Hotel Cleve/Einmündung Flutstrasse droht dann der endgültige Infarkt.

    In letzter Konsequenz werden die Leute dann doch wieder vor dem Kurhaus langfahren.
    Wenn man die Drucksache der Verwaltung liest, besteht eigentlich nur eine Möglichkeit: Den Weg aus Richtung Donsbrüggen in die Stadt zumachen.

    Das ist ganz schnell passiert, kostet fast nix und beschleunigt die Kreuzung Gruft/Tiergartenstrasse. Der Weg in die Stadt führt dann über die Flutstrasse, da werden kaum Anwohner traktiert.

    Zu SPD/Josef Gietemann:

    Man lese das Ratsprotokoll vom 23.09., dann weiss man, wo die SPD steht und was sie tut. Sie hat der Aufstellung von F-Plan und B-Plan nicht zugestimmt, Sorgen würde ich mir eher um die Grünen machen. Josef Gietemann engagiert sich bezüglich der Spange in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Heimatvereins und nicht als Ratsmitglied.

    An die Nase fassen sollten sich die Rinderner und Donsbrügger, die im August Josef Gietemann und Stefan Welberts ihre Stimme nicht gegeben haben und jetzt mit der Trasse nicht einverstanden sind. Die Position der Herren zum Thema Trasse war allgemein bekannt. Hans-Albert-Fischer und Erwin Kuypers sind die mehrheitlich entsandten Vertreter der Orte, die betroffen sind. Wir warten auf eine Stellungnahme der Herren.

    Die SPD wird reagieren, keine Angst.

     
  21. 10. Bedburg-Hauer

    Endlich hat auch Kleve eine Diskussion über eine “Tangente” 🙂

    Viele Grüße aus Bedburg-Hau

     
  22. 9. riverboat

    Keine Ahnung, da fällt mir nur der Begriff Schwachsinnig ein! Was diese Strasse wirklich bringen soll? Langfristig die Entlastung der Tiergartenstrasse und verlagerung des reinen Durchgangsverkehrs durch die Stadt!? Sägt doch die Bäume in der Wasserburgerallee ab, die fallen beim nächsten Kyrill eh um. Den Graben zukippen wie am Tweestrom (da sind bestimmt keine Bieber). Bushaltestelle an der neuen roten Muschel und fertig. Wenn es eh nur ne Zwischenlösung ist (ha,ha), kein Problem. Oder streikt dann ET, weil Er den Graben nicht zuschütten durfte? Bei allem Verständnis, aber diese Strasse halte ich für albern und überflüssig. Oder sind die beiden Villen an der Tiergartenstrasse unter diesen Voraussetzungen verkauft worden? Die Gruft entlastet das gar nicht, wie gesagt nur die Tiergartenstrasse. Ist eigentlich sinnvoll, aber bitte nicht so!

     
  23. 8. L.Seerden

    @Kiste

    > Ist die B9N jetzt mit der Realisierung von TB-Ring und zukünftiger Querspange ad acta gelegt?

    Nein. Strassen NRW untersucht zur Zeit verschiedene Varianten. Eine davon soll an (auf?) der ehemaligen Bahnstrecke entlang führen.

    Da werden sich die Anwohner in Nütterden und Donsbrüggen aber mächtig freuen, wenn sie eine Bundesstrasse vor die Nase gesetzt bekommen……

     
  24. 7. toeppers

    Ich zweifle an meinem Verstand…
    Welchen Sinn hat diese Straße und in welcher Weise entlastet sie die Gruft??
    Meines Erachtens “entlastet “es höchstens die Wasserburgallee zwischen Landwehr und Tiergartenstraße. Gab es da nicht vor Jahren nicht schon mal Palaver mit der Wasserburgallee weil “hochrangige Politiker” sich vom Straßenlärm und Verkehrsaufkommen genervt fühlten?
    Die Straße wird bestimmt genau so ein Erfolg wie der “Theo-Brauer-Industriehighway” zwischen Tweestrom/Spyckscher Baum und dem Oraniendeich…

     
  25. 6. Killerplautze

    @B.Eule

    Herr Gietmann hat sich schon zur Sache geäussert:

    „Das historische Erscheinungsbild wäre damit unwiderruflich zerstört”, so Josef Gietemann vom Heimatvereins Rindern, der scharfe Kritik an dem Bebauungsvorhaben übt.

    Die Heimatvereine Rindern und Donsbrüggen befürchten Schlimmes. „Die geplante Umgehungsstraße wird zu mehr Verkehr in den Ortschaften und dadurch zu einer zusätzlichen Lärmbelästigung für die Anwohner führen”, so Gietemann.

    http://www.derwesten.de/staedte/kleve/Tangente-stoesst-auf-Widerstand-id2526799.html

     
  26. 5. Kiste

    Immerhin gibt es zu diesem Thema überhaupt eine Bürgerbeteilugung! Das ist schon mal positiv zu werten.

    Die Querspange wäre natürlich der verkehrstechnisch logische Abschluss des Klever Ringes bzw. K3. So könnte der überregionale Verkehr das Stadtgebiet vom Sternbusch bis zum Forstgarten komplett umfahren. Soweit also ok, obwohls mir um die Landschaft in der Seele weh tut.

    Dann wäre aber der Teil des Klever Rings vom Hotel Cleve – (wie heisst das jetzt? ich kenn das nur unter diesem Namen und das WC kenn ich nur unter dem Namen Lovable. Gibts eigentlich Optec noch? ) – bis zur Gruftstrasse überflüssig. Ob das dann von der Stadt wider abgerissen wird? Die Überführung über die Bahnlinie kostet auch Geld und die Bahn beteligt sich nicht mehr an den Kosten.

    Auch wenn der Havik aufgrund der Überalterung kein Mittelstandsfamilien-Wohngebiet mehr ist und auch dort der Leerstand so langsam beginnt- Rindern ist in der Tat im Prinzip kaputt und zugeteert. Natur kommt im Wörterbuch der CDU doch dort nicht mehr vor, das sind doch alles Asphaltfetischisten, – ich glaube wirklich, dass einige der Kelver Stadtbonzen bei den Wörtern “Auto”und “Strasse” echt ganz real einer abgeht. Allerdings werden sie recht schnell impotent beim Ausrufen von “Bahnstrecke” oder “NiederrheinBahn”.

    Wirklich interessant ist aber die Zurückhaltung der Rinderner Politikverteter, denen scheint das egal zu sein. Wo ist Gietemann? Von dem hört man gar nichts mehr, die webseite verstaubt auch vor sich hin!
    Auch 300 Unterschriften bei 2500 Einwohnern sind noch steigerungsfähig.

    Herr Daute, wie ist das eigentlich? Ist die B9N jetzt mit der Realisierung von TB-Ring und zukünftiger Querspande ad acta gelegt?
    Nebenbei, Herr Daute: Journalistisch süffisant Nadelstiche gegen den Strassenbau zu pieksen und selber Werbung für Autos zu machen, ist wohl auch nicht gerade konsequent.

    Kennt jemand eigentlich noch Rindern nur mit Wasserburgallee und Hohe Str. und Spyckstr? Also ohne K3 und ohne Keekener Str.? Ist noch gar noch sooo lange her.

    Wo kommt eigentlich der Name Spyck her, fällt mir da gerade auf?

     
  27. 4. Rainer Hoymann

    @ whistleblower

    Zitat: “Allerdings könne es sich nur um eine Zwischenlösung handeln. ”

    Für eine Zwischenlösung wird also ein großer Teil der historischen Parklandschaft geopfert!

    In den Geschichtsbüchern wird stehen: Der StV. Janssen verwandelte die Nordwestecke der historischen Gartenanlagen des Johann Moritz in eine Betonpiste.

    Hoffentlich ist auch StV. Janssen eine Zwischenlösung.

     
  28. 3. Whistleblower

    Aus dem Ratsprotokoll vom 23.9.09

    Tagesordnungspunkt 23:
    115. Flächennutzungsplanänderung für den Bereich nördlich der Tiergartenstraße zwischen Rindern und Donsbrüggen (Straßentrasse), hier: Einleitung des Verfahrens – Drucksache Nr. 863 NIII. –

    StV. Janssen teilt mit, dass seine Fraktion den Drucksachen Nrn. 863/VIII. und 864/VIII. zustimmen werde. Die Straße sei eine gute Lösung, um den Verkehr zu beruhigen und den Durchgangsverkehr heraus zu nehmen.

    Allerdings könne es sich nur um eine Zwischenlösung handeln.

    Der Traum bzw. die Idee, der politische Wille einer Schnellstraße nach Nimwegen sei damit nicht aus der Welt. Zwar sei die jetzige B9 aufgrund der Situation um Donsbrüggen und Nütterden dafür nicht geeignet, seine Fraktion werde dieses Ziel jedoch weiter mit Nachdruck verfolgen.

     
  29. 2. B.Eule

    Mit so einem Thema braucht sich das fossile Politikkartell in Kleve im Wahlkampf, angesichts der jahrhundertelangen stabilen Mehrheitsverhältnisse nicht zu beschäftigen. Enttäuschend ist, dass der Gegenkandidat, der aus dem betroffenen Stadtteil kommt, dieses Thema nicht oder nicht genügend zur Sprache gebracht hat.
    Was passiert denn mit der Draisinentrasse, wird die dann in den Park verlegt?

     
  30. 1. KlePeter

    …doch, die SPD hat einen Meinung. Zumindest eine Meinung zu dieser Straßenidee. Diese ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht erinnern sich die Genossen ja daran…