Kleve höölau (1): Bitte erschießen Sie sich!

rd | 17. Januar 2010, 14:29 | 28 Kommentare

Wie der Klever Karneval einmal böse unter die Räder des Größenwahnsinns kam. Fangen wir mit einem Brief an, der in der vergangenen Woche bei allen Klever Gastwirten und Vereinen eintraf. Absender: Das Klever-Rosenmontags-Komitee, Rathaus, Kavarinerstraße. Also fast was Offizielles! Und zwar das (Rechtschreibfehler stehen im Original):

Der Brief hat es in sich

Der Brief hat es in sich

Liebe Freunde des Klever Karnevals,

“Wir sind Kleve” unter diesem Motto ist das Klever Rosenmontagskomitee in diesem Jahr angetreten, dem Klever Straßenkarneval ein neues Gesicht zu geben. Ein wesentlicher neuer Bestandteil des zukünftigen Klever Karnevals wird das Warsteiner Festzelt auf dem Kirmesplatz an der Ludwig-Jahn-Straße sein, in der die Veranstaltungen rund um den Klever Rosenmontagszug stattfinden werden.

In dem attraktiven beheizten Großzelt mit separater Sektbar und einer exklusiven Zigarrenlounge erwartet Sie in der Zeit vom 05. bis zum 15. Februar ein Programm (absolute Topstars aus Funk und Fernsehen), dass bis hin zu den Hochburgen in Düsseldorf und Köln seinesgleichen sucht. Einen Programmflyer haben wir Ihnen beigelegt. Machen Sie vom “Spezial” des Veranstalters gebrauch und sichern Sie sich bereits im Vorfeld beim Kauf von 10 Tickets (kaufe 10 erhalte 12) einen reservierten Stehtisch. Weitere Infos unter gordion management, Tel. 02823-87991611 oder www.warsteiner-festzelt.de.

Machen Sie mit und tragen somit zum Erfolg des “Neuen Gesichts” bei, freuen Sie sich auf die bevorstehende Karnevalssession 2009/2010 und verbringen Sie mit uns ein paar närrische und unterhaltsame Stunden im Warsteiner Festzelt, denn nur gemeinsam “sind wir Kleve”.

Als Absender firmieren “Norbert Pauls, KRK Präsident (EX Prinz Norbert ‘Der Rasante’)” und “Jürgen Röös, KRK Geschäftsführer (EX Prinz Jürgen ‘Der Sprudelnde’)”.

Wie aber ist dieser Brief zu werten? Es dürfte wohl außer Zweifel stehen, dass das “Warsteiner Festzelt” einen Kolleratalschaden verursachen wird: Geld, das ursprünglich in den Klever Kneipen gelandet wäre, brandet nun im Festzelt an, bzw. bei dessen Betreiber, der von Sam van den Höövel betriebenen gordion management GmbH. Wenn nun aber ausgerechnet die Gastwirte noch angeschrieben werden, Tickets für dieses Event zu kaufen, wirkt das wie der Versuch, einem zum Tode verurteilten Delinquenten auch noch dazu zu aufzufordern, die Gewehre zu kaufen, mit denen er erschossen werden soll. Ist die Verzweiflung schon so groß?

Lesen Sie morgen: Wer ist überhaupt die gordion management GmbH? Und was hat eigentlich Georg van den Höövel mit der Sache zu tun?

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28 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 28. Sabine

    Ich frage mich warum mann für Rosenmontag 2011 Eintritt ab 14 erlaubt,und wenn die Jugendlichen dann ins Zelt wollen,sie auf eine grobe Art abgewiesen werden mit der Begründung nur mit erwachsenen Begleitung????Das dann in den Absperrgittern Panik ausbrach und mehrere Kinder fast zerdrückt worden sind interessierte auch niemanden.Und wo waren die versprochenen überdachten Toiletten?????Also ab nächstes Jahr werden wir wieder im Schweitzerhaus feiern,und die Klever Gastronomie unterstützen

     
  2. 27. Günter

    Ist das Zelt in Kleve denn nun wirklich kleiner als geplant geworden und ist das Zelt in Goch tatsächlich viel größer als das in Kleve? Der Junior van den Höövel wird es schon richten und gutes Geld für Vater verdienen.

     
  3. 26. DANISCO

    An alle Nörgler, Besserwisser und Miesepeter die hier Ihren Frust, Unmut oder was auch immer abladen, es wird ständig ein Pro und ein Contra geben, ist OK. Karnevalsmuffel wird es auch immer geben, ist auch OK, die sollen sich dann eben im Keller oder sonst wo verkriechen und von mir aus auch Drachen steigen lassen, auch OK. Ich frage mich allerdings warum wird die Aktion „Zelt in Kleve“ denn schon im Vorfeld in der Luft zerrissen, Kleve bekommt mal was „Neues“ zum Karneval und schon wird zum allgemeinen Boykott aufgerufen, kann man denn nicht mal bis nach den „tollen Tagen“ abwarten um dann eine Bilanz zu haben. Der „Camper“ hat vollkommen recht unter Punkt 3 seines Eintrages, es wurde immer Jahrelang nach Reformen im Karneval und einem Zelt in Kleve gebrüllt, jetzt wird es realisiert, und? Auch nicht gut! Da kann ich nur mit viel Unverständnis den Kopf schütteln, typisch Kleve, ja manche fahren sogar nach Goch zum Zelt, noch mehr Kopfschütteln, tut schon weh. Zum Thema Bewirtung, welcher Wirt oder welche Gesellschaft hier in Kleve könnte denn ein solches Großprojekt mit allem Zip & Zap bewältigen, wer würde denn hier in eine so große Vorkasse gehen, so ein Zeltchen mit der dazugehörigen Infrastruktur wird wohl mindestens mit einer höheren fünfstelligen Summe Vorfinanziert werden müssen. Auch ich hoffe sehr das diese „Aktion Zelt in Kleve“ ein Knaller wird, ich wünsche allen beteiligten Organisatoren viel Erfolg und denen die nur das negative sehen wünsche ich ein frohes Fernbleiben.

     
  4. 25. Tim

    Wenn man sich den Karneval in Kleve mal anschaut denke ich jedes Jahr das dort was falsch läuft!
    Nehmen wir mal den Rathaus Sturm da ist kaum was los. Wenn ich dann mal nach Goch schaue das ist der ganze markt platz pick packe voll auch seit dem es das zelt gibt und man nicht immer ins Kastell muss bleibt es auch lange sehr gesellig.
    Auch an Rosenmontag war in den vergangenen Jahren das Zelt in Goch voll.

    Kleve ist wie man in Goch so schön sagt eine Karnevals Diaspora und die Gocher müssen mit dem Warsteinerfestzelt was ja in Goch stand aber zu klein war, der gordion managment GmbH die ja auch aus Goch kommt und mit dem Gocher wirt der das Kleverzelt bewirtet ja Aufbauhilfe leisten. In goch kommt dieses Thema hier echt gut an weil die Klever sich es bieten lassen das die Gocher an Ihnen das Geld aus der Tasche ziehen und alle (Kleve Marketing, Klever Netzwerk, KRK, und und und) helfen

     
  5. 24. Biertrinker

    Helau und Halaf, oder so ähnlich
    Dann will ich mal meinen Karnevalsplan allen offenbaren:
    Seid Jahren besuche ich bzw. wir drei Sitzungen in Kleve.
    Eine Sitzung weil man in dem Verein ist, die Zweite weil Sie immer so gesellig ist
    und die dritte weil man da doch ganz gut den einen oder anderen Kontakt knüpfen bzw. pflegen kann.
    Hinzu kommt noch eine Herrensitzung allerdings nicht in Kleve.
    Möhneball gibt’s nur eine Adresse und zwar das Schweitzerhaus.
    Nächster Punkt wäre der Rathaussturm, wo ich auch immer mal kurz vorbei schaue.
    Am Sonntag einer der Züge in Krannenburg oder Hasselt je nachdem wie es gerade auskommt.
    Montags am Zug in Kleve, anschließend Stadthoch durch alle Kneipen bis zum Schweizerhaus oder bis zur Mehrzweckhalle Materborn. Mal sehen wie es dieses Jahr wird.
    Wenn ich alle zusammen zähle kostet mir Karneval ca. 500€, Eintrittsgelder, Taxi, Essen und natürlich Trinken.
    Da habe ich natürlich nichts mehr übrig für einen zusätzlichen Zeltabend der mindestens noch mal 100€ kostet. Aber der Hauptgrund warum ich dort nicht hingehe: Keine Zeit und was mir aufstößt ist das andere mir vorschreiben wollen wo ich Karneval feiern soll.
    Ihr seht also, nicht jeder der hier liest oder Schreibt ist ein Karnevalsmuffel.
    Zum Vorwurf der Klever Wirte hätten gepennt:
    Ich glaube nicht das ein Klever Wirt so dermaßen unterstützt worden wäre wie das Zelt jetzt!?
    Kleve Marketing, Klever Netzwerk, KRK, und und und…………. alle rühren die Werbetrommel.
    Selbst auf den Sitzungen macht der Prinz und seine Garde Werbung fürs Zelt und ohne solche Unterstützung ist das ganze schon ein großes Risiko, was meint Ihr was so ein Zelt kostet?

     
  6. 23. KlePeter

    … oder bei der Damensitzung der Schildbürger.

     
  7. 22. Jakobsen

    Freunde der Nacht und des Karnevals! Es gibt so schöne Möglichkeiten auch ohne Zelt zu feiern. Die Gerichtskantine an der Schwanenburg ist schon lange nicht mehr nur für Insider ein Erlebnis, dann die Kneipen an der Spyckstrasse, Hafenstrasse, Gasthausstrasse, Am kleinen und großen Markt, das urige Lokal an der Hoffmannallee (neben Sport-Driessen), auch das Schweizerhaus und viele andere Lokalitäten bieten sich an. Man muß doch nicht ins Zelt gehen. Wer das Zelt bevorzugt, soll sich doch dort vergnügen. Nun regt euch doch nicht so auf Leute. Und wie ich gehört habe, werden sehr viele Klever wieder ins Gocher Zelt strömen. Und die Klever Frauen vergnügen sich in der Damensitzung in Pfalzorf . Alle Sitzungen sind ausverkauft. Komisch, oder?

     
  8. 21. Zum güldenen Prinzen

    @der Laie:
    die klever Damenwelt wird seit Jahren durch die schlechte Qualität der Lifferschen-Damensitzung abgeschreckt. Jedes Jahr weniger Besucherinnen und somit über die Jahre hinweg wurden es auch immer weniger Veranstaltungen.
    Warum aber der Herr L. sich darüber aufregt, die Schuld auf das Zelt schiebt, anstatt die Ursache zu bekämpfen, ist nicht nachvollziehbar! Man muss dazu wissen, dass die Damensitzung Privatsache des Herrn L ist – Profit geht in seine private Tasche und dann muss man auch bedenken, dass die “Künstler” identisch sind mit der klever Herrensitzung…. klingelt es?

     
  9. 20. Der Laie

    @ Zum güldenen Prinzen
    was die Klever Damenwelt vom Besuch einer Damensitzung abschreckt ( Indische Toilette,am Ende des Ganges )oder draußen vor dem kalten Toiletten- Wagen Schlange stehen, wird sich am Rosenmontag vollkommen anders darstellen?

    Wenn für eine Herrensitzung plötzlich dank engerer Sitzreihen 100 Karten mehr zu erwerben sind, Nähe zum Nachbarn schafft Sicherheit, “Mann” kann nicht mehr umfallen, dann fehlt zur adäquaten Fete nur noch eine Gulasch Kanone von der Bundeswehr oder ein leckerer warmer Darm mit Wasser von der fleissigen rothaarigen Fachverkäuferin.
    Im übrigen richtig erkannt,mit dem zwangsweise verordneten Urlaubstag würde ich im Sommer gerne etwas anderes anfangen.
    Aber da nicht nur ich, sondern auch andere Helau Muffel Rheinländer sind,halten wir es mit “man muß auch gönne könne “

     
  10. 19. Zum güldenen Prinzen

    Ob Zelt oder nicht Zelt, bleibt jedem selbst überlassen.. ich perösnlich freue mich über das Zelt, da mich die hiesige Unfähigkeit und Eventunlust der klever Gastronomie schon seit 4 Jahren in das Gocher Zelt verschlagen hat. die größtenteils ungemütlichen und abgewirtschafteten Kneipen (mit dem passenden Publikum) sowie das Schweizerhaus sind für mich keine Alternative!

    Ich finde auch eine Diskussion überflüssig, ob Zelt oder nicht Zelt… Wer nicht möchte, muss ja nicht hin….

    Im Übrigen schließe ich mich der Erkenntnis an, dass die üblichen Kleveblogverdächtigen eh zum lachen in den Keller gehen und mit Karneval seit Jahren nichts mehr am Hut haben. Ausserdem auch die klever Gastronomie meiden, da diesem ihrem Intellekt nicht gerecht wird.
    Aber da der Herr Daute hier diesen Existenzen eine Plattform bietet, müssen alle fleißig ihren Senf dazu geben.

    Mich stimmt es auch nicht glücklich, dass ausgerechnet der Herr v.d.H. die Veranstaltung macht. Und das uns ein gocher Wirt bewirtet.
    ABER: Hier haben die klever Lokalgastronomen SCHLICHTWEG GEPENNT (in Klammern: WIE FAST IMMER)!!!! Das ein Zelt kommen würde/muss, war seit Jahren abzusehen. Die Siffbude Schweizerhaus wurde Jahr für Jahr aus gutem Grund weniger besucht. Ausserdem hat man schon in den letzten 2-3 Jahren Überlegungen hinsichtlich Zeltkarneval geäußert.. Da verstehe ich als Selbständiger es überhaupt nicht, warum keiner der klever “Gastronomen” oder aber auch ein zusammenschluss verschiedener Kneipiers mal Fakten schafft bzw. versucht, entpsrechendes auf die Beine zu stellen. In Kleve warten die Gastronomen wohl auf die Leute, die Ihnen das Geschäft ankurbeln – selber tätig werden ist seit Jahren Fehlanzeige! Wenn ich auf Aufträge und Kunden genauso untätig warten würde, währe ich längst pleite… aber das ist in der klever Gastronomie ja Trend!!!!

    In diesem Sinne, verbleibe ich mit herzlichsten karnevalistischen Grüßen!

     
  11. 18. Weber

    Ja egalonormalo!!!! Er hat bestimmt seinen Asten Martin oder Posche (sh. Gocher Klaus) als Einlage eingesetzt. War er nicht bis vor einigen Jahren noch Polizist? Ja, er war es !

     
  12. 17. egalonormalo

    Es ist ein absoluter Witz so ein Schreiben an Gastwirte zu schicken. In meinen Augen bedeutet das frei übersetzt :
    ” Es freut uns Ihnen Mitteilen zu dürfen, dass wir beschlossen haben Ihnen ein Festzelt vor die Nase zu setzten. Die daraus folgenden Umsatzeinbußen bitten wir zu entschuldigen.”

    Also Ich wäre dafür das Festzelt zu boykottieren.
    Das ist die größte Lachnummer die es gibt. Insolvenz….. umbenenung der Firma… und alles geht wieder wie vorher. Erst Goch, dann Kleve und was kommt nächstes Jahr? Kranenburg? Es ist eine Schande das die Stadt Kleve einer Firma genehmigungen erteilt die das Insolvenzrecht so ausnutzt. Mich würde interessieren wo man denn so schnell die Eigeneinlage zur Gründung einer GmbH ausgekramt hat. Ich persönlich hätte ja eher eine englische Ltd. gegründet. Da kann man wenigstens sagen das die geschätsgebaren der Bezeichnung entsprechen.

     
  13. 16. ralf.daute

    @Gocher Klaus Sorry, den muss ich aus aktuellem Anlass auf Donnerstag verschieben

     
  14. 15. Gocher Klaus

    Herr Daute, wo bleibt der versprochene Bericht über van de Höövel. Wir haben schon überübermorgen!? Hat der eigentlich noch seinen Fuhrpark? Aston Martin usw.??

     
  15. 14. dagobert

    Nebenbei bemerkt : wenn ich mich recht erinnere vergab die SPD und ehemals BM Kandidat J. Gietemann zu Karneval 09 die kleinen Plaketten :

    Prinzessin für Kleve

    Do you remember?

     
  16. 13. Messerjocke

    @Pillepoot: Nicht, dass ich etwas gegen Karneval hätte. Ganz im Gegenteil.

    Gerade die Tatsache, dass es Rosenmontag ist -mit einer besonderen Stille abseits des Zuges- wirkt sozusagen als Verstärker, der diese eigentlich banalen Erlebnisse erst hervorhebt.

    Das ist genau so mit dem Geburtstag, wenn die, die es wieder nicht kapiert haben, zu Hause auf Kuchen und Geburtstagskind warten (natürlich wie immer nicht eingeladen) und dieses leider zeitgleich -nach seinem Geschmack- sich mit dem Fahrrad durch eine Naturwaldzelle im Reichswald bugsiert, um dort z.B. als eine Form der Wellness-Therapie Fotos knipst.

    Ebenfalls bizarr ist übrigens, wenn man am Rosenmontag in seinem Büro sitzt, unweit der Zug vorbeizieht und man im Gespräch mit dem Kunden aus Knittelfeld oder Interlaken (Inn-tär-laaarch-kän) den Hörer ans geöffnete Fenster hält und versucht zu erklären, was genau der Grund für die Geräuschkulisse ist. Alleine diese Gespräche sind’s !

     
  17. 12. Tim

    Das schönste an der ganzen Sache ist ja wirklich noch, dass nur Gocher dran verdienen! Einmal die gordion management GmbH, die auch einen Sitz an der Kleverstraße in Goch hat! Und dann verdient noch ein Gocher Wirt, und zwar das Poorte Jäntje dran – und wir Klever gehen leer aus!!!!

    Weiß man eigentlich, wie viele Karten schon verkauft wurden?

     
  18. 11. Pillepoot

    Also ich find die Sache mit dem Zelt gut . Endlich mal was neues! Die Kneipen waren ja in der Vergangenheit nun auch nicht gerade gut besucht. Und da der Kleveblog ja nun auch nicht gerade ein Tummelplatz für Vollblutkarnevalisten ist , dürfte der ein oder andere Kommentar sicherlich interessant sein aber nicht weiter wichtig denn die meisten feiern ja eh nicht mit. Man kann ja auch Drachen steigen lassen. Jedem sein Päsierchen…

     
  19. 10. Billy Idol

    Welche “Top-Stars” kommen denn, die bis hin zu den Hochburgen in Düsseldorf und Köln seinesgleichen suchen?

     
  20. 9. Killerplautze

    Als Huh-MorrMeister und begnadeter Wirtschafts-Fachmann muss unsere gewählte 24h-Spassbombe natürlich in Form eines Konjunkturprogramms “StartUp 2.0” der Familie vdH. eine garantiert lukrative Einnahmequelle bescheren.

    Theo ist mit seiner Holden ja schon heftig auf Promo-Tour, wie ein Foto im Klever Wochenblatt beweist. Es schön zu sehen, wie gut es ihm dabei geht.

    (achtet mal auf das Banner im Hintergrund…)

    http://www.kleverwochenblatt.de/typo3temp/pics/b69e9d5d7a.jpg

     
  21. 8. Messerjocke

    Spätestens dieser Artikel hat die schon verblichenen Erinnerungen an den Karneval wieder aufgefrischt. Hach, ja, es ist wieder mal Karnevalszeit, da werden Erinnerungen wach.

    Zu den nachhaltigen Erinnerungen gehört bei mir Karneval 199x, als es wirklich sehr, sehr kalt, windig aber sonnig war und ich der Witterung entsprechend gut bekleidet am Rosenmontag auf’m Truppenübungsgelände mit einem Freund Lenkdrachen hab’ steigen lassen. Es war völlig still, nur ab und zu, wenn der Wind sich etwas drehte, vernahm man so ein Rumtassatötörötöööööt, scheinbar fern ab der Wirklichkeit.

    Auch in bleibender Erinnerung, und das kann ich jedem empfehlen, war vorletztes oder vorvorletztes Jahr Rosenmontag. Offene, extrem gute Kopfhörer aufgesetzt, persönlich favorisierte Musik angeknipst, Büro um 14.30 Uhr geschlossen und mit dem Fahrrad mitten durch und vorbei an dem Zug, ab nach Hause, und dann durch die Stille des Moritz Parks. Empfehlenswert sind hier übrigens Jazz-Rhythmen, Klassik oder noch besser gewisse Psychodelic-Jazz-Stücke, wenn man’s mag.

     
  22. 7. Schlämmer

    Ist es nicht schön? Unser Bürgermeister wurde mit van den Höövel in der VIP Loge von Borussia Mönchengladbach gesichtet. Es bleibt nichts geheim. Man hat auch schon den Ex-Bürgermeister von Bedburg-Hau gemeinsam mit dem Vorstand der Volksbank Kleve in der Loge gesichtet. Vorhin las ich! Die FDP hat in diesem Jahr eine Spende von 1.000.000 Euro von einer Hotelkette bekommen. Klar, für die Hotelbesitzer hat sich ja die FDP dafür eingesetzt, daß nur noch 6 % statt 19 % Mehrwertsteuer zu zahlen sind. Es ist so furchtbar, so schlecht.

     
  23. 6. Lerni

    Na sowas,das Warsteiner-Fetzzelt stand doch einst in Goch..

     
  24. 5. Rainer Hoymann

    Es gibt auch Gewinner: z. B. meine Familie einschl. Hund.
    Endlich baut sich nicht mehr der Rosenmontagszug vor der Haustür auf und demonliert mit extremlauter Technomusik das Gehör und die Stimmung.
    Somit hat ein großer Teil der Anwohner der Emmericher Straße wieder ein Stückchen Lebensqualität (ca. vier Stunden) gewonnen.

    Wenn jetzt auch noch die Osttangente kommt, könnte die Unistadt Kellen zu einer neuen Blüte gelangen. Ich prüfe schon mal die Austrittsmöglichkeit aus dem Stadtverbund :-).

     
  25. 4. Neu

    Hinter der Festzeltaktion auf dem Hokovitparkplatz steckt vermutlich nicht das KRK.
    Nachdem sich die Stadt Goch und Herr van den Höövel nicht mehr so ganz viel zu sagen hatten, wurde unser Bürgermeister nebst Warsteiner Vertriebsdirektor und van den Höövel in einer Borussia-Park Loge gesichtet. Entstand hier die Idee “Wir sind Kleve” (wie originell)?

    Natürlich muss das KRK die Suppe auslöffeln. Die Änderung des Zugweges und das notwenige (?) TÜV-Gutachten (100€ für 3 Jahre) sind für die Teilnehmer nicht steter Quell der Freude. Andererseits werden aber wieder großzügig Gutscheine (Wurfmaterial, 60€, Handelshof Bocholt) ausgegeben. Ein Schelm, der böses dabei denkt…
    Zuende gedacht ist das nicht.
    Bei der Vorbesprechung hinsichtlich des Zugweges und des TÜV Gutachtens erwiesen sich die KRK-Vertreter als äußerst schlecht vorbereitet und beratungsresistent.
    Nein, das KRK, dem auch der amtierende Schwa-Fu-Prinz angehört, sind z.T. von kleingeistiger Vereinsmeierei verblendete Karnevalisten.

    Ich feiere auch gerne Karneval, lasse mir meinen Spaß aber nicht verordnen – und schon garnicht von irgendwelchen grimmig und gaaanz wichtig guckenden Narrenkappen. Geht in die Kneipen, da ist es gemütlicher. Und wer Olaf Henning oder Micky Krause unbedingt live sehen muss – ja, der soll dann auch ins Zelt gehen.
    Glückauf!

     
  26. 3. Exilant

    Für so etwas gibt es den Begriff “dummdreist”… Fälschlicherweise inflationär gebrauchtes Wort in Zusammenhang mit angeblicher Bauernschläue!

     
  27. 2. Camper

    1.
    Hat sich der Wirt der Mehrzweckhalle in den vergangenen Jahren Gedanken über die anderen Wirte gemacht die keine 4 Karnevalsveranstaltungender plus Rosemonntag etc. haben.
    2.
    Sollte unser allseits geliebtes Schweizerhaus mal wieder die Türen zu machen, frage ich mich jedoch wo alle die Karneval feiern wollen auch feiern können? Ich glaube die Mehrzweckhalle darf max. 800 Personen zulassen.
    3.
    Es wurde immer nach etwas anderem gerufen (örtl. Presseberichte. etc.) gerufen und auch immer wieder das Beispiel Goch angeführt!
    Jetzt kommen Veränderungen und schon sind ein paar Leute angep…. .
    Viel Glück wünsche ich den Organisatoren.
    Ich bitte die Rechtschreibfehler zu entschuldigen (habe 3x 4. Schuljahr wiederholt)

     
  28. 1. Jecker

    Georg van de Hoevel hat mit seiner Frau Insolvenz angemeldet. Laut http://www.Insolvenzveröffentlichungen .de sogar zusätzlich zur Firma noch private Insolvenz. Kann ja jedem passieren. Die neue Firma gehört seinem Sohn! So einfach ist das alles. Ich glaube das mit dem Zelt wird eine Pleite.