Inside HRW: Tollhaus Campus Lintfort

rd | 06. Februar 2013, 14:04 | 39 Kommentare

Kürzlich veröffentlichte kleveblog die Erfahrungen einer jungen Frau, die in Kleve „Frühkindliche Bildung“ studiert (Inside HRW: Eine Studentin berichtet). Wie zu hören war, gab es danach in der Facebook-Gruppe des Studiengangs eine rege Suche nach der angeblichen Nestbeschmutzerin. Unter anderem wurde ihr vorgeworfen, nicht den offiziellen Dienstweg eingehalten zu haben. Die Studentin, mit der ich gestern Abend gesprochen habe, hat diesen Dienstweg eingehalten und sich förmlich beschwert über die Zustände auf dem Campus Kamp-Lintfort. Allein: Es kam keine Reaktion. Deshalb ihre – altdeutsche ausgedrückt – geharnischte Kritik hier exklusiv im kleveblog:

Als ich vor fünf Semestern mein Studium „Information & Communication Design“ in Kamp-Lintfort begonnen habe, gab es nicht einmal Tische und Stühle dort. In dem unbeheizten ehemaligen Fabrikräumen mussten wir einen Sitzkreis auf dem Boden bilden. Es gab Räume, in denen bereits Leinwände für die Beamer montiert waren – allerdings falsch herum, sodass die schwarze Rückseite zu sehen war. Der Studiengang sollte angeblich in englischer Sprache stattfinden, doch es gab Professoren, die kein Wort Englisch gesprochen haben. Im dritten Semester sollte unsere Klasse Kunstgeschichte lernen, doch der Kurs wurde drei Tage vorher abgesagt, weil der Professor selbst abgesagt hatte. Danach haben wir nie wieder etwas davon gehört. In einem Semester hätten meine Lehrveranstaltungen von sechs Uhr morgens bis zwanzig Uhr abends gehen sollen. Das heißt, ich hätte von meinem Wohnort aus um vier Uhr morgens aufbrechen müssen und hätte abends keine Möglichkeit mehr gehabt, nach Hause zu kommen. Die Cafeteria in Kamp-Lintfort ist kleiner als die Gaststätte „Inges Bodega“ – und das für 1500 Studenten! Ursprünglich gab es auch in Kamp-Lintfort Pläne für einen Neubau, doch der Stadtrat hat sich dafür entschieden, doch erst ein neues Shopping-Center zu errichten. Die Hochschule wird jetzt frühestens 2016 neugebaut. Viele Studenten kommen erst gar nicht mehr. Als in einem Kurs nur drei Leute saßen, sagte der Professor: „Für drei Leute mache ich das nicht.“ Dann ging er einfach weg. Wir haben mit fünf Klassen angefangen. Jetzt gibt es nur noch zwei. Ich werde auch versuchen, einen Studienplatz in einer anderen Stadt zu bekommen.

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39 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 39. B.R.

    Sagen sie ma,
    Herr Severin, was soll eigentlich diese seltsame ansprache im Hinblick auf 26):
    “Sehr geehrter,.. ich hoffe, diese Informationen waren für Sie hilfreich ”

    Klingt alles sehr verbogen, da kennen wir Sie aus der Zeit der Linken doch ganz anders.

    Ausserdem sind Sie doch u.a. wegen Porno P., Egomane H. und 26) aus der Partei Linke ausgetreten.

    Und wie der Kleve Kurier berichtet, sind Sie vor kurzem wieder in die partei eingetreten, just zu dem zeitpunkt als
    ein Platz im Klever stadtrat frei wurde.

    Sollen wir Ihnen hier eigentlich irgendetwas glauben ?

     
  2. 38. B.R.

    zu 28)

    Herr Severin,
    folgt jetzt hier bei kleve.blog endlich exclusiv die spannende Fortsetzung des Nachrichten Verkehrs mit 26) ?

    google: deine jüngsten Beleidigungen

     
  3. 37. B.R.

    Dass Kindergärtnerin der wichtigste Beruf in Deutschland ist,
    ist wohl eine eigene Sichtweise der dinge.
    Lernt man sowas auch an der Hochschule Rhein Waal ?

    Mal abgesehen davon,
    wer hat denn behauptet, dass es nicht der wichtigste Beuf ist ?

     
  4. 36. Beobachter

    … wie gesagt, liebe “Elementarpädagogin”: Danke für die Aufklärung – aber, Groß-/Klein- und Rechtschreibung …

    … übrigens: reichlich hochgestochen diese “Berufsbezeichnung” …

     
  5. 35. Fisch

    @34. studentin

    Bitte erzählen Sie uns doch genau aus Sicht der Studenten, wie das künftige Berufsbild der Elementarpädagogen, theoretisch und praktisch aussehen sollte, könnte, müsste….

     
  6. 34. studentin fb

    interessant ist, was manche schreiben… kindergärtnerinnen sind die, die am wichtigsten sind. denn schließlich beginnt da der entscheidene weg zur bildung. vll sollte man sich erst mal schlau machen bevor man dinge äußert. zudem sind wir keine kindergärtmerinnen, sondern elementarpädagogen! wir sollen auch nicht als kindergärtner arbeiten. wie gesaht, erst schlau machen, dann schreiben…

     
  7. 33. B.R.

    Zitat:
    “Man merkt das der Herr Severin nicht so oft hier ist, denn sonst würde er wissen das sich JUH öfter mal mit seinen Äusserungen den Mund verbrennt ”

    Herr Severin war aber in der Linken Partei.

     
  8. 32. Hoshimaru

    @MalwasSag

    > “..das sich JUH öfter mal mit seinen Äusserungen den Mund verbrennt.”

    Was das anbetrifft spielt er mit Herrn Brauer in einer Liga.

     
  9. 31. MalwasSag

    Man merkt das der Herr Severin nicht so oft hier ist, denn sonst würde er wissen das sich JUH öfter mal mit seinen Äusserungen den Mund verbrennt.

     
  10. 30. B.R.

    Zitat:
    “Hier der Ansprechpartner für IT-Angelegenheiten,u.a. auch Geräteauswahl ”

    Ist die Hochschule auch noch so klein, einer muss der blöde sein.

     
  11. 29. Fisch

    Ich ging eher davon aus, dass Beitrag 22. ein kleines “Studenten-Scharmützel” war.

     
  12. 28. Rainer Severin

    Sehr geehrter Herr Habedank,

    die Vorwürfe der Studentin sind, wie ja auch den Kommentaren anderer Studenten der HSRW und sonstiger Blogger hier zu entnehmen ist, offensichtlich völlig unbegründet. Auch haben diese Vorwürfe nichts mit der IT zu tun. Ich weiss daher nicht, wieso Sie mich hier als “Ansprechpartner” für IT und u.a. “Geräteauswahl” (mit der ich nichts zu tun habe)nennen.

    Für die Geräteauswahl (im Zusammenwirken mit anderen Stellen der HSRW sowie deren Leitung) und als Ansprechpartner der IT für Externe ist grundsätzlich die Leitung des Dezernates 3, Informations- und Kommunikationstechnik, Planung und Organisation, zuständig. Den entsprechenden Ansprechpartner (Dezernenten) finden Sie bei Bedarf in unserer Webseite http://hochschule-rhein-waal.de.

    Ich hoffe, diese Information war für Sie und andere hilfreich und trägt dazu bei, Mißverständnisse zu vermeiden.

     
  13. 27. B.R.

    Zitat:
    “Wer sich über den Neubau informieren möchte, kann ja mal hier in die Pressemitteilung schauen..”

    Das ist ja schon ziemlich dreist, die Qualität der Hochschule mit den Werbeanzeigen der Hochschule messen zu wollen.

    Wie wäre es denn,
    die Sachbearbeiter der entsprechenden Studiengänge würden erst mal den Hauptschulabschluss nachholen, damit sie auch in der lage sind, die Studienfächer struktuell durchzunummerieren; z:B. so:
    Bionic 1, Bionic 2, Bionic 3.

    oder:
    Grundlagen der Bionic, Bionic 1, Bionic 2.

     
  14. 26. Jens-Uwe Habedank

    Hier der Ansprechpartner für IT-Angelegenheiten,u.a. auch Geräteauswahl:
    Herr Rainer Severin
    Fakultät/Einrichtung Dezernat 3
    Funktion IT-Systemadministrator
    Aufgabengebiet Anwendungsbetreuer
    Campus Kleve
    Raum 04 01 024
    Telefon 02821/80673-185
    Fax 02821/80673-160
    rainer.severin(at)hochschule-rhein-waal.de

     
  15. 25. Fisch

    @24.

    Genauso ist es. Fisch ist vielfältig…jeder kann sich unter dem Begriff aussuchen und vorstellen, was er/sie möchte.

     
  16. 24. Miss Information

    Stimmt. Das ist ja fast so grotesk wie ein Fisch mit Internetzugang.

     
  17. 23. Fisch

    @22.Miss Information

    Miss und Betroffener – irgendwas passt da nicht…

    oder eventuell “Missinformation”…passt eher zum Text..

     
  18. 22. Miss Information

    Endlich kommt die Wahrheit ans Licht!

    Ich bin selbst Betroffener und kann dem ganzen nur beipflichten. Leider ist dies längst nicht alles.

    Die Zustände sind wirklich grauenhaft im “Tollhaus Campus Lintfort”. Da mein offener Brief an Amnesty International bisweilen noch nicht publiziert wurde (status:pending), möchte ich die Gelegenheit nutzen um hier bereits schonmal rund 1.000 Lesern die Augen zu öffnen und vor den Missständen zu warnen.

    Wir mussten dort sogar ständig in Maclaboren arbeiten… lange Zeit OHNE KLIMAANLAGE. Es ist für Nicht-Betroffene kaum vorstellbar welche Temperaturen im Hochsommer in einem Raum, der vollgepackt mit derart vielen Hochleistungs-Rechnern ist, herrschen. Eine chinesische Kohlenmine ist wirklich Erholungsurlaub dagegen. Es ist generell schon eine Zumutung an Macs arbeiten zu müssen… eine Verschwendung der Steuergelder sondergleichen. Uns allen wäre stattdessen ein Shuttle-Service zu “Inges Bodega” lieber gewesen, da hätten wir wenigstens mal angemessen speisen können.
    Viele namenhafte Agenturen kreuz und quer durch Deutschland nehmen uns aus Mitleid als Praktikanten auf, um uns endlich aus diesen menschen-unwürdigen Zuständen zu holen.

    Ich finds auch dufte, dass endlich mal Klartext über den Neubau des Hochschulgebäudes geschrieben wird! Augenscheinlich (siehe link in Beitrag Nr. 20) entsteht gerade ein absolut modernes Gebäude inmitten der Stadt. Doch nach vorliegenden Insiderinformationen (vielleicht die selbe Quelle die diesem truther-blog dient?) ist dies eine Verschwörung und Verhohnepiepelung von ungeheurem Ausmaß. Anstelle eines neuen Campus wird dort nämlich die größte Dönerbraterei Europas entstehen, welche Kamp Lintforts neues Standbein werden soll. Bezahlt durch die Studienbeiträge von uns! Als Entschädigung durften wir wenigstens eine neue Corporate Identity für die Stadt entwerfen – ein schwacher Trost.

    Ich könnte noch sooo viel mehr Grauenhaftes berichten, doch leider habe ich Angst, dass meine Identität bekannt wird und ich wieder Prügel von unseren Professoren beziehe. Ein Nachteil wenn sie jeden einzelnen von uns persönlich kennen.

    Abschliessend ein großes Lob für solch mutigen Investigationsjournalismus. Julian Assange wäre stolz auf sie!

    P.S.:
    @B.R.: Ich hatte auch auf etwas Maschinenbau oder französische Literatur des 14. Jahrhunderts gehofft… oder wenigstens etwas zeitgenössische Seemanslieder… doch leider dreht sich bei uns alles irgendwie um Design. Ziemlich engstirnig, wenn Sie mich fragen.

     
  19. 21. B.R.

    Bei “Bionics and Journalism” heßt es: Wirtschaft und Marketing”;
    bei “Frühkindliche bildung” heißt es: Produktion und Marketing;
    und wie heißt das entsprechende fach bei “Information and Communication Design “, das dem Steuerzahler und interessierten Studenten eine interdisziplinäre, multilanguage Spitzenbildung aus der Keksstadt vorgaukeln soll: Finance and Marketing ?

     
  20. 20. Ein Student der Hochschule Rhein-Waal

    Hallo liebe Leute,

    ich selbst studiere auch im fünften Semester Information- and Communication Design am Campus Kamp-Lintfort und muss hier dem Geschriebenen echt mal wiedersprechen.

    Natürlich gibt es in einer neu gegründeten Hochschule bestimmt das Ein oder Andere, was nicht von Anfang an 100%-tig auf Zustimmung stößt. Jedoch muss man hier mal wirklich die Kirche im Dorf lassen. Die Hochschule und deren Studiengänge so zu zerreißen ist hier wirklich fehl am Platze und in dieser Form auch einfach falsch.

    Man muss der Hochschule wirklich zu Gute halten, dass sie sich um die Studierenden kümmert. Es werden viele interessante Kurse angeboten worin man auch den Kontakt zum echten Kunden hat. Es gibt Wettbewerbe und viele Möglichkeiten, seine Arbeiten auch außerhalb der Hochschule präsentieren zu können. Die Gruppen sind zwar klein aber wo gibt es das noch, dass einen die Professoren mit Namen kennen und man einen so lockeren und unkomplizierten Umgang hat? Ich denke das ist ein großer Vorteil der Hochschule. Ich selbst fühle mich hier sehr wohl und habe bisher auch noch nichts Schlechtes erfahren.

    Natürlich ist Kamp-Lintfort keine Großstadt und die Busse fahren nicht im Minutentakt, aber das weiß man doch schon vorher oder nicht?

    Wer sich über den Neubau informieren möchte, kann ja mal hier in die Pressemitteilung schauen, die haben ich gerade gefunden:
    http://www.hochschule-rhein-waal.de/nc/pressemitteilungen/presse-details/article/richtfest-fuer-den-campusneubau-der-hochschule-rhein-waal-in-kamp-lintfort.html

    Zum Schluss möchte ich noch sagen:
    An dem Kunstgeschichtekurs, der wie oben geschrieben nie stattgefunden hat, habe ich selber teilgenommen. 😉 Und um 6 Uhr Vorlesungsbeginn??? Das ist noch niemals vorgekommen.

    Alles reine Provokation…

     
  21. 19. oleola

    Lieber B.R. ist ja schön das man soviel zu kritisieren hat, aber ursprünglich ging es in dem Artikel hier doch über den Campus Kamp-Lintfort..warum spammt man dann bitte alles mit Kleve zu hm? ;)Oder kann hierzu auch fundierte kritik abgegeben werden 😀

     
  22. 18. B.R.

    Man muss sich nur mal den Studienplan für das Fach “Bionics and Journalism ” anschauen.

    Bionics unterteilt sich demnach in Grundlagen der bionic, Bionic und bionic 3.

    Das ist doch sowas von systemlos.
    Jede Pommes Bude, die so systemlos arbeiten würde, wäre schon längst von den Gesundheitsbehörden geschlossen worden.

    Das Studium ist eine Qual, besonders an der Hochschule Rhein Waal.

     
  23. 17. Fisch

    @15. Daniel

    and

    If you pay fortunes…you get gorillas?

    (Take ist easy, it’s Carnaval…:) )

     
  24. 16. B.R.

    Im Internet Auftritt der Hochschule steht weiterhin zu dem Studiengang “Information..”:
    ” Der Studiengang findet in englischer Sprache statt.”

    Weiterer Kommentar zu dem Thema, ist wohl überflüssig.

    Schaut man sich den Internet Auftritt näher an, so wirkt das ganze insgesamt doch sehr unprofessionell;
    bei einigen Lehrbeauftragten steht z.B. gar nichts.

    Da fragt sich doch der interessierte Leser ,ob diese Lehrbeauftragte über keinerlei Qualifikation verfügen, die für die Hochschul Lehre berechtigen.

    Die Hochschule glänzt zwar gerne in der Werbung mit dem Panoramafoto am Standort Kleve.
    Weit abseits dieses Panoramafotos, scheint das Geld aber vorne und hinten nicht ausgereicht zu haben, um für einigermaßen erträgliche Studienbedingungen zu sorgen.

    Schaut man sich den Studiengang “Frühkindliche Bildung” an, so ist man offensichtlich weiterhin noch nicht einmal in der lage eine Strategische Planung für das Studium abzuliefern;
    das zeigt der Erfahrungsbericht der Studentin, das zeigt aber auch der Internet Auftritt.

    Mit diesem Studiengang hat man sich auf ein ziemlich vermintes Gelände begeben.

    Wenn man nun versucht per Facebook Studenten eizuschüchtern, die realistisch und unbestritten die Studienbedingungen kritisieren, so ist das ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Studienbedingungen an dieser Hochschule insgesamt gesehen offensichtlich so katastrophal sind, dass man nichts mehr scheut als eine Öffentliche Diskussion dieser Zustände.

    Das ist auch das eigentliche Problem an der Sache:
    Ähnlich wie beim Flughafen Weeze, wird eine fruchtbare Diskussion mit den Verantwortlichen und Lobbyisten nie zustande kommen, weil es in den meisten Bereichen schon grundsätzlich an einer strategischen Planung fehlt, die sich an den Bedürfnissen der Studenten und an den finanziellen Möglichkeiten orientiert.

     
  25. 15. Daniël74

    If you pay peanuts..you get monkeys. Period.

     
  26. 14. B.R.

    Zitat:
    “Für engagierte Absolventen des Studiengangs werden sich insofern interessante Betätigungsfelder eröffnen.”

    Da fehlt noch das Modul ” Wir bedanken uns bei den Wählerinnen und Wählern, die uns ihr Vertrauen entgegengebracht haben.”

    Es fehlt auch noch das Modul mit dem Wort “Globalisierung”.

    Zitat:
    “Ergänzend würde ich mir wünschen, wenn die Diskussion über die Hochschule Rhein-Waal hier im Kleveblog fundierter geführt würde. Konstruktive Kritik o.K., aber dieses Rumnörgeln nervt gewaltig!”

    Sowie ich das verstanden habe, sind für fundierte Diskussionen mit konstruktiver Kritik zur Hochschule schon die RP und die NRZ zuständig.

     
  27. 13. B.R.

    Eine Stunde warten am Bahnhof, oder eine zu kleine Mensa ist nicht das Problem.

    Das Problem ist, dass diese Studentinnen getäuscht worden sind; und aufgrund dessen einen Großteil der Motivation verloren haben.

    Man muss sich ja auch vorstellen, dass ein Abruch oder Wechsel des Studienganges viel Geld kosten kann;
    und sich im Lebenslauf negativ auswirken kann.

    Wenn man dann mit so einer miesen laune eine Stunde am Bahnhof warten muss, oder sich in eine vielzu kleine mensa drängen muss, empfindet sowas dann eben eventuell auch noch als Unannehmlichkeiten;
    bzw. ist sowas als eine nüchterne Schilderung eine Zustandes anzusehen.

     
  28. 12. Fisch

    @10. u. 11. B.R.

    Ich kann die Verärgerung gut verstehen.

    Eigentlich dachte ich, dass für die Zulassung zu diesem Studium andere Voraussetzungen gegeben sein müssten und ein Angebot für Menschen mit
    .
    – Fachabitur und einschlägigem mehrmonatigem Vorpraktikum
    oder
    – für ausgelernte Erzieher/Innen, die z. B. eine Kindertagesstätte usw. leiten möchten oder werden.

    Deswegen sind meine Bedenken schon in dem Artikel
    “Inside HRW: Eine Studentin berichtet”
    unter Punkt 16.

    Es stellt sich wirklich die Frage:
    “Hauptsache Student – Hauptsache Akademiker”?

    Meine ganz persönliche Frage:
    Hängt ein ernstgenommenes Studium u.a. von der Raumgröße der Cafeteria oder Mensa und den technischen Auswüchsen eines Studiums- oder Vortragsraumes ab?

    Wenn das wichtig ist, hat die studierende Person schon verloren.

     
  29. 11. B.R.

    Wolllte noch weiterschreiben.

    Da hat man sich offensichtlich überhaupt keine Gedanken gemacht, um noch zu retten, was zu retten ist:
    Man hat einfach den nächsten Lehrbeauftragten für BWl angerufen – von denen hat man ja genügend, zumindesetns laut Internet Präsenz -;
    und der hat einfach das nächstbeste Skript herausgekramt, was er gerade am besten drauf hat.

    Offensichtlich ist ja eine Nachfrage da:
    Unsere Kindergärtnerinnen wollen demnächst auch Akademiker sein.
    Ich habe mich auch gefragt, wieseo diese Studentin, die diesen Erfahrungsbericht abgegeben hat, nicht schon längst das Handtuch geschmissen hat.
    Wahrscheinlich, weil ihr Hauptwunsch ist, demnächt Akademiker zu sein.

    Das ist einfach nur eine Verschwendung von Steuergeldern, demnächst jedem Bundesbürger so einen Akademiker-bachelor Schein zu überreichen, ohne dass er etwas Sinnvolles gelernt hätte.

    So als nächstes:
    Die anderen Studiengänge sind alle in englisch benannt bzw. werden auf englisch unterrichtet.
    Da passt dieses “Frühkindliche Bildung” doch überhaupt nicht zu, wenn man das auf der Eingangstafel mit den anderen Studiengängen sieht:
    Zum einen ist die Bezeichnung nicht englisch, sondern deutsch;
    zum anderen, wie gesagt, vermisst man entpréchende Fakultäten bzw. Ressourcen wie Pädagogik und Sozialarbeit.

    Das Interessante ist doch auch folgendes :
    In Deutschland gibt es im Gegensatz zu England und USA noch überhaupt keine Erfahrungen mit diesem Studiengang.
    Wieso muss man denn ausgerechnet für diesen Studiengang eine deutsche Bezeichnung wählen ?

    Da passt doch alles vorne und hinten nicht zusammen.
    Da hätte man den Studentinnen am besten direkt am Anfang des ersten Semesters das Bachelor Akademiker certificate in die Hände gedrückt, und dann wieder nach Hause geschickt.

    Die university hätte die Forderung der Politik, zusätzliche Akademiker zu generieren, erfolgreich umgesetzt.

    Die Kindergärtnerinnen wären plötzlich Akademiker:
    Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle hier.

    Und dem Steuerzahler wäre einiges erspart geblieben.

     
  30. 10. B.R.

    Dass mit dem Abschluss eines Bachelor Studienganges ein akademischer Grad erreicht wird, ist allgemein bekannt;
    auf solche Informationen kann man sicherlich verzichten.

    Nun dürfte aber auch bekannt sein, dass dieser Studiengang in Deutschland keine Tradition hat.
    Insofern stellt sich doch die Frage, woher nimmt die University Hochschule apllied sciences Kleve das Know How bzw. die Ressourcen, einen solchen Studiengang zu unterrichten;
    besonders unter dem Aspekt dass diese university vom Grundkonzept her eine betriebswirtschaftliche-technische ist.

    Wo ist zB. die pädagogische Fakultät ?
    Wo ist z:b. die Fakultät für Sozialarbeit, Sozialpädagogik ?
    Wo ist z.B die Fakultät für Philosophie ?

    Es ist überhaupt kein Basis Know vorhanden, man muss diese ganzen leistungen einzeln einkaufen;
    und dass unter dem Aspekt, dass mit diesem Studiengang in Deutschland praktisch noch gar keine Erfahrungen vorliegen.
    Und unter dem Aspekt, dass diese angebliche University eine Neugründung ist, und dementsprechend mit allgemeinen organisatorischen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hat.

    Es kommt dann offensichtlich auch das raus, was eigentlich nur bei rauskommen kann: ein einziges Chaos auf Kosten des Steuerzahlers.

    Man ist offensichtlich nicht in der Lage, die entprechenden Fächer auf dem entsprechenden niveau anzubiete;
    abgesehen davon, dass offensichtlich auch eine strategische Planung nicht erfolgt;
    man rettet sich erst mal von einer operativen Aktion zur nächsten.

    So jetzt komm ja der absolute hammmer an der Sache.
    Man hat noch nicht die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung;
    und versucht sich erst mal mit BWl zu retten.
    Ist ja auch nicht verwunderlich, denn der BWl bereich ist sehr stark besetzt; zumindestens laut Internet auftritt.

    Aber an der stelle hätte man sich doch mal ein paar gedanken machen müssen, was wäre für eine Kindergärtnerin eventuell in dem Bereich zur Weiterbildung noch sinnvoll.
    Marketing und Produktion ist sicherlich das schwächste Fach.
    Wirtschaftsrecht, Unternehmensformen, Finanzierungarten:
    ein solches basiswissen täte der Allgemeinbildung nicht schlecht.

    Da hat man sich überhaupt gar keine Gedanken gemacht, um noch zu retten, was zu retten ist:

     
  31. 9. Andreas

    Was war jetzt nochmal die Hochschule Rhein-Waal?

     
  32. 8. Insider

    An B.R.: Der Studiengang frühkindliche Bildung hat mit den Prüfungen das erste Semester beendet. Ca. 70 Studenten haben an den sehr gut organisierten Klausuren teilgenommen und überwiegend sehr gute Arbeiten geliefert. Die räumlichen und organisatorischen Schwierigkeiten am Beginn des Semesters – nach dem Bezug der Hochschule – wurden kontinuierlich verbessert und sind jetzt auf sehr gutem Niveau.
    Der Studiengang dient der Akademisierung im Bereich der frühkindlichen Betreuung in Kindertagesstätten, Kindergärten und anderen Einrichtungen. Diese Akademisierung wird in den Medien und von der Politik beständig gefordert und ist in vielen europäischen Nachbarstaaten schon realisiert. Für engagierte Absolventen des Studiengangs werden sich insofern interessante Betätigungsfelder eröffnen.
    Ergänzend würde ich mir wünschen, wenn die Diskussion über die Hochschule Rhein-Waal hier im Kleveblog fundierter geführt würde. Konstruktive Kritik o.K., aber dieses Rumnörgeln nervt gewaltig!

     
  33. 7. Jack

    Ich verstehe diesen Beitrag nicht..

    Ich studiere im 7. Semester in Kamp-Lintfort und bin größtenteils zufrieden.. Natürlich gibt es noch einige organisatorische Dinge die man verbessern könnte. Allerdings sind so ziemlich alle Vorwürfe unhaltbar.

    Der Neubau der Hochschule in Kamp-Lintfort ist im vollen Gange, die Ausstattung der Hochschule am Campus ist Hervorragend für eine Hochschule, welche erst 3.5 Jahre existent ist.

    Ich schließe mich Elmar Burke an, welcher alle anderen Dinge ja schon ausreichend geschildert hat.

    Wir hatten “damals” zu Beginn 2009 ebenfalls Probleme mit Dozenten.. sowas bleibt nicht aus und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei anderen Hochschulen nicht anders ist.

    Also.. man kann entweder rumheulen oder man kann helfen die restlichen Probleme zu beseitigen.

     
  34. 6. B.R.

    Langsam wundert mich gar nichts mehr.

    Kunstgeschichte im dritten Semester, und es wird abgesagt.

    Ich war auf dem Hochschul Tag in Kleve, schien mir alles ohne Sinn und Verstand zu sei; ein Durcheinander bis zum geht nicht mehr an Studiengängen und Workshops.
    Der Reihe nach stolpere ich über “Frühkindliche Bildung”,
    “Bionics and Journalism”, “Internationales Management”,
    “Bionisches U-Boot”, “Anziehschrank für Behinderte”.

    Schnell wieder nach hause, bevor ich mir die Nerven ganz kaputt mache.

    Ich habe zwei Studiengänge hinter mich, da kann man mich nicht mehr so schnell verscheissern

    Und dann stellt mir hier Fragen, wie man sich das eigentlich vorgestellt hat mit dem Studiengang “Frühkindliche Bildung ” ;
    und da bekommt man von niemandem, weder irgendeinem Studenten, User hier, oder sonstwas auch nur den Hauch eines Ansatzes angeboten dahingehend.

    Hätte mich auch sehr gewundert, wenn das unter den gegebenen Umständen dort funktionieren könnte.

     
  35. 5. Fisch

    @3. Elmar Burke, guter Beitrag…. das ganze Leben ist improvisiert.

    Das ist auch gut so, man bleibt flexibel und kann immer neu reagieren….
    das Hirn ist ja schließlich keine Einbahnstraße!

    Es soll jetzt keine Stimmungsmache sein aber ich denke, eigentlich weiß man doch vorher, ob das Gebäude fertig ist oder nicht.

    Zu den falsch herum montierten Leinwänden…..
    “Selbst ist die Frau!!!”

    Ich höre jetzt besser auf….sonst komme ich wieder auf das Thema Eigeninitiative und das ist nicht für alle Menschen nachvollziehbar.

     
  36. 4. Klever

    2016, sehr komisches Datum! Die Rohbauten stehen doch schon! 3Jahre für den Innenausbau, geil! Da können sich die Handwerker aber Zeit lassen=)

     
  37. 3. Elmar Burke

    Beim besten Willen, aber das geschilderte ist beim besten Willen falsch! Ich selbst studiere E-Government (zuendegehemdes 5. Semester) in Kamp-Lintfort und bin im letzten Jahr auch aus der Schwanenstadt nach Lintfort gezogen. Zugegeben, die Hochschule ist aktuell improvisiert. Im Augenblick ist sie in eine alten Callcenter und im alten BenQ-Gebäude untergebracht. Am Anfang gab es startschwierigkeiten aber das dürfte jedem klar sein der an einer so jungen Hochschule studiert. 2010 gab es erstmalig mehre Studiengänge in KaLi, es gab im Vorjahr nur rund 30 Studenten im E-Government. Der Bau der neuen Hochschule ist im vollen Gange, fertiggestellt soll sie nächstes Jahr werden. Die Pläne für den Neubau hängen im dem Fluren aus. Mir ist nicht klar. Wie man auf die Idee kommen kann, dass es keinen Naubau geben soll. Außerdem: Was hat die Stadt KaLi mit dem Neubau zu tuen?

    Das angesprochene Einkaufszentrum wurde im letzten Sommer eröffnet, das EK3. Ein Kaufland, ein paar kleiner Läden und das war’s. Weniger als das EOC.

    Das nächste, warum kommt man aus KaLi nach 20:00 Uhr nicht mehr weg? Es gibt keinen Bahnhof, das ist richtig, aber die Busse fahren lang genug. Nach Geldern fährt um 23:00 und nach Duisburg um 0:11 und nach Moers um 01:11 der letzte Bus. Ich sehe da keine Probleme!

     
  38. 2. Fisch

    Wie ich dem Text entnehmen konnte, hält sich die junge Dame jetzt in Kleve auf.

    Ist die Studentin jetzt in der Praktikumsphase oder studiert sie in Kleve ein anderes Fach?

     
  39. 1. Zack

    Hääääh??? Ich hab die Baustelle bereits in Natura gesehen und die soll doch dieses Jahr bezugsfertig werden…
    2016? Ich hege Zweifel an der geistigen Verfassung der Studentin – oder hab ich was verpasst??