Es trägt (2)

rd | 10. Januar 2009, 20:38 | 5 Kommentare

 

Eislaufen – mit unschlagbarer Kulisse

Eislaufen – mit unschlagbarer Kulisse

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen weiteren Beitrag zur Entwicklung der Unterstadt schreiben. Gestrichen! Statt an die Briener Straße zog es mich zum Hohen Weg in Kellen – der zugefrorene Teich (?) am Ende der Straße ist nach intensiven persönlichen Tests mein Geheimtipp fürs Eislaufen in hiesigen Gefilden (nach diesem Beitrag wohl nicht mehr). Eine große, herrlich glatte Eisfläche, traumhafte, in kaltes Weiß getunkte Botanik, dazu eine überschaubare Zahl entspannter Gesichter sowie schlitternde Hunde – es sieht wirklich ein bisschen nach altem holländischen Meister aus (für gaaanz Heimatverbundene: sogar mit Blick auf die Schwanenburg). Interessanterweise ist noch niemand auf die Idee gekommen, das bezaubernde Arrangement kommerziell auszunutzen, etwa indem er eine Glühweinbude am Ende der Sackgasse aufstellt. (Und in diesem Falle würde es mich nicht mal stören, obwohl Glühwein nicht zu meinen Lieblingsgetränken zählt.)

Nachbemerkung für alle, die nun auf die Idee kommen, Schlittschuhe kaufen zu wollen: intersport hatte am Samstag nur noch ein Paar (Größe 26), aber der von mir an anderer Stelle schon ausführlich gelobte Freizeit-und-Sport-Inhaber (ehemals Servos) hatte natürlich noch von irgendwoher 50 Paar aufgetrieben. So was sind echte Qualitätsunterschiede!

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  1. 5. Kim

    Ach Mist. Meine Schlittschuhe stehen bei meinen Eltern auf dem Söller… wenn ich nicht gerade 700 km entfernt leben würde, wäre also alles prima.
    Und im tiefen Osten ist es zwar deutlich kälter, aber auf dem Eis liegen 30 cm Schnee – da ist nix mit eislaufen.

     
  2. 4. Messerjocke

    Ein Zweiter versuchte mit Flyern auf seine genehmigte Bude um die Ecke hinzuweisen. Jetzt hat er einen bösen Brief erhalten (Sonntagszustellung), weil er das Verteilen der Flyer nicht angemeldet hat (Bezug zur Realität vorhanden).

    Aber nix gegen Ralf v. Hoof. Beim säubern der Billiard-, Flipper- und Videospielspilunken hat er damals immer wohlwollend darüber hinweg gesehen, dass ich erst 15,198 Jahre alt war. Den ersparten Ärger mit meinen Eltern rechne ich ihm bis heute hoch an.

     
  3. 3. killerplautze

    @Messerjocke

    Tja, kann ja auch gar nicht sein, dass sich jemand etwas ohne Genehmigung hinzu verdient, um das Eislauf-Vergnügen auch innerlich anzuheizen.

    Das ist ja eine geldwerte Leistung, die verrechnet werden muss.

    Dagegen muss die Ordnungsmacht der Stadt Kleve sofort rigoros auftreten.

    Da diese Herrschaften niemals von selbst in die Puschen kommen, dürfte ein wohlwollender Bürger diese Brüder auf die Bude hingewiesen haben.

    Soweit zum Thema Blockwart-Mentalität.

    Schon der Versuch ist ja eine Unverschämtheit, laut Volkes Meinung lebt der Delinquent ja auf “unsere Kosten”.

    Disclaimer: Wer Ironie in diesem Beitrag findet, darf diese an die Zimmertüre des Ordnungsamtsleiter Ralf van Hoof, Kavariner Strasse 22-24, 47533 Kleve nageln.

     
  4. 2. Messerjocke

    In Verbindung zu den interessanten Beiträgen unter https://www.kleveblog.de/?p=617 (Kann der Kerl mal aufhören…) ist mir noch eingefallen, dass die Glühweinbude des mutigen und überlebenswilligen Hartz IV Empfängers “Klaus” (Name geändert) schon um 9:00 Uhr durch ein Einsatzkommando des Ordnungsamtes geschlossen wurde. Der Klaus befindet sich nun in U-Haft. Das BKA ist eingeschaltet.

     
  5. 1. Georg

    Ich habe heute mit meiner Tochter einige Stellen im Raum Kleve abgefahren und getestet und es war überall verhältnismäßig wenig Betrieb. Ich denke, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Schlittschuhe ist einfach zu gering.