Es sieht sehr nach C aus

rd | 07. Juni 2009, 19:05 | 15 Kommentare

Im Ratssaal trudeln die Ergebnisse aus den Stimmbezirken ein, und meistens hat C die Nase vorn…

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  1. 15. Meiner Einer

    @ Killerplautze

    “nach eingehender Untersuchung der Substanz haben wir festgestellt, dass aufgrund neuer Erkenntnisse ein Neubau wesentlich billiger ist.”

    Fehlt nur noch: ” Dazu haben wir bereits per Handschlag einen Bauvertrag mit einem vor Ort ansässigen Unternehmer geschlossen. Wir freuen uns, dass die Steuergelder im Kreis Kleve bleiben und bedanken uns bei MZ für das besonders gute,schnelle und unkomplizierte Angebot”

     
  2. 14. MichaelZ

    @ Moyland:

    Das Gemeinderecht lässt die Gründung von GmbH´s unterhalb städtischer Gesellschaften zu, um es diesen zu ermöglichen, flexibel am Markt zu agieren, was städtische Gesellschaften nicht können und auch nicht dürfen.
    Der Wettbewerber “Investor” ist ja auch privatwirtschaftlich organi-siert und kann seine UL´s (Unterlieferanten) in freier Vergabe auswählen. Auch der ein oder andere Handwerker in Kleve wird es vorziehen, eine funktionale Anfrage mit einem Angebot zu bedienen, bei dem er selber das Aufmaß gemacht hat als eine “Schräubchen-Ausschreibung” auszufüllen in der Hoffnung (und manchmal im Wissen), das sich die ausschreibende Stelle bei den Schräubchen verzählt hat und er dann kräftig nachfordern kann.

    Aus meiner Erfahrung führen EU-Ausschreibungen nachher zu extremen Kostensteigerungen.

    Wenn man natürlich keine Ahnung hat, klappt das nicht….

     
  3. 13. Moyland

    Für weitere Fragen zum GmbH-Modell wählen Sie bitte: 02821-6600 oder direkt … (wobei hier ggf. jemand erstaunt die Sprache verliert) oder wer es ganz genau wissen will wählt ….

    Bei der Recherche zu den Nummern ist mir was aufgefallen. Die Überschrift zum zweiten Eintrag hier gibt mir sehr zu denken:

    http://klicktel.de/homepage/index/search?method=searchSimple&location_id=&trade_id=&_dvform_posted=1&term=hans%20geurts&zipCity=bedburg-hau

    Das tut mir im Nachhinein leit für Peter. Habe davon nichts mitbekommen.

    Vorteile der GmbH:

    – Umgehung von zickigen Problemen bezüglich Ausschreibungen (siehe MichaelZ)
    – Verschleierung von Verlusten
    – Verschleierung eigentlich von allen Dingen, die nicht sein dürfen
    – Schaffung von GF-Pöstchen mit Dienstwagen
    – Erzeugen von neuen Problemen, wenn man keine Ahnung hat. Hierzu unbedingt 6600 anrufen

     
  4. 12. Killerplautze

    Das GmbH Modell kann man sogar dazu benutzen, doch noch die Lieblings-Variante zu verwirklichen.

    “nach eingehender Untersuchung der Substanz haben wir festgestellt, dass aufgrund neuer Erkenntnisse ein Neubau wesentlich billiger ist.”

     
  5. 11. MichaelZ

    Diese Grenzen kann man umgehen, wenn die Stadt eine GmbH gründen würde, die das ganze durchzieht. Die ist dann nicht an öffentliches Vergaberecht gebunden, sondern an deutlich weiter gefasste Grenzen der NRW-Gemeindeordnung.

    Ich konnte mir auf diese Art und Weise die europaweite Ausschreibung einer Biogasanlage (11,0 Mio. €) mit allem, was da dran hängt sparen, da der Auftraggeber eine Tochter der Stadtwerke (GmbH) ist.

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg… auch im Vergaberecht.

     
  6. 10. KlePeter

    Ich habe gerade noch mal nachgesehen. Die Schwellenwerte sind gesenkt wworden. EU-Ausschrebung beginnt schon bei Euro 5.150.000,- . VOF – Verfahren ab Euro 206.000,- .
    http://www.dstgb-vis.de/home/aktuelles_news/aktuell/eu_kommission_neue_eg_schwellenwerte_ab_01_januar_2008/vergabe_schwellenwerte_vo_01_01_2008.pdf

     
  7. 9. KlePeter

    Um eine EU-Ausschreibung zu umgehen, dürfen die Arbeiten nicht gesplittet werden. Bauaufträge sind ab einen Wert von Euro 5.278.000,- EU-weit auszuschreiben

     
  8. 8. Der Laie

    @ KlePeter
    wenn die Arbeiten in einzelne Baulose aufgeteilt würden, welchen Eurobetrag dürften denn die Arbeiten nicht übersteigen, um auf eine europaweite Ausschreibung verzichten zu können?

     
  9. 7. killerplautze

    Wollt ihr mal richtig was zu lachen haben?

    Dann bitte hier entlang:

    > http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/kleve/2009/6/7/news-122054328/detail.html

    “Ich habe das Verfahren erfunden, um den jahrelangen Stillstand aufzuheben. ” Theo Brauer

    Dass der Rat nun im Sinne der Bürger entscheidet, gilt Ratsherr Michael Bay von den Grünen als sicher. „Obwohl ich selbst ja Variante B bevorzugt hätte“, sagte Bay.Die Stadtentwicklung sei ohnehin eine grüne Idee gewesen.

    Jürgen Rauer, Technischer Beigeordneter der Stadt Kleve, hat von Anfang an Variante C favorisiert.Dieser Bürgermeister und dieser Rat haben sich etwas getraut, was vorher noch niemand gemacht hat, und dann hört man immer wieder von einzelnen Bürgern, die da oben würden ja doch machen, was sie wollen.“

    Josef Gietemann, Bürgermeisterkandidat der SPD, hatte große Sympathien für Variante B. „Vor allem wegen der energetischen Betrachtung. Die hat mich überzeugt.“ Die SPD habe aber immer auf die Sanierung gesetzt, insofern sei dieser Kurs vom Wähler bestätigt worden.

    *kopfschüttel*

     
  10. 6. MB 300

    Im neuen Wohnbereich von BM T.B. haben 52,01% für C gestimmt – wenn das mal gut geht.

     
  11. 5. speedy

    … das vorläufige amtliche Endergebnis :

    13,3 % der Wahlberechtigten haben die Variante C gewählt.
    Das ist nun die relative Mehrheit !!!

    Gutes Gelingen …. TB & CoKG

     
  12. 4. MichaelZ

    Urnenergebnis

    Variante A: 2.867 Stimmen, 25,98%
    Variante B: 3.388 Stimmen, 30,71%
    Variante C: 4.779 Stimmen, 43,31%

    Schlimm, was man im Ratssaal von “C”-Wählern hört, die haben gar nicht gemerkt, das sie kräftig betuppt worden sind….

    So wie MB 300 es einschätzt, wird es wohl werden, der feuchte Keller etc. wird die Kosten von “C” in den Bereich von “B” katapultieren. Wie eine Variante ohne Energiekonzept gewinnen konnte, ist mir schleierhaft, wenn der Rat das wirklich beschliesst, wird es uns die Haare vom Kopf fressen…

     
  13. 3. KlePeter

    Mein Kommentar:

    http://www.politikblog-kleve.de/2009/06/07/schlappe-fr-die-cdu/

     
  14. 2. MB 300

    Dann kommt ein Sachverständiger und stellt fest dass es aus einem bestimmten Grund sooo nicht geht – z.B. Statik oder Zustand des alten Mauerwerkes o.ä.

     
  15. 1. speedy

    Europawahl 07.06.2009
    540 Kleve

    Wahlbeteiligung: 41,90 %
    Endergebnis (49 von 49 Stimmbezirken)
    Auszählungsstand: 19:39 Uhr

    Wahlberechtigte 35.943
    Wähler 15.060
    ungültige Stimmen 228
    gültige Stimmen 14.832