Eine kleine Bahnhofsschlägerei (Tanz in den Mai)

rd | 01. Mai 2011, 13:23 | 21 Kommentare

Die folgende Geschichte wird etwas länger, dafür wird sie (vermutlich) im Polizeibericht vom Wochenende nicht erwähnt werden. Sie beginnt um 21:02 Uhr am Bahnhof in Geldern, spielt die folgenden 32 Minuten im vorderen Wagen der NordWestBahn 75062 und endet um 21:42 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Kleve mit dem Auftritt von zwei Polizeibeamten in Zivil sowie von zwei uniformierten Mitarbeitern des Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt Kleve. In der Schadenbilanz stehen eine zerrissene Jacke und ein verloren gegangenes Piercing, also aus professioneller Sicht in der Tat ein bisschen zu wenig, um weiter ausgebreitet zu werden. Aber eben weil die Geschichte so banal daherkommt, ist sie es wert, genauer erzählt zu werden.

Für mich war die Fahrt im Zug von Düsseldorf nach Kleve die letzte Etappe einer siebenstündigen (und bis dahin äußerst entspannenden) Zugfahrt zurück in die Heimat. Die ersten sechs Halts verliefen so ereignislos, dass man in jenen Dämmer hineinglitt, der einen am Ende dann doch wie gerädert aus dem Waggon steigen lässt. Das aber änderte sich in Geldern, als zehn junge Erwachsene (jeweils zur Hälfte Männer und Frauen) die eintreffende NordWestBahn grölend in Empfang nahmen und in den Wagen stürmten. Dem Erscheinungsbild nach handelte es sich Punks, und als solche wollten sie wohl auch wahrgenommen werden. Und so stimmten die Männer unmittelbar nach der Abfahrt in Geldern lautstark ein Lied an, dessen zentrales Wort »Pillermann« war.

Man musste keine Angst vor ihnen haben. Nehmen wir zum Beispiel den ca. 18-Jährigen mit untersetzter Körperstatur, der mit einer fast geleerten 0,7-Liter-Flasche Wodka Gorbatschow sich mir schräg gegenüber hinsetzte. Er trug eine Camouflagehose, sah aber im übrigen so aus wie jemand, der früher alleine auf dem Schulhof rumstand und nur durch seine momentane Rolle zum Verzehr von Spirituosen gezwungen war, während seine heimlichen Gelüste eher bei einer heißen Schokolade mit drei Löffeln Zucker zu suchen waren. Direkt gegenüber von mir nahm eine adipöse 20-Jährige Platz, deren komplett quer vernarbten Unterarme eine vermutlich traurige Geschichte erzählten. Etwas distanzlos fragte sie mich: »Ey, was lieste denn da?«, aber als ich ihr den Buchtitel zeigte (»Liebespaarungen«) und dann höflich den Wunsch äußerte, ungestört weiterlesen zu wollen, war dies auch problemlos möglich.

Gleichwohl war der Lärmpegel seit Geldern ein anderer, und was immer an Satzfetzen so ausgetauscht wurde, es entspann sich ein betrüblich stimmendes Bild von einem »Schrei nach Liebe« (Die Ärzte), der sich hier durch seine weitestmögliche Negierung artikulierte. Ein anorektisch aussehendes Mädchen, in der Hand eine Flasche mit einem grünlichen Getränk namens Waldgeist (Wodka plus Waldmeister), bekannte, sie sei nun nicht mehr lesbisch, sondern bi. Es ging viel um Hässlichkeit und Veränderungen des Aussehens, hier und da kippte eine Bierflasche (»Paderborner«) um und rollte durchs Abteil. Einer zündete sich eine Zigarette an (ein Schaffner war nicht im Zug, Fahrkarten hatten die Punks nach eigenem Bekunden auch nicht gelöst).

Eines der beleibteren Mädchen sagte, sie sei erst durch ihre Schwangerschaft so aus der Form geraten. Einem Jungen war zu entlocken, dass die ganze Gruppe unterwegs zum Radhaus sei (eine Information, die einmal mehr deutlich machte, welche Aufgabe die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Klever Jugendwerks dort zu stemmen haben), dass man mitnichten mit dem letzten Zug zurückfahren werde, sondern erst »am nächsten Morgen«. Selbstredend sah keiner aus der Gruppe danach aus, als ob er für diesen Fall mit einem Kulturbeutel vorgesorgt hätte. Als der Zug Bedburg-Hau passierte, berichtete ein Mädchen, dass man dort in der Klinik ja auch ihren Bruder besuchen könne.

Die Punks blieben natürlich nicht auf ihren Plätzen sitzen, sondern wechselten diese munter, je nach aktuellem Gesprächs- oder Getränkebedarf, und natürlich musste auch gruppenweise die Toilette aufgesucht werden. Im Zuge dieses unablässigen Hin und Hers fühlte sich wohl ein junger und kräftiger Fahrgast, der in Goch zugestiegen war, belästigt. Dabei kam es wohl zu einem Körperkontakt, mehr als ein Beiseitestoßen oder- drücken kann es aber kaum gewesen sein. Das jedoch weckte die Solidarität der Punkergruppe, und von Bedburg-Hau bis Kleve gab es nun ein Geschubse, verbunden mit monotonen Beschimpfungen, die einzig und allein das Sexualverhalten nahestehender Verwandter zum Thema hatten.

Die Stimmung war also aufgeheizt, als der Zug in Kleve eintraf und alle binnen weniger Sekunden auf den Bahnsteig traten. Nochmals wurden wechselseitig Beschimpfungen ausgetauscht, bis es auf dem Bahnsteig zu einer kurzen Verfolgungsjagd und anschließendem Schlagabtausch zwischen dem Gocher und einem der Punks kam. Interessanterweise kam zu diesem Zeitpunkt der Lokführer aus seinem Führerstand, verließ die Szenerie allerdings, ohne die Geschehnisse eines Blickes zu würdigen. Da wählte ich die 110.

Es dauerte nur acht Minuten, bis die Polizisten in Zivil sowie die OSD-Streife eintrafen. Die ersten beiden dieser acht Minuten waren einem verlorenen Piercing gewidmet, das der Punker mit traurigem Blick in den Augen auf dem Bahnsteig so suchte, als ob ihm sein Stofftierchen abhanden gekommen sei. Eine Freundin wollte die Lücke im Fleisch provisorisch mit einer Sicherheitsnadel füllen. Danach schaukelten sich die Emotionen erneut auf, und die Punker gingen gemeinschaftlich auf den Gocher los. In Erinnerung ist mir eine Szene, in der einer der Punker, der sich bis dahin eher zurückgehalten hatte, dem von seinen Freunden gehaltenen Gocher einen kräftigen Tritt versetzte. Viel Mut ist dafür nicht nötig. Dann ließ man wieder voneinander ab, zu hören war jedoch wenig später, wie einer der Beteiligten eine Bierflasche zerschlug. Doch als Waffe kam der Flaschenhals nicht mehr zum Einsatz.

Dann kam die Polizei, sie prüfte die Personalien der Beteiligten, ich verließ etwas ratlos den Bahnhof und ging nach Hause. Vermutlich durften die an der Auseinandersetzung Beteiligten wenig später ebenfalls aufbrechen, es war ja schließlich nichts passiert, um dann im Radhaus in den Mai zu feiern. Wie gesagt, für eine Erwähnung im Polizeibericht wird es vermutlich nicht gereicht haben. Aber das hier ist auch eher ein Gesellschaftsbericht.

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21 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 21. Messerjocke

    MalWasSag, es geht hier um etwas anderes.

    Zuerst wollte ich Taschenbier noch fragen, ob er in den letzten Tagen noch nicht auf dem Pott war, oder was? Die Anzeichen dafür waren vorhanden.

    Dann bekam ich aber einen Hinweis… Ich hätte es gleich wissen müssen.

    Lange Rede, kurzer Sinn, wenn man das Gefühl hat, sich ohne Aussicht auf Erfolg -und das dauerhaft- in der Defensive, ja sogar im drohenden Schachmatt zu befinden, dann muss man eben einfach mal die Faust schwingen lassen oder das Spielbrett umkippen. Insofern sind wir wieder beim Thema und hätten dank Taschenbier einen weiteren Aspekt für das Verhalten der Bahn-Gäste lebendig beleuchtet.

    Also shit op dat D.

     
  2. 20. MalWasSag

    @Taschenbier
    Hast Dir wirklich einen Orden verdient.
    Als Aufklärer des sträflichen Verbrechens des Herrn Messerjocke, ein D mit einem T zu vertauschen.
    Ich hoffe Messerjocke bekommt für diese Schande 1 Monat Kleveblog Sperre.
    Gruß
    Auch nicht eine der größten Leuchten der deutschen Rechtschreibung.

     
  3. 19. Taschenbier

    Herr Derksen, lächerlich ist es allenfalls, seine Muttersprache nicht in Wort und Schrift zu beherrschen. Aber einen qualitativ anderen Kommentar hätte ich Ihnen auch nicht zugetraut.

     
  4. 18. Jens-Uwe Habedank

    Auch wenn’s weh tun sollte – der von RD geschilderte Vorgang ist nichts ungewöhnliches, lediglich haben derartige Verhältnisse Kleve schlichtweg erreicht. Nicht mehr und nicht weniger. Bereits vor 12 Jahren war ich verwickelt ( wie der “Gocher”) in ähnlichen Situationen – an einer S-Bahn-Haltestelle in Schwerin mit realen 15, und gefühlten 50, Skins…
    Da wird einem schon ganz anders, gerade wenn man Familie bei sich hat.

     
  5. 17. Beobachter

    Kommt doch mal wieder auf den Boden der Tatsachen, die Klever Umgangssprache und das Thema zurück 😉

     
  6. 16. Bernd Derksen

    @Monte Bressero
    Ja.

    Aber die gestaltete Politik ist im Grunde die vom Wähler “gewünschte”. Es gibt gesellschaftliche Prioritäten, an denen Politik mitgewirkt bzw. sich daran angepasst hat. Da steht jeder Bürger in der Mitverantwortung. Das übliche “Die da sind schuld” ist doch etwas zu kurz greifend.

    @Taschenbier
    Das Thematisieren von Rechtschreibfehlern finde ich lächerlich und vom eigentlichen Thema ablenkend.

     
  7. 15. Monte Bressero

    Vielmehr erleben wir seit etlichen Jahren eine Erosion humanistischer Ideale. Entwicklungen in Gestalt von Individualisierung, Perspektivlosigkeit, Werteverfall, Loslösung von jeglichen Bindungen und Traditionen begünstigen eine Verrohung und Entsolidarisierung der Gesellschaft. Die Politik, die hätte gegensteuern können, hat versagt!

     
  8. 14. Taschenbier

    Neben dem inhaltlichen Anspruch gibt es immer noch eine Form der visuellen Ästhetik, die sich nunmal aus dem korrekten Gebrauch der deutschen Sprache nährt.

     
  9. 13. Messerjocke

    @Taschenbier, Schnauze! Na gut, Du hast vielleicht Recht, aber macht doch nix! Rechtschreibung bzw. Deutsch war noch nie mein Ding. So, jetzt ist es raus…

    Du hast aber verstanden, was ich mit dem elegant kurz gehaltenen aber buchfüllenden Inhalt ausdrücken wollte? Ich find’s eine interessante These, die sich einerseits in der Praxis ständig bestätigt, andererseits so gar nicht in den Kram so mancher Sozialromantiker passt.

     
  10. 12. Taschenbier

    @Messerjocke

    Endsolidarisierung?? löl

    Wenn man schon mit Fremdwörtern um sich wirft, dann sollte mal sie im Idealfall richtig schreiben können….

     
  11. 11. Messerjocke

    Wo kommt’s her, dass nicht nur solche Vorkommnisse in der Bahn häufiger zu beobachten sind?

    Vielleicht aus eine Mischung von systematischer Endsolidarisierung der Gesellschaft seit nunmehr über 40 Jahren, durch Politik bzw. Staat, einhergehend mit systematischer Auslöschung des Gefühls von Eigenverantwortung Einzelner oder Gruppen, ebenfalls durch Politik bzw. Staat- Spätnachkriegsdekadenz eben, die um sich greift.

     
  12. 10. kleve-fans

    ich wollte hierzu überhaupt kein riesen fass aufmachen und habe selbstverständlich auch verständnis dafür, dass man angst hat, sich selber eine zu fangen. aaaaber, wenn man den zug schon verlassen hat, gibt es durchaus auch möglichkeiten den angreifern auch aus sicherer entfernung klar zu machen, dass sie nicht unerkannt und unbeobachtet sind. ich will mich hier aber nicht zu weit aus dem fenster lehnen, da ich nicht dabei war und die situation nicht kenne.

     
  13. 9. Bernd Derksen

    Danke für den “Gesellschaftsbericht”.

    Etliche Jahre habe ich (aus Umweltgründen) aufs Auto verzichtet und sammelte so auch einige Bahnerfahrungen.

    Einige Male wurde auch mir (als zartem und schmächtigen Kerlchen 😉 ) Gewalt angedroht, als direkter Folge von (verbaler) Zivilcourage.

    Ich erinnere mich, wie sich mal nach der diesbetreffenden Ankündigung einiger Jugendlicher einige neben mir sitzende Mitreisende (mit geflüstertem Lob und Entschuldigung mir gegenüber) vorsichthalber anderswo hinsetzten.

    Kleineren und jüngeren Personen würden ich dringend davon abraten zu vorgerückter Stunde allein Regionalbahn u.ä. zu fahren bzw. bestimmte Bahnhöfe aufzusuchen.

    Es hilft ja nichts, sich Scheinwelten mit bei Bedarf helfenden Mitreisenden vorzumachen, real entstehen vielfach Räume, die der Herrschaft bzw. Narrenfreiheit der Brutaleren und Skupelloseren überlassen werden. Es ist menschlich völlig verständlich, dem Selbstschutz Priorität einzuräumen.

    (Einmal erlebte ich einen randalierend und prügelnd durch den Zug ziehenden betrunkenen Briten. Da blieb nur noch, mit aller Gewalt die Abteiltür zum Selbstschutz zuzuhalten. Am nächsten Halt führte ihn die Polizei ab. Zuvor wagte es verständlicherweise keiner sich ihm in den Weg zu stellen.)

    Mit der Zivilcourage ist das so eine Sache… Politisch wird darunter heutzutage das risikolose Mitlaufen mit dem Strom (gegen Rechte) verstanden, der Begriff wird also völlig sinnentleert.
    Im wirklichen Sinne rutscht er praktisch immer weiter runter im gesellschaftlichen Wertesystem. Nur Ausnahmen ernten ernsthafte Anerkennung. Aber ob sich ein Dominik Brunner im Nachhinein nicht wünschen würde, besser wie alle anderen weggeschaut zu haben?

     
  14. 8. Pendlerin

    @kleve-fans: Der Schreiber dieses Artikels hat genau richtig gehandelt und so, wie ich ihn kenne – wäre er bei Lebensgefahr des Gochers auch noch eingeschritten. Die Folgen jedoch, was passieren kann, kann man jawohl genügend in den Medien sehen und lesen.
    Polizei anrufen und bei einer evtl. Selbstgefährdung nicht den Helden spielen, sondern auf Distanz bleiben … das rät nicht nur jeder Polizist, sondern wird schon den Grundschulkindern bei der Gewaltprävention vermittelt.
    Leider gibt es noch viel zu viele Menschen, die noch nicht mal genug Zivilcourage zeigen und die Polizei anrufen, sondern sich lieber heimlich verdrücken.
    Die Mitarbeiter im Radhaus absolvieren übrigens regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Gewalttraining, um auf solche Gewaltkonflikte vorbereitet zu sein und um Himmelswillen nicht die Helden zu spielen …

     
  15. 7. ralf.daute

    @kleve-fans Natürlich, auch das ist ein Teil des Ganzen. Allerdings war es hier nicht so, dass eine Horde Vandalen auf einen Wehrlosen eindrosch, vielmehr war es so, dass sich Halbstarke gesucht und gefunden hatten (der Gocher war den anderen körperlich überlegen und auch nicht alleine unterwegs). Insofern werfe ich mir nichts vor, und schon bei meinem Anruf bei der Polizei schien es so, dass das Gemenge sich auflöst. Dann rotteten sie sich noch einmal zusammen (das dauerte wiederum nur Sekunden), und als die vier Ordnungshüter kamen, verlief sich bereits wieder alles.

     
  16. 6. kleve-fans

    ein “gesellschaftsbericht” ist es wohl auch in sofern, als die zivilcourage ausblieb und der/die mitreisende(n) den fahrgast seinem schicksal überliessen, incl. des schreibers. und das, obwohl man vor ihnen keine angst haben musste (eigene worte). und auch die 8 minuten des wartens auf die polizei (hinter einem blickdichten busch?) wurden scheinbar nicht genutzt dem fahrgast aus goch sonstige hilfe zukommen zu lassen.
    ich glaube diesen bericht herr daute, hätte ich mir geschenkt!!!

     
  17. 5. ralf.daute

    @JUH Ist korrigiert, danke.

     
  18. 4. Jens-Uwe Habedank

    “Schrei nach Liebe” ist von den Ärzten – nicht von DTH…

    Ansonsten ist der Bericht in der Tat erschreckend!

     
  19. 3. Sansibar

    Ich bin zu meiner Jugend auch ein “Randgruppenzugehöriger” gewesen!Sogar im Radhaus “Schallplatten aufgelegt” habe ich!
    Aber ich habe nie in Bahnen,Taxis oder sonstwo randaliert.
    Im Gegenteil, ich habe einen Sozialen Beruf ergriffen…!
    Wer U-Bahn Schlägern, welche auf Kameras ersichtlich – anderen Menschen den Schädel wegtreten -wieder laufen läßt-muss sich in dieser Gesellschaft über nichts mehr wundern!
    Ich würde trotzdem dazwischen gehen, wenn ich sowas mitkriege.
    Ich habe mal in einem Reisebus gesessen wo 4-5 Heranwachsende meinten den Busfahrer und ältere Menschen anpöbeln zu müssen.
    Die Lautstärke meines “Schreiens” und die “drohende Haltung” meinerseits, haben den Typen dann doch Respekt beigebracht und Sie haben sich ruhig hingesetzt.Muss nicht immer klappen bzw. kann auch in die Hose gehen.

     
  20. 2. Bataver

    “Aber das hier ist auch eher ein Gesellschaftsbericht.” Genau!
    Ich stelle diese Erfahrung mal in einem sehr weiten Kontext und verweise auf Gerald Celente, usamerikanischer Politikwissenschaft aus New York und Leiter eines erfolgreichen Unternehmen über Trendforschung. “Celente nennt die Verlautbarungen westlicher Regierungen, die derzeit einen wirtschaftlichen »Aufschwung« prognostizieren, »reine Propaganda«. Er ist überzeugt davon, dass NATO-Kriege wie jener in Libyen nur einem Ziel dienen: der Ablenkung der Bevölkerung von der Realität. Nach seiner Auffassung ist die Jugend weltweit ohne die geringsten Perspektiven. Und das, was in Ländern wie Tunesien, Ägypten oder Libyen geschehen sei, könne auf alle anderen Staaten übertragen werden. Er ist überzeugt davon, dass sich diese perspektivlose Jugend der Welt in sehr kurzer Zeit weltweit vereinigen und gegen jene losschlagen wird, denen es (noch) gut geht.”
    http://www.politikgott.de/dies-und-das/gedankenwelten/gerald-celente-uber-das-jahr-2012/

     
  21. 1. Matthes

    Herzlichen Willkommen in der Realität…..nach sieben Jahren Berufspendler mit der Bahn kann ich davon ein Lied singen.

    Der Schichtdienst hat es mir auch möglich gemacht, zu jeder Uhrzeit mal dabei gewesen zu sein….

    Ein wenig besser war es noch zu Zeiten der DB. Da wurde ab und zu auch mal kontrolliert. Bei der NWB wird gefühlt ab 18:00 Uhr nicht mehr kontrolliert, ist wohl sicherer für den Mitarbeiter….