Die aktuelle Stadtplanungsanekdote (von und mit Dr. de Werd)

rd | 24. September 2012, 12:29 | 4 Kommentare

Worauf die Göttin der schönen Künste besonders achtgeben muss…

Als am Sonntag Vormittag die Skulptur der Pallas Athene (aka Minerva) auf dem Koekkoekhaus enthüllt würde, war die Freude bei Bürgermeister Theo Brauer mit am größten: »Von meinem Bürofenster aus kann ich sie sehen«, berichtete er. Man sollte hinzufügen: Noch. Denn es ist gut möglich, dass schon bald ein 70.000-Kubikmeter-Klotz Erlanger Provenienz ihm die Sicht dorthin versperrt. Ex-Museumschef Dr. Guido de Werd, kurz vor seinem Absprung nach Jerusalem, ließ es sich in seiner launigen Festrede nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass die Pallas Athene die Göttin der schönen Künste sei und diese Theo Brauer – wenn er sie schon von seinem Amtszimmer aus sehen könne – ihn in städtebaulicher Weise positiv lenken möge.



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  1. 1. tut nichts zur Sache

    Wie soll das denn gehen?
    Nach dem Bild sollte doch der Klotz halb hinter dem Rathaus stehen und halb hinter dem Baum, oder?

     
  2. 2. ohmeingott

    @ Ralf
    Ich glaube da hast du die Pläne falsch interpretiert… der Blick in dieser Richtung von Theo aus wird nicht durch den Sontowski Klotz verdeckt. Allenfalls die Hochschule wird man wohl nichtmehr vom Rathaus sehen können.

     
  3. 3. ralf.daute

    Das Amtszimmer des Bürgermeisters wird ja voraussichtlich auch nicht immer an der Stelle bleiben!

     
  4. 4. Beobachter

    … wie auch immer: grandioses statement vom Herrn Dr. 😉