Die 0 muss stehen: Minus ein Anwohnerparkplatz,
plus “eine Fläche zur besonderen Nutzung”

rd | 04. Dezember 2008, 00:57 | 17 Kommentare

Parkplatz

In Kürze beginnen die Anwohnerparkplätze in Kleve mit der Nummer 2! Parkplatz Nr. 1, ein privaten Interessen geschuldetes Unikum auf dem Gelände des Einkaufszentrums eoc, über das hier und hier bereits berichtet wurde, wird gestrichen – so das Ergebnis einer Ortsbesichtigung mit Polizei, Ordnungsamt und Bernd Zevens (dem Eigentümer des Geländes). Allerdings nicht ersatzlos. Ralph van Hoof (Ordungsamt der Stadt) berichtet exklusiv in kleveblog von dem denkwürdigen Treffen:

Der Ortstermin mit der Polizei, dem Betroffenen und mir wurde zwischenzeitlich durchgeführt. Bekanntlich handelt es sich beim EOC um Privatgelände. Der Eigentümer kann für sich in Anspruch nehmen, einen Parkplatz zu reservieren, jedoch nicht so, wie es praktiziert wurde. Die Beschilderung (Anwohnerparken) wird in Kürze entfernt. Hier zeigte sich der Eigentümer sehr einsichtig. Im Ergebnis wird es jedoch so sein, das eine Fläche zur besonderen Nutzung abgetrennt wird, allerdings durch eine andere Beschilderung, die auch von mir im Einvernehmen mit der Polizei zuvor angeordnet wird.

Die dafür nötigen Baumaßnahmen (vereinfacht gesagt: Schild austauschen) werden von den Umweltbetrieben der Stadt Kleve durchgeführt, von Fachleuten also, die genau wissen, wie so was geht. Die Kosten wiederum werden der Zevens Grundbesitz GmbH in Rechnung gestellt, was vermutlich einige Gemüter ganz erheblich beruhigen dürfte (im Endergebnis wird der heftig umstrittene kleveblog-Beitrag also sogar zu einer – wenn auch nicht erheblichen – Einnahmesteigerung der Stadt geführt haben!).

Im übrigen war die Geschichte über den Parkplatz eine der meistgelesensten in diesem Jahr und die meistdiskutierte noch dazu – weshalb ich überlege, zur allgemeinen Verlotterung des Internets auch ein wenig beizutragen und eine Bildergalerie zu diesem Thema einzustellen. Wenn nur dieses blöde Programmieren nicht wäre!

Einen Kommentar schreiben





17 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 17. Meier mit E

    Beim Lesen mancher Beiträge komme ich mir wie im falschen Forum vor.

    Wie war das doch gleich mit dem Millionen-Betrag, auf denen die Stadtwerke als Folge der Insolvenz der Clever Stolz sitzen geblieben sind?

     
  2. 16. ralf.daute

    @klever Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Neid, nein das nun wirklich nicht. Schon gar nicht auf einen schwarzen Benz mit Kennzeichen eines Landes, in dem sich z. B. Michael Schumacher und Theo Müller prächtig amüsieren. Ach ja, und einige, die sich heute beim Arbeitsamt ‘ne Nummer ziehen, haben vorher bei einem Unternehmen namens Clever Stolz gearbeitet. War da was? Da sage ich auch fröhlich: Weiter so! Läuft doch prima!

     
  3. 15. klever

    hmmm. da haben welche aber neid auf den wuderschönen shwarzen benz mit schweizer kennzeichen 😀 traurig das sie anderen leuten nichts gönnen die was erreicht haben aber wenn man selber nichts auf die reihe kriegt ausser so eine sinnlose website wäre ich auch verzweifelt naja gruß an den benz fahrer mach weiter so gruß an den rest geht euch beim arbeitsamt ne nummer ziehen

     
  4. 14. rainer

    Hallo, ja, schon unverständlich was so mancher, von verzweifelten citytrain frequentierten, sich auf seinem grundstücken erlaubt. ist mir auch schon mal passiert: letztens hab ich mein auto im vorgarten meines nachbarn geparkt……

     
  5. 13. KlePeter

    @zu viel Freizeit? (auch eine Aussage). Die Höhe meines IQ´s ist mir nicht bekannt. Ich fühle mich von den Beiträgen und Kommentaren hier im Blog nicht belästigt. Mein IQ lässt es noch zu, diesen Blog nicht mehr zu besuchen, sollte es anders werden.
    Mich interessieren solche Sachen. Normalerweise wird Filz ja nicht öffentlich angeprangert. IMHO denke ich, wenn hochverdiente Personen unserer Gesellschaft so harmonisch mit der Verwaltung unter den Augen unserer geschätzten Kommunalpolitiker kooperieren, dann sollte das nicht verborgen bleiben.

    PS.: Ich wünsche jedem Bürger seinen Privatparkplatz vor der Haustüre und am Arbeitsplatz. 😉

     
  6. 12. :

    Ich setze einen oben drauf. Und jetzt bist Du wieder dran mit der Antwort auf:

    Wie lautete die zu Deiner Antwort gehörende, mit “Warum” beginnende Frage ?

    LG
    Mj.

     
  7. 11. .

    Weil es mit Sicherheit wichtigeres gibt als sich um das Leben anderer Menschen zu kümmern. Was soll sowas?

     
  8. 10. janssen

    Die Frage nach zu viel Freizeit sollten sich auch diejenigen stellen, die sich (betroffenermaßen?) über so etwas aufregen und dazu einen doch nicht unerheblich langen und im Ton verfehlten Kommentar schreiben können.
    Von der Frage nach Intelligenz ganz zu schweigen.

     
  9. 9. ralf.daute

    Zu Frage 1: Wenn ich gerade keine Kommentare moderiere, nutze ich meine Tagesfreizeit vor allem dazu, stadtauf, stadtab zu laufen, Parkplätze bei wechselndem Tageslicht zu fotografieren und in Cafés darüber nachzudenken, wen ich wie als nächstes in die Pfanne hauen kann. Manchmal betrete ich auch Sporthallen, aber nur, um dort wüst herumzufoulen. Und wenn ich ein Schnitzel esse, steche ich erst noch mal richtig zu, nur um sicherzugehen, dass auch alles Leben entwichen ist – ja, so einer bin ich!

     
  10. 8. zu viel freizeit?

    Hast du in deinem Leben eigentlich nichts sinnvolleres zutun als so einen Schwachsinn zu posten? Lass ihn doch parken wo er will. Was stört es dich? Wenn du schon meinst, mit deiner Plattform viele Menschen zu erreichen, dann solltest du damit vielleicht etwas positives erreichen und nicht andere Menschen mit so lächerlichen Dingen belästigen. Es ist doch einfach nur lächerlich. Kümmere dich um deine eigenen Sachen, oder willst du einfach nur von diesen ablenken? Oft ist es ja so, dass man immer vesagt hat und dann auf anderen Menschen rumhackt. Ich hoffe allerdings, dass dieses nur die Menschen mit einem ganz unterdurchschnittlichen IQ interessiert.
    Meistens tut man sich mit so etwas keinen Gefallen. Das wirst du sicherlich einmal merken, wenn du auf die Hilfe anderer angewiesen bist. Vielleicht klopfen dir auch viele dafür auf die Schulter? Na herzlichen Glückwunsch, du bist ein ganz Großer! Meistens bekommt man im Leben irgendwann für so etwas die Quittung. Denk mal drüber nach, scheinbar hast du ja eh genug Zeit.

     
  11. 7. janssen

    @Ralf,

    nichts für Ungut. Das waren so die Fragen, die mir spontan so durch den Kopf gingen.
    Als BWLer hat man doch letztlich ein anderes Denkmuster im Kopf als ein Journalist.
    Aber genau aus dem Grunde ist es immer wieder interessant mehr über die Beweggründe zu erfahren.

    Ich schau morgen früh mal, ob das Schild noch da ist.
    In meinen Einkaufsporsche passt es jedenfalls nicht hinein 🙂

     
  12. 6. ralf.daute

    @janssen: Da liegt ein Missverständnis vor. Die ganze Veranstaltung hier ist keine Privatvendetta, sondern – vielleicht etwas zu abgehoben formuliert – eine Form von Öffentlichkeit, gepaart mit einer vielleicht etwas abseitigen Neugier, die im Falle dieses ominösen Parkplatzes dazu führte, dass ich der Stadtverwaltung ein paar Fragen gestellt habe.
    Tätig geworden ist Ralph van Hoof von sich aus.

    Zur Kernerfrage: Wie ich mich dabei fühle? Wenn man als Grundmotivation annimmt, einfach mal etwas unbequemer zu sein und Fragen zu stellen, die sonst offenbar aus welchen Gründen auch immer keiner stellt, dann freue ich mich darüber, dass dies auf dieser Website, wie die Besucherzahlen zeigen, funktioniert. Eine Kerbe in meinen Gewehrkolben mache ich mir deshalb sicher nicht, das läge mir fern.

    Der Sinn ist also Öffentlichkeit, und diesbezüglich waren die “Bemühungen” ein Volltreffer (an dem die Stadt jetzt auch noch 3,50 Euro verdient 🙂 )

    Das Schild hat sicherlich einen beträchtlichen Souvenirwert, es würde mich nicht wundern, wenn begeisterte Sammler von BZ-Devotionalien nachts…

     
  13. 5. janssen

    Lieber Ralf,

    was wolltest Du erreichen

    was hast Du erreicht

    wie fühlst Du Dich dabei

    wie würdest Du das Ergebnis Deiner Bemühungen hinsichtlich Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit beurteilen

    Ist das Schild Anwohnerparkplatz nr. 1 noch zu verkaufen? 🙂

     
  14. 4. Müller

    Herr Pilch oder ähnlich!

    Ihr Idol wird dadurch nicht ge- bzw. beschädigt!

     
  15. 3. Heribert Pilch

    Da werden doch wieder die untersten Schubladen geöffnet und nur der Neid bedient. Was soll der Quatsch ??? Habt ihr hier nichts besseres zu tun ?????

     
  16. 2. killerplautze

    @ralf.daute

    Sehr schön gemacht! An dieser Stelle schlage ich eine Gebührenanpassung vor: das Entfernen des Schildes kostet 1,3 Millionen Euro, damit das Stadion weitergebaut werden kann.

    > http://www.rp-online.de/public/article/kleve/646059/FC-Stadion-Geld-noch-vorm-Fest.html

    Da will man wohl noch schnell vollendete Tatsachen schaffen, denn Zitat FDP:

    “Dafür wird etwas gebaut, das zudem noch auf städtischem Grund steht.”

    (Wer wählt denn so was?????)

     
  17. 1. Müller

    Welch ein Erfolg, Glückwunsch!