Corona-Impfungen im Kreis Kleve – der komplette Überblick in drei Diagrammen (zwei Torten, eine Kurve)

Dieses Tortendiagramm gibt einen Überblick über die verschiedenen Impfstoffe
Dieses Tortendiagramm gibt einen Überblick über die verschiedenen Impfstoffe
Während dieses Diagramm deutlich macht, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt: Rechnet man alle Erkrankten, alle bereits Geimpften sowie die in Umfragen mit zwölf Prozent bezifferte Menge der Impfverweigerer ab, warten noch 82,7 Prozent der Kreisbevölkerung (257.000 Menschen) auf ihre Impfung
Leichter Knick nach oben, 187 neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen. Die Zahl der neuen Fälle scheint sich derzeit auf ca. 30 pro Tag einzupendeln. Rechnerisch ist derzeit aktuell einer von tausend Menschen erkrankt (gerundet), was zum Beispiel auf die Stadt Kleve übertragen bedeutet, dass es 50 Erkrankte gibt.

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.

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15 Kommentare

  1. 3

    OK, im Bezug auf 2 der Tortenwerte kann man selbst ohne jede eigene Recherche gutwillig vermuten das die Zahlen stimmen mögen/Hand und Fuß haben.
    Aber die beiden anderen?
    Gab es irgendwann, irgendwo eine Befragung jedes Bürgers im Kreis Kleve?
    Ich habe da nix mitbekommen diesbezüglich!
    Was ist das?
    Quatschstatistik made by ZEW Mannheim?

     
    • 3.1

      Hier die Fundstelle und ergänzende Informationen:

      “Impfbereitschaft gegen das Coronavirus in Deutschland 2021 | Statista” https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1147628/umfrage/umfrage-zur-corona-impfbereitschaft-in-deutschland/

      Region
      Deutschland

      Erhebungszeitraum
      01. bis 02. Februar 2021

      Anzahl der Befragten
      1.003¹

      Altersgruppe
      ab 18 Jahre

      Besondere Eigenschaften
      Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

      Art der Befragung
      Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

      Hinweise und Anmerkungen
      Diese Frage wurde bei der Befragung in folgendem Wortlaut gestellt:
      August und November 2020: “Weltweit wird derzeit an einem Impfstoff gegen das Coronavirus geforscht. Angenommen, es gäbe einen neu entwickelten Impfstoff gegen das Corona Virus. Wären Sie grundsätzlich bereit, sich gegen Corona impfen zu lassen?”
      Januar 2021: “In Europa ist mittlerweile ein Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen, mit der Impfung wurde zum Jahreswechsel auch in Deutschland begonnen. Sind Sie grundsätzlich bereit, sich gegen Corona impfen zu lassen?”
      Februar 2021: “Nach der Zulassung verschiedener Impfstoffe wird auch in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft. Sind Sie grundsätzlich bereit, sich gegen Corona impfen zu lassen? ”
      ¹ in der Erhebung vom Februar 2021

       
    • 4.1

      @Einohrhase Die Tafel hält ohnehin nur noch ein, zwei Wochen. Dann muss ich mir was anderes überlegen.

       
  2. 6

    Mmuuuh, irgendwie ähnelt die Silhouette der zweiten CORONA-Welle fast exakt der Silhouette der erster CORONA-Welle, mmuuuhBisAufDenFaktorDrei. Eine dritte CORONA-(Mmuuuhtanten-)Welle, die sich wiederum um einen Faktor Drei von der zweiten Welle unterscheiden könnte, wird daher vermmuuuhtlich nicht nur die Kleveblog-Redaktion vor nahezu unlösbare Probleme stellen, mmuuuhDannGehtDieCORONA-SilhouetteVermmuuuhtlichDurchDieDeckeZurSonneZurFreiheit.

     
  3. 7

    Da ich zur Zeit fast nur arbeite und mich auf eine Prüfung vorbereiten, kaum aus dem Haus gehe, ist Corona in den Hintergrund getreten, tagsüber. Ich vergesse “es” schon mal. Dann kommt für ein paar Stunden das alte Lebensgefühl zurück … es ist noch da, nicht in sehr gutem Zustand, aber doch vorhanden.

    In meiner Umgebung gehen die Menschen sehr unterschiedlich mit der Pandemie um. Der eine backt plötzlich mit Hingabe Brote, womit er vorher gar nichts am Hut hatte. Den anderen spricht man besser nicht auf Corona an. Eine, die immer gerne verreist ist, redet sich ein, dass Wegfahren doch sowieso viel zu teuer und es zu Hause am schönsten ist. Noch eine andere hat irrationale Ängste entwickelt, die sich auf alles mögliche beziehen, nur nicht auf Corona. Und ich schlafe nicht mehr so gut ein und habe eine Vorliebe aus der Kindheit wiederentdeckt, Graubrot mit Zucker.

    Ich glaube, viele zeigen irgendwelche Symptome. Besonders auch Kinder und junge Leute leiden.

    Tun wir einfach nicht so, als wenn nichts wäre. Achten wir auf uns und die Anderen.

     
  4. 8

    @9. Ausnahmezustand

    „Besonders auch Kinder und junge Leute leiden.“

    Umso unverständlicher und verantwortungsloser ist der föderale Hickhack und die sich daraus ergebenden Verzögerungen bei Entscheidungen zur Virusbekämpfung. Ein konsequent durchgeführter EU-weiter Lockdown könnte das Wochen- und Monatelange Lockdown-Märtyrium beenden und das Leben erträglicher gestalten bis die Menschen in der EU größtenteils geimpft sind.

     
  5. 10

    @11 Ausnahmezustand

    Unrealistisch im Sinne von nicht machbar, trifft nicht zu. Die Frage, ob sich die EU-Mitgliedsstaaten in dieser Ausnahmesituation zusammenraufen und gemeinsam an einem Strang ziehen werden, um die Pandemie möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen, ist offen. Die EU-Länder haben in Windeseile ein Riesenhilfspaket geschnürt. Es gibt bestimmt auch in Brüssel Menschen, die sich ausrechnen können, dass es viel weniger Geld kostet, die Wirtschaft entlastet und die Gesundheit unserer Kinder schützt, wenn nicht jedes Land mehr oder weniger hilflos versucht das Virus alleine einzudämmen. Anders als Großbritannien kann die EU die Außengrenzen schließen ohne die Wirtschaft vollkommen zu ruinieren, da
    die EU innerhalb ihrer Grenzen freien Waren- und Personenverkehr zulassen kann. Die Wirtschaft würde sich in der EU erholen, weil einerseits Absatzmärkte da sind und andererseits die arbeitsteiligen Wirtschaftsaktionen aufgrund der wirtschaftlichen Vielfalt möglich sind. Es wäre eine selbstgewählte zeitlich begrenzte auf den EU-Binnenmarkt konzentrierte Entwicklung, die die Vorteile der Globalisierung nicht ausschließt, aber die Nachteile der Globalisierung wie z.B die Abhängigkeit von China als Herkunftsland von vielen Produkten (nicht nur Endprodukten), die teilweise auch für die Weiterverarbeitung in der EU benötigt werden, reduziert. Kann natürlich sein, dass die Regierungen der EU-Länder nicht über ihren eigenen Schatten springen und auf nationalen Lösungen beharren. Es kann aber auch sein, dass das Virus das schafft, was mehrere Jahrzehnte Europapolitik nicht geschafft haben nämlich ein tatsächliches Zusammenarbeiten und Zusammenwachsen. Für eine „wasch-mich-aber-mach-mich-nicht-nass“-Einstellung ist dann allerdings kein Platz mehr. Ein kurzer und konsequenter EU-weiter Lockdown muss am Anfang stehen. Danach stehen die Chancen aber ziemlich gut zu einem normalen oder zumindest sehr viel normaleren Leben als jetzt zurückkehren zu können.

     
    • 11.1

      @Marc Tenhaef
      Wohl wahr. Oder wie meine Mutter sagt: Wir fliegen zum Mond, schaffen es aber nicht in Bahnhöfen Lautsprecherdurchsagen zu machen, die man auch verstehen kann.
      Wobei das in den letzten Jahren besser geworden ist 🙂 Ich erinnere mich an das Geblubber in meiner Kindheit, das wohl nur Eisenbahner verstanden haben 🚂

       
    • 11.2

      Es gibt zwei wichtige Unterschiede zwischen der Marsmission und dem irdischen Corona-Disaster:

      Erstens wurde die Marsmission von Fachleuten geplant und durchgeführt.

      Zweitens sind bei einer Marsmission die Randbedingungen besser bekannt und kontrollierbar. Es existieren weniger Unsicherheitsfaktoren. Beim Corona-Disaster sind ja erratische Entscheidungen auf allen Ebenen – angefangen bei höchsten Staatsorganen bis hinunter zu den Chefetagen der Ordnungsämter – selbst wieder ein Unsicherheitsfaktor. Der Ausgang der Mission ist deutlich unplanbarer. Von der rutscht_mir_alle_den_Buckel_runter Mentalität vieler Individuen mal abgesehen.