Bettray-Gelände: Wird Verkauf an Heuvelmann rückabgewickelt?

Das Gelände der ehemaligen Autoverwertung Karl Bettray soll bebaut werden – aber von wem?

Man kennt das aus Horrorfilmen: Da liegt ein Opfer scheinbar tot in der Badewanne, um dann doch plötzlich wieder aufzutauchen und neues Unheil zu verbreiten.

Vielleicht hatten die Mitglieder des Rates der Stadt Kleve solche Bilder vor Augen, als sie in nicht-öffentlicher Sitzung über einen Antrag zu entscheiden hatten, der sich mit einem scheinbar unspektakulären Wunsch des Emmericher Investors und Unternehmers Florian Heuvelmann befasste. Der Geschäftsmann wollte den Namen einer Gesellschaft in einem Kaufvertrag durch den einer anderen ersetzt wissen, und die Verwaltung sah darin zunächst keine Probleme, da beide Unternehmen grundsätzlich zum Verbund des Investors gehörten.

So jedenfalls war noch der Stand der Dinge am 4. Februar. Wie der aufmerksame kleveblog Leser jedoch weiß, ereigneten sich dazwischen acht Insolvenzen, die Unternehmen von Heuvelmann betrafen, die der Übersicht halber mit einer Vielzahl von Buchstaben aus dem griechischen Alphabet betitelt waren. Übrig blieb am Ende noch eine, die FPH Family Office GmbH, und dieses Unternehmen sollte in dem fraglichen Grundstücksgeschäft als neuer Käufer in Erscheinung treten.

Die Frage war nun: Macht der Klever Stadtrat diese Volte mit? „Zu den Einzelheiten von Grundstücksangelegenheiten und Gegenständen nicht-öffentlicher Sitzung äußert sich die Stadt Kleve grundsätzlich nicht“, teilt dazu Niklas Lembeck, Sprecher der Stadt Kleve mit.

Angesichts des Ausmaßes der Pleiteserie, in deren Verlauf unter anderem der aus Landesmitteln gefördert Bau von 80 Wohnungen im sogenannten „Hoffmann-Karree“ ins Wanken geraten ist, scheint es allerdings so zu sein, dass die Stadtverordneten nicht noch einmal ins offene Messer rennen wollen. Bei dem fraglichen Kaufvertrag ging es um die Bebauung des Bettray-Geländes, wo sogar über 200 Wohnungen entstehen sollten. Nach allem, was so durchsickert, war überhaupt keine Bereitschaft vorhanden, die erwünschte Änderung durchzuwinken. Vorstellbar erscheint auch, dass in der nächsten Sitzung des Liegenschaftsausschusses der gesamte Verkauf rückabgewickelt wird. Der ursprünglich genannte Käufer, die Epsilon Grundbesitz GmbH, ist jedenfalls seit dem 12. Februar insolvent.

Wenn es so kommen sollte (ist eine andere Lösung überhaupt denkbar?), müsste die Planung von Neuem beginnen. Für den angespannten Wohnungsmarkt in Kleve, wo dringend bezahlbarer Wohnraum benötigt wird, dürfte dies eine weitere jahrelange Verzögerung bedeuten.

Deine Meinung zählt:

42 Kommentare

  1. 42

    Hab mal gegoogelt, damit auch mal eine Laie, so wie ich versteht, warum z. B. beim Hausbau alles solange dauert. Unglaublich:
    Die Anzahl der Vorschriften beim Hausbau in Deutschland ist enorm hoch. Nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes aus dem Jahr 2021 gibt es über 20.000 Bauvorschriften.
    Diese Vielzahl an Regelungen setzt sich aus verschiedenen Ebenen zusammen:
    Bundesebene: Baugesetzbuch (BauGB), Baunutzungsverordnung (BauNVO).

    Landesebene: 16 verschiedene Landesbauordnungen (z.B. BauO NRW), die spezifische Regeln zu Abstandsflächen und Brandschutz enthalten.

    Kommunale Ebene: Bebauungspläne, Flächennutzungspläne.
    Technische Normen: DIN-Normen, Energieeinsparverordnungen (GEG).
    Verband Beratender Ingenieure

    Die Vorschriften gewährleisten Sicherheit und Gesundheitsschutz, erhöhen jedoch auch die
    Baukosten und die Dauer bis zur Genehmigung.
    20.000 Bauvorschriften!!

  2. 41

    Der Vorvertrag enthält in der Regel Klauseln, dass der Grundstückskaufvertrag unter bestimmten Bedingungen nicht erfüllt werden muss. Ist der Kaufvertrag abgeschlossen , müssen sich die Vertragspartner daran halten. Eine Seite kann nicht einseitig beschliessen, dass der Kaufvertrag rückabgewickelt wird. Im Kaufvertrag können aber auch Klauseln enthalten sein, dass der Kaufvertrag unter bestimmen Bedingungen rückabgewickelt werden kann. Das wäre dann auch möglich, dass der Rat unter diesen Umständen eine Rückabwicklung beschliessen würde. Ob das so schnell geht, schon in der nächsten Ratssitzung, keine Ahnung.

  3. 40

    @39 Klaus™

    Für den freien Mietwohnungsbau stimmt das bedingt was Sie schreiben wobei da neu geschaffene Abschreibungsmöglichkeiten etwas Entspannung bringen.
    Auch der Gebäudetyp E und auch der Bauturbo sind Schritte in die richtige Richtung und können die Trendwende sein. Diese Gesetze müssten jetzt aber auch mit Leben gefüllt werden. Verwaltungen müssen jetzt umsetzen und das A und O wird sein, dass Verwaltung wieder lernt, VERANTWORTUNG zu übernehmen. Die fehlende Bereitschaft dazu ist DAS, woran unser gesamtes System krankt und weswegen immer mehr Bürokratie entsteht, Bürokratie verschiebt Verantwortungen, darum geht es letztendlich, bloß nirgendwo gerade stehen sondern immer noch ein Gesetzchen und eine Auflage mehr.

    Buchtipp: „Misstrauensgemeinschaften“ vom Soziologen Aladin El-Mafaalani. Sehr lesenswert. Oder auch seine Interviews mal auf youtube suchen, bspw. die bei Jung und Naiv. Der Mann ist Weltklasse!

    Was den letzten Absatz ihres Kommentares angeht: der stimmt nicht. Die Förderprogramme des Landes NRW sind in Kleve mehrfach überzeichnet. Jeder in der Branche leckt sich die Finger danach.

    Und übrigens, auch hier wieder schön zu sehen, wie der öffentliche Dienst, unsere Verwalter, gegen die freie Wirtschaft abstinken. Zevens auf der Kalkarer Straße hat seine Hütte mit NRW-Fördermitteln seit 2 Jahren fertig(!)

    Hat die GeWoGe es in den letzten 3 Jahren überhaupt geschafft, mal für irgendwo zumindest den Antrag zu stellen?

    Frag doch mal unseren Bürgermeister und den Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft lieber rd. Vielleicht bekommst Du ja Antwort. Wie kann es sein, dass man trotz üppigster Mittel dort nur im Schneckentempo voran kommt?

    Und ja ja, die griechischen Buchstaben sind jetzt kein Positivbeispiel für die freie Wirtschaft aber da rede ich mich damit heraus, dass auch kein Segen darauf ist, wenn ein fachfremder Bankkaufmann (mit entsprechender Mentalität) zu Boom- und Niedrigzinszeiten die Baubranche für sich entdeckt. Hätte man ahnen können, wo das endet.

  4. 39

    @37. A. Ritter
    In der derzeitigen Baukostensituation wird kein erfahrener Investor in Kleve neuen Wohnraum schaffen. Um vertretbare Renditen zu erwirtschaften, benötigt man Mietpreise (je nach Grundstückspreis) von 18 – 25 Euro je Quadramtmeter Mietfläche. Da hilft auch kein Bauturbo bzw. Gebäudetyp E. Das ist alles politische Augenwischerei.
    Selbst die GEWOGE und ihr Mehrheitsgesellschafter Stadt Kleve (Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Keysers) lässt seit Jahren das baureife Grundstück am Schweinemarkt/Regenbogen brach liegen, obwohl es ja angeblich eine große Wohnungsnot in Kleve gibt. Mit einer Bürgschaft der Stadt Kleve hätte die GEWOGE die allerbesten Finanzierungskonditionen, aber selbst das reicht offensichtlich nicht aus um dort Wohnraum zu schaffen.
    Das Bettray-Gelände ist allen Informationen nach schadstoffbelastet. Das Risiko gehen nur tollkühne Investoren ein. Die Baukostenkalkulation beim AOK-Gelände war offensichtlich so wackelig, dass es noch nicht mal für den Keller gereicht hat.
    Die öffentlichen Fördermittel reichen bei den Mietpreisen in Kleve vorne und hinten nicht. Kein vernünftiger Investor ist bereit in Kleve eine jahrzehntelange Mietpreisbindung zu akzeptieren. Es bleibt nur die Hoffnung, dass die Zinsen, Grundstückspreise und Baukosten wieder sinken. Jedoch mir fehlt der Glaube daran. Aber vielleicht hat der neue Bürgermeister ja eine gute Idee.

  5. 38

    @ 37 A. Ritter

    Bürgermeister Dahmen im Wahlkampf: „Wir bauen viele Schulen in Kleve, und das funktioniert sehr gut. Warum sollte man dann nicht auch Wohnungen als Stadt bauen?“

    Also genau das was Sie vorschlagen, hatte unser Bürgermeister im Wahlkampf auf seine Fahne geschrieben.

    Unser oberster Bürger hat aber einen Verwaltungshintergrund. Bis da aus Worten mal Taten werden sind wir im nächsten Jahrtausend. Siehe auch seine Bedenken jetzt beim so genannten „Bauturbo“… 3-Monate Genehmigungszeit wäre wenig, das solle man nicht unterschätzen…

    Junge, kommt mal ins Handeln, 3-Monate sind Zeit genug, einfach mal Gummi geben.. freut sich auch der Kämmerer, die Bearbeitungszeit von derzeit ca. 8 (!!!) Monaten, gerne auch mal über ein Jahr, geht auf keine Kuhhaut und führt dazu, dass auch nur alle 8 Monate ein Gebührenbescheid geschrieben wird… man stelle sich vor, man könnte mehr als doppelt soviele Rechnungen schreiben in der Zeit… aber das hätte ja etwas mit einem Leistungsgedanken zu tun… ui ui ui … bloß nicht, dann lieber nochmal die Grundsteuer rauf, zahlen ja die doofen Mieter.

    Ich bin wirklich gespannt, ob die Stadt was macht in Sachen Wohnungsbau und werde mich dann ganz genüsslich zurück lehnen und beobachten, ob man im Zeit- und Kostenrahmen bleibt… und werde dann süffisant kommentieren wenn dem nicht so ist.. wovon ich übrigens ausgehe, kenne die Branche ganz gut, kann nicht jeder.

  6. 37

    Wenn eine Rückabwicklung möglich ist, warum nicht?
    Vielleicht finden sich für die Bebauungs flächen Bettray- u. ehem. AOK Gelände mehrere Investoren, die sich zusammen schließen könnten? GEWOGE Kleve z. B. und weitere. So verbleibt der noch zu errichtende Wohnungsbestand teilweise in Händen der Stadt Kleve. So tragen mehrere Investoren das Risiko.

  7. 36

    Ein Vorvertrag bindet beide Parteien an den späteren Abschluss des Hauptvertrags. Er ist rechtlich wirksam, wenn er notariell beurkundet wird.

    Ein letztendlich zustande gekommener Kauf kann nur unter bestimmten Umständen rückabgewickelt werden.

    Wenn das Zahlungsziel auf den 31.12.2026 verschoben wird, kann man nur hoffen, dass die Stadt Kleve nötige Klauseln zur Absicherung im Vertrag hat.

    Das Ganze ist eine Gleichung mit den Variablen Hoffnung und Risiko.

  8. 35

    @ 30 Frage )

    Selbst, wenn ein Vertrag zustande gekommen ist, was ich bezweifele: der Liegenschaftsausschuss kann eine Rückabwicklung nicht beschliessen.

    @ rd )
    Für Geschichten von Aladin aus dem Wunderland ist primär die Bild Zeitung zuständig.

  9. 33

    Spekulationen über Spekulationen… Die Situation der Grundstücke und was da mittels Bebauungsplan überplant wurde kann man sich doch ganz einfach über die Drucksache aus Dezember ansehen? Sollte es um das Thema fehlende Erschließung gehen, kann es ja eigentlich nur um die Zufahrt von der Kalkarer Straße aus (neben und hinter der Jet Tankstelle) gehen. Im Bebauungsplan ist zudem auch ersichtlich, dass der Bereich auf dem Jahrzehnte Autos standen und verwertet wurden natürlich, ein „besonderer“ ist. Zitat vom B-Plan: „Umgrenzung der für bauliche Nutzungen vorgesehenen Flächen, deren Böden erheblich mit umweltgefährdeten Stoffen belastet sind Umgrenzung der Flächen, deren Böden erheblich mit umweltgefährdenden Stoffen belastet sind“
    Auch spannend, dass der überplante Bereich bis an die Bahntrasse reicht.

  10. 31

    @ 29 )

    „Es gibt also offenbar schon einen Vorvertrag für den Kauf. Dann könnte man im Falle eines Falles von Rückabwicklung sprechen. “

    Wenn es sich rechtlich um einen Vertragsentwurf handelt, ist noch kein Vertrag zustande gekommen.
    Dann muss auch nichts rückabgewickelt werden.

  11. 30

    „Vorstellbar erscheint auch, dass in der nächsten Sitzung des Liegenschaftsausschusses der gesamte Verkauf rückabgewickelt wird.“

    Welches Grundstück ist hier genau gemeint?

  12. 29

    So habe ich es jetzt verstanden:
    – Es gibt ein großes Grundstück, ehemals im Besitz von Bettray, das schon verkauft ist und hier nicht in Frage steht
    – Dann gibt es noch ein zusätzliches, angrenzendes Grundstück, das im Besitz der Stadt Kleve ist und das für die Erschließung des ehemaligen Bettray-Grundstücks wichtig ist

    So, und jetzt geht es offenbar um die Frage, wie die Wünsche von FH gehandhabt werden sollen, für den Verkauf eine andere seiner GmbHs einzusetzen und das Zahlungsziel auf den 31.12.2026 zu verschieben.

    Jetzt muss die Stadt Kleve entscheiden, ob sie an dem Verkauf festhält, mit dem Risiko, dass das Bettray-Gelände nach dem Verkauf ggf. nicht bebaut werden könnte – was ja eigentlich das Ziel des Verkaufs ist. Liegt das Risiko jetzt darin, dass das Grundstück nach Abschluss des Kaufvertrags in eine Insolvenzmasse geraten könnte? (Betonung auf „könnte“)

    Es gibt also offenbar chon einen Vorvertrag für den Kauf. Dann könnte man im Falle eines Falles von Rückabwicklung sprechen.

    Ist das jetzt richtig zusammengefasst?

  13. 28

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Grundstück, das sich im Eigentum der Stadt Kleve befindet, jenes, mit dem das „Bettray-Grundstück“ erschlossen werden muss. Da durch die hier nun diskutierten Unwägbarkeiten die Erschließlung des Grundstück dinglich noch gar nicht gesichert ist, kann eine wie auch immer geartete Bebauung des Grundstücks des „Bettray-Grundstücks“ überhaupt nicht genehmigt werden. Die Erschließung dürfte nicht gesichert sein.
    Wir wissen wohl alle nicht, wie die Vertragsgestaltungen zu den Grundstücken aussah, insbesondere was die Erschließung angeht.
    Ich würde mir jedenfalls kein Grundstück ans Bein heften, bei dem die Erschließung (perspektivisch) nicht gesichert ist.

  14. 27

    Mal ganz davon ab, auf dem Betraygelände standen doch Jahr(zehnte) lang Autos herum, die garantiert Flüssigkeiten ins Erdreich abgaben, muss da nicht der Boden erstmal keine Ahnung 50 Meter tief abgetragen werden und Recycled?

  15. 26

    So , wie ich das jetzt verstanden habe, soll auf dem Bettray Grundstück gebaut werden. Das Grundstück ist schon an den Investor verkauft worden. Da stellt sich auch nicht die Frage der Rückabwicklung.
    Und dann gibt es noch ein städtisches Grundstück, was größtenteils der Erschliessung dienen soll,
    was aber noch verkauft werden muss. Da gibt es dann wahrscheinlich einen Vertragsentwurf, wo der Investor den Wunsch geäußert hat, den Vertragspartner zu ändern. Da wäre dann auch nichts dran zu bemängeln.

    Bei einem solchen komplexen Thema, das einem gesteigerten öffentlichen Interesse unterliegt, sollte man sich denn auf das Wesentliche konzentrieren. Und nicht die Angelegenheit noch zusätzlich verwässern, indem man solche völlig faktenfreie Kommentare wie unter 1) (zweiterTeil) und 8) freischaltet,

  16. 25

    Achtung, jetzt ist der Spaß hier vorbei – Kommissar Hab-Dank ist wieder da

    Es wurde neben anderen feststehenden geopolitischen Feststellungen festgestellt, welcher Supermarktbesitzer in Kürze pleite macht, wie, wann und wo in Kleve Straßen zu bauen sind.
    In Kürze wird nun das Vertragsrecht neu wie global modifiziert.

    Für die Analyse mit Lösungspotential, schon mal vielen Dank im Voraus.

  17. 24

    Zu hohe Komplexität ist der Feind des hart arbeitenden Steuerzahlers. Auf der anderen Seite leben davon Millionen von Beamten, Rechtsanwälten und Steuerberatern.

    In den Förderbedingungen der NRW Bank zum Sozialen Wohnungsbau steht, dass die entsprechenden Wohnungen nicht für terroristische Zwecke genutzt werden dürfen.
    Und nun ? Wer ist beweispflichtig ? Wer wird zur Verantwortung gezogen ? Vermieter oder Mieter ? Mit welchen Konsequenzen ?

  18. 23

    Mal bitte eine Frage:
    Weiß Jemand, wann genau die Verträge ( scheinen ja wohl mehrere zu sein) mit wem und der Heuvelmann-Griechisches-Aphabet-Gruppe abgeschlossen wurden und wer genau dafür als Verkäufer benannt werden kann?

  19. 21

    „Also ja, das Grundstück ist bezahlt. Wer die Familie Bettray auch nur flüchtig kannte, wird sich nichts anderes vorstellen können.“ (17)

    @pd Ist der erste Satz handfestes Wissen oder Vermutung aufgrund des zweiten Satzes?

  20. 20

    @1:
    1. es gibt keine Trolle
    2. ihren geposteten Müll können Sie gerne am Wertstoffhof in Kleve kostenlos abgeben.
    3.Zitat…“Oder der neue dauerpostende Klarnamenfinanzprofi von der Heldstr macht mal den Bürgersteig vor seinem Büro sauber statt hier den ganzen Tag abzuhängen.. “
    Der Betreffende nennt wenigstens seinen Klarnamen und verbirgt sich nicht unter dem Deckmantel eines sinnfreien Aliasnamen.
    Mehr Wissen als labern sollten Sie sich, bei allem Respekt, mal selbst auf die Fahnen schreiben. Da Sie sich selbst NICHT zu erkennen geben, gehe ich mal davon aus, das Sie vor ihren eigenen Haustür genug zu fegen haben…

  21. 19

    Ich bin gestern am Bahnhof gewesen. Das schmale Vordach von der Radstation wird mittlerweile als Unterstand genutzt. Dementsprechend wird auch direkt vor der Radstation einiges vermüllt. Um 16.40 fuhr das Ordnungsamt vor die Radstation. Wie vermutet, blieben sie in ihrem Auto sitzen. Um 16.45 Uhr fuhr das Ordnungsamt wieder weg. Man mache doch mal das Experiment und lege einiges an Müll vor der Stadtverwaltung, der Volksbank oder dem Hotel Rilano. Ich glaube nicht, dass das Ordnungsamt das kommentarlos zur Kenntnis nimmt.

    Zudem standen an der Radstation einige Leute herum, die ich jetzt nicht richtig einordnen konnte. Ich vermute mal, dass es ein neues Drogenhändlernetzwerk ist bzw. war. Zumindest fällt mir eine andere Vermutung dazu nicht ein.

    Wenn das dort weiter Überhand nehmen, möchte ich nicht in der Umgebung wohnen und auch nicht in der Umgebung zur Schule gehen.

  22. 17

    Ej rd, so langsam glaube ich, Du stellst absichtlich komische Artikel hier rein um deine Kommentatoren die Arbeit machen zu lassen. Mich triggert sowas jedenfalls und wenn ich mir gerade nochmal durchlese, wie lange mein vorheriger Kommentar ist… so viel liest doch kein Schwein und dabei ist meine Welt doch so interessant. Naja, zumindest für mich.

    Gut, schreib mir demnächst einfach VORHER einen Fragenkatalog, ich beantworte den dann.

    Also ja, das Grundstück ist bezahlt. Wer die Familie Bettray auch nur flüchtig kannte, wird sich nichts anderes vorstellen können.

    Die nun in Frage stehenden Flächen sind völlig unspektakulär. Es hat doch kein Kauf stattgefunden, es müssen also auch keine Zahlungsziele nach hinten verschoben werden?!

    Also entweder hast Du ein Brett vor dem Kopf oder ich oder wir schreiben/lesen aneinander vorbei?

  23. 16

    Naja, ist der Kaufpreis denn schon bezahlt? Bei den nun infrage stehenden Flächen sollte ein großzügiges Zahlungsziel noch weiter nach hinten verschoben werden.

  24. 15

    @rd

    Was Bauthemen angeht, der wohl zweitschwächste Artikel, der hier jemals veröffentlicht wurde.

    Der Verkauf hat vor, keine Ahnung 5? Jahren stattgefunden. Da wird gar nichts rückabgewickelt. Deine Überschrift ist irreführend.

    Das einzige was jetzt passieren, bzw wohl eher nicht passieren wird, ist der Verkauf einer Fläche, die noch im städtischen Besitz ist. Ich habe in einem anderen Kommentar dazu was geschrieben, ich wiederhole meine Vermutung:
    Die Stadt wird, in ihrer endlosen Güte, FPH angeboten haben, ihr vormals nahezu wertloses Grundstück mit zu überplanen. Das, von einem selbst überplante Grundstück, darf man dann anschließend zu Wucherpreisen kaufen. Dieses oder ähnliche Stolpersteine gegen Investoren, sind seit Jahrzehnten normales Vorgehen in unserer Gemeinde. Ich könnte ein Buch darüber schreiben.

    Möchte die Stadt von Dir ein Grundstück für sagen wir Infrastruktur, dann bietet sie dir irgendwas um die 20-30€. Ist es umgekehrt und Du benötigst noch einen Zipfel von der Stadt, verzehnfachen sich die vorgenannten Summen. Die Sorge von @2 Peter Brückner wird unbegründet sein, der Stadt ist kein Vermögensschaden entstanden sondern im Gegenteil, die Überplanung des Grundstückes durch den Investor hat das städtische (Grundstücks)Vermögen sogar gemehrt.

    Auch Deine Schlussfolgerung, im Fall der Fälle müsse neu geplant werden, ist falsch. Ein potentieller Investor könnte natürlich das Grundstück inclusive Projektierung vom Insolvenzverwalter erwerben. Da unten wird aber so schnell kein Fremder drangehen, auch dazu hatte ich etwas geschrieben, das Bodengutachten, die Stellungnahme der Bahn… alles öffentlich. Die Leute die sich mit Projektierung beschäftigen, lesen solche Sachen und preisen die ein. Ich befürchte, es wird zumindest kein ortsansässiger so schnell zuschlagen. In der Größenordnung gibt es auch nicht viele Ansprechpartner.

    Und wieder verweis auf meinen Kommentar an anderer Stelle… hier könnte die Stadt Kleve und unsere Lokalpolitik doch jetzt mal zeigen, was Sie drauf hat.

    Was hat sich FPH die Hacken abgelaufen. Was wurden im Vorfeld doch Konzepte diskutiert mit viel viel Meinungen… Belüftungsschneisen, Stadtentwicklung neu denken, viel viel grün etc. pp. was so ein Investor doch bitte alles zu berücksichtigen hat bei der Bebauung dieses Filetstückes. Im Internetz soll man Ironie kennzeichnen, oder? Auf geht´s Jungs und Mädels quer durch die Fraktionen, jetzt dann Butter bei die Fische, eure GemeinnützigeWohnungsbauGesellschaft soll doch günstigen Wohnraum schaffen… lets go, hier könnt ihr richtig Gas geben und mit Fachwissen, Engagement und Meinung glänzen.

    Naja, Sarkasmus … äh ich meinte natürlich Spaß beiseite, dazu haben unsere Verwalter nicht den Mut. Vielleicht gut so, denn das ist ne komplizierte Kiste. Ich hätte da zwar so 1-2 Ideen, bspw. weiß ich von den Sitzungen zum Hallenbad, dass es speziell für die öffentliche Hand Fördermittel gibt wenn sie solche Altlastenflächen wiederaufbereitet etc. pp…. aber naja, nicht mein Job und es sind auch keine Ratschläge gewünscht bei den Herren. Und so sagt mir leider leider meine leidervolle Erfahrung, dass wir nichts von unseren Stadtoberen zu erwarten haben. Um nicht zu sagen gar nichts.

    Jedenfalls besteht öffentliches Interesse lieber @rd denn das Schlimmste für Kleve wäre wenn die Fläche an irgendeine externe Heuschrecke geht, die auf in 10 Jahren steigende Grundstückspreise spekuliert.
    Das Beste für Kleve wäre wenn sich Mom und vBebber, wie gegenüber bei Flora, erbarmen und das in die Hand nehmen. Ich befürchte aber, da ist zu viel Fachwissen und zu wenig Aufopferungswillen vorhanden.. falls doch spende ich das Denkmal für diese Tat, wäre dann verdient.

    Soweit meine Anmerkungen. Auch nur 67% Wissen und 33% Spekulation aber schonmal um Längen richtiger als der Artikel 😉

  25. 13

    “ Der Geschäftsmann wollte den Namen einer Gesellschaft in einem Kaufvertrag durch den einer anderen ersetzt wissen, und die Verwaltung sah darin zunächst keine Probleme, da beide Unternehmen grundsätzlich zum Verbund des Investors gehörten. “

    Nach der Logik braucht man den Vertragspartner nicht zu tauschen.

  26. 12

    @ 8 )

    Der Bürgersteig vor meinem Haus ist sauber. Sie meinen offensichtlich einen anderen Bürgersteig. Der grenzt aber nicht direkt an den Bürgersteig vor meinem Haus, sondern es ist noch ein Haus dazwischen. Für die Zustände dort wenden Sie sich bitte an die Stadt Kleve.

    Der Rest ist völlig faktenfreies Geschreibsel ohne jeglichen Nachweis für die erhobenen Vorwürfe.

  27. 11

    Lieber RD, beim nächsten Mal doch einfach mal ein bisschen besser prüfen, was man so in die Welt setzt. Weil: völliger Unsinn, sorry

  28. 10

    @8 der erste Absatz ist inhaltlich leider völlig falsch. Sie sind kein Stück besser als die Trolle, die Sie kritisieren. Von Wissen kann leider nicht die Rede sein

  29. 9

    @1 & 8

    ….“Wenn man sich die Kommentare zu allen FH betreffenden Artikeln durchliest, stellt man fest, dass hier mal wieder extrem viel Müll abgesondert wird und die wildesten Gerüchte und Szenarien erfunden werden“…

    Kann ich in diesem Thread zu den Kommentaren 1 & 8 nur bestätigen..

    Bleibt nur eine Frage, Mitarbeiter oder Gläubiger von FH?

  30. 8

    @7) ich habe Sie weder verleumdet und es entspricht alles den Tatsachen, was ich geschrieben habe und schreibe… und das mit Ihrem Bürgersteig war bildlich gemeint! Von Ihren reichlichen Kommentaren bekämen Sie in der Schule die Note 6 „Thema verfehlt“! Aber es scheint Sie ja nicht zu interessieren, unter Klarnamen am Thema vorbei zu schwadronieren. Die Gründe für die Insolvenzen liegen in veränderten Rahmenbedingungen plus ggf. zu hoher Risikobereitschaft und aber vor allem einem aktuellen, auslösenden Ereignis. Und das ist so niemandem zu gönnen und da braucht auch keiner dann phantasierende Forenschreiberlinge mit Hang zu Sagen und Mythen, die in Unkenntnis dann auch noch ihr vermeintliches Fachwissen kundtun, auch wenn dies mit der Sache null zu tun hat.

    Ich versuche es für Sie mal bildlich:

    Das Haus von Hans ist abgebrannt und Hans und Fritzchen sind dabei umgekommen. Eine Woche nach Abschluss der Brandermittlungen steht fest, dass ein kaputter Fahrradakku plus unglückliche Verkettungen ein tragisches Unglück waren.
    Sie aber stehen schon in der Nacht vor dem brennenden Haus „Hans hat bestimmt im Bett geraucht, Fritzchen hat getrunken und war bestimmt wieder depressiv und der zuständige Schornsteinfeger der ist unzuverlässig und es war bestimmt ein Kaminbrand“.
    Finden Sie sich in dieser Geschichte wieder? Nein? Sollten Sie aber!

  31. 7

    @ 1 )

    Das entspricht nicht den Tatsachen, was Sie dort schreiben. Verleumderische Kommentare demnächst bitte mit Klarnamen.

  32. 6

    Gefährliches Halbwissen, dieser Artikel. Es geht nicht um das Bettray – Gelände, sondern um ein angrenzendes Grundstück, welches für die Erschließung des Geländes benötigt wird. Und darüber hinaus reicht auch das nochmal nicht.

  33. 2

    Hmm- Rückabwicklung klingt zunächst mal gut. Aber was sagt das Konkursrecht dazu? Wem gehören die Grundstücke denn heute? Und kann es sein, dass die erworbenen Grundstücke als Vermögen in die Insolvenzmasse einfließen? Und warum tätigt die Stadt Grundstücksgeschäfte mit Dritten, ohne sich von deren Zahlungsfähigkeit zu überzeugen?

    Die Entscheidungen sind alle nicht öffentlicher Sitzung getroffen worden. Ich hoffe, dass die Fragen so beantwortet werden können, dass offensichtlich wird, dass der Stadt kein Vermögensschaden entstanden ist.

  34. 1

    Wenn man sich mit dem Gelände und der bisherigen Planung befasst, ist doch offensichtlich, dass es in dem Kaufvertrag mit der Stadt nur um ein untergeordnetes angrenzendes städtisches Grundstück geht und nicht um das große Areal.
    Ralf, ist das jetzt bewusste Stimmungsmache und weiter drauf treten?

    Wenn man sich die Kommentare zu allen FH betreffenden Artikeln durchliest, stellt man fest, dass hier mal wieder extrem viel Müll abgesondert wird und die wildesten Gerüchte und Szenarien erfunden werden. Was treibt diese Trolle hier um, so zu agieren? Kehrt doch einfach mal vor der eigenen Haustür statt sich hier zu blamieren und Sch…. zu verbreiten. Oder der neue dauerpostende Klarnamenfinanzprofi von der Heldstr macht mal den Bürgersteig vor seinem Büro sauber statt hier den ganzen Tag abzuhängen. Werbung für seinen Laden ist das hier alles sicher nicht!