Heuvelmann-Pleiten: Nun auch Gamma, Delta und Epsilon insolvent

Mehr Buchstaben dieser Art hat das Handelsregister nicht mehr… Gestern und heute haben die letzten drei der nach den Lettern des griechischen Alphabets benannten Gesellschaften des Emmericher Unternehmers Florian Heuvelmann Insolvenz angemeldet. Der Reihe nach: Das letzte Kapitel dieser Serie von nunmehr acht Insolvenzen begann am Donnerstag Nachmittag. Während im Innenhof der Schwanenburg die Band Kleffse Tön spielte und Hunderte von Narren ausgelassen feierten, beschäftigte sich die Klever Justiz ein paar Räume weiter mit der Delta Grundbesitz GmbH. Um 14:30 Uhr wurde beim Gericht das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Delta Grundbesitz GmbH beantragt. Zwei Minuten später war es dann auch um die Epsilon Grundbesitz GmbH geschehen. Auch diese Firma wurde für insolvent erklärt.

Damit war aus dem Portfolio der Heuvelmann-Firmen, das von Alpha bis Omega reichte, neben dem FPH Family Office nur noch eine Gesellschaft übrig: die Gamma Grundbesitz GmbH. Damit ließ sich die Justiz dann im allgemeinen Karnevalstrubelein bisschen Zeit. Erst um 16:18 Uhr wurde bei Gericht auch für diese Firma die Insolvenz beantragt. Wie in allen anderen Fällen zuvor auch bestimmte das Gericht den Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Markus Kier zum Insolvenzverwalter.

Die Serie der Pleiten begann am 5. Februar, als die Alpha Grundbesitz GmbH, und die Alpha Capital Holding sich für zahlungsunfähig erklärten. Vier Tage später traf es die Omega Wohnbau GmbH, die Alpha Asset Management und die Beta Grundbesitz GmbH. Infolge dieser Insolvenzen stehen zahlreiche Bauvorhaben in Kleve und Emmerich auf der Kippe. In Kleve geht es um die Bebauung des sogenannten Bettray-Geländes und um das Hoffmann-Carré, ein ambitioniertes Wohnungsbauprojekt auf dem Areal der ehemaligen AOK-Verwaltung an der Hoffmannallee. Dort sollten 23,5 Millionen Euro investiert werden und 81 neue Wohnungen entstehen. Doch die Baustelle liegt seit November vergangenen Jahres still, nachdem der ausführende Bauunternehmer seine Mitarbeiter abgezogen hatte.

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29 Kommentare

  1. 26

    @24 Fördermittel

    Wir sind in Deutschland, muss halt alles kompliziert sein. Ich Blicke manchmal selber nicht mehr durch 😉

    @25
    Rütgens Bernd

    Hier in diesem Fall ist sehr sehr klar, wer den schwarzen Peter hat: FPH.

    Danach kommt lange nichts.

    Die Kreisverwaltung macht ihren Job und prüft den Antrag. Das sehr gewissenhaft. Dort wird gute Arbeit geleistet, geschaut ob die Kostenkalkulation stimmig ist und technisch (Wohnungsgrößen, Barrierefreiheit etc.) alles plausibel und in Ordnung ist. Ich bin nicht dafür bekannt, großer Fan des öffentlichen Dienstes zu sein und gendere normalerweise auch nicht aber hier ist es mir ein Anliegen, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dort sind top. Gewissenhaft, erreichbar, klare Ansagen. Damit kann man arbeiten.

    Die Stadtverwaltung hat zunächst wenig beizutragen, sie arbeitet dem Kreis zu und bestätigt den Wohnungsbedarf.

    Die NRW Bank sowie die involvierten Hausbanken haben einen kleinen schwarzen Peter denn wenn dem Investor nach der Bodenplatte schon die Luft ausgeht dann muss die Bonitätsprüfung der Bank vorher etwas gravierendes Übersehen haben oder, was ich für wahrscheinlicher halte, getäuscht worden sein.

    Alles in allem ergeben sich hier aber auch Chancen. Ich bin mir sicher, dass das Hoffmann-Carre weiter gebaut wird, mal schauen, was der Insolvenzverwalter verhandelt.

    Und bei Bettray soll ja eine Anlage mit über 200 Wohnungen plus Kindergarten entstehen. Hier wird es schwieriger werden, einen Investor zu finden. Altlasten im Boden, hoher Grundwasserstand, Probleme mit der Bahn, welche sich gegen den Bebauungsplan ausgesprochen hat, unwirtschaftlicher Kindergarten muss gebaut werden etc. pp…
    In der Größenordnung gibt es auch nicht viele die das könnten, mir fallen 2, vielleicht 3 ein. HIER könnte man die Stadtverwaltung und die Lokalpolitik mal beim Wort nehmen aber lasst mich raten liebe Stadt Kleve, mit EURER GeWoGe traut ihr euch da nicht ran. Dabei bietet das Areal Chancen, gerade auch vor dem Hintergrund der Kommunalen-Wärmeplanung könnte man hier in Zusammenarbeit mit ebenfalls EUREN STADTwerken einen für Deutschland beispielhaften Wohnort schaffen. Aber dafür müssten sich VERWALTER an einen Tisch setzen und ins ARBEITEN kommen…

    Übrigens, ich fantasiere nicht nur hier im Blog sondern schreib die Entscheider natürlich auch persönlich an. Manchmal als Beteiligter und natürlich unter Klarnamen. In aller Regel, bekomme ich von dort nichtmal eine Antwort. Respektvoller Umgang? Finde ich nicht, bin aber vielleicht nur falsch erzogen. Was tun? Öffentlichkeit herstellen und das Nichtstun anprangern? Öffentlichkeit bringt Bewegung in Politik und Verwaltung aber ich bin ja nicht der Nabel der Welt und glaube an das Gute im Menschen, die werden gute Gründe haben, mich nicht zu beachten.

    Sorry, der musste sein, sonst denkt mein Umfeld ich wäre krank wegen weiter oben öD loben und so… 😉

  2. 25

    @ 22 pd )
    OK.
    Der Antrag wird bei der Kreisverwaltung gestellt. Da hat die Hausbank dann offensichtlich nichts mit zu tun.
    Sozialer Wohnungsbau: Im Gegenzug zum Förderdarlehen muss die Miete angepasst werden . Insofern handelt es sich auch nicht um eine Förderung im eigentlichen Sinne.
    Wer steckt da alles mit drin ?
    Stadtverwaltung, Kreisverwaltung, NRW Bank, zig Heuvelmann Gesellschaften.. und wer sonst noch ? Hauptsache , man kann den Schwarzen Peter später immer hin und her schieben .

  3. 24

    Korrektur

    In der NRW-Wohnraumförderung wird die Förderung zunächst bei der zuständigen Behörde (Kreis oder Stadt) beantragt. Diese entscheidet, ob das Projekt förderfähig ist und legt u. a. Miet- und Belegungsbindungen fest. Der Kreditvertrag selbst wird dann zwischen Investor und NRW.Bank abgeschlossen, nicht mit einer Hausbank. Die NRW.Bank prüft die Bonität des Investors und zahlt das Darlehen entsprechend dem Baufortschritt in Tranchen aus.

    Bei vorherigen Ausführungen war etwas durcheinander geraten wegen unterschiedlicher Bedingungen bei den verschiedenen Förderprogrammen.

    Danke für Ihre hartnäckige Richtigstellung, pd.

    Mir geht es nur darum, das Ganze zu verstehen.

  4. 23

    @ 22 pd )

    Richtlinien sind keine Rechtsgrundlage. Richtlinien können in geltendes Recht umgewandelt werden, müssen aber nicht.
    Und Förderdarlehen werden grundsätzlich im Hausbankenverfahren vergeben, da die Förderbanken nicht in den Wettbewerb mit den Hausbanken treten dürfen.

  5. 22

    @Bernd Rütgens

    Die Rechtsgrundlage ist die Förderrichtlinie Öffentliches Wohnen im Land Nordrhein-Westfalen.

    @Fördermittel

    Keine Ahnung wo Sie nachlesen aber Sie sind was die Darlehensverträge angeht immer noch auf dem Holzweg. Die NRW Bank schließt direkt mit dem Förderempfänger einen Darlehensvertrag und prüft die Bonität auch selber.

  6. 21

    Wenn der Kreditvertrag mit der Hausbank abgeschlossen wird , entscheidet letztendlich eine Bank wie die Volksbank darüber, ob jemand öffentliche Fördermittel bekommt.

    (Versorgungs-)Posten bei de NRW Bank u.a.:
    Silke Gorissen
    Mona Neubaur

  7. 20

    Kleine Korrektur

    Es macht Sinn, dass zuerst die Kreisverwaltung involviert ist bei solchen Investoren-Projekten für Wohnraum.

  8. 19

    Ich habe nochmal nachgesehen. Es ist beim Wohraumförderprogramm für Investoren wohl so:

    Investor stellt Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde (hier Kreis Kleve)
    Bewilligungsbehörde prüft und gibt ggf. Förderzusage.
    Investor geht mit Bewilligungsbescheid zur Hausbank.
    Hausbank prüft Kreditwürdigkeit, Sicherheiten, Projektfinanzierung.
    Hausbank schließt Kreditvertrag und refinanziert sich bei NRW.BANK.
    Auszahlung der Darlehenstranchen über die Hausbank

    Es macht Sinn, dass zuerst die Kreisverwaltung involviert ist bei der Frage von öffentlich-gefördertem Wohnraum.

    Aber der Rest war schon richtig.

  9. 17

    @15 Rütgens Bernd

    „Öffentliches Wohnen im Land Nordrhein-Westfalen – Förderung von Mietwohnraum“

    Das Programm WohnEIGENTUM mag im Hausbankverfahren beantragt werden, hier habe ich keine Kenntnis.

    Bei der Schaffung vom MIETwohnraum, also dem, wo wir hier eigentlich von sprechen, ist es so wie von mir beschrieben.

  10. 16

    @ 14 Kreuzotter )

    Selbst die deutschen Banken haben mittlerweile gelernt, dass die Prüfung der Jahresabschlüsse nur sehr wenig verwertbare Informationen ergibt, um die Kreditwürdigkeit einer Person beurteilen zu können.

  11. 15

    @ 12 pd )

    Um welche Fördermittel soll es sich hier genau handeln ?
    Das Programm NRW Bank Wohneigentum wird im sogenannten Hausbankverfahren beantragt . Der Antrag wird bei der Hausbank gestellt. Diese wird Vertragspartner.
    .

  12. 14

    @10:
    „Die Mitarbeiter prüfen bankübliche Unterlagen, Jahresabschlüsse und sowas, und betreiben ja keine Detektei, die im privaten Umfeld von Personen „herumschnüffelt“.“
    Wirklich nicht???
    Die Sparkasse Rhein-Maas fordert doch neuerdings Mietaufstellungen von selbstgenutzten, im Firmeneigentum stehenden Betriebsgebäuden an, angeblich um Immobilienwerte zu überprüfen, obwohl diese in den jeweiligen Jahresabschlüssen nur mit einem Bruchteil ihrer Verkehrswerte stehen. Und das bei Firmen, die bei der Sparkasse Rhein-Maas lediglich ein Geschäftskonto haben, dort aber gar nicht in der Kreide stehen.
    Eine „Herumschnüffelei“ im privaten Umfeld gibt es ebenfalls. Die gab es bei der Sparkasse Rhein-Maas sogar schon zu Zeiten der Klever Sparkasse, möglicherweise mit der Absicht, auf diesem Weg irgendwelche Pack-Ans zu finden, um den betroffenen Personen in imaginären Krisenfällen zusätzlich eine unbeschränkte persönliche Haftung andichten zu können.
    Die Folgen spüren inzwischen alle: Weniger Investitionsfreude, dafür mehr abwartende Passivität oder alternative Investments durch die, die ansonsten sehr wohl investieren könnten.

  13. 12

    Mein Kommentar nicht angekommen oder wird nicht freigeschaltet?

    Falls mein Hinweis auf § 265b StGB verhindert, dass mein längerer Kommentar freigeschaltet wird sollte aber zumindest @Fördermittel darauf hingewiesen werden, dass das was er hier schreibt nicht stimmt. Er verwechselt das Vorgehen der KfW Bank mit dem der NRW Bank.

    Es gibt bei dem hier besprochenen Förderdarlehen keine zwischengeschaltete Hausbank sondern die NRW Bank prüft höchstselbst und der Kreditvertrag wird zwischen Fördernehmer und NRW Bank direkt abgeschlossen.

  14. 11

    Fördermittel fördern und müssen zurückbezahlt werden,
    Zuschüsse sind gleich weg.
    Egal was, diese Kohle hat immer ein Vorleben.
    Meine Einkommensteuer,
    deine Mehrwertsteuer vom Kartoffeleinkauf,
    dem Kaiser Wilhelm „Ihm seine“ Sektsteuer, (Prost)
    25 % Kapitalertragssteuer,
    Lohnsteuer vom Friederich
    Soli aus Kapitalerträgen vom Mogul.

    Und irgendwelche Volldeppen gehen mit dem Geld um, als wäre es nichts.
    Wenn das Geld dann plötzlich Zuschuss heißt, ist das auch alles gar nicht mehr so schlimm.

    Das Geld ist ja nicht weg! Es ist nur WOANDERS.
    Viele Leute haben dafür gearbeitet, damit bestenfalls irgendeiner billig wohnen kann.
    Sich irgendeiner die Tasche vollstopft und das ganze Insolvenz nennt.
    Jede betroffene Stelle sich am Geschenk bereichert.
    Wie gut das Rosenmontag ist. Das System ist nur im Suff zu ertragen.
    Helau

  15. 10

    JUH hat Recht. Ab einer gewissen Größenordnung kommt man einfacher an Gelder als z. B. der kleine Handwerker welcher einen Betriebsmittel Kredit benötigt. Humoristisch aufgearbeitet in der Komödie welche den Schneider Bauskandal aufgearbeitet hat, ich komme jetzt nicht auf den Namen, wird so Mitte der 90er rausgekommen sein, irgendwas mit Peanuts.

    Und er hat auch Recht, dass die Kunden zumindest indirekt über Gebühren etc. die Risikobereitschaft bzw mangelnde Risikovorsorge der Banken bezahlen. Ist so ähnlich wie auch jeder Kunde beim dm für Diebstahl mitbezahlt. Der Diebstahl (bei Banken die abzuschreibenden/faulen Kredite) sind in die Warenpreise (bei Banken Zinsen und Gebühren) einkalkuliert, zumindest bis zu einem gewissen Grad.

    @Fördermittel
    hat Unrecht. Er oder Sie verwechselt das Prozedere bei bestimmten Förderungen durch die bundeseigenen KfW mit den Förderbedingungen der (Landes-) NRW Bank.

    Bei dieser Pleite hier hat die NRW Bank höchstselbst vorher geprüft und nicht eine zwischengeschaltete Hausbank für die NRW Bank.

    Ich muss jetzt überlegen, wie ich das formuliere, damit rd das nicht wieder rauslöscht weil er ja die Inhalte hier verantwortet, daher betone ich mal, das folgendes ganz allgemein zu verstehen ist.

    Ich würde im fiktiven Fall eines möglichen Kreditbetruges eine weiter entfernte Bank etwas in Schutz nehmen wollen. Ihr fehlen natürlich die Augen und Ohren vor Ort und der Flurfunk, welcher eine ortsansässige Bank dafür sensibilisieren könnte, besonders genau hinzuschauen. Man ist also noch mehr auf die Ehrlichkeit oder vielleicht noch entschärfter: Genauigkeit eines potentiellen Kreditnehmers angewiesen und wenn dieser z. B. vergisst, einige Dinge mitzuteilen, sagen wir lange offene Handwerkerrechnungen, Pfändungen etc. pp. und darüber hinaus einige Grundstücke zu hoch bewertet in seinen Büchern hat dann ist dieses für einen Bankmitarbeiter natürlich nur schwer heraus zu bekommen. Die Mitarbeiter prüfen bankübliche Unterlagen, Jahresabschlüsse und sowas, und betreiben ja keine Detektei, die im privaten Umfeld von Personen „herumschnüffelt“.

    Vielleicht darf sich die Bank sogar darauf verlassen, dass ein Geschäftspartner sich keinesfalls eines Kreditbetruges schuldig machen möchte. Ich zitiere mal die KI:

    „Kreditbetrug (§ 265b StGB) ist das Erschleichen von Krediten durch falsche Angaben zur Bonität, Sicherheiten oder Verwendung. Definition & Tatbestand: Kreditbetrug liegt vor, wenn bei einem Kreditantrag unrichtige oder unvollständige Unterlagen (Bilanzen, Einkommensnachweise) eingereicht werden oder Verschlechterungen der wirtschaftlichen Verhältnisse verschwiegen werden.“

  16. 9

    Konditionen für Förderdarlehen der NRW.Bank u. a.: „Tilgungsnachlass: 30 – 40% des Grunddarlehens und 50% der Zusatzdarlehen“.

    Wenn das nicht günstig ist… plus günstigem Förderzins, sehr langen Laufzeiten etc.

    Das ist nichts Anderes als ein Zuschuss.

    Der privatrechtliche Kreditvertrag wird zwischen Hausbank und NRW.Bank geschlissen, die die Darlehenstranchen an die Hausbank auszahlt und diese wiederum an den Investor.

    Das Subventionsverhältnis besteht aber zwischen Investor und NRW.Bank.

    Die Hausbank muss prüfen, ob die Auszahlung der Darlehenstranchen dem jeweiligen Stand des Bauprojekts entspricht. Die NRW,Bank kontrolliert die Einhaltung der Förderbedingungen und kann Prüfungen verlangen.

    Die Hausbank hat aber die primäre Verantwortung für die Prüfung des Baufortschritts.

    Es besteht grundsätzlich eine Haftung der Hausbank gegenüber der NRW.Bank.

    Die Ergebnisse von Prüfungen der Hausbank sind nicht öffentlich zugänglich.

  17. 8

    @ 6 Fördermittel )

    Wie üblich, Bürokratie ohne Sinn und Verstand auf Kosten des Steuerzahlers. Zweckmässig wäre hier ein Zuschuss, und kein Darlehen. Ob die Konditionen der NRW Bank günstig sind, kann ein Aussenstehender nicht beurteilen, weil es sich nicht um ein Darlehen im eigentlichen Sinn handelt; denn der Darlehensvertrag wird offensichtlich nicht mit der NRW Bank abgeschlossen.

  18. 7

    Also NRW-Bank: Dei verstehe ich nicht!!!
    Investieren in so eine scheinbar marode Anlagen-Vorlage…dazu im Mio-Höhe.

    In 2012, Gründung meiner Selbständigkeit, beantragte ich bei der NRW-Bank einen Kredit von 5.000 Euro (nicht 5 Mio) mit Hilfe der Kreiswirtschaftsförderung; Auf 30 Seiten ZDF( Zahlen, Daten, Fakten) wurde das Bestreben dargestellt, die Kreiswirtschaftsförderung betrachtete das Vorhaben als äußerst erfolgreich…
    Nach Monaten kam dann ein Ablehnungsbescheid von der NRW-Bank.
    Auf Nachfrage „warum abgelehnt?“ kam dann der Kommentar “ mit Dritten diskutieren wir solche Sachen nicht“ – Ich war nicht „Dritter“ ich war Zweiter als Antragsteller!

    Und nun – Mio an Euronen den Bach herunter für griechische Betrügereien?

    Hm – Insolvent ist meiner Einer aber immer noch nicht!
    Wahrscheinlich ist das der Fehler – Lügen, Lügen, Lügen; und dann gibt’s auch Geld aus öffentlichen Töpfen!?

  19. 6

    Wenn ein Wohnraumbeschaffungsprojekt von der NRW.Bank gefördert wird, sind das die üblichen günstigen Konditionen:

    https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15346/mietwohnraumfoerderung—neuschaffung.html#absatz-ku-4

    Woher nimmt die NRW.Bank das Geld für die Förderdarlehen?

    Die NRW.Bank refinanziert ihre Förderdarlehen über den Kapitalmarkt. Aufgrund der Haftung des Landes Nordrhein-Westfalen erhält sie sehr günstige Refinanzierungskonditionen. Die Haftung des Landes stellt eine Eventualverbindlichkeit dar und würde den Steuerzahler im Fall einer tatsächlichen Inanspruchnahme belasten. Solange die NRW.Bank solide wirtschaftet, wird der Steuerzahler verschont.

    Also wenig überraschend.

    Wie gesagt, zwischengeschaltet sind beim Bewilligungsverfahren die Hausbanken, die den Antrag bei der NRW.Bank stellen. Dann prüft die NRW.Bank in einem zweistufigen Verfahren (grundsätzliches Förderrecht des Bauvorhabens und Kreditvergabe an die Firma).

  20. 5

    Wie kommen Sie darauf, dass die Kunden durch erhöhte Kontogebühren den Verlust zahlen sollen?
    Schon mal durchgerechnet, wie lange wie viele Kunden dafür zahlen müssen?

    Benno

  21. 4

    Bei größeren Wohnraumbeschaffungs-Projekten kommt ein großer Teil der Mittel wahrscheinlich aus Förderprogrammen der NRW.Bank, die über Hausbanken wie Sparkassen oder Volksbanken beantragt werden. Zunächst prüft die Hausbank das Projekt und reicht den Antrag bei der NRW.Bank ein. Eine positive Entscheidung erleichtert, wenn nötig, die Finanzierung des Eigenkapitals und weiterer Kredite. Die Auszahlung erfolgt meist je nach Baufortschritt, um den gezielten Einsatz der Fördermittel sicherzustellen.

    Welches Kreditinstitut war beim Hoffmann-Carrée nochmal beteiligt?

  22. 3

    23.500.000€ / 81 Wohnungen =290123€ pro Wohnung / 25 Jahre = 11604€/Anno/ 12 Monate=
    967€ pro Monat Refinanzierung in 25 Jahren.
    18.000.000 € Zuschüsse, die auch refinanziert werden müssen, sollen aber für sozial günstige Mieten sorgen.
    967€ / 100m² = 9.67€ da ist noch keine Verzinsung / Kosten / Versicherung / Gewinn etc.
    967€ / 7,50€ Sozialmiete = 129m² ( da können dann 3x40m² oder 2x60m² draus entstehen.)

    Wer finanziert so etwas?

    Wenn da ein kalkulatorischer Gewinn dabei herauskommen soll, sind das 8.000.000€ auf 25 Jahre mehr.
    31.500.000€ / 81 Wohnungen = 388900€ pro Wohnung / 25 Jahre= 15555€ Anno / 12 Monate =
    1296€ incl. Gewinn pro Wohnung.

    Wer gibt für so etwas grünes Licht?

    Helau.

  23. 2

    Pardon – Zitat:
    „Die Serie der Pleiten begann am 5. Februar, als die Alpha Grundbesitz GmbH, und die Alpha Capital Holding sich für zahlungsunfähig erklärten. Vier Tage später traf es die Omega Wohnbau GmbH, die Alpha Asset Management und die Beta Grundbesitz GmbH. Infolge dieser Insolvenzen stehen zahlreiche Bauvorhaben in Kleve und Emmerich auf der Kippe.“

    Möchte ich einen Privatkredit über z.B. 300 Euro bei einer Bank in Kleve haben – muss ich mich aber soooooo Etwas von nackig machen!
    Ein, so sehe ich es, „Luftinvestor“ kriegt Zusagen über Mio Euronen, und geht dann in die ( vielleicht absehbare Pleite, weil das Gesamtkonzept/ die Re-Finanzierung nicht unbedingt schlüssig ist…!
    Da- Packe ich mir doch am Kopf!!!
    Pleiten, wie diese, – zahlen mal wieder offenbar die Privatkunden durch erhöhte Kontoführungsgebühren etc.

    Empörung!!!