Zu seinen besten Zeiten, die allerdings in einem anderen Jahrtausend lagen, hatte der Karstadt Kaufhof Konzern mehr als 350 Filialen. Nach Jahren, man muss eigentlich schon sagen: nach Jahrzehnten der Krise sind davon aktuell noch 83 Filialen übrig, der Konzern heißt mittlerweile Galeria, und dessen Führungsmannschaft versucht mit einem weiteren Sanierungskonzept den Kopf aus der Schlinge zu ziehen – wobei noch einmal 33 Filialen von der Schließung bedroht sind, wie am Mittwoch bekannt wurde. Auf dieser ominösen „Streichliste“ finden sich so klangvolle Namen wie die Galeria an der Hohen Straße in Köln, für viele der Inbegriff eines Konsumtempels, oder auch das ebenfalls imposante Kaufhaus an der Breiten Straße in Köln – und eben auch der Standort Kleve!
Diese Standorte sollen, so hieß es aus dem Konzern, „explizit auf ihre Rentabilität geprüft werden“. Der Konzernchef Thilo Hellenbrock sagte: „Wir werden jeden einzelnen Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten.“ Alle Filialen müssten nachhaltig wirtschaften. Insbesondere sollen auch die Vermieter bei den Mieten entgegenkommen – was in Kleve allerdings schon längst der Fall ist. Als der Konzern Anfang des Jahres knapp bei Kasse war, stimmte Zevens Grundbesitz, seit 2012 Besitzer der Immobilie, einer großzügigen Mietstundung zu.
Dass Kleve aber überhaupt auf der Liste steht, ist ein Alarmzeichen erster Güte, denn eigentlich war die Filiale nach einem mehrmonatigen und kostspieligen Umbau das Vorzeigehaus innerhalb des Konzerns für ein Konzept, das damals – 2001 – „Lokales Forum“ getauft wurde. So sollten die kleineren Filialen mit neuem Leben gefüllt werden. Allein: Vieles von den Plänen, in die der Konzern 2,5 Millionen Euro investierte, blieb graue Theorie, es gelang beispielsweise nicht, wieder eine Gastronomie ins Haus zu holen (das florierende Café Buci’s gleich nebenan zeigt, dass der Standort für ein Lokal dort ideal ist). Nicht einmal die Bude des Schüsterkens konnte in den fünf Jahren seit dem Umbau neu vermietet werden.
Auf Habenseite der Klever Filiale steht zudem der stete Zustrom von Kunden aus dem Nachbarland, wo die Preise deutlich höher sind. Aber, so klagen viele Geschäftsleute, hat der Andrang von Kunden, die etwas anderes als Zigaretten oder Drogerieartikel wollen, nachgelassen.
Doch das zukunftsweisende Forum-Konzept, die vorteilhafte Lage in Grenznähe und auch das bereits vorhandene Entgegenkommen des Vermieters haben nun nicht verhindern können, dass Galeria in Kleve auf der Streichliste landete. Das ist besorgniserregend, nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern für die gesamte Klever Innenstadt, deren Gravitationszentrum das Kaufhaus mitten in der Stadt darstellt. Der Kollateralschaden einer Schließung dürfte ein beträchtliches Ausmaß annehmen.
Immerhin signalisierte der Besitzer der Immobilie, Bernd Zevens, bereits weitere Diskussionsbereitschaft. „Man muss erst einmal über alles reden“, sagte der Unternehmer im Gespräch mit der NRZ (Galeria setzt Kleve und Mom Zevens unter Druck: Bedingungen für Verbleib). Interessant an dem Artikel ist auch der Umstand, dass die Stadt Kleve mit in die Pflicht genommen werden soll. Kleve will bis zur Landesgartenschau auch die Fußgängerzone neugestalten, was für den Handel während der Bauphase sicherlich Erschwernisse mit sich bringt. Wie das aber angesichts knapper Kassen konkret ausgestaltet werden soll, übersteigt die Fantasie aller Beteiligten in der Verwaltung.
Wenn es zu einer Schließung käme, wäre dies das Ende der Kaufhaus-Tradition in Kleve, die im Jahre 1912 begann. Damals eröffnete A. Weyl an der Großen Straße sein „modernes Kaufhaus“, das 1929 von der Hermann Tietz AG übernommen wurde. Nach dem Krieg errichtete der Kaufhof-Konzern an der Ecke Große Straße/Marktstraße einen Neubau seiner im Krieg zerstörten Filiale. Diese wurde 1955, zehn Jahre nach Kriegsende, eröffnet.





Sentimental Journey ! Mein Kollege *H. v .A / Fa. D. Wer erinnert sich nicht gern, 😁 als nicht akademischer Quereinsteiger😳 ⏩ dann Klever Top Wirt mit Eichenlaub + 🤫 …🍻 🥳 ( *✝😢 )
@94
Heißt heute Gestalter/in für visuelles Marketing.
#94:
Ja, natürlich.
Einige der bedeutendsten Klever Künstler haben den gelernt. Mit Berufsschule und Gesellenprüfung
Kennt noch jemand den Beruf des Schaufensterdekorateurs?
Korrektur eines Satzes in 92
Nur ca. 8 Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben Haustarifverträge.
Haustarife sind nicht per se ungünstig.
Verdi ist eine Gewerkschaft.
Nur ca. 8 Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben Haustarifverträge, die nicht per se ungünstig sind.
Haustarifvertrag allein sagt noch nichts über die Qualität/Bedingungen aus. Es gibt sehr gute Haustarife, z. B. in der Autoindustrie, bei Versicherungen und bei RWE, E.ON, BASF, Siemens oder Bosch. Außerdem gibt es solide Haustarife auf Flächentarifniveau, aber auch Haustarife, die ungünstiger sind als der Branchentarif, z. B. nach Sanierungen.
@90
Wissen Sie viele Angestellte in der freien Wirtschaft überhaupt noch nach Flächentarifvertrag bezahlt werden?
Das dürfte sich inzwischen auf die 40% zubewegen. Die meisten Angestellten haben einen Haustarifvertrag oder gar keinen Tarifvertrag, beides mit wesentlich schlechteren Bedingungen.
Was die Gewerkschaft Verdi sagt
Trotz Kredit besteht für die rund 12000 Beschäftigten von Galeria weiterhin Unklarheit über die Zukunft des Unternehmens. Die Prüfliste dürfte für viele Mitarbeiter/innen eine große Belastung sein.
Die Beschäftigten haben seit Jahren erhebliche finanzielle Zugeständnisse gemacht. Sie werden derzeit überwiegend unter dem Niveau der Flächentarifverträge des Einzelhandels bezahlt. Verdi fordert eine Rückkehr zu den Flächentarifverträgen des Einzelhandels.
Den Kredit hält Verdi für notwendig, kritisiert jedoch, dass die neuen Eigentümer seit dem Einstieg 2024 zu wenig in das Unternehmen investiert hätten. Außerdem fehle weiterhin ein tragfähiges Zukunftskonzept.
@83
Ich habe nur Fakten benannt. Mehr nicht.
Alles andere ist Ihre Spekulation.
Die Eigentümer
Galeria gehört einem Investorenkonsortium aus der US-Investmentgesellschaft NRDC Equity Partners, Bain Capital und einer Beteiligungsgesellschaft des deutschen Unternehmers Bernd Beetz. Bain Capital hat außerdem eine Minderheitsbeteiligung. NRDC ist Mehrheitseigentümer.
Hinter Galeria stehen damit vor allem zwei Personen: der US-Handelsinvestor Richard Baker</b (NRDC) und der deutsche Unternehmer Bernd Beetz.
Nach außen tritt Baker eher im Hintergrund auf. Das operative Geschäft überlässt er weitgehend Bernd Beetz, der bei Galeria das Sagen haben soll. Beetz verfügt über umfangreiche Managementerfahrung, war langjähriger Chef des Kosmetikkonzerns Coty und später Präsident des Fußballvereins Waldhof Mannheim. Heute gilt er als die prägende Figur im Eigentümerkreis von Galeria.
Richard Baker ist ein international bekannter Unternehmer und Handelsinvestor. Mit seiner Investmentgesellschaft NRDC und der kanadischen Warenhausgruppe Hudson’s Bay Company (HBC) setzte er auf große Warenhäuser und attraktive Innenstadtimmobilien. Allerdings musste HBC im Frühjahr 2025 Insolvenz anmelden. Das Warenhausgeschäft ist auch für erfahrene Investoren schwierig.
Beetz krempelte die Unternehmensführung von Galeria Schritt für Schritt um. Seit dem Abgang von Finanzvorstand Sailer führen Tilo Hellenbrock und Norman Krotten die Geschäfte. Krotten war vorher Geschäftsführer des Bereichs Food & Gastro von Galeria. Auch an der Spitze des Personalressorts gab es einen Wechsel: Auf Kay Bollmeier folgte die frühere Lidl-Managerin Karoline Schemp.
#82: „Glaubt DAS wirklich jemand im ERNST ???“
Nein. Meine Eltern kauften mir im Kaufhof eines dieser unsäglichen NYLTEST Hemden. Ist aber unwichtig wegen der vielen anderen deutschen Allergien.
Wir Deutschen regieren allergisch auf unbequeme Wahrheiten, auf Wahrheiten, und auf Ratschläge. Als ehemaliger Bergmann habe ich alles schon durchgemacht, alle Ratschläge schon mal gehört, und wurde trotzdem entlassen. Nun (viel zu spät) habe ich eine Riesenerfahrung darin, Lügen zu erkennen und Marketinggeschwätz zu durchschauen. Nutzt mir aber nix.
Die Prüfliste
Auf dem Prüfstand: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen, Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg, Berlin (Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau), Potsdam, Eimsbüttel, Bad Homburg, Limburg an der Lahn, Wismar, Braunschweig, Oldenburg, Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer, Magdeburg.
Und in Nordrhein-Westfalen:
Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr Zentrum), Münster (Salzstraße).
33 der 83 Filialen stehen also auf dem Prüfstand. Bei acht von ihnen (fettgedruckt) läuft der Mietvertrag mittelfristig aus – was die Position von Galeria bei Neuverhandlungen stärkt.
Grundsätzlich sollen aber auch an den anderen 50 Standorten Gespräche mit den Vermietern über die Mietkonditionen geführt werden.
Der Kredit
Warum die Absicherung des Kredits durch die Warenbestände von Galeria? Im Zweifelsfall müsste Gordon Brothers die Waren verkaufen (lassen). Kein Problem, selbst wenn es tausende Stofftiere aus den Spielzeugabteilungen sind. Die Verwertung von Warenbeständen gehört zum Kerngeschäft der Investmentgesellschaft. Anders gesagt: Gordon Brothers geht kein Risiko ein.
Der Kredit diente für Galeria auch dazu, einen Kredit des Minderheitsgesellschafters Bain Capital abzulösen und noch offene Mietzahlungen zu begleichen. Damit steht schon mal ein Teil des Kredits nicht mehr für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung.
Da es über 2027 hinaus auch mit Kredit eng werden könnte, müssen offenbar alle Stellschrauben genutzt werden. Im Vorfeld hat Galeria Finanzchef Sailer abberufen – Nachfolger Norman Krotten wird wissen, was er zu tun hat.
@82, das ist ein relevanter Einwand. Ohne Zweifel steht „fast Fashion“ in der Kritik. Dafür ist m.E. nicht der Kaufhof alleine Schuld…….ich z.B. flieg jeden Morgen in den Süden für ein Pfund frischer Apfelsinen……
@80.
Wenn Sie eventuell @74. meinen?
Sind Sie jetzt auf die vielen Mütter, die ihre Kinder zum Großteil alleine erzogen und versorgt haben, die auf ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Familie verzichtet haben, neidisch?
Fragen Sie doch mal die vielen Frauen, mit welcher Minimalrente, sie auskommen müssen!
Die Vergangenheit hilft diesen Frauen auch nicht.
Also, ist es in jedem Fall besser, egal wie schwierig eine Situation ist, gegenwarts- und zukunftsorientiert zu sein.
😉
Vor heute chemisch ,gesundheitlich schädlichem globalem Textil Müll war man in Häusern wie der Galeria jedenfalls 100 % sicher………
Glaubt DAS wirklich jemand im ERNST ???
@77.
😉
@79
Gehört hier nicht zum Thema (sorry dafür),- aber bei der Mütterrente hat die CDU/CSU genau das gemacht. Nach hinten geschaut statt in die Zukunft.
Nicht nach hinten schauen wird immer nur von ‚den anderen‘ gefordert.
Sentimental Journey, z. B Textil Qualität, wer will heute noch wissen was „mercerisierte“ Baumwolle oder Ägyptisch Mako -Satin Baumwolle ist. 🤔 Will sagen, mit dem absehbaren Untergang einer beneidenswerten Einkaufkultur geht auch viel Fach Personal Wissen verloren. Vor heute chemisch ,gesundheitlich schädlichem globalem Textil Müll war man in Häusern wie der Galeria jedenfalls 100 % sicher. Das sowas mit verloren geht 🤔 ,wen juckt das ? ☝🏼 bis es dann der 😁.. Dermatologe💸 💸
Danke noch für die schönen alten Fotos von Galeria.
Beim Blick von der Marktstraße aus erinnere ich mich an die Ladefläche hinten am Kaufhof, die es wohl noch nicht gab, als dieses Foto gemacht wurde. Und die es heute nicht mehr gibt. Ich fühle quasi noch die Metalltüren, durch die man gehen musste…
Wie war das nochmal, war es eine Ein/Aus/Ladefläche, die ausnahmsweise auch Kunden nutzen konnten, um sperrige Teile abzuholen? Oder war es sogar ein Mini-Parkplatz?
Galeria gehört der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz.
Galeria ist der größte Warenhauskonzern in Deutschland und der zweitgrößte in Europa nach Marks & Spencer.
Galeria entwickelte sich nach der letzten Restrukturierung zunächst gut, schrieb zum ersten Mal seit zehn Jahren schwarze Zahlen.
Aber durch Umsatzschwankungen durch ein schwächeres Konsumklima im Einzelhandel kam es dann offenbar zu Liquiditätsschwierigkeiten. An einigen Standorten soll es Mietrückstände gegeben haben. Teilweise wurden diese später ausgeglichen, ist zu lesen.
Galeria hat für die weitere Sanierung einen Kredit über 160 Millionen Euro erhalten, der durch die Warenbestände abgesichert ist. Der Kredit kommt von Investor Gordon Brothers. Der Bereitstellung des Kredits sind in diesem Jahr längere Verhandlungen vorausgegangen, und der Kredit basiert vor allem auf zwei Punkten:
Ein Gutachten, ein so genanntes Independent Business Review, das von AlixPartners erstellt wurde und das die wirtschaftliche Lage bzw. Sanierungsfähigkeit von Galeria bewertete. Es war Voraussetzung für die Zusage des Kredits.
Zweitens ist der Kredit an einen dreijährigen Sanierungsplan</b geknüpft.
Es muss also etwas passieren, um die Bedingungen für den Kredit von Gordon Brothers zu erfüllen.
Eine Prüfliste wurde erstellt.
Kriterium für die Weiterführung der Standorte soll sein, dass jedes einzelne Haus sich selber tragen kann. Dafür werden die Wirtschaftlichkeit, die vorhandene Kaufkraft, die Innenstadtentwicklung und das Einzugsgebiet der zu prüfenden Standorte untersucht, Fixkosten sollen reduziert werden.
@73
Wenn ich – trotz der hohen Preise – dem Personal freundlich ins Gesicht blicke, würde ich mich aber auch freuen, wenn MIR freundlich ins Gesicht geblickt werden würde und der Hammer wäre, ein munteres „Guten Tag“! zu hören.
Leider wird man auch nach eindeutigem Signal, Rat zu brauchen, nicht angesprochen, sondern das Personal steht in Grüppchen in der Ecke und diskutiert persönliche Themen.
Die Parfümpapierchen sind ja nun nix Besonderes und in jedem Kaufhaus zu finden – soll ja schließlich ein Kaufanreiz sein. Kompetente Beratung: NULL. Meist gebrauchter Satz: “ Das hier wird gerne genommen“!
Warum soll ich mich im Kaufhof in einen der muffigen Sessel in das Gerüsel setzen und meine E-Mails erledigen? Wenn ich die Zeit vergesse (das kann aber höchstens durch eine Ohnmacht passieren) werde ich wohl hoffentlich zum Ladenschluss aus dem Laden transportiert.
Ein überholtes Konzept in einer ungemütlichen Atmosphäre mit einem veralteten Angebot zu nicht konkurrenzfähigen Preisen und (verständlicherweise) unmotiviertem Personal.
„Müssen wir uns Sorgen um die Galeria-Filiale in Kleve machen?“
Das müssen wir nicht und das sollten wir nicht machen.
Wozu denn bitte sollten wir Sorgen „machen“?
Und wenn es keine Lösung geben sollte – bei deren evtl. Auffindung Sorgen sicher nicht hilfreich wären – sollten wir uns erst recht keine Sorgen machen.
Wozu sollten Sorgen dann gut sein, wenn man eh nix mehr an der Situation ändern kann?
@68. Thomas Beler
Ja, ja als der Kaufhof noch Kaufhof war und hieß …… konnte man dort auch noch viele andere Dinge einkaufen, und dort auch noch essen.
Aber in der Vergangenheit zu schwelgen, hilft niemandem. Ist es nicht besser positiv gestimmt, und gegenwart- und zukunftsorientiert zu sein? Natürlich können gemachte Fehler aus der Vergangenheit, helfen, besser zu werden.
@70 Wenn Sie bei Galeria bezahlen, schauen Sie der Person an der Kasse freundlich ins Gesicht und sagen Sie sich, dass es gut ist, ihren Arbeitsplatz mitzufinanzieren.
Schlendern Sie danach noch – am besten übermorgen – durchs Kaufhaus und genießen Sie die angenehme Temperatur und die Tatsache, nicht angesprochen zu werden, wenn Sie nicht signalisieren, Rat zu benötigen.
Probieren Sie die Parfümsorten mit den bereit gelegten Papierchen aus. Wenn das nichts für Sie ist, setzen Sie sich in der ersten Etage in einen der Sessel, holen Sie Ihr Smartphone raus und nehmen Sie sich ein wenig Zeit für News, Kontakte oder kleveblog. Und wenn Sie dort die Zeit vergessen, wird keiner kommen und Sie zum Ausgang begleiten wollen…
Wie auch immer.
Ja, danke für den Hinweis!
Einige Galeria-Experten scheinen lange bis sehr lange nicht mehr vor Ort gewesen zu sein oder haben grundsätzlich etwas gegen Kaufhäuser.
Was macht man den jetzt da? Soll ich da noch einkaufen gehen? Und die Kohle irgendeinem Insolvenzverwalter in irgendwas reinschieben? Solidarisch einkaufen? Den Palast der Republik hat man auch abgerissen, der sah so ähnlich aus……mehr Lampen……
@65
Genau das müsste es aber, um wieder erfolgreich zu sein. Das bisherige Konzept funktioniert ja erkennbar nicht.
Nicht verderbliche, ‚posttransportable‘ Kleinware allein zu verkaufen geht daneben. Denn genau da setzt der Onlinehandel an. Das kann der besser.
@65 Füßgängerin
doch das gab es im Kaufhof.
Schlauchboote, der unterschiedlichesten Größen im Sommer, in der 1. Etage und Einkaufswagen gab im Untergeschoss. Allerdings noch zu Zeiten als der Kaufhof nur Kaufhof noch hieß.
@57
Das Konzept von Braun ist anders als Galeria, ohne Frage. Aber vielleicht funktioniert es genau deshalb? Ich bin regelmäßig dort einkaufen. Schon cool, wenn die Verkäuferinnen und Verkäufer beim Mittagspause machen oder nach Hause gehen einen beim weiteren Bummel in der Innenstadt wiedererkennen und freundlich grüßen. Bei Braun ist sicherlich auch nicht alles Gold was glänzt, aber der Kundenservice ist schon auf ordentlichem Niveau.
So eine Einkaufgelegenheit täte Kleve auch gut. Alexander Herrenmoden ist da vom Service nah dran, aber einfach ein paar hundert m² kleiner.
@62
Die Entfernung in Kleve misst sich zudem auch in Höhenmetern. Egal ob Parkplatz Schwanenburg, Kleiner Markt oder Schweinemarkt. Einzig der (verkleinerte) Parkplatz an der Stadthalle ist für Menschen mit eingeschränkter Fußmobilität gut geeignet.
@65
Werbung und Realität halt. Oder wie Ryanair sagen würde: Weeze – nur ein Katzensprung von Düsseldorf.
@62. SpoyBoy
Galeria Kleve führt keine Schlauchboote in seinem Sortiment. 😉
Einkaufswagen habe ich dort auch noch nicht gesehen ……. 😉
Galeria Kleve wirbt selber mit dem Internetauftritt …. „Parkhaus in der Nähe“.
Trotzdem ist die Fußgängerzone prinzipiell sehr gut zu erreichen.
@62
Ich zitiere (aus dem Niederländischem üversetzt:
„…Das Stadtzentrum von Amersfoort ist für alle da. Es bietet vielfältige Geschäfte, gemütliche Plätze und zahlreiche Möglichkeiten zur kulturellen Entdeckung. All dies vor dem Hintergrund des mittelalterlichen Charakters der Altstadt mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten, Geschichten und Symbolen. Die Altstadt ist der zentrale Ort, an dem sich jeder willkommen und wohlfühlt und mit anderen in Kontakt treten kann. Dank der Mischung aus Angeboten und Aktivitäten ist die Altstadt ein vielseitiger Ort für alle Besucher.
Um die authentische Innenstadt aufzuwerten, bauen wir gemeinsam mit Anwohnern und Unternehmern auf historischen Qualitäten auf und setzen, wo immer möglich, auf Innovationen. So gestalten wir die Innenstadt noch attraktiver und gewährleisten eine gute Erreichbarkeit. Denn die Innenstadt gehört uns allen. Die wachsende Stadt Amersfoort ist ein regionales Einkaufszentrum und ein attraktiver Standort für Unternehmer. Das gilt auch für die Innenstadt. Bei neuen Projekten achten wir stets auf die Verbindung von Tradition und Moderne, auf Begegnungsstätten, Grünflächen und Nachhaltigkeit.
Im Stadtzentrum laufen derzeit mehrere Projekte.
Überblick über die Projekte im Stadtzentrum
autofreies Stadtzentrum
Seit dem 4. Januar 2021 ist die Innenstadt nur noch für Inhaber einer Genehmigung, Lieferanten und registrierte Besucher zugänglich. Im Jahr 2022 werden wir die Maßnahmen für eine autofreie Innenstadt evaluieren .
(…)“
Quelle: https://www.amersfoort.nl/het-stadshart#binnenstad-5260
Übrigens: Hinter diem folgenden Link wie aufgezeigt, wie ECHTE Beteiligung funktioniert: https://www.amersfoort.nl/herinrichting-hof#voorlopig-ontwerp-19563
@ rd 2021 statt 2001, oder?
Umsatz und Wirtschaftlichkeit sind grundlegend verschiedene Faktoren.
@58
Das ist ein Trugschluss. Die Erreichbarkeit misst sich in Metern, nicht in 100m-Einheiten. Sie schleppen kein Schlauchboot aus dem kaufhof durch die Fussgängerzone zum Auto an der Stadthalle, schon gar nicht kurven Sie da mit einem volbeladeneem Einkaufswagen rum.
Die Erreichbarkeit misst sich -siehe EOC- ebenerdig von Ladentür zum Kofferraum, geschätzt maximal 50m. Und dort werden noch nicht mal sperrige Güter gekauft.
@56
Das ist ein sehr interessanter Punkt, zu dem ich vor kurzem auch die KI (Gemini) befragt hatte, ganz allgemein: Ob die Entwicklung zum Fernabsatz (Onlinehandel) statt des Einzelhandelgeschäftes nicht viel umweltfreundlicher sei? Schliesslich müssen sich Menschen nicht umständlich erst in ein Stadtzentrum begeben (Energieaufwand) und von dort Produkte mit nach Hause schleppen, sondern bekommen sie direkt sehr einfach nach Hause geliefert.
Aber sehr interessant: Die KI kommt nicht zu demselben Schluss wie ich.
Es ist keineswegs erwiesen dass das Modell Fernabsatz umwelt/klimafreundlicher oder effizienter wäre: Ein Punkt ist z.B., dass jedes Produkt für den Fernabsatz viel aufwendiger verpackt werden muss als wenn Grossgebinde direkt z.B. zum Kaufhof gehen. Der Papier- und Folienverbrauch steigt durch den Fernabsatz an, insbesondere durch die Verpflichtung zur Rücknahme innerhalb 14 Tagen. Das finde ich sehr interessant, denn eigentlich war ich der gleichen Meinung wie Sie. Aber es scheint doch nicht so zu sein, dass der Fernabsatz das Maß aller Dinge ist.
Wäre dies so, hätten auch Otto und Quelle den Einzelhandel schon in den 70er Jahren komplett aufgerollt. Das Konzept von Amazon ist im Kern schliesslich nicht neu, sie nutzen eben nur das Internet viel geschickter als die deutschen Verdsandhäsuer, die waren einfach zu spät.
Für Grundbedarfsgüter und insbesondere verderbliche Ware funktioniert der Fernabsatz bisher sowieso nur schleppend bis überhaupt nicht. Verderbliche Lebensmitel können nicht an eine Packstation oder lagernd geschickt werden, gerade aber das macht die Attraktivität des Fernabsatzes aus. (Gefährliche Güter wie Batterien dürfen im Übrigen auch nicht an eine Packstation geliefert werden.)
Wenn jeder von uns zwingend zu Hause sein müsste wenn die Ware geliefert würde, wäre das Modell Fernabsatz wahrscheinlich schnell am Ende. Auch für sperrige Güter hat der Fernabsatz kaum eine Steigerung gebracht. Schränke, Betten und Matratzen wurden auch schon z.B. in den 50er-80er-Jahren geliefert weils anders kaum geht, und dafür muss man meist zu Hause sein => wer es sich leisten kann (=grosses Auto) holt sich grosse Produkte auch lieber selbst. Daher haben auch die Baumärke kaum Komkurrenz durch amazon&Co.
Zudem zeigt das EOC deutlich, dass die Attraktivität des Einzelhandels zwingend mit guter Erreichbarkeit und (aus meiner Sicht leider 🙂 ) Parkmöglichkeiten verbunden sein muss. Hätte der kaufhof eine Tiefgarage und ein Abholzentrum, gäbe es überhaupt keine Überlegungen für Schliessungspläne.
Der Umsatz von Galeria in Kleve ist gut.
Auch die Zentralitätskennziffer für ganz Kleve ist gut, hängt aber wohl stark von Einkäufen von Niederländern in Supermärkten, Discountern und bei dm etc. ab.
Nicht gut geht es eher kleinen Einzelhändlern.
Meine einzige Sorge ist das es doch wieder einmal gelingt auf Kosten anderer ein ausgelaufenes Geschäftsmodell aus der Nachkriegszeit künstlich am Leben zu erhalten.
Extrem viele Städte haben diesen unweigerlich nötigen Schritt der Schließung schon hinter sich. Bocholt und Wesel in Reichweite seien genannt.
Was haben wir nicht alles an Plänen und Konzepten gehört – war es nicht 2022 als Kleves „Galeria“ Vorzeigeobjekt für andere sein sollte? Kaufhof hat wirtschaftlich desaströse Zahlen – vom neuen 160 Mio Kredit muss ja auch erst Mal der noch laufende alte bezahlt werden – und es ist ein Kredit bei 2stelliger Zinsleistung.
Knackpunkt soll diesmal das schlechte Weihnachtsgeschäft der Häuser gewesen sein. Bleiben die explodierten Tankkosten so wird das diesjährige wohl eher noch schlechter.
Dem stationären Einzelhandel geht es ohnehin nicht gut – das Konzept Warenhaus ist mM nicht mehr tragfähig. Schon gar nicht wenn ständig andere dafür zahlen sollen.
Die Erreichbarkeit ist eigentlich nicht das Problem.
Es gibt Parkplätze im Stadthallen-, Rathausumfeld, es fährt der CityBus Linie 49.
Auch sind immer Menschen mit Gehhilfen, Fahrrädern oder E-Scootern dort unterwegs.
@56 Modehaus Braun in Moers funktioniert, weil die Fachverkäufer kompetent vom Anfang bis Ende die Frau oder den Herrn beratend zur Seite stehen und begleiten, wenn dieser das wünscht. So eine Menge an Fachverkäufer habe ich bisher noch nicht oft gesehen. Es gibt in den verschiedenen Etagen in verschiedenen Preissegmente und dort fühlt sich der Kunde wohl und umsorgt. Das aber konnte der Kaufhof nie leisten oder wollte es nie. War auch nie sein Verkaufskonzept.
Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
Das Geschäftsmodell Kaufhof/Galeria, wie ein stationäres Amazon ein möglichst breites Angebot zu haben, ist tot. Das wird auch nicht mehr wiederkommen. Die dahinter steckende Logistik ist einfach zu aufwändig und teuer gegenüber den riesigen Logistikzentren von Amazon usw. geworden. Statt Miete für 1a-Lagen lieber Porto für Versand und Retoure.
Wenige, auf den individuellen Markt zugeschnittene Kaufhäuser werden überleben können, so wie etwa Ludwig Beck in München oder auch Braun in Moers. Spezialisiert auf Markenkleidung, differenziert in jung/hip oder gehobene Garderobe usw. Aber nix Tischtennisplatten, Tennisschläger oder Schreibwaren. Maximal zu der angebotenen Kleidung passende Accessoires. So etwas könnte in Kleve funktionieren, auch im Hinblick auf die Kaufkraft der Niederländer. Vernünftiges Café im obersten Stockwerk mit Blick auf die Fußgängerzone. Wiener Caféhaus-Charme.
VHS und Bücherei haben dort nichts zu suchen. Kaum Parkplätze und die auf dem Kleinen Markt und am Schweinemarkt sind eine Zumutung für ältere Menschen oder Menschen mit Handicap.
Alternativ im obersten Stockwerk Seniorenwohnungen und deutliche Reduzierung der Verkaufsflächen.
Aber so wie ich Zevens kenne, liegt Plan B und C ohnehin schon seit der ersten Insolvenz in der Schublade.
Wenn man zwischen den Zeilen liest, könnte man meinen, die Schließung des Standortes sei beschlossene Sache. Als warten die Konzernbosse nur die Umgestaltung der Fußgängerzone zur Laga hin ab um dann auf rückläufige Umsatzzahlen zu verweisen.
Interessanterweise argumentiert der Konzern, das die Verkaufsfläche zu klein sei. Dabei liegt doch eben diese dem neuen „Gesamtkonzept“ zu Grunde. Galeria Kaufhof will weg von zu großen Flächen….warum ist der Standort in unserer Heimatstadt auf einmal zu klein? 🤔
Wenn die Informationen stimmen….
Aktueller Kreditrahmen (Juni 2026) bis zu 160 Mio. Euro von US-Finanzierer Gordon Brothers für Ablösung einer älteren Drittfinanzierung (u.a. Bain Capital) und Absicherung des laufenden Betriebes und Sanierungszwecke bis 2029.
Galeria Karstadt Kaufhof:
In den Jahren zuvor (Corona und Signa) flossen staatliche Hilfen (WSF) von
680 Mio. Euro.
Davon ist ein großer Teil offen bzw. uneinbringlich.
2021 rd. 460 Mio. €
2022 rd. 220 Mio. €
Berichten zufolge wurden bis Anfang 2024 lediglich 40 Mio. an den Bund zurück gezahlt.
Galeria ist wie die Schleuse: Ein toter Gaul.
@50 Das hätten Sie anscheinend gern…
zu @50
„Ihr könnt auch ermüdend lange Kommentare schreiben.“
Puh, ich war´s diesmal nicht!!!
Der Fingerhut war´s. Der darf das!!! 😉 Und der Beler…
Liebe Leute, ihr könnt soviel hin und her rechnen, wie ihr wollt. Ihr könnt auch alle möglichen Belege und Beweise vorlegen. Ihr könnt auch ermüdend lange Kommentare schreiben. Ist ja alles gut und schön, aber Galeria ist tot. 2026 wie die Jahre davor: „the same procedure as last year? The same procedure as every year!
Auch wenn Galeria jetzt noch weitere Mietnachläße bekommt (was ich an Zevens Stelle nicht machen würde) oder das Gebäude gratis, ist das Pferd einfach tot. Macht zu und Ruh‘
@47 Martin Fingerhut
Denk dran. Der Druide ist ziemlich gut und die beiden sympathischen Männer vom Dorfmarketing Asterix & Obelix verprügeln regelmäßig die Römer, so das in den Lagern dort ein sehr hoher Bedarf an Druidischen Dienstleistungen besteht, z.B. Mittel gegen Schmerz, zur Wundheilung oder Phobien gegen Hinkelsteine. Das bringt ja ordentlich Sesterzen in die Kasse den Lokalen Apothekenanbieter mit langem weißen Bart.
Der Druide ist schon ein gerissener Geschäftsmann, da er durch kostenloses Verteilen des Zaubertranks immer für starke Nachfrage seine anderen Produkte sorgt.
Und wir sollten den Fischhändler nicht vergessen, der auch nur für exterene Kunden arbeitet.
Es ist ja bekannt das Römer auf Garum stehen, eine Würzsoße aus vergorenem Fisch und er findet bei den Römern reißenden Absatz wären seine lokale Kundschaft ehr schmall ist.
Alles sparsame Selbstversorger, die sie ihre Wildschweine selber fangen.
Kleve ist wie das gallische Dorf in der sich der Chef meist auf dem Schild durchs Dorf tragen lässt und die benachbaren Römerlager Kleinbeekun, Nijmaudanum, Arnquarium und Genneaorum die Sesterzen in Dorf bringen.
Zitat von #34, @Freerunner: „Nicht einmal die Bude des Schüsterkens konnte in den fünf Jahren seit dem Umbau neu vermietet werden..“
Wenn es nur DAS wäre. Ich suche eine winzige bezahlbare Gewerbefläche in Citynähe und könnte eine attraktive Nachnutzung anbieten,
Win-win-win.
Die „EinzelHandelsZentralität“ vergleicht das,
was die E i n w o h n e r eines Ortes insgesamt für Einkäufe – egal wo – ausgeben,
mit dem, was im E i n z e l h a n d e l dieses Ortes insgesamt bezahlt wird
– egal von wo die Käufer kommen.
GesamtUmsatz des EinzelHandels im Ort
‚——————————————————————— × 100
Ausgaben der Einwohner für Einkäufe
Wäre Kleve ein gallisches Dorf,
dann könnte es an einem Tag z.B. so laufen :
1.) Die Frau des Häuptlings kauft für 10 Sesterzen Fische.
2.) Für diese 10 Sesterzen kauft sich der FischHändler ein Schwert,
um damit jenen Kunden vor der Nase rumZuFuchteln,
die sich über seine Fische beschweren.
3.) Bei seiner Arbeit hat sich der Schmied seine Hände verbrüht
und kauft beim Druiden eine HeilSalbe für die 10 Sesterzen.
4.) Der Druide bezahlt der Frau des Häuptlings die 10 Sesterzen für sein neues Gewand,
das sie genäht hat.
Weiteres wird an diesem Tag nicht (ver)kauft,
weil jeder sich im übrigen selber versorgt.
Handel nach oder von draußen gibt es nicht.
Die Nachbarn wollen keine HinkelSteine und werden gratis verprügelt,
WildSchweine werden im Wald gratis „gepflückt“.
Bilanz in diesem Beispiel :
4 × klingelten 10 Sesterzen in der Kasse, zusammen 40 Sesterzen,
4 × haben Einwohner des Dorfes 10 Sesterzen ausgegeben, zusammen 40 Sesterzen :
40 Sesterzen
‚——————————- × 100 = 1 × 100 = 100
40 Sesterzen
Solange all das, was die Bewohner des Dorfes ausgeben,
in den Kassen der Händler des Dorfes landet,
aber auch nichts von außen hinzuKommt,
bleibt die Zentralität bei 100.
Verlassen wir die RömerZeit
und nähern wir uns der GegenWart.
1. Schritt :
Manche Leute im Dorf kommen auf den Geschmack
und bestellen sich Pizza aus den umliegenden römischen Lagern.
Dadurch fließt ein Teil der Sesterzen ab nach außen.
Entsprechend weniger verbleibt im Dorf.
Der Quotient “ lokaler EinzelHandelsUmsatz “ / “ Ausgaben der DorfBewohner insgesamt “
sinkt unter 1, die Zentralität unter 100.
Wenn 10% dessen, was die Bewohner des Dorfes für Einkäufe ausgeben,
bei den PizzaBäckern des UmLandes landet,
sinkt die Zentralität auf 90.
2. Schritt :
Die PizzaBoten entdecken den ZauberTrank
und kaufen ihn vom Druiden,
denn mit dem Trank können sie ihre Arbeit in WindesEile erledigen.
Damit bringen sie von außen zusätzliche Sesterzen ins Dorf.
Der Quotient steigt wieder.
Falls sie für genauSoViel Sesterzen ZauberTrank kaufen
wie die Pizza kostet, die sie geliefert haben,
erreicht der Quotient wieder 1, die Zentralität wieder 100.
Eine Zentralität von 100 bedeutet also nicht notwendigerWeise,
daß alle Bewohner des Dorfes all ihr Geld nur innerhalb des Dorfs ausgeben.
3. Schritt :
Die Besonderheit des Dorfes spricht sich herum.
Aus Lutetia bis Rom kommen Scharen von Touristen.
Zum Andenken an den tollen Tag kaufen sie Souvenirs
z.B. niedliche MiniSchwerter, die der Schmied in Massen produziert.
Vom Druiden abgefülltes OriginalZauberWasser aus dem DorfBrunnen.
Oder auch echt gallischen Fisch, dessen besonderes Aroma die Touris über alles schätzen.
So klingeln viele, viele zusätzliche Sesterzen in die Kassen der Händler des Dorfes.
Die Zentralität steigt weit über 100.
Wenn nach wie vor die Dörfler 10% dessen, was sie insgesamt einkaufen, von außen beziehen
( was im 1. Schritt – ohne Zustrom von außen – eine Zentralität von 90 ergab ),
dann bedeutet eine Zentralität von 180 = 2×90,
daß die PizzaBoten und Touris bei den Händler des Dorfes exakt genauSoViel ausgeben
wie die Bewohner des Dorfes selber.
4. Schritt :
Die Gallier schließen einen Vertrag mit den Piraten
und lassen sich nun 30% dessen, was sie brauchen,
per UPS ( United Pirate Service ) aus Amazonien liefern.
Innerhalb ihres eigenen Dorfes geben sie also nur noch 60% aus
( 100% – 10% für Pizza – 30% aus Amazonien ).
Wenn die Zentralität trotzDem wieder 180 erreicht,
dann muß von außen ( von PizzaBoten und Touristen )
im Dorf doppelt so viel ausgegeben werden wie von den Galliern selber.
Wesel kommt auch ohne Galeria aus… und wenn man längerfristige Erfahrungswerte sucht: Karstadt in Bocholt, nach langem Leerstand abgerissen, vermisst dort auch kaum ein Mensch…
@38, man könnte auch den gesamten Umzug der Unterstadt in die Oberstadt überlegen, hier gibt es Parkplätze, kaufkräftige Kunden aus dem Nachbarland, nur so eine rotgepflasterte Einöde mit Pflanzinseln fehlt noch..
@39: sinnvoller Kommentar! Respekt! Sie machen ihrem Name alle Ehre. Warum sind Sie aus der Versenkung zurück gekommen? Wollen Sie dem gewillten Leser hier jetzt ernsthaft erzählen, das Sie nur vor Ort einkaufen??! Waren Sie schon mal im Kaufhof und haben versucht sich dort einzukleiden? 1 Mitarbeier auf einer ganzen Etage war dort mit 3 Kunden gleichzeitig beschäftigt, weil dem Sparzwang des sinnfrei geführtem Konzerns Mitarbeiter zum Opfer gefallen sind. Wenn das die strategische Neuausrichtung der Galeria Kaufhof ist, suche auch ich mir ein anderes Geschäft. So einfach ist das! Kein Ansprechpartner, kein Einkauf! Den Mitarbeitern ist hier nichts vorzuwerfen. Aber der chaotischen Konzernspitze. Manager kommen, Managern gehen. Hohe Abfindungen werden dem Managern den Abgang versüßen, während der Mitarbeiter auf der Straße steht und Bürgergeld beantragen muß.
Nachfolgenutzung Galerie Kaufhof:
Erdgeschoss wöchentlicher Markt. Standortzentral. Keiner bekommt nasse Füße.
Ausweitung des Wochenmarktes auf Tages Markt. Markthalle ist das Stichwort. Beispiel Rotterdam: Markthalle. Hier vereinen sich Lebensmittelhandel, Büros und Wohnungen in einem atemberaubenden Gebäude. Mal googeln. Tipp Reiseziel. Gut atemberaubend ist der Anblick der Galerie Kaufhof jetzt nicht. Aber eine Option.
Sacht ma Leute, ist es hier mal nicht möglich, auch nur eine Diskussion ohne persönliche Angriffe zu führen? Jedesmal muß sich irgendeiner gegen einen anderen auslassen. Bleibt doch mal sachlich!!!
Anscheinend läuft bei Woolworth alles gut.
@32.
So einfach ist das auch wieder nicht.
z.B. Netto ist in Kleve mit 3 sehr gut platzierten Standorten aufgestellt.
Drogeriemärkte sind in Kleve auch ohne Fahrzeug gut erreichbar verteilt.
H&M und NewYorker haben ihre gut erreichbaren Anlaufstellen.
Was wäre dann wieder mit diesen Leerständen?
MEINE FRESSE! Also echt jetzt! Nach langer Zeit mal wieder hier, aber: es hat sich nix geändert: der eine macht immer MUH, andere wollen mit KI Kaufhofprobleme lösen, dabei ist die Erde doch eine Scheibe und ich dachte immer: Klever sind clever!? Sonst macht doch ein Flüchtlingsheim draus oder einen riesigen Schallplattenladen! Einfach die KI fragen, wenn ihr nicht mehr wisst, was das ist, kein Ding! Und vor allen Dingen: kauft nicht so viel bei Temu uä, wenn ihr versteht, was ich meine, ihr habt doch fast alle dieses Problem mitverursacht oder etwa nicht?
@27 André Gerritzen
„Wenn die Stadt die Fussgängerzone beleben will, könnte man über einen Umzug der Stadtbücherei auf 1 oder 2 Etagen des dann leerstehenden Kaufhaus nachdenken.
Die Bücherei mitten in das Zentrum mit ordentlich Platz und vielen Fenstern und Licht.
Parken am Schweinmarkt und vielleicht 2-3 Behindetenparkplätze vor den Kaufhof
Habe im Kopf das Platz in der Stadtbücherei immer ein Problem war.“
Wenn es denn so käme, dass das Galeria-Gebäude leer steht (wovon ich nicht ausgehe) und die Stadtbücherei da rein soll, müsste als Erstes mal ein ganz neues Konzept her. Die Stadtbücherei in ihrem aktuellen Zustand 1:1 umziehen lassen, nur mit größeren Fenstern am neuen Ort, würde gar nichts bringen.
Leider wurde der optimale Platz für eine Stadtbibliothek/Mediothek/Kulturzentrum verpasst – der wäre am Minoritenplatz gewesen. Der Reppco-Entwurf war super. Aber das war wohl zu teuer.
@28 Martin Fingerhut
ich möchte Ihnen widersprechen.
Wenn man sich die ehemaligen Standorte in Essen oder in Wesel anschaut, dann geht es sehr gut ohne Galaria!
Ja die jetzigen Mitarbeiter des Klever Galaria werden ihren Job verlieren, dass ist dann so.
Aber es ermöglicht ein ganz neues Konzept, mit vermutlich mehr Arbeitsplätzen als jetzt bei Galaria. Die Zevens Groupe sollte Galaria zeigen das diese nicht Alles verlangen können und auf ein Neues Konzept für das alte Gebäude setzten!
„…die Häuser in Köln, da sind zwar Leute drin aber viele kaufen auch einfach nichts.“ (Husky)
Stimmt nicht, ich habe lange in Köln gewohnt, in der Innenstadt gearbeitet und war regelmäßig im Kaufhof/Karstadt bzw. Galeria.
Es ist einfach so, dass die Fixkosten in der Kölner City sehr hoch sind. Und aus meiner Sicht ist diese „ergebnisoffene“ Prüfliste jetzt ein schönes Mittel, um Druck zu machen…
Vielleicht entscheiden sie sich am Ende für die Schließung eines Galeria-Hauses, da die beiden in der City nicht weit auseinander liegen (und sich trotzdem über Jahrzehnte halten konnten), aber sicher nicht für die Schließung beider Häuser.
Die VHS muss auf jeden Fall wieder in das Herz der Stadt!!!
Bildung für ALLE!
Ohne Bildung ist es schwer zu überleben …..
Nicht einmal die Bude des Schüsterkens konnte in den fünf Jahren seit dem Umbau neu vermietet werden.
Konnte oder besser wollte nicht.
Mehrmalige Anfragen wurden mit der Begründung abgelehnt “ Das muss noch saniert werden“ Was genau gemacht werden muss entschließt sich meiner Kenntnis.
Auch eine Zwischenlosung als Werbefläche wurde Seitens der Geschäftsführung abgelehnt.
Sie werden ihre Gründe haben, weshalb sie nun da stehen wo sie sind.
Wäre ideal zur Erweiterung des Rathauses.
Guten Tag @20 Andreas Ritter, @24, Husky, @25 Willt Uttendorf.
Der Galaria Group steht das Wasser wohl bis zum Hals, denn die letzte Insolvensrunde war erst vor kurzem, jatzt diese Hiebe an die Vermieter und Drohgebärden an die Städte. Man versucht wohl auf diese Art seine weiterhin einfahrenden Verluste zu verringern. Der Klever Standort wird gerne bei den Niederländern angenommen, wieviel diese letztlich dort kaufen und wieviel Umsatz das gebracht hat, bleibt Firmeninterna.
„Mom“ ist der Galaria schon sehr weit in den letzen Jahren entgegen gekommen, sei es mit Modernisierung, sei es mit Mietstundungen. Mom könnte jetzt sagen Pfeif drauf, was sein gutes Recht wäre.
Der Kaufhof ist nicht alles für Kleve, sicherlich er gehört seit den 50er Jahren zu Kleve, aber ein Verlust das also Galaria dort auszieht wäre es auch nicht, ganz im Gegenteil es wäre eine echte Chance für Kleve. Dazu muss man den Blick mal auf andere ehemalige Standorte von Kaufhof-Galaria Standorten lenken. Denn das alte Kaufhausmodell der Galaria Group hat sich in Zeiten von Kaufen im Internet fast erledigt.
So und jetzt spinnen wir das mal weiter und werfen mal den Blick nach Essen, in das alte Karstatt-Gebäude am Limbecker Platz. HIer hat es der Eigentümer geschafft nach dem Auszug von Karstadt dem Gebäude neues Leben einzuhauchen, und das klappt besser als von zu Zeiten als von Karstadt-Kaufhof. Auf den einzelnen Etagen wurden die riesigen Flächen unterteilt und zu Einzelgeschäften umgebaut, was eine breite Vielfalt bietet. Auch im Gastrobereich gibt es eine breite Vielfalt. Toiletten werden privat betrieben und man zahlt 1€, aber die sind sauber und hinter jedem Nutzer wird kontrolliert und hinterhergeputzt.
Sicherlich der Limbecker Platz Essen ist mit 70.000 qm Verkaufsfläche eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren Deutschlands. Da ist Kleve um ein vielfaches kleiner. Aber der Shopping-Center bietet eine einzigartige Einkaufsvielfalt und viele attraktive Events oder Promotions für Groß und Klein. In der Gourmet Lounge kann sich der Besucher kulinarisch verwöhnen lassen. Und er brummt wie ein Bienenstock.
Link: https://www.limbecker-platz.de/
Meiner Meinung nach ist Kleve nicht auf den Kaufhof Galaria angewiesen! Es geht auch ohne diesem Groschengrab, für Vermieter und dem Steuerzahler, das oft genug staatliche Unterstützung zu Zeiten eine Rene Benkos bekommen hat, diese Millionen sind abzuschreiben.
Der Eigentümer sollte das Rückrat haben gegenüber Galaria hart zu bleiben. Und der Rat der Stadt Kleve muss den Mut haben den Eigentümer bei einer anderen Verwendung des Gebäudes zu unterstützen.
Die Zevens Gruppe hat ja schon dem alten Kaufhof Standort in Wesel neues Leben in der ehemaligen Kaufhof-Immobilie eingehaucht. Für die Stadt Wesel bedeutet der erfolgreiche Abschluss jetzt im Mai 2026 der Vermarktung einen Meilenstein. „Die Wiederbelebung der ehemaligen Kaufhof-Immobilie ist ein zentrales Projekt der dortigen Stadtentwicklung“, so titelte Wesel.
Zukunftsfähiger Branchenmix statt klassischem Warenhaus in Wesel
Mit dem Einzug von MediaMarkt und Ernsting’s family ist das rund 9.000 Quadratmeter Gesamtfläche umfassende Gebäude nun vollflächig verplant. Der neue Mix bricht mit dem klassischen Warenhausmodell alter Schule und setzt stattdessen auf eine Kombination aus starken Ankermietern und bewährten Publikumsmagneten: Während im Untergeschoss der Lebensmittel-Discounter Netto die Nahversorgung sichert, ziehen im Erdgeschoss Ernsting’s family sowie die Drogeriekette Müller als neuer Frequenzbringer ein. Ergänzt wird das Angebot durch die Modeketten H&M und New Yorker; New Yorker vergrößert seine Präsenz am Standort deutlich.
Link: https://www.wesel.de/rathaus-online/aktuelles/neues-leben-der-ehemaligen-kaufhof-immobilie-mieterkonzept-fuer-wesels-grossprojekt-steht
Also raus mit Galaria deren Konzept ist überholt und für eine neue Verwendung des alten Gebäudes an der Großen Straße.
Für die LAGA 2029 wäre das eine tolle Erweiterung und würde scherlich auch wieder mehr Leben in die Stadt bringen.
Die Galeria ist klimatisiert und mithin ein Mekka für Frierende und Hitzegestresste. Und Mom mag sich freuen, dass er Steuern verkürzen kann. Hoffentlich geht es noch lange genau so weiter.
/Klammheimliche-Freude OFF
Galeria:
US-Investor Richard Baker ist der CEO von NRDC Equity Partners und Unternehmer Bernd Beetz.
Wenn man etwas recherchiert ……
Die direkten Verbindungen zu Donald Trump:
„Handelskrieg und Zölle: Bakers größte geschäftliche Verbindung zu Donald Trump im Jahr 2025/2026 ist die Betroffenheit seiner Handelsunternehmen. Als Chef der aus der Fusion von Saks und Neiman Marcus hervorgegangen Gruppe Saks Global geriet Baker massiv unter Druck, da die von Trump verhängten Handelszölle, die die finanziellen Probleme seiner milliardenschweren Luxus-Kaufhausfusion verschärften.“
„Der deutsche Miteigner Bernd Beetz äußerte, er hätte bei der US-Wahl vermutlich für Donald Trump gestimmt.“
Mmuuuh, ich muss meiner initialen Gale(e)ria-Streichungslisten-Meldung (plus Kodi, Commerzbank-Filiale und Deutsche Bank-Filiale) von gestern mmuuuhtmaßlich noch eine weitere Bank (- Zentrale) hinzufügen:
die Volksbank Kleverland, die vermmuuuhtlich demnächst von der Volksbank an der Niers geschluckt wird
Dabei wird der Platz zwischen der Volksbank Kleverland-Zentrale und der Deutschen Bank-Filiale gerade mit sehr viel Beton und Klinkersteinen zum neuen Eintrittsportal in die (dann bankenfreie?) Fußgängerzone umgestaltet, mmuuuh, hoffentlich wird da nicht alles Grün vergessen.
Überhaupt, auch ohne die nun fünf genannten, heraufziehenden Desaster, hat Kleves erweiterte Innenstadt in letzter Zeit schon des öfteren verloren, mmuuuh,
Haus der Landwirtschaft – statt in der Bahnhofststr. jetzt in Kalkar am Oyweg
Haus des Handwerks – statt auf der Stechbahn schon seit langen neben dem Junkfood-Restaurant in Goch-Süd
Volkshochschule – statt an der Hagschen Poort nun fernab in der suburbanen Pampa
Arbeitsräume der Stadtratsfraktionen – statt am Pastor-Leinung-Platz nun auch fernab in der suburbanen Pampa.
Von den aufgegebenen Geschäften in der Innenstadt wie Kiesow, Bossmann, Backwerk, Mc Paper und so gar nicht zu mmuuuhen, mmuuuh, arme, sterbende City von Kleve.
@ 20 Andreas Ritter :
Ja, das GeschäftsModell des KaufHof’s paßt nicht mehr.
Ja, bestimmt ist Mom schon um etliches entgegenGekommen.
Ja, die SchauFenster sind fantasielos.
Ja, das Haus und sein Sortiment ziehen kaum noch eigenes Publikum an.
Ja, die PresseMitTeilung klingt dreist.
――――――――――――――――――――――――――――――――――――――――
aber :
Was wäre Kleve ohne den KaufHof ?
mit einem riesigen leeren Gebäude ?
mit nicht nur öden sondern völlig leeren SchauFenstern ?
Würde das Kunden nicht sogar abstoßen ?
Wäre das für Kleve wirklich zu verkraften ?
Die Manager wissen genau,
wie sehr Kleve auf den KaufHof angewiesen ist.
Daß es Kleve schwer treffen würde, den KaufHof zu verlieren.
selbst einen so wenig attraktiven.
Und daß selbst eine – nominell – komplett „gestundete“ Miete
für Mom immer noch besser wäre als ein definitiver LeerStand.
Deshalb wissen sie, daß sie so dreist sein können.
Die Wahrscheinlichkeit das dies passiert war ja schon lange sehr hoch und Kleve sollte darauf vorbereitet sein. Nicht ein „Ups. Damit konnte doch keiner rechnen“
Es gibt in ganz Deutschland schon etlliche Beispiele wie geschlossene Kaufhäuser umgenutzt werden und daran könnte man sich orientieren.
Wenn die Stadt die Fussgängerzone beleben will, könnte man über einen Umzug der Stadtbücherei auf 1 oder 2 Etagen des dann leerstehenden Kaufhaus nachdenken.
Die Bücherei mitten in das Zentrum mit ordentlich Platz und vielen Fenstern und Licht.
Parken am Schweinmarkt und vielleicht 2-3 Behindetenparkplätze vor den Kaufhof
Habe im Kopf das Platz in der Stadtbücherei immer ein Problem war.
Und bei den beiden anderen Etage gibt es bestimmt auch unzählige Möglichkeiten.
Es müssen nur Menschen gefunden werden, die ihren Mauern im Kopf umzustürzen.
Beispiele für einen Klever Hof
https://www.youtube.com/watch?v=0x4ZENyWbSc
https://www.youtube.com/watch?v=ofLlQyWnNss
https://www.youtube.com/watch?v=B4m8xlcPv_4
https://www.youtube.com/watch?v=oaCW9DJDvSs
https://www.youtube.com/watch?v=jBqhxeE665Q
https://www.youtube.com/watch?v=kJ5fpq5m-do
☝🏼 GAME OVER ! 👋🏼 😢
Andreas Ritter, genau so wie Sie schreiben ist es, ein Unternehmen, dem as Wasser bis zum Hals steht stellt Ansprüche an seinen Vermieter und das in einer Art und Weise, die jeder Beschreibung spottet. Wie Sie erwähnt haben, fängt es mit der Gestaltung der Schaufenster an und gipfelt in der Deckenfarbe in der Herrenabteilung. Wenn man gut gelaunt und mit dem Vorsatz, sich etwas schönes zu kaufen, mit der Rolltreppe ins Obergeschoss aufmacht und dann oben angekommen zu der schwarz gestrichenen Decke schaut, stellt man fest, daß die gute Laune, schlagartig in eine depressive Stimmung umschlaegt und die Kauflaune gegen 0 faellt. Die Zeiten des Kaufhof sind vorbei.
@20
Sehe ich auch so, gilt auch für die Häuser in Köln, da sind zwar Leute drin aber viele kaufen auch einfach nichts.
Alleine schon das Galeria hier anfängt den Steuerzahler dafür herhalten zu lassen (schon wieder!) geht auf keine Kuhhaut mehr. Vermieter und Stadt sollen jetzt das ausbaden das der Kaufhof heruntergewirtschaftet wurde, damit COO, CFO, CEO noch ein bisschen länger auf den Stühlen sitzen können? Ich halte den Verlust bei einer Schließung mittlerweile für „Kaum nennenswert“ Schon vor 15 Jahren war der Kaufhof Marode, dann machte man gegenüber Onlinehandel die Augen zu mit „Wird schon wieder weggehen“ und hielt an seinem altbackenden Konzept fest.
Mediamarkt bietet mittlerweile 90 Minuten Lieferung, der Kaufhof hat nicht mal einen nennenswerten Onlineshop.
Wäre ich Herr Zevens ich hätte bereits Nachnutzungskonzepte in der Schublade, und ich wette die gibt es.
@19 Jemand!
Zitat: „Ich glaube den Wert der EHZK nicht.“
Ich auch nicht. Kommenator Max (@5) empfahl die KI zur Informationsbeschaffung zu nutzen bzw. zur Beantwortung meiner Fragen. Habe das Experiment probiert und fragwürdige und unglaubwürdige Informationen bekommen und damit entlarvt, was rd sodann in seinen folgenden Kommentar bestätigte. Ich glaube der KI nicht.
@20 Andreas Ritter
Zitst: „Galeria ist kein Publikumsmagnet“
Dieses Zitat löst die Frage aus, warum Galeria bis dato stets als „systemrelevant“ betrachtet wird und die Zukunft der Klever Innenstadt vom Überleben der Konzern-Filiale abhängig sei?
Eine Kennziffer von mehr als „100“ sagt aus, dass ein Kaufkraftzufluss stattfindet. Das heißt in dieser Kommune oder Region wird mehr Umsatz im Einzelhandel getätigt als die dort lebende Bevölkerung im Einzelhandel ausgibt. Somit kaufen Menschen aus dem Umland in der Kommune ein. Dies ist ein Indiz für die Anziehungskraft des Einzelhandelsangebotes, insbesondere in Mittel- und Oberzentren.
Dies ist laut IHK die Definition der hier genannten Einzelhandleszentralität.
Bitte nicht vergessen das auch Kaufland, Aldi, DM , Edeka usw. Einzelhandel sind und dann mal überlegen wo unsere geschätzten Nachbarn so gerne einkaufen.
Der Rest bleibt dann für die reine Innenstadt übrig.
Zentralität sagt also nichts über die Große Straße aus
@Husky hat vollkommen recht!
Wer die Zeichen der Zeit, wer also zu spät kommt, den bestraft das Leben. …..
NRZ dazu:
Freche Forderungen: Galeria ist nicht mehr in der Position, große Töne zu spucken
Ferner:
Die Pressemitteilung von Galeria zur Neuverhandlung von Mietkonditionen in Kleve ist frech. Die Warenhauskette, die seit Jahren aufgrund ihres offensichtlich überholten Geschäftsmodells in Schwierigkeiten steckt, stellt markige Bedingungen für eine Verbleib in Kleve. So behauptet Galeria, dass es bereits Gespräche mit Vermieter und Stadt gebe, doch davon weiß der Vermieter noch nichts. Das ist ein ganz schlechter Stil.
Der Ton macht die Musik
Überhaupt ist Galeria nicht in der Position große Töne zu spucken. Zevens hat in der Vergangenheit mehrmals die Konditionen im Sinne des Hauses angepasst und auch Mietzahlungen gestundet. So einen Vermieter jetzt unter Druck zu setzen, ist bemerkenswert. Zudem macht der Ton die Musik. Die Formulierungen in der Pressemitteilung üben Druck aus:. „…wir benötigen aber gleichzeitig vom Vermieter Konditionen, die zur tatsächlichen Leistungsfähigkeit unsrer kleinen Fläche passen.“ Hört, hört.
Galeria ist kein Publikumsmagnet
Vielleicht wäre Galeria besser beraten, endlich am Geschäftsmodell wirksam zu arbeiten, um wieder attraktiv für Kunden in Kleve zu werden und um endlich ein größeres Stück vom Online-Kuchen zu gewinnen. Wenn man sich allein die trostlosen Schaufester im Erdgeschoss der Klever Innenstadt tagtäglich anschaut, gibt es da viel Luft nach oben. Es ist schon längst nicht mehr so, dass Galeria ein Publikumsmagnet ist. Sicherlich wäre ein Galeria-Verlust für Kleve schwer zu verkraften. Aber die Welt ginge davon auch nicht unter.
Den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich glaube den Wert der EHZK nicht. Was gibt es denn in Kleve so, was diesen hohen Wert rechtfertigen würde?
Es fällt mir auf, dass viele Kommentatoren in der Vergangenheit schwelgen. Ob das beim Thema Einzelhandel ne gute Idee ist?
Dieses neue Konzept einiger Standorte, zu denen auch Kleve gehört, finde ich im großen und ganzen gut. Zwar bin ich für einen Großteil des Sortiments im 3. etwa 20 Jahre zu jung, aber ich finde jedes Mal etwas, was mir gefällt und auch passt (Radlerbeine lassen grüßen).
Und einen weiteren Vorteil hat der stationäre Einzelhandel auch noch: Amazon und Co zerlegen sich aufgrund Profitgier gerade selber bzw degradieren sich selbst.
Und auch wenn dem nicht so wäre – jeder mit Rückgrat meidet Produkte und Dienstleistungen von denen sowieso.
Schwieriges Thema auf jeden Fall. Und eine Lösung ist auch nicht wirklich zu erkennen. Ich hoffe doch, dass die Aufwertung und Modernisierung der Innenstadt kein halbgares Fiasko wird, sondern anständig und zukunftsorientiert.
Dann sollte es mit der bürgerfernen Entscheidung LAGA auch besser klappen.
@10 Max Knippert
„Die Stadtidentität wurde in Kleve leider nie thematisiert. (…) Es braucht neue und junge Ideen und die werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von außen kommen aber die Stadtidentität kann nur aus Kleve selbst heraus gefunden und formuliert werden!“
Du hast Recht. Diese Aufgabe wurde lange Zeit im Rathaus ignoriert. Verena Rohde (WTM Stadt Kleve GmbH) hat inzwischen ein Team gebildet, das sich dieser Aufgabe endlich annimmt.
@10 Sie haben Galeria also schon abgeschrieben. Na super. Aus Ihrer Sicht hätte man sich schon lange was überlegen sollen für das Galeria-Gebäude?
Nein, je länger Galeria da ist, um so besser. Bringt Leute in die City, Arbeitsplätze, Gewerbesteuern etc.
Andere Nutzung? Vielleicht noch ein Kunstraum?
@10 Sie wird gar nicht darauf reagieren. Weil Sie keine Ideen haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie sich die Stadtverwaltung an die Bebauung des Minoritenplatzes festgebissen hat und versucht hat uns Klever Bürgern den Mist als das Ei des Kolumbus zu verkaufen.
Schon vor Jahren hat Martin Fingerhut in Kommentaren auf die drohende „Veremmerichung“ unserer Stadt hingewiesen. Damals wurde er als einsamer Rufer in der Wüste abgestempelt. Und wie schaut es heute in Kleve aus?
Benno
Wie oft kam so eine Meldung schon? Es ist immer das gleiche. Kleve hat eine Vorzeigefiliale? Dann gute Nacht Galeria. Macht den Laden einfach zu und findet eine neue Nutzungsmöglichkeit für das Gebäude. Vielleicht sollte man Mal nach Wesel schauen. Noch Geld in die Galeria stecken ist wie mit einem toten Pferd an einem Rennen teilnehmen zu wollen. Und an die Mitarbeiter: ihr findet schon was Neues, viele Einzelhändler suchen Mitarbeiter. Ihr müsst nur an eurer Kunden- und Serviceorientierung arbeiten.
Btw: Genau genommen stehen u. a. die Standorte Kleve und Kölner City aktuell auf einer Prüfliste, nicht auf einer Streichliste.
Das Ganze erscheint mehr eine Methode zu sein, um Druck zu machen.
Beide Standorte in der Kölner Innenstadt, das ist ebenso wenig nachvollziehbar wie Galeria in Kleve.
In Kleve sind oft Schlangen an den Kassen.
Vielleicht sollte man sich grundlegend mit den aktuellen Eigentümern von Galeria befassen…… von einer Signa-Holding in die nächste…….
@9 Danke!
Ja – wir sollten uns Sorgen machen.
Das Gebäude von Galeria ist herausragend groß. Ein Jahrelanger Leerstand könnte der Sargnagel für den Klever Handel sein. Daher die berechtigte Sorge aufgreifen und handeln.
Die Innenstadt lässt sich bestimmen als räumliche, politische und kulturelle Mitte einer jeden europäischen Stadt. Die Stadtidentität wurde in Kleve leider nie thematisiert. Zumindest nicht seit 2007 als ich hergezogen bin. Das bis heute kein brauchbares Stadtentwicklungskonzept, es wurde 2009 vor dem Hochschulzuschlag fertiggestellt, konzipiert wurde ist auch unverständlich und auch inakzeptabel.
Stadtentwicklung, der öffentliche Raum und die Innenstadt, Kleve ist eine der der ganz wenigen Städte Deutschlands, es sind wohl gut 2000 die keinen Markplatz und somit kein historisches Zentrum haben. Das gleiche Los teilt z.B. Lerverkusen, Wolfsburg oder auch Eisenhüttenstadt. Das der Minoritenplatz das irgendwann sein wird weiß jeder aber darüber wird frühestens 2030, also nach der Laga, gesprochen.
Das ist absurd! Eine derartige Leerstelle von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt auszusitzen bzw. zu ignorieren müssen sich die Entscheidungsträger und Mehrheitsparteien sowie gleichermaßen alle Parteien sträflich vorwerfen lassen.
Galerie, die Christus König Kirche (das Bistum hat eine sehr lange Liste von weiteren Objekten die definitiv eine andere Nutzung benötigen da sie abgestoßen werden) und ca. 30 Leerstände im Zentrum sollten alle Verantwortlichen endlich aus der Lethargie herauskatapultieren um neue Wege zu finden. Lösungen werden ab nicht von Denjenigen kommen die das Problem mitzuverantworten hatten und haben. Es braucht neue und junge Ideen und die werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von außen kommen aber die Stadtidentität kann nur aus Kleve selbst heraus gefunden und formuliert werden!
Dafür Möglichkeiten, Formate und auch finanzielle Mittel bereitzustellen ist der allererste Schritt.
Ob dann die VHS sowie die Stadtbibliothek irgendwann in das Galerie Gebäude einziehen ist noch nicht abzusehen – aber jetzt darüber nachzudenken sollte für jeden Politiker in Kleve eine Selbstverständlichkeit sein.
Die Händler haben einen Brandbrief geschrieben.
Wann reagiert die Politik und Verwaltung, jenseits von WTM, darauf ?
Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, die KI nach solchen Zahlen zu befragen.
@5 Max
Danke für den Hinweis. Bei mir gibt die KI eine aktuelle Einzelhandelszentralitätskennziffer von 180,4 an. Etwas niedriger als der Wert, den du angegeben hast.
Weiter erklärt die KI: „Mit 180,4 Punkten (Basis: Deutschland = 100) gehört Kleve zu den absoluten Spitzenreitern im regionalen Einzelhandel und schlägt damit sogar viele rheinische Großstädte deutlich.“
Warum wird dem konkurrierenden online-Handel die Ursächlichkeit für die Probleme der Innenstadt zugeschrieben, wenn Kleve eine derart hohe Kennziffer hat?
Ist der online-Handel tatsächlich der Grund für die Probleme von Galeria?
Meine andere Frage konnte KI nicht beantworten.
Die Stadt Kleve in die Pflicht genommen werden?
Also soll der Steuerzahler schon wieder für einen völlig misswirtschaftlichen obsoloten Konzern bluten während sich andere die Taschen voll machen? In diese Murkskette wurde schon so viel Geld investiert das man jedem Mitarbeiter einfach eine dicke Lebenslange Rente hätte zahlen können und es wäre noch Geld über…
Das war schon bei der ersten Insolvenz zu sehen das der Laden überhaupt nicht zu retten ist, das Konzept ist tot…
Es ist einfach so (meine Meinung), dass der Flair aus den 80/90 er weg ist…das Restaurant fehlt gänzlich, ebenso die Lebensmittel/Feinkost Abteilung und seien wir mal ehrlich, die Klamottenabteilung ist „Alt – Backen – Kram“ (ebenfalls meine Meinung).
Damals gab es im Obergeschoß sogar noch ne gute Sportabteilung…da konnte man sogar Tischtennisplatten/Schlauchboote kaufen…
Auch der Kiosk mit Tabak/Zigaretten/Zeitungen ist weg – wird ja nicht mehr geraucht – gelesen !
Anderseits ist das „alles unter einem Dach Ding“ auch ausgestorben….das macht die „Zeit“ heute…eigentlich echt ätzend…der Verfall der Innenstädte…die Leute haben weniger Geld/demnächst noch weniger…und da sind wir bei der Politik…
Ich denke/hoffe mal das Mom Zevens da gute Ideen/Konzept im Gepäck hat, irgendetwas dort NEU zu erschaffen…auch für die Mitarbeiter hoffe ich das.
Für die Herren Helmuth Plecker, H.P. Lecker und HPL,
die Schwanenstadt Kleve weist eine außerordentlich hohe Einzelhandelszentralität von zuletzt 193 auf. Damit gehört Kleve zu den absoluten Spitzenreitern am Niederrhein und zieht massiv Kaufkraft aus der Region an.
Enormer Kaufkraftzufluss: Ein Wert von fast 200 bedeutet, dass der Einzelhandel in Kleve nahezu doppelt so viel Umsatz erzielt, wie die Einwohner der Stadt selbst rechnerisch für den Konsum zur Verfügung haben.
Ihre gewünschten Zahlen können Sie alle mit der KI herausfinden.
Schönen Gruß
Ist korrigiert
Um die Hintergründe ein wenig besser verstehen zu können, wären folgende Parameter mal interessant zu wissen:
Wie lautet die aktuelle Zentralitätskennziffer in Kleve?
Wie sind die Daten zum Quellgebiet einer jeden Filiale (Isochrone und Zielgruppendichte)?
Bahnlinie nach Nijmegen wieder öffnen ( noch mehr Kundschaft) , Grosse Str. beschränkt für den Autoverkehr wieder öffnen, wenn möglich Tiefgaragenstellplätze unter kaufhof (vielleicht geht das ja baulich nachträglich), Bushaltestelle vor den kaufhof, Restaurant und Feinkostabteilung in den kaufhof, kinderland und grosse Spielwarenabteilung rein und der Laden floriert.
Hä??