Fragwürdig? Preisskat in der Begegnungsstätte

rd | 20. August 2016, 22:20 | 18 Kommentare
Vor der Telefonzelle bei H&M (ist das wirklich nioch eine Telefonzelle?)

Vor der Telefonzelle bei H&M (ist das wirklich nioch eine Telefonzelle?)

Da weiß man gar nicht, was man sagen soll. Ist man gerührt, dass es so etwas noch gibt? Wie erklärt man „so etwas“? Welche Gewinne winken (ein Schinken?)? Ist die Begegnungsstätte denn der richtige Rahmen für diese Veranstaltung? Gehört ein Preisskat nicht in den (ehemals verrauchten) Saal einer Dorfgaststätte? Gibt es überhaupt noch funktionierende Dorfgaststätten? Darf andererseits bei Preisskat zum „gepflegten Pils“ gegriffen werden? Es ist ja kein Turnierskat, da wäre das verpönt (schönes Wort, selten geworden). Dürfen die Spieler „Contra!“ und „Re!“ sagen? Wird mit Ramsch gespielt? Darf beim Ramsch, wenn Grand Hand gespielt wird, contra gegeben werden? So gesehen, ein kleiner Handzettel, der viele Fragen aufwirft. Gutes Blatt den Spielern!

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18 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 18. jean baptiste

    Und ?
    hat noch jemand gefragt, oder ist es sang-und-klanglos untergegangen?
    In der Presse habe ich nichts mehr gefunden.

     
  2. 17. laloba

    @16 wieso … WORD- in pdf-Datei umwandeln, dann ist es drucksicher

     
  3. 16. Husky

    Und wenn ein Profi das dann Drucken soll (was hier wohl nicht passiert ist) kriegt der damit die Krise.

    Da kann man dann nur sagen „Wir drucken so wie es kommt“

     
  4. 15. Kellener

    @13
    So siehts aus.

    Wieviel Prozent können denn mit so komplexer Software wie Quark und InDesign umgehen.

    Für so einen Aushang und „mehr“ reicht Word völlig aus, wenn ein Laie sich der Sache annimmt.

     
  5. 14. Tembaco

    @ 13
    „Manchmal geht es nur um die Sache“…….worum denn sonst??????

     
  6. 13. laloba

    Finde den Aushang genau richtig. Manchmal geht es nur um die Sache.

     
  7. 12. Husky

    Zudem, wer QuarkXPress (wer benutzt das eigentlich noch) oder InDesign bedienen kann wird Word sowieso nicht mehr anfassen (wollen)

    Word Dokumente sind einfach für die Tonne, besonders wenn man diese auch noch drucken lassen will.

     
  8. 11. Jajolo

    @all
    Eure Kommentare zum Design des Aushangs lässt tiefer blicken als der sonstige (oft ranzige) Senf den ihr zuverlässig zu nahezu jedem Blogartikel hier abgebt

     
  9. 10. rd

    @all Vielleicht könnte das ja eine schöne kleveblog-Sommer-Kreativ-Challenge werden: Gestaltet das schönste Preisskatplakat (schönes Wort!). Der Gewinner bekommt einen Satz Spielkarten (frz. Blatt) und einen Ramsch.

     
  10. 9. Markus van Appeldorn

    Wenn die armen Skatbrüder und Schwestern der Begegnungsstätte Rindern ihr Plakat mit InDesign oder gar, da sei Gott vor, mit QuarkXPress stilistisch versaubeutelt hätten, wäre Kellener hier wahrscheinlich vollends ausgetickt.

     
  11. 8. Kellener

    @6
    Wer mit Word nicht etwas hinzaubern kann, sollte seine Finger von InDesign oder QuarkXPress lassen.
    Wäre Perlen vor die Säue werfen.

     
  12. 7. laloba

    Das unspektakuläre Plakat ist eine Warnung an alle, die sich beim Grand Hand gerne mal überschätzen …

     
  13. 6. Husky

    @5

    Natürlich ist das Word, + ein mieser Drucker, immerhin billig isses, sieht aber eben auch so aus.

    MS-Word ist eines der furchtbarsten Programme sowieso. Wie war das? Man vergrößert ein Bild um einen Millimeter und es entstehen 5 neue Seiten, ein Flugzeug stürzt ab und Krebs wird geheilt?

     
  14. 5. Kellener

    @ Husky
    Die Dinger sehen aus, als wären sie im Bleisatz erstellt worden, von Word scheinst du wohl NULL Ahnung zu haben.

     
  15. 4. Friedich Stoltze

    Werte Schmocks,
    darf es nicht auch ein bisschen KLEINER sein. Müssen denn gleich Klaus Staeck oder Jung von Matt die Hände anlegen. Ihr befindet Euch doch in the HOME of the Plastikschwäne. Stadtmarketing so lala, aber Skatturniere müssen 1a beworben werden. Englisch hätte euch wahrscheinlich imponiert. Wie die SALE Ankündigung im Shop nebenan. Während beim Skat der Interessierte klare Infos erhält (Zeit, ORT, usw), quengelt der schicke Shop im Hintergrund nur SALE. Is ja doll. Ein Laden mit Verkauf. Ihr schießt doch nur mit Erbsen auf Herzbuben.
    Wittgenstein würde sich bestätigt fühlen.
    Danke

     
  16. 3. Husky

    Die Dinger sehen aus als hätte die jemand zuhause in Word erstellt und auch dort ausgedruckt.

     
  17. 2. K. Brückenbauer

    *

    Definition „Sparkasse“ laut Wikipedia.

    Eine Sparkasse (englisch savings bank, französisch caisse d’épargne) ist ein Kreditinstitut mit der Aufgabe, breiten Bevölkerungsschichten Möglichkeiten zur Geldanlage anzubieten, den Zahlungsverkehr durchzuführen und die örtlichen Kreditbedürfnisse auch der mittelständischen Wirtschaft zu befriedigen.

    Irgendwie scheint das Plakat dann ja doch stimmig zu sein. Ich meine, so laut Definition mit Möglichkeiten zur Geldanlage. Außerdem scheint das Plakat sich mit der aktuellen Fusion der lokalen Banken bis ins kleinste beschäftigt zu haben.
    Hier hat sich der Verfasser dem Minimalismus hingegeben. Vielleicht ist er auch in Rindern an der Sparkasse vorbei gefahren und hat sich für sein Plakat inspirieren lassen.

    ****

     
  18. 1. jean baptiste

    Da keiner möchte , hier meine 5 cent zu dem Thema.

    Ja, ich denke, Ihre Frage nach der Frage muß man vollmundig mit JA beantworten.
    So wie das Plakat sich präsentiert ist es sogar übermäßig fragwürdig.

    Preisskat an und für sich scheint auf einer fest geregelten Grundlage zu stehen und ist rechtlich in http://www.gesetze-im-internet.de/spielv/__5a.html geregelt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Preisskat kann man entnehmen, daß es im Prinzip keiner Genehmigung bedarf, jedoch nicht um Geld gespielt werden darf , sondern das Startgeld in Form von Sachpreisen wieder ausgekehrt werden muß.
    Ein kleiner Fehler, und man bekommt Streit mit der Gewerbeordnung .

    Sofern keine Probleme.
    Aber das Plakat geht natürlich gar nicht.
    Das Kleben auf die Telefonzelle bedarf 1. der Einwilligung des Eigentümers der Säule und stellt 2. eine Sondernutzung dar, für die eine (gebührenpflichtige) Sondernutzungserlaubnis zu beantragen ist.

    Die Gestaltung des Plakats ist zudem auch etwas zu spartanisch geraten.
    Angabe zu Veranstalter und Kontaktdaten eines Ansprechpartners sind das Mindeste und fehlen vollkommen.
    Die als Sponsor auftretende Bank mit dem großen S wäre gut beraten, auch mal ein Auge auf solch ein Plakat zu werfen, bevor da ihr Logo drauf kommt.