Eine der heimlichen Klever Erfolgsgeschichten ist der Wohnmobil-Stellplatz. Ursprünglich war der mal direkt am Spoykanal, vor einer gefühlten Ewigkeit allerdings raubte die Stadt den Campern die 1a-Lage und speiste sie mit einem Gelände ab, das die Rheinische Post damals als „Camper-Idyll“ bezeichnete. kleveblog war in einem Beitrag etwas kritischer: „Im Niemandsland zwischen der Industrieruine Lebensmittelwerke und dem rückwärtigen Bereich des Bahnhofs sollen unsere Wohnmobiltouristen fortan glücklich werden.“ Doch diese Sorte Mensch war härter als gedacht, und seit nunmehr knapp 16 Jahren darf sich die Stadt über einen steten Zustrom von hymerisierten Menschen freuen, die sich in der mobilen Lebensweise bequem eingerichtet haben. Der Platz wird mit 3,6 von 5 Sternen bewertet, eine Nacht schlägt mit fünf Euro zu Buche. Doch wie lange bleibt das Camper-Idyll an der Industrieruine noch bestehen?
Bis zur Landesgartenschau 2029 soll am Bahnhof eine Unterführung entstehen, die die barrierefreie Querung der Bahngleise ermöglicht. Die Kosten für das Projekt belaufen sich mittlerweile auf 17 Millionen Euro, ziemlich viel Geld für die paar Züge, die ab und zu noch dort fahren. Dass eine Verbesserung der aktuellen Situation erforderlich ist, steht allerdings außer Zweifel: Wenn das neue Konrad-Adenauer-Gymnasium eröffnet (Fertigstellung soll in diesem Jahr erfolgen), ist damit zu rechnen, dass tagtäglich Hunderte von Schülern am Busbahnhof anlanden und auf die andere Seite wechseln müssen.
Doch wenn die Nutzer der Unterführung auf der Nordseite ankommen, stehen sie gleich in dem Areal, das im Augenblick Park- und Wohnmobilstellplatz ist. Gut möglich, dass insbesondere der Anblick der Menschen mit anscheinend ewiger Freizeit nicht dazu angetan ist, aus jungen Menschen Staatsbürger zu machen, die in einem Merzsinne funktionieren. In den meisten Campingstühlen sitzen Menschen, die ein mehr oder minder arbeitsreiches Leben hinter sich haben und nun der Ansicht sind, dass andere dran sind.
Eine frühe Darstellung des Übergangs, die auf der Website der Stadt Kleve zu finden ist, zeigt jedenfalls keine Wohnmobile mehr, sondern einen Weg, auf dem junge Menschen durch eine Allee schattenspendender Bäume ihrer (Lebens-)Bestimmung entgegenlaufen können. Elysisch mutet hier der Weg zum Lernen, das Rentnerparadies – Dose Bier, Campingtisch –hingegen ist ausgeblendet.

Wo aber hin mit den Fahrzeugen? Offenbar, so war aus Kreisen der Politik zu hören, kam ein Gelände in die engere Auswahl, das – bildlich gesprochen – in der Walachei liegt. Noch hinter dem DJK-Sportplatz am Stillen Winkel befindet sich eine Freifläche, die als neuer Standort im Gespräch sein soll. Der avisierte Standort ist 2,5 Kilometer vom bisherigen entfernt, und genauso weit von Stadtzentrum, bietet aber Sicht auf die Endmoräne und den Tiergartenwald. Die Formulierung „Camper-Idyll“ träfe hier tatsächlich zu, aber angesichts des Erfolgs am bisherigen Standort scheint das womöglich gar nicht so sehr gewollt zu sein wie ein zentrumsnaher Platz mit direktem Zugang zu allen Annehmlichkeiten, die eine Stadt von der Größe Kleves den Besuchern zu bieten hat (Bäckereicafés, Museen).


@ #41 :
Wirtschaftlichkeit bedeutet, dass zumindest etwas das investiert wird auch (zumindest in Teilen) zurückverdient wird.
Gastfreundschaft ist nach meinem Erleben niemals kostenneutral oder gar kostenfrei.
Kleve wird durch einen Wohnmobilstandplatz zwischen einer Fabrikruine und einem Kopfbahnhof ja nicht wirklich attraktiver, oder sehen Sie das anders?
Wenn da überwiegend gelbe Kennzeichen mit schwarzer und weisse Kennzeichen mit roter Ziffern/Buchstabenkombination stehen, dann hat das eher wirtschaftliche und weniger soziokulturelle Ursachen.
Klar, so wie in Goch kann es Kleve natürlich nicht umsetzen … Zentrumsnahe Grünfläche an der Niers mit entsprechenden Ver- und Entsorgungseinrichtngen ausstatten und im Grunde nur noch Einnahmen erwirtschaften.
Wenn eine Gemeinde, eine Stadt oder ein Kreis investiert, dann doch immer um voran zu kommen.
Bitte rechnen Sie uns doch mal vor, wie 20 Wohnmobilstellplätze sich mittel- und langfristig positiv auf die Bilanzen der Stadt Kleve rechnen.
@ Günther Hoffmann
„natürlich wie sich das gehört feige unter dem Röckchen der Anonymität verkrochen“
Das ist das einzige was mich hier wirklich stört!
Mir würde was fehlen ohne Günther Hoffmanns durchaus (sozial)kritische, zugespitzte Kommentare. Auch wenn sie hier und da übers Ziel hinausschießen. (Hier gerade nicht.)
Und immerhin äußert er sich mit Klarnamen.
@Rainer Durchaus wichtige Gedanken. Der automobile Straßenverkehr ist eine große Erfolgsgeschichte staatlicher Subvention von Geschäftsmodellen. Kosten (Überwachung, Unfallfolgen, Straßenbau, Umweltschäden) werden auf die Gesellschaft abgewälzt, und auch die Sicherstellung preisgünstiger Kraftstoffzufuhr ist ein steter Quell staatlichen Eingreifens (Iran, Irak, Venezuela).
Ich z.B wohne in einer Nebenstraße in der Oberstadt, karren Stoßstange an Stoßstange. Meine Frage: Wieso kriegen die von der Allgemeinheit finanzierten Verkehrsraum umsonst? Und warum Zahl ich Straßenreinigung wenn irgendeiner sein Münchner Auto hier abstellt…..
Der KleBlog ist für mich attraktiv weil auch der von harten Fakten des Lebens geschlagene Spießbürger,😎 natürlich wie sich das gehört feige unter dem Röckchen der Anonymität verkrochen, seinen Frust + passenden Wortsalat abladen kann. 👍🏼 Das ist sehr lieb vom Kle Blog ,entspannt + hat für das bedauernswerte Klientel 😥 sicher auch eine nicht zu unterschätzende therapeutisches Wirkung 🤔😂…..🍻🥳
@rd
Ich greife den Beitrag 48 auf!
Es ist unstrittig, dass dieser Blog eine Redaktion hat und die auch die Themen vorgibt!
Aber wäre es eine so schlechte Idee die Leser einmal zu fragen welche Themen ihnen unter den Nägeln brennen? Zum Beispiel schrieb die Stadt kürzlich in einer Pressemitteilung etwas über die „Leichtigkeit im Verkehr“……
Das eigentliche Thema, die mögliche Verlegung des Wohnmobilplatzes, interessiert wahrscheinlich tatsächlich recht wenige Leute. Ich glaube auch nicht das hier irgendjemand einen Kommentar hinterlassen hat der durch die Verlegung in seiner Urlaubsplanung betroffen ist. Selbst der berühmteste noch lebende Bürger aus Kellen und gleichzeitig größter Fan von Kleve wird wohl kaum seinen neuen Lohengrin satteln um von Kellen nach Kleve zu fahren um dort zu verweilen.
Interessant und deshalb so häufig kommentiert ist der Grund der Verlegung. @rd Die Unterführung hat einen eigenen Artikel verdient (wahrscheinlich auch tatsächlich in der Vergangenheit bekommen, von mir aber übersehen) der täglich! inklusive der aktuellsten Kommentare dem Bürgermeister, der kompletten Verwaltung, jeden Ratsmitglied und jeden „kundigen“ Bürger frisch ausgedruckt und in fetten Lettern auf den Tisch geknallt wird.
Wer eine Unterführung 300 Meter neben einer Überführung, die man mit vermutlich deutlich weniger Kosten barrierefrei nachrüsten könnte, für 17 Millionen bauen möchte hat doch offensichtlich den Knall nicht gehört. Selbst wenn die Stadt Kleve im Geld schwimmen würde…
Mit Geld ist die Stadt allerdings aktuell nicht so sehr gesegnet. Und wenn man von solchen Ideen liest beschleicht einen der Verdacht,daß wir nicht über ein Einnahmenproblem reden. Oder wo man gerade anfängt sich seine Gedanken zu machen, unnötige Projkte zu planen ist ja nur die eine Seite. Wer prüft eigentlich die ganzen laufenden und die inzwischen abgeschlossenen Projekte? Fällt jemanden ein Projekt ein bei dem Kosten- und Zeitplan einigermaßen eingehalten wurde oder wird? Fehleranalyse, Konsequenzen für die Verantwortlichen, Lehren für zukünftige Projekte? Kenne Ahnung. Vielmehr hat ein Leser dieses Kommentares ja ein löbliches Beispiel. Ich glaube das wird schwierig.
@46 G H
Mit Pappenheimer ist ihnen zumindest Mal ein Wortwitz gelungen.
Ansonsten bleibt es bei einer ewig gestrigen Weltanschauung die sie mittels maximaler Polemik transportieren wollen.
Garniert mit augenkrebsverdächtig vielen Emoji’s die das ganze noch unverdaulicher machen..
@all
Sorry für so viel Off-toppic, aber das musste Mal raus.
Weil,
#kein Applaus für Scheiße
By the Way ,noch mal eben ! 😳 Man kennt seine Pappenheimer ..😎
@44
Die Kombination ihres Nachnamens, dem Inhalt ihrer Posts sowie den übertrieben vielen Emoji’s lässt mich beim lesen dieser Posts häufig an LSD denken..
Und das ist noch die positivste Assoziation die ich damit herstellen kann.
Sonst bin ich schnell bei Stammtisch Polemik & Wird man ja wohl nochmal sagen dürfen Rhetorik..
Woran könnte es wohl liegen..?
Mal eben ! 🙄 Wie so oft ,alles 👍🏼🧡kommt aus US 👏🏼👏🏼 😎. „Working homeless,“ auch gut bezahlte arbeitende Bevölkerung die mangels + nicht bezahlbarem Wohnraum in Wohnwagen ( auch Autos ) leben. Das hier als kommendes soziales deutsches Highlight….wetten ? 👍🏼 🥳 Prophylaktisch wären reichlich Plätze für Wohnwagen mal für eine, wie immer nur von 12- Mittag denkende,😳 Politik mal einen 🤏🏼 Gedanken wert.🤔 😂
Die Ausweisung eines städtisch betrieben Wohnmobilplatzes an neuer Stelle mit einem hohen finanziellen Aufwand aus dem Stadtsäckel ist sinnfrei. Es besteht ein Camping- und Wohnmobilplatz an der Landwehr. Hier können 2 Personen mit Fahrzeug für 15€ pro Tag pausieren. Dieser wird privat betrieben – keine Kosten für Allgemeinheit in einer Zeit leerer Kassen.
Die Tunnelplanung schließt sich nahtlos der Planung zu Laga sowie der dringenden Erneuerung der Fußgängerzone an. Alle Maßnahmen haben Gemeinsamkeiten: kein Geld in der Kasse, keine konkrete Nutzenanalyse sowie Erkundung wirtschaftlicher und kostengünstiger Alternativen.
Ich bin leider über diese Planungen der Stadt nicht überrascht.
Ich finde die Idee in der Natur einen Wohnmobilstellplatz zu errichten attraktiv und spannend. Die meisten Gäste sind sowieso Fahrrad Touristen und sind dann direkt da, wo sie starten wollen, in der Natur am Niederrhein.
Gleichermaßen sind sie direkt an der Fahrradstraße und können in alle Richtungen aufbrechen. Touristisch halte ich dies für ein Mehrwert, wobei die Lage eines Stellplatz wahrscheinlich im Grunde egal sein wird.
Auch sollte man den bestehenden Platz im Rahmen der Nahverdichtung besser zu Wohnzwecken nutzen.
Ich finde die Idee sehr charmant, und überaus attraktiv. Hoch mobilen Reisenden die Immobilität zur Zielerreichung zu unterstellen, kann sein, muss aber nicht.
Was die geplante Unterführung angeht, gleichermaßen eine Überführung, frage ich mich, ob der Umweg außen herum nicht tatsächlich doch ausreichen könnte. Oder kann man den Bahnhof nicht auf ein Gleis am Bahnsteig einkürzen, so dass man aus beiden Seiten aus dem Zug kann, in die jeweilige Richtung, die man möchte? Dann muss man gar keine Über- oder Unterführung bauen?
@Andreas Bulkens, Ihre Worte:
„Mit Verlaub, aber wen juckt es, ob die in oder vor Kleve ihren temporären Anker werfen?
Spülen die Knete in die klammen Kassen?
Was bringen die denn so ein? Was kann die Stadt an diesen Menschen zurückverdienen?“
Wer in unserer gastfreundlichen Fahrrad- Schwanen- Garten und künftigen Tunnelstadt nicht genug Geld ausgibt, sofort raus aus Kleve – raaaaus !!!
Oder – wie muss man Ihren Beitrag verstehen?
So isses und Klaus Röntgen
Ich bin ein Betroffener. Sohn ist auf den Rollstuhl angewiesen und wir reisen trotzdem viel. Daher mein Vorschlag mit dem Aufzug. Mit dem Rollstuhl fahren Sie nicht gerne durch Unterführungen, da ist es fast wie in jeder Stadt die wir gesehen haben. Schmuddelig, Graffiti und Typen die man gerne aus dem Weg geht. Das wird in Kleve dann auch nicht anders sein wenn die Unterführung gebaut wird. Die Stadt bekommt das Problem mit den Drogen ja jetzt schon nicht im Griff.
Ein oder zwei Kameras auf die Aufzüge gerichtet um eventuellen Vandalismus vorzubeugen.
Das Ganze mal von einem Architekten planen lassen und dem Rat vorstellen.
Ist ja nur ein Vorschlag der zum Nachdenken anregen soll bevor 17 Mio. verbaut werden die wir eh nicht haben.
HALLO ANDREAS BULKENS
ZUM ERSTEN ABSCHNITT WÜRDE ICH DIR ZUSTIMMEN, WOBEI ZU BEACHTEN IST DAS BEIDE THEMEN IN EINANDER EINHERGEHEN.
ZUM ZWEITEN ABSCHNITT IST NICHT UNWICHTIG ZU BEDENKEN, DAS SICH EIN GUTER ATTRAKTIVER STELLPLATZ IN DER WOMO GEMEINSCHAFT RUMSPRICHT.
KÖNNTE EINEN MEHRWERT FÜR DIE TOURISTIG IN UND UM KLEVE HABEN.
VIELLEICHT AUCH ZUR LAGA EINE TOLLE MÖGLICHKEIT DEN BESUCH MIT EINEM KURZURLAUB IN KLEVE ZU VERBINDEN.
Da könnte doch unser neuer Bürgermeister mal was unternehmen. Ach sorry, geht ja nicht. Er hat’s ja nicht so mit Entscheidungen. Und wenn er dann noch während seiner halbstündigen Kaffeepause dafür gestört würde, geht das gar nicht.
@Klaus Röntgen: Tolle Idee. Man sollte wirklich mal die Betroffenen fragen. Was man mit dem Geld alles für Menschen mit Einschränkungen machen könnte…
Ich bin wahrscheinlich massig verpeilt, aber worum geht es und wer nutzt es … und wer zahlt es?
Was bringt es wem?
Die Gestaltung des im besten Sinne als Kopfbahnhof zu bezeichnenden Klever Elends ist hier doch kein Thema?
Weil es Menschen mit Einschränkungen gibt, werden hier tolle Vorschläge ausgeführt – hat aber doch mit der Verlegung des Wohnmobilstandplatzes echt nur marginal zu tun, oder?
Wir haben hier einen Beitrag zur geplanten Umsiedlung eines Wohnmobilstellplatzes.
Das betrifft eine kleine Gruppe wahrscheinlich nicht armer Mitmenschen, welche ihre Freizeit mobil gestalten wollen und können.
Mit Verlaub, aber wen juckt es, ob die in oder vor Kleve ihren temporären Anker werfen?
Spülen die Knete in die klammen Kassen?
Was bringen die denn so ein?
Was kann die Stadt an diesen Menschen zurückverdienen?
Warum eigentlich steht der WoMo-Stellplatz nicht wieder dort, wo er einmal war – direkt am Spoykanal? Platz wäre reichlich vorhanden, das Ambiente stimmt, und die Attraktivität wäre quasi eingebaut. Genau so begeistert man Wohnmobilisten – mit Lage, nicht mit Lageplan.
Stattdessen schickt man sie, vor allem im Winter, in eine schattige Walachei, bei der sich ernsthaft die Frage stellt, was daran einladend sein soll. Mir erschließt sich das nicht.
NO FUN FOR YOU!
Aber gut – so kennt man Kleve leider seit Jahren: Alles, was Menschen außerhalb des engen Blickfeldes von Verwaltung und Politik gefallen könnte, wird zuverlässig glattgebügelt. Bloß nichts wagen, bloß nichts zulassen, was spontan funktioniert.
Und so reiht sich ein unnötiger Patzer an den nächsten. Die Stadt wird schleichend unattraktiver, während man anschließend hektisch an den Symptomen herumdoktert – mit wohlmeinenden, aber wirkungslosen Programmen für den Einzelhandel. Dass die eigentlichen Ursachen ganz woanders liegen, scheint dabei konsequent übersehen zu werden.
Wie wäre es denn mit einer Überführung?
Lange Rampen für Rollstuhl- und Fahrradfahrer.
Eine rechts der Schienen, eine links. Überdacht mit Solar-Panelen. Spenden Schatten und Regenschutz, bieten Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit.
Kostet garantiert nicht so viel!
Der Name KAG wurde damals demokratisch im Rahmen einer Abstimmung festgelegt. Hat aber glaube ich schon seinerzeit SPD-affinen Lehrkräften an der als „Rote Schule“ bezeichneten Einrichtung nicht gefallen.😉
In vielen Städten gibt es auch die Möglichkeit, einen Aufzug für Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer,
zu nutzen.
Diese Aufzüge recht und links mit der Brücke ( Überführung ) integriert und schon ist das
Problem gelöst.
Spart die Stadt 16,5 Mio. Euro. Okay, es muss ein Wartungsvertrag für die Aufzüge abgeschlossen werden. Aber immer noch besser als unser Geld zum Fenster rauszuwerfen.
Soll doch mal einer von der Stadt entsprechende Angebote einholen.
Es könnte so einfach sein.
Ich kann den Kommentar von Klaus nur zustimmen.
Was auffällt (Stand 31 Kommentare) ist, thematisiert werden Drogenabhängige, Obdachlose und KAG-Schüler. Kein Wort zu der einzigen Gruppe, die diesen Aufwand rechtfertigen KÖNNTE – den Menschen mit Behinderungen!
Aber brechen wir einmal die 17 Mio. € herunter:
Im Inklusionsbericht des Kreises Kleve sind 9,3% Schwerbehinderte (Behinderungsgrad >=50%) ausgewiesen. Das Kennzeichen „G“ für außergewöhnliche Gebehinderung ist nicht separat ausgewiesen, macht aber sicher weniger als die Hälfte der Betroffenen aus.
Gehen wir nun von 53.000 Klever Einwohnern und 4,65% davon mit Kennzeichen „G“, kommen wir auf rund 2465 Betroffene. 17 Mio. € verteilt auf 2465 ergeben pro Kopf rund 6897 €.
Ich möchte wetten, würde man diese Bürger-Gruppen befragen was die Stadt Kleve mit „ihren“ 6897 € tun sollte um ihnen ihr tägliches Leben zu erleichtern, würde man bemerkenswerte Dinge erfahren. Den Tunnel würde man aber nicht an prominenter Stelle in dieser Liste finden!
@ 27 Es fehlt noch die Umbenennung des KAG, weil Herr Adenauer eine umstrittene Persönlichkeit in den Augen seiner Kritiker war.
@28. Werhatsgesehen
100% Zustimmung.
Bis heute und jahrzehntelang mußten die „Bahnfahrer“ auch irgendwie die 3km vom Bahnhof bis nach Kellen zum KAG kommen. Nach dem Umzug des KAG sind es dann nur noch ca. 500m Laufweg über die vorhandene Brücke bzw. 1.000m außen um die Gleise rum. Laufzeit 6-12 Minuten. Das ist wohl zumutbar und ein bisschen Bewegung hat noch nie geschadet.
Das die Politiker noch ernsthaft über eine solche teure Lösung nachdenken, widert mich an und beweist ihre Unfähigkeit.
Welche sind denn die Gründe, die die Unterführung aus Sicht der Stadt Kleve zwingend machen?
Ein paar hundert Meter außenrum laufen, ebenerdig, barrierefrei, gut ausgebaut, kostenlos…
Kein Angstraum, keine Pissröhre, kein Vandalismus.
17.000.000€ gespart.
Da wir mal wieder dabei sind, Bahnhof:
Wenn die Haltestelle der Züge um ein paar Meter zurück zur Einfahrt verlagert werden würde, könnte man auf eine Unterführung verzichten. Schüler würden so oberirdisch zur neuen Schule und alle anderen Passanten zum Rest der Welt gelangen. Anzunehmend würde ein Bruchteil der Kosten, von einem „Tunnel“ entstehen.
Kleve, das mentale Tor für Innovationen:
Niersexpress statt Beförderung, Windpark statt Wald, Tiefgarage statt Eingang, Kellener Naturvergehung statt Umgehung, Gekungel vorm Tunnel, Dame Markus statt Brauerei Theo…
Hier bist du Mensch, hier kannst Du sein.
@22
Vielleicht wieder Gleise drauf?
Schliesslich wurden die mal für was gebraucht und weder der Personen- noch Güterverkehr ist weniger geworden.
Jo, klar, dass manche das Problem in Obdachlosen sehen, die ggf. einfach nur einen trockenen und nicht so kalten Platz zum Übernachten oder besser gesagt zum Überleben suchen.
Mal eben ! ☝🏼 Ich würde z .Z . bei aller 🧡 die großartige rustikale Walachei gegen die Landschaft eintauschen in der man Mittwoch schon sieht wenn Samstag Besuch kommt. 😳 🙄 😎
Ich denke das es wichtigeres gibt in Kleve als eine Unterführung für 17.000.000€ die dann eh immer beschmiert wird und wo sich dann die ganzen Obdachlosen zum schlafen breit machen.
Wahrscheinlich ist die Unterführung tatsächlich die verkehrssicherste Verbindung zwischen neuem KAG und Busbahnhof.
Aber wenn der Camper-Platz wegfällt, ist da doch viel Fläche übrig, oder? Was soll damit geschehen?
Guten Tag rd
Die Planer der Stadt und der Stadtrat sollten nochmals ihre Hausaufgaben machen !!!
Die Deutsche Bahn erlaubt sehr wohl ebenerdige Bahnübergänge für Reisende, grundsätzlich aber nur unter strengen Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen! Sehr oft beschränkt auf Bahnhöfe mit geringem Fahrgastaufkommen (unter 5000 Reisende/Tag).
Sicherheitsrisiken und der Fokus auf Barrierefreiheit (Aufzüge, Rampen) führen dazu, dass neue höhengleiche Übergänge vermieden werden sollten, aber noch immer möglich wären!
Sicherheitsrichtlinien: Die DB regelt höhengleiche Übergänge durch Konzernrichtlinien, wobei Schranken oder Lichtzeichen oft erforderlich sind.
Barrierefreiheit: Ziel ist der stufenfreie Zugang, was Übergänge über Gleise oft als nicht ideale Lösung erscheinen lässt.
Bestand: Trotz des Trends zu Brücken oder Unterführungen existieren weiterhin zahlreiche solcher Bahnübergänge im Netz.
Die Vermeidung ebenerdiger Übergänge dient primär der Vermeidung von Unfällen im Gleisbereich, ist aber persee nicht ausgeschlossen!
Vermutlich versucht die DB hier kostengünstig heraus zu kommen und halst den Übergang der Stadt Kleve auf, dabei ist Kleve eigentlich ein Kopfbahnhof!
„über wie viel Brücken willst du gehen, wie viel Tunnel musst du ueberstehn. Siebenmal am Gleis zerschmettert sein, aber manchmal auch (jetzt fällt mir kein Reim mehr ein).
rd es geht aber auch außen herum, ja ist länger aber machbar, muss man anderen Städten auch und auch das funktioniert.
Wetten das Geschrei wird wieder groß wenn es schief geht.
Erstens explodieren mal wieder die Baukosten anders als vom Bauamt kalkulliert und zweitens wenn daraus ein Problempunkt entstehen sollte.
Dann will es wieder keiner gewesen sein, kennt man ja.
@14
Doch, das geht schon, wie in NL an den kleineren Bahnhöfen absoluter Standard. Aber natürlich nur nur mit Schranke.
Wäre dann, weil komplett auf Bahngelände, reine Sache der Bahn. Das ist der zu teuer, da schiebt sie das Problem der Fussgängerquerung lieber auf die Kommunen. Warum die eigenen Probleme lösen wenn man sie anderen aufdrücken kann?
Auch im jetzt pseudo-gemeinwohlorientierten Bereich der DB klappt das prima.
Gemeinwohl am Ar…. !
„Es gibt nur noch drüber oder drunter (oder Gleise stilllegen).“
Also bleibt uns nur noch der „Untergang“!?!?
@ 13:
was die Kosten betrifft, bin ich absolut bei Ihnen. Ein einfacher Durchgang unter den Gleisen, wie es am Bf Emmerich würde vollkommen reichen.
Damit die von Ihnen angesprochene Problematik, was Drogenkonsum etc. betrifft, eingedämmt oder gar nicht möglich ist, könnte die Unterführung taghell mit speziellem Licht (können keine Adern finden) ausgeleuchtet sowie mit Überwachungskameras ausgestattet werden.
Alternativ wäre es auch möglich, eine überdachte Treppe mit rechts und links einem Aufzug für den barrierefreien Übergang zu bauen. Es gibt mit Sicherheit günstige Alternativen weit unter 17 Millionen €.
Benno
Wenn es beim Bahnhof um eventuell „drüber“ geht, braucht man nur zum Bahnhof Kevelaer schauen.
Dort gibt es auch parallel eine Zusatzlösung für Menschen mit Kinderwagen, Gepäck oder auch besonders geeignet für Menschen mit Gehhilfen.
Die Stadt ist insofern in Schutz zu nehmen, als dass die Bahn keine ebenerdigen Übergänge mehr erlaubt. Es gibt nur noch drüber oder drunter (oder Gleise stilllegen).
Manchmal fragt man sich einfach nur warum in Kleve immer wieder die Fehler anderer Städte, nur zeitversetzt, wiederholt werden muss. Wie beratungsresistend ist das Rathaus und der Stadtrat.
1) man möchte also unbedingt 17 Millionen €uro für eine Untertunnelung der Gleise, bei einem Säckeldefizit von bisher 16 Millionen, in den Sand versenken.
2) man hat nachweislich ein Gewalt und Drogenproblem um den Klever Bahnhof herum
3) der Bereich um den Klever Bahnhofsplatz wird als sogenannter „Angstraum“ schon heutzutage in einer Liste von Klever Angsträume aufgeführt
4) man möchte nun einen Fußgängertunnel unter den Gleisen durchbauen (da träumt der Stadtrat ja schon seit 15 Jahren von) der sich dann später hervorragend zum Dealen mit Drogen und zum Schuss setzen und anderen kriminellen Aktivitäten hervorragend eignen wird
5) andere Städte haben schon seit jahrzehnten ihre Probleme mit solchen Tunneln auch Angsträume genannt und wir in Kleve holen uns dann diese Probleme freiwillig noch dazu
6) aber das muss man positiv sehen, so wird man wiederum das Drogenproblem auf der Spyckstraße und dem Dealen auf der Grundschule somit vermutlich endgültig lösen
7) man benötigt dann auch keinen neuen Lösungsvorschlag für den Standort eines neuen Drogencontainers
8) positiv Obdachlose hätten dann auch endlich ein wetterfestes Dach über ihren Kopf und müssten nicht mehr im Regen im Hauseingang nächtigen
9) der neue Fußgängertunnel löst alle diese Probleme hervorragend und am besten baut man gleich noch eine Polizeiwache mit in den Tunnel ein
10) der Stadtrat sollte mal unbedingt eine Sightseeingtour durch die Ruhrgebietsstädte, um die Bahnhöfe herum machen, aber nicht die Sehenswürdigkeiten sondern Thema Brücken und Unterführungen und die Probleme die dadurch entstehen. Sehr zu empfehlen und sehr informativ durch manche Unterführungen möchte man noch nicht einmal bei Tage durchgehen müssen, geschweige denn bei Nacht.
Dort findet man alles Dreck, Ratten, Spritzen, vollgekotet alles was dás Herz von Stadträten so sehen möchte.
Der Titel mit 5 W’s: Alle Achtung! Als Alliteration allemal aufmerksam, aber auch achtsam aufgebaut. Alter, allerwärts angewandter Alternativausdruck „am Arsch aller Ansiedlungen“: Walachei.
Ich sehe das Problem auch eher im Grund des Umzugs als im neuen Standort!
Hier muss man wirklich einmal etwas länger über das Kosten-/Nutzen-Verhältnis der 17 Mio. € nachdenken, die ja nach hinreichenden Erfahrungen mit öffentlichen Bauprojekt dann mutmaßlich auch nicht eingehalten werden.
Angesprochen wurde ja auch schon, dass man den Bahnhof ja auch über den „Umweg“ Wiesenstraße erreichen kann – wird unserer Jugend nicht häufig Bewegungsarmut attestiert?
Außerdem kommt mir bei „Nutzen“ gleich die Klappbrücke am Hochschul-Campus in den Sinn…
Schlimmer geht immer.
Manche Kommentare sind auch nicht gerade förderlich. Gehen voll am Thema vorbei. Finde dass Kleve ziemlich ideenlos ist. Es war ein Fehler den Platz am Spoykanal wegzunehmen. Die Brache altes Hallenbad würde sich anbieten. Achja geht ja nicht wegen der Laga.
Für mich ist der Wohnmobilstellplatz in Kleve ein Parkplatz mit Zentrumsnähe an einer lauten Rennpiste, nicht mehr und nicht weniger.
Bei aller Diskussion bezüglich des neuen Wohnmobilstellplatzes, stelle ich mir die Frage:
braucht Kleve aufgrund der angespannten defizitären 20 Millionen Haushaltslage, wie unserer Stadtkämmerer Klaus Keysers sagte, eine 17 Millionen Unterführung? Auch wenn diese mit „Landessteuern“ gefördert wird, wäre eine Nummer kleiner, eine pragmatische Lösung nicht besser, das Gebot der Stunde?
Herr Keysers sagt, es müsse gespart werden, warum fängt die Stadt Kleve dann nicht damit bei sich an und „verschleudert“ Steuergelder für so eine protzige Unterführung? Das es kleiner und günstiger geht, mit dem selben Effekt der sicheren Unterführung kann auf der anderen Rheinseite an der Betuwe-Baustelle betrachtet werden.
Benno
Also das muss man den Klevern lassen: nicht kleckern sondern klotzen. 17 Millionen für eine Unterführung die niemand braucht. Seinerzeit hat man die Bahnschienen illegalerweise ( weil nicht genehmigt) einfach entfernt und nen Parkplatz eingerichtet.
Da könnte man jetzt genauso gut den Schienenstrang am Busbahnhof enden lassen und einen ganz normalen Fußweg bauen. Kleve ist und bleibt auch künftig ein Kopfbahnhof. Die Züge könnten durch Weichen in Fahrtrichtung Bedburg-Hau das Gleis wechseln. Die Lokführer Gärten um nicht rückwärts fahren zu müssen natürlich 2 mal zwischen den Triebwagen zu wechseln.
Diejenigen die sich an den letzten Umbau erinnern, werden (zurecht) einwenden, dass dies nicht möglich sei. Denn dafür müsste man das Halteschild versetzen. Das führte bekanntlich dazu, dass die Züge damals Monate lang am falschen Bahnsteig-Abschnitt hielten.
Da kann man natürlich lieber 17 Millionen ausgeben und auf Nummer sicher gehen. Das die aufstrebende Jugend einen fußläufigen Umweg über den Fußweg und die Wiesenstraße nimmt, ist auf keinen Fall zumutbar. Gott bewahre, das wäre ja auch kostenlos.
Eine abgelegene Ecke ist wahrscheinlich auch ein größeres Sicherheitsrisiko. Außerdem Drogenhandel, „Pop-up-Prostitution“…
Die Camper werden sich freuen.
Ein (weiterer) Beweis dafür dass auch dem kleveblog stillgelegte Gleisflächen und damit die nachhaltige Beschäftigung mit dem Thema Bahn und Verkehrswende genauso am A… vorbeigehen wie der CDU sowieso.
Gleise ?
Dummes Zeug! Brauchen wir nicht!
Aber dann rumjaulen wenn auch wegen der fehlenden Infrastruktur das System Bahn nicht mehr funktioniert und keine Züge mehr fahren..
Schuld? Die Anderen!
Können wir doch nix für wenn die böse Bahn Gleisflächen verkauft und wir jede Wiederinbetriebnahme durch Bebauung mit Immobilien zunichtemachen…wir werden ja praktisch dazu gewzungen.
Das Camper-Idyll vor dem Rest der ehemaligen Lebensmittelwerke hat was, besonders in der Vormittagssonne. Beim Anblick der sich am Morgen langsam orientierenden Camper rechnete sich wohl mancher Pendler aus, wann es bei ihm oder ihr mit der großen Freiheit soweit ist.
Ja das waren noch Zeiten, wo man am Spoykanal noch stehen konnte! Und das zu Zeiten da gab es dort noch keine Stromsäulen! Die kamen erst als die Camper dort weg mussten. Zuvor konnten die Camper sich jedoch noch am Anblick der Freizeit/- und Berufsschifffahrt erfreuen!
Das war noch das bessere Kleve!
Den jetzigen Stellplatz für Wohnmobile würde ich ggf. vielleicht für eine Nacht nutzen? Als Platz stelle ich mir da etwas schöneres vor! Ok, wer Zuhause nur einen Balkon besitzt, für den ist eine Umzäunung mit Hecke vielleicht die bessere Alternative? Ich finde die Bewertung übertrieben!
In der Tat wäre da der „Stille Winkel“ die doch schönere Gegend! So wird das Geld dann vielleicht in eine andere Ecke von Kleve ausgegeben? Für ein Restaurant könnte es dann sicherlich noch mehr zu tun geben, als wie jetzt schon. Gegessen und getrunken wird immer! Und die Tierische Freizeitanlage darf darauf hoffen den ein oder anderen Besucher mehr zu bekommen, was ja auch nicht schlecht ist. Zumal der Zuschuss der Stadt in 2027 kleiner ausfallen wird, denke ich?
Ich hätte dies jedoch auch schon in diesem Jahr gemacht!
Da Camper zumeist gemütliche Menschen sind und nicht zu weit laufen wollen, dürfte die Innenstadt, auch wenn es die selbe Distanz ist, kaum bis nicht davon profitieren?
Also selbst ich und ich komme von hier, weiß nicht was ich da soll? Ob mich da eine LAGA noch mitreißt??? Großer Zweifel!
Mein schönes, oder das schöne Kleve von früher, gibt es schon lange nicht mehr.
Wurden denn die investierten 110.000,00 Euro bis jetzt erwirtschaftet, oder würde alles, inkl. Energieanlagen (Stromzugang) verkauft oder einfach abgeschrieben?
Oder denkt man eventuell darüber nach, dass an anderem, weit abgelegenem Standort, sich dann eventuell Schlagzeilen, dass Ferienwohnungen für „Pop-Up-Prostitution“ missbräuchlich benutzt werden, erübrigen?
Herrlich artistisch! Merzsinn! Unwort 2026