Nun ist es also raus: ein Buch. Das Buch!

Äußerst gelungen (finde ich)
An einem Tag, wie er unwirtlicher kaum sein kann, wird Kleve beschenkt mit einem Werk, das für mehrere ausgedehnte Leseabende am heimischen Kaminfeuer perfekt geschaffen zu sein scheint: Das Buch kleveblog.2011. Es enthält die besten Geschichten des Jahres 2011 (bis kurz vor knapp), dazu ausgewählte Kommentare, viele Dankesworte und hat Gewicht. 551 Gramm, um genau zu sein. Da das Buch exakt 209 Geschichten versammelt, ergibt sich daraus ein durchschnittliches Geschichtengewicht von 2,6 Gramm. Da bekanntlich ein Gramm Geschichte (von der groben Sorte) 0,036 Euro kostet, beträgt der Ladenpreis für das Werk 19,80 Euro. Kaufen kann man es in ausgewählten Klever Läden, als da sind: Buchhandlung Leselust, Materborner Allee; Michelbrink, Hoffmannallee (eoc), Buchhandlung Feldkamp (Hagsche Str.), Buchhandlung Hintzen (Hagsche Str.), Meyers Buchhandlung (Hagsche Str.), GastHaus (Gasthausstr.), Pfeifenstube Bossmann (An der Münze) – und natürlich im Fahrradhaus Daute (Riswicker Str.). Das Buch wird nicht über den klassischen Buchhandel außerhalb Kleves vertrieben, wer von meinen Lesern im selbstgewählten Exil ein Exemplar kaufen möchte, möge mir eine Mail schreiben (zum Verkaufspreis kämen dann noch 1,40 Euro Versandkosten hinzu, hier der Link).

Und das schreiben die anderen:

»Der kleveblog hat sich auch deshalb etabliert, da ‚Aufruhr verursachen‘ quasi ein Hauptfach des Autors ist und somit eine tragende Säule des Geschäftsprinzips. Bei diesen betont kritischen Beiträgen, die auch in dem Buch vorhanden sind, gibt’s es Betroffene, die Daute am liebsten hinterher rufen würden: ‚Weiß deine Mutter eigentlich, was du hier machst?’« (Peter Janssen, Rheinische Post)

»Ralf Dautes „kleveblog“ hat keinen Anspruch darauf, das Leben in Kleve und Umgebung in seiner Gesamtheit abzubilden. Das Buch (wie der Blog) zeigen eher wie Daute das Kleverland, die Politik, Wirtschaft und die Menschen sieht. Alles vollkommen subjektiv, manchmal etwas überheblich, teilweise hart an der Grenze zur Verletzung, aber immer originell. „Ein niederrheinisches Sittengemälde“, nennt er das Buch. Tiefstapelei ist nicht Dautes Sache.« (Olaf Plotke, Kurier am Sonntag, hier der Link zum ganzen Artikel)

»Daute am Mittwoch: Ralf Daute? Hier? Beim Klever Wochenblatt? Tatsächlich. Ich staune. Aber nur ganz kurz. Denn er hat ein Buch dabei. Soso. Sein Buch. Das Kleveblog-Buch. Abends, in meiner gemütlichen Couchecke fällt mir ein: da war doch was, der Blick ins Buch… Also wieder aufstehen, Handtaschenkramen, Buch rausholen – lesen. Ein wenig Überwindung kostet es mich schon, das Aufschlagen, Blättern, Lesen. Geschichten aus dem Kleverland sind ja spannend, aber auch noch als Abendlektüre? Ein Glas Rotwein sollte helfen. Also wieder aufstehen, Glas und Rotwein auf den Tisch, das Ganze von vorn. Überschriften. Amüsant. Zugegeben, ich bin da nicht der große Meister und bewundere Kollegen, die ein „Überschriftenhändchen“ haben. Die „taz“-Schreiberlinge sind meine absoluten Favoriten – aber der Daute kann‘s auch. Geschichten aus dem Kleverland? Nach der Dritten wird die Lektüre spannend, Innenansichten in der Daute-Perspektive haben was. Daute am Samstag: Jaja, da hab ich doch das und das in Kleveblog geschrieben – hast Du das denn nicht gelesen? Ralf Daute, der hat einen schwarzen Humor. Tja, den kenn ich aus der Schule. War eine Klasse über mir. Steiner. Wie ich. Gehörte zu der sogenannten Juso-Fraktion. Schwarzer Humor? Tja, den hat er sich ja wohl bis heute erhalten.« (Annette Henseler, Klever Wochenblatt, hier der Link zum ganzen Artikel)

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25 Kommentare

  1. 25

    @RD

    Die Antwort hätte lauten müssen,der Junge hat Geschmack,Stil…,:-)
    Da das andere Buch auch verschenkt wurde!:-)

    Ganz schön dick das Buch.Hätte nicht gedacht,dass soviel passiert
    ist!

     
  2. 19

    Durch das Buch wurde Ralf Daute von Annette Henseler im Lokalkompass geoutet.
    „War eine Klasse über mir. Steiner. Wie ich. Gehörte zu der sogenannten Juso-Fraktion.“

     
  3. 18

    Das Buch liegt seit 3 Tagen bei mir auf der Toilette… die Sitzungen haben sich extrem verlängert….. und auch hört man ab und an Gäste, die „lange“ das WC aufsuchen, in schallerndes Gelächter ausbrechen…

    @Ralf….. das ist super … ich hoffe nächstes jahr gibts wieder eins…

     
  4. 17

    Nachtrag: Ralf hätte noch etwas warten sollen, denn heute schreibt die RP unter der Überschrift „Rauer entdeckt die Alleen“ u.a.

    Wir wussten bislang nichts davon, dass es eine Aufzeichnung des Alleenbestands in Kleve gibt“, verkündete Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer nun im Bauausschuss. „Das kann eigentlich nicht sein. Wir haben die Stadt darüber in Kenntnis gesetzt“, hielt auf Anfrage LANUV-Sprecher Eberhard Jacobs entgegen.

     
  5. 16

    Rainer

    das Buch bietet dem geneigtem Leser eine bessere Übersicht auf das System des Tricksens, Täuschens und Vertuschens durch Brauer. van Bebber &Co und die Wichtighuberei von Bay, Pofalla, Spreen,Palmen und Konsorten.
    So gesehen ist der Heimatkalender der anderen Art für sie wesentlich gefährlicher als der Blog.
    Ich wundere mich ein wenig über das KleWo, welches zur Neuerscheinung schweigt. Aber was nicht ist kann ja noch werden gelle Klaus Schürmanns?

     
  6. 15

    hallo, ich find digital besser. is schneller und mittelbarer. druckerschwärtze is für gutverdiener

     
  7. 14

    Danke Ralf!
    Dein Buch liegt auf meinem Wohnzimmertisch, dort „auf der RP“, daneben mein aktuelles „Lese“-Buch – die Bio von Bertha Krupp.

     
  8. 13

    bravo Meister! Ausgezeichnetes timing.

    Ist kleveblog nun 2rangig oder gibt es hier nun Sahnehäubchen zum Kaffee? Einen Klick zum süßen gratis Zusatz entfernt,
    drum koste ich lieber von der frischen Sahne und nehme die Saure in Gedanken mit oder stelle sie ins Regal.

     
  9. 11

    Wenn das Cover zu unserer Einrichtung passt…

    Ich frag mich nur, wie RaDau mir jeden Tag die Ergänzungslieferungen zukommen lässt, um das Buch aktuell zu halten 😉 . Du Schlingel arbeitest doch bestimmt schon an einem Update.

     
  10. 10

    Ich war ein wenig entäuscht. Punkt 1.05 Uhr betrat ich Michelbrink am EOC und sucht das Buch. Eine nette Dame wußte dann auch mit Lächeln, wo die Bücher standen. Ich war der Erste – zumindest in diesem Geschäft. Und ich dachte, na als Erster bekommste bestimmt ein Handsigniertes.
    Pustekuchen RaDau.
    Aber dafür hatte ich es schon vor Nikolaus.

     
  11. 8

    @Messerjocke Zumindest bei mir verhält es sich so, dass der Teufel nicht auch noch auf den dicksten Haufen…

     
  12. 7

    Ich kaufe doch eher fünf, wenn ich es mir richtig überlege. Allerdings, wie man hört, kann nach einem sehr erfolgreichen Verkaufsstart die Versorgungslage vor Weihnachten knapp werden. Und was gibt es besseres und originelleres, als dieses Buch zu verschenken?

    Sechs, besser sind sechs, und ich gehe gleich los, zu Fuß, weil man eh nirgendwo kostenlos parken kann und wenn demnächst €40 für die Schulen… Wo soll das Geld für’s Parken nur herkommen? Wir müssen sparen, damit es wenigstens die Kinder mal gut haben!

    In der Tat habe ich darüber schon nachgedacht, Speedy, aber ich bin mir sicher, dass besagte Herren gewiss aus verschiedenen Richtungen sowieso gleich mehrere Exemplare geschenkt bekommen werden. Wette: Willi 1.0 schenkt Theo eins zu Weihnachten und er dem Willi? Oder Udo Janssen dem Cosar und Theo zugleich? Das würde ich mal tun, Herr Janssen. Sie gefallen mir übrigens richtig gut, in letzter Zeit, Herr Janssen- sich ohne Theo und seine Verwaltung mit den Fraktionen zu treffen! Aber das ist ein anderes Thema…

    Oder sind für diese Fälle ohnehin handsignierte „frei Haus Exemplare“ vorgesehen, Ralf?

     
  13. 2

    Morgen, egal was kommt, fahre ich in die Stadt und kaufe vier Exemplare, oder vielleicht fünf? Nein, vier.

    Wo kann man denn gut parken, ohne direkt teuer bezahlen zu müssen?

     
  14. 1

    Wo bleiben denn die Kommentare? Seit gestern steht die Ankündigung Online, entweder liest hier schon keiner mehr und alle haben das Buch zur Hand oder ein Bagger hat die Leitung gekappt(wie jüngst geschehen)?
    Glückwunsch Ralf für den gelungenen Coup!
    Ich freue mich auf`s lesen.