Das passiert auch nicht alle Tage, dass der Rat der Stadt Kleve zu einer Sondersitzung zusammengetrommelt wird, um binnen 48 Stunden in nichtöffentlicher Sitzung über eine eilige Grundstücksangelegenheit zu beraten, überschrieben mit dem einzigen Tagesordnungspunkt „Grundstücksangelegenheiten – Hier: Potenzielle Gewerbeflächen“. Nun ist es nicht so, dass die Geschichte der Stadt Kleve in Sachen Bodenflächen störungsfrei verlaufen ist, man denke nur an die geplante Veräußerung des Minoritenplatzes, oder aber, aus der jüngeren Vergangenheit, an die Planungen zur Landesgartenschau, die Flächen des Landwirts Christian Schulte-Spechtel beinhalteten, die dieser sich weigerte zur Verfügung zu stellen. Hintergrund war eine lange zurückliegende Auseinandersetzung mit der Stadt Kleve, weil Schulte-Spechtel sich unrecht behandelt fühlte (die Details sind im Internet nachzulesen).
Die Verletzungen und Kränkungen sitzen tief, und die Hektare des Landwirts sind allüberall zu finden, und offenbar auch in der Nachbarschaft des Logistikunternehmens Medline, das sich 2016 im Klever Industriegebiet niedergelassen hat und von dort aus ganz Europa mit Medizinprodukten versorgt. Das Gebäude mit einer Grundfläche von knapp 40.000 Quadratmetern ist das größte in der Stadt, das Unternehmen beschäftigt am Standort Kleve rund 200 Mitarbeiter, weltweit sind es rund 30.000.
Das Geschäft floriert, und das Unternehmen möchte am Standort Kleve weiter wachsen. Doch dazu wäre die Unterschrift des Landwirts unter eine Vereinbarung mit der Stadt Kleve vonnöten – doch diese weigert er sich zu geben, weil er sich bei einem Tauschgeschäft aus dem Jahre 2005 – richtig, der Streit gärt schon mehr als zwanzig Jahre vor sich hin – übervorteilt sieht. Es gibt ein Gerichtsverfahren, und die Mühlen der Justiz mahlen langsam, und außerdem gibt es Rechtsmittel, die solche Verfahren verzögern können.
Im Rathaus war zu hören, dass der Landwirt unter Bedingungen zur Unterschrift bereit sein soll. Diese Bedingungen, so heißt es, betrachte die Verwaltung aber als inakzeptabel. Nun soll die Politik die Verwaltung beauftragen, ihrerseits eine Klage einzuleiten, um den Tausch endgültig zu vollziehen – und damit die Erweiterung des Medline-Komplexes zu ermöglichen.
Das Unternehmen indes drängt zur Eile, und es gehört wenig Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass auch ein möglicher Abzug aus Kleve als Verhandlungsmasse in die Gespräche eingebracht werden könnte – was für Kleve als Wirtschaftsstandort erstens ein herber Rückschlag wäre und zweitens auch längerfristig den Ruf der Stadt in Unternehmerkreisen beeinträchtigen konnte. Die Stadtverordneten stehen also vor einer schwierigen Entscheidung heute Abend, zumal sie natürlich auch die gravierenden Finanznöte der Kommune mit den damit einhergehenden Sparzwängen im Hinterkopf haben. Womöglich gibt es am Ende nur Verlierer…
Christian Schulte-Spechtel sagt, er wünsche sich vor allem einen „respektvollen Umgang auf Augenhöhe“. Er sei zu Gesprächen bereit. Schulte-Spechtel: „Seit über 20 Jahren ist das Problem bekannt – und jetzt muss es plötzlich ganz schnell gehen.“ Das fragliche Grundstück östlich des Medline-Komplexes gehöre „theoretisch der Stadt und praktisch mir“. Der Verkauf vor 20 Jahren sei nie ins Grundbuch eingetragen worden, die Stadt habe sich nie um Ausgleichszahlungen gekümmert – stattdessen habe sie den Vertrag einfach in die Schublade gelegt, „und nun hat sie ein Problem“.


Van’n Buur köj meer Maniere leeren,
as van alle Hoge Heeren. (Klever Volksweisheit)
Die Klever Spaltung wird immer tiefer und geht mittlerweile quer durch die Schichten. Auf der einen Seite die Allianz der ‚Habenden‘, hier im Bündnis mit den gesetzestreuen Nachdenkern, auf der anderen Seite die Habenichtse aus Bürgerschaft und Verwaltung, nun unterstützt von den Ellenbogenmenschen.
Den Demokraten bleibt nichts anderes übrig als in diesem Fall auf der Seite der Habenden zu stehen – auch wenn deren Gesellschaft sich falsch anfühlen mag. Wenn die Ellenbogenleute sich endlich mal eine blutige Nase holen beim Versuch, das Klever Landrecht anzuwenden, dann besteht auch noch Hoffnung für Kleine Lichter wie mich.
@29: Acker und Wiesenflächen. Natürlich macht er dort nicht sein Geschäft, falls Sie das meinen. Erst wird eine große Runde Gassi gegangen, dann ab auf die Felder. Auch nicht dort wo gesät wurde. Wurfseil dabei und Hund auslasten. Obwohl gar nicht das Thema. Rund ums gallische Dorf Griethausen ist das noch möglich 🤣
Wie ….. Sie lassen Ihren Hund auf wertvollem Acker herumlaufen? 😉
Wenn Medline sein Grundstück um beschriebene Ackerfläche erweitert, kann ich dort nicht mehr meinen Hund frei laufen lassen. Border Collies brauchen nun mal Auslauf, wie viele Hunde generell..
Da wohnt man schon auf dem Dorf, umgeben von Flora und Fauna und dann wird die Gegend zu gebaut.. Kleve ist einfach zu klein, für solche Großansiedlungen.. Wie bring ich das meinem Hund bei, das er keinen Freilauf mehr hat??🤔
@24
Das mag sein, … dem Staat schon.
100km Pendlerentfernung einfach ist nach Ansicht des Staates zumutbar. Da können Sie mit Emmerich noch sehr froh sein.
@23: das Verwaltungsgebäude ist von der Dachfläche gesehen, geradezu lächerlich im Vergleich zum Hallendach….
Ich weiß nicht, ob Kleve und die Einwohner, in diesen Zeiten, u.a.
auch auf anfallende, einzunehmende Gewerbesteuern usw., verzichten möchten oder würden?
@21 Also mir wäre Kleve oder Emmerich ganz gewiss nicht egal.
@A. Ritter
Die Halle hat PV auf dem Dach, das Verwaltungsgebäude ist begrünt.
@ 19 Was sind das denn für Argumente? Weil schon in der Vergangenheit Flächen ohne Rücksicht auf die Natur versiegelt wurden, kann man nun so weiter machen? Ganz nebenbei hat diese Erweiterung eine ganz andere Dimension als die von Ihnen genannten Objekte.
@20
Dann würden ja zumindest die Arbeitsplätze erhalten bleiben. 🙂 Ob Kleve oder Emmerich wäre den Mitarbeitern wohl egal.
Man braucht nur mal auf die andere Rheinseite schauen, da werden genug Hallen angeboten.
@3 „maximale fur sich herauszuziehen“
Falls es noch niemandem aufgefallen ist, so sitzt unsere Gesellschaft nun einmal ineinnder.
Wäre ‚Mom‘ Zevens so geachtet, wenn er sich nicht so „brutal“ in der Baubranche durchgesetzt ,, und dabei immenses Glück und mit seiner Nahbarkeit fur (fast);jeden das passende Netzwerk geschaffwn hätte ?
Wie ist es mit dem „Herrn uber das griechische alpha, beta,, gamda mü nü xii GmbH Imperium?
Solange da der Kukuck noch nicht drin steckte, war er „Hochangesehen, jetzt, wo seine griechischen Dominos eins nach dem Anderen in den Orkus gekippt ist, bewirkt der Name Florian Heuvelmann, außer einem müden Lächeln auch nichts mehr.
Der Autor hat mit Stadt/Kreisverwaltung einmal eine böse juristische Auseinanderetztung gehabt. Obwohl ich Techniker vor dem Herrn, Abschluß an einer deutscheen technischen Universität als Diplom-Ingenieur, keine juristischen Kenntnisse hatte, die eigentlich jeder sich selbst respektierende gebildete Staatsbürger haben sollte, war die Rechtslage fur mich so sonnenklar daß ich dafur definitiv keinen Anwalt aus der klever Szene damit mandtieren wollte. Gebranntes Kind scheut das Feuer, sag ich mal, oder, ich war damals froh, in Erster Instanz verloren zu haben. Das gab mir namlich die Moglichkeit, den Rechtsstreit in der 2. Instanz aus dem Bereich des „klever Landrechts herausnehmen zu konnen.
In der 2. Instanz haben wir denn auch problemlos obsiegt.
Sowieso, in der Klever Anwaltsriege sind mir bis jetzt nur 2 vernunftige Anwälte begegnet, den einen habe ich ziehen lassen mussen, weil er blöderweise schon seit Jahren eine Gegebseite vertrat, der Andere, auch meine Kragenweite, weil er sich der Liebe wegen ein Fahrzeug mit HH- Kennzeichen hat verpassen lassen. Auf alle Anderen hätte ich bisher gerne verzichtet, da ihnen grobe Fehler unterlaufen waren.
Zuruck zu meiner juristischen Auseinandersetztung mit Stadt/Kreis Kleve.
Die Sache erschien mir so klar wie Kloßbruhe, daß ich die Klage selbsst verfasst und zu Gericht gegeben habe.
Mit meiner Einschatzung lag ich auch nicht so falsch, da das Gericht sich gerufen fühlte, einen sog. Richterlichen Rechtshinweis geben zu müssen, Kreis/Stadt hätten, wie der Hollander so schön sagt, geen poot om op tee staan, bedeutet man ssolle doch die Scche sofot beenden, und mir minen Willen, Streicchung eines Eintrags im Grundbuch gwewähren, und gut ist..
Sowwas hören Beamte niht gerne. Obwohl das Recht in voller Gänze gegen sich, fing die Stadt an, Bedingungen zu stellen.
Erst solle ich einmal die Klge zurükziehen, dann würde die Staadt auch eine Löschungserlaubnis erteilen.
Der Unbedarfte wurde jeetzt sagen, ok,, ir bkommen was wir wollten, also ziehen wir die Klage zurück.
Das wäre für mich teuer ausgegangen, da sowohl Löschung im Grundbuch, wie auch die zurückgezogene Klage Gebbuhren verursacht hätten, die zu tragen ich nicht bereit bin.
Nachdem Ich mir Vorwurfe von Ich sei unredlich, unbelehrbar und rechthaberisch (von Seiten der Stadt Kleve) habe anhoren müssen, wollte das Gericht der Stadt doch nicht die Niederlage attestieren, und hat man ein hochst unübliches Verfahren um die beklagte Stadt vor einer dokumentierten Niederlage zu bewahren, herangezogen, das Gericht ht den Steeitfall für zu meinen Gunsten als beendet erklärt.
Bloß dem Bürrger nicht attesttieren, daß er gewonnen hat. Klever Landrecht halt.
Meine volle Sympathie geht denn auch zu Christian Schulte Spechtel, ohne die genauen Detais zu kennen, Ich ahne nach meinen o.g. Erfahrungen jetzt schon, wie unredlich man dem begegnet.
Dann noch ein kurzess Wort zu den schlauen Argumeenten on Versigelung dess Bodens, wo waren Sie denn, wie man uber die diversen Zevens-Projeken w is e Rilano 1 un 2, Tichelpark , Vobazentrale und andere Großprojekte entschieden hat?
Medlone kommt sowiesso, ob Erweiterung in Kleve mit den entprecheneden Gewerbe un …. Steuern, oder nur diee Wohnlasten der dann Medline Grenzhläfer und Gewerbesteuern in Limburg, Brabant oder Gelderland , da hat man es doch wieder, jeder sorgt für sich selbst.
@8
Nein.
Die Anzahl der MA die das dann betreffen würde wäre relaitv klein und sie kämen auch relativ sicher wieder schnell in neue Beschäftigungsverhältnisse. Bei einem kleinen Gewerbegrundstück in der Innenstadt würde ich Ihnen recht geben, aber ein Logistikgrundstück mit ziemlich guter Anbindung zur A3 wäre sehr begehrt. Das wäre schnell wieder weg und neue Arbeitsplätze entstünden relativ schnell. Eine Weggangsdrohung von medline wäre ein ziemlich zahnloser Tiger, da bin ich sicher. Und dann: Wo sollten sie auch hin? Wie gesagt, Gewerbeflächen dieser Grösse sind nicht nur in Kleve knapp und ein Streitthema. Medline ist intern sicher froh, überhaupt diesen Standort zu haben, ganz egal wie sie sich extern gebärden…. 🙂
Ein Maschinenbauunternehmen mit relativ wenig Fläche und relativ vielen Mitarbeitern hätte da ganz anderes Drohpotential.
Tja – in meinen Augen hat sich die Stadt Kleve stets den Unmut der BürgerInnen selbst eingehandelt.
Man darf die Leute halt nicht stets als „Untertanen“ wie um 1800 behandlen – sondern endlich mal erkennen, dass es sich um BürgerInnen mit Rechten handelt.
Solange, Annette Honselaer sagte mal der Kölsche Klüngel ist in Kleve erfunden worden, wird’s in Kleve nicht besser werden..!
@12.
Geht es Ihnen jetzt besser, fühlen Sie sich nun wohler? 🙂
@4
Warum regen Sie sich über ein Verhältnis von 1 Mitarbeiter pro 200 m² auf, wenn Sie sonst immer für die Belange der Deutschen Bahn AG kämpfen? Der Deutschen Bahn AG gehören in Deutschland einschließlich ihrer Bahnstrecken selbst (also außer dem Bahnkörper Kleve-Kranenburg Grenze) ca. 1500 km² Fläche. Das sind 1.500.000.000 m². Per 31.12.25 hatte die Deutsche Bahn AG noch ca. 219.000 Mitarbeiter. D.h., das Verhältnis bei der Deutschen Bahn AG ist 1 Mitarbeiter pro 6850 m².
PS:
In der Landwirtschaft entfällt bei Marktfruchtbetrieben oft ein Mitarbeiter auf 100 ha, also ca. 1 Mitarbeiter pro 1.000.000 m².
Die Oberfläche des Monds beträgt ungefähr 38 Mio km², also 38.000.000.000.000 m². D.h., 1969 bei der ersten Landung auf dem Mond mit Apollo 11, entfielen auf 1 Mitarbeiter (= 1 Astronaut) 19.000.000.000.000 m².
Wer Christian Schulte-Spechtel kennt, der weiß das er immer einen offenen Ohr hat und hilft wo er kann!! Als Beispiel sei hier das abholbereite, fast gestohlene Fischerboot im Kreisverkehr Griethausen, genannt. Ohne seine spontane Hilfe mittels Radlader und Unterbringung auf seinem Hof um weiteres Unheil zu vermeiden, läge auf dem Kreisverkehr kein Boot mehr. Hätte hier die Lokalpolitik weiter geholfen? Schnell, hilfsbereit ohne großes Gerede war er zur Stelle. Danke von meiner Seite an ihn für die Befüllung meiner Hochbeete. Auch das Aufstellen des Maibaumes in Griethausen ist durch seine Hilfe eine echte Erleichterung.
Wenn Christian Schulte-Spechtel von den teilweise arroganten Stadtverordneten Respekt verlangt, dann kommt das nicht von ungefähr. Es erklärt auch warum er der Stadt zur LAGA 2029 seine Flächen nicht zur Verfügung stellt. Ein Querulant, wie es manchmal zwischen den Zeilen zu lesen ist, ist er mit Sicherheit nicht!! Christian lass dich nicht unterkriegen.
@11Sie haben vollkommen Recht.. Allerdings schafft der Eigenheimbesitzer auch keine Arbeitsplätze. Obwohl diese wohl zukünftig durch Hochregalsysteme Ki generiert werden. Da werden Klimaschutzgründe schon mal beiseite geschoben.
Ganz in der Nähe an der Gabelung Reescher Weg/Syngenta befindet sich eine Wildruhezone in der sich eine 4 köpfige Reh Familie zurückzieht. Schließlich will das Wild auch irgendwo Leben. Auf dem zukünftigen Grundstück sind die Rehe auch immer zu sehen. Aber wen interessiert schon die Natur, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht.
Denkt Medline denn auch mal über eine Dachbegrünung nach? Schaffung von Ausgleichsflächen?
@5 manchmal fragt man sich mehr wie die Menschen heutzutage Berichte lesen, den Inhalt rekapitulieren und auch verstehen, erst recht wenn auch noch Bilder erklärend hinzugefügt wurden.
@7 herzlichen Danke für die Erläuterung an @5.
40000 qm versiegelte Fläche und der Einfamilienhausbesitzer soll seinen Vorgarten entsiegeln. Finde den Fehler !
Spargelfelder sind ökologisch totes Land. Hektarweise Plastikfolie.,…
Ich denke „respektvoller Umgang auf Augenhöhe“ wäre schon ein erster Schritt. Aber da muss die Verwaltung üben oder noch besser – sich mehr als Dienstleister erfinden. Meine Erfahrung: unbequeme Eingaben werden erst verzögert und Erinnerungen dann einfach nicht mehr beantwortet.
@4.
Wir sind in einem Zeitalter anderer Arbeits- und Herstellungsweisen angelangt.
Bei einem eventuellen Wegzug der Firma MEDLINE, wäre das für viele ArbeitnehmerInnen und deren Familien, in der angespannten Zeit, wahrscheinlich auch eine finanzielle Katastrophe. Auch das ist zu bedenken!
Auch glaube ich nicht, dass sich andere Firmen zur Zeit, unbedingt um den Standort Kleve „streiten“ …… Kleve ist in dieser Hinsicht nicht interessant und aktuell genug.
Kleve gilt leider als „abgehängt“ ……
@5 Ackerland
@ spoyboy
Volle Zustimmung. 200 qm pro Arbeitsplatz ist kein gutes Verhältnis, allerdings ist das Standard für Logistikunternehmen. Entscheidend für mich wäre der Anteil des Unternehmens an den Gewerbesteuern.
Wie würde das betreffende Grundstück bisher hauptsächlich genutzt?
200 Mitarbeiter auf 40.000qm…ist das wirklich ein guter Schnitt? Den letztendlich zählt für eine Kommune wieviel Menschen pro qm zugebauter Fläche steuer- und sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden.
Ich denke, bei Hoffmann wird der Schnitt besser gewesen sein.
Und nebenbei: Wir sollten uns daran erinnern, wenn die Landwirte wieder ankommen, sie seien so arm und gebeutelt. Dies hier beweist nämlich das genaue Gegenteil, über fette Landverkäufe reden sie aber ungern. Und meistens ist der Landbesitz vererbt, nicht durch steuer- und sozialversicherungspflichtige Arbeit erworben.
Ein Weggang von medline aus Kleve wäre problemlos verkraftbar. Die Hallen wären ruckzuck ans nächste Industrieunernehmen verkauft oder vermietet. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind Gewerbeflächen knapp.
@1.+ 2.
Sie scheinen ja beide erstaunlich tief in der Materie zu stecken. Vielleicht berichten Sie mal weitere Details, z.B. ob Schulte-Spechtel die Entschädigungsforderung seinerzeit auch eingeklagt hat und was daraus geworden ist oder welche Bedingungen er heute für seine Unterschriftsleistung stellt.
Die Zeitungsberichte über Schulte-Spechtel/Stadt erzeugen bei mir eher den Eindruck , ohne Schulte-Spechtel zu kennen, den eines Gutsherren, der durch Erbschaft ein großes Grundvermögen erlangt hat und bei jeder Gelegenheit versucht das Maximale für sich rauszuholen.
Sehr, sehr unglücklich, dass über solche Grundstücksangelegenheiten wieder irgend jemand die Presse informieren musste. Da kann es nur Verlierer geben.
Hallo zusammen, Respekt ist der Schlüssel zu allem und das mindeste was ein Bürger von der Politik erwarten kann! Leider sind die Erwartungen der Bürger eh nicht hoch. Wenn ich von jemandem was möchte, was mir eigentlich nicht zusteht, sollte ich zumindest freundlich und dem Gegenüber ehrlich entgegentreten. Wenn wir darüber nachdenken das das unsere Vertreter sind, die wir bezahlen, ist das umso wichtiger, da Sie auch uns Bürger in Mitleidenschaft ziehen! Wer von uns in der Vergangenheit eine Ratssitzung besucht hat und den vorherigen Bürgermeister mal in Funktion gesehen hat, der kann darüber ein Lied singen.
Die Körperhaltung und das Lümmeln in Ratsstuhl sprachen da Bände. Herr Schulte- Spechtel bleiben Sie hart und geben Sie nicht nach, bis Sie als Bürger und Eigentümer ihre Rechte umgesetzt sehen und alles schriftlich und Notariell umgesetzt wurde.
Der Bürger muss endlich mit dem nötigen Respekt behandelt werden! Ich glaube das Sie wie in der Vergangenheit bewiesen keine Tips brauchen, Ihnen nur das Beste ein stiller Bewunderer.
Wie heißt es so schön, man sieht sich immer zweimal oder im Fall des Landwirtes also dreimal.
Hätte die damalige zuständige Verwaltung dem Landwirt Christian Schulte Spechtel, bei dessen Biogas-Anlage Anfang der 2000 nicht solche Steine in den Weg gelegt, dann wäre das heutzutage vermutlich kein großes Thema mehr.
Denn immerhin fordert der Landwirt von der Stadt Kleve noch immer einen Millionen-Betrag als Entschädigung. Zwar ist diese Sache inzwischen 20 Jahre her, aber mittlerweile gibt es weitere Streitpunkte, die der Landwirt gerne als „Baustellen“ bezeichnet hatte.
Nach der kräftigen Schlappe für die Stadt Kleve mit dem LAGA Areal „In den Galleien“, denn auch diese Fläche gehört dem Landwirt und die die Planer der Stadt Kleve einfach in ihrer Bewerbungspräsentation für die LAGA 2029 überplant hatten ohne im Besitz derer zu sein oder das Nutzungsrecht gehabt zu haben.
Nun also eine weitere Fläche, die die Stadt gerne hätte, die aber Herrn Schulte Spechtel gehört. Dreimal darf man raten, wie das für die Stadt Kleve nun ausgehen wird und es steht zu vermuten das der Landwirt mal wieder am längeren Hebel sitzen wird.