Markus Kock wird neuer Geschäftsführer der Kisters-Stiftung

Markus Kock (Foto: Torsten Barthel)

Über diese Personalie wird in Kleve seit einigen Tagen viel geredet: Markus Kock, langjähriger Mitarbeiter der Sparkasse Rhein-Maas, verlässt das Geldinstitut und wird neuer Geschäftsführer der Karl-und-Maria-Kisters-Stiftung. Dort löst er Michael Rübo ab, der in den Ruhestand geht. „Ich fange am 1. Oktober an und freue mich schon sehr auf diese interessante Aufgabe“, so Kock zu kleveblog.

Für die Sparkasse ist der Weggang des gelernten Bankkaufmanns, der auch Mitglied im Verwaltungsrat des Geldinstituts war und derzeit das Vertriebsmangement verantwortet, ein herber Verlust. Für Markus Kock hingegen erscheint die Position in der wohl wichtigsten Klever Stiftung, die das Unternehmerehepaar Karl und Maria Kisters 1999 gründete, eine logische Fortführung der vielfältigen Aktivitäten im gemeinnützigen Bereich, die er neben seiner Tätigkeit bei der Sparkasse entfaltet hatte.

Die Kisters-Stiftung gGmbH für Aus- und Weiterbildung ist eine private Einrichtung, die überbetriebliche Ausbildung im Verbund mit Firmen aus Industrie und Handwerk betreibt. Außerdem ist die Stiftung in der Heimatpflege aktiv und kümmert sich um Denkmäler, Ehrenmale und Gedenkstätten. Besonders wird der Arbeitskreis Kermisdahl und Wetering (im Klevischen Verein) unterstützt. Des Weiteren wird der Erhalt der Museen und der historischen Parkanlagen in Kleve gefördert.

„Es tut gut, sich für andere zu engagieren“

Kock ist vielen Klevern vor allem als Karnevalist bekannt, er engagiert sich aber auch in seiner Kirchengemeinde in Kellen. In einem Porträt in der Zeitschrift Der KLEVER (Nr. 3/2019, die neue Ausgabe erscheint am Samstag, 28. August) sprach er über seinen Glauben und seine Aktivitäten in der und für die Kirche: „Ich bin ein gläubiger Mensch“, so Kock. „Es tut gut, sich für andere zu engagieren.“ In St. Willibrord in Kellen organisiert er unter anderem Laiengottesdienste. „Wenn wir uns alle wieder auf die Nächstenliebe besinnen würden“, so Kock, „gäbe es viele Probleme wie zum Beispiel den Egoismus in unserer Gesellschaft heute nicht.“

Auch Markus Kocks Vorgänger Michael Rübo ist in der Kirche aktiv, er arbeitet als Diakon in der Pfarre St. Mariä Himmelfahrt. Und auch der Karneval ist eine Gemeinsamkeit des scheidenden und des kommenden Geschäftsführers. Michael Rübo steht seit vielen Jahren bei den Schwanenfunkern als Narr in der Bütt und nimmt das Weltgeschehen aufs Korn. Markus Kock ist bei der Gesellschaft Germania aktiv, wo er mit seinem satirischen Jahresrückblick regionale Bekanntheit erlangte – er sorgte dafür, dass Elemente, wie die Zuschauer sie aus der Late-Night-Comedy im Fernsehen kannten, auch in den Karnevalssitzungen verwendet wurden. Auch beim Jahresrückblick „Made in Kleve“, von der Sparkasse mit organisiert, hatte Kock mit diesem Format Erfolg.

Geht bei der Kisters-Stiftung in Ruhestand: Michael Rübo (Foto: St. Mariä Himmelfahrt)

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26 Kommentare

  1. 20

    @ 14
    Herr Schsuter, ich habe inzwischen mal ein Übersetzungsprogramm mit den Bedingungen f

     
  2. 14

    @China…, #11

    Ihre Bemerkungen im ersten Abschnitt Ihres Beitrags treffen zu. Anhand der Abschlusszertifikate war nicht ersichtlich, wieviele Stunden tats

     
  3. 10

    @ Herr Schuster
    Es mag ja sein, dass die Hochschul-Praktikanten etwas l

     
  4. 9

    Es trifft im Übrigen nicht zu, dass mit der Änderung des Status der privaten Bildungsanbieter in China auch das Gesch

     
  5. 6

    @China In der Tat, man sollte reinen Tisch machen und Verfehlungen ahnden. Wird aber nicht passieren, wird sind in Kleve, man kennt und man hilft sich. Der Bann f