Es trägt (3, aber nicht mehr lange)

rd | 12. Januar 2009, 13:14 | 8 Kommentare

Gab es zuletzt vermutlich 1996

Gab es zuletzt vermutlich 1997

Zweifelsohne ein prachtvoller Anblick, und wie mir der Lichtbildner mitteilte, trug das Eis des Kermisdahls zumindest 86,5 Kilogramm. Doch es knirschte und knackte, und bei augenblicklich plus drei Grad würde ich keinem, der nicht gerade ein paar Milliarden verzockt hat, empfehlen, diese Eisfläche zu betreten (ehrlich gesagt, würde ich auch Leuten, die gerade ein paar Milliarden verzockt haben, empfehlen weiterzuleben – was sind schon ein paar Kontoauszüge gegen eine glitzernde Eisfläche im kalten Licht einer Januarsonne?). Steht hier aber ohnehin nicht zur Debatte (sagt ein frischgebackener Commerzbankaktionär wider Willen).

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  1. 8. rote Gräfin

    @ der Paritätische
    Die langen Hälse von den Schwänen finde ich wunderschön und sehr sehr praktisch. Man hält sie gerne auf Gewässern, das sie diese von Schling- und anderen Wasserpflanzen freihalten.
    Das schafft natürlich ein Paar nicht so gut, wenn die Menschen dort alles Mögliche ins Wasser werfen, wie unzählige Fahrräder, wie sie vor Jahren einmal in einer riesigen Aktion wieder herausgefischt werden mussten.
    Wenn ich einen anderen Hals als den meinigen noch bekommen sollte, dann höchstens einen dicken Hals, weil ich die Faxden mal wieder dicke habe.

    @stopsi
    das ist Ihrer freien Phantasie überlassen.

     
  2. 7. Messerjocke

    Actio et reactio

     
  3. 6. stopsi1900

    Da Ihresgleichen gross geschrieben ist, bezieht sich das dann auch mich oder auf die Schwäne?
    mmmh???

     
  4. 5. rote Gräfin

    Das Schwäne zur Brutzeit und Zeit der Nestpflege Menschen gegenüber aggressiv sich verhalten war mir schon als Kind bekannt. Vermutlich weil es zur Zeit meiner Großeltern fast auf jedem Schlossteich ein Schwanenpaar gab.
    Aber als ich da im Herbst hinzog, konnte ich jeden Morgen ein Schwanenpaar mit vier Jungen majestätisch seine Runden durchs Wasser ziehen sehen. Dann habe ich gespannt darauf gewartet, wann Eltern und Jungen sich trennen. Das geschah dann erst im nächsten Frühjahr Ende Januar, Anfang Februar.
    Da finden dann richtige Kämpfe zwischen den Alten und den Jungen statt. Die Alten verjagen die Jungen ganz massiv. Ist auch klar die brauchen Platz für die neue Brut. Die Jungen wollen nicht unbedingt gehorchen. Die Bürger der Stadt alarmieren dann die Polizei. Ich denke so haben manche Schwäne mit Hilfe der Menschen einen anderen Teich gefunden, wenn sie sich nicht kluger Weise und der Natur gehorchend in die Lüfte erhoben haben und sich selber ein neues Domizil gesucht haben.
    Ich meinte jetzt das Erziehungsverhalten der Schwäne untereinander nicht das Verhalten den Menschen gegenüber.
    Einen kleinen dreijährigen Jungen sehen sie möglicherweise als Ihresgleichen an und damit als eine Verletzung ihres Brutreviers.

     
  5. 4. der Paritätische

    @rote Gräfin: … ist aber nicht auf das menschliche Wesen übertragbar, sonst kriegste später noch en langen Hals. Aber das weisst du ja als Dipl.Soz.Päd. … .

     
  6. 3. stopsi1900

    @rote Gräfin

    Das Erlernte aus dem Erziehungsverhalten von Schwänen möchte ich nun doch mal erläutert haben.
    Ich kann hierzu nur folgende Geschichte beitragen:

    Vor vielen Jahren ging ich mit meinem damals ca. 3 Jahre jungen Sohn im Kindersportwagen am Kermisdahl spazieren und wurde unverhofft von einem Schwan angegriffen, der wild mit dem Flügeln schlagend aus dem Wasser heraus und auf den Kinderwagen zukam. Nur durch einen beherzten “Zwischenspurt” konnte ich Schlimmeres verhindern und so meinen schreienden Jungen vor diesem wilden Tier retten.
    Wie wir dann einen ältere Dame, die dort wohl täglich spazieren ging, erklärte, hatte sie dieses Verhalten des Schwans, Kinderwagen anzugreifen, schon mehrfach beobachten können.
    Auch mit unserer danach geborenen Tochter habe ich die Nähe von Schwänen gemieden.

     
  7. 2. rote Gräfin

    Ein wunderschönes Foto. Ich habe einige Jahre dort unten gewohnt. Der Blick ist einfach traumhaft und ich konnte einiges von den Schwänen und ihrem Erziehungsverhalten lernen.

     
  8. 1. killerplautze

    Ach, das war der rasende Reporter der Windrose, den ich da auf dem Eis gesehen habe.

    Zunächst hatte ich auf Willi H. und seine ZEN Übungen auf dem glatten Börsenparkett getippt…

    Falls sich jemand wundert, warum dieser Kommentar zweimal aufkreuzt: Beschwerden bitte an den indischen IT Techniker. der Firma Sayan. gg