Derzeit sieht das Gelnde, auf dem sich schon bald die Fachhochschule Rhein-Waal ausbreiten wird, noch so aus:
Vielleicht schon in einem oder zwei Jahren ist es dann mit der Abgeschiedenheit der Hafenbrache vorbei. Die Planer stellen so was vor:
Und mittendrin wohnt Herbert Klabbers (82). Er lebt im Hafenmeisterhaus, und er ist der alte Hafenmeister (er selbst sagt „Meister im Hafen“). Hier steht er vor seinem Haus:

Herrn Klabbers stehen strmische Wochen und Monate bevor, denn er wohnt im Auge des Baustellenhurrikans Fachhochschule. In unmittelbarer Nachbarschaft des Rentners werden fr mehr als hundert Millionen Euro im Eiltempo die Gebude der FH hochgezogen, 700 Pfahlgrndungen mit der Dampframme inklusive. Klar, dass da bei einem neugierigen Menschen wie mir die Frage aufkommt, wie es weitergeht. Also klingeln wir mal bei dem guten Mann. Er empfngt mich freundlich und bittet mich an den Kchentisch. Auf dem steht ein Glas mit einem Strau Herbstastern, auf der Eckbank ein Kofferradio von Telefunken. Dann erzhlt er.
„Wir haben die letzten Jahre hier so ruhig und friedlich gelebt“, sagt Klabbers, „doch damit ist es wohl bald vorbei.“ Bange machen ihn die bevorstehenden Vernderungen allerdings nicht mehr, denn er wohnt seit 55 Jahren in diesem Haus, da ist eine Hochschulgrndung vielleicht nicht ganz so epochal. Am 5. Februar 1954 zieht er mit seiner Frau dort ein, seit einem Jahr ist er jetzt verwitwet und wohnt allein dort. Er erlebt, wie Schiffe, die ihre Ladung im Klever Hafen lschen wollen, sich bis hinter der Schleuse in Brienen stauen, und er ist dabei, als vor wenigen Jahren der letzte Dampfkran verschwindet: „Alles, was Rhenania gehrt – abreien!“ heit es damals bei den Stadtwerken. Das Ende des Hafens.
Ursprnglich ist in Klabbers‘ Haus das Veterinramt beheimatet. Per Schiff befrdern Hollnder ihre Mastschweine nach Deutschland, direkt am Kai werden sie amtsrztlich untersucht und dann mit dem Lastwagen zum Schlachthof an der Merowinger Strae gebracht. Als die Transporte auf die Strae verlegt werden, zieht der Zoll fr kurze Zeit dort ein, dann mietet das Ehepaar Klabbers das Gebude von Stadtwerken.
Am Hafen in Kleve landet alles an, was in der Wirtschaft bentigt wird. In den Nachkriegsjahren Unmengen Kies fr den britischen Militrflughafen in Weeze, vom Oberrhein angliefert. „Wir haben den Kies mit der bloen Hand verladen“, erinnert sich Klabbers. Andere Frachter bringen Kuhmist oder Pferdemist. Oder Holz fr Geenen, ebenfalls in Weeze: „Da kam jeden Tag ein Schiff mit Tropenholz, zehn Lastwagen waren den ganzen Tag unterwegs, um das Holz wegzubringen. Der grte Stamm hatte 2,60 Meter Durchmesser, den werde ich nie vergessen.“ Mais und Tapiokamehl fr die Organchemie. Floholz fr Dorsemagen. „Das wurde mit einem Schleppboot bis in den Hafen gezogen und dann mit der Axt auseinandergeschlagen.“ Wichtigstes Arbeitsgert sind die Dampfkrne. Sie werden mit neun Hebeln „mit Hnden und Fen“ bedient und verheizen 24 Zentner Kohle pro Tag.
Der Baulrm, der in den kommenden Monaten ber das Areal hallen wird, kann Klabbers nicht im Geringsten schocken. „Ich werde auf jeden Fall hier wohnen bleiben.“ Einen alten Mann verpflanzt man nicht. Erst recht nicht, wenn der Lrm gewohnt ist: „Im Kornspeicher gab es eine Sauganlage fr das Getreide. Die lief von sonntags 22 Uhr bis samstags 20 Uhr – ohne Unterbrechung.“ Der damit verbundene Krach ist mit Staubsauger auf Speed nur nherungsweise beschrieben. Auch als in Klabbers unmittelbarer Nachbarschaft die neuen Spundwnde fr den Spoykanal ins Erdreich getrieben werden, bewahrt der Hafenmeister Fassung. „Der Bau der Fachhochschule ist kein Problem fr mich…“
An die Jahre, als der Hafen auf Hochtouren luft, denkt Klabbers gern zurck. „Das waren schne und wilde Zeiten, da wurde auch mal ein Schnaps getrunken.“ Wilde Kerle eben: „100 Jahre Gefngnis hatte ich hier immer rumlaufen. Wer wollte denn schon im Hafen arbeiten, das war doch ein Knochenjob.“
Heute kommen die wilden Kerle aus einer anderen Ecke. Aus dem benachbarten Jugendzentrum Radhaus am Sommerdeich. „Die sorgen fr einen Lrm, das ist eine Schande. Aber der Brgermeister hat mir in einem Gesprch gesagt, dass die dahinten wegkommen.“ Bis es soweit ist, luft Klabbers jeden Sonntag morgen mit Schaufel und Besen die Wege um sein Haus ab und sammelt die Scherben zertrmmerter Bier- und Schnapsflaschen ein.


Ist ja schon witzig, wohin eine Geschichte hin abdriften kann! Getroffene Hunde ??
Ich bin in der kanalstarsse aufgewachsen, mein Vater war werksleiter der Stadtwerke Gas/ Wasser und mein Spielplatz war neben unserem garten hinter dem Haus Kanalstr.2 natrlich auch die Kuhwiese, wo jetzt das Polizeiprsidium residiert, brigens standen damals auf der Kuhwiese auch zeitweise Bullen. ;-), aber auch , klar, verbotener Weise, die Gegend rund um den Kanal… Ich denke heute noch immer gerne an meine Klever zeit zurck, und habe mich sehr ber den Bericht mit Herrn Klabbers gefreut, besonders, da meine Eltern mit der Familie Klabbers eng befreundet waren. So, ich denke, ich bin beim Thema geblieben ;-))
Interessanter Bericht!
Fr Herrn Klabbers bestimmt noch eine Erfahrung mehr.Das macht er schon.
Schade eigentlich, das die Interessanten Zeiten immer nur frher waren.Daran kann man sehen wie langweilig es insgesamt im Kreis Kleve geworden ist.
Schade!
Aber weiter so mit diesen Berichten.Ich liebe die alten Geschichten des Kreises Kleve!!
Herr Klabbers bekommt neuerdings fters Besuch.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/kleve/2009/11/17/news-141261711/detail.html
Mal gucken, wann die Korrespondenten der Asahi Shinbum oder der New York Times vorbeischauen…….
Abseits der aktuelle Diskussion mchte ich erwhnen, dass das Radhaus ber die Kreis-Kleve-Grenzen hinaus sowohl bekannt als auch beliebt ist und es eigentlich eine Art von Institution ist, deren Existenz sonst nur greren reiferen Stdten vorbehalten ist.
Ein Stck weit ist das Radhaus ein (sub-)kulturelles Wunder, eine kreative Bereicherung, die meiner Meinung nach Kleve extrem positiv und berraschend von anderen Sumpfdrfern gleicher Gre unterscheidet, wo es kulturell halt sonst nur bis zur Ballermann-Disco gereicht hat.
Und genau da katapultiert das Radhaus die Stadt kulturell in eine ganz andere Liga: Kleve ist keine Dorfdeppenstadt, wo es nur peinliche Scheunenfeten und Groraum-Dorftechno-Schuppen gibt, sondern eine Stadt mit einer wahnsinnig breit gefcherten Kulturszene, fr die man sonst im Falle anderer Stdte erstmal in eine Grostadt fahren muss.
Fr mich ist jeder, der den immens groen kulturellen Wert dieser Institution nicht erkennt auch genau der engstirnige Dorfdepp, der eben niemals die Kultur einer Stadt wie Kln oder Berlin oder irgendeiner anderen Stadt mit *hUUUuuuu* mehr als sechsstelligen Einwohnern verstehen wird.
Das Radhaus nicht wrdigen heisst fr mich kulturell auf Gartenzwerg- und Heimorgel-Niveau hngengeblieben zu sein.
Meine Gte!
Hier wird sich ja regelrecht gegenseitig zerfleischt! Gottseidank wird dieser Schlagabtausch ber das Internet gefhrt, sonst htte es mit Sicherheit schon Tote gegeben!
Meiner Meinung nach hat das Radhaus volle Daseinsberechtigung, denn dort wird wirklich ein (in Kleve doch erheblicher) Beitrag zur Jugendkultur geleistet. Die Mitarbeiter (berwiegend Jugendliche, die alles im Ehrenamt machen) lernen dabei, sich fr etwas zu engagieren und mit vollem Einsatz fr ihre Sache zu stehen (wie man schon in dieser Diskussion beobachten kann), was sehr wichitig auch fr das sptere Leben ist.
Weiterhin bietet das Radhaus fr jederman also auch fr sozial Schwchere sowie fr gesellschaftlich eher vernachlssigte Minderheiten Raum fr Freizeit, Ausgelassenheit und Abwechslung (s. LPD). Und sowas ist leider selten!
@bernos:
Gut, wie man Ihren Aussagen entnehmen kann, sind Sie kein Freund dieser Einrichtung, da Sie ja sagten, Sie htten nie verstanden, wozu es sie gibt – dafr habe ich Verstndis und ich denke, dass jeder hier dafr Verstndis hat, sie werden halt Ihre Grnde haben und da braucht keine Partei ausfallend zu werden.
Nun haben Sie aber bitte auch Verstndnis fr die Nutzer der Institution sowie fr die jenigen, die Ihre Freizeit opfern, um dieses Jugendwerk aufrecht zu erhalten und, um weiterhin einer vielzahl Menschen (nicht nur Jugendlichen) etwas derartiges bieten zu knnen. Sie sehen es als Ihre Aufgabe an und es ist in der Tat eine wichtige Aufgabe – denken Sie doch nur mal darber nach, was passieren wrde, wenn es nichts vergleichbares mehr gbe (und die freiwillige Feuerwehr ist nun wirklich keine Alternative), dann nmlich wrde sich die berschssige Energie vieler Jugendlicher erstrecht ber die Stadt ergieen.
Und daran, dass berall Glas kaputtgeschmissen wird ist das Radhaus genauso wenig wie das Kaufland Schuld – es schmeit weder Glas kaputt noch animiert es die Jugendlichen dazu. Das liegt wirklich allein an der Erziehung der einzelnen Personen. Nun ist das Rad ein Ballungszentrum und wo sich viele Menschen treffen, sind auch viel „Querschlger“ darunter – das ist nicht zu vermeiden.
Allerdings herrscht auf dem radhauseigenen Gelnde grtmgliche Ordnung und Sicherheit, dafr tragen die engagierten Mitarbeiter schon Sorge.
Fazit: Ich finde die Fronten sollten sich beruhigen und in abgeklter Form vielleicht noch weiter diskutieren, bis sie sich bereinkommen, bzw. einen Kompromiss schlieen.
PS: @bernos: Wenn Sie Zitate aus dem Text nicht klar kennzeichnen, mssen Sie sich nicht wundern, dass man das Geschriebene fr Ihre eigene Aussage hlt.
Lieben Gru, der Freiburger 😉
ui…ein sehr hitziges thema.
mir als jugendlichen bleibt jedoch nichts als festzustellen, dass trotz langen listen und aufzhlungen in kleve -ohne das radhaus – mehr als tote hose ist. nicht jeder mensch kann sich in feuerwehr und kirche so engagieren, wie es einige tun – und sie wollen es auch nicht…ich kann von mir behaupten, dass ich selbst in der kirche ttig bin und das auch sehr gern, aber was wre denn kleve ohne das radhaus?
ich habe es noch nicht erlebt, dass die freiwillige feuerwehr sich bereit erklrt hat ein mal im monat menschen mit und ohne behinderung einen ort zu ermglichen sich zu treffen und spa zu haben.
desweiteren kann man ja wohl von glck reden, dass man in kleve nicht in jedem 2. park angefallen wird – von jugendlichen, die mal auf die idee gekommen sind sich dort zu besaufen – solch ein vorhaben kann nicht durch eine radtour nach holland befriedigt werden. umso besser wenn nur ein mensch vor seiner hautr kehren muss 😛
mir ist aufgefallen, dass das radhaus hier wohl fr jeglichen schmu in kleve gradestehen soll. als wrde eine klever kirmes keinen schmutz und glasscherben verursachen – als wrde man keinen belriechenden urin von betrunkenen nachttheatergsten vor dem golden tulip/dem kino finden – als wre die strasse des karnevalszuges nicht mit krankenwagen, polizei und erbrochenem gespickt.
ich bin der meinung, dass in dieser stadt schon wahnsinnig wenig fr die altersgruppe von 16-25 jahren getan wird – im radhaus muss man keiner religisen gruppierung angehren um hinengelassen zu werden und die verantwortungsvollen, ehrenamtlichen mitarbeiter, die sich um die kinder, enkel und verwandten von den sich hier so aufregenden personen kmmern, wenn sie stark alkoholisiert einen notarzt brauchen (denn alkholkonsum soll ja in den besten familien vorkommen) und sie dies tun, obwohl es sich nicht mal in ihrem aufgabenbereich befindet, sich um den sommerdeich und seine schnapsleichen zu sorgen (im radhaus wird man nmlich keinen harten alkohol finden!). – diese personen werden hier in schlechten tnen erwhnt, wo gerade diese versuchen ein klima zu schaffen in dem begegnungen mglich werden.
meines erachtens wre anstatt einer parole gegen das radhaus, eine diskussion lieber, die die situation verbessert und mglichkeiten schafft, das stadtbild zu verbessern. das radhaus ist kein schandfleck auf der weien weste kleves – kleve sollte aufwachen…eine auffllige jugend wird nicht auf dem sommerdeich gezchtet, sondern kommt allerhchstens dort zum vorschein. in prvention und eine ausbildung von mitarbeitern der stadt, die tatkrftig institutionen wie dem radhaus beistehen, sollte man investieren, damit demnchst mal ein mlleimer in der nhe von herrn klabbers haus genutzt wird und der werte herr nicht mehr um seine zeit gebracht wird, die er ja zum dumchendrehen nutzen knnte.
ps: ich hatte im brigen die strandbar immer als wesentlich lauter empfunden und auch im radhaus werden meines wissens verantwortungsbewusste mitarbeiter gesucht.
@Jockel
„Lasst es wie einen Unfall aussehen.“ (SCHERZ!!!!)
Die werden Herrn Klabbers eine Gnadenfrist geben und dann in eine „moderne seniorengerechte Wohnung mit Niedrig-Energiestandard, konzipiert von der Firma Reppco“ abschieben.
M. Grass von der Royal Pest wird uns Unwissende in epischer Breite informieren.
Eigentlich ein toller Bericht, leider ist die anschlieende Diskussion in eine Richtung gedriftet die nicht OK ist. Mir zu polemisch und persnlich.
Sollte Herr Klabbers wirklich zur Miete wohnen, wrde ich mich an seiner Stelle, nach einer neuen Bleibe umsehen. Sptestens nach diesem Artikel drften die entsprechenden Sachbearbeiter im Rathaus aufgeweckt werden und eine Kndigung aussprechen.
@ Afrika:
Richtig, VWL und AWL bei Wilhelm Hawerkamp bis zum Ende meiner Bnker-Ausbildung 2002.
Ich finde es total gut, wenn sich jemand fr die Schwcheren so einsetzt. Und im Gegensatz zu vielen anderen „Hilfsorganisationen“ kommt das Geld auch dort an, wo es bentigt wird. Post kriege ich aber seit unserem Umzug nicht mehr.
@ Bernos:
Natrlich haben die Waldorfschulen einen enormen Zulauf. Aber wenn der Schler erst mal ins Berufsleben eintritt…. Diese Schulform hat mit dem Leben in der Wirtschaft nichts zu tun.
„Ich habe schon als Jugendlicher nie verstanden, wieso man man Jugendliche mit Radhusern, Jugendzentren und hnlichem Mist pampern muss.“
Klar haben Sie / Du Vorschlge gemacht, wie sich Jugendliche beschftigen knnen. Ist Ihnen / Dir aber klar, dass nahezu alle Mglichkeiten durch Steuergelder subventioniert werden. Der Sportverein, die Musikschule etc. Etwas, dass Du / Sie nicht pampern willst.
Nebenbei jobben ist auch noch kaum mglich, da die meisten 400-Euro-Jobs durch Beruftsttige besetzt sind, die damit ihren Lohn aus ihrem anderen Job aufbessern, damit´s zum Leben reicht. Wir haben in Deutschland einen Trend zum Zweit- und Dritt-Job.
Was mich aber weiterhin rgert ist die Tatsache, dass hier unterschwellig Stimmung gegen das Radhaus und Jugendliche gemacht wird. Das stndige Erwhnen, man habe alles nur aus dem Artikel von Ralf Daute abgeschrieben, finde ich langsam lcherlich. Sicherlich sind im Radhaus der ein oder andere Chaot anzutreffen. Sicherlich kommt gelegentlich auch mal der Trachtenverein vorbei und sorgt fr Ordnung. Aber sind Sie / Du schonmal Freitags / Samstagsnachts mal vom Schweizerhaus bis zum Opschlag gelaufen? Wrde ich mal ausprobieren, aber nimm Ralle Seeger mit. Da kann man was erleben.
Ich stelle nur fest, dass man nach einer im verfassungsrechtlichen Rahmen gettigten Meinungsusserung angegriffen und bel beleidigt wird. (– wiederhole :Meinungsusserung! Wie gesagt, die These dass Radhausjugendliche angeblich nachts Lrm machen udn Bierflaschen schmeissen kommt NICHT!!! von mir und ich mache sie mir NICHT zu eigen –) Schade dass man sich auf dieses Niveau herunterbegeben muss.
@afrika:
Was ist denn das fr eine hanebchende Argumentation, dass man nicht bei der Feuerwehr ausbilden kann, weil jemand diese mglicherweise verlsst?
1.) Macht ein solcher Bachelorabsolvent dann vielleicht in Sddeutschland bei der Feuerwehr weiter, und umgekehrt einer aus Sddeutschland hier.
Echt traurig, -wir feiern mit dem 9. November die Einheit und Freiheit (Reisefreiheit!) des ganzen Deutschen Volkes und Sie denken bei Gemeinschaftsaufgaben offensichtlich nicht ber die Trme der Stiftskirche hinaus.
2.) Drfte dann kein deutscher Hochschulabsolvent ins Ausland gehen, umgekehrt kme auch kein auslndischer Akademiker mehr hierhin.
3.) Glte Ihre These fr den Mikrokosmos Kleve doch genauso: Was htte das Radhaus von einem Jugendlichen, den man monatelang in die Arbeit dort eingearbeitet hat, und dieser Jugendliche wechselt dann zum effa. Darf der das dann nicht?
4.) Was ist denn die Ihre Konsequenz: Dass bei der Feuerwehr keine Azubis und Studenten genommen werden???
Weiterhin sehr erstaunlich, dass Sie sich, anstatt sich mt dem Thema zu beschftigen, Gedanken ber meine Person machen und dies auch noch abwerten.
Denn
1.) Was ist denn schlecht an jemandem ber 60? Haben Sie mit dieser Bevlkerungsgruppe Probleme?
2.) In welchen festgefahrenen Klischees denken SIE eigentlich? „radhauskritisch = alt + weltfremd“ ?
Darf man in Ihrem Weltbild nicht jung sein und trotzdem radhauskritisch?
Um in solchen engen Horizonten denken zu knnen, msste man wahrscheinlich ber 70 sein und seit 70 Jahren nie aus Kleve rausgekommen sein.
3.) Ich bin wahrscheinlich jnger als Du.
@ Bernos,yxz etc
Ich bin auch schon bald fnfzig, seit einiger Zeit Klever Brger. Was mir aberschon ganz lange aufgefallen war , die mangelnde Mglichkeit der Jugendlichen sich zu treffen. Das Radhaus bietet eine Alternative. So wie wir , bis zum Abi , uns in unserer Heimatstadt von Jugendcafes-Jugendzentren etc getroffen haben-eben nicht nur die etablierten Eckkneipen unserer Elterngenration, gibt es hier nicht. Man sollte noch viel mehr fr unsere Kinder in sieser Form vorhalten. DAnn kommen sie auch nicht auf blde Gedanken und knnen sich dort abchillen . Übrigens, die mir bekannten Radhausgnger -Jugendlichen sind in Feuerwehr, Sportvereinen, und Musikschulen organisiert. Schnen Gru von einem der in der Jugend viel mehr Angebote geniessen konnte.
@Ra-Dau, Bernos
Liebe Leute,
da euer ‚Schlagabtausch‘ bisher unentschieden steht und ich auch in absehbarer Zeit keinen „Gewinner“ sehe, schlage ich euch vor, dass R-dau Bernos ins Radhaus auf einen Kaffee oder Tee einldt, damit er sich mit eigenen Augen ein Bild von der dortigen (schlechtes Deutsch?) Jugendarbeit machen kann.
@Bernos:
ich verweise hier nochmal auf meinen Nachtrag: Laut Jahrbuch 2008 hat das evangelische Jugendheim (also das effa, ein weiteres ist mir nicht bekannt) ca. 19000 Euro Betriebskostenzuschuss bekommen, das KJW nichts. Bitte sehr. Schwarz auf Wei.
zum Rest: sie pldieren hier aber auf eine Unsinnigkeit des Radhauses, die – selbst aus einem konservativeren Blickwinkel – vlliger Schwachsinn ist. Allein die Lila Pause Disco, die in ihrer Art wohl einmalig ist, ist ausreichend genug als Daseinsberechtigung des Radhauses.
Und noch einmal zum Verstndnis des Radhauses: Die eigentliche Jugendarbeit ist nicht, dass eine Disco kostenlos zur Verfgung gestellt wird, was fr viele sonst perspektivlos rumhockende Jugendliche sicherlich schon eine Wochenendalternative ist, sondern vielmehr die Arbeit der grtenteils selber jugendlichen Mitarbeiter. Genauso wie Feuerwehr, THW etc. soll das Radhaus dazu einladen, sich ehrenamtlich zu engagieren und Verantwortung zu bernehmen. Die Lila Pause Disco ist nur ein Beispiel, sich auch mal dafr einzusetzen, dass behinderte Menschen, die sonst am oft am Rand der Gesellschaft stehen in einer inklusiven (ich hoffe, Inklusion ist ihnen ein Begriff, Wikipedia hilft ansonsten weiter) Umgebung genauso behandelt und als Bestandteil des Ganzen gesehen werden, wie sons nur „normale“ Menschen. Weiterhin ist das Radhaus kein JugendHEIM, deshalb garnicht in der Pflicht, perspektivlosen Jugendlichen etwas zu bieten, sondern Teil des JugendWERKS, dessen Konzept unter anderem beinhaltet, Kulturveranstaltungen zu Verfgung zu stellen, was wie z.B. beim Kunstrad auch passiert.
@ Bernos
meinen Sie das ernst?
Freiwillige Feuerwehr: Ja! Stecken wir Zeit, Geld usw in Ausbildung damit der Kamerad nach drei Jahren mit Bachelor nach Sddeutschland zieht. Fragen Sie sich doch mal wie viel das einer Gruppe bringt die sich gegenseitig das Leben anvertrauen muss…
Generell muss ich sagen, dass ich Sie aufgrund Ihrer Haltung fr ber 60 Jahre, weltfremd und verbittert halten muss. Schauen Sie der Realitt in die Augen, dass das Radhaus eine der besten Einrichtung des Jugendamtes ist!
@ meiner einer
Indien und Ghana sagt mir doch was und dann i.V.m. VWL/AWL. Bekommen Sie auch noch jhrliche Post?
@Vorwurf Ralf Daute = Fahneinwinddreher
Ich verstehe den Artikel als die Erzhlung der Geschichte des Herrn Klabbers
Herzlichst Ihr
Unterbrandmeister „Afrika“
„dass das Klever Jugendwerk 0 Euro ! Betriebskostenzuschuss bekommen hat, whrend das evangelische Jugendheim 19500 Euro bekam.“
Das wundert mich jetzt wirklich und hatte ich andern in Erinnerung. Dann stimmen wohl meine Quellen nicht. Ich hatte die Info, dass das Effa gar keine kommunalen Zuschsse bekommt, sondern nur kirchliche.
Wofr gab es diesen Betriebskostenzuschus?
ich finde es ist gut das es in der nhe des klever JKW (radhaus) die hochschule entsteht.
Begrndung: Ich bin ein ehemaliger mitarbeiter des arbeitskreises „radhaus“
und veranstalte noch immer kunstausstelungen in dem Jugendwerk.
Fr die bald studierenden ist es daher eine perfekte plattform sich im sozialen wie auch im kreativen gegenseitig zu frdern.
zu diesem zweck werde ich auch wieder am
18 dezember im cafe´ des radhauses eine kustveranstaltung veranstalten
und werde herrn Herbert Klabbers auch persnlich dazu einladen.
natrlich knnen sich aussteller noch bewerben.
ps diese Veranstaltung ist gegen rasissmus, bermigen alkoholkonsum und frderung eines besseren verstndniss von jugendlichen und erwachsenden.
zudem sei noch gesagt, dass eltern, welchge ihre kinder mit alkohol am rad absetzen, ihr verantwortungsbewusstsein an den mitarbeitern des rad teams abwlzen
also ich bitte euch liebe eltern und kids auf der strae
lernt verantwortung
achtet einander
frdert interesse an sinnvollen aktivitten
gru jeremias
@Rad-Au
„Vielleicht liegen solche Zerstrungsaktion eher daran, dass ungefhr genau in diesem Bereich ungefhr 90% aller Minderjhrigen, die im Radhaus von Mitarbeitern ertappt und an die Polizei weitergegeben werden, von den werten Polizisten wieder „ausgesetzt” wird, und sich dann der Frust irgendwo entladen muss…“
Das kann durchaus sein. Zum 3. Mal: ICH habe auch nicht behauptet, dass es „Radhaus-Jugendliche“ sind.
Dann msste sich die Polizei hier mal fragen lassen, warum das so ist.
Abgesehen davon, mit ihrer Argumentation haben Sie sich sowieso ein wenig ins Knie geschossen…
„Genau das ist, was im Radhaus von den zumeist jugendlichen Mitarbeitern erwartet wird.“
Dann ist es ja gut. Wenn diese Eigeninitiative vond en jugendlichen auch erbracht wird, ist das ja schn.
In dem Bericht von Herrn Daute wurde dieser Eindruck jedenfalls nicht erweckt.
„und wieso dann das Radhaus verantwortlich machen?“
Zum x-ten Mal: HABE ICH NICHT! Das stand im Artikel von rd.
„Erfahrung nach tatschlich weitaus mehr „Gesocks” herum…“
Das kann sein.
„Zum Schluss noch eins: das Radhaus kriegt wenige tausend Euro pro Jahr Zuschuss, der Rest wird selbst erwirtschaftet, ich glaube kaum, dass das Effa weniger zur Verfgung hat…“
Jedenfalls nicht von der Kommune. Msste man mal recherchieren.
@MeinerEiner:
Ich habe nichts gegen das Radhaus an sich, trotzdem konnte mir weder Killerplautze mit dem Satzungszitat darstellen, wie Jugendlichen im Radhaus das Gefhl gegeben wird „gebraucht“ zu werden, noch bin ich jemand der nur kritisiert und angeblich keine Vorschlge macht. Ich habe bereits einige Vorschlge gemacht, die Sie vielleicht berlesen haben. Daher hier nochmal:
– Freiwillige Feuerwehr (die suchen Leute!)
– Sportvereine / Fussball (wir haben brigens auch ohne Sportverein fast jeden nachmittag irgendwo Fussball gespielt)
– Schtzenverein
– Musikzge
Andere Mglichkeiten:
-Technisches Hilfswerk
– Nebenjob (Zeitungen austragen etc.) Da verdient man sogar Geld! 🙂
– Arbeit in einer Partei
– Umgebung erkunden (z.B. Niederlande)
Ich bezweifle nicht, dass Freizeitmglichkeiten fr Jugendliche sinnvoll sind. Aber dies sind eben Freizeitangebote und keine Orte wo man Jugendlichen das „Gefhl gibt, gebraucht zu werden“.
Warum gerade Waldorfschulen „out“ sein sollen, ist mir nicht klar. Die Nachfrage nach selbigen besttigt eigentlich eher das Gegenteil. Fr jeden Jugendlichen ist wahrscheinlich jede Schule „out“. Wer geht schon gern zur Schule.
Nebenbei, wenn ich hier so kritsiert werde weil ich angeblich keinen Vorschlag machen wrde. Kann mir jemand konkrete projekte nennen, wo das Radhaus perspektivlosen Jugendlichen eine Perspektive bietet? Die Frage ist ehrlich gemeint. Gibt es solche Projekte und was wird da gemacht?
Das alte „Rad“ auf der Emmericher Str. , heute ALDI, war besser!
Keine strukturierte Organisation, spontane Partys und jeden Samstag abend die grnen Mnnchen deren Anwesenheit und Handlungen fester Bestandteil der wchentlichen Erheiterungsverabreichung waren.
Richtig Ärger, auer dem sich stndig wiederholenden Platzverweis fr alle, gab’s nie…
Vielleicht kann man ’n Deal mit ALDI machen und ’ne Reanaissance einleiten…?
@MeinerEiner
Er ist mit seiner Herz-Dame im wohlverdientem Urlaub.
(Gardasee?)
Was von den Versprechungen des (…) Blitzlicht-Junkies zu halten ist, kann Herr Klabbers bei den Wardhausenern nachfragen.
kurzer Nachtrag:
selbst das parittische Jugendwerk NRW ussert sich positiv zum Radhaus:
„Das Jugend- & Kulturzentrum Radhaus in Kleve steht fr die lange (Kultur-) Tradition jugendlicher Selbstverwaltung und Selbstbestimmung, auch in lndlichen Regionen (www.radhaus-kleve.de ).“
Quelle: http://www.paritaet-nrw.org/content/e4512/e5335/e19085/e19155/
Weiterhin knnen sie sich im Jahrbuch 2008 der Stadt Kleve vielleicht auch noch mal anschauen, dass das Klever Jugendwerk 0 Euro ! Betriebskostenzuschuss bekommen hat, whrend das evangelische Jugendheim 19500 Euro bekam.
Quelle: http://www.heimat-kleve.de/geschichte/jahrbuecher/jahrbuch_2008.pdf
@ Bernos
„Ich habe schon als Jugendlicher nie verstanden, wieso man man Jugendliche mit Radhusern, Jugendzentren und hnlichem Mist pampern muss.
Im Radhaus lernt man wohl asoziales Herumpbeln und Beleidigen. Wenn das die Art Ihrer Kontakte sind….prost!“
Was soll man da noch falsch verstehen? Ich habe Ihnen nicht unterstellt, irgendwelche Behauptungen gemacht zu haben. Ich rege mich aber ber solch bldsinnigen Kommentare wie zitiert auf. Wenn Sie schon glauben, dass ein Jugendzentrum wie das Radhaus nicht hilft die Jugend anzusprechen, was dann? Ein katholisch-evangelisch-islamisch-buddhistisches Bethaus vielleicht? Schauen Sie sich doch mal in der Welt um. Waldorfschule ist out. Wir leben in Zeiten des Turbo-Kapitalismus. Nimm eine Kartoffel, mache ein Feuer, tanze darum und singe ein Lied bringt niemanden weiter. Machen Sie doch mal einen einzigen konkreten Vorschlag, wie eine die Jugendlichen ansprechende Arbeit / Treffpunkt aussehen kann. Viele Jugendliche sind perspektivlos, keine Ausbildungsstelle etc. Es ist gut, dass es so „schrge“ Anlaufpunkte wie das Radhaus gibt. Warum verlieren die Kirchen so viele Mitglieder? Weil deren Politik am Mitglied vorbeigeht. Und nichts anderes ist z.B. ein biblischer Jugendtreff.
Sie erinnern mich ein wenig an die lteren Herren auf der Tribne beim 1.FC Kleve. Sitzen dort, essen die dicke Bratwurst und pbeln ber die faulen Scke auf dem Rasen. Sind aber selbst ohne Sauerstoffzelt nicht die Stufen zum Sitzplatz hochgekommen. Wenigstens lassen die lteren Herren Kohle im Stadion. Rumkritisieren kann jeder. Aber mal einen guten Vorschlag machen, daran hapert´s bei vielen.
Ich hoffe jedenfalls, dass das Radhaus bleibt (oder eine neue, geeignete Heimat findet).
Sie haben glaube ich wirklich keine Ahnung, sehr geehrter Bernos.
Das Angebot des Radhauses besteht nicht einzig im Discobetrieb, sondern insbesonder auch darin, Jugendliche zu animieren, sich selbst als Mitarbeiter einzubringen. Damit wird Jugendlichen die Mglichkeit gegeben, handwerklich ttig zu werden, den Ablauf eines solchen Betriebes aus nchster Nhe kennenzulernen und sogar eigene Erfahrungen im Bereich DJ, Lichttechnik, Veranstaltungstechnik und Eventplanung zu machen. Das Ganze kostenlos. Wenn Interesse besteht (was hufig so ist), knnen sogar im Rahmen der lilapausedisco wertvolle soziale Erfahrungen im Umgang mit Behinderten gemacht werden.
Auch der Betrieb am Wochenende ist eine Chance fr Jugendliche aus rmeren Haushalten, sich auch mal zu amsieren, da das Radhaus bis auf einige Konzerte schlielich keinen Eintritt verlangt und auch die Getrnkepreise billig sind. Damit kommen wir zum nchsten Punkt, ich glaube wohl kaum, dass die Radhausbesucher ihre Bierflaschen mit 50 Cent Pfand irgendwo am Hafen zerdeppern… Es handelt sich hierbei auch nicht um das unmittelbare Gebiet ums Radhaus, das von den Mitarbeitern auch whrend des Abends berwacht wird.
Vielleicht liegen solche Zerstrungsaktion eher daran, dass ungefhr genau in diesem Bereich ungefhr 90% aller Minderjhrigen, die im Radhaus von Mitarbeitern ertappt und an die Polizei weitergegeben werden, von den werten Polizisten wieder „ausgesetzt“ wird, und sich dann der Frust irgendwo entladen muss…
Abgesehen davon, mit ihrer Argumentation haben Sie sich sowieso ein wenig ins Knie geschossen…
1. Zitat: „Gebraucht werden kann man auch nur, wenn man sich selber anbietet und engagiert. Ein wenig Eigeninitiative gehrt schon dazu.“
Genau das ist, was im Radhaus von den zumeist jugendlichen Mitarbeitern erwartet wird.
2. Zitat:
„Den Kaufland fr kaputte Bierflaschen am Hafen verantwortlich zu machen, halte ich fr eine unsinnige weit hergeholte Pseudoargumentation nach dem Motto „Die anderen sind schuld. Immer”
Dazu vielleicht ein Zitat aus dem Film „Die fetten Jahre sind vorbei”“
und wieso dann das Radhaus verantwortlich machen?, die Entfernung ist die gleiche und vor Kaufland treibt sich meiner Erfahrung nach tatschlich weitaus mehr „Gesocks“ herum…
3. Zitat:
„“Es kommt nicht darauf an, wer die Waffe herstellt, sondern wer den Abzug zieht”“
Wo sehen Sie denn hier bitte ein „Abzug ziehen“ des Radhauses?
Zum Schluss noch eins: das Radhaus kriegt wenige tausend Euro pro Jahr Zuschuss, der Rest wird selbst erwirtschaftet, ich glaube kaum, dass das Effa weniger zur Verfgung hat…
Ihnen wrde vielleicht einmal eine Lektre dieses Textes ganz gut tun:
http://www.radhaus-kleve.de/radhaus/backstage/
@Bernos Fhnlein nach dem Wind? Die Sache ist doch relativ einfach: Das Radhaus ist eine gute Sache, einzelne Radhaus-Gnger verhalten sich auf dem Weg zum Radhaus bzw. auf dem Heimweg vielleicht nicht ganz nach mitteleuropischen Standards. Darber rgert sich Herr Klabbers, und ich find’s auch nicht gut.
@Bernos
Wo will man Jugendlichen im Radhaus das Gefhl geben, gebraucht zu werden?
Zitat aus den Statuten des Klever Jugendwerks e.V.
§ 2
Der Verein hat die Frderung und Koordinierung jugendpflegerischer Bemhungen zum Ziel. Er hat ferner die Aufgabe, Einrichtungen zu schaffen und zu unterhalten, die den jugendpflegerischen und jugendfrsorglichen Belangen im Rahmen von Freizeithilfen und der offenen Jugendarbeit dienen.
http://www.radhaus-kleve.de/wp-content/uploads/2009/08/kjw-beitrittserklaerung.pdf
Finde ich schon sehr interessant, Herr Daute, wie sie offensichtlich die Fahne nach dem Wind drehen, wenns brenzlig wird…. 🙂
Ums nochmal klarzustellen, weil hier einige ofenbar nicht begriffen haben, wer was gesagt hat:
Dass Besucher/innen des Radhauses angeblich Bierflaschen im Hafengelnde umherschmeissen, entstammt eindeutig dem Bericht von Herrn Daute, -nicht von mir. Scheint sich aber keiner zu trauen, rd dafr zu kritisieren.
Ich habe den Punkt nur aufgenommen und habe -durch den Bericht von Herrn Daute anzunehmende- faktsiche Sachstnde vielleicht etwas polemisch dargestellt, wobei die Fakten (bitte korrigieren Sie mich, Herr Daute, wenn dies nicht stimmen sollte) bleiben.
Ich habe aber niemanden persnlich mit Namen angegriffen, so wie es hier im Forum geschehen ist. Einigen ist das offensichtlich nicht klar.
Wie gesagt, nicht ich habe geschrieben, dass Radhaus-Besucher Bierflaschen schmeissen. Das war der Verfasser des Artikels.
Grundstzlich bleibe ich aber bei meiner Meinung. Es gibt Jugendliche denen man helfen muss, aber ausgerechnet im Radhaus? Wo will man Jugendlichen im Radhaus das Gefhl geben, gebraucht zu werden?
Da halte ich das Effa fr sehr viel frderungewrdiger. Bezeichnenderweise bekommt das gerade weniger Frderung von der Kommune.
Im brigen: Gebraucht werden kann man auch nur, wenn man sich selber anbietet und engagiert. Ein wenig Eigeninitiative gehrt schon dazu.
Den Kaufland fr kaputte Bierflaschen am Hafen verantwortlich zu machen, halte ich fr eine unsinnige weit hergeholte Pseudoargumentation nach dem Motto „Die anderen sind schuld. Immer“
Dazu vielleicht ein Zitat aus dem Film „Die fetten Jahre sind vorbei“:
„Es kommt nicht darauf an, wer die Waffe herstellt, sondern wer den Abzug zieht“
Im Übrigen steht es Herrn Daute natrlich frei, auch meine Beitrge zu zensieren, wenn ich ber das Ziel hinausschiessen sollte. Das sollte aber auch fr andere beleidigende Kommentare gelten.
Herr Daute, Meiner Einer und xyz,
vielen Dank fr Ihre Beitrge, die meine volle Zustimmung haben.
Werter Bernos,
bitte wischen Sie sich den Schaum vom Miúnd und halten den Ball etwas flacher!
@ ralf.daute
„Es steht nicht in der Macht des Radhauses…“
Leider fllt es aber auf dieses zurck. Und fr die saufwtigen Radhaus-Gnger kann auch Kaufland nichts. Wenn der Markt eine Öffnungszeit nicht hergeben wrde, gbe es diese wahnwitzigen Öffnungszeiten auch nicht.
Also hoffen wir zusammen auf das Elternhaus…..
Vielleicht sollte ich auch mal was zu diesem Diskussionsschlenker sagen: Ich halte das Radhaus fr eine uneingeschrnkt zu untersttzende Einrichtung. Jeder, der sich etwas nher mit der Sache befasst, wird sehen, dass dort auf vielfltige Art und Weise gute Arbeit geleistet wird, was nicht zuletzt angesichts eines sonst recht mageren Angebots fr Jugendliche hier nicht hoch genug eingeschtzt werden kann. Das Problem, das sich vor der Haustr von Herrn Klabbers abspielt, ist nicht das Problem des Radhauses, sondern das eines vernderten Konsumverhaltens der Klientel – die nmlich kann sich bis Mitternacht noch im Kaufland (300 Meter entfernt) mit all den hochprozentigen bewusstseinstrbenden Substanzen eindecken, die im Radhaus berhaupt nicht zu kaufen sind. Wer einmal die Mllcontainer mit den leeren Spirituosenflaschen gesehen hat, die Radhaus-Mitarbeiter im Umfeld ihres Ladens eingesammelt haben, wei, wovon ich rede. Es steht nicht in der Macht des Radhauses, das zu ndern. Auch nicht in der Rathauses. Vielleicht in der des Elternhauses.
@ bernos
Die Geister die ich rief…..
Findest Du / Sie es etwa verwunderlich, wie auf die Einrge im Blog reagiert wird? Deinen / Ihren Eintrgen ist grundstzlich erstmal zu entnehmen, dass im Radhaus nur asoziales Pack rumluft, pbelt, Dreck macht, lrmt usw. Grundlegend sollten Deiner / Ihrer Meinung nach solche Einrichtungen geschlossen werden, finanziell untersttzt schon gar nicht.
Wenn in unserer Gesellschaft alle Dinge, die dem sozialen Umfeld der Menschen in Deutschland dienen und nur Geld kosten gestrichen wrden, dann wre es ziemlich schnell dunkel hier.
Leuten, die ehrenamtlich soziale Aufgaben bernehmen, wie z. B. die Mitarbeiter des Radhauses oder auch der Tafeln / Klosterpforte, sollte man ein wenig mehr Respekt entgegenbringen. Es gibt gengend Menschen wie zum Beispiel mein ehemaliger VWL-Lehrer, der fr Indien und Ghana Spenden sammelt und das nicht an die groe Glocke hngen. Oder der ein oder andere Selbstndige von dem ich wei, dass er sich fr Menschen in Afrika und anderen fnfte Welt-Lndern engagiert.
Ich bin selbst nie Radhaus-Gnger gewesen. Musik-Richtung und teilweise die Leute waren zur damaligen Zeit nicht mein Ding. Trotzdem finde ich es gut, dass es solche Einrichtungen fr Jugendliche gibt und es wre schade, wenn solche Einrichtungen aufgegeben werden.
Wenn ich alles nur nach monetren Richtlinien betrachte, dann mu ich zwangsweise auch Hartz 4 auf den Prfstand stellen. Denn was leisten diese Menschen fr die Gesellschaft? Kostet doch nur Geld. Subventionen fr Bauern, Kohle, Windkraft etc. Alles weg, kostet nur Geld. Betriebe, die sich nicht lohnen, muss man betriebswirtschaftlich gesehen aufgeben.
Fahr Du / Sie nur weiter Fahrrad durch die Dffel. Vielleicht hilft die gute Luft ja fr bessere Gedanken.
Warum zensiert Ralf Daute eigentlich Deine / Ihre Eintrge nicht?
@ Gast
Mit dem sooo schnell wre ich vorsichtig. Ich sehe Huptling grinsendes Pferd schon auf dem Bagger und beim anschlieenden Fassanstich…. Endlich tut mal einer was fr Kleve.
Lieber Bernos,
ich habe mit meinem Beitrag und der Art meines Beitrags auf Ihren Beitrag vom 03.11. in hnlichem Tonfall reagiert.
Zitate:
„Jugendzentren und hnlichem Mist pampern muss“
„Jugend meint nix zu tun zu haben und beschftigt werden zu mssen, weil man sonst ja solzial abrutscht und randaliert“
„als das was die Jugendlichen im Radhaus versaufen“
Hallo? Sie schmeien hier mit Vermutungen um sich und pbeln quasie alle Radhausgnger bzw. Jugendheimbesucher an und empren sich dann ber meine Reaktion? Hallo? Sie stellen wildeste Vermutungen pauschal ber smtliche Besucher auf und rgen sich dann malos darber, dass ich das mit Ihnen auch mache?
Knall nicht gehrt? Wunden Punkt getroffen? Oder liege ich doch falsch?
Herzlichst, Ihr
XYZ
Also,soweit ich wei ist den Leuten aus dem RAdhaus derartiges nicht bekannt.Ob und wann das Haus weg soll,steht noch in den Sternen und sooo schnell wirds bestimmt nicht gehen.Halten wir die Fe still und warten ab was noch kommt,oder auch nicht.
@rad-au: Stimmt!
In fast 15 Jahren „Rad“ hab‘ ich so etwas noch nie gesehen:
„Kein Wunder, dass die pleite gehen – seit Jahren lt man meinen einen nicht rein, weil er Parka oder Turnschuh trgt…
Und seit letztem WE wrde ich diesen Laden sowieso meiden – die Kollegin meiner Nachbarin ist krankenhausreif zusammengeschlagen worden, auf der Tanzflche weil sie auf Anmachversuche einiger Herren nicht reagierte…Hilfe, Security? Fehlanzeige! Die 4 Schlger waren weg, die Frau im Krankenhaus und der Laden verdient…soll er doch pleite gehen!“
(Beitrag zu „Ladylike GmbH/ Nachttheater“ hier im Blog…)
Im Übrigen habe nicht ich die Begriffe von „wilden Kerlen“ die fr „Lrm sorgen“ und von „Scherben zertrmmerter Bier- und Schnapsflaschen“ benutzt und hier eingefhrt, sondern Herrn Daute. Wenn Sie die Eier haben „xyz“, dann beleidigen Sie doch den!!
@xyz:
Die sollten sich mit dermassenden beleidigenden Äusserungen ganz extrem zurckhalten!!
Es ist eine Unverfrorenheit, Menschen, die man noch nicht mal kennt, zu unterstellen, sie htten keine sozialen Kontakte, nur weil sie angeblich ( das unterstellen sie mir auch noch ohne es zu wissen!) nie im Radhaus waren. Wes Geistes Kind sind Sie eigentlich? Ihre Kommentare zeigen im Gegenteil: Im Radhaus lernt man wohl asoziales Herumpbeln und Beleidigen. Wenn das die Art Ihrer Kontakte sind….prost!
@Ralf.Daute Ich bin ehrlich berrascht, dass solch persnliche Angriffe und Beleidigungen hier nicht zensziert werden. Sonst sind Sie doch auch immer so peinlich genau.
@Bernos:
tut mir ein bisschen Leid fr Sie, dass Sie in Ihrer Jugend und im frheren Erwachsenenalter keine sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen hatten und sich somit in den diversen Treffs nie wohlgefhlt haben. Wahrscheinlich geben Sie die Schuld dafr den anderen – die waren sicher alle doof und etwas komisch. Schade auch, dass sie dieses Trauma bis heute nicht berwunden haben.
Ich bin als Jugendlicher und junger Erwachsener immer gerne ins Radhaus (z.B.) gegangen und habe dort schonmal die Abende und Nchte verbracht. Ausserdem war ich zeitgleich und auch vor dieser Zeit im Musikverein, beim Blockfltenkurs, Kreismusikschule, privater Klavierunterricht, Judo, Fuball, Messdiener und sogar Feuerwehr aktiv. Alles das habe ich gerne bis zu einem gewissen Alter gemacht und bin dann aber umso lieber am Wochenende ins Radhaus oder aber zu Scheunenfeten etc. gegangen, um mal mit gleichaltrigen oder geringfgig lteren zu feiern.
Jedoch sollte man eines nicht vergessen:
Alle Vereine werden von Erwachsenen „regiert“ die oftmals sehr gute Kinder- und Jugendarbeit leisten. Dies ersetzt jedoch keinesfalls die Erfahrungen (ausserhalb der heilen Vereinswelt – sprich das reale Leben), die man z.B. im Radhaus als Jugendlicher unter Jugendlichen machen kann…
Die Radhausgegner sind grtenteils Menschen, die als Kind zu verkorkst fr soziale Kontakte mit Gleichaltrigen waren…
@Exilant
Erst mal erkundigen dann meckern. Die Strae wird mittlerweile von den Mitarbeitern des Radhauses bis fast zur Polizei von Scherben gereinigt… Und was das Radhaus mit Scherben von Schnapsflaschen zu tun haben soll, ist mir auch nicht klar. Über Kaufland beschwert sich schlielich auch keiner.
Generell ist die Tendenz der Beitrge hier echt aussagekrftig fr die Klever Einwohner. Die Mitarbeiter im Radhaus arbeiten mehrere Tage die Woche !ehrenamtlich! um den Klever Jugendlichen eine Alternative zu Nachttheater und Co. zu bieten. Das Ganze wird aber nur mit unsinnigen Forderung honoriert und anstatt das Radhaus mal als Chance wahrzunehmen, wird ein nicht existierendes Feindbild eines Treffpunktes fr gewaltttige, saufende Jugendliche heraufbeschworen. Es fllt am Radhaus halt einfach mehr auf, da mittlerweile bei Gewaltttern konsequent die Polizei gerufen wird, da die Aufgabe der Mitarbeiter nicht das Riskieren von Leib und Leben beinhaltet. Woanders schlagen dann halt mal die Trsteher zu…
Schner Bericht Ralf!
Warum soll das Radhaus da weg? Umgeben von Industriegebuden kann sich da kaum jmd beschweren!
Ich habe mir vor ca. 2 Jahren mal das Hafengelnde angesehen. Dabei bin ich auch dem Ehepaar Klabbers begegnet, die mit Klappsthlchen vor ihrem Haus in der Sonne saen. Wir haben uns sehr nett unterhalten und ich konnte auch ein paar Geschichten aus alten Zeiten mitnehmen. Wenn man jemanden, der so mit einem Ort verbunden ist umsiedelt, geht das meist ebensowenig gut, wie wenn man versucht einen Baum zu verpflanzen, der seit vielen Jahren schon an ein und derselben Stelle steht. Schade eigentlich!
Nee, lasst mal das Radhaus schn da, wo es ist.
Wo sonst knnten die stipendierten Laptop-Studis der Wirtschafts- und sonstigen Wissenschaften besser die vermittelten Theorien in der Praxis kennenlernen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Theorie
siehe auch
http://www.frueh.de/gastronomie/ebene_2.asp?ID=6&SubID=14
(Bcker-Transformation)
Toller Bericht, Her Daute!!
an Gerri: wre ja evtl. auch mal ne Idee, dass die Leute vom Verein mal in der Umgebung gucken und nicht nur direkt vor der Eingangstr, wo denn Scherben liegen. Dann wrde sich Herr Klabbers sicherlich auch weniger gestrt fhlen. Lrm ansich macht ihm ja nix?!?!
Besser ne hilfsbereite Nachbarschaft als so – dann wrde es wahrscheinlich auch weniger Beschwerden aus der Richtung geben, oder meinst du nicht?
@ Bernos
Ich bin in meiner Jugend, auch wenn´s noch nicht so lange her ist, nur ein einiges Mal im Radhaus gewesen. Zu Abifeier meines Abijahrganges. Trotzdem halte ich es fr einen Verlust, insbesondere dann, wenn die Stadt keinen Ausgleich schaffen sollte.
Deine / Ihre Haltung kann ich aber irgendwie nicht nachvollziehen. Jugendliche gehren zur Gesellschaft wie zum Beispiel auch Rentner. Dann mten auch Tageseinrichtungen oder Seniorentreffs abgeschafft werden. Und Kindergrten erstmal. Was die an Steuerzuschuss kosten….
Klar knnen wir auch Arbeitslager fr nicht-beschftigte Jugendliche einrichten. Aber ob diese dann gesellschaftsfhige Menschen werden, wage ich zu bezweifeln. Man mu den Jugendlichen das Gefhl geben, gebraucht zu werden. Alles andere ist murks.
@ obi
„Wenn ich Herr Klabbers wre, wrde ich schon mal zwei Zimmer fr nette Studentinnen einrichten und untervermieten.“ Wenn ich Herr Klabbers wre, wrde ich mich mal nach einer neuen Wohnung umsehen. Die Chance, dass die Stadtwerke im Zuge der Hochschulbauten den Vertrag kndigt, halte ich fr gro. Auerdem wird die Baustelle sicher nicht lustig, wenn man mittendrin wohnt. Da kann man dem Mann nur Glck wnschen.
@ ralf.daute
Schner Bericht. War mir irgendwie gar nicht so bewut, dass der Klever Hafen mal so intensiv genutzt wurde. Schn auch, dass dieser Bericht eines „Originals“ nicht mit dem typischen „Frher war alles Besser“-Wehleiden unterlegt ist.
@MeinerEiner
Ich habe schon als Jugendlicher nie verstanden, wieso man man Jugendliche mit Radhusern, Jugendzentren und hnlichem Mist pampern muss.
Ich bin keine Leuchte, aber ich konnte mich eigentlich, sogar ich Kleve, immer sehr gut selber beschftigen und hatte mit dem was ich so vorhatte, auch genug zu tun, und wenn es nur nachmittgliche Radtouren – bei jedem Wetter- an den Rhein bei Salmorth oder durch die Dffel oder nach Nijmegen waren. Auch mit den Hausaufgaben wre man, -wenn man sie gewissenhaft erledigte- gut ausgelastet gewesen.
Wenn die Jugend meint nix zu tun zu haben und beschftigt werden zu mssen, weil man sonst ja solzial abrutscht und randaliert, wrde ich diese Jugendlichen kurzerhand als Praktikanten bei den Stadtwerken einstellen. Mit der Reinigung der Strassen von hingeworfenenen Glasflaschen haben sie dann genug zu tun.
Weiterhin gbe es Bettigungsmglichkeiten bei den freiwilligen Feuerwehren in Kellen, Materborn oder Rindern, die immer junge fhige Leute suchen. Kumpels von mir haben nachmittags entweder bei der Union Magarine gestapelt oder auf Bauernhfen gearbeitet, wenn sie nix zu tun hatten. Und in Kleve gibt es zig Fussball- und sonstige Sportvereine, die nicht mehr Vereinsmitgliedschaft kosten als das was die Jugendlichen im Radhaus versaufen. Gibt sicher weitere Beispiele.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Auch in meiner Zeit gab es schon Jugendbetreuungseinrichtungen. Das Karl-Leisner-Heim hat mich in meiner Kindheit aber nicht angesprochen. Das einzige was die hatten, was man nicht zu Hause machen konnte, war kicker-Spielen. Aber der war meistens von den Mao-Mao-Schlgern besetzt und man bekam direkt eine aufs Maul. Da bin ich lieber draussen spielen gegangen.
Der Robinsonspielplatz ist denn auch die einzige dergestaltige Einrichtung was mir als Kind positiv in Erinnerung geblieben ist.
Wenn ich Herr Klabbers wre, wrde ich schon mal zwei Zimmer fr nette Studentinnen einrichten und untervermieten.
Toller Mann, klasse Bericht. Viel Glck und Gesundheit fr die Zukunft, Herr Klabbers.
P.S. Das mit dem Radhaus-Abriss halte ich auch fr einen Witz.
@ Stromberg.
Das ist genau das, was die Jugend in und um Kleve braucht. Lasst uns doch einfach alles platt machen, wo Jugendliche sich treffen knnen. Besser noch: Lasst die Jugendlichen aus unserer Gesellschaft verschwinden, dann haben die Rentner und alle, die sich gestrt gefhlt haben endlich ihre Ruhe.
Vielleicht ist das ja genau der Punkt, warum viele Jugendliche sich als perspektivlos sehen. Weil wir Erwachsenen den Lebensraum der Jugendlichen stark einschrnken. Ich hoffe ja mal, dass die Stadt umgehend einen Ausgleich bei einer Schlieung / Abriss des Radhauses findet.
Und Ihren Kommentar tue ich mal als Ironie ab.
Die beste Nachricht in diesem Artikel ist die, dass das Jugendzentrum Radhaus dort weg soll ….. endlich mal eine gute Idee …..
Und so wie ich das aus dem Artikel entnommen habe wohnt Herr Klabbers dort zur Miete, oder? Hat er das Haus mittlerweile gekauft? Falls nicht, wre ich mir an seiner Stelle nicht so sicher, dass er dort wohnen bleibt …..
Der Kaufland hat in Kleve bis 24h auf????
Nebenbei auch mein Lob/Senf: Toller Bericht. Schade, dass diese Zeiten vorbei sind. (Ich vermisse die Bahnstrecke nach griethausen..:-( )
Manchmal frage ich mich: Warum sind sie eigentlich vorbei:
Die Bevlkerungszahl ist bis jetzt noch nicht gesunken (in Kleve steigt sie sogar erstaunlichetrweise!)
D.h. es wird immer noch die gleiche Menge Magarine gefressen und die gleiche Anzahl Schuhe wie bisher werden auch gebraucht.
Warum kriegt man das in Kleve nicht hin?
Die Magarine kommt nicht aus Fernost und elefanten-Konkurrent ricosta produziert einen Teil der Modelle nach wie vor in Donaueschingen.
Sind wir einfach doof?
Witzig! Die „wilden Kerle“ vom Radhaus wissen anscheinend noch nichts davon, das sie „dahinten wegkommen“.
Die richten sich ehr darauf ein, ihr Programm zu erweitern, um die Studenten anzusprechen. War wenigstens vor 2 Wochen auf der Vereinsversammlung der aktuelle Stand.
P.S. Die Schnapsflaschen kann man brigens garnicht am Radhaus kaufen. Die gibt es Freitag und Samstag bis 24:00 bei Kaufland um die Ecke!
Hut ab, Ralf! Ein toller Bericht. Dankeschn!