Corona konkret: Wie es ist, wenn das Virus in eine Familie kommt – ein Kollege hat’s, die ganze Familie steckt sich an, und dann stirbt der Schwiegervater

rd | 13. November 2020, 17:47 | 18 Kommentare
So kann eine Katastrophe anfangen

Heute meldete der Kreis Kleve, dass es 41 neue erkannte Infektionen mit dem Coronavirus gegeben hat (2606 insgesamt) und dass ein weiterer Mensch daran verstorben ist (65 insgesamt). Man vergisst leicht, dass hinter jeder dieser Zahlen ein Schicksal steht. Das ändert sich schnell, wenn man tatsächlich einen Menschen kennt, der „positiv“ ist – und der einen dann per Whatsapp darüber informiert, welche Verheerungen der Befund anrichten kann. Es begann ganz harmlos:

Samstag, 24. Oktober: „Ich glaube es jetzt nicht… Peters Chef hat sich gerade gemeldet, dass er positiv ist.“

Das geplante Treffen mit der Bekannten am Abend fällt aus. Sie, nennen wir sie Anna, ist berufstätig. Anna hat eine Tochter Sara, die in die Grundschule geht, die Familie lebt in Kleve, und bisher war Corona nur ein Problem, wenn die Mutter im Altersheim besucht werden sollte. Jetzt ist das Virus da – Peter arbeitet mit seinem Chef und einem weiteren Kollegen in einem Büro. Sie sitzen den ganzen Arbeitstag zusammen. Hat er sich angesteckt?

Montag, 26. Oktober: „Hast du eine Idee, wo man sich testen lassen kann? Unser Hausarzt testet nur mittwochs. Der Kollege ist mittlerweile auch positiv getestet…“

Das heißt, von den drei Leuten im Büro sind zwei positiv.

Dienstag, 27. Oktober: „Peter hat Fieber, liegt auf dem Sofa, fühlt sich schwach und sagt, dass ihm das Atmen schwerfällt.“

Mittwoch, 28. Oktober: „Jetzt hat Sara auch Fieber, 39,1°C. Peter wurde bei seinem Hausarzt getestet und dann wieder nach Hause geschickt. Ein paar Ratschläge wären schon ganz nett gewesen. Zum Glück haben wir eine Freundin, die im Krankenhaus arbeitet. Die hat uns Tipps gegeben.“

Die Praxis hatte zuvor bereits eine Woche geschlossen, weil der Arzt sich selber mit dem Coronavirus infiziert hatte. Sara wird auch am Mittwoch beim Kinderarzt getestet, zum Ende der Sprechstunde.

Freitag, 30. Oktober: „Sara ist fit, ich fühle mich nicht gut, aber auch nicht krank, Peter geht es echt bescheiden. Er liegt auf dem Sofa, hat Fieber, hustet und fühlt einen schweren Druck auf der Lunge. Es schlägt aufs Gemüt. Wäre schön, mal ein Ergebnis zu haben. Wir versuchen, das Testergebnis abzurufen, aber es ist noch nicht eingetragen.“

Samstag, 31. Oktober: „Peter: Temperatur 38,4°C, Puls 98, Sauerstoffsättigung 91% – ab unter 90 wird es bedenklich. Ein Ergebnis haben wir immer noch nicht. Erst wird nur mittwochs getestet, und dann auch noch vier oder fünf Tage warten. Ich bin heute die Treppe hochgelaufen und habe dann erst mal keine Luft mehr gekriegt.“

Peter nimmt Paracetamol, die Werte bessern sich etwas.

Sonntag, 1. November: „Jetzt haben wir das Ergebnis: Peter ist positiv, was sonst? Die Sauerstoffsättigung ist zum Glück etwas besser. Ich musste heute Mittag feststellen, dass der Kaffee keinen Geschmack mehr hat.“

Montag, 2. November: „Sara ist auch positiv! Aber sie hat keine Beschwerden und ist fit. Ich habe mich heute Morgen auch testen lassen, aber das Ergebnis dürfte ja klar sein. Meine App zeigt übrigens noch gar nichts an, da ist alles grün – obwohl wir Peters positives Ergebnis sofort eingetragen haben.“

Dienstag, 3. November: „Gerade hat sich das Gesundheitsamt gemeldet. Quarantäne bis zum 7. November für Sara und mich. Sara ist fit, bei mir 50/50, Peter nach wie vor schlecht, er bekommt gleich Medikamente gebracht.“

Mittwoch, 4. November: „Jetzt hat das Amt für Peter angerufen. Die kommen nicht mehr nach. Ihm geht es minimal besser.“

Mittwoch, 4. November, etwas später: „Peters Vater ist heute Morgen mit 39°C Fieber ins Krankenhaus gekommen, ein Krankenwagen hat ihn abgeholt. Er konnte sich kaum bewegen. Drückt bitte die Daumen!“

Mittwoch, 4. November, früher Abend: „Peters Vater ist positiv.“

Donnerstag, 5. November: „Wie zu erwarten, bin ich auch positiv. Sara darf am Montag zur Schule, ich theoretisch arbeiten, aber da bin ich noch weit von entfernt. Peter leider gleichbleibend, keine Besserung.“

Freitag, 6. November: „Peters Vater geht es sehr, sehr schlecht. Er bekommt Morphium.“

Morphium beruhigt die Atmung, lindert die Atemnot.

Sonntag, 8. November: „Peters Vater ist gestern Abend gestorben. Seine Mutter wartet noch auf ihr Testergebnis.“

Die Familie entscheidet, den Vater einäschern zu lassen, um die Beisetzung irgendwann nachholen zu können. Er wurde 80 Jahre alt.

Montag, 9. November: „Sara geht heute wieder zur Schule, endlich!“

Freunde müssen sie hinbringen und abholen, da die Eltern noch Quarantäne sind.

Montag, 9. November, am Abend: „Wir haben soeben die Mail von der Schule erhalten, dass morgen wegen eines Coronafalls im Schulteam die Schule ausfällt.“

Dienstag, 10. November: „Ein Betreuer aus dem Offenen Ganztag ist positiv, alle Kinder sollen 14 Tage in Quarantäne.“

Mittwoch, 11. November: „Viele Telefonate mit dem Gesundheitsamt. Ergebnis: Sara darf ab sofort wieder zur Schule. Peter hat sich noch mal testen lassen, es dauert allerdings ein paar Tage, bis das Ergebnis kommt. Er hofft Montag wieder arbeiten gehen zu können. Ich muss noch bis Montag zu Hause bleiben.“

Donnerstag, 12. November: „Jetzt hat meine Schwiegermutter ihr Testergebnis. Sie ist auch positiv.“

Wir desinfizieren uns die Hände (wenn möglich), wir tragen Schutzmasken – und trotzdem kann es passieren. Und dann ist mit einem Schlag alles anders

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18 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 18. Niederrheinstier

    Mmuuuh, @ 16 (das war ich, mmuuuh):
    … Kleve heute leider wieder (…) Geldern in der CORONA-Statistik überholt hat, mmuuuhkomplettier!

     
  2. 17. rd

    Kommt am Montag.

     
  3. 16. Niederrheinstier

    Mmuuuh, Herr Daute, wo bleibt Ihre sonntägliche Tafel mit den angehefteten Tafelflicken, logarhytmmuuuh?
    Vor allem, weil Kleve heute leider wieder (ich glaube schon zum zweiten mal) in der CORONA-Statistik überholt hat, mmuuuhMaximaleVorsicht!

     
  4. 15. Chewgum

    Offtopic: Die Beschreibungen in Post 12 katapultieren mich geradewegs in meine Kindheit zurück. Mit ungefähr sechs Jahren stand ich mit anderen Kindern im Halbkreis um einen benachbarten Bauern, der vor uns seine Arbeit tat: ein Schwein schlachten. Alles so, wie von J-B beschrieben, von Bolzenschuss bis Auffangeimer. Das Schwein hing im Innenhof neben dem Wohnzimmerfenster der Familie. Als die Augen des Tieres herausgeschnitten wurden, stockte mir der Atem. Dies, das dumpfe Geräusch des Bolzenschusses und das fließende Blut gehören zu meinen deutlichsten Kindheitserinnerungen. Die erste Begegnung mit dem Tod. Ich bin diesem Bauern, der ohne große Wort und routiniert vorging, dankbar. Er ließ uns eine Erfahrung machen.

    Heutzutage würden Eltern einen Bauern, der ohne ihre Erlaubnis Kinder bei einer Schlachtung zusehen lässt, wahrscheinlich verklagen.

     
  5. 14. Niederrheinerin

    @11 rd Ach so, ja klar, das Kind war ja auch erkrankt und nachher natürlich immun.

     
  6. 13. Guenther Hoffmann

    12 . J-B. ) Auf dem Balkan hatte ich öfter das zweifelhafte Vergnügen an nachbarschaftlichen archaischen Schlacht Festen teil zu nehmen.
    Was dabei so abläuft müssen sie mir” bei allem Respekt” nicht erklären und wenn da u.a. die noch dampfende Leber roh mit Slivovic runtergespült wurde….😳🙄..😎🍻

     
  7. 12. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @2. Guenther Hoffmann “dieses Klientel”
    Ok denn, weil Sie so schön drum betteln.
    N e i n dieses Klientel mit Schwein gibt es quasi nicht mehr.
    Den Leuten kann es noch so miese gehen, vor Allem finanziell, aber dass man sich im Garten ein Schwein hält, das, mit ca. 120 kg Lebendgewicht geschlachtet, etwa 90 bis 100 kg nutzbares Fleisch ergibt, ist eigentlich längst passé.
    Als das noch in Hausschlachtung verarbeitet wurde, hier auf dem Land war das gang und gäbe, kam der Metzger nach Hause, brachte sein Bolzenschussgerät mit, und nachdem das (an- und) eingesetzt war, wurde das tote Tier mit vereinten Kräften Bottom up auf eine Holzleiter gehievt die Sehnen an den Hinterfüßen freipräpariert, und dann mit einem kräftigen Seil (in Pfalzdorf “de seler) durch die Spalte zwischen Sehne und Knochen an einer Sprosse festgebunden.
    Kurz mit dem bereitgestellten heißen Wasser vom Herd (Durchlauferhitzer Fehlanzeige) und einer sauberen Bürste (nein, nicht die mit Schweineborsten!) saubergeschrubbt und abgespült.
    Dann wurden noch mit einer Art Hobel die Borsten entfernt, nachdem die Haut gründlich mit fast kochendem Wasser angebrüht war.
    Im folgenden Schritt wurden die saubere Zinkwanne und einige Eimer bereitgestellt, um das nach dem Halsstich reichlich fließende Blut aufzufangen, die Bauchdecke zu eröffnen, und die ganzen Eingeweide in einem Stück in die Wanne zu bugsieren. Schnell wurde der Darmausgang umschnitten und der Enddarm verknotet, gleiches galt für die Speiseröhre. Der Darmausgang wurde alsdann separiert und man achtete peinlichst darauf, dass die Eingeweide nicht durch Kot beschmutz wurde. Die Zinkwanne wurde sodann mit feuchten Tüchern abgedeckt und die Bauchdecke des Schweins mit einigen groben Nahtstichen provisorisch verschlossen.
    Nicht um das Schwein noch einmal reanimieren zu können, sondern, damit es, genauso wie die Eingeweide, nicht austrockneten, während man auf den bestellten Trichinenbeschauer wartete.
    Der kam dann irgendwann während des Tages, schrieb erst einmal die Gebührenquittung aus und kassierte das Beschaugeld, bevor er e sich den Kadaver anschaute, gründlich an, inspizierte auch Lunge, Leber und die bereits während der Schlachtung herausgetrennte Galle, nahm Proben zur mikroskopischen Feinuntersuchung, und gab dann die Schlachtung vorläufig frei, indem er seinen begehrten Stempel, der satt im mit Lebensmitteltinte getränkten Stempelkissen herausholte und an mehreren Stellen an Fleisch und Haut einen Abdruck hinterließ.
    Wenn dann die feingewebliche Untersuchung unter dem Mikroskop, die er bei sich zuhause vornahm, keinen negativen Befund ergab, waren die gesamten Schlachtergebnisse amtlich zum Verbrauch freigegeben .
    Die weiteren Arbeitsschritte ausführlich zu beschreiben erspare ich mir an dieser Stelle, nur sollte noch erwähnt werden, dass das Blut so lande gerührt wurde, bis die sich bildenden Fibrinfäden mit dem Rührholz aus dem Blut herausgezogen wurden.
    Verarbeitet wurde quasi alles, die Därme wurden gründlich mit einem Schälmesser innen und außen geglättet, reichlich mit frischem Wasser durchgespült, und dann in Salzlake gereinigt, die dienten nachher als Wurstpelle.
    Das Blut wurde zu Blutwurst verarbeitet, die Leber zu Leberwurst, der Galleninhalt als Waschzusatz bei fettiger Wäsche aufgehoben, die Lunge und anderes zu Panhas gekocht, der Kopf gut gereinigt und dann für die Sülzegewinnung gekocht und ausgeklaubt, kurzweg, man machte damals schon das, was man modern auch wieder entdeckt, nämlich das Tier von Kopf bis Schwanz vollständig zu verwerten.

    Ach, das meinten Sie gar nicht, wie Sie von Schwein sprachen.
    Na ja, vielleicht habe ich mir die Mühe gar nicht machen brauchen, aber heute kann selbst eine Mutter von Teenies diese Schritte nicht einmal mehr erklären, wenn sie nicht zufällig in einer Metzgerei aufgewachsen ist.
    Aber eigentlich sollten auch Kinder wissen, dass die Flöns nicht vom Ring kommt, die Sülze aus Abfällen gekocht wird, und eine Durchschnittsfamilie nur ein Schwein im ganzen Jahr zur Verfügung hatte.
    Gegessen wurde auch nicht, worauf man Lust hatte, sondern fein geordnet nach dem, was zuerst verderben konnte. Daraus folgt auch, dass Balkenbrei (Panhas), so genannt, weil es zum Abkühlen in eine Form von sägerohen Balken, ausgelegt mit einer Art Backpapier, gegeben wurde und dann tagelang aufgetischt wurde, bis einem der Kram buchstäblich aus dem Hals heraushing.
    Hier wären wir dann wieder bei den armen, alten Leuten, die heutzutage für ihre Versorgung auf den Lebensmittelhandel angewiesen sind, den sie wegen Geldmangel und COVID – Maßnahmen nicht richtig für ihr Überleben in Anspruch nehmen können.

     
  8. 11. rd

    @Niederrheinerin Weil für das Kind die Quarantäne abgelaufen und es eine Woche ohne Symptome war.

     
  9. 10. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @9. Fragen über Fragen
    Ja, aber mit Exitus ist dann Schluss, dann dürfen sie sich auf ewig in ihrer neuen Heimstatt ausruhen.
    Auch ein Gesudheitsminister scheint manchmal neben, anstatt unter seinem Hirnkasten zu stehen.
    Der Shitstorm schein aber auch schon ausgebrochen zu sein.

     
  10. 9. Fragen über Fragen

    Laut Gesundheitsminister Spahn, müssen notfalls auch infizierte Ärzte und Pflegepersonal arbeiten?

     
  11. 8. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    6. rd “Paracetamol … fiebersenkend.”
    Das ist mir auch bekannt. Ich bin kein Arzt , deswegen verbietet es sich, dass ich hier Gesundheitstipps gebe.
    Allerdings, nichts ist so volatil wie die Information von gestern.
    Während man im Netz (leider immer noch) nachlesen kann, dass (vor Allem, aber nicht nur) führende französische Ärzte davon abrieten [noch im März 2020], NSAR bei COVIV 19 einzunehmen, selbst Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) war der Meinung (Statement vom 17.3.2020), scheint sich das Blatt gewendet zu haben und man drastisch von Meinung gewechselt zu sein.
    Die im Frühjahr herrschende Meinung war, dass die Gefahr auf innere Blutungen, sowohl unter ASS, als auch Ibuprofen und Anderen NSAR viel zu hoch sei.
    Anscheinend ist man jetzt der Meinung, nachweisen zu können, dass COVID 19 gerade bei Sauerstoff-Pflichtigen wegen der Verklumpung der Blutplättchen zum Klimax führen könnte, und man ASS eine zentrale Rolle bei der Behandlung dieser Gefahr zuordnen kann.
    Hat es eigentlich noch kein (pensionierter) Medicus bis in den BLOG geschafft, der könnte (und dürfte) bestimmt fundierter Stellung dazu nehmen, als ein Ingenieur wie ich sich das je trauen dürfte ?
    Auf was für ein nicht nachvollziehbares Chaos die Situation gerade zusteuert zeigt doch wohl #7. Niederrheinerin. 1 Kind aus einer Familie von 4 Personen, zwar selbst negativ getestet, aber zwei andere positiv, und deshalb unter Quarantaine gestellt, muss lustig weiter zur Schule.
    Als Ingenieur würde ich sagen, ein Zahnrad, das ordentliche Verschleisssymptome zeigt, darf nicht mehr in einem ansonsten noch nicht angetasteten Getriebe weiter mitlaufen,sondern das ganze Getriebe muss stillgelegt werden.

     
  12. 7. Niederrheinerin

    Das ist erschreckend. Eine Frage: Warum durfte die Tochter in die Schule, wenn die Eltern noch in Quarantäne sind?

    Einer meiner Vettern ist dieser Tage positiv getestet worden, der kleine Sohn auch. Frau und Tochter nicht. Mein Vetter hat leichtere Symptome, das Kind keine. Woher die Infektion kommen könnte, war nicht nachvollziehbar.

    Der Kollege, mit dem mein Bruder sich sonst ein Büro teilt, war an Covid-19 erkrankt. Aus dem Urlaub mitgebracht und bei Rückkehr getestet, dann gleich in Quarantäne. Ohne Testmöglichkeit hätte er wieder im Büro gesessen, die Symptome kamen erst nach einigen Tagen zu Hause.

     
  13. 6. rd

    @j-b Paracetamol wirkt fiebersenkend.

     
  14. 5. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Peter nimmt Paracetamol
    Ich glaube es fast nicht. Ich bin kein Arzt, will auch bestimmt keine medizinischen Tipps geben, aber dass der Arzt nicht lieber ASS vorschreibt, wo inzwischen jede Apothekenzeitschrift vom Dach pfeift, dass Aspirin die Verklumpung vom Blut verhindern kann, während Paracetamol höchsten Schmerzen unterdrückt, und Nieren unredlichbelastet.
    Und Testung immer nur Mittwochs ? Sind wir im Busch, wo man auf die flying doctors warten muss, oder handel es sich um eine Testung für eine fakultative Behandlung ?
    Was bin ich froh, dass ich einen vernünfigen Hausarzt habe, der toll zwischen notwendig, und sollten wir mal schauen unterscheiden kann.

     
  15. 4. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Corona scheint sich trotzdem völlig unberechenbar zu manifestieren.
    Ein Neffe von mir (um die 24 Jahre) wurde vor 4 Wochen ohne Verdacht turnusmässig getestet. Negativ. Seit 6 Monaten hat er eine neue Freundin, Studentin, die wegen Homeoffice einen Teil der Woche bei ihm in einer 2-Zimmerwohnung wohnt. Die wurde vor 10 Tagen positiv getestet.
    Daraufhin haben beide zusammen in Quarantaine gelebt und mein Neffe homeofficemässig weiter gearbeitet.
    Vorige Woche wurde er nochmals getestet, und ist immer noch negativ.
    Für mich zeigt das, dass die Infektionswege noch stets nicht transparent erforscht sind.
    Hoffentlich hat das wenigstens im früher Frühling ein Ende.

     
  16. 3. rainer

    @2.
    Möglicherweise sind das die Einzigen die überleben werden

     
  17. 2. Guenther Hoffmann

    Ich z. B. mache mir Sorgen um Menschen die arm ,alt allein lebend ,ohne hilfreiches soziales Umfeld dieser irren Situation ausgeliefert sind und um die sich kein Schwein kümmert und komme mir niemand der behauptet dieses Klientel gibt es in Kleve nicht. 😠

     
  18. 1. Ruth

    Es wird wohl noch viel mehr Fälle geben, als wir uns vorstellen können. Seit etwa einer Woche wird man nun auch nicht mehr bei eindeutigen Symptomen und möglichem Kontakt vom Hausarzt getestet. Die Labore sind so überlastet, dass dies nur noch bei schwerem Verlauf, Risikopatienten, bestimmten Berufsgruppen (Pfleger etc) direkt in Betracht kommt. Ansonsten ist erst mal abwarten angesagt und freiwillige häusliche Isolation. Somit wird es wohl nicht mehr in seiner Geschwindigkeit aufzuhalten sein und sich tragische Familienschicksale wie dieses wiederholen.