Politik zum Anfassen – gleich in mehrfacher Hinsicht. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein sauberes Kleve“ laden mehrere Klever Parteien dazu ein, Müll zu sammeln. Treffpunkt ist am heutigen Freitag, 8. Mai, um 17 Uhr am Spielplatz Brüningstraße (gegenüber Hausnummer 20).
Die Aktion richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, so die Organisatoren, gemeinsam Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und das Stadtbild nachhaltig zu verbessern. „Wir möchten über die Parteigrenzen hinweg einen Beitrag für unsere Stadt und die Umwelt leisten und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen aufrufen“, so Mitorganisator Dirk Stein (Grüne). Die Parteien, die sich an der Entrümpelung des öffentlichen Raums beteiligen, sind CDU, Grüne, SPD, Volt, FDP sowie die Wählervereinigung Offene Klever.
Teilnehmer werden gebeten, wenn möglich eigene Handschuhe, Müllzangen und Müllbeutel mitzubringen. Für zusätzliche Ausrüstung ist gesorgt.
Im Anschluss an die Sammelaktion sind alle Helferinnen und Helfer zu einem gemeinsamen Picknick eingeladen. Für eine gemütliche Atmosphäre sollen gerne Decken und eigene Snacks mitgebracht werden.
Die Veranstaltung wird durch zahlreiche lokale Partner unterstützt, erklärt Mitorganisatorin Christin Becker (SPD). „Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve stellen einige Müllzangen und Müllbeutel. Rewe Schoelen und Sicherheitstechnik Tripp unterstützen das Picknick durch Sponsoring. Der Biomarkt Kleve trägt ebenfalls maßgeblich zur Organisation bei. Für die musikalische Begleitung und lockere Stimmung sorgt der Verein Electric Visions Kleve.“
Die Initiatoren rufen dazu auf, die Aktion aktiv zu unterstützen und auch im eigenen Umfeld darauf aufmerksam zu machen. „Jede helfende Hand zählt – gemeinsam können wir viel bewegen“, so Dirk Stein.


@11 Weitermachen. Kein Grund nachzudenken.
@20
DANKE für Ihre völlig falsche Interpretation meiner Ansichten.
Neulich in meinem Vorgarten, an einem Sonntag Morgen: Da lagen halbentleerte Bierflaschen, Kümmerlingflaschen (ohne Pfand) und andere im dich gewachsen Waldsteinia. Sie wollen mir nicht allen ernstes vermitteln zu versuchen, dass die dort deshalb hingeworfen wurden, um anderen – vielleicht minderbemittelten – Menschen etwas Gutes zu tun.
Ferner sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass es Menschen in meinem Bekanntenkreis gibt, die regelmässig Pfandflaschen in Abfallbehältnissen suchen, um mit dem Pfanderlösen ein wenig Sicherheit zu verdienen. Einer wohnte (bis zu seibem Umzug in ein Pflegeheim) eigenständig in seiner Wohnung und erwirtschaftete Einkünfte durch Miete seiner zweiten Wohnung und trotzdem plagten ihn Existenzängste, denen er mit Flaschensammeln ein wenig entgegnete.
Über meine selbstlosen Aktionen zusamnen mit Freunden zugunsten mittellosen Menschen lasse ich mich hier nicht weiter aus.
Also, wie soll ich denn Ihrer Meinung „drauf“ sein?
Vor 2 Jahren in Duisburg (Bahnhofsnähe) passiert:
Ich gehe einen Bürgersteig entlang, paar Meter vor mir ein „Penner“ mit Bierbüchse in der Hand, hinter mir ein Bürger. Der Penner säuft aus und stellt die Büchse auf den Boden unter einen Mülleimer. Damals war ich genauso drauf wie HPL, also hab ich ihm die Büchse hinterher gekickt. Er dreht sich um und brüllt mich an. Der Bürger hinter mir entschärft die Situation und macht dem Penner deeskalierende Handzeichen. Dann klärt er mich auf: Das sei ein Zeichen von Rücksicht und Höflichkeit. Die ganz Armen, die Leergutsammler, müssen dadurch nicht im Dreckeimer wühlen. Ich habe mich dann bei dem „Penner“ entschuldigt (er hat sich beruhigt) und bei dem Bürger bedankt. Schon wieder was Neues gelernt.
Einige Stadtverwaltungen lassen mittlerweile extra Halterungen für Leergut an die Befestigungsstangen ihrer Mülleimer schweißen, habe ich auch schon in Kleve gesehen (ich glaube neben dem Baum am Elsabrunnen). Wer ein Herz für Leute hat, denen es dreckig geht, der wirft sein Pfandgut NICHT in die Tonne! Aber natürlich gibt es Deutsche Ordnungsfanatiker, kalte und lernresistente Wutbürger, die sofort meckern.
@HPL und Gleichgesinnte: Nicht rumkrakeelen, wartet einfach bis zum den nächsten Leergutsammlern, die lösen euer Problem. Und drückt den Pechvögeln als Dankeschön einen € in Hand, die haben es wirklich nötig. Geht euch jetzt erstmal schämen. Über Flugplastik und Hundekacke könnt ihr euch später aufregen.
@ #11: Danke für den Link zu den „Welger S40“ Videos.
https://www.youtube.com/watch?v=ntAX7wn2sd8 Jetzt tut mir der Bauch weh vor Lachen. Toll.
@17
Ich denke, nicht nur wir beide wären sehr froh und glücklich darüber, wenn sich Lösungen finden würden, die auch nachhaltig funktionieren.
Es gibt natürlich etliche „Positivbeispiele“, aber auch zahlreiche „Negativbeispiele“ um die geht es doch bei aller Überlegung
Es ist schade, das eine Einladung zum Müll sammeln nötig ist. Es sollte doch eigentlich, „selbstverständlich“, sein seinen Müll fachgerecht zu entsorgen. Leider entwickelt sich eine „ist mir egal“ Mentalität. Ob es wirklich so ist, bezweifle ich jedoch. Vielmehr gehört es bei manchen schon zur Etikette, sich gegen genau gegen Das aufzulehnen, was sich „gehört“, den Benimmregeln entspricht. Es wird verpönt. Hinzu kommt, (in anderem Kommentaren bereits erwähnt), die sogenannten Junkfood-Ketten, als auch andere Anbieter, eine Mehrwegeverpackung lediglich anbieten müssen!. (Mehrwegeangebotpflicht). Diese wählt, in der Regel jedoch kaum ein Kunde. Das ist/war vorhersehbar, das das Müllaufkommen dadurch nicht sinkt. Wohin also mit dem Müll?, wenn das Bewusstsein fehlt! es der Umwelt schadet…gleichzeitig auch strafbar ist, diesen einfach so…… irgendwo weg zu schmeißen.
Ich erinnere mich an längst vergangenen Ausflügen nach de Efteling, … Papier hier…., Mülltonnen genannt „Bolle Gijs“, der Park war blitzsauber. Die Zeit jetzt: an einigen Stellen an den Autobahnabfahrten, als auch in Holland an einigen Kreisverkehren, stehen große Müllbehälter in Form eines Basketballkorbes es scheint zu funktionieren…Belege habe ich leider nicht. …..Die Anzahl der Müllbehälter in Kleve mag vielleicht! ausreichend sein, an manchen Stellen sind diese jedoch leer. An anderen Stellen schnell vollkommen überfüllt!! Da fehlt ein Umdenken der Stadt, seitens des Aufstellungsortes der Müllkörbe im öffentlichen Raum, als auch in deren Größe.!!vielleicht sollte sich die Stadt mal Gedanken darüber machen, Konzepte entwickeln, die die Müllsammelaktionen fast überflüssig machen. (Damit zu werben, ist grotesk) Gleichzeitig ist mir bewusst, das die Initiatoren der Sammelaktion nicht für das Müllproblem, als solches , verantwortlich sind. Es sind nur Gedanken….. vielleicht tut sich ja etwas….hoffe ich zumindest. Hoffe auch, das dieses Problem zeitnah gelöst wird. Jetzt schweife ich auch etwas ab…..Richtung LAGA…..hoffe es entstehen tragkräftige Konzepte.
16.
Man könnte viele andere Stellen aufzählen, aber lassen wir es dabei …. es werden sich andere, bessere Wege und Möglichkeiten für dieses Thema eignen.
@15 umweltbewusst
„Bezweifeln Sie nicht meistens andere Meinungen?“
Nein, ich bezweifle Meinungen nicht „meistens“ und auch nicht aus Prinzip, sondern aufgrund mangelnder Substanz oder Faktenresistenz. Das ist eine Frage des kritischen Verstands, nicht der Voreingenommenheit. Ihr lokales „Positivbeispiel“ in allen Ehren, aber es kaschiert nicht die massiven Defizite an anderen Stellen. Solange illegaler Unrat überall dort landet, wo er nicht hingehört, greift die These zu kurz, man müsse nur genug Infrastruktur schaffen. Hier ist Skepsis mehr als angebracht.
@14. HPL
Bezweifeln Sie nicht meistens andere Meinungen? 😉
z.B. gestern entdeckt …..
Spoykanal HSRW, öffentlicher Grill- und Picknickplatz, Sitzgruppe, Trainingsplatz
Als Abfallentsorgung stand dort ein gut gefüllter Einkaufswagen eines SB-Handels, mit gemischtem Abfall, zu einem überquellenden kleinen Abfalleimer …….. also, es fehlt an durchdachten Abfallbehältern …..
@12
Ich bezweifele allerdings weiterhin, dass die Installation weiterer Abfallbehälter dazu führen wird, dass die Ignoranz und Faulheit mancher Menschen geringer wird.
Das Problem muss an ganz anderer Stelle angepackt werden…
Wo ist eigentlich die, so angeblich volksnahe Blaue Partei, bei dieser Umweltaktion zu einem sauberen Deutschland.
Des deutschen Bürgers Lösung, aller innerdeutscher Probleme, ist sich doch sonst nicht zu schade, jede Gelegenheit in der Öffentlichkeit zum Glänzen zu nutzen!
@10
Ich gebe Ihnen ja Recht, aber wenn nur die Hälfte des Mülls, der in den Pflanzbeeten liegt in einem Müllbehälter landen würde wären wir ja immerhin schon ein Stückchen weiter…
Mmuuuh, Neues aus der Landwirtschaft! Der Bauer hat schon lange die ultimative Maschine, mmuuuh, um meine grünen Weiden von Junkfood-Müll und so zu befreien. Siehe hier, mmuuuh, einfach „Welger S40 youtube“ bei Google eingeben und das 43 Sekunden lange Video schauen.
Müll und Müllbeutel (im Video behelsweise durch kleine Strohballen dargestellt) mit dem Traktor ansteuern, aufsammeln und nach hinten in einen (im Video nicht angehangenen) Anhänger werfen, mmuuuh, USK!, das würde vermmuuuhtlich auch gut mit den Müllsäcken und den losen Pappkartons auf der großen Straße funktionieren, die da allwöchentlich abends (und auch noch früh morgens) vor den Geschäften liegen. Mmuuuhtmaßlich könnte der Bauer auch einmal mit dieser Maschine samt einem Anhänger voll Junkfood-Müll bei Mc Donald’s, KFC oder Burger King vorfahren, um dort die von diesen Läden ausgegebenen Verpackungen genau zu diesen Läden zurückzuwerfen, mmuuuh, am besten im weiten Bogen auf deren Dächer!
@9
Das besrätigt genau das, was ich zum Ausdruck bringen wollte.
Die Ordung wird nicht dadurch eintreten, indem eine grössere Dichte an Abfallbehältern aufstellen.
Sie werden in virlen Fällen ignoriert, das zeigt schon heute die Realität – leider.
Zum Thema Müllbehälter und Rote Hundekot Tüten
Mitttelweg Ecke Königsallee hängen beides, trotzdem meinen Hundehalter den Kot auf der Mittelweg und Königsallee nicht zu entfernen, obwohl es die gibt die Tüten oben, und wenn, dann schmeißen die Hundehalter es irgendwo in die Grundstücke oder an die Bäume sowie hinter ein Schalten Kasten der Telekom zu werfen. Beethoven geneauso am Spielplatz auf der Wiese an die Seiten. Wie asozial kann man so sein? Aber jammern wenn man Hundesteuer Zahlen muss. Viele Hundehalter sollten auch mal Gedanken machen mit ihr Fehlverhalten und Kot nicht entfernen.
Und die Parteien können ja Morgens am Busbahnhof besonders an der Seite wo der Türkische Bäcker ist und am Bahnsteigseite wo die Alkoholilker sowie Drogenabhängigen sitzen, gerne den Müll entfernen. Da sieht es Morgens aus wenn ich da 5:00Uhr komme und meine Zug nehmen möchte 5:24Uhr oder 4:54Uhr. Das Ordnungsamt, Bundespolizei, Landespoilizei sowie die Politik interessiert es ja leider nicht. Und nicht vergessen das Bahnhogsmangement in Duisburg die für den Bahnsteig zuständig sind, interessiert es ja genauso nicht.
Habe in den letzten Monaten mindestens 4 – 5 mal bei diversen Abteilungen der Stadt Kleve nachgefragt, ob es evtl. möglich wäre, im Verlauf der Spyckstraße einen Müllbehälter aufzustellen…bis heute ist nichts dergleichen passiert…
4.) ☝🏼 Selbst Aramäisch, die Sprache des „Herrn“ 🙄 würde meinen Kindern +Enkeln nicht das zurück bringen was ich ihnen eigentlich hinterlassen wollte .😠 😢
@3.
Doch …… im öffentlichen Raum mangelt es an durchdachten, feuerfesten Abfallbehältern.
Und zu dem Thema, dass es „asozial“ sei, Pfand einzulösen, zeugt nur davon, dass der normale „Reifeprozess“ dieser Menschen noch nicht vorhanden ist, indem man sich mit solchen Sprüchen hervor heben möchte. Na ja, vielleicht wird’s noch …….
Eine erfreuliche, eigentlich auch erzieherische 🤫 Aktion die sich in Wohlgefallen auflöst ,wenn von „zu Hause“ ☝🏼 halbwegs kultiviertes ,zivilisiertes Zusammenleben in der heutigen Gesellschaft nicht zu den erstrebenswerten Zielen gehört. Da bleibt leider nur ein warmes Lüftchen. 🤔 😇
Wurde die Einladung auch in andere Sprachen übersetzt? Deutsch versteht dort wahrscheinlich nicht jeder Mitbürger.
@1
„….Mehr, gut durchdachte, Abfallbehälter wären einer, der notwendigen Schritte“
Wäre es doch so einfach.
Ein Beispiel aus der Praxis: Vor unserem Geschäftslokal nutzen immer mal wieder Jugendliche und junge Erwachsene eine breite Eingangsstufe als Treffpunkt. Obwohl direkt gegenüber zwei Discounter mit Pfandautomaten und Außenmülleimern liegen, bleiben leere Flaschen und Dosen konsequent auf unseren Stufen oder Fensterbänken stehen. Der Weg ist also nicht das Problem.
Eine Sozialarbeiterin hat die Jugendlichen einmal darauf angesprochen. Das Ergebnis war ernüchternd: Die Antwort war nicht etwa, dass der Weg zu weit sei, sondern dass es als „asozial“ gelte, Pfand einzulösen. Es mangelt also weder an Infrastruktur noch an kurzen Wegen. Es ist eine Mischung aus Bequemlichkeit und einer fragwürdigen Einstellung, die dazu führt, dass selbst Geldwerte einfach als Müll liegengelassen werden.
Wenn Umweltschweine doch mit der selben Begeisterung gejagt würden, wie Autofahrer!
Eigentlich sollte man immer darauf aufmerksam machen, erst gar keinen Müll „wild“ zu entsorgen, dann bräuchte man solche politisch organisierten Events nicht!
Mehr, gut durchdachte, Abfallbehälter wären einer, der notwendigen Schritte.