Majestätisch zog er seine Bahnen im strahlend blauen Sommerhimmel – wer am Sonntag in Brienen unterwegs war (wie Georg Eumann), konnte am Himmel einen prächtigen Vogel entdecken: Ein Seeadler erkundete die Gegend am Spoykanal. „Ich habe für einen Milan angehalten“, berichtet der Fotograf Georg Eumann, „als plötzlich der Seeadler auftauchte. Ich habe ihn sofort erkannt, da ich einmal die Woche auf der Bislicher Insel bin – dort lebt ja ein Seeadler-Paar.“
Seit 2017 brüten Seeadler auf der Bislicher Insel – zum ersten Mal seit 200 Jahren im Bereich des heutigen Landes Nordrhein-Westfalen dokumentiert. Am 22. November 2016 hatte ein Vogelfreund von einer Beobachtungshütte aus beobachtet, wie beide Adler intensiv mit dem Bau eines Horstes beschäftigt waren. Der Horst wurde im Naturschutzgebiet auf einer Pappel errichtet. Am 12. März 2017 begannen die Seeadler mit der Brut, um den 20. April schlüpfte die Brut, Anfang Mai konnten die beiden Jungvögel erstmals fotografisch erfasst werden. Am 8. Juli 2017 verließen die beiden Jungvögel den Horst.
2018 und 2019 schlüpften vier weitere Seeadler, bevor die Pappel samt Horst umstürzte. 2022 kam es zu einem Revierkampf, bei dem ein neues Weibchen das bisherige tötete und nun die neue Partnerin des männlichen Seeadlers wurde. im folgenden Jahr zog das Paar zwei neue Jungvögel auf. Dann fiel das Männchen einem Revierkampf zum Opfer, und der neue Herr im Horst sorgte 2025 wieder für Nachwuchs.
Info Seeadler: Der Seeadler (Haliaeetus albicilla, aus griechisch hali- „meerwasser-“, aietos „Adler“ sowie albus „weiß“ und cilla „Schwanz“) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Seeadler bewohnen gewässerreiche Landschaften Eurasiens von Grönland bis zum Pazifik. Sie ernähren sich überwiegend von Fischen, Wasservögeln und Aas. Die Art wurde in Mittel- und Westeuropa durch menschliche Verfolgung und die Vergiftung durch das Insektizid DDT fast ausgerottet. Seit Mitte der 1980er Jahre nimmt der Bestand in weiten Teilen Europas wieder stark zu. Alte Seeadlerpaare leben in Dauerehe zusammen und zeigen vor allem im Winter beeindruckende Balzflüge. Bei den Balzflügen wechseln Synchronflüge, gemeinsames Kreisen und spielerisches Aufeinanderstoßen einander ab. An sonnigen Tagen mit starkem Wind ist die Flugaktivität besonders groß.
Von 87 zwischen 1998 und 2006 verletzt oder geschwächt gefundenen Seeadlern aus Deutschland hatten 33 % eine Bleivergiftung, 12 % waren mit technischen Anlagen kollidiert, 5 % waren Opfer von Stromschlägen. Weitere 22 % wiesen ebenfalls Anflugverletzungen wie Knochenbrüche und Ähnliches auf, ohne dass die Ursachen ermittelt werden konnten, da viele dieser Vögel offenbar schon tage- oder wochenlang flugunfähig gewesen waren und weite Strecken zu Fuß zurückgelegt hatten.


@19.
Unlogisch …..
Das liest sich wie Kausalität in Reinform:
Wer nichts erwartet, hat den Mund zu halten. Oder zieht aus. Oder verlässt den Planeten.
Alles andere ist widersprüchlich.
Was für eine Erkenntnis!
Danke.
@17.
Wenn Sie Nichts erwarten ….. warum Ihr Kommentar? Widersprüchlich …..
Antwort: 10.
Beitrag 6 zu der Frage Beitrag 9 :
Wie erwartet keine Antwort von Ihnen, zu der Frage von Steez.
@15.
Es ist von den Menschen unmoralisch, so viel wertvolle Energie, Wasser und noch dazu Holz aus den Urwäldern zu verbrauchen! Die indigenen Völker werden aus ihrer Heimat und Natur, wegen anderer Menschen Geldgier, einfach vertrieben…… das ist unmoralisch!
Machen Sie doch einen realistischen Gegenvorschlag, wie und wo man umweltgerechten, bezahlbaren Strom her bekommt ……
Sie sind nicht gegen Windräder?
Wo stellt man Windräder, nach vielen Messungen, eigentlich sinnvoll auf?
Wie an anderer Stelle schon geschrieben, wenn die Menschen nicht so viel Energie verschwenden würden, bräuchte man sich über die enorme Energiegewinnung keine Gedanken machen.
Ist schon fast unmoralisch, für Windräder so viel der für uns wertvollen Natur zu opfern. Nichts gegen Windräder, nein, wirklich nicht, aber doch bitte nicht da, wo sie größtmöglichen Schaden anrichten, von Brandgefahr ganz zu schweigen…
Aber Geld regiert die Welt…
@Kaugummi
Mmuuuh, Chewgum, der Börsenstier mmuuuht, dass es mit der Firma ABO-Energy seit der letzten, von Ihnen verlinkten Meldung von Mitte Mai Anfang Juni mit dem Aktienkurs von ABO-Energy noch einmal kräftig nach unten gegangen ist, mmuuuh, bald ist das gesamte Eigenkapital futscht. Heute ist der Börsenkurs der ABO-Energy-Aktie = WHN 576002 weiter auf aktuell EUR 3,51 abgerutscht, mmuuuh, trotz angeblicher Erfolgsmeldungen wieder dieser hier (siehe finanzen.net):
„…
Außerdem wurde ein wichtiger Fortschritt bei der Entwicklung des Windparks Kranenburg erzielt, den ABO Energy bereits seit 2014 plant. Der Kreis Kleve hatte Klage gegen die Ausweisung der Windenergie- und EU-Beschleunigungsgebiete eingereicht, diese hat das Oberverwaltungsgericht Münster nun abgelehnt. ABO Energy hat kürzlich den Genehmigungsantrag für elf Nordex N175-Anlagen mit je sieben MW eingereicht. In Nordrhein-Westfalen hat das Unternehmen außerdem die Genehmigung der dritten Anlage des bereits teilweise genehmigten Windparks Unna (3 x Nordex N175, 6,8 MW) erhalten.
…“
Mmuuuh, nicht gut!
Wir brauchen kühlenden Wald.
Das sind übrigens die letzten Neuigkeiten zur finanziellen Situation von Abo Energy, der Firma, die die WKAs im Reichswald bauen will
https://www.aboenergy.com/de/unternehmen/ad-hoc-meldungen.html
11.
Auch das war zu erwarten …..
Es gab verschiedene Info-Veranstaltungen, die man besuchen konnte, um sich zu informieren und auch um zu hinterfragen und zu diskutieren.
In Deutschland gibt es rd. 30.000 Windenergieanlagen.
Ein Brandrisiko liegt bei 0,025%.
Aus Umweltschutzgründen benutze ich kein ChatGPT, mit KI-Modell, weil es zu viel Energie und Wasser verbraucht.
Denkanstoß:
Würden die Menschen weniger Energie verbrauchen, könnte man auf diverse Energiemodelle verzichten.
So, jetzt mal ein brennendes WKA im Reichswald vorstellen. Hitzeperiode, trockener Wald…
Ein paar Funken reichen dann
(Geben Sie diese zwei Zeilen bei ChatGPT ein und es erscheint ein KI-generiertes Bild, das man nicht sehen möchte)
@9.
Bei Interesse…… kurzer, kleiner, unaufgeregter Tipp:
Der WindKanal
Wind-Rat.de
„Schreddern“ Windräder wirklich …..
YouTube 20.05.2026
@6:
Bitte stellen Sie die wesentlichen Fakten zu den technischen Eigenschaften und der Funktionsweisen der geplanten modernen Windenergieanlagen im Reichswald zur Verfügung. Darüber hinaus bitte ich um Informationen zu den eingesetzten Vogelschutzsystemen, den zugrunde liegenden Schutzkonzepten sowie deren nachgewiesener Wirksamkeit.
Bitte keine Annahmen, Ideen oder Vergleiche mit anderen Windanlagen bzw. dessen Standorten. Nur sachlich, faktische Information. Danke im Voraus.
Rotmilane und Seeadler können beinahe täglich in Bimmen am Himmel beobachtet werden.
Sie leben und brüten ein Stück über die Grenze in der Millingerwaard.
Ist immer ein imposanter Anblick wenn sie schweben, kreischen und jagen.
Einfach mal Sonntags zum Damm laufen und in den Himmel schauen, mit etwas Glück seht und hört ihr die Majestätischen Vögel.
Gigantisch schön. Hoffentlich beherrscht sich der Spinner mit der Armbrust …
Natur ist so fantastisch. Wir können froh sein, dass wir sie erleben dürfen!
@4.
Kann es sein, dass Sie über moderne Windräder und deren Vogelschutzausrüstung nicht up-to-date sind?
@1
Soweit ich informiert bin, ist neben dem Seeadler auch ein Rotmilanpärchen auf der Bislicher Insel sesshaft geworden. Vielleicht ziehen sie ihre Runden bis in den Klever Luftraum.
@3
Oder von Windrädern im Reichswald zerschreddert wird….
Hoffentlich nicht der nächste, der einen Pfeil im Hals hat…
Logbuch des Adlers, Tag 4: Mission „Niederrhein“
08:00 Uhr: Überflug über Brienen. Atemberaubende Landschaft. Viel grüner als das Weiße Haus.
10:30 Uhr: Landung auf einem Zaunpfahl am Altrhein. Versuche, majestätisch und frei auszusehen, wie es mein Job verlangt.
11:00 Uhr: Ein paar Spaziergänger entdecken mich. Statt Ehrfurcht ernte ich hektisches Smartphone-Gezücke. Jemand ruft: „Guck mal, Erna, ein dicker Milan!“ Frechheit. Ich bin das Symbol der westlichen Welt!
13:00 Uhr: Versuche, das Konzept von „Kaffee und Kuchen“ zu verstehen, das die Menschen hier unten zelebrieren.
Fazit: Der Niederrhein gefällt mir. Die Frösche schmecken hervorragend und das Wetter ist fast so unberechenbar wie die amerikanische Außenpolitik. Ich bleibe erst mal hier.
Wow! Glückwunsch.
Der im Text erwähnte Milan fällt mir auch seit 2-3 Jahren auf. Haben wir hier eigentlich ja auch nicht, habe vorher jedenfalls noch nie einen hier gesehen. Ist bekannt, wo der brütet?