Wraps und Bowls bei Immergrün – kulinarische Bereicherung für Kleve in der Kavarinerstraße

Ada Hoxha in ihrem neuen Restaurant Immergrün in der Kavarinerstraße

Es gibt Wraps, es gibt Bowls, es gibt Iced Matchas – Kleve hat ein neues Restaurant, und dort kann alles geordert werden, was unter trendbewussten Genießern zurzeit hoch im Kurs steht. Und nichts, was einer gesunden Ernährung im Wege stehen würde, dass heißt: Wein und Bier sucht der Gast auf der Speisekarte vergeblich.

Das Restaurant heißt Immergrün, und es gehört damit zu einer Kette, die in Deutschland mittlerweile 80 Lokale betreibt (und beständig wächst). Geführt wird die Klever Niederlassung von Ada Hoxha, einer gebürtigen Albanerin, die am Berufsbildungszentrum als Dozentin arbeitet und sich darüber hinaus nun den Traum verwirklichte, ein eigenes Restaurant zu leiten. „Was Frisches fehlte mir“, so die 42-jährige Existenzgründerin.

Gestern war die Eröffnung, doch auf diesen Tag musste Ada Hoxha lange warten. Erst, weil die Verantwortlichen von Immergrün vom Standort Kleve nicht so angetan waren, eigentlich ist die Stadt zu klein für die Kette, die ihre Restaurants sonst eher in Einkaufszentren ansiedelt. Doch Hoxha hatte ihre Vision, und so lud sie das Management einmal nach Kleve ein und überzeugte sie an Ort und Stelle, dass Kleve sehr wohl für ein solches Restaurant geeignet ist. Den Zuschlag verband Immergrün zugleich mit der Option, dass Hoxha auch eine Niederlassung in Nimwegen eröffnen und führen kann. Doch das ist erst einmal Zukunftsmusik.

Verzögert hatte sich die Eröffnung außerdem, weil die Immobilie selbst in einem maroden Zustand war. „Wir haben alles neu gemacht: Böden, Wände, Decke, Elektrik, sanitäre Installationen“, so Ada Hoxha. Der Umbau des Ladenlokals nahm ein ganzes Jahr in Anspruch. Am Mittwoch war endlich die Eröffnung. „Ich bin erschöpft, aber superglücklich.“

Chicken im Teig, Macha im Becher

Was gibt es im Restaurant genau? Wraps, die mit (veganem) Cigköfte, Falafel oder Hähnchen gefüllt sind, dazu Avocado, Gurke, Karotte, Frischkäse und vieles andere mehr. Die Preise beginnen bei 5,95 Euro. Die gleichen Zutaten kann man sich auch einer Bowl zubereiten lassen, als Basis sind Kartoffelstampf, Quinoa Reis oder Blattsalat möglich. Die Preise liegen zwischen 7,95 Euro und 8,95 Euro. Smoothies sind in neun Geschmacksrichtungen erhältlich (z. B. Pink Paradise (mit Mango und Maracuja u.a.) oder Green Gorilla (mit Spinat und Banane u.a.)) und kosten je nach Größe und Zutaten zwischen 4,95 Euro und 7,95 Euro. Komplettiert wird das Angebot durch frisch gepresste Säfte und Iced Machas, Iced Lattes und Frozen Iced Teas.

Bestellt wird entweder sofort an einem Bildschirm am Eingang (wie man das von Schnellrestaurants kennt), an der Theke oder aber per QR-Code, wo dann auch die Wunschzeit zur Abholung angegeben werden kann. Wenn man im – sehr freundlich und grün eingerichteten – Restaurant essen möchte, muss man warten, bis die Nummer der Bestellung aufgerufen wird. Dann kann das Gericht am Tresen abgeholt werden.

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2 Kommentare

  1. 1

    Tolle Information, danke dafür rd.
    Interessant wäre jetzt noch für den Interessierten in welchem ehemaligen Ladenlokal sich nun die neue Lokalität denn befindet, denn das geht aus dem Beitrag nicht hervor. Mir fallen da einige Leerstände ein. Aber von der Länge der Bauarbeiten und dem langen Leerstand würde ich sagen es handelt sich vermutlich um die ehemalige Bäckerei Timmermann, später Gemüsehandel und dann Corona Testcenter. Sicherlich, man könnte die Kavariner Straße auch ablaufen, bis man es findet.