Aktuell glüht der Asphalt am Treppkesweg mit 50,4 Grad Celsius, das sind Arbeitsbedingungen aus der Hölle, insbesondere wenn man das Tablet auf den Asphalt platziert, um die heißen Storys dieser Tage kurz nach der Mittsommersonnenwende aufzuschreiben und dem Leser mehr als nur brühwarm zu servieren!
Da ist kühler Kopf gefragt, und ein Planschbecken kann da wertvolle Dienste leisten, sonst wäre man vermutlich physisch gar nicht in der Lage sich weiter in irgendeiner feuilletonistischen Art mit der uns ummantelnden Hitze zu beschäftigen und beispielsweise die News an den Mann zu bringen, dass neben der Schalterhalle der Sparkasse Rhein-Maas auch das Gängewirrwarr von dm (Fischmarkt) ausgezeichnete Bedingungen bietet, den Temperaturen zu entfliehen. Sehr empfehlenswert dort auch das Sprühwasser (in der Dose, 1,45 Euro), das zu Hause in den Kühlschrank gestellt werden und bei Bedarf in feinster Nebelform auf bedürftige Körperstellen verteilt werden kann.
Saturn hat noch Ventilatoren, ein solide aussehendes Standmodell gibt es schon für 64 Euro, daneben sind aber auch die futuristischen Dysonmodelle (ab 250 Euro) erhältlich, bei denen sich nichts mehr dreht (aber will man nicht den Rotor rotieren sehen?).
Was trinken? Buttermilch geht immer, empfehlenswert auch Mango- oder Himbeerlassi (bei Brüggemeier rechts vorne im Milchregal), oder aber Gurkenwasser (bekannt aus Breaking Bad, dort allerdings im Wasserspender ohne Hendrick’s). Oder aber – der Klassiker für den frühen Abend – die Farbstoffe E 110 (Gelborange S) und E 124 (Cochenillerot A), deren Grundstoff Erdöl ist, wie immer vorzüglich aufgelöst in einem köstlichen Aperol Spritz. Wein Peters führt ab sofort Qualitätsrosé im Beutel (1,5 Liter, 14 Euro), der perfekt in die Getränkehalterung des Fahrrads passt (don’t drive drunk!!!!, aber man kann Mitmenschen natürlich etwas anbieten. Ein Glaserl Wein, es muss ja nicht das letzte sein…



@rd
Lt. Foto, könnten Sie schon „Wassertreten nach Kneipp“ ….. stärkt das Immunsystem 😉
Hier noch ein paar preiswerte Empfehlungen
Statt Sprühwasser aus der Dose von dm Handtücher gut nass machen und den Körper damit abreiben. So schön, wenn das Nasse trocknet…
Und wie früher nach der Schule Wasser über Handgelenke und Arme laufen lassen
Ansonsten vor allem stilles Mineralwasser und lauwarmer Tee, wenn’s rein um den Wasserhaushalt geht. Kohlensäure muss erst umgewandelt werden.
Gerne auch Weißweinschorle… Der Bio-Weißwein letztens war so säuerlich, dass er auch nur mit viel Wasser schmeckte, dann war er aber ideal (auch zum Tausch gegen Qualitätsrosé gut)
Pools sind natürlich eine feine Sache, aber wer hat schon einen… einmal unter die kalte Dusche stellen geht zur Not auch… und Fußbäder
Manchmal ist schon der Weg zum kühlen Supermarkt zu viel, dann vielleicht mal in den Keller gehen, am besten ein Sitzmöbel reinstellen… sehr gut auch zur Meditation (werden wir zukünftig öfter im Keller sitzen?)
Ich gehöre zu den Menschen, die von Ventilatoren Halsschmerzen kriegen. War schon immer so und liegt in der Familie. Das klimatisierte Büro ist aber super – bei mir gerade zu weit weg, aber die Kolleg/innen blieben letzte Woche sogar freiwillig länger, habe ich gehört. Also eine echte Ressource, falls es entsprechend ausgerüstet ist.