Am Samstag ist Kleve um eine gastronomische Attraktion reicher, dann startet Tim Tripp auf dem Koekkoekplatz seine Strandbar 4190. Der Zahlenzusatz erinnert die Besucher an die schöne Zeit vor 1993, als Kleve noch eine vierstellige Postleitzahl hatte, die im Zuge einer Reform durch das heutige 47533 ersetzt wurde.
Am vergangenen Wochenende baute das kleine Team um Tim Tripp die Hütte auf, am heutigen Dienstag kamen acht Tonnen Sand, die natürlich für das originale Strandfeeling unerlässlich sind. Auf Wasser hingegen muss der Besucher verzichten, wenn man von den Wasserspielen am benachbarten Rathaus einmal absieht.
Tripp war den ganzen Tag mit Radlader und Schaufel im Einsatz, um den Sand gleichmäßig auf dem Boden zu verteilen. Gegen Abend sah das Ergebnis schon sehr passabel aus, es dürfte allerdings viel Schweiß geflossen sein.
Eine Überraschung: Der Sand hat eine leichte Gelbfärbung, ist also nicht so muschelweiß, wie der eine oder andere das vielleicht von den Stränden Europas gewohnt ist. Doch das hat einen Grund: Bei ersten Test hatte sich herausgestellt, dass der feine weiße Sand schneller weggeweht ist, als es dem Betreiber und den angrenzenden Geschäftsleuten lieb sein kann. Und so entschied sich Tripp dafür, eine etwas lehmhaltigere Variante zu nehmen, dessen Körner somit eher geneigt sind, an Ort und Stelle zu verbleiben. Smarter Move!

Die Möbel haben Tim Tripp und sein Vater Dieter selbst gebaut – im Stil rustikal, mit Palettencharme. Für das Marketing in den sozialen Netzwerken sind David Göcking und Tobias Budde verantwortlich. Die Strandbar 4190 – die Idee zu dem Namen ist übrigens schon ein Jahr alt – hat vom 20. Juni bis zum 23. August geöffnet. Donnerstags und freitags beginnt der Betrieb um 16 Uhr, an den beiden Wochenendtagen schon um 12 Uhr. Geöffnet ist mit Rücksicht auf die Anwohner nur bis 22 Uhr. Die Besucher sind wie in Biergärten zur Selbstbedienung angehalten, wer Essen bestellt, bekommt einen Pager, der signalisiert, wenn das Essen abgeholt werden kann. Zum Public Viewing der Fußballweltmeisterschaft auf dem Campus Kleve (von Tim Verfondern/Soundbox organisiert) möchte Tripp ausdrücklich keine Konkurrenz sein.


Vielleicht schaut B.C. Koekkoek jetzt irgendwie auf „seinen“ Platz und freut sich über diese zeit- und wettergemäße, sehr gute Idee und Realisierung der Veranstalter, zur Freude der Besucher.
@15 ???
Na, wenn das Gesundheitsrisiko beim Einsatz für die Allgemeinheit und die Gemeinnützigkeit der Maßstab für Respekt ist…
Da schliesse ich mich nicht an.
HPL
Das ist natürlich Auffassungssache, und bleibt daher allen selbst überlassen.
Meine Sichtweise ist daher, dass Lebensretter meine höchste Hochachtung und aufrichtigen Respekt bekommen.
Sie riskieren und handeln oft in Sekunden, oft auch unter Einsatz der eigenen Gesundheit, um andere Leben zu retten.
@13. Der Weltenbummler
Der „Laternenanzünder“ würde gerne auch mal schlafen, aber das geht nicht, weil er konsequent die einzige Laterne auf dem kleinen Planeten, den nur er bewohnt, vorschriftsmäßig anzünden und wieder auslöschen muss. Auf diesem Planeten dauert ein Tag eine Minute, also entzündet und löscht er einmal pro Minute.
???
Aus Kapitel 14
Der kleine Prinz
Der Laternenanzünder
„Das kommt daher, weil er sich mit etwas anderem beschäftigt als mit sich selbst.“
„Wenn er seine Laterne anzündet, so ist es, als erweckte er einen Stern mehr zum Leben oder eine Blume. […] Das ist wirklich nützlich, weil es schön ist.“
„Der da wird von allen anderen verachtet […]. Und doch ist er der Einzige, der mir nicht lächerlich erscheint.“
@11 ???
Bewundere all die, die hier versuchen und die, die es tun, die Heimat zu gestalten mit ihren Visionen, Ideen, Aktionen, Events, mit ihrem Engagements im Lauten und im Stillen.
@10.
Antoine de Saint-Exupéry
„Der kleine Prinz“
Aus Kapitel XI:
…….. „Ich bewundere dich“, sagte der kleine Prinz und zuckte ein wenig mit den Schultern ……..
😉
@9 ???
Dass Erwartungshaltungen nicht selten von den Tatsachen abweichen, brauche ich wohl kaum unter Beweis stellen.
Nur soviel: Es ist belegbar, dass diverse von der Stadt Kleve teuer erworbene Handlungsempfehlungen in Fachexpertisen und politisch verordnete Aufgaben in den Schubladen verwaltet wurden, tatsächlich bestehende Sachzusammenhänge ignoriert und gebotene Aufgaben gänzlich nichr getan wurden. Und das, obwohl man das erwarten durfte.
Und da erkennbar ist, dass Frau Rohde und ihr Team sich nun endlich dieser Aufgaben annimmt, ist das löblich. Ich freue mich darüber, weil hier tatsächlich meine persönliche Erwartungshaltung erfüllt wird.
Und da ich nicht nur Finger in Wunden lege, sondern auch loben und dankbar sein kann, äussere ich in diesem Kommentarstrang meine Zufriedenheit.
Damit wir wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen: Auch das Engagement von Tim Tripp, seiner Familie und seinen Freunden begrüsse ich, ebenso wie das aktuell in der Presse verkündete Engagement der Künstler und Künstlerinnen mit dem Ziel der Inwertsetzung der Innenstadt von Kleve. Dürfte Lukas übrigens auch sicher gefallen, weil die Idee keine Massenware ist.
@7. HPL
Da eine offizielle, vollzeitige Arbeitsstelle als Geschäftsführung nicht als Ehrenamt zählt, sollte man prinzipiell davon ausgehen, dass auch im Sinne der Arbeitgeber, intensiv und vernünftig gearbeitet und gehandelt wird.
Super Sache!!! Freue mich schon sehr, besonders mit Kindern sollte das echt ein Highlight sein. 🙂
@6
Danke für die Erläuterungen, die mir natürlich alle bekannt sind.
Für meinen Eindruck und meine Hoffnungen gegenüber Verena Rohde ist ihr Antrittsdatum allerdings absolut sekundär. Dass der Spoykanal aufgrund seiner Historie und seines Namens einzigartig ist, bestätigt zudem meinen Kommentar an @1 Lukas.
Es ist gut möglich, dass mit der bevorstehenden Kampagne „Spoyland. Deine Idee. Dein Kanal. Unsere Zukunft.“ weitere einzigartige Aktionen, Events, Produkte oder Projekte in der Innenstadt an den Start gehen. Vielleicht gehört Lukas ja bald zu denjenigen, die selbst etwas ganz Neues kreieren, anstatt zu nörgeln.
@3. HPL
Frau Rohde ist bereits seit dem 01.04.2025, als Geschäftsführerin der WTM Stadt Kleve GmbH, eingesetzt.
Den ehemals künstlich angelegten Spoykanal, gibt es meines Wissens, überhaupt nur 1x, und kann natürlich deshalb, auch mit dem „Spoykutter“ als „einzigartig“ bezeichnet werden. 😉
Eine Beachparty gab es doch vor ca. 20 Jahren auch mal zentral in Weeze, damals sind viele vom Sebus gemeinsam mit dem Zug (da fuhr er noch) hin. War eine einmalige Sache dort…die Organisatoren sind dann weitergezogen. heute heißt die Veranstaltung PAROOKAVILLE
@1
Ja, vielleicht ist die Strandbar ein bisschen nachgemacht. Ich finde es allerdings ganz angenehm, für den Besuch einer Strandbar nicht in eine Nachbarstadt fahren zu müssen und freue mich schon sehr auf die Eröffnung sowie über jedes andere Event, was in Kleve auf die Beine gestellt wird!
@1
Ich finde das „Projekt 4190“ klasse. Der Name unterscheidet sich erfreulich von den typischen Aktions- und Eventnamen in Kleve und anderen Städten. Genau das macht die Veranstaltung, die Tim, seine Familie und Freunde auf die Beine stellen, so einzigartig. Nicht bemerkt, Lukas?
Ich lege selbst oft den Finger in die Wunde, bin streitbar und schreibe meist lange Kommentare. Letzteres liefert einigen hier willkommene Vorlagen für persönliche Attacken, sobald ihnen die sachlichen Argumente ausgehen. Für mich ist es immer wieder ein Fest zu sehen, wie verlässlich das „Nörgler-Gen“ in diesem Forum durchbricht. Manche posten hier offenbar nur, um andere zu diskreditieren. Genau für diese Diskussionskultur ist kleveblog.de längst bekannt – auch das macht das Portal auf seine Weise einzigartig in Kleve.
Mit Verena Rohde steht seit einiger Zeit eine neue Kapitänin und Steuerfrau zugleich am Ruder der MS WTM. Sie scheint aus einem ganz anderen Holz geschnitzt zu sein als ihre Vorgängerinnen und Vorgänger. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich unter ihrer Regie viel bewegen wird. Wichtige Aufgaben und Handlungsempfehlungen aus Fachexpertisen wurden in den Klever Amtsstuben jahrelang nur verwaltet. Themen wie die Markenbildung für Kleve oder die Entwicklung eines klaren Imageprofils rücken nun endlich in den Fokus der WTM. Auch bürgerschaftliches Engagement erfährt nun die verdiente Wertschätzung und wird aktiv eingebunden. Ich bin mir sicher, Lukas: In Zukunft werden in Kleve noch viele Projekte und Events starten, die an Einzigartigkeit kaum zu übertreffen sind.
Der „Spoykutter“ (vormals Flussfeuer) sucht am Niederrhein übrigens seinesgleichen. Einzigartiger geht es wohl kaum. Mal richtig hinschauen….
Ist ja wieder mal typisch für Kleve bzw. hier im Blog……..direkt im 1. Kommentar wird das Engagement der Familie Tripp kritisiert. Ich finde es toll und wir freuen uns auf die neue Sommerlokalität in Kleve!!!!!! Falls „Lukas“ andere Ideen hat, so kann er diese ja gerne umsetzen. Ansonsten ist der Kommentar nur verstörend.
Ich verstehe nicht, warum Städte/Marketingleute häufig so verstörend unkreativ sind und alle dasselbe (d.h. sich gegenseitig nach-) machen. Als gäbe es keine anderen Ideen, als für viel Geld in der Stadt im Sommer Sand aufzüschutten und im Winter eine Eislaufbahn hinzusetzen…