Sontowski: Ein Aspekt, der vielleicht nur noch als Randnotiz taugt (trotzdem interessant)

rd | 25. September 2013, 19:03 | 44 Kommentare

Heute stimmte der NRZ-Redaktionsleiter aus Kleve, Andreas Gebbink, in den Chor derjenigen mit ein, die das Projekt der Erlanger Investoren Sontowski & Partner auf dem Minoritenplatz für gescheitert erklärten. Nach Gesprächen mit Spitzen aus CDU und SPD fasste er seine Ergebnisse unter einer eindeutigen Überschrift zusammen: Nächste Woche ist Schluss. Solange diese Entscheidung allerdings noch nicht in Stein gemeißelt ist, dürfte es nicht ganz verkehrt sein, sich mit den öffentlich zugänglichen Details des Angebots zu beschäftigen. Der Klever Unternehmer Peter Wanders, der auch bei den Offenen Klevern aktiv ist, beschäftigte sich beispielsweise mit der Frage der Parkplätze…, die in der Tiefgarage des vorgestellten Einkaufszentrums vorgesehen sind.

181 Stellplätze biete die Tiefgarage, noch einmal 20 mehr als ursprünglich geplant, so der Sontowski-Projektleiter Thomas Riek bei der öffentlichen Vorstellung während der Ratssitzung im Hörsaalgebäude der Hochschule Rhein-Waal. Wenn man weiß, dass es hierzulande genau geregelt ist, wie viele Parkplätze welcher Gewerbebetrieb in welcher Größe vorhalten muss, kommt man bei einer kurzen Aufrechnung zu verblüffenden Resultaten.

Hier die Rechnung von Peter Wanders:

  • Für das Fitnesszentrum 1/15qm, also 100 Stellplätze.
  • Für La Luna 1/6-12qm, also 17-34 Stellplätze
  • Für die Geschäfte <700 qm 1/30-50qm, also 38-63 Stellplätze
  • Für die Geschäfte >700 qm 1/10-30qm, also mindestens 140 Stellplätze (eventuell sogar 420 nur für Müller und TK Maxx)
  • Für die Büro- oder Bibliotheksnutzung im Dachgeschoss ca. 50 Stellplätze

Fazit: Der Sontowski-Bau benötigt mindestens 340 Stellplätze, und, wenn man die niedrigeren qm-Ansätze annimmt, sogar mehr als 660 Stellplätze.

Bekanntlich gibt es in den Kommunen auch das Instrument der so genannten „Stellplatzablöse“. Laut Satzung der Stadt Kleve (hier der Link) liegt die Höhe dieser Gebühr, die von Investoren an die Stadt zu entrichten ist, damit diese Stellplätze errichtet, in dem fraglichen Gebiet Minoritenplatz bei 13.000 Euro je Stellplatz.

Man sollte vielleicht noch darauf hinweisen, dass laut Auskunft von Dieter Schoofs vom Fachbereich Planen und Bauen der Stadt Kleve die Entscheidung immer einzelfallbezogen zu erfolgen hat. Dessen eingedenk, nehmen wir den unteren der beiden ermittelten Werte (340 Stellplätze), ziehen 181 davon ab, und kommen auf die – fiktive – Berechnung von 159 × 13.000 €, also auf 2,067 Millionen €, die im Angebot allein enthalten sein müssen, damit die Stadt einen Ausgleich für die zu geringe Zahl der Parkplätze schaffen kann.

Wir wissen nicht, ob sich eine solche (oder ähnliche) Zahl in dem Angebot der Investoren findet. Für die, die das Angebot kennen, könnte es allerdings ein Anreiz sein, einmal danach zu suchen. Auch wenn, wie bereits eingangs geschrieben, diese Rechnung womöglich überflüssig geworden ist, weil die Stimmung im Rat gekippt zu sein scheint.

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44 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 44. Martin Fingerhut

    Mit welcher Begeisterung unsere StadtFührungsSpitze Denkmale schützt,
    entlarvt schon die schlichte Bemerkung oben rechts auf :

    http://www.kleve.de/C125739F002F4C92/html/95F5A30F04F0AC4CC12577DE004833F8/$FILE/0002_1.pdf

    “ StandOrt DeutschLand ! “
    lautet der StoßSeufzer.

    Da wundert es auch nicht,
    daß im BebauungsPlan die archäologischen Befunde gar nicht erst eingezeichnet sind.
    Es gibt nur einen Hinweis im TextTeil.

    Dort werden jedoch die Untersuchungen der Firma Wroblewski ausschließlich auf jene erste Sondierung im März 2011 eingeschränkt.
    Die ausgiebigen Sondierungen von 2012 und 2013, bei denen u.a. die Motte entdeckt wurde,
    werden komplett unterschlagen.

    Sollen wir wirklich glauben,
    das sei nur ein Versehen ???

     
  2. 43. Heinz Goertz

    @Martin Fingerhut 42.

    In Sachen Denkmalschutz hat Kleve eine traurige Geschichte! Nach dem Krieg, beim Wiederaufbau, wurden die noch vorhandenen, spätmittelalterlichen Herrscherportraits an der rechten Chorwand in der Stiftskirche durch Dummheit oder Unverständnis entfernt.
    Das Schützenhaus wurde mir nichts, dir nichts, abgebrochen. Der Kran, der viele Jahrzehnte für Kleve geschuftet hat, wurde vor Baubeginn der Hochschule verschrottet, ein Fake aus Duisburg steht jetzt da. Jetzt sollen auch die Stadtmauer, die Turmbasis und die Motte dran glauben. Das die Klever Stadtsilhouette durch das Hotel schwer beschädigt ist, wird mit einem Schulterzucken abgetan. Kurz: was auf der einen Seite wieder hergerichtet wurde, wird auf der anderen zerstört. Historische Sichtschneisen werden missachtet, usw. Viele Klever, besonders die Stillen, die aus Treue trotzdem die Partei des Bürgermeisters wählen, haben einen „Hals“, wie ich schon oft gehört habe. Es sind die Stillen, die Treuen, die sich nicht trauen ihre Stimme zu heben. Es ist ein Skandal, dass der Bürgermeister, Theo Brauer, das als Zustimmung wertet! Er kennt dieses Klientel genau und das nutzt er aus.

     
  3. 42. Martin Fingerhut

    Die TiefGaragen zerschneiden und vernichten Zeugnisse aus Kleve’s Geschichte :

    http://www.Bilderhoster.org/view/?id=48bb3ef34e4a52f97b18d36540d44ee7

    – die Motte = früheste Siedlung in der UnterStadt = ursprünglicher GutsHof, der die Burg versorgte.
    – die alte, innere StadtMauer.
    – die ehemalige KaiMauer am SpoyKanal.

    Die neuere, äußere StadtMauer soll angeblich “ nur in ihrer HöhenEntwicklung beEinträchtigt “ werden,
    wie Herr Rauer es so hübsch harmlos klingend formulierte.

    Klever kennen aus Erfahrung, wie viel Wert hier traditionell darauf gelegt wird,
    historische Denkmale zu erhalten.

    Klever ahnen, was es bedeutet, wenn etwas “ nur in der HöhenEntwicklung beEinträchtigt “ wird !
    Am Beispiel BurgBerg könnte das bedeuten :

    Schwan ab !
    Turm ab !
    Burg ab !

     
  4. 41. Martin Fingerhut

    @ 40. Anwohner :
    Ja, Ihren Kommentar #14 hatte ich gelesen.
    Sie haben völlig Recht !
    Deshalb meine konkreten Fragen in #39.

    Traditionell wird in Kleve „Transparenz“ zu oft mit “ durchSichtigen Manövern “ verwekselt.
    Ich hoffe, wenigstens ein paar der RatsMitglieder werden das Angebot von Sontoski
    – und darüber hinaus die dem zugrundeLiegende Planung für den MinoritenPlatz –
    in Ruhe durchChecken.

    Statt sich blind auf schön scheinende / geschönte / schön gerechnete DruckSachen zu verlassen.

    Denn, was von der Verwaltung kommt, ist zu oft je nach akuter Lage mal so, mal so hingebogen.
    So, als ob die StadtFührungsSpitze auf Deibel komm raus bestimmte Projekte durchDrücken will
    und dazu jeweils gerade jene TeilAspekte hervorKramt, die dazu in den Kram passen.
    Aber die vielen übrigen als „unbedeutende“ RandErscheinungen unter den Tisch kehrt.

    Wie soll ein Rat verantwortungsBewußt entscheiden,
    wenn ihm nur interessenGeleitet ausgewählte Brocken vorgelegt werden ?

    Wäre das Verfahren transparent,
    könnten alle Bürger erkennen, wie schwer die Aufgaben des Rates sind,
    aber auch dazu beitragen, bisher unberücksichtigte Aspekte aufzudecken
    und relevante Fragen stellen.

    Hoffen wir auf Besserung !

     
  5. 40. Anwohner

    @39. Fingerhut

    Genau das wollte ich mit meinem Kommentar No. 14 zu Ausdruck bringen. Wo ist hier in Kleve die Transparenz?

    „Ich frage mich, was das jetzt alles noch mit einer transparenten europaweiten ausschreibung zu tun hat. entweder erfüllt sontowski, die in der ausschreibung festgelegten vorgaben und hat damit ein anrecht auf den verkauf der grundstücke oder er erfüllt sie eben nicht in ausreichendem umfang. mit der konsequenz, dass das grundstück nicht verkauft wird und das europaweit einzigartige vergabeverfahren erfolglos beendet wird.“

     
  6. 39. Martin Fingerhut

    Fragen an unsere RatsMitglieder :

    In OffenBurg sind die kompletten Unterlagen der AusSchreibung für das BieterVerfahren zur nördlichen InnenStadt veröffentlicht
    und mit wenigen Klicks erreichbar :
    http://www.OffenBurg.de > akutell > Entwicklung nördliche InnenStadt > Ausschreibung EinkaufsGalerie
    ( oder direkt : http://www.offenburg.de/html/media/dl.html?v=17766 ).
    Wo finden die Klever Bürger die AusSchreibung für den MinoritenPlatz ?

    Die OffenBurger AusSchreibung legt dar, nach welchen Kriterien die Bewerbungen ausgewertet werden.
    Es sind die HauptGruppen
    – städteBauliches Konzept,
    – HandelsKonzept,
    – NachHaltigkeit des Betriebs- und FinanzierungsKonzepts,
    – GrundStücksKaufPreis.
    In welche Bereiche ist die Entscheidung in Kleve gegliedert ?

    In OffenBurg sind diese Bereiche unterschiedlich gewichtet.
    Der GrundStücksKaufPreis spielt nur eine sehr geringe Rolle :
    Er fällt nur mit gerade mal 7% ins Gewicht.

    Die übrigen 93% machen die anderen 3 KriterienBereiche aus.
    Welches Gewicht hat in der Klever Entscheidung der KaufPreis für das GrundStück
    im Verhältnis zu den anderen Kriterien ?

    In OffenBurg verteilen sich die übrigen 93% wie folgt :
    40% städteBauliches Konzept,
    35% HandelsKonzept,
    18% NachHaltigkeit des Betriebs- und FinanzierungsKonzepts.
    Mit 35% + 18% = 53% bestimmen die wirschaftlichen Aspekte Handel, Betrieb und Finanzierung
    zu mehr als der Hälfte die Entscheidung.
    Welche Rolle spielen sie in der Klever Bewertung ?
    Kommen sie überhaupt vor ??

    Die ersten 3 der oben genannten 4 KriterienBereiche sind in OffenBurg in TeilAspekte unterGliedert,
    die jeweils wiederUm unterschiedlich gewichtet sind.
    z.B. wird geprüft, ob und wie der Betreiber mit dem City-Marketing koOperieren wird.
    Kommt dieser Aspekt in den Klever Überlegungen vor ?
    Wird sich ein Erlangener Management an Aktionen des StadtMarketings beteiligen ?
    Wird das „GeschäftsHaus“ dem KCN beitreten ?

    Das OffenBurger Schema läßt sich leicht auf die Situation in Kleve anpassen :

    Abteilung 1 : städteBauliches Konzept :
    9% Einbindung in den städtebaulichen Kontext
    9% Einhaltung der ASTOC-Planung
    6% Gesicht zur Stadt
    4% Gesicht zur HafenStraße
    4% Verkehrsorganisation
    8% Nutzungsmischung
    40% TeilSumme städteBauliches Konzept

    Abteilung 2 : HandelsKonzept :
    13% Attraktivität der Gesamtkonzeption
    11% Branchenstruktur
    11% Funktionale Gliederung der Handelsflächen
    35% TeilSumme HandelsKonzept

    Abteilung 3 : Nachhaltigkeit des Betriebs- und FinanzierungsKonzeptes :
    4% Finanzierungskonzept
    7% Mietverträge, Laufzeit für Ankermieter
    7% Betriebskonzept, Kooperation mit City-Marketing
    18% TeilSumme Nachhaltigkeit des Betriebs- und Finanzierungskonzeptes

    7% GrundStücksKaufPreis

    100% insgesamt

    Entspricht diese Einteilung den MaßStäben, welche die Klever StadtFührungsSpitze anlegt ?
    Wo sind Unterschiede ?
    Welche Variante erscheint Ihnen angemessener ?

    Wenn Sie für sich persönlich in jedem dieser Aspekte das Angebot von Sontowski
    mit z.B. einer SchulNote 1 bis 6
    oder mit Punkten 1 bis 15 wie in der OberStufe bewerten,
    diese jedesMal mit dem jeweiligen ProzentSatz multiplizieren
    und alle diese Produkte addieren,
    erhalten Sie eine GesamtNote im gleichen Schema 1 bis 6 bzw. 1 bis 15.
    ( Gerne schicke ich Ihnen eine Excel-Tabelle dafür. )

    Zu welchem Ergebnis kommen Sie ?

    Obwohl ich eher zu Gunsten von Sontowski gewertet habe,
    kommt deren Planung nur auf eine 3.
    Reicht Ihnen „befriedigend“ aus, um für dieses Projekt zu stimmen ?

    Ich kann nicht wissen, wieViel Sontowski für das GrundStück zahlen will,
    und auch nicht, ob das der StadtFührungsSpitze genügt.
    Deshalb habe ich – wie gesagt : zu Gunsten von Sontowski –
    vorsorglich den Punkt „GrundStücksKaufPreis“ mit einem glatten “ sehr gut “ angesetzt.
    Trotzdem bleibt das GesamtErgebnis mit „befriedigend“ m.E. mager.
    Erst wenn ich das Gewicht des GrundStücksKaufPreises massiv erhöhe,
    kommt Sontowski’s Konzeption insgesamt auf ein „gut“.
    Ist es noch angemessen,
    wenn der GrundStücksKaufPreis 50% oder mehr der GesamtWertung ausmacht ?

    Darf ein einmaliger GeldSegen den langFristigen Fluch einer zweiten SpoyScheibe unter den Tisch kehren ?
    Darf ein Potential, Kleve lebens- und liebensWerter zu machen, im wahrsten Sinne des Wortes „verbaut“ werden ?

     
  7. 38. Nis Puk

    Um Mehrheiten braucht sich der Bürgermeister nun wirklich keine Sorgen zu machen.
    Die Mehrheit der Parkplätze liegt demnächst auf dem Union-Gelände. Dort „entstehen“ Parkplätze für das Hotel,
    für den Zevens-Neubau an der Bahnhofstraße und notfalls auch noch für städtische Bedienstete, Center-Kunden und Pendler. Die gucken demnächst alle gegen die Fußgängerbrücke über die Schienen an, wenn Sie kreisverkehrsfrei in die Innenstadt wollen. Die rauerschen Aufzüge bleiben Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten vorbehalten.
    Herr Daute, könnten Sie W. Krebs davon überzeugen, das Ganze mal aus seiner Sicht zu schildern oder mit ihm ein Interview führen? Er hatte sich in seiner Dienstzeit m.E. erfolgreich gegen Zersiedelung und Verschiebung bzw. Zersplittern des Stadtzentrums eingesetzt.

     
  8. 37. Friederich Stotze

    Nur so eine oder auch zwei Bemerkungen über die Farbe Grün.

    (Eigentlich war der Beitrag von mir am 21.09 schon zur Seite gelegt, scheint aber wieder relevant zu werden.)

    Auszug: RP 20.09.2013
    Michael Bay, Sprecher der Grünen im Rat, forderte weitere, detaillierte Architekturzeichnungen von allen Seiten des Geschäftshauses. Auch wollen die Grünen die Gewissheit, dass Sontowski oder eine Sontowski-Tochter mindestens zehn Jahre das Gebäude in der Hand halten. „Mit dem, was man uns im Gesamten vorgestellt hat, kann so keiner zufrieden sein“, sagte der Grünen-Politiker. Man werde das Thema ausführlich in der Fraktion besprechen,oder die Meinung des Bürgermeisters abwarten.
    Ein NEIN geht anders.

    Vorschlag für die Fraktion: Ein glasklares Nein, vielleicht aber doch ein JA. Aber dann auf Augenhöhe.

    Danke

     
  9. 36. Martin Fingerhut

    @ 35. KlePeter :
    Danke für die Erinnerung an die Akse des Lösens :
    So weit, wie unser SchulMeisterBürger den Begriff „Klever“ faßt,
    wird er vermutlich Recht haben :
    Die Mehrheit der „Klever“ ist für Sontowski.
    Was sollten die Leute in Weeze auch dagegen haben ?
    Denen schadet der MinoritenKlotz ja nicht.
    also : Lösung = GroßKleve,
    einfach so,
    per ordre de mufti.
    Sie haben völlig Recht.

     
  10. 35. KlePeter

    War es nicht Herr Pofalla, der ein Thema für beendet erklärt hat? Und der versteht sich doch super mit Theo Brauer. Vielleicht hat Theo von ihm erfahren, wie das Thema Minoritenplatz vor der Wahl beendet wird und „per order de mufti“ zur Kommunalwahl keine Rolle zu spielen hat.

    Würd mich freuen, wenn das dieses mal nicht funktioniert.

     
  11. 34. Max Knippert

    Ralf & Scheinheiliger,
    so ist der Satz zu verstehen, aber es gibt meiner Meinung nach zwei Zwischentöne die noch spanender bzw. erschreckender sind. Zum einen impliziert Herr Brauer in die, in der Tat schweigende Mehrheit, seine nicht näher ausgelegte Meinung und degradiert denkende Menschen zu Kopfnickern. Darüber hinaus ist das Wunschdenken für die nächste Wahl ungefähr so als würde man probieren ’nicht‘ an eine blaue Türe zu denken!
    Ablenkung geht anders, aber das ist natürlich sehr sympathich. Aber dennoch, Wunschdenken dazu zu gebrauchen in entscheidener Frage Nebelkerzen zu zünden schadet dieser Stadt wie jeder anderen auch.

     
  12. 33. rd

    @scheinheiliger So hatte ich den Satz auch verstanden.

     
  13. 32. scheinheiliger

    Klar, dass Theo Brauer meint, dass das lokale Thema, welches zur Zeit mehr als alle anderen die Klever beschäftigt, bei der nächsten Wahl keine Rolle spielt.
    Wahrscheinlich ist es seine Partei, die diesem Projekt den Todesstoss gibt.
    Dabei hat die CDU durchaus genau hingehört, dass die angeblich schweigende Mehrheit, dieses Projekt gar nicht will.
    Wenn man dies Thema bis in die Kommunalwahl zieht, würde es viele CDU-Stammwähler auf die Seite der Opposition vertreiben.
    Ausgerechnet Theo als einer der wenigen Initiatoren und Mitglieder einer Schwarz-Grünen-Koalition befürwortet nun eine große Koalition…
    Und Herr Bay findet das Wahlergebnis Klasse…
    Immer noch nicht nüchtern nach der Wahlparty?

     
  14. 31. Max H. Blank

    Hallo Herr Knippert,

    ich habe lediglich sen Bürgermeister zittiert, auf den entsprechenden Text verlinkt und deutlich gemacht, an wen die Aussage dieses Bürgermeisters aus meiner Sicht gerichtet ist. Offenbar gefällt Ihnen das nicht. Das soll aber sicher nicht mein Problem sein, oder?

    Wenn Sie nach heiße Luft mögen, dann empfehle ich Ihnen ihren eigenen Kommentar 15 samt unsichtbarer Argumente und Belege.

    An welcher Stelle habe ich zum Ausdruck gebracht das ich Herrn Brauer vertraue? Sie sollten sich manche Kommentare „sparen“.

    Grüsse
    Max H. Blank

     
  15. 30. Max Knippert

    Herr Blanck,
    „Will er nur spielen? Bericht aus der Zukunftswerkstatt für Euch, “Ihr lauten”:

    Sie machen es sich etwas einfach. Unseren Bürgermeister zitieren und ohne Argumente heiße Luft produzieren. Und das nach dem neuen UN-Klimabericht!

    Das “Die Diskussion um die Bebauung des Minoritenplatzes in Kleve bei der Bundestagswahl keine Rolle gespielt“ hat, ist nicht verwunderlich. Das dieses Thema jedoch „bei der Kommunalwahl keine Rolle spielen“ wird ist Wunschdenken.

    „Es gibt eine große STILLE Mehrheit“. Dies sollte man sich ruhig ein wenig zu Gemüte führen. Die Klever Bevölkerung ist, soll, oder sollte mehrheitlich still sein! Ist das Ihr Demokrativerständnis? Darüber hinaus ist leider die absolute Mehrheit der Klever Bevölkerung kaum oder gar nicht über die Unterstadtbebauung informiert. Wie soll sich so jemand eine Meinung bilden?

    Dass Sie Herrn Brauer blind vertrauen, ist menschlich wunderbar, jedoch geht es bei diesem Thema um eine sehr entscheidende städtebauliche Beurteilung? Diese in der Zukunftswerkstatt der RP und Volkbank beurteilen zu wollen ist noch nicht mal lustig.

    Diesbezüglich sind die Worte von Wolfgang Krebs nur zu empfehlen.

    http://www.kleveblog.de/2013/09/wolfgang-krebs-uber-den-wohnwert-der-stadt-kleve-1983/

     
  16. 29. G.M.

    @ 27 Sie haben Recht Herr Fingerhut, Parkdecks können die Sontis gerade noch. Bei einer Tiefgarage sind die geistigen Anforderungen schon zu hoch.
    Parkbuchten viel zu schmal
    Fahrwege zu schmal, Ausfahrkurven zu Eng.

    .
    „Unterirdische “ Planung . Und das passiert einem Büro wie RKW aus Düsseldorf ? (eher Düsseldoof )

    Wohl eher an BMW Isetta,s gedacht.

     
  17. 28. Bernd Derksen

    @Max H. Blank
    Das fand es auch ein bemerkenswertes Zitat in der RP.

    Wäre ja noch schöner, wenn kommunale Themen eine Rolle bei Kommunalwahlen spielen würden. 😉

    Schade, das diese Pseudo-Zukunftswerkstätten nichtöffentlich sind. Es hätte mich schon interessiert, wie die versammelten Spitzenvertreter der Lokalpolitik auf eine solche Einschätzung des Bürgermeisters reagieren.

     
  18. 27. Martin Fingerhut

    Unter
    http://www.kleve.de/c12572b300270277/files/minoritenplatzbebauung.pdf/$file/minoritenplatzbebauung.pdf?openelement
    gibt’s Rieks magere Präsentation,
    darin einen Plan der TiefGaragen von MinoritenKlotz und VoBaProtzKlotz.
    hier der AusSchnitt :
    http://www.Bilderhoster.org/view/?id=a1902a9b92dc1b40e547f84afd807321

    Bisher habe ich wenigstens EINES entdeckt, was Sontowski tatsächlich gut baut :
    ParkDecks !
    z.B. In LippStadt und MonHeim.
    Auch Herr Junker hat das als einziges loben können.

    Nun jedoch bin ich enttäuscht :
    Während z.B. auf dem MonHeimer Tor und auf dem aktuellen Rest des MinoritenParkPlatzes
    die DurchFahrten zwischen den Reihen mindestens genauSo breit sind wie die einzelnen StellPlätze lang,
    nämlich ca. 5m,
    ist in der geplanten TiefGarage die DurchFahrt entlang EDEKA/dt.Bank um ca. 1m schmaler.
    EinParken wird zum unbequemen Rangieren
    und wenn ein anderes Auto entgegenKommt ist es zu eng.

    Von dort weiter Richtung AusFahrt geht’s um eine SpitzKehre
    und direkt in der AusFahrt blockiert noch ein Pfeiler den Weg.
    http://www.Bilderhoster.org/view/?id=e20a0b2491f3535d277ad54950eaa2eb

    EbenFalls schludrig geplant :
    Von den StellPlätzen für Behinderte bis zum einzigen Lift ist es ein kleiner Maraton :
    http://www.Bilderhoster.org/view/?id=d1f053401d7d27bf74485f921f3db733

    Wer von dort z.B. ins 2. OG, zur StadtBücherei, will
    und dazu in den östlichen, größeren Teil des 2. OG’s muß,
    „darf“ den Maraton fortSetzen :
    Mit dem westlichen Lift aus der TiefGarage ins EG,
    dann raus aus dem Haus,
    draußen ein halbes Mal rings um den Block herum,
    schließlich am entgegenGesetzten Ende des Klotzes in den östlichen Lift,
    den einzigen, der in den größeren Teil des 2.OG’s führt.

    Und dort, im 2. OG, kommt er wieder ganz an einem Ende der langen, langen, langen Reihe von Räumen an . . .

    Das ganze erinnert an den Spruch
    “ ‚Behinderte‘ heißen ‚Behinderte‘, weil sie behindert werden. „

     
  19. 26. Max H. Blank

    Will er nur spielen? Bericht aus der Zukunftswerkstatt für Euch, „Ihr lauten“:

    Und Bürgermeister Brauer ist sich sicher: „Die Diskussion um die Bebauung des Minoritenplatzes in Kleve hat bei der Bundestagswahl keine Rolle gespielt. Und sie wird auch bei der Kommunalwahl keine Rolle spielen. ES gibt eine große STILLE Mehrheit“.

    Quelle Rheinische Post: http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/klever-themen-erst-zur-naechsten-wahl-1.3709374

     
  20. 25. Martin Fingerhut

    @ 22. KlePeter :
    Der wahre Haken an dieser verkappten StrafSteuer :
    Zwar DARF das Geld nur zu diesen Zwecken eingesetzt werden,
    MUSZ aber gar nicht verwendet werden.
    Es gibt keinen RechtsAnspruch, daß die bezahlten StellPlätze auch irgendWann gebaut werden !
    Noch nicht einmal, daß ersatzWeise der ÖPNV gefördert wird oder sonstWas !
    Das einkassierte Kapital muß zwar auf ein SonderKonto , darf dort aber beliebig lange rumGammeln.
    Die Zinsen fließen in den HausHalt,
    die ParkPlätze
    – die angeblich so sehr dringend nötig sind, daß für sie UnSummen kassiert wurden –
    brauchen niemals gebaut zu werden.

    Und falls von dem eingetriebenen Kapital doch mal etwas eingesetzt wird,
    kann es sonstWo und sonstWie im GemeindeGebiet ausgegeben werden.
    Die Vorschrift
    # Die Verwendung des Geldbetrages muss für die Erreichbarkeit des Bauvorhabens, das die Zahlungspflicht auslöst, einen Vorteil bewirken. #
    ist arg schwammig.

    z.B. gab vor einigen Jahren mehrFach Interessenten, die im hiesigen Laden, Kavariner Straße, ein Café einrichten wollten.
    Während fast gleichZeitig die Stadt über 200 StellPlätze vor Haus Koekkoek und an der HafenStraße vernichtete,
    hätten wir deshalb für rechnerisch fehlende ParkMöglichkeiten 8 x 13.000€ = 104.000€ an die Stadt bezahlen müssen.
    Mit dem einkassierten Geld hätte – wenn überhaupt ( s.o. ) –
    z.B. der CityTrain finanziert werden können,
    der die Kunden aus der Stadt einsammelt und zum eoc schaukelt.

    Ich trau unserer StadtFührungsSpitze sogar zu,
    daß sie aus diesem Topf finanziert hat,
    massenWeise ParkPlätze vor Haus Koekkoek und auf dem MinoritenPlatz zu vernichten,
    weil statt der 200 angeblich wenig attraktiven StellPlätze
    magere 48 – dafür aber bestens gestaltete – neu angelegt wurden.

    Bestimmt wurden auch die ParkPlätze und der FietsPad hinterm BahnHof mit diesem Geld bezahlt.
    Das einzige GrundStück, das dadurch wirklich bestens zu erreichen ist, ist allerdings Mom’s UnionGelände.
    So ein Zufall . . .

     
  21. 24. scheinheiliger

    Es gibt doch für alles eine Lösung:
    Der Stadtbus startet demnächst auf der wunderschönen Bahnhofsrückseite und bringt die Riesenkundenströme als erstes zum Super-Soto-Center.

     
  22. 23. Peter Wanders

    @KlePeter
    Wär doch Klasse. Die Volksbank errichtet auf ihrem Gelände das 10-geschossige Spoy-Parkpalais. Damit kassiert sie die Stellplatzablöse von Sontowski und gleichzeitig die Parkgebühren von all den vielen Kunden des Super-Kaufhauses.
    Wirklich eine geniale Idee.
    Und Herr Plottke formuliert aus unserem Vorschlag (wie der Stadtbücherei) wieder eine geniale Investoridee.
    Dann passt das Konzept gewiss auch für eine Ratsmehrheit.

     
  23. 22. KlePeter

    § 51 LBO NRW: (6) Der Geldbetrag nach Absatz 5 ist zu verwenden

    a) für die Herstellung zusätzlicher Parkeinrichtungen im Gemeindegebiet,

    b) für investive Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs oder

    c) für investive Maßnahmen zur Verbesserung des Fahrradverkehrs

    Wär ja mal interessant zu wissen, was mit dem Geld in Kleve angestellt wird. Meines Wissens versickert das „Strafgeld“ im Haushalt. Die Stadtwerke haben für diese Zwecke von der Stadt sicher noch keinen Cent für den Betrieb der Parkäuser erhalten. Der Aschenplatz am Bahnhof, der zukünftig den Park and Ride Verkehr bedienen soll, kompensiert die fehlenden Parkplätze bei den diversen Baumaßnahmen mit Sichrheit nicht.

     
  24. 21. Max Knippert

    Ralf, weiß ich leider nicht. Wird sich aber sicher bald herausstellen!

     
  25. 20. Rainer Karl

    Hallo, die stellplatzsache isi interessant. Wenn ich kein Auto hab, ich nehm das alles nicht in Anspruch + beanspruche nur einen Fahrradweg, bekomm ich Geld zurück? Wie beim Erziehungsgeld, ich nehm einen Staatsverordneten Betreuungszwang nicht in Anspruch und kriege dafür Geld? Wenn ich mir deutsche Biomilch kaufe die das dreifache kostet wie im Supermarkt, kann ich das bei meiner Steuererklärung geltend machen

     
  26. 19. KlePeter

    @Martin: rrrrrrrrichtig und das multipliziert mit 10 Geschossen, dös passt scho ….

     
  27. 18. Martin Fingerhut

    @ 17. KlePeter :
    # TiefGarage des VoBaProtzKlotzes #
    “ . . . und wer wollte, zählte fleißig :
    vorne 20 Plätze, hinten 30. “
    😉

     
  28. 17. KlePeter

    @Peter Wanders: die 500 fehlenden Parkplätze finden im VoBa Gebäude locker Platz 😉

    @understatement: die genannten Bauwerke stehen mitten in der Kreisstadt. Aber an der Planung und Ausführung waren die „Trantüten“ nicht beteiligt, obwohl dort versucht wurde, Sand ins Getriebe zu streuen.

     
  29. 16. rd

    @Max Welche?

     
  30. 15. Max Knippert

    Vielleicht-nur-noch-eine-weitere-Randnotiz-

    Zwei Firmen der Besatzliste schienen nichts von ihren ‚Glück‘ gewust zu haben. Unseriöser geht es wohl kaum!

     
  31. 14. anwohner

    ich frage mich, was das jetzt alles noch mit einer transparenten europaweiten ausschreibung zu tun hat. entweder erfüllt sontowski, die in der ausschreibung festgelegten vorgaben und hat damit ein anrecht auf den verkauf der grundstücke oder er erfüllt sie eben nicht in ausreichendem umfang. mit der konsequenz, dass das grundstück nicht verkauft wird und das europaweit einzigartige vergabeverfahren erfolglos beendet wird.

    warum wird ein solches verfahren mit ausschließlich einem bieter solange weitergeführt, obwohl dieser bieter schon vor monaten im audimax gesagt hat, dass er sich nicht an das verfahren gebunden fühlt und das objekt auch nicht selber behalten will? warum hat die verwaltung solange daran festgehalten? waren das empfehlungen der berater oder der eigene erfolgsdruck („…einzigartiges Verfahren..“) vielleicht sollte sich mal der Bund der Steuerzahler e. V. dieses projekt anschauen und in seinem schwarzbuch darüber berichten. die kosten müssen enorm sein.

    abschließend noch die anmerkung, dass es sich jetzt immer deutlicher zeigt, welcher fehler es war voreilig, entgegen der städtebaulichen planung und der europaweiten ausschreibung, für den bankerfreund das filetstück rauszuschneiden. aber vielleicht wird die denkpause-initiative dieses thema auch noch mal aufgreifen.

     
  32. 13. understatement

    12. „Da stellt sich die Frage, sind die Anderen soviel besser, oder haben sich die Klever Bürger einfach nur Trantüten
    als Vertreter gewählt.“

    Es ist eben ein Unterschied, Planungen für eine Kreisstadt zu realisieren, als Veränderungen in einem Kleinstädtchen umzusetzen…..

     
  33. 12. Der Laie

    Da müsste die Baufirma des Rathauses doch schon einen Plan B, in der Schublade liegen haben, wie denn die Zufahrt zum Rathaus Keller erfolgt, wenn es keine Sontowski Tiefgarage gibt. Oder wird der Keller dann wirklich nur Keller und hat entsprechend der Garagenverordnung eine schöne Lüftungsanlage als Beiwerk.
    Wie sagte schon der Berufsschullehrer bei dem Konstruktionsvortrag an der Tafel, als er die Kreide spitzer machte, wir fuschen nicht, wir gleichen nur aus.
    Wo Goch bereits handelt sh. neuer Fachmarkt im Gewerbegebiet, hofft Kleve noch immer darauf, demnächst zusätzliche pilgerfreudige Kunden aus dem Umland anlocken zu können. Wenn man denn schon mal in Goch ist,
    fährt natürlich der treue Bedburg- Hauer Kunde zum Jeanskauf nach Kleve weil die Luft und das Ambiente dort in der Fußgängerzone soviel besser ist.
    Was sagte der Topverkäufer zu seinem Chef, man muss nicht immer besser sein wie der Wettbewerber, manchmal reicht es schon , wenn man einfach nur schneller ist. In welchem Jahr wurden nochmal die Bürger im XOX Gebäude informiert?
    Dazwischen wurde eine Hubbrücke gebaut, ein Hafenkran neu aufgestellt, ein Wissensspeicher abgebrochen und wieder aufgebaut, ein Hochschul Campus errichtet, immer dann wenn die „cleveren“ Klever Stadtväter nicht ihre Finger im Spiel haben, klappt es auch mit der „Nachbarin.“
    Da stellt sich die Frage, sind die Anderen soviel besser, oder haben sich die Klever Bürger einfach nur Trantüten
    als Vertreter gewählt.

     
  34. 11. Peter Wanders

    Fakt ist:
    Sontowski plant inkl Dachgeschoss ungefähr 10.000 qm Nutzfläche. Die Nutzer und Kunden dieser Flächen müssen irgendwo parken, wobei es gesetzliche Annahmen und Vorgaben gibt, wieviele Stellplätze man dafür braucht.
    Es hilft Kleve überhaupt nicht, wenn man sich mit Bahn- und angeblichen Nahverkehrs- und Fietskunden die Statistik reich rechnet. Der typische Klever Kunde ist vor allem Niederländer und kommt hier nur mit dem Auto hin. Die höhere Bedarfszahl ist also eher die richtige.
    Für solche Nutzflächen braucht man laut Annahmen und Vorgaben des Gesetzgebers ca. 500 (340-660 je nach qm-Bezugswert) zusätzliche neue Stellplätze in Kleve.
    Durch die städtebauliche Planung, wodurch die Flächen rundum Sontowski verkehrsfrei werden sollen, entfallen
    ca. 30 Parkplätze zwischen Verwaltung und Drunkemühle.
    ca. 50 Parkplätze an der Herzogstr. (vor der Deutschen Bank)
    ca. 125 Parkplätze auf dem jetzigen Minoritenparkplatz
    Dies sind mehr als 200 Parkplätze die auf einmal fehlen!
    In der Summe brauchen wir nun ca. 700 neue Parkplätze.
    Sontowski baut nur 181 und die Stadtverwaltung nur 10 Tiefgaragenparkplätze.
    Man braucht nun als zusätzliche Parkplatzfläche ca. viermal die Fläche des Minoritenparkplatzes.
    Wenn die zusätzlichen 500 Parkplätze nicht in der Nähe von Sontowski und der Kavariner Str. liegen, so finden dort auch nicht ausreichend Kunden hin.
    Die Niederländer schätzen an Kleve die direkten, kurzen Wege.
    Aus Düsseldorfer Sicht liegen die Flächen hinterm Bahnhof nahe an der Innenstadt.
    Für den typischen Klever Kunden sind dies weite Wege.

     
  35. 10. Martin Fingerhut

    noch’n Aspekt :
    Bei dem GewerbeImmobilienSpezialisten HilleMeyer, LippStadt,
    der die Läden des MinoritenKlotzes schon seit mindestens vorigem Jahr (!) anbietet,
    ( http://www.hillemeyer.de/projekte_zuvermieten.php )
    werden immer noch Mieter gesucht für
    # minimal 100m², maximal 3.800m² #.
    Wie bitte ?
    3.800m² sind noch verfügbar ??

    Na ja, für die MuckiBude gebe es angeblich 2 Interessenten,
    jedoch würden die Verhandlungen momentan „ruhen“.
    Begeisterung klingt anders.
    Für „fitness“ sind allerdings nur 1.500m² vorgesehen.

    Wo kommen die übrigen 2.300m² verfügbare EinzelHandelsFläche her ?
    Da muß doch mindestens einer der beiden großen AnkerMieter „wackeln“.
    Welcher ?
    T.K.maxx oder Müller ??
    An wem kann in dieser Geschichte überhaupt noch ein Tau festGemacht werden ???

     
  36. 9. HP.lecker

    @G.M.
    Was soll diese Anmerkung betreffend der Niers in Goch aussagen?

    @all
    Das Grundstück als „Ausweichfläche“ muss in der näheren Umgebung liegen. Den genauen Wortlaut findet ihr in $ 51 Abs. 3 der BauO NRW. Einfach mal googeln.

     
  37. 8. Genervter Fisch

    Vorsichtige Anfrage bzw. Bedenken zu der Parkplatzgestaltung: Ich weiß nicht, ob man das so rechnen kann und soll.

    Für mich stellt sich auch die Frage, ob eine spezielle Parkplatzberechnung, für das Gesamtgebiet Europa gilt.

    Ich kenne ein „Geschäftshaus“ mit 130.000 qm Verkaufsfläche mit rd. 260 Geschäften und 750 Parkplätzen.

    .

     
  38. 7. Jeckes Moers

    Die Ausgleich-Stellplätze waren bestimmt im Kühlhaus des… Nee, der Kalauer ist zu billig.

     
  39. 6. otto

    @1, Gheuvens,

    Mitschwimmer gab und wird es immer geben. Gibt es besondere Meinungen, auf die du dich jetzt beziehst und
    kritisierst?

    Mich interessiert auch die Partei, die über die meisten Mitglieder mit betriebswirtschaftlichen und marktwirtschaftlichen Kenntnissen verfügt, hast du hier bestimmte Vorstellungen?

     
  40. 5. Martin Fingerhut

    @ 1. Giuseppe Heuvens :
    jetzt geht’s mir wie Otto neulich : Ich bin Ihrer Meinung.

    @ 2. HP.lecker :
    Darf das GrundStück auch in Erlangen liegen ?

    @ rd :
    ### Bibliotheksnutzung im Dachgeschoss ca. 50 Stellplätze ###
    WieViel hat die StaBü denn jetzt ?

    Hatte mich wegen des gleichen Temas bei Mom’s Palace mal durch BauGB, BauNVO etc. gewühlt.
    Ergebnis : Die einst strengen Vorgaben sind längst derMaßen weit gelockert,
    daß die StellPlatzRechnerei zum GlücksSpiel wird.
    Je nach Einschätzung der Verwaltung kann z.B. berücksichtigt werden,
    wieViele der Kunden per ÖPNV anreisen und folglich gar keinen StellPlatz brauchen.
    Wenn “ glaubhaft gemacht wird „, daß z.B. 1/3 der Kunden per CityTrain heranGekarrt werden,
    und – da Kleve ja eine so unglaublich fietsFreundliche Stadt ist bzw. sein will – ein weiteres 1/3 per fiets anrollt,
    dann – schwups – reichen die StellPlätze der TiefGarage dicke aus.

    à propos fietsFreundliche Stadt :
    Bei der Sitzung des Umwelt- und VerkehrtAusschusses am vorigen DonnersTag
    ging es nicht nur darum, für Kleve zu beantragen, in den erlesenen Club der fietsFreundlichen Städte aufgenommen zu werden,
    nein, kurz darauf wurde die FietsFreundlchkeit noch dadurch gesteigert,
    daß angeregt wurde, die Zahl der nachZuWeisenden StellPlätze pro Wohnung von 1,0 auf 1,5 zu erhöhen
    – mit AufRundung :
    Wer unterm Dach ein StudentenAppartement ausbaut,
    soll dann für den Studenten 2 StellPlätze bauen müssen ?
    StellPlätze für Autos – nicht für Fietsen !
    Oder 2 x 13.000 = 26.000 an die Stadt zahlen ?

    Herr Rauer berichtete, in seiner früheren WirkungsStadt sei das so gewesen,
    aber gnädiger Weise hätte dann die Zufahrt zur Garage als eigener, zweiter StellPlatz gegolten.

    Hurra !

    In diesem ZusammenHang teilte er mit,
    die Staffel der AblöseSummen werde z.Zt. „überArbeitet“.
    Weil im StadtKern praktisch nirgends mehr Platz für StellPlätze ist,
    wirkt die „Ablöse“ wie eine Strafe für das Bauen von Wohnungen etc..
    Bei der vorigen „ÜberArbeitung“ sind diese „Strafen“ kräftige erhöht worden.

    Ob Sontowski schon nach dem neuen Tarif zahlen muß ?

     
  41. 4. G.M.

    @2 H. Plecker
    vielleicht ja an der Niers in Goch.
    @1 G.H.
    Wir haben in der der Stadt doch einen großen Lehrer. Der wird schon die erforderlichen marktwirtschaftlichen Kenntnisse haben.

     
  42. 3. Heinz Goertz

    @Giuseppe Heuvens 1.

    Und Bündnis 90/Die Grünen, der „Koalitionspartner“ der CDU im Stadtrat, haben die entsprechende Kenntnisse?

    @HP.lecker

    Gibt es eine Entfernungsgrenze für solche Grundstücke?

     
  43. 2. HP.lecker

    Natürlich können die Stellplätze auch auf einem anderen Grundstück nachgewiesen werden…

     
  44. 1. Giuseppe Heuvens

    Ich habe das Gefühl, dass viele in der CDU und in der SPD überhaupt keine betriebswirtschaftlichen und marktwirtschaftlichen Kenntnise haben …. ich denke, es handelt sich vielfach um Mitschwimmer von Meinungen…