RE 10: „Trotz aller Wut kann und werde ich nicht aufgeben“, sagt Jannik Berbalk

Ein Bild mit einer Wahrscheinlichkeit von 59 Prozent: RE 10 unterwegs

„Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass sich mit der Petition aus dem Herbst 2023 und der Übergabe im Januar 2024 mit knapp 6000 Unterschriften endlich etwas getan hätte“, sagt Jannik Berbalk, der Initiator des Projekts. „Nun stehen wir hier, zwei Jahre später, und die Zustände sind so schlecht wie noch nie.“

Berbalk hat seitdem weiter unablässig Gespräche geführt – bisher 17 direkte und 42 indirekte, wie er berichtet. Gesprächspartner waren Verantwortliche der RheinRuhrBahn, der Deutschen Bahn, der DB InfraGO sowie Entscheidungsträger aus Politik und Betroffene.

„Meine Geduld war 2024 bereits aufgebraucht – jetzt ist sie in blanke Wut umgewandelt“, sagt Berbalk. „Wenn Eltern oder Alleinerziehende schildern, dass sie inzwischen große Probleme haben, ihre Kinder pünktlich zur Schule zu bringen und gleichzeitig rechtzeitig am Arbeitsplatz zu erscheinen, dann ist ein Maß erreicht, in dem wieder einmal die arbeitende Bevölkerung das Versagen der Verantwortlichen auszubaden hat.“

Die Menschen haben diesen miesen Zug einfach nur satt!“, so das Fazot von Berbalk, der sich aber trotzdem in der Pflicht sieht, weiter für eine bessere Bahnverbindung zu kämpfen. Berbalk: „Trotz all der Wut kann und möchte ich nicht aufgeben. Wer aufgibt, verliert mit Sicherheit – und ich habe den Menschen, die die Petition unterschrieben haben, zugesichert, nicht aufzugeben. Also machen wir weiter und fordern das einzig Richtige: Wir wollen direkt gehört werden!“

Die Interessengemeinschaft RE10 (IG RE10) zeigt, dass sich Betroffene selbst organisieren können. Dass eine Bürgergemeinschaft teilweise schneller und besser informiert als die Betreiber der Strecke selbst, zeigt deutlich: Die Verantwortlichen haben kein Gefühl dafür, wie und worüber wir informiert werden wollen.

Beispiel: Stand 26.01.2026 erfahren Pendler aus einer Pressemitteilung zum Schienenersatzverkehr für Schüler lediglich indirekt, dass die aktuellen Einschränkungen wohl doch über den 31.01.2026 hinaus bestehen bleiben werden.

Die Statistik zeigt: Seit mindestens 2016 kam es zu regelmäßigen Störungen, seit 2020 nahmen die Ausfälle deutlich zu und seit 2023/2024 erreicht die Situation ein Rekordniveau. „Dass der Januar 2026 das toppt ist, wirklich kaum noch zu glauben“, so Berbalk.

Infrastrukturprobleme der DB InfraGO – insbesondere Stellwerke, Bahnübergänge und Signalanlagen – bremsen den Betrieb seit Jahren aus. Hinzu kommen Fahrzeug- und Betriebsprobleme bei der RheinRuhrBahn/NWB wie Fahrzeugmangel, Reparaturen, Vandalismus und Personalengpässe. „Der VRR hingegen blieb trotz der bekannten Lage lange nahezu untätig“, meint Berbalk. „Der einzige Akteur, der sich regelmäßig Gremien und der Kritik stellt, ist die Rhein-Ruhr-Bahn. Weder VRR noch DB InfraGO erscheinen zuverlässig in Ausschüssen – und das trotz der massiven Problemlage und wiederholten Einladungen seitens der Organisatoren (Stadt Kleve lässt Grüßen).“

Nach zwei Jahren Petition und knapp 7000 Unterschriften sei es richtig und wichtig, dass diese Busse fahren, aber der Weg dahin darf nicht wieder zwei Jahre dauern, bis eine Lösung für Arbeitspendler erreicht wird. Berbalk: „Wir wollen keine leeren Versprechungen mehr!“

Der jüngste Artikel zum RE-10-Desaster auf kleveblog: RE-10-Fiasko eskaliert: Strafzahlungen und Vertragskündigung stehen im Raum

Deine Meinung zählt:

33 Kommentare

  1. 33

    Macht euch schon mal Gedanken wenn die EVG irgendwann mal wieder im Streik geht bei der DB sowie und Privatbahnen mit die Zugbegleitungen was auch der Grund ist und dazugehört. Die haben es auch nicht einfach mit Fahrgäste sowie Schwarzfahrer ohne Ticket wie hier Aktuell. Ich hoffe der kommt nicht mehr so schnell raus, und wenn dann Deutschlandweit bei alle Bahnunternehmen eine Lebenslange Beförderungsverbot. Aber hier gíbt es nur 60€ Strafe in Deutschland was zuwenig ist. In Österreich Zahlen die 135€.
    Und dann regt ihr euch auf wenn die Streiken?

    https://www.bild.de/regional/saarland/zugbegleiter-nach-angriff-in-lebensgefahr-mann-hatte-kein-ticket-69820e18f0e62064809e375f

  2. 32

    Armer Niederrhein – zumindest mal wieder heute:
    Von den aktuell 15 Meldungen auf zuginfo.nrw betreffen gleich acht den Niederrhein bzw. den damit eng verbundenen Wirkungsbereich von RRB und VIAS: RE 10, RE 14, RE 19 und RB 35.
    Und der RE 47, der nach jahrelangem Ausfall erst wieder ab Mitte des Jahres über die Müngstener Brücke rattern soll, soll doch auch von der RRB betreiben werden. Damit wären es dann sogar neun von 15 Meldungen.

  3. 31

    @28 Tante Lou

    Sie sagen den Leuten aber wahrscheinlich nicht: „Kommt gut aus, viele Maschinen (oder was auch immer) funktionieren eh nicht. Und wann der Betrieb wieder normal läuft, muss sich erst noch zeigen.“

    Überhaupt: Wohin mit den nun überzähligen Zugführern? Überstundenabbau wird wohl nicht reichen.

    Einsatz auf anderen Strecken? Es ist ja gerade Grippewelle.

  4. 30

    Wer kurzfristig ausfällt, zwingt andere zur Improvisation!

    Nur in Betrieben die nicht entsprechend organisiert sind.
    Für Urlaub/Krankheit muss man in jedem Betrieb eine Reserve vorsehen.

    Genauso fühlt sich Arbeitgeberalltag an. Montag morgens der Anruf: „Mir ist krank!“

    Kenne ich aus den Berieben nicht.
    Was ich kenne, sind verbeamtete Lehrerinnen die 16 Jahre bei vollen Bezügen krankgeschrieben sind und dabei auch noch nebenbei als Heilpraktikerin arbeiten.
    Der Fall ist übrigens bis heute nicht abgeschlossen. Die Dame bekommt immer noch fürs Nichtstun viel Geld und eine fette Pension.

    16 Jahre krank sind auch bei Beamt/innen sicher der Einzelfall. 1-2 Jahre hingegen gar nicht, wie gerade wieder durch spiegel-Recherchen deutlich wurde. Krank bei vollen Bezügen. In der freien Wirtschaft gibts nach 6 Wochen Krankengeld, nach 1 Jahr wär man schon lange aus der Firma geflogen.

    Vielleicht sollten die Politiker die gerade lauthals zuviele Krankheitstage in der freien Wirtschaft bejaulen, erstmal im eigenen Laden aufräumen bevor sie wieder mit dem Finger auf andere zeigen. Aber das wär ja mit Arbeit verbunden. Auf den Splitter im Auge des anderen zu zeigen ist so schön einfach und beruhigt das eigene Gewissen.

  5. 28

    Die RE10-Problematik ist ein gutes Lehrstück!!!
    Wer kurzfristig ausfällt, zwingt andere zur Improvisation!
    Genauso fühlt sich Arbeitgeberalltag an. Montag morgens der Anruf: „Mir ist krank!“

  6. 27

    @26
    14 (funktionierende) Triebwagen reichen aus, um jede halbe Stunde einen Zug mit zwei Triebwagen nach Düsseldorf und zurück fahren zu lassen. Denn ein Umlauf dauert z.B. von 8:24 Uhr bis 9:53 Uhr ab Kleve und dann zurück von 10:08 Uhr bis 11:35 Uhr. Um 11:54 Uhr geht es dann wieder von Kleve aus in den nächsten Umlauf. Für einen Stundentakt mit jeweils einem Zug mit zwei Triebwagen pro Stunde werden entsprechend 8 (funktionsfähige) Triebwagen benötigt. Beim Halbstundentakt werden die beiden (zunächst – die ursprüngliche Beschaffung der NWB zum Betrieb der RE 10-Strecke betrug 16 Triebwagen) „freien“ Triebwagen zur Verstärkung um einen dritten Triebwagen, zum Schaffen von Tankpausen oder als Ersatz für in Reparatur befindliche Triebwagen eingesetzt. Der siebzehnte Triebwagen wurde von der NWB seinerzeit erst zwei Jahre nach Aufnahme des Betriebs mit den 16 Triebwagen beschafft, vor allem um die Zwischentaktzüge während der morgendlichen Stoßzeiten zu fahren. Die übrigen Triebwagen sind erst seit gut einem Jahr verfügbar, z.B. durch zeitweisen Nichtbetrieb der RB 36- und der RE 44-Linien infolge der Baumaßnahmen im Duisburger Hauptbahnhof. Viel Spaß beim Nachrechnen!

  7. 25

    @18 Martin
    Interessant in dem T-Online-Artikel ist auch der Link zu der direkten Quelle, also zur RRB:
    https://www.rhein-ruhr-bahn.de/de/aktuelles/re-10-rheinruhrbahn-nimmt-fahrzeuge-des-typs-lint-41-nach-technischen-pruefungen-vorsorglich-ausser-betrieb-re-10-bis-auf-weiteres-im-60-minuten-takt
    Dort heißt es unter anderem laut dem RRB-Geschäftsführer Ey:
    „Für uns ist ganz klar, dass auf unseren Linien nur Fahrzeuge verkehren, die technisch einwandfrei sind.“ Von welcher Linie und welchen Fahrzeugen spricht der Mann? Ich für meinen Teil habe noch nicht oft auf der RE 10-Strecke in technisch einwandfreien Fahrzeuge Platz nehmen dürfen. Meist war zumindest eine Türe defekt oder das WC (sofern nicht außer Betrieb) sprudelte übelriechend über oder die Klimaanlage war ausgefallen/undicht oder ein Getriebe war überhitzt oder eine Bremsleitung war undicht oder, oder, oder.

    PS:
    28 (+2 Leo-Express)-Triebwagen – 8 außer Betrieb gestellte Triebwagen – 3 Triebwagen, deren Instandsetzung wegen Unfall- oder Brandschäden länger dauert = 17 (+2) Triebwagen. Warum dann nur monatelang ein Verkehr im Stundentakt? 17 oder 18 Triebwagen reichen doch so gerade aus, um die RE 10-Strecke planmäßig im Halbstundentakt samt der Zwischentaktzüge zu betreiben.

  8. 24

    @18
    Mmuuuh, das Bild in dem T-Online-Düsseldorf-Artikel zeigt aber gar keinen Zug mit LINT 41-Triebwagen. Wie auch, mmuuuh, die Lint 41-ratter-ratter-ratters sind ja auch (fast) alle kappuuuht. Vielmehr befindet sich auf dem Bild ein Zug aus zwei Bombadier-Talent-Triebwagen, mmuuuh, bei der Einfahrt in den Essener Hauptbahnhof. Mmuuuh, arglistige Irreführung!

  9. 22

    Mal Vielen hier ins Stammbuch geschrieben:
    WIE GEHT BÜNDNISSARBEIT ?

    Frage: Ist das Ziel von (Einzelperson x / Gruppe y) deckungsgleich mit unserem Anliegen?
    Folgerung 1: Wir unterlassen Angriffe auf xy.
    Folgerung 2: Wir unterstützen xy an dieser Stelle.
    Folgerung 3: Wir unterlassen Selbstprofilierung. Es ist doch Latte, bei einem positiven Ausgang später mal sagen zu können: „Das war allein unser Verdienst“, oder bei negativem Resultat: „Das war vorauszusehen, ich/wir hatte(n) es prophezeit.“

    Ich würde hier gern das Hohe Lied der Kärrnerarbeit singen, aber das wäre aus genannten Gründen fehl am Platz. Und den Bedenkenträgern hier habe ich noch nicht mal ihr Versagen vorgeworfen! Ich will doch nur, dass sich endlich die Lage verbessert, da sind fremde Vorstöße gern gesehen. Auch der von J. Berbalk.

    Es gibt Geldneid, Bildungsneid, und Aktivitätsneid (Faulheit).

  10. 21

    Alle Beteiligten machen jedenfalls seit Jahren gute Werbung für den Kauf und/oder die Nutzung eines PKW!

  11. 19

    Ja, bis zum 1. März, wobei das Jahr noch nicht feststeht. Wie gesagt, man hätte allen Pendlern einen VW Golf schenken sollen und allen Schülern einen persönlichen Fahrdienst, das wäre unterm Strich die kostengünstigere Lösung gewesen.

  12. 16

    Nun bietet es sich doch an eine zweite Draisinenstrecke in die Gegenrichtung zu eröffnen, die fahren auf jeden Fall zuverlässiger.

  13. 15

    @14 Sie fahren zum Arbeitsplatz die Gruft runter und wieder rauf.

    Deshalb einfach die Klappe halten, wenn Sie nicht betroffen sind.

  14. 14

    Am besten legt der VRR die Strecke still.

    Dann kann der Klever wenigstens nicht mehr motzen das die Züge unregelmäßig fahren. Anstatt froh zu sein überhaupt aus dem Dorf rauszukommen.

  15. 13

    Die Bundesregierung ist hier verantwortlich. Hat 80 Millionen Euro bereitgestellt für die Digitalisierung und danach keine Kontrolle mehr über das Projekt. Verlässt sich einfach auf weiter nicht nachprüfbaren Aussagen der Deutschen Bahn. Macht nach aussen hin zumindestens so den Eindruck.

  16. 12

    Die demokratischen Parteien haben in der Vergangenheit erfolgreich die Probleme verursacht, die sie heute verhindern zu lösen. Nur ein dealmaker wie Trump kann den RE noch retten.

  17. 11

    Strafzahlungen? Da rüber lachen die verantwortlichen. Ankündigung des Vertrags? Warum ist das noch nicht längst passiert?

    Wozu warten? Was soll noch passieren?

  18. 10

    Man kann nicht mal drauf verlassen pünktlich zu einem Termin zu kommen ect. Es macht einen nur noch sauer mit der RE10

  19. 8

    Ein weiteres Zitat aus dem obigen Text:
    „Infrastrukturprobleme der DB InfraGO – insbesondere Stellwerke, Bahnübergänge und Signalanlagen – bremsen den Betrieb seit Jahren aus.“ Ja, ohne Zweifel, da hat es viel Ärger und völlig unzureichende Abhilfen gegeben.
    Aber in letzter Zeit – möglicherweise wegen des nur noch sehr geringen, verbliebenen Restverkehrs auf der RE 10-Strecke – waren die aufgeführten Beispiele im (modernisierten) Abschnitt Kleve-Krefeld nur noch selten der Grund für Zugausfälle oder heftige Verspätungen. Vielmehr lassen sich die infrastrukturbedingten Störungen recht klar auf den Abschnitt Krefeld-Düsseldorf sowie auf die unglaublich hohe Zahl nicht einsatzfähiger (und äußerst reparaturanfälliger) RRB-Triebwagen verorten.
    Das soll aber nicht heißen, dass es betrefeffend der Zuständigkeit der DB InfraGO im Abschnitt Kleve-Krefed keinen großen Verbesserungsbedarf mehr gäbe. Ganz im Gegenteil! Da gibt es noch viel Potential zur Sicherstellung der Funktion der RE 10-Strecke.

  20. 7

    Ein Berbalk-Zitat aus dem obigen Text
    „Der einzige Akteur, der sich regelmäßig Gremien und der Kritik stellt, ist die Rhein-Ruhr-Bahn. Weder VRR noch DB InfraGO erscheinen zuverlässig in Ausschüssen – und das trotz der massiven Problemlage und wiederholten Einladungen seitens der Organisatoren (Stadt Kleve lässt Grüßen).“

    Kann es sein, dass rd in seinem Text Massnahmen (z.B. die Einladung der RRB, der DB InfraGo, des VRR und demnächst auch der Firma CAF in den Klever Stadtrat), die unzweifelhaft andere initiiert haben (und weitere Maßnahmen, mit denen andere hinter den Kulissen schon wesentlich mehr bewirkt haben als Herr Berbalk mit seiner Petition – leider jedoch bisher nur mit dürftigen Erfolg) Herrn Berbalk zuordnet?

    Möglicherweise ließe sich für Kleve erheblich mehr bewirken (wie z.B. für Geldern, das in Bälde eine zusätzliche Regionalexpressanbindung samt ein drittes Gleises erhält), wenn endlich mehr intelligent und mehr kooperativ zusammen an einem Strang (in die gleiche Richtung – nicht gegeneinander wie beim Tauziehen) gezogen würde, als immer lauthals nur (Ersatz-) Busse zu fordern und wenig zielführende Über- und Unterbauungen zu planen.

  21. 6

    Ich musste nur wegen der miesen Leistung des R10 meine Arbeit in Goch aufgeben. Gibt es schon eine Vorbereitung für Schadenersatzklagen?

  22. 5

    @3 „Da sitzt der J. Berbalk aber auch auf einem hohen Ross. Wenn er meint was anleiern zu müssen, dann muss das ganz selbstverständlich auch Wirkung zeigen udn die Welt geht in Habachtstellung ??“

    Genau solche Leute braucht es.

    Und keine, die rumstänkern.

  23. 4

    @1 übrigens auch ein gängiges Thema bei der CDU, aber das will in Kleve natürlich wieder niemand wissen 😉

  24. 3

    Da sitzt der J. Berbalk aber auch auf einem hohen Ross. Wenn er meint was anleiern zu müssen, dann muss das ganz selbstverständlich auch Wirkung zeigen udn die Welt geht in Habachtstellung ??

    Und glkaubt er vielelicht, er waäre der erste gewesen?

    In den Zeitenin denen ProBahn am unternen Niederrhein noch aktiv war, hat man dort hinter den Kulissen jahrzehntelang Kärrnerarbeit geleistet um Zustande zu artikulieren und zu verbessern, und auch nur selten Erfolge verbuchen können. Das ist halt so.

    Man kann doch nicht mit der Anspruchshaltung rangehen: ‚Hoppla, jetzt komm ich ! Und ich initiiere etwas, da hat die Welt applaudierend danebenzustehen.‘

    Man bekommt eben nicht imme das erwartete Lob für seine Arbeit.

    Respekt hätte ich, wenn sich Berbalk mal einige Jahre nachhaltig bei ProBahn engagieren würde, auch ohne in der Öffentlichkeit zu stehen. Da würde er vielleicht merken, dass er nicht der einzige ist der sich dieses Themas versucht anzunehmen.

  25. 2

    @1

    Besonders diese Frechheit mit den Boni: Ach, bei der Pünktlichkeit haben wir total versagt? Dann nehmen wir halt die Frauenquote als Kriterium für unsere Boni.

    Gehaltserhöhung durch quasi Anwesenheit…
    Nun gut, das gibt es ja schon bei den normalen Beamten mit den Dienstaltersstufen: Einfach fürs Älterwerden mehr Geld kassieren, zusätzlich zu den Löhnerhöhungen. Gibts in der freien Wirtschaft auch nicht.

    Abgesehen von voller Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auch nach > 6 Wochen, Unkündbarkeit, Familienzulage, Trennungsgeld, Spitzenkrankenversorgung, Spitzenpension, Sterbegeld…..aber ich weiss, das ist hier nicht das Thema……aber wie sehr würde ich auch das den einfachen Bahnmitarbeitern wieder gönnen, so wie früher….

    Aber es ist wie in der Uniklinik: Der einzige der Beamter ist, ist derjenige ganz oben an der Spitze, der eh schon überdurchschnittlich durch die Privatabrechnungen verdient: Der Professor.

  26. 1

    Bemerenkenswert finde ich, dass die Fahrkarten-Zahler nicht das bekommen was sie bezahlen – aber
    Manager/ Vorstände/ Entscheider/ Verantwortliche wesentlich mehr als ihnen zusteht!!!
    Ein Arbeiter, an irgend einem Band in irgend einer Fabrik kriegt sein , vorgebenes, Pensum nicht geschafft – Mindereinkommen/ Abzüge…
    EIn Manager, in irgend einem Betrieb, in irgendeiner Branche, kriegt sein Job nicht hin – Gehaltserhöhung durch quasi Anwesenheit…