Die Hochschule, der Klever Jungbrunnen?

rd | 26. September 2013, 10:06 | 15 Kommentare

Die Klever Eckrentner in den Bäckereicafés sehen scharenweise junge Menschen an sich vorbei huschen, die teils deutsch, teils englisch und teils unverständlisch sprechen. Am Tag drei nach dem Beginn des neuen Semesters mit 1200 „Erstis“ (mit Sicherheit eines der katastrophaleren Wörter in der deutschen Sprache) an der Hochschule Rhein-Waal scheint diese Stadt eine andere zu sein. Aber wie anders, rein demographisch betrachtet, ist Kleve tatsächlich, wenn man die Studenten hinzu rechnet?

Das Ergebnis einer überschlägigen Rechnung, die noch präzisiert werden muss, ergibt, dass die rund 50.000 Klever vor Eintreffen der Studenten ein Durchschnittsalter von 42 Jahren und acht Monaten hatten. Und nun, nach dem „Freshtival“ zum Start des Wintersemesters? Rechnen wir einfach einmal 1200 Studenten im Alter von 18 Jahren hinzu. Neues Ergebnis: 42 Jahre und ein Monat. Das heißt, es ist ab sofort wissenschaftlich erwiesen, dass die Hochschule Rhein-Waal Kleve sieben Monate jünger macht.

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  1. 15. Heinz Goertz

    Herr Severin, dann mal Butter bei de Fische. Sie arbeiten doch an der HSRW: wieviel Studenten studieren denn an der Hochschule? Wieviel wohnen den davon in Kleve. Es ist doch sehr wichtig, dass die Zahlen mal auf den Tisch kommen.

     
  2. 14. Rainer Severin

    @13

    Mit Ihrer Meinung stehen Sie wohl ganz alleine da. Übrigens heißt es offiziell „Journalism and Bionics“. Nur so zur Info. Unsere Curricula sind übrigens ausgezeichnet. Offensichtlich fehlt Ihnen hierzu der Zugang, Hauptsache, nörgeln. Die Linke wird ganz sicher auch weiterhin zur Hochschule stehen, wie auch alle Fraktionen im Rat. Verlassen Sie sich darauf.

     
  3. 13. B.R.

    12 Rainer Severin )

    Das ist keine Hochschule, das ist ein Kindergarten für Akademiker.

    Man muss sich nur mal den Studienplan für dieses ominöse fach „Bionics and Journalism“ anschauen.

    U.a. Bionics unterteilt sich demnach in „Grundlagen der Bionik „, „Bionik 2“ und nochmal „Bionik 2 „.

    http://www.hochschule-rhein-waal.de/fileadmin/user_upload/bilder/Fakult%C3%A4ten/Technologie_und_Bionik/Studienverlauf_deutsch/Bionics_and_Journalism_curriculum-aufbau.pdf

    Und dieser gesammelte Schwachsinn aus sinnfreien Kurszusammenstellungen und Pishing Deutsch-English (z.B. „Einführung in die Biomaterials“) steht nicht erst seit gestern im Netz; sondern schon seit Monaten.

    Wenn man offensichtlich kein Geld hat und keine ahnung, dann soll man es direkt ganz bleiben lassen,
    anstatt die Leute voll zu verscheissern

    Direkt vor der eigenen Türe gibt es ganz viel zu kehren; da braucht man nicht extra nach Materborn fahren, um dort herumzuschnüffeln.

    Und wenn die Linken ihre Glaubwürdigkeit behalten wollen, wird es dringend Zeit, dass sich die Linken dafür einsetzen, dass diese Kindergarten für akademiker möglichst schnell wieder geschlossen wird;
    und die entsprechenden Gelder in soziale Projekte investiert werden.

     
  4. 12. Rainer Severin

    @10

    Ich kann Ihnen versichern, Sie sollten sich eine neue Brille zulegen :-). Es gibt mehr, als die von Ihnen behaupteten auch nur 1200, effektiv! Ich weiß das, ich arbeite an der HSRW. Ich finde es unmöglich, diese ausgezeichnete Neugründung im Hochschulbereich mit zudem einem wunderbaren Campus miesmachen zu wollen.

     
  5. 11. Kleinendonk

    @rollmops aus welchem Fenster schaust du? am besten immer mal Studenten fragen die schon mehrere Jahre da sind
    http://www.bilderhoster.net/fccsmtnj.jpg.html

     
  6. 10. rollmops

    Ob da wirklich 1200 Stundenten effektiv an der Hochschule zu finden sind,wage ich mal äußerst stark zu bezweifeln wenn ich aus dem Fenster schaue. Erfahrungsgemäß werden alle Angemeldeten und ehemals Anwesenden mitgezählt, auch wenn sie das Studium schon wieder abgebrochen oder gar nicht erst angetreten haben.Liest sich eben viel besser 😉 Und 42 ist wirklich die Lösung.

     
  7. 9. rd

    @Bonum Wobei sich da ja zeigt, dass 42 nicht reicht. Während man, aufs Lebensalter bezogen, mit 42 plus die betrübliche Erfahrung machen muss, dass man sich immer von der Antwort auf „the life…“ entfernt. Das kann doch nicht sein!

     
  8. 8. scheinheiliger

    …und in 7 Monaten ist Kleve statistisch gesehen wieder genauso durchschnittsalt, wie vor dem Semester.

     
  9. 7. Bonum

    @Rainer Karl

    42 ist die Antwort auf die Frage nach „life, the universe and everything“ und auf die Frage, wie hoch ist der prozentuale Anteil (aufgerundet) der CDU, wenn auch ich, ohne überzeugt zu sein, diese Partei wähle.

     
  10. 6. Guilleaume Heuvens

    Man ist so jung (alt) … wie man sich fühlt. Viele 65jährige Leistungssportler sind jünger als untrainierte 40er ….

     
  11. 5. rd

    @Rainer Karl Dachte ich mit 42 auch.

     
  12. 4. Rainer Karl

    Hallo, 42 sei die Lösung aller Probleme, hab ich mal vor Jahrzehnten irgendwo gelesen

     
  13. 3. Genervter Fisch

    Na ja, das ist eben Statistik, in der Realität sind „Jung-oder Alterszahlen“ eines Menschen total nebensächlich.

    Das Thema mit der Sprache und dem Verständnis funkioniert sehr gut……..eben „Multikulti“………auch für uns sehr interessant!

    Es sollte auch da das Thema sein „Miteinander – Füreinander“………ganz einfach und problemlos….!

     
  14. 2. Andre Gerritzen

    Ralf. Du bist wirklich alt! 😉
    Es heißt jetzt „Fresher“ und nicht Erstis.

     
  15. 1. Saunaboy

    Internationalität wird an der Hochschule groß geschrieben und es ist wohl nicht auszuschließen, dass ausländische Studenten nach mehrjährigem Studium in Kleve gen Heimat fahren und kein Wort deutsch sprechen.