Ministerin Gorißen: Am 27. November wird ihr Nachfolger gewählt

Als Ministerin vereidigt: Silke Gorißen (Foto: Land NRW/Michael Gottschalk)

In 131 Tagen, also 195 Tage nach der jüngsten Wahl, dürfen die Bürger des Kreises Kleve erneut zu den Urnen schreiten, diesmal, um einen Nachfolger (bzw. eine Nachfolgerin, wenn es denn auch einen weiblichen Kandidaten gäbe) von Silke Gorißen zu bestimmen. Die Juristin war erst vor eineinhalb Jahren ins Kreishaus eingezogen, nach einem Sieg in der Stichwahl gegen Peter Driessen, den ehemaligen Bürgermeister von Bedburg-Hau. Anfang Juli erhielt sie den Ruf ins Landeskabinett, sodass für den ersten Platz im Kreis eine neue Person gefunden werden muss – entweder Christoph Gerwers, den Bürgermeister von Rees, den die CDU am Wochenende ins Rennen schickte, oder…?

Denn andere Namen gibt es noch nicht. Dafür brachte sich der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Guido Winkmann doch noch einmal ins Gespräch, während die Listenverbindung im Kreistag noch auslotet. Es dringt nichts nach außen, was immerhin als Indiz dafür gewertet werden kann, dass ernsthaft gesucht wird.

Dafür legte der Kreis Kleve jetzt die Rahmenbedingungen fest. Der Wahltermin ist der 27. November, eine eventuell erforderliche Stichwahl findet am 11. Dezember statt. Wer immer gewählt wird, er oder sie bleibt bis zur Kommunalwahl im Herbst 2030, also acht Jahre lang, im Amt.

Die Wahlvorschläge müssen spätestens bis zum 59. Tag vor der Wahl bei der Wahlleiterin des Kreises Kleve eingereicht werden. Das heißt: bis Donnerstag, 28. Dezember September, 18 Uhr. Das heißt, den anderen Parteien bleiben von heute an noch 72 Tage, Kandidaten (m/w/d) zu finden.

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