Manchmal ist die Nicht-Nachricht die Nachricht: Bei den Sondierungen des Areals an der Herzogbrücke fanden die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes keine Weltkriegsbomben – der Innenstadt bleibt somit einmal erspart, komplett geräumt zu werden, bis der Blindgänger entschärft wird. In den vergangenen Jahren war es mehrmals vorgekommen, dass die Stadt wegen der Entschärfung eines Blindgängers geräumt werden musste.
Die Stadt Kleve teilte mit:
Die Kampfmittelsondierungen an der Herzogbrücke in der Klever Innenstadt haben ergeben, dass kein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich verborgen liegt. Das hat der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf am Donnerstag festgestellt. Somit ist die Fläche am Eingang der Klever Fußgängerzone zur weiteren Bebauung freigegeben.
Seit Mitte März wurde der Platz an der Herzogbrücke zunächst für die Kampfmittelsondierungen vorbereitet und anschließend eingehend auf verborgene Sprengkörper untersucht. Nachdem erste Detektionen keine eindeutigen Ergebnisse lieferten, musste die Sondierungsfläche nach Ostern kurzfristig für zusätzliche Messungen erweitert werden. Eine Vielzahl an Störkörpern und Leitungen im Erdreich hatte die Kampfmittelsuche erschwert.
Mit der Bestätigung der Kampfmittelfreiheit werden nun die freigelegten Sondierungsflächen wieder aufgefüllt und anschließend starten die eigentlichen Bauarbeiten zur Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Bis zum Frühjahr 2027 soll die Fläche umfassend modernisiert und begrünt sowie freundlicher gestaltet werden, damit sie an Aufenthaltsqualität gewinnt. Ein Wasserspiel bietet künftig Spielspaß und Abkühlung für Kinder.
Als Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve werden die nun beginnenden Arbeiten zu 70 Prozent aus Fördergeldern der Städtebauförderung von Land und Bund finanziert.


Wasserspiel? Das nächste ist doch schon am Schüsterken!
Wasserspiel = jährliche Wartungskosten = weitere Schäufelchen voll Geld, die jährlich aus der Klever Haushaltslochgrube verschwinden. Warum nicht ein paar Spinning-Räder mit kleinen Generatoren? Dann könnte jeder bei der Befriedigung seines/ihres/diversen Bewegungsdrangs der Stadt ein paar Wattstunden in ihr Stromnetz spenden, um die Haushaltslochgrube zumindest wieder ein ganz kleines Bißchen zu füllen.
Mit einer kontrollierten Blindgängersprengung in der Innenstadt hätte man das Problem mit den Leerständen schnell lösen können.