Herzlichen Glückwunsch, Dr. Roland Mönig!

rd | 16. September 2013, 22:24 | 15 Kommentare

Ein großer Schritt für das Museum Kurhaus, und auch ein großer Schritt für Dr. Roland Mönig: Der stellvertretende Leiter des Museums Kurhaus, der sich wohl auch eine Zeit lang berechtigte Hoffnungen auf die Nachfolge von Drs. Guido de Werd machen durfte, dann aber doch nicht zum Zuge kam, weil die Auswahlkommission einem auswärtigen Kandidaten, Dr. Harald Kunde aus Aachen, den Vorzug gab, wird schon im Dezember, also in knapp zehn Wochen ins Saarland wechseln und dort neuer Leiter des Saarlandmuseums in Saarbrücken. Wie zu hören war, fiel die Entscheidung für den 47 Jahre alten Kunsthistoriker einstimmig, offenbar kam ihm bei seiner Kandidatur seiner Erfahrung im Umbau von Museen zugute. Für Kleve sicher ein herber Verlust, aber für die Laufbahn von Dr. Mönig sicherlich der richtige Schritt. „Mönig gilt als ein ruhiger, zurückhaltender Mann, der gleichwohl Menschen für Kunst begeistern kann“, Heißt es in einem Artikel in der Saarbrücker Zeitung. „Am Freitag gelang es ihm offensichtlich, die Kuratoriumsmitglieder für die eigene Person mitzureißen.“

Hier der Link zum Artikel: Roland Mönig tritt im Dezember als Chef der Stiftung an



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  1. 15. rd

    @Anwohner Mein Meinung dazu: Der Weggang von Mönig ist ein großer Verlust für Kleve. Aber so ist das eben manchmal. Der Schritt wurde ausgelöst durch seine Nicht-Berufung an die Spitze des Museums, wofür der neue Chef aber nichts kann. Dass das Auswahlgremium diese Entscheidung fällte, hat ebenfalls nichts Ehrenrühriges. Rein karrieretechnisch gedacht, musste Mönig nun die Initiative ergreifen, denn wenn er sich für befähigt hält, ein Museum eigenverantwortlich zu führen, kann er nicht ewig zweiter Mann in Kleve bleiben. Und, wer weiß, vielleicht kehrt er ja irgendwann wieder zurück? (Glaube ich aber nicht.) Jedenfalls: Man kann das Ganze auch nüchtern und ohne Zorn als folgerichtige Entwicklung sehen…

     
  2. 14. Anwohner

    „Es gehöre nun mal dazu, dass es nach einer gewissen Zeit zu personellen Änderungen in einem Museum kommen muss. Und das sei auch gut so.“ (http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/moenig-macht-den-grossen-karrieresprung-id8457533.html#1492723532)

    Na, wenn Prof. Kunde da mal nicht falsch liegt. Erstaunlich, dass Drs. de Werd mit 38 Jahren und Dr. Mönig mit 16 Jahren Zugehörigkeit eine solch erfolgreiche Museumslandschaft in Kleve aufgebaut haben.

    Ich finde es nicht gut, aber viel Erfolg beim Umbruch.

     
  3. 13. Giuseppe Heuvens

    @ 11

    Wenn es so ist oder wäre, dann würde ich auf eine Abschiedsfeier verzichten.

     
  4. 12. otto

    Prof. Kunde wird es nicht leicht haben, sich den städtischen Kunstbarbaren und neuen Museumsfreund
    vom Leib zu halten.

     
  5. 11. Kleinendonk

    für Heinz und Heuvens die Abschiedsrede
    http://www.Bilderhoster.org/view/?id=62da4803a1fe91eefc31db25a8c4737f

     
  6. 10. Kleverin

    Alles Gute für Ihre neue Aufgabe Herr Dr. Mönig!

     
  7. 9. Kunstfreund

    @8. Heinz Goertz
    Darauf kommt es jetzt nun wirklich nicht an. Ist dies wirklich von Bedeutung? Nachdem die Stadt Dr. Mönig auch nicht als Museumsdirektor beschäftigen wollte, ist eine Verabschiedung auch nebensächlich.

    Im übrigen wurde Drs. de Werd verabschiedet. http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/de-werds-abschied-in-minervas-schatten-1.3074776

     
  8. 8. Heinz Goertz

    Wird Theo Brauer ihn verabschieden? Oder ist Dr. Mönig , wie Drs. de Werd, nicht würdig, in den Dunstkreis des Erlauchten zu treten?

     
  9. 7. Schweif oder Schwanz

    Schade, Herr Mönig. Sie waren manchmal der einzigste, der mir ein gewisses Kunstverständnis bei manchen Ausstellungsstücken (schwarz auf weißem Bild) vermitteln konnte. Sie haben es geschafft, 1,5 Stunden in einer Führung so mitreißend die Ausstellung zu schildern, dass ich im Anschluss immer völlig berauscht nach Hause ging. Schade, dass Sie nicht den Job von Herrn Kunde bekommen haben. Insofern ist Ihr Abschied leider sehr traurig, aber nachvollziehbar.

     
  10. 6. Giuseppe Heuvens

    Wenn man sich verbessern kann …. warum nicht?! Manche enden beim Eintritt in den Ruhestand als einfachste Mitarbeiter, das wird Herrn Dr. Mönig nicht passieren ….

     
  11. 5. Kunstfreund

    Um korrekt zu sein, Dr. Mönig wird nicht Leiter eines Hauses sondern künstlerischer Vorstand der Stiftung Saarländischen Kulturbesitz. Dazu gehört etwas mehr als nur ein Haus. Siehe: http://www.saarland.museum/ueber-die-stiftung/ueberblick/

    …..und diesen Mann hat die Klever Personalfindungskommission nicht für den richtigen Nachfolger von Drs. de Werd erachtet!! Dr. Mönig, Respekt und Glückwunsch, das ist der verdiente Aufstieg für viele Jahre harter Arbeit in Kleve. Ihr nachvollziehbarer Abschied wird eine riesen Lücke hinterlassen.

     
  12. 4. Bobachter

    Das Dr. Mönig geht war zu befürchten. Im Notizblog wurde das vor einiger Zeit schon mal angedeutet.
    Jetzt ist es also passiert. Schade aber gut für Dr. Mönig.
    Alles Gute!

    http://www.kurier-am-sonntag.de/cms/notizblog/4853-an-den-rand-gedraengt.html

     
  13. 3. Charly Stoffels

    Jammerschade wenn langjährige und erfahrene Mitarbeiter des Museum Kurhaus das Boot verlassen (müssen), aber immer nur zweite Geige spielen zu müssen würde mir auch nicht reichen. Alles Gute im Saarland.

     
  14. 2. dingdung

    Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft an Roland Mönig!
    (Die meisten Dinge lernt man erst zu schätzen wenn man sie nicht mehr hat.)

     
  15. 1. Kleinendonk

    Schade – der beste Mann geht – viel Glück dem Arbeitstier vom Kurhaus