Eilt! Kein Geld von der Stadt für den 1. FC Kleve

rd | 10. Dezember 2008, 17:20 | 14 Kommentare

“Ehrlichkeit muss bei Politikern an erster Stelle stehen”, sagte FC-Manager Klaus Hilpert vor der Ratssitzung zu Schülern der Kellener Realschule, die dort zu Besuch waren. In dieser Hinsicht dürfte Kleves Kämmerer Willibrord Haas ganz nach dem Geschmack des Managers sein – aber seine Ausführungen waren in ihrer Klarheit vernichtend für den Verein, dessen Angestellter Hilpert ist: Der 1. FC Kleve habe “seine Hausaufgaben nicht gemacht”, sagte Haas, und deshalb werde der Klub jetzt auch kein Geld von der Stadt bekommen. Über den Antrag, einen Vorschuss auf den Zuschuss zu bekommen, wurde gar nicht erst entschieden. Jetzt droht dem Verein die Pleite.

(Ausführliche Dokumentation der Ausführungen von W. Haas folgt.)

Einen Kommentar schreiben





14 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 14. killerplautze

    Ich schüttel nur noch mit den Kopf. Was haben die Herrschaften sich dabei gedacht?

     
  2. 13. Ein Ex Sportcluber

    Da passt sich die Leistung der Vereinsführung der sportlichen Leistung an. Da möchten einige Herren auf Kosten der Bürger der Stadt gute Geschäfte abwickeln und ohne Wettbewerb unter dem Deckmantel ,
    ja auch Sponsor zu sein, Aufträge zu beanspruchen. Man Denke an den Kunstrasen Fußballplatz in Hasselt,der wurde auf einmal auch für die Hälfte der veranschlagten Kosten errichtet.
    Es geht hier nicht darum ob drei Fußbälle überteuert eingekauft wurden, sondern
    Bauleistungen ohne Ausschreibungen vergeben wurden.
    Denn eins ist auch klar, nur vom Geld mit bringen hat noch kein Unternehmer überlebt.
    Die Vorgehensweise der verantwortlichen der Stadt ist mehr wie korrekt, denn auch andere Vereine haben Wünsche und Träume, da reicht zur Absage nicht der Club hat das falsche Trikot.
    Im übrigen interessiert es in Lotte so richtig keinen ob der 1.FC Kleve nun in der Volksbank Arena oder im Gustav Hoffmann Stadion spielt, aber die Volksbank kann die Ausgaben als Werbeaufwand verrechnen.
    Sowie die Stadt Kleve nicht auf Parkgebühren verzichten kann, da die Bewirtschaftung und der Unterhalt der Flächen ja bezahlt werden muß.

     
  3. 12. willy verführt

    Die Stadt ist wohl zur Zeit nervös wegen der FH und mauert daher im Zweifel lieber bei anderen größeren “Baustellen”. Oder Haas möchte sich gerne mit seinem Vorgänger “Knieper” Verfondern messen. In dessen Zeit stimmten die Bilanzen, ok. Aber die Leute wollen neben Brot doch auch nun mal Spiele! Ein bauerndreister Dachdecker oder und einige selbstherrlichen Unternehmerpromis haben irgendwie etwas übertrieben und unterschäßt, nach dem Motto: Ist ja nur ein Verein?! Ok, das passiert in anderen Clubs auch, die mal in höheren Klassen spielen möchten. Wenn die Stadt jetzt deswegen den FC gegen die Wand fahren läßt, finde ich das echt traurig!

     
  4. 11. Politikblog-Kleve » FC-Kleve am Ende?

    […] Der Ball liegt beim 1. FC-Kleve. Wir erteilen das Wort Herrn Haas. Eilt! Kein Geld von der Stadt für den 1. FC Kleve. 1. FC: Auch die Volksbank schreibt Briefe. 1. FC Fassohneboden spielt Ratspressing. Weihnachten gerettet? 1. FC Nursoeingefühl. « Und tschüss – Der BLB hat Kleve verlassen! […]

     
  5. 10. Messerjocke

    “Schmerzlich aber gesund” wird man schon bald beim FC sagen !

    Auch die genauere Betrachtung der “betroffenen” Firmen dürfte interessant sein (hoffe, dass kein kleiner Fisch dabei ist, der zu Tätigkeiten an dem Bau genötigt wurde).

    @einekleverin: Wer für “brisantes” Material sorgt, ist völlig fehl am Platze und wer es abheftet auch noch bekloppt. Tabellen kann ich hier leider nicht formatieren und Verduften entbindet nicht der Verantwortung.

    @jochen: !

     
  6. 9. KlePeter

    eines steht nun fest: Das Thema wird uns noch ein paar Tage beschäftigen.

    @Ralf, Danke für die aktuelle Info, hat mir ein langwierige Ratssitzung erspart.

     
  7. 8. einekleverin

    @Messerjocke
    mach doch deine tabellarische Gegenübestellung!!

    Aber was hat UK damit zu tun? Er ist nicht mehr da und der Aufstieg war von vielen anderen gewollt und wenn man Probleme mit den Steuerfahndern hat und DANN brisantes Material abheftet, ist man es selber schuld!!!Spätestens bei dem Ergebnis der Steiuerfahndung gehen eh die Lichter aus…dann kann es auch schon im Januar sein…

     
  8. 7. janssen

    Ich muss ehrlich gestehen, hätte ich nicht vermutet. Ob man der Stadt deswegen Respekt zollen muss, das lasse ich mal dahin gestellt.
    Ich denke, da hängt weitaus mehr dran als nur die Pleite des Vereins.
    Wenn von der Voba die Bürgschaften gezogen werden,dann müssen vielleicht noch ein paar andere ins Gras beißen.
    Für die Vereinsführung jedenfalls gilt: glatte 6, setzen!

     
  9. 6. Messerjocke

    @theowaigel: Ich gebe Dir recht und mit Schadenfreude hat das nichts zu tun. Wenn ich mich nicht irre, dann sind die nun betroffenen Unternehmen nicht unwesentlich an der Bestellung der Party beteiligt. Und wer bestellt, der muss auch zahlen.

    Weiterhin besteht noch die Frage, inwiefern die tatsächlich erbrachten Selbstkosten, die in den Handwerkerleistungen stecken, nicht der Summe entsprechen, die gesponsort werden sollte. Wenn nun Unternehmen daran zerbrechen, dann frage ich mich, wie das ursprünglich finanziell geplant war. Diente der geforderte Zuschuss der Stadt lediglich als geplante Liquiditätsspritze ?

    Jedenfalls schade für die Fans aber auch eine Chance ohne Ballast neu zu starten.

    Wie war das eigentlich noch mal mit Siegfried Materborn ? Da würde mich eine tabellarische Gegenüberstellung interessieren.

     
  10. 5. jochen

    da kann man nur sagen: stümper im vorstand des vereins! jetzt gehen wir mal wieder zu siegfried materborn. denn da ist nach abzug des vermeintlichen “gönners” wieder ruhe eingekehrt. auch die finanziellen dinge sind sauber auf die reihe gebracht worden!

     
  11. 4. ralf.daute

    @theowaigel: Das sehe ich ebenso. Freude ist allenfalls angebracht über die klaren Worte des Kämmerers und darüber, dass Politik & Verwaltung sich, anders als von der Klubführung erhofft, schlichtweg weigern, am Nasenring durch die Manege geführt zu werden. Was der Verein darbietet – ein Trauerspiel

     
  12. 3. theowaigel

    für schadenfreude ist hier kein platz wie ich finde, auch wenn sie eine angeborene klever charaktereigenschaft ist. hier werden fans vielleicht ihres geliebten vereins beraubt, weil gewisse leute in verantwortlicher position einfach einen unglaublichen dilletantismus an den tag legen!

     
  13. 2. Messerjocke

    Respekt !

    Wo müssen sich Schaulustige morgen positionieren ? Schloßberg ?

     
  14. 1. einekleverin

    oh wie schade….