Der Tag in Kürze: Historischer Erdrutsch: CDU verliert in den meisten Kommunen und im Kreistag die absolute Mehrheit +++ Peter Driessen in Bedburg-Hau mit 84% wiedergewählt +++ Forum Kalkar wird mit 33% stärkste Kraft in Kalkar

rd | 25. Mai 2014, 23:29 | 42 Kommentare

Das vorläufige Endergebnis und die Sitzverteilung in Kleve:

Die Ergebnisse:

CDU: 39,50% (-7,52)
SPD: 28,98% (+5,35)
Grüne: 13,10% (+0,78)
FDP: 7,42% (-2,60)
Offene Klever: 11,00% (+6,69)

Wahlbeteiligung: 42,36 % (Vergleich: 45,13 %)

Sitzverteilung im Rat:

CDU: 17
SPD: 13
Grüne: 6
Offene Klever: 5
FDP: 3

(mehr im vorigen Artikel)

Einen Kommentar schreiben





42 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 42. pd

    @41 willi winzig

    die unterschiedliche Wahlbeteiligung wird daran liegen dass 16-18 jährige bei der Kommunalwahl wählen durften und die Basis der Wahlberechtigten somit deutlich höher war als die der Wahlberechtigten zur Europawahl.

    Es ist eigentlich auch allgemein bekannt, dass die Europawahl weniger interessiert als Kommunalwahlen, das wird gerade in Kleve mit den vielen Aufregerthemen um Lebenshilfe, Flughafen, Unterstadtbebauung etc. nicht anders gewesen sein.

    außerdem, dass jetzt viele Afdler und Npdler Ok gewählt haben bezweifle ich doch sehr. ich würde da eher nähe zu schwarz unterstellen, niemals so nen bunten haufen wie die OK. Linkspartei wähler würde ich jetzt mal der spd zuordnen, freie wähler und piraten könnten sie recht haben.

    ist aber eigentlich auch latte. das ergebnis ist jedenfalls beachtlich.

     
  2. 41. willi winzig

    @33. pd
    Die Zahlen lassen ihre Interpretation meiner Meinung nach nicht zu.

    Sie behaupten: „Die Europawahl und die 3 Leute die nur deswegen, quasi nebenbei, ihr Kreuzchen bei der Kommunalwahl gemacht haben, tragen überhaupt nicht zum Ergebnis der OK bei.“
    Schaut man sich die Wahlbeteiligung an, war es wohl umgekehrt. 46,4% der Klever beteiligten sich an der Europawahl, aber nur 42,3% an der Kommunalwahl. Es war also hauptsächlich die Europawahl, die die Leute zu den Urnen getrieben hat.

    Nun zu ihrem Widerspruch zu meiner Behauptung das OK-Ergebniss setze sich hauptsächlich aus den Proteststimmen der Europawahl zusammen:
    Schaut man sich die Ergebnisse im Vergleich an, so sind die Ergebnisse bei beiden Wahlen von CDU und SPD mit einer Gesamtabweichung von 1,5% fast identisch.
    Grüne und FDP liegen hingegen mit ihren Kommunalwahlergebnissen mit insgesamt 5% über denen der Europawahl.
    Die Parteien AFD, Piraten, Linkspartei, Freie Wähler, NPD und Sonstige haben in Kleve bei der Europawahl insgesamt 14,2% erreicht.
    Der Stimmenpool der OK setzt sich somit wie folgt zusammen:
    14,2% Proteststimmen der Europawahl, addiert mit den 1,5% von CDU/SPD, subtrahiert um die 5% der Stimmen die Klever Grüne und FDP abgegriffen haben = 10,7% schwupps hat man ziemlich genau das Ergebnis der OK

    Mit dieser Zahlenrechnung meine ich meine Behauptung aus Post 15. belegen zu können, dass sich das Ergebnis der OK zum Großteil aus dem Proteststimmenpool der Europawahl zusammensetzt.

     
  3. 40. Martin Fingerhut

    @ 39. Jürgen Böll :
    ### HöhenFlug ### ?
    CDU bei KommunalWahlen in Kleve :
    1969 : 62,2%
    1975 : 58,7%
    1979 : 52,5%
    1984 : 48,1%
    1989 : s.u.
    1994 : 47,6%
    1999 : s.u.
    2004 : 48,1%
    2009 : 47,0%
    Das interpretiere ich eher als anfangs steilen SinkFlug, dann stabilen GleitFlug.

    die AusReißer :
    1989 : 40,9%
    — allgemeine CDU-Müdigkeit / SPD 40,2% Prozent – hätte die CDU fast überholt
    1999 : 54,9%
    — War das das Jahr, in dem die SPD BleiSteiner als BM-Kandidaten aufstellte
    und die Galleien mit einem neuen Stadion verschandeln wollte ?

    Ob 2014 : 39,5% nur ein AusRutscher bleibt, werden wir abwarten müssen.

    demografischer Wandel : gewiß;
    glaube jedoch nicht, daß unter den Senioren plötzlich eine Seuche ausgebrochen ist,
    daß sie gerade jetzt reihenWeise wegSterben.

    2014 hat – gegenÜber 2009 –
    die CDU 1.635 Stimmen verloren,
    die SPD 731 Stimmen gewonnen,
    die Grünen 40 Stimmen gewonnen,
    die FDP 510 Stimmen verloren,
    die Offenen Klever 1.110 Stimmen gewonnen.

    Ich denke, die CDU hat die Quittung bekommen für ihre „ArbeitsWeise“ der vorigen 10 bis 15 Jahre.
    Wenn die CDU in den nächsten 6 Jahren das verwirklicht, was Herr Gebing angekündigt hat,
    wird sie sich wahrscheinlich wieder erholen.

     
  4. 39. Jürgen Böll

    Ich bin der Meinung das dass jetztige erzielte Ergebnis der Klever CDU aber noch einen anderen wesentlichen Grund hat, daher war zumindestens für mich abzusehen das dieser Höhenflug der Klever CDU nicht ewig in den kommenden Jahren anhalten konnte!

    Wer sich mal den Demografischen Wandel auch im Kleverland ansieht, der wird feststellen das viele alte Klever sowie die Kriegskindergerneration, doch meistens treue CDU Wählerschaft im Kleverland, im wahrsten Sinne des Wortes langsam aussterben. Diese treue Wählerbasis bricht nun alterbedingt weg und so schmilzt auch hier im Kleverland langfristig die gute alte solide CDU-Basis.

    Die nun nachfolgende jüngere Generation, darunter auch viele Erstwähler (ich sehe es bei meine Kindern und deren Freunde) informieren sich heutzutage ausführlicher im Netz und da kommt die CDU ebenso wie die SPD halt mit Ihren staubtrockenen Themen nicht so gut an, bei denen konnte ein z.B. ein Udo Jansen für die Klever CDU einfach nicht punkten!
    Die Junge Gneration wählen halt heutzutage ganz anders, da stehen für Kleve z.B. die Offenen Klever, die Grünen oder die Piraten auf dem Wahlzettel, die kommen mit aktuelleren Themen herrüber, wie z.B. “Kein Fracking im Kreis Kleve”, Freies W-Lan im Kreis. Themen die die jungen Wähler auch wirklich interessieren.

    Das wird für die Klever CDU erst der Anfang des Rutsches sein, diese Entwicklung wird sich so in den nächsten Wahlen weiter fortsetzen, denn die jungen Wilden haben heutzutage eine andere Vorstellungen von der kommunalen Politik, als die Herren der Klever CDU in Ihrem Klever CDU-Turm.

    Die nächste Wahl kommt bestimmt.

     
  5. 38. Fisch

    @32. HP.lecker
    „man“ ist jede/r, die/der sich angesprochen fühlt!

    (Auch wenn „Fisch“ eventuell mal „auf dem Trockenen sitzt“, ist „Fisch“ trotzdem kein Trockenfisch, sondern hellwach!)

     
  6. 37. G.M.

    @ 36 HPL … war mal ein Schlager… vor gefühlten 75 Jahren.

     
  7. 36. HP.lecker

    @35 G.M.

    Von irgendwelchen Weltuntergangsankündigungen habe ich keine Kenntnis.

     
  8. 35. G.M.

    @34 HPL … war am 30 . Mai nicht Weltuntergang angesagt ? Antworten kommen evtl. verspätet.😪

     
  9. 34. HP.lecker

    Sitzt der Fisch jetzt auf dem Trockenen, oder warum kommt von ihm keine Antwort auf meine Fragen?

     
  10. 33. pd

    @15 willi winzig

    „…Die OK-Trolle haben über die Europawahl alles an Proteststimmen von Linkspartei, Piraten,AfD und dem sonstigen Rummel nebenher mit eingesammelt, zuzüglich dem was sie lokal über über die Denkpause und die Materborner Heimatwehr mobilisieren konnten. Das ungefähre OK-Stammklientel zeigt sich hingegen bei dem Kreistagsergebnis in der Stadt Kleve: 2,93% (…)“

    Sehe ich anders. Die Europawahl und die 3 Leute die nur deswegen, quasi nebenbei, ihr Kreuzchen bei der Kommunalwahl gemacht haben, tragen überhaupt nicht zum Ergebnis der OK bei. Das Auftreten der OK in Sachen Minoritenplatz Bebauung dagegen dürfte für den Großteil der Gewinne verantwortlich sein, natürlich nur möglich weil die anderen Parteien da solch ein erbärmliches Bild abgegeben haben.

    Bei den Wahlen zum Kreistag haben die OK den ganz einfachen Fehler gemacht, dass die Nähe zu den FW nicht klar war. Ich war z. B. unsicher ob Paul Zigan (der stand aufm Wahlzettel) mit den FW vielleicht sein eigenes Ding macht, das FW = Nahe OK (?) war mir nicht bewußt und so haben die FW für mich im Wahlkampf nicht stattgefunden woraus für mich folgte –> unwählbar.

    Jetzt bin ich ja vielleicht dumm und mit Sicherheit nicht das Maß der Dinge, da ich aber halbwegs politisch interessiert bin und man mir nicht nachrennen muss mit seinen Parteiprogrammen würde ich den OK / FW bei der Analyse empfehlen mal nachzufragen ob OK Wähler auf Kreisebene vielleicht aus genantem, einfachen Grund anders gewählt haben.

    EInen weiteren Punkt hat ein anderer Kommentator an anderer Stelle genannt: die Junge Generation informiert sich, hat andere Themen, mag es nicht wenn sie besserwisserisch von oben herab regiert wird… dieses hat zur Folge, dass die etablierten Parteien eher nicht gewählt werden. Der „Mix“ auf dem Wahlzettel tut dann noch sein Quentchen bei, Pensionär 1947 geboren, Rentner 1948 geboren, Pensionär 1946 geboren (war bei mir wirklich so)… wenn dann jemand dabei ist der die 40 noch nicht überschritten hat ist allein das ein Merkmal wo ich sagen würde, muss es denn sein dass nur eine Generation vertreten/aufgestellt wird oder sollte im Rat eher Vielseitigkeit herrschen?

    Wenn die anderen sich nicht grob fahrlässig dämlich anstellen wird es für die CDU langsam aber sicher weiter bergab gehen. Natürich vorausgesetzt man agiert wie bisher, ich kann mir aber kaum vorstellen dass da ein Umdenken stattfindet, frühestens wenn es heißt 29%, also in 4-8 Jahren.

    In eigener Sache weil es hier auch verlinkt wurde, mich das Thema interessiert und es ein Beispiel für besserwisserisch und von oben herab ist:
    im Rat wurden die OK abgebügelt weil sie sich für eine öffentliche Auftragsvergabe nur an tariftreue Firmen mit sozialen Mindeststandards stark machten. Dieses habe der Rat schon vor Ewigkeiten beschlossen.. der Rat ist doch kein Lehrkindergarten man solle sich doch vorher mal Informieren bevor man Anträge einbringt etc. pp.

    Was die Herren um Udo Janssen meinen da verteidigen zu müssen ist ein Papiertiger, ein Bürokratiemonster. Bei der Vergabe unterschreiben Firmen zwar brav einen Wisch dass sie lieb sind aber kontrolliert wird das meiner Einschätzung nach nicht. Liebe OKler, fragt doch einfach mal in der Verwaltung nach, wieviele Vergaben in den letzten 20 Jahren denn nicht zustande kamen weil Bewerber erwischt und aussortiert wurden.

    Ich vermute 0-1 in 20 Jahren.

    Aber ist ja kein Thema, Hauptsache der Papierkram/die Bürokratie stimmt.

     
  11. 32. HP.lecker

    @30 Fisch

    Wer ist denn „man“, der/die sich aus Goch „praktisch aus dem Nichts und in punktuell gesetzter Zeit vor Wahlen, gezielt für einen u.a. “Gestaltungsrat” und “Stadtentwicklung Kleve” „einsetzt???

    Bitte mal Butter vom Fisch.

    Ich könnte ja auch die Idee kommen, da ich unter Gocher Adressat vor einiger Zeit meine Visionsstudie zur Gesundheits-Erlebnisstadt (nicht zu verwechseln mit einem Remake von Bad Cleve – im Gegenteil ist das nämlich der Fall) öffentlich kommuniziert habe, dass Sie mich mit „man“ meinen, Fisch.

    Da Sie aber zugleich schreiben, dass man sich aus Goch punktuell gezielt vor den Wahlen auch für den Gestaltungsrat einsetzt, schließe ich mich dann nun doch wieder aus. Ich setze mich nämlich erst seit den Wahlen mit dem Gestaltungsbeirat auseinander und nicht dafür ein.

    Also… bitte etwas mehr Butter vom Fisch.

     
  12. 31. Willi Heuvens

    Auf Kalkar bezogen kann man sagen: die Bürger sind klug geworden, haben erkannt, dass das Forum Kalkar nur vorwärts bringen kann, hoffentlich ohne SPD und CDU.

     
  13. 30. Fisch

    Warum setzt man sich seit einiger Zeit aus Goch, praktisch aus dem Nichts und in punktuell gesetzter Zeit vor Wahlen, gezielt für einen u.a. „Gestaltungsrat“ und „Stadtentwicklung Kleve“ ein?

     
  14. 29. HP.lecker

    An den Einlassungen von Max Knippert im Kommentar 26 ist zu sehen, wie schmal der Grad des Themas tatsächlich ist.

    Gut gemeinte Absichten von Menschen, sich für die Gestaltung der Stadt durch Teilhabe am Gremium des Gestaltungsbeirates einzusetzen, die zugleich ein politisches Amt inne haben können nicht unerhebliche Spannungsfelder auslösen.

    Wie sensibel dieser Aspekt ist, zeigt schon – im entfernteren Sinne – die Tatsache, dass es den §31 der Gemeindeordnung gibt.

    Des Weiteren zitiere ich aus folgendem Link: http://www.baukulturreport.at/index.php?idcatside=33&mod33_1=print

    „In Gestaltungsbeiräte, denen zumindest drei Mitglieder angehören sollten, werden neben ArchitektInnen auch Städte- und LandschaftsplanerInnen, ArchitekturtheoretikerInnen und -kritikerInnen sowie KunsthistorikerInnen berufen. Da die Bestellung beamteter Sachverständiger oder freier, aber ortsansässiger VertreterInnen meist Interessenkonflikte und damit öffentliche Kritik aufgeworfen hat, wird heute fast ausschließlich auswärtigen, teils internationalen Mitgliedern der Vorzug gegeben. Neben der dadurch gewährleisteten Unbefangenheit und Unabhängigkeit steht über allem die möglichst hohe Qualifikation im Fachgebiet selbst sowie in kommunikativen Fähigkeiten. “

    Insoweit halte ich besonders an der Frage fest, wie sich diejenigen, die sich für einen Klever Gestaltungsbeirat einsetzen, die Wahrung der Unbefangenheit und Unabhängigkeit eines solchen Gremiums vorstellen.

    (Den Inhalt des angeführten Links empfehle ich denen, die sich für das Thema „Gestaltungsbeirat in Kleve“ interessieren, ihn in Gänze zu lesen.

     
  15. 28. otto

    @ 26 Peter,

    stimmt leider!

     
  16. 27. KlePeter

    25. otto Es ist nicht das Problem, dass in der Verwaltungsspitze Fehler gemacht wurden, sondern dass Politik als Regulativ vollständig ausgefallen ist.

    Die Fehler haben zu keinerlei Konsequenzen geführt. Auch das muss sich ändern!

     
  17. 26. Max Knippert

    Hallo @ Ralf, mal sehen ob du diese Kritik unzensiert zu Papier bringst?

    Den letzten Artikel zum Gestaltungsbeirat, meinerseits hast du 100% gelöscht!
    In diesem habe ich mit Sicherheit auch etwas geschrieben was ich schon einmal gesagt oder betont habe,
    aber ich drücke keine REPED-Taste um eine Meinung zu formulieren.
    Darüber hinaus reagiere ich auch hier auf meine EIGENE Person.

    Aber sicher hast du Gründe, nur sind diese alles andere als REAL.

    Jetzt zu deinem Post Nr. 23.
    Du hast wahrlich mehr auf dem Kasten als dieses hirnlose Zeug. Ich setzte mich für den Baukultur ein.
    Das dafür ein Gestaltungsbeirat oder Rat für Gestaltung (ist fast das selbe) ein überaus wichtiges Instrument ist, ist unbestritten.

    In einem derartigen Beirat sitzen Fachleute aus Architektur & Stadtplanung.
    Projekt- und Themenbezogen werden Landschaftsarchitekten oder auch Künstler in Einzelfällen mit eingezogen.
    Das ein Mitglied der Offenen Klever in einen derartigen Rat für Gestaltung will, ist schlicht weg eine Unterstellung.

    Werner van Akkeren hat es an diesem Abend auf den Punkt gebracht, was die Meinungsbildung in Kleve angeht.
    Er antwortete sinngemäß auf die Frage (im Vorfeld), warum er auf eine derartige (meine) Wahlveranstaltung geht?
    Mir ist es gal wer eine Veranstaltung macht, mir geht es um Architektur.

    Ralf, wenn du eine Fehde mit irgend jemanden der OK haben solltest, gehe auf diesen Menschen zu und stehe deinen Mann.

     
  18. 25. otto

    @22 H.P.Lecker,

    du hast meine Zustimmung in allen Punkten. Der sarkastischer Post bezog sich auf die bisherige Behandlung der Ergebnisse von Bürgerbeteiligungen, die die Stadt zwar großmäulig verkündete, dann aber >vorsätzlich<
    verschwinden ließ.

    Sie hat sich selten, ich nehme an NIE, um Vorstellungen oder Vorschläge von Bürgern gekümmert, geschweige sich dafür interessiert.

    Die Teilnehmer an solchen Arbeitsgemeinschaften können ein Lied (ganze Arien) davon singen; seltsamer Weise
    fällt das inzwischen auch einer Klever Lokalredaktion auf, die bemerkt, dass in der Verwaltungsspitze gewiss Fehler
    gemacht worden sind.

     
  19. 24. HP.lecker

    @23 rd

    Das so ein Gremium politikfern besetzt werden sollte, gehört zu meinem persönlichen Grundverständnis.
    Allein schon aus Neutralitätsgründen. Ansonsten könnte so ein Gremium Gefahr laufen, auf politische Stimmungsbilder zu reagieren…

     
  20. 23. rd

    HP.lecker Der Witz war. dass einer Referenten sagte, so ein Gremium sei nur sinnvoll, wenn es politikfern besetzt werde, was den OK aber nicht gefiel, weil – ein bisschen mitbestimmen wollte man schon…

     
  21. 22. HP.lecker

    @18 Otto

    Leider konnte ich an der Informationsveranstaltung von Max Knippert im Haus Koekoek nicht twilnehmen., sonst wäre mein Kenntnisstand weitreichender als er heute ist. Dennoch bleibe ich für mich dabei, dass dieser Gestaltungsbeirat richtig und wichtig für Kleve sein könnte. Eine Meinung – eine abschließende – habe ich dazu noch nicht.

    Vielleicht wird der von Herrn Fingerhut angekündigte Bericht inhaltlich für mich aufschlussreiche Beurteilungsparameter liefern. Bin aufdiese Unterlage gespannt.

    Wenngleich ich die konkrete Ausgestaltungsidee für einen solchen Beirat nicht kenne, den die Offenen Klever OK sich über legt haben, so drängen sich mir schon erste wesentliche Fragen auf:

    1. Soll der Beirat ausschließlich mit fachkompetenten Leuten aus einschlägigen Branchen besetzt werden?

    2. Mit welchen Kompetenzen soll der Beirat handeln – nur beraten oder auch korrigieren bis hin zu sanktionieren?

    3. Wie wird die Neutralität und Unabhängigkeit gewährleistet?

    4. Wer wählt oder benennt die Mitglieder und über prüft deren Fachkompetenz, Reputation etc.?

    5. Wird es eine Rotation der Verantwortlichen geben?

    6. Welche gestaltenden Grundlagen wird es geben? Z. B. Gestaltungssatzungen mit welchen Architektur-Attributen?

    usw.

     
  22. 21. B.R.

    O.K. Trolle – auf den Punkt gebracht:

    Aber sonst gibt es in Kleve keine Trollos ?

     
  23. 20. Kleinendonk

    die Neuen Bügermeisterkanditaten sind HP – Knippert – Fingerhut

     
  24. 19. rd

    @willi winzig Auf den Punkt gebracht.

     
  25. 18. otto

    @12, HP.lecker,

    die Stadt verfügt über einen dunklen, kalten, unwirtlichen, fast luftleeren Raum (Verlies). In diesem Raum befindet sich bereits die von der Stadt in grauer Vorzeit angekündigte Vermietungsunterstützung für leerstehende Läden, die Ruheplatzgestaltung etc. und dort wird auch der Gestaltungsbeirat seinen Arbeitstisch finden.

    Noch anzumerken: der Raum enthält kein Telefon noch andere Kommunikationsgeräte, um mit der interessierten Außenwelt in Kontakt zu treten, soviel zu den Befugnissen des Gestaltungsbeirates.

     
  26. 17. HP.lecker

    @13 Martin Fingerhut

    …bitte gerne auch an mich mailen… Email-Addy ist bekannt 🙂

    Für die Mühewaltung vielen Dank im Vorraus.

     
  27. 16. Max Knippert

    @25.4.1242

    Deine Gedanken teile ich völlig. Eine kleine weiter hoffnungsfrohe Aussicht.

    Am 25.4.2017 wird eine Bürgermeister oder Bürgermeisterin zur 775 Jahrfeier sprechen.

    Das Gemeinschaftsgefühl wird zentral sein. Wenn dies ein unabhängige/r Bürgermeister/in tun würde, könnte dieses Gemeinschaftsgefühl letztlich auch die Demokratie wieder in Szene setzten.

     
  28. 15. willi winzig

    Das Ergebnis ist erstaunlich, aber erklärbar:
    Die Klever CDU ist bei bundesweit guten Umfragewerten für ihr lokales Versagen abgestraft worden.
    Die Klever SPD ist angesichts ihres bundesweiten Höhenfluges einfach mal mitgefahren.
    Die Grünen haben ihre feste Klientel, die sich insbesondere zu jeder Europawahl begeistert auf den Weg macht. Zudem haben sie sich lokal glaubwürdig mit neuen frischen Leuten aufgestellt und sich von der CDU genügend distanziert.
    Die Klever FDP hat trotzig versucht der allgemeinen Abstrafung der Partei aufgrund ihres bundespolitischen Versagens 2009-2013 entgegenzuwirken. Der für jetzige FDP-Verhältnisse geringe Verlust von 2,6% ist daher ein Erfolg, so bitter das für die liberalen Kommunalpolitiker auch sein mag.
    Die OK-Trolle haben über die Europawahl alles an Proteststimmen von Linkspartei, Piraten,AfD und dem sonstigen Rummel nebenher mit eingesammelt, zuzüglich dem was sie lokal über über die Denkpause und die Materborner Heimatwehr mobilisieren konnten. Das ungefähre OK-Stammklientel zeigt sich hingegen bei dem Kreistagsergebnis in der Stadt Kleve: 2,93% (…)

     
  29. 14. G.M.

    @12 HPL
    ,Ich meinte mit „Grüner“ Verantwortung beileibe nicht die Blümchenpolitik welche dort augenscheinlich angesprochen wurde.
    Ich meine , wie sie in anderen Beiträgen ja auch schon angedeutet haben:
    Wellness und Erlebnisswelt, Lebenswertes Umfeld zum Verweilen und zum Geldausgeben. ( Geldsparen kann man trefflich in den Randsupermärkten)
    Man denke mal zurück an seine Eigenen Reisen , Stadtbesuche, Städtetouren….. was bleibt in der Erinnerung….mit Sicherheit nicht das Xte Kaufhaus welches es in jeder Stadt in gleicher Form gibt.
    Die Parkanlage , der Flair drumherum, der Restaurantbesuch, das Tässchen Kaffee auf der Terrasse … und und.

    Der ökonomische Aspekt erledigt sich von selbst wenn kein geeignetes Umfeld vorhanden ist.

    Danke für ihr Zitat unter @11. Doppelt genannt hält besser.
    Ja, hoffen wir mal das ein Gestaltungsbeirat überfraktionell Gestalt annimmt.

    Wir alle wissen nicht was in nächster Zukunft auf uns Zukommt in der neuen Ratszusammensetzung.

    Wie unter 9.@25.4.1242 trefflich dargestellt ist noch alles offen bzw. alles möglich.
    Gedanke 2 a) genau. Es sind viele Bürger nicht hinreichend informiert was alles “ in die Büx“ gegangen ist.– da hilft die örtliche Presse mit. Lieber das 257 te Volksbanklogo abbilden.

     
  30. 13. Martin Fingerhut

    GestaltungsBeiRat – welche Befugnisse ?
    Dazu hatte Max Knippert einen InformationsAbend im Haus Koekkoek organisiert.
    Am 16. berichtete Herr Michael Maas über Erfahrungen und Lehren aus mehr als 2 Dutzend solcher Projekte.
    Der Saal war rammelVoll, der Vortrag spannend, die Diskussion ergiebig und sehr positiv.
    Insbesondere von Seiten der Architekten gab es reichlich Zustimmung.
    Die Offenen Klever hatten Einladungen an alle Fraktionen geschickt.
    Von der FDP kam u.a. Herr Rütter.
    Von den übrigen Parteien habe ich keinen einzigen entdeckt.
    Von der StadtFührungsEtage auch niemanden.
    ZusammenFassender Bericht darüber ist in Arbeit.
    Werde ihn gerne zusenden.
    Bitte eMail an MartFing@aol.com.

     
  31. 12. HP.lecker

    @8 G.M.

    „Den” Grünen “wünsche ich mehr “Grüne” Verantwortung“

    Bienen, Algen und Blauglockenbäume auf dem Minoritenplatz und dabei aber ganz zu vergessen, dass auch der ökonomische Aspekt eine Rolle spielt (wie das von der Hochschul-Studentin Julia Beykirch anlässlich der Informationsveranstaltung in der Wasserburg am 13.05.2014 ausdrücklich festgestellt wurde – also nicht das Vergessen, sondern der Aspekt) … kann es so vorwärts für und in Kleve gehen?

     
  32. 11. HP.lecker

    @8 G.M.

    ZITAT ANFANG: „@ 2 HPL. … wäre wohl nicht falsch … Ein Gestaltungsbeirat. …. Aber mit welchen Befugnissen? Wer “hört auf Wen?
    Welche Zusammensetzung ? politisch und fachlich.
    Ich glaube da müssen noch dicke Bretter gebohrt werden.
    Ich fürchte mal das Lehrer und Anwälte sich immer noch als die besten Stadtplaner und Architekten sehen.
    Da wäre mal mehr Hilfe annehmen von Fachleuten angesagt.“ ZITAT ENDE

    Antworten auf diese Fragen und Anmerkungen sollte es von den OK geben. Die machen sich dafür stark und haben sich ja auch schon fachlich beraten lassen.

    Fraglich ist nur, ob die OK nun hierzu mit den anderen Fraktionen in den konstruktiven Dialog treten oder mit der Brechstange rangehen, um ihr Ansinnen zu diesem Thema zu verfolgen!

     
  33. 10. Wahlmüde

    @G.M. Für die FDP ist dieses Ergebnis wirklich sehr bedauerlich. Sie haben eine wirklich sehr gute Oppositionsarbeit in den zurückliegenden Jahren abgeliefert. Die OK haben sich leider nur noch am Minoritenplatz abgearbeitet. Die FDP hingegen hat sich auch in anderen Bereichen klar positioniert. Aber leider zieht der Bundestrend auch die Klever FDP mit herunter. Daniel Rütter und Co. hätten ein anderes Ergebnis verdient gehabt.

     
  34. 9. 25.4.1242

    habe noch zwei drei saetze verbessert. bitte diesen beitrag nehmen. danke

    was lehrt uns dieses ergebnis. (ich beziehe mich hier auf die ratswahl)

    diese sammlung von spontanen gedanken erhebt bei weitem nicht den anspruch auf vollstaendigkeit. sie soll vielmehr eine anregung sein, diese zu erganzen, ihr zu widersprechen oder ihr mit weiteren argumenten zuzustimmen.

    gedanke 1: der groesste verlierer ist die demokratie

    es zeigt sich (wieder einmal) dass die waehler heute kaum noch interesse an einer aktiven mitgestaltung ihres umfeldes haben. “dat is mir doch egal”; “die sind doch alle gleich”
    wenn man im vorfeld der wahl einzelne waehler fragte, ob sie ihre wahlkreiskandidaten kennen, bekam man oft nur ein kopfschuetteln als antwort. dazu sind ja durch das wahlrecht die listenplaetze viel wichtiger. die parteien und politischen vereinigungen bestimmen doch groesstenteils intern , wer in den rat kommt.
    wenn knapp ueber 20% stimmen der wahlberechtigten ausreichen um eine mehrheit im rat zu bekommen und die staerkste fraktion sich gerade mal auf jeden 6 (!) waehler stuetzen kann ist das kein zeichen fuer ein interesse der waehler am politischen geschehen

    gedanke 2: der klever waehler ist nicht nur konservativ sondern gibt auch alte gewohnheiten nur schwer auf

    a) trotz all der boecke, die die CDU geschossen hat, hat sie 85% ihrer waehler halten koennen. was muss denn noch passieren, bevor man eine partei abstraft?

    b) im gegenzug hat die SPD aus der schwaeche der “regierungsparteien” kein uebermaessigen erfolg erzielen koennen. wollte sie nicht? oder konnte sie nicht besser argumentieren und die waehler ueberzeugen?

    c) die gruenen haben trotz “regierungsbeteiligung” ihr ergebnis knapp verbessert. sie haben eine stabile stammwaehlerschaft, aber konnten auch nicht als bessere alternative ueberzeugen.

    d) die OK haben fuer eine kleine gruppierung einen sehr engagierten wahlkampf gefuehrt. sind dafuer aber auch nicht wirklich belohnt worden. als trostpreis haben sie die FDP ueberholt, aber das ist beim desolaten gesamttrend dieser partei eher kein kunststueck. die gruenen konnten sie nicht ueberholen. freie waehlergruppen haben wohl eher eine chance, wenn sie sich wie in kalkar geschehen, von einer partei abspalten.

    e) die lokale fdp tut mir fast schon ein bischen leid. sie haben sich in der abgelaufenen legislaturperiode oft als opposition positioniert. das hat ihnen aber auch nichts genuetzt. der trend der gesamtpartei ist nun mal abwaerts. der fdp hat die traegheit der klever elektorats dabei sicher trotzdem ein wenig geholfen weiter im rat praesent zu sein.

    gedanke 3: es ist eine ratsmehrheit ohne CDU machbar

    wer der CDU wieder zur mehrheit verhilft, muss sich fragen lassen, ob er hier nicht auf einen lahmenden gaul setzt und nur noch weiter heruntergezogen wird. damit sind in erster linie die gruenen angesprochen. aber auch OK und FDP sollten sich das gut ueberlegen. theoretisch gibt es auch mit ihnen und der CDU eine mehrheit. es gibt mit SPD/gruene/OK eine klare mehrheit jenseits der CDU, die diesmal auch real werden koennte. es ist ein vielleicht einmaliges fenster fuer SPD/gruene und OK zu zeigen, dass sie auch bereit sind verantwortung zu uebernehmen.

    gedanke 4: einfluss auf die buergermeisterwahl im naechsten jahr.

    die CDU hat ja erst kuerzlich einen rueckschlag bei der nominierung eines geeigneten kandidaten fuer dieses amt erlitten. weiter glaube ich, dass es schon eines ganz besonderen (ueber)muts oder einer profilneurose von seiten eines CDU mitgliedes bedarf den handschuh jetzt fuer eine buergermeisterkandidatur in den ring zu werfen. jeder kluge polittaktiker wird doch jetzt erst mal einen parteigenossen vorlassen, damit der sich eventuell eine blutige nase holt.
    wenn die anderen parteien schlau sind, schauen sie sich schnellstens nach einem ( eventuell sogar parteilosen) fachmann mit ausgepraegter finanz- und verwaltungskompetenz um, den sie dann alle unterstuetzen. dann muss sich die CDU schon anstrengen, um nicht nur jemanden nach dem senioritaetsprinzip auf einen posten zu heben, sondern ebenfalls einen kompetenten fachmann aufzustellen. so stelle ich mir demokratie vor. dann bin ich gespannt, ob es nicht mal eine hoehere wahlbeteiligung gibt und einen spannenderen wahlkampf.

    ich hoffe einige klever zu zuspruch, widerspruch und ergaenzungen angeregt zu haben.

     
  35. 8. G.M.

    @rd, um im Volksmund zu bleiben— ist doch faktisch so das die CDU mit „Hilfe“ der „Grünen/ B90“ weiterregieren können.(Regiert wurde in KLEVE immer:)
    Natürlich wird die Macht der „schwarzen “ dünner .

    Schon 2 kleine Abweichler können ein Vorhaben der CDU zu Fall bringen.
    Das bedingt ein „lieberes “ Miteinander.
    Ich kann nur hoffen das die SPD nun endlich mal Kante zeigt wo doch nun der Herr Frantz weg ist.
    Den“ Grünen „wünsche ich mehr „Grüne“ Verantwortung und weniger Hörigkeit auf die CDU. Die halbe Lichtgestalt Dr. Leenders als Beisitzer von Theo ist ja nun auch Weg.
    Der „Splitterpartei“😄 OK kann ich nur gratulieren. Bravo.
    Für die FDP tut,s mir leid.
    @ 2 HPL. … wäre wohl nicht falsch … Ein Gestaltungsbeirat. …. Aber mit welchen Befugnissen? Wer „hört auf Wen?
    Welche Zusammensetzung ? politisch und fachlich.
    Ich glaube da müssen noch dicke Bretter gebohrt werden.
    Ich fürchte mal das Lehrer und Anwälte sich immer noch als die besten Stadtplaner und Architekten sehen.
    Da wäre mal mehr Hilfe annehmen von Fachleuten angesagt.
    Auf Volkes Stimme zu hören kann auch ein Teil zur Zielführung sein.

    Alles in allem … es wird für den amtierenden Bürgermeister nicht leichter. ( für die Verwaltungsspitze auch nicht)

    Für ein abwatschen wie in Kalkar hat es leider noch nicht gereicht. Kommt vielleicht noch.

     
  36. 7. Klever

    Das schlimmste wäre eine Ampel. Aber darauf werden sich die grünen nicht einlassen, da die grünen die wunderbare Arbeit mit der CDU nicht aufgeben werden.

     
  37. 6. HP.lecker

    Bisher hatten die Fraktionen der CDU und der Bündnis90/Die Grünen ein formloses Bündnis, soweit mit das bekannt ist. Ob sich dieses Bündnis nun nach der Neukonstituierung der politischen Organe auch weiter hält, ist jetzt wohl noch offen…

     
  38. 5. Klever xyz

    Aber die CDU „regiert“ ja mit den Grünen – und meist auch mit Hilfe der SPD.

     
  39. 4. rd

    @Klever xyz Auf kommunaler Ebene gibt es keine Koalitionen, es gibt ja auch keine Regierung, sondern „nur“ einen Bürgermeister.

     
  40. 3. Klever xyz

    Vielleicht kommen die Grünen ja mal zur Besinnung und kündigen endlich die Koalition mit der CDU auf.

     
  41. 2. HP.lecker

    Wahlergebnisse sind das Eine, gute Sachpolitik das Andere. Die OK haben zugelegt, aber das Bündnis CDU und Bündnis90/die Grünen können immer noch „regieren“. Kommt jetzt der Gestaltungsbeirat?

     
  42. 1. Theo

    Puh die Klever sind wirklich am unbelehrbarsten mit ihren Alt-Parteien System das seit Jahrzehnten für diktatorische verhältnisse in Medieninformationen ect sorgt. Nichts mehr in der Tasche, Infrastruktur zerfällt, aber Hauptsache die Blockparteien weiter wählen.

    England, Frankreich, Österreich, Dänemark, Holland .usw..
    ist uns Bildungspolitisch anscheint Jahrzehnte voraus, leider, wegen der Mediengleichschaltung in De.