Das Krankenhaus am Rande der Stadt

rd | 24. Februar 2012, 14:24 | 21 Kommentare

Freundlicher Hinweis einer charmanten Ärztin: Setzen Sie sich lieber hin!

Während die Menschen in Goch gerade den Schock verdauen müssen, dass ihr Krankenhaus geschlossen werden soll (es gibt bereits eine Facebook-Gruppe, die sich dagegen zur Wehr setzt – hier die damalige Geschichte aus kleveblog zum Thema (man beachte Punkt 8 in der Tabelle)), hat es mich in den vergangenen Tagen gleich mehrfach ins St.-Antonius-Hospital an der Albersallee verschlagen – eine überraschende Inspektion…

Vom Klever Krankenhaus kenne ich vor allem die chirurgische Ambulanz, die der Sportler notgedrungenermaßen mit seinen umgeknickten Füßen, abgebrochenen Fingern und blutenden Köpfen aufsucht. Erzählt man von seinen Aufenthalten dort, heißt es meist mit Kennerblick: “Ach, die chirurgische Ambulanz…” Es folgt ein bedauerndes Kopfschütteln und dann in der Regel eine Geschichte, wie man dort schon einmal 5/6/7 Stunden warten musste (Zutreffendes bitte ankreuzen).

Ich selbst habe einmal erlebt, wie ein entnervter Mann seine Frau nach Goch fahren wollte, weil es dort angeblich schneller gehe – gehöre aber zur Fraktion derjenigen, die die Arbeit der Menschen dort bewundern und ihrer Einschätzung vertrauen, was ein Notfall ist, der eine sofortige Behandlung unumgänglich macht.

Der glückliche bzw. unglückliche Zufall wollte es nun, dass ich in den vergangenen Wochen gleich fünfmal ins St.-Antonius-Hospital musste. Im privat und gesetzlich versicherten Bekannten- und Verwandtenkreis gab es in ungewohnter Häufung das eine oder andere “Ereignis”, welches einen Klinikaufenthalt in den verschiedensten Stationen erzwang.

Fünfmal Besuche bzw. Begleitung, Arztgespräche, Krankenhausduft, Zimmersuche – das Übliche halt. Und fünfmal natürlich die Frage, wie es denn sei. Der Klever an sich rechnet nun mit Gräuelgeschichten – doch ausgerechnet kleveblog muss an dieser Stelle passen! Alle Patienten berichten übereinstimmend, dass ärztliche Behandlung und pflegerische Betreuung ausgezeichnet gewesen seien – es gab rein gar nichts auszusetzen.

Keine Geschichte also, denkt der normale Journalist. Only bad news are good news. kleveblog ist bekanntlich anders und schreibt’s trotzdem auf. Musste halt einmal gesagt werden.

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21 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 21. Tom

    @Andreas:
    Ohne die Leistung von Prof. braun zu schmälern, als Chefarzt hat man IMMER Hintergrunddienst, wenn kein “gleichwertig qualifizierter” Oberarzt die Vertretung übernehmen kann. Chefärzte sind AT Kräfte da gelten keine tariflichen Arbeitszeiten und dann muss auch mal die Freizeit unterbrochen werden!

     
  2. 20. Andreas

    @14. Der Laie am 25.02.2012 um 14:00
    Vollkommen richtig, was unter dem Deckmantel der Mitmenschlichkeit durch die katholische Kirche und der ihr angegliederten Organisationen abgeht, das ist teils so pervers, da fehlen einem die Worte.
    Beispiel Caritas ( …, wo einem nach Auslaufen der Förderung…) scheidenden Mitarbeiter noch Adressen von Organisationen (… genannt werden…), welche dem scheidenden Mitarbeiter auf dem Weg zur Anerkennung einer Schwerbehinderung helfen werden. Hut ab, finde ich toll. Soviel Menschlichkeit ist heute selten.

    Was das niederländische Gesundheitssystem angeht:
    Es gibt durchaus gute Gründe, weshalb dort der Krankenstand recht niedrig ist – ergo werden wohl weniger Krankenhäuser benötigt.
    Das niederländische aber mit dem deutschen Gesundheitssystem zu vergleichen entspricht dem sprichwörtlichen Vergleich von Äpfeln und Birnen.

    Die Qualität der Behandlung im Klever Krankenhaus scheint zu schwanken, denn ich habe eine wirklich einschneidende und absolut positive Erfahrung mit der chirurgischen Ambulanz gehabt, als sich mein damals dreijähriger Sohn eine Fingerkuppe abgeschert hatte. Prof. Dr. med. Braun hat ist seinerzeit aus seiner Freizeit geholt worden und hat in einer medizinisch wie auch menschlich wunderbaren Art geholfen.

    Zu den schlechten Erfahrungen gehören die Behandlungen meiner Großeltern und die eines guten Bekannten. Letzterer ist seit fünfzehn Jahren an HIV erkrankt (das bedeutet nicht, dass er AIDS hat) und wurde mit einer Lungenentzündung in Quarantäne geschickt. Einen Arzt hat er sehr selten gesehen, dafür bekam er falsche Medikamente (waren für ein anderes Zimmer bestimmt) und verließ das Krankenhaus irgendwann ziemlich entnervt auf eigene Verantwortung.

    (…)

    Andererseits wird auch nicht damit geprahlt wie vielen Menschen geholfen wurde, wie viele Leben gerettet wurden oder wie Übermenschliches unter unmenschlichen Bedingungen geleistet wird.

    Aber mal zurück zum Thema:

    Schöner Bericht, prima wenn auch gelobt wird.

     
  3. 19. Insider, "der Dritte"

    Schön, dass es hier wenigstens ein paar Bürger gibt, deren Kommentare Fakten enthalten ( z.B. Kommentar 15 – Insider )und nicht nur emotionsgeladenen Frust verbreiten. Man kann nur zustimmen, wenn es heisst: “bis hier hin und nicht weiter”. Die Ressourcen der Mitarbeiter sind erschöpft, physisch und psychisch ist die Sparpolitik und Hinhaltetaktik kaum noch zu ertragen. Was würde es denn nützen, wenn es weiterhin zu viele
    Krankenhäuser in unserer Region gäbe, mit überforderten und ausgelaugten Ärzten/Pflegekräften u.a. Ein Krankenhaus ist immer nur so gut, wie das Personal das dort arbeitet. Wer sollte denn eventl.anstehende Löhnerhöhungen oder mehr Planstellen bezahlen wenn die Kassen eh schon leer sind. Wäre ein Bürger aus Kleve,Goch, Kalkar oder Kevelaer bereit einen Cent aus der eigenen Tasche zu zahlen um sein Krankenhaus zu erhalten oder zumindest den Mitarbeitern dort
    zufriendstellende Arbeitsbedingungen zu schaffen?

    Vielleicht gibt es ja bald eine Facebook Seite:

    Spende zum Erhalt unseres Krankenhauses – Mach mit, sei dabei!

     
  4. 18. noch einen Insider

    Klugschiss und Insider: Ihr spricht mir aus dem Herzen. Seit Jahren wolllen sämtliche Regierungen KH’s schliessen. Keine Regierung gewinnt wenn man das im Programm schreibt. Also heisst es: rationalisieren, Synergien erwirken, effektiver arbeiten usw. Hört sich gut an, ist zweifellos auch teilweise möglich. Aber irgendwann ist ein Punkt erreicht das nichts mehr geht, wo die steigende Kosten für Energie, neue Geräte und Techniken so gestiegen, Mitarbeiter dermaßen ausgepresst sind, das Gebäude kaputtgespart und alle Synergien usw. ausgelutscht, das man das Wort ‘Pleite’ in den Mund nehmen muß.
    Und wenn der Bürgermeister von Goch in einer Pressekonferenz meint das er ‘Rechte’ hat, sollte er mal darüber denken welche ‘Pflichten’ dazu gehören könnten. Einen ausgeglichenen Haushalt wäre schön, dann könnte er helfen und ‘sein’ KH in jetztigen Form erhalten. Aber Prestige-projekte wie einen Flughafen sind Werbetechnisch warscheinlich attraktiver.
    Übrigens: Da die KKiKK einen Verbund sind hängen alle Häuser mit wenn es auch nur ein(egal welches) Haus schlecht geht. Weder Kleve, noch Kalkar oder Kevelaer profitieren wenn Goch geschlossen würde. Die entstehenden Kosten müssen da wieder reingeholt werden.
    Nur zusammen kommen wir dadurch!

     
  5. 17. Jens-Uwe Habedank

    ” Die KKikk sind ein Wirtschaftsunternehmen…”
    Genau das ist ja das Bedauerliche! Gesundheitsversorgung, Bildung, gesellschaftliche Teilhabe etc. – wird immer weiter regelrecht privatisiert, Zahlenkolonnen und Profitmaximierung unterworfen. Geht’s noch um Themen wie Gesundheitswesen oder bereits um Share-Holder-value?

     
  6. 16. klugschiss

    Wie oft liest man hier die Politik muss etwas tun oder auch der Landrat ist schuld???? Die KKiKK sind ein Wirtschaftsunternehmen(!!!) in dessen Aufsichtsgremien keine politischen Funktionsträger in seiner politischen Funktion sitzt. Im Übrigen ist für den Krankenhausbedarfsplan die Landesregierung zuständig und hier kneifen alle Reigerungen seit Ewigkeiten weil es einfach bitter ist der Bevölkerung / dem Wähler zu erklären das wir in einer Überversorgung leben. Laut HP des NRW Gesundheitsministeriums gibt es in NRW 462 Krankenhäuser in den Niederlanden gibt es 103, bei etwa gleicher Einwohnerzahl!

     
  7. 15. insider

    Bei der Diskussion gilt es einige Fakten klarzustellen. Weder der Probst ,noch Dr. Enders haben und können irgendetwas beschliessen. Der Aufsichtsrat hat zur Zukunft der Kliniken ein externes Gutachten in Auftrag gegeben, das zu dem Schluss kommt, dass langfristig die 4 Kliniken nicht wirtschaftlich geführt werden können. Mehr ist noch nicht passiert! Momentan hat der Standort Goch wohl die grössten wirtschaftlichen Schwierigkeiten und deshalb Probleme. Wenn man aber jetzt den Kopf in Sand steckt, passiert was den katholischen Kliniken Duisburg im letzten Jahr erst passiert ist. Übernahme durch privaten Investor, Schliessung von 2 von 4 Standorten, Ausbau der verbliebenen Standorte und aggressiver Expansionskurs gegen Nachbarkrankenhäuser. Dies ist auch der Wunsch unseres FDP Bundesministers Bahr, der genau diesen Verdrängungswettbewerb auf dem Gesundheitskongrss in Berlin befürwortet hat, damit die Zahl der Krankenhausbetten in Deutschland, ohne dass Politiker Krankenhäuser aktiv schliessen müssen.
    Insofern eine komplexe Materie, die viel zu kurz dargestellt wird. Wenn der Kommentator der RP heute beklagt, dass Gocher bei Herzinfarkt oder Schlaganfall demnächst dann schlechtere Chancen hätten, zeigt die schlechte Recherche dieser Thematik: In Goch wurde noch nie ein Schlaganfall oder Herzinfarkt kompetent betreut, da die Fachabteilungen ( Kardiologie und Stroke Unit ) in Kleve sind. Und dass Gocher Neugeborene, die ein akutes Problem haben, nicht mehr per Notarztwagen nach Kleve in die Neonatologie geholt werden müssen, sondern bereits durch die Zusammenlegung der geburtshilflichen Abteilungen in Kleve geboren und kinderärztlich betreut werden, ist ein Segen und rettet auf Dauer Kinderleben.
    Angesichts der Mobilität unserer Gesellschaft, Krankenhäuser alle 12-15 km zu fordern ist ein Anachronismus. Wer erinnert sich noch daran, dass auch Krankenburg und Wissel dereinst eigene Krankenhäuser hatten.
    Insofern jetzt gut planen und machen, als später den Entwicklungen hinterher schauen!

     
  8. 14. Der Laie

    Ja, die vermeintliche Logik die hinter solchen Entscheidungen steht,kann ein normal denkender nicht nachvollziehen.
    Da wird in Goch in eine pneumologische Abteilung mit Schlaflabor, in den Neubau einer Onkologie,in Mitarbeiter,Patienten und Besucher Parkplätze investiert, ein Mutter/ Kind Kurhaus unterhalten, das alles soll jetzt unrentabel sein.

    Da wird auf der grünen Wiese in Uedem in eine Zentralapotheke
    mit Lagerraum investiert um dann doch alles in Kleve zu zentralisieren.

    Werden jetzt die Baumaßnahmen für kirchliche Bauobjekte besonders gut gefördert oder müssen um die steuerlichen Privilegien der Gemeinnützigkeit zu behalten, die Gewinne in
    Immobilien investiert werden um den Reichtum der Kirche zu mehren,anstelle sinnvoller Investitionen in Mitarbeiter.

    Was unter katholischer Nächstenliebe zu verstehen ist, erschließt sich auch dann, wenn mangels eigenem Nachwuchs auch evangelische Kinder oder per Zeitungsanzeige Kinder zum betteln am 6. Januar gesucht werden um sie dann auf die Straßen zu schicken, Hauptsache die Einnahmen stimmen.

    Einrichtungen unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit, verhalten sich nicht anders wie privatwirtschaftliche Unternehmen, nutzen aber den speziellen Schutz des Staates bezüglich ihrer Sonderstellung gnadenlos zu Lasten der Mitarbeiter aus.

    Wann werden die Politiker endlich wach und merken, nicht immer ist das was auf einer Verpackung steht, auch drin.

     
  9. 13. K. Kandolf / Stopp Laarbruch

    Der Kreis Kleve sollte endlich die Grundbedürfnisse der hier lebenden Menschen finanziell unterstützen.
    Die örtlichen Krankenhäuser sind meistens die größten Arbeitgeber vor Ort.
    Statt dessen soll weiterhin in einen maroden Flughafen investiert werden.
    Die tariflich abgesicherten Arbeitsplätze in den Krankenhäusern sind wohl nicht so wichtig, wie die Billigjobmaschine auf Laarbruch.

     
  10. 12. sansibar

    Goch liegt gut(im grünen)), immer bekommt man Parkplätze, dass ist in Kleve für Besucher besonders ätzend.
    Mir gefiel…ich schreibe in der Vergangenheit – das Gocher KH besser.
    Verstehe die KKiKK nicht, dieses KH zu schließen und ich verstehe die Politik nicht, welche “herumsitzt”

     
  11. 11. Pfalzdorferin

    Für viele Klever ist das Klever Krankenhaus scheinbar besonders schlimm. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass viele finden, andere Krankenhäuser sind immer besser als das in der eigenen Stadt. Geht uns Gochern genauso. Aber nur noch die Optionen Kleve oder Kevelaer wären auch Murks.

     
  12. 10. Querspangenfetischist

    Ich kenne des Klever Krankenhaus seit den diversen Sanierungen nicht mehr so 100%, war nur sehr kurz mal da. Aufenthalt gebucht habe ich dort zum letzen Mal 1987, als ich mir beim Sportunterricht die Hand gebrochen habe. Wurde dann ambulant von Dr. Lederer (gibts den noch?) und seinem Ärtzeteam eingegipst, und ich war damals als Schüler schon erstaunt, was die für tolle Technik haben, z.B. dieses online-Röntgenbildgerät mit dem halbreisförmigen Hebelarm. War wahrscheinlich damals schon so gut wie heute, nur ohne Facebookanschluss. (Stelle mir gerade die Gesichter der Ärtze und Schwestern vor, wenn ich auf die Frage nach meinen persönlichen Danten mit einer Emailadresse geantwortet hätte…. 🙂 )

    Allgemein, nicht nur zum Service im Klever Krankenhaus, sondern auch zum Baulichen, im Krankenhaus und in Kleve allgemein, muss man zugeben, es ist vielleicht nicht immer schön (Spoycenter) und immer von den gleichen Klüngelfirmen ausgeführt, aber die allermeisten Sachen die in Kleve gebaut werden, sind technisch und handwerklich fast immer sehr hochqualitativ. Da wackelt nix, da klappert nix, in den meisten Fällen sehr solide Arbeit. Ist mir insbesondere mal aufgefallen bei einem Besuch des Hotel Cleve als es gerade neu war. Auch das Hallenbad, der Sternbusch, der Sebus-Erweiterungstrakt, um nur Beispiele zu nennen, – das ist schon sehr ordentliche Arbeit. Da könnten sich andere Städte mal ne Scheibe von abschneiden.

    Leider kann es Kleve damit auch negativ übertreiben und die schöne Natur in der Düffelt mit zugegenermassen baulich solide ausgeführten hochqualitativen Straßen planieren. Traurig. Sechs! Setzen!
    Um diesen Raubbau an der Natur irgendwie zu kompensieren, darf man sich als Fussgänger übrigens heutzutage keiner Wildgans auf mehr als 500m nähern. Diese sinnlosen und überflüssigen Maßnahmen überwachen profilneurotische Ranger und BUND-Praktikanten, die jeden Winkel der Düffel -sofern asphaltiert- mit ihren 2Tonnen-Sharan-BUND-Greenpeace-Umweltmobilen erreichen können.

     
  13. 9. Justus

    Dr. Enders und der katholische Probst ihr solltet euch alle schämem. Wenn der Probst kleveblog nicht lesen sollte oder nicht kann, werft ihm die Kommentare in den Briefkasten!

     
  14. 8. Schwester

    Mich wird der Domprobst in der Kirche nicht mehr sehen. Asche über ihr glattes Haupt! Eine Schließung des Gocher Krankenhauses mit Zustimmung des Kreises Kleve und des Landrates Spreen. Millionen für den Flughafen in Weeze und kein Geld für das Krankenhaus in Goch. Wann beginnen die Proteste vor dem Dom und vor der Kreisverwaltung? Wir sind dabei!

     
  15. 7. Katholikin

    Schämen Sie sich Herr Probst, Herr Enders, Herr Landrat! Einen Flughafen in Weeze kann sich der Kreis finanziell erlauben, aber ein Gocher Krankenhaus nicht.Pfui

     
  16. 6. Dr. Mabuse

    da hab ich auch schon gelegen und die Hand vernäht bekommen.Trotzdem…die Wartezeiten sind schon des öfteren “ätzend laaaaaang”………………………………!

     
  17. 5. Günther

    Leider habe auch ich Bekanntschaft mit dem Klever Krankenhaus gemacht! Aber nur, weil ich ernsthaft erkrankt war. Die Pflegerinnen und Pfleger auf der Station waren freundlich, kompetent und sehr hilfsbereit. Aber oft auch überfordert, weil einfach zu wenig Personal da war. Vor allem nachts muß man nach dem Klingeln mit Wartezeiten von 15 bis 20 Minuten rechnen!? Warum? Weil die arme Nachtschwester für zwei Stationen zuständig war und es manchmal einfach nicht schaffen konnte, ihren Dienst korrekt zu versehen. Die Ärzte gaben sich auch jegliche Mühe und machten aber auch oft den Eindruck mit großem Zeitdruck leben zu müssen. Auf der Intensivstation – die ich auch lange aufsuchen mußte – fühlte man sich sehr gut aufgehoben. Vielen Dank an das nette und hilfsbereite Personal! Ihr Mädels und Männer ward super!!! Auch die hoch schwangere, nette Pflegerin aus Goch war stets gut gelaunt und kümmerte sich liebevoll um ihre Patienten? Ach ja, das Essen war auch sehr gut. Schade ist, das die Küche geschlossen wird oder schon geschlossen ist. Ich hoffe, daß uns das Klever Krankenhaus noch lange erhalten bleibt. Und ich hoffe, daß der Probst und auch der Klinikdirektor ein offenes Ohr für die Probleme der Mitarbeiter haben wird. Nämlich das es für das Personal nicht einfach ist, bekommt auch ein kranker Patient mit.

     
  18. 4. Tucci

    Ist Goch jetzt pleite?

     
  19. 3. gartenhexe

    p.s.

    nein – ich arbeite nicht in der chir. ambulanz

     
  20. 2. gartenhexe

    na das ist ja mal eine erfreuliche mitteilung über meinen arbeitsplatz!! 🙂

     
  21. 1. schnurz

    Kann ich bestätigen – wenn ich dort hin musste, gab es immer nettes Pflegepersonal und gute Ärzte. Aber jetzt weiß ich endlich, was die blutverschmierte Klingel soll: einer Deiner Jungs hat sich beim Schellekes ziehen verletzt und musste in die chirurgische Ambulanz, stimmts?