Chaos in der Düffel: Klever Straße gesperrt, Lastwagen und Traktoren begegnen sich auf Feldwegen, Autos landen in Straßengräben

rd | 16. Juni 2020, 17:19 | 31 Kommentare
Wer die Stegstraße kennt, weiß, dass sie als Umleitung nur begrenzt taugt (insbesondere, wenn die deutsche Glasfaser auch ein bissche rumbaut) (Foto: Britta Verheyen/Facebook)

Seit gestern ist die Hauptverbindungsstraße vom Klever Stadtgebiet zum Ortsteil Keeken gesperrt, und zwar im Abschnitt zwischen der Einmündung Stegstraße (Düffelward) bis Nieler Straße (K2, Keeken). Der Radweg wird ausgebaut, ebenso die Fahrbahn. Das ganze Vorhaben soll bis zum 2. Oktober abgeschlossen sein, eine Umleitung sei eingerichtet, teilte die Polizei mit.

Doch diese Umleitung treibt Verkehrsteilnehmer und Anwohner seit nunmehr zwei Tagen in die Verzweiflung, auf Facebook türmen sich die Kommentare, in denen die Autoren unglaubliche Begegnungen auf Feldwegen schildern und am Verstand derjenigen zweifeln, die für die temporäre Streckenführung verantwortlich zeichneten.

Lena Jacobs aus Keeken, deren Sohn in Rindern zum Kindergarten geht, klagte über eine Stunde Fahrzeit zwischen den benachbarten Dörfern. Das würde für zweimal Hin- und Rückweg pro Tag zwei Stunden Fahrzeit bedeuten, wenn die Verhältnisse sich nicht bessern sollten. „Die Planer haben da, meiner Meinung nach, totalen Mist gebaut“, so ihre Einschätzung. Bernd Stromberg antwortete, dass momentan Radfahren die schnellste Variante sei.

Bei diversen Ausweichrouten nahmen offenbar Polizei und Ordnungsamt Autofahrer in Empfang, die verbotene Wegeführungen für sich zu nutzen versuchten. Dave Lohmüller meldete aus der Trübschen Straße verärgerte Anwohner: „Die sind auf 180, weil alle dorthin geleitet werden später auf den Grundstücken wenden müssen, da es dort eine Baustelle gibt, die nicht ausgeschildert ist.“ Auf der Straße gilt die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, was offenbar auch nicht jedem Verkehrsteilnehmer bekannt ist.

Britta Verheyen berichtete: „Ich bin heute querfeldein von Keeken nach Rindern über Donsbrüggen gefahren…Chaos ohne Ende, daTrecker und Lkw dieselbe Idee hatten und die kleinen Feldwege nicht breit genug sind für Gegenverkehr. Keine Umleitungsschilder!!….Ortsfremde kommen niemals hier ans Ziel. Ich frag mich wie es wird, wenn in Kekken ein Notfall herrscht und Krankenwagen ihren Weg bis hier bahnen müssen????“ Eine weitere Teilnehmerin der Diskussion wies auf das Pflegeheim in Keeken hin, das ebenfalls einer guten Anbindung bedürfe.

Eine Userin hatte schon den ersten Wagen im Straßengraben liegen sehen – „es ist eine Katastrophe, dicke Lkw aus Holland kommen einem entgegen, und es gibt kaum Ausweichmöglichkeiten“. Und die Erntezeit stehe noch bevor. Anrufer erhielten beim Kreis Kleve telefonisch die Auskunft, dass man über die Stegstraße nach Keeken gelange. Die Information war offenbar komplett daneben, weil dort die Deutsche Glasfaser am Werke war. Carsta Hanßen: „Eben sind alle die in die Stegstraße gefahren und sind kurze Zeit später wieder umgedreht. (Ich war zu Fuß bei der Milchtankstelle.)“

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31 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 31. jean-baptiste

    @26. pd “Thema Achslast”
    Ich glaube, Sie verwechseln da etwas, es geht nicht um die Achslast, sondern um den Bodendruck.
    Da sind, wie bereits in #25 aufgeführt, ist ie Belstung des Bodenswegen der hohen Auflagefläche der Reifen nicht höher, als bei einem PKW, eher noch geringer.
    Beim LKW haben Sie natürlich wohl recht.

     
  2. 30. Chewgum

    Heute gegen Abend: Fährt ein Ortsfremder Richtung Bimmen/Millingen, trifft er hinter Düffelward auf ein Sackgassenschild ohne weitere Erklärung. Fährt man vorsichtshalber dort links ab, trifft man wie heute vielleicht freundliche Menschen, die den Weg weisen, das klingt so: Bis zum nächsten Haus, dort links, dann wieder rechts. Es wird grün und grüner. Selbst nicht-ortsfremd kriegt man das Gefühl, man könnte sich verzetteln. Umkehren und zurück zum Sackgassenschild, an dem man noch ganz gut vorbeifahren kann. Bis Keeken, wo einen eine Baustelle-Durchfahrt verboten-Anlieger frei-Info erwartet. Hier vielleicht nicht weiter fahren. Links rein nach Keeken-Ortsmitte, die Kirche rechter Hand liegen lassen und Schmidthausen* linker Hand, leicht rechts abbiegen, alles nach Gefühl. Irgendwo noch eine Straße überqueren und man kommt an einem Toilettenhäuschen wieder auf die Bundesstraße. Rechts würde es jetzt zum Cafe Gärtchen gehen, links nach Millingen. Das Ziel ist Gelderse Poort. Geschafft. Ein Ortsfremder wäre nicht ohne Weiteres dahin gekommen. Umleitungsschilder scheinen rar zu sein, es war keins zu sehen.

    *Schmidthausen ist noch bis 3. Juli geschlossen. Kuchen noch zum Mitnehmen, falls der Zettel dann noch gültig ist.

     
  3. 29. rd

    @Christiane Krug ??

     
  4. 28. Christiane Krug

    Kranichweg3

     
  5. 27. rd

    @pd Alles andere würde mich auch wundern.

     
  6. 26. pd

    Thema Achslast

    Da irrt ihr beide oder wurdet aufs Glatteis geführt oder ich irre und es gibt brandneue Forschungsergebnisse.

    Bei jeder von LKW oder schweren Maschinen befahrenen Strasse sind diese der Hauptverursacher der Schäden.

     
  7. 25. jean-baptiste

    @24. Frederik Reymer “positive Rückmeldung”
    Gern geschehen, das ist selbstverständlich.
    Zwar bin ich von der Maßnahme nicht betroffen, aber ich kann mich gut in Ihre Situation hineinversetzen, da ich vor längerer Zeit an anderer Stelle schon einmal ähnlich bertoffen war, und weiss, dass man da erst einmal gegen eine Wand läuft.
    Bezeichnend finde ich auch, dass Sie den Lageplan mit den Hofstellen und der Gastro liefern mussten. Es wäre für die KKB ein Leichtes gewesen, dieses schon im Vorfeld zu erstellen und zeigt auch, wie umfangreich die Gedankengänge bei der dortigen Planung sind, und wem man sich dort (nicht) verpflichtet fühlt.

    Zum Thema Achsbelastungen der Fahrzeuge: Das war für mich von Vornherein klar, dass gerade der landwirschaftliche Verkehr relativ gering auf den Strassenbelag und Untergrund einwirkt. Ihre Fahrzeuge sind zwar relativ gross und schwer, müssen aber, um Verdichtungen im Boden zu minimieren, riesige Reifen mit grosser Kontaktoberfläche, und damit geringem Auflagedruck in Bezug auf die Fläche haben.

    Ihre Bemerkung zum Verkehrsaufkommen und damit Belastung der Auswiktung auf den Strassenaufbau verstehe ich sehr wohl, auch Herr Nielen (Lohnunternehmer) muss auf ein gutes Verhältnis zur KKB achten.

     
  8. 24. Frederik Reymer

    Bei dem vor Ort Termin gestern mit der Bürgerinitiative, der ausführenden Firma und KKB ist in sachlicher und direkter Kommunikation das Projekt besprochen worden. Dabei sind sowohl die Belange der Landwirte, der Gastronomie sowie der Anwohner deutlich erklärt worden.
    Fa Maas / KKB hat die technischen Hintergründe (Notwendigkeit des Projekts / der Vollsperrung / Bauablauf) erläutert.
    Ein von mir mitgebrachter Lageplan mit eingezeichneten Stellen der Landwirte und der Gastro-Betriebe haben wir (Bürgerinitiative) Fa. Maas übergeben. Dieser Übersichtsplan und die besprochenen Punkte dienen als Grundlage für die Anpassung des Bauablaufs.
    Bis Freitag wird die Fa. Maas, natürlich in Abstimmung mit der KKB und in Ihren Möglichkeiten, ein neues Konzept erarbeiten. In diesem werden die Bauabschnitte neu angeordnet.

    Das Konzept wird der Bürgerinitiative zur Information gegeben und soll dann weiter (der allgemeinen Öffentlichkeit) kommuniziert werden.
    Erwähnen möchte ich, dass die Bürgerinitiative als “Sprachrohr” / Vertreter ALLER Bürger / Anwohner etc. dienen soll. Nicht das jemand sich übergangen fühlt.

    Über die bisherige Kommunikation wird genügend gesprochen, jetzt findet ein Dialog miteinander statt. Wir (die Anwohner / Dorfbewohner) werden Einschränkungen während der Bauphase haben, hoffentlich nun aber auf ein Miniumum reduzieren können.
    Nun ist abzuwarten, welches Ergebnis am Freitag Fa. Maas mitteilen kann.

    @Wacker und @Jean-baptiste vielen Dank für die positive Rückmeldung.

    Ein Punkt der unteren Kommentare ist richtigzustellen:
    Es gibt keine erhöhte Achsbelastung der Fahrzeuge, die auf die Straßen einwirkt. Diese falsche Annahme ist richtig zustellen. (ausgenommen sind Sonderfahrzeuge, dazu gehören nicht die Landwirtschaftlichen und die LKW’s, -> Aussage als Fachmann Herr Nielen vom Bau & Lohnunternehmen beim vor Ort-Termin).
    Zu einem erhöhtem Verkehrsaufkommen und der zeitlichen Belastung und deren Auswirkungen auf den Straßenaufbau sind Details bei der KKB bei Interesse nachzufragen.

     
  9. 23. Bildungsferner

    Natürlich ist die Belastung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge und LKWs der Hauptgrund für die Abnutzung und die Schäden an Unterbau und Teerdecke vieler Strassen.

     
  10. 22. Wacker

    @Herr Reymer,
    entschuldigen Sie, Ihre Kommentare setzen sich natürlich auch positiv von den anderen ab.
    Schon sehr bezeichnend, dass sie hier als der offenbar einzige Betroffende in diesem Blog den sachlichsten Ton treffen.

     
  11. 21. Wacker

    @19 Wolfram Windtke
    Danke. Eine Stimme der Vernunft zwischen den ansonsten fachkundigen Wutbürgern.

    @20 rd
    Herr Windtke schreibt es doch: “Es gibt mit Sicherheit Nachholbedarf bei den Planungen der Baustelle”.
    Das die Milch bei den Bauern abgeholt werden kann, sollte von der KKB schon berücksichtigt werden und wird ja wohl (jetzt) auch gewährleistet.

    Aber wo steht nochmal im Grundgesetz, dass jedem Bürger zu jeder Zeit der kürzeste und angenehmste Weg zwischen A und B zur Verfügung stehen muss?

     
  12. 20. rd

    @WW Aber warum kündet die Kreis Klever Baugesellschaft dann Änderungen an?

     
  13. 19. Wolfram Windtke

    Das ist alles wirklich schlecht geplant aber es wird auch alles etwas arg aufgebauscht. 1 Stunde nach Rindern ist wohl etwas hochgegriffen und Rettungsfahrzeuge können problemlos über den Radweg nach Keeken finden. Über diesen Radweg können, wie der Name vermuten lässt, auch Fahrräder fahren. Und damit dauert die Strecke nach Rindern z.B. lediglich 20 minuten. Es gibt mit Sicherheit Nachholbedarf bei den Planungen der Baustelle aber das wird mir hier dann doch alles etwas heißer gekocht als gegessen.

     
  14. 18. rd

    @all Oha, KKB kündigt für Freitag Änderungen der Sperrmaßnahmen an!

     
  15. 17. jean-baptiste

    @10. Frederik Reymer
    Danke, erst einmal dass Sie sich kümmern. Stimmt, ich hätte Sie ungesehen in die Riege der Planer/Ausführer verfrachtet, nur aufgrund Ihres Nachnamens hatte ich vielleicht den leisen Verdacht, dass Sie eventuell aus dem weiteren Umfeld der Dame stammen, der wir die hiesige Milchwirtschaft und den tollen niederrheinischen Käse (den es leider nicht mehr gibt), verdanken .
    Irgendwie werde ich aber den Verdacht nicht los, dass die Notwendigkeit einer Sanierung nicht nur der Fahrbahndecke, sondern sogar des Strassenunterbaus, mehr den freien Kapazitäten bei den lokalen Baufirmen, als einem katastrophalen Zustand des Weges zuzuschreiben ist.
    Jedenfalls, bei meinen sporadischen Besuchen im “Gärtchen” ist mir nie das Desolate der Strasse aufgefallen.
    Wollen wir hoffen, dass Sie als Anlieger, und damit Hauptbetroffene, erreichen können, dass die Massnahme trotz ihres einschneidenden Charakters durch Sperrungen, möglichst schnell und nervenschonend durchgeführt wird.

    @15. Stefan Schuster
    Ich würde es einmal so zusammenfassen, jenseits der Grenze würde man das erheblich schneller hinbekommen.

     
  16. 16. Joseph Johann

    Sprechen Sie heute bei Projekten den Architekten oder den beauftragten Unternehmer auf Vorlage des Bauzeitenplans an, wird man ausgelacht. Herr Schuster, Ihre Ausführungen sind treffend.

     
  17. 15. Stefan Schuster

    Was mich immer wieder erstaunt ist die Gesamtzeitdauer der Bauprojekte, egal ob auf städtischer oder auf Kreisebene. Wird in den Beauftragungen kein Zeitrahmen vorgeschrieben, oder wird dieser so locker gesetzt, dass die ausführenden Firmen größtmöglichen Spielraum besitzen? Beispiele für chaotische Abläufe, verbunden mit Schneckentempo, gibt es zur Genüge.

    Ich bin daran gewöhnt, bei (Bau)projekten mit einem Projektplan zu arbeiten, einem Gannt-ähnlichen Diagramm bestehend aus waagrechten Balken, in dem alle Abhängigkeiten und Zeitdauern abzulesen sind. Nehmen wir als Gedankenexperiment mal an, für den frühestmöglichen Beginn und den spätesten Zeitpunkt für die Fertigstellung wurden aufgrund von Schlamperei bei Ausschreibung und/oder Auftragsvergabe keine Werte vorgegeben. Das kann selbstverständlich nachträglich geändert werden, aber nicht zum Nulltarif.

    Wird der Endzeitpunkt nach vorne verlegt, dann verschieben sich im Projektplan die Meilensteine für Einzelaktivitäten, es gibt Ressourcenkonflikte, die Planungssoftware zeigt einen “kritischen Pfad” an. Diese Konflikte können aufgelöst werden durch einen Ressourcenausgleich, z.B. verstärkten Einsatz von Arbeitskräften und Maschinen bei Einzelaktivitäten, früheres Eintreffen von Material auf der Baustelle, usw.

    Das verursacht Mehrkosten. Von vornherein einen extrem weiten Zeitrahmen zuzulassen ist eine Möglichkeit, die Gesamtkosten schönzurechnen – desto einfacher fällt den Verantwortlichen eine Entscheidung zur Durchführung des Projekts. Wenn bereits im Ausschreibungsverfahren ein sinnvoller Zeitrahmen vorgeschrieben wird – sinnvoll im Interesse der Betroffenen – erspart man sich das nachträgliche Ansetzen deutlich kostspieligerer Daumenschrauben an den Auftragnehmer.

    Ich würde rasend gerne mal so manchen Projektplan einsehen dürfen.

     
  18. 14. rd

    kleveblog ist unterwegs (heute Abend).

     
  19. 13. Dan Arnzz

    Kann an dieser Aktion sehen das es durch dumme Wesen an ein Büro ausgedacht is. Totale schwachsinn

     
  20. 12. Joseph Johann

    Seit Corona wissen wir, dass der Kreis Kleve seine eigenen Gesetze hat.

     
  21. 11. Joseph Johann

    KKB Kreis Kleve eigenes Unternehmen. Muss man noch etwas sagen?

     
  22. 10. Frederik Reymer

    Ich bin wie viele andere “nur” Anwohner und habe entsprechende Fragen 😊.
    Ich arbeite weder für die KKB noch für die ausführende Firma sondern gehöre der Interessentengemeinschaft der Anwohner an.

    Zu den 2.875 km -》 2, 875 km. Entschuldigen Sie den Fehler, es handelt sich nur um eine Strecke von ca. 3 km.

    Aussage KKB:
    In Intervallen von 2/3 Jahren wird eine Bestanderfassung der Straßen im Kreis gemacht. Die letzte Auswertung hat ergeben, das für den Abschnitt eine Sanierung notwendig ist. Entsprechend wurde eine eingeplant.

    Nein, weder Landwirtschaft noch die Kiesförderung hat die Schäden verursacht. Die Straße ist eine viel befahrene Kreisstraße, Schäden sind nicht auf einzelne zurück zuführen.
    Alle Kreisstraßen im Kreis Kleve werden durch die KKB unterhalten und bei nötigen Bedarf saniert (Info KKB)

     
  23. 9. Strassenbaugeschädigter

    Ich lade alle gerne mal nach dem kleinen Ort Bimmen ein. Vor drei Monaten kam die Glasfaser und es wurde gebuddelt. 2 Tage nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren, kam Firma Loock und riss alles wieder auf und verlegte neue Wasser- und Stromleitungen. Alle Strassen wurden kreuz und quer aufgerissen. Im Bereich Einfahrt Hoenselaar kann jeder bestaunen wie ” Fachgerecht eine Straße aufgeschnitten wird”. Grausam einfach nur Grausam. So etwas nennt man wohl Handwerkliche Kunst.
    Jetzt liegt erst mal alles still. Paralell wurde der Radfahrweg aufgerissen und komplett entfernt. Muss man es gesehen haben. Glaubt man nicht. Liegt nun offen wie ein Scheunentor. Es sind Szenen zu beobachten wie Radfahrer, Fußgänger und rasende Autos gleichzeit die verengte K3 in dem Bereich nutzen.
    Und jetzt kommt on Top die Komplett Sperrung der K3.
    An alle die dieses hier lesen, kommt und macht einen Abstecher nach Bimmen und berichtet anschließend hier von dem was ihr gesehen habt. Und vor allen Dingen wie ihr überhabt nach Bimmen gekommen seid.
    Das wird bestimmt interessant zu lesen.

     
  24. 8. jean-baptiste

    @7. Frederik Reymer “2.875 km lange Strecke”
    Lassen Sie mich damit beginnen, dass ich es sehr sympathisch finde, dass Sie gleich selbst zu den Problemen Stellung nehmen.
    Vermutlich werden Sie nicht die ganze Strecke bis Athen auf einmal sperren 🙂 (3.000 km, vermutlich meinen Sie knapp 3km) , aber können Sie Auskunft darüber geben, weshalb der Unterbau, nach zumindes 25 Jahre seinen Zweck erfüllt zu haben, angesichts 2004 nur der Belag erneuert wurde, der Unterbau mehr als als 50 Jahre alt ist, jetzt auf einmal nicht mehr tragfähig sein soll?
    Oder ist das der Preis dafür, dass der in Rindern geförderte Kies einen schwereren Unterbau braucht?
    In dem Fall würde der Kreis auch noch den Ausverkauf des Kieses durch die Strassenbaukosten der K3 subventionieren.
    Ich weiss, natürlich sind Sie nur für die Strassenbaumassnahme verantwortlich, und nicht für das Politikum ansich, aber es wäre sympathisch, wenn Sie uns einen kleinen Einblick in die technischen Aspekte gewähren könnten.

     
  25. 7. Frederik Reymer

    2004 wurde nur die Fahrbahndecke erneuert (3/4 cm). Nun wird der Oberbau der Straße erneuert (40 cm). Daher sind umfangreiche Arbeiten nötig.
    Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Vollsperrung. Erst ab einer Straßenseite von 8,5 m ist eine Vollsperrung zu umgehen (Fahrbahnteilung).
    Zudem ist die 2.875 km lange Strecke die ertüchtigt wird in mehrere Baufelder (Abschnitte) unterteilt. Diese werden heute vor Ort mit der ausführenden Firma, KKB und einem kleinen Kreis der Anwohner abgestimmt. Nur diese sollen dann gesperrt werden, nicht die gesamte Strecke (wie zur Zeit).
    Wir werden Einschränkungen in der Sanierungsphase haben, jedoch sollen diese auf ein möglichstes minimiert werden.

    Das habe ich gestern bei dem ausführenden Projektleiter erfragt und werde auch heute bei dem Gespräch vor Ort sein.

    Die zweite Baustelle durch Omexom ist bekannt und soll berücksichtigt werden in dem Bauablauf.

     
  26. 6. Ludger Tißen

    Es baut nicht die deutsche Glasfaser sondern die Firma Omexom früher Horlemann.Es wird ein Leerrohr dort gelegt

     
  27. 5. LCA

    @3. Jens-Uwe Habedank
    Ist doch toll, dass die Straße 20 Jahre lang gehalten hat. Ich arbeite in einem noch nicht einmal zehn Jahre alten Gebäudekomplex wo jetzt nach und nach Teile von Türen kaputt gehen. Das alles zu ersetzen, kostet richtig Asche. Kein vernünftiger Hersteller von was auch immer lässt seine Produkte so konstruieren, dass sie langlebig sind und dabei ist nicht von Billigprodukten die Rede. Es ist vollkommen konsequent, wenn es im Straßenbau auch nicht anders ist.

     
  28. 4. jean-baptiste

    @3. Jens-Uwe Habedank “erst gegen dem Jahr 2000, nebst Radweg, erneuert”
    Stimmt, damals ging das wohl mit halbseitig und Ampel.
    Habe mir übrigens erzählen lassen, dass der Fahrradweg schon viele Monate gesperrt ist.
    Vermutlich wohnen dort aber keine einflussreichen Wähler, deshalb kann man das ja dort so machen.
    BIS OKTOBER ???? Arbeiten da dann nur 2 Mann und 1 Bagger, oder was will man da fast 4 Monate buddeln ?

     
  29. 3. Jens-Uwe Habedank

    Mir ist erinnerlich, dass diese Strasse erst gegen dem Jahr 2000, nebst Radweg, erneuert/ ertüchtigt wurde – WER hat denn solch schlechte Arbeit seinerzeit abgeliefert, dass man da schon wieder ran muss???
    WER hat’s damals und heute in Auftrag gegeben und tut so als sei es normal, dass Strassen nur ca. 20 Jahre halten???

     
  30. 2. Jens-Uwe Habedank

    In Keeken hat’s letztens gebrannt, Werkstatt oder so, etliche Löschfahrzeuge kamen aus Düffelward, Brienen, Rindern und so…
    Also – nun abbrennen lassen, weil eh niemand nach Keeken (rechtzeitig) kommt???

     
  31. 1. Klever

    Das hat irgendein drittklassiger Beamter wohl entschieden. Man munkelt das es aus „arbeitsschutztechnischen“ Gründen keine Möglichkeit gibt nur eine Straßenseite zu sperren und mit Ampeln das totale Chaos zu verhindern. (Auf Autobahnen ist dies bei erhöhter Gefährdungslage natürlich weiterhin möglich) Für einen Notfallpatienten in Keeken kommt dieser Unfug einem Todesurteil gleich. Die Rettungswagen sollen wohl im Fall des Falles über den Fahrradweg fahren.