Bestes Brennholz – kein Thema für Grüne, oder?

rd | 08. März 2010, 16:58 | 25 Kommentare
Stoff für wohlig-warme Winterabende

Stoff für wohlig-warme Winterabende

Kommentator Aboguru wusste bereits im Vorfeld davon, der Naturschützer Karl-Heinz (“Charly”) Burmeister, Bevollmächtigter des BUND-Landesverbandes NRW, weist nun die rätselhaft apathische Fraktion der Grünen im Klever Stadtrat auf die jüngste unerklärliche Baumfällaktion im Stadtgebiet hin:

Schon wieder, liebe Leute, ist kurz vor dem Wochenende bei Fuiji eine prächtige Buche von den USK gefällt worden und wird so zerlegt, dass es Brennholz wird. Den Baum hatten wir in die Baumschutzsatzung aufgenommen! Seid ihr eigentlich noch über solche Aktionen informiert oder macht die Verwaltung, was sie will? Der Baum war völlig gesund. Bei der Stadt Kleve scheint derzeit die Narrenfreiheit, Beliebigkeit und Willkür ausgebrochen zu sein und ich frage euch, wer die Kontrolle übernimmt. Wer noch mitbekommen hat, wie schwer es war, eine Baumschutzsatzung einzurichten, muss von deren Effizienz masslos enttäuscht sein. Und von den GRÜNEN. Selbst wenn es einen sachlichen Grund für die Fällungen gegeben haben sollte, muss ihn die Stadt der Öffentlichkeit vorher erklären. Exponierte Bäume und Alleen haben Thema der GRÜNEN zu sein, und nicht der USK! Und nicht bei Nacht und Nebel.

Gruss Charly

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25 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 25. pd

    b) Umgang mit geschützten Bäumen im Stadtgebiet
    Ausschussvorsitzende Angenendt verweist auf die Fällung geschützter Bäume am Haus
    Dorsemagen und Haus Bernauer. Es sei bedauerlich, dass die Baumschutzsatzung offensichtlich
    keinen ausreichenden Schutz bietet.
    Stadtverordneter Dr. Leenders appelliert an Rat und Verwaltung, initiativ zu werden und
    dieser negativen Entwicklung entgegenzutreten.
    Techn. Beigeordneter Rauer stellt klar, dass die Maßnahmen nicht mit der Verwaltung abgestimmt
    worden sind. Die Eigentümer wurden zu Ersatzmaßnahmen und Bußgeldzahlungen
    verpflichtet.
    c) Erweiterungen am Haus Dorsemagen
    Die Stadtverordneten Gottfried und Gietemann zeigen sich irritiert darüber, dass der neue
    Eigentümer die Bäume für eine Erweiterung des Gebäudes abgeholzt hat. Sie erinnern sich
    an Ausführungen im Fachausschuss bzw. Rat, dass eine Erweiterung ausgeschlossen sein
    sollte.
    Techn. Beigeordneter Rauer sagt eine Prüfung und einen Bericht zum Haupt- und Finanzausschuss
    zu.
    ———————————–

    haus dorsemagen = fuji villa, oder?

    die bäume wurden von den usk gefällt?!

     
  2. 24. Mein N@me ist H@se

    und die Grünen in Kleve tun alles in ihrer Macht stehende schützenswerte Natur-Bodendenkmäler zu erhalten…ähm, eher regional überflüssig…
    Die Grünen mein ich, nicht die Bäume-wobei, wie die wohl darüber denken??

     
  3. 23. aboguru

    ergänzung zu fuji-villa-holtzhacker-buren: usk hat nicht gefällt sondern ein privat unternehmen. buche 2 im rückwärtigen grundstückteil fällt herbst 2010 oder frühjahr 2011. aktuell: die kastanie rechts vom haus (gruft runter geschaut) ist auch fällig.
    nur der aktualisierung halber

     
  4. 22. Franz Balzuweit

    Verallgemeinerungen sind hier nicht vonnöten.
    Natürlich ist es unbestritten sinnvoll und absolut richtig, Bäume zu pflegen und zu schützen, allein schon aus Respekt vor einem so komplexen Lebewesen.
    Hier geht es aber um einen konkreten Baum und um die Art der Vorgehensweise, die Herr Burmeister aus 2 möglichen auswählte. Er entschied sich für die meiner Meinung nach zweitbeste Möglichkeit, in dem er aus dem Gebüsch heraus dieses Foto machte, um es gleich darauf im Internet zu veröffentlichen, verbunden mit dem Hinweis, hier sei willkürlich und leichtsinnig gehandelt worden. Noch besser und seriöser wäre hier die zweite Möglichkeit gewesen, nämlich die, 20 Schritte aus dem Gebüsch heraus zu tun und beim Eigentümer sein Anliegen bzw. seine Bedenken vorzutragen. Möglicherweise hätte man ihm hier ein gutes Gefühl vermitteln können, was ihn dazu veranlasst hätte, diese Seite hier leer zu lassen. Vielleicht hätte er hier auch erfahren, dass der Baum von einem öffentlich bestellten Baumgutachter eingehend begutachtet wurde, der leider empfehlen musste, den Baum zu entfernen.
    Den Hinweis zum Forst hatte ich im übrigen nur gemacht, um zu unterstreichen, dass Blutbuchen keine 500 Jahre alt werden. Es sei noch mal darauf hingewiesen: Auch Blutbuchen müssen sterben.

     
  5. 21. KLE-Master

    Einige Beiträge gehen am Thema vorbei. Der Burmeister spricht doch ausdrücklich die wenigen historisch und ökologisch wertvollen Bäume von Kleve an, die deswegen geschützt aber auch gehegt und gepflegt werden sollen. Das sind Naturdenkmale wie auch z.B. die Wasserburgallee oder der Forstgarten. Da hat es keine Aspekte der Forstwirtschaft zu geben.
    Beschädigungen sind zu vermeiden und auf Krankheitsbilder ist früh zu reagieren. Wenn die Fachkompetenz nicht da ist, sind Experten hinzuzuziehen.

    Das bisherige Verfahrensmuster der Stadt, dass Technokraten der Verwaltung dem Umweltausschuss die Meinungsvorlage “Baum tot” liefern und die Laien im Ausschuss den Beschluss ungefragt durchwinken – das ist der beklagte Skandal. Hier sollte die Verwaltung dem Ausschuss eine unabhängige Expertise vorlegen, dass lebenserhaltende Maßnahmen zwecklos sind. Diese Mitteilung würde auch die Öffentlichkeit akzeptieren müssen.

     
  6. 20. Mozart

    guten morgen,
    das ist ja toll, JUH, dass heißt im Umkehrschluss, das die Stadt Kleve jeden Bürger über Ihre Schritte informieren muß. Der Bürger sitzt zu Hause, bei Bier und Chips , und die Stadt informiert, immer.
    Genau andersherum wird ein Schuh daraus, die Stadt hat keine bring Schuld, sondern der Bürger hat sich zu Informieren.
    (Wenn in Berlin ein Gesetz erlassen wird und ich es nicht weiß, so mache ich micht trotzdem Strafbar wenn ich es übertrete).
    Ich finde es schon verwunderlich wie hier manche Diskusionen geführt werden.
    Der Rat der Stadt Kleve ist vom Bürger gewählt worden, um Entscheidungen zu treffen. Es werden Entscheidungen getroffen, ob sie uns nun passen oder nicht. Genau so trifft die Verwaltung und der Bürgermeister Entscheidungen ohne den Rat zu fragen.
    So ist Demokratie.
    In der Schweiz läuft das was anders, aber da leben wir ja nicht.
    Es ist schon auffällig zu sehen, dass immer die gleichen, zu jedem Thema,
    Baumfällen, Ehekriese, Chinareise, oder Weihnachtsbraten ihren Unmut versuchen loszuwerden, wie frustriert müßt IHR sein.

     
  7. 19. Jens-Uwe Habedank

    @Franz Balzuweit: 1) Ob der Baum gesund war oder nicht – darüber läßt sich vortrefflich streiten…wenn er erst mal weg ist. Vorher mal “klare Kante” – dann wäre alles klar!

    2) Wann der Sitzungsdienst, und ob überhaupt, was wann einstellt ist ja nun mal wie bei den Lottozahlen….Drucksache 135/IX stellen die z.B., auch auf Nachfrage nicht ein; vielleicht dann mal in 6-12 Monaten? Also, da nun nun jeden Tag schauen, und finden, müssen ist doch sehr, sehr mühsam…

    3) Wenn die Gefahr besteht, dass Menschen durch die Verwaltung zu schaden kommen – dann darf es keine zwei Meinungen geben…

    4) Wohin geht denn nun das Holz und wer zahlt dann wieviel dafür?

    5) Ist es wirklich zu viel verlangt wenn die Wissenden, Entscheidenden und Handelnden informieren?! Es kann m.E. nach nicht angehen wenn die Küstenbewohner schuld sind dass sie der Tsunami trifft weil sie nicht gefragt haben…

    Das Engagement von Charly Burmeister halte ich schon für durchaus gerechtfertigt – sonst kümmert sich ja keiner drum und alle verfallen in Elegie.

     
  8. 18. Franz Balzuweit

    Hallo Herr Burmeister.
    1. Ihre Behauptung, der Baum sei völlig gesund gewesen, ist falsch. Vielleicht hätten Sie sich den Baum mal im Vorfeld (beispielsweise im Sommer 2009) anschauen sollen. Dann wären Ihnen die spärliche, kleinblättrige Belaubung und der Pilzbefall sicher aufgefallen. Im übrigen hatte diese Buche ihr Lebensalter erreicht. Blutbuchen werden nun mal selten älter als 200 Jahre. Im Klever Forst werden diese Bäume im Alter von höchstens 150 Jahren geerntet.

    2. Ihre Behauptung, die Baumfällaktion wäre bei Nacht und Nebel passiert, ist falsch. Im Dezember 2009 hat die Stadt Kleve in einer öffentlichen Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses sowie des Bau- und Planungsausschusses die Fällung dieses Baumes bekanntgegeben, und auch die Begründung hierzu geliefert.
    (http://www.kleve.de/www/sitzungsdienst.nsf/HTML/84122C92C8322874C12576870034E23B/$FILE/gemeinsamen%20Sitzung.pdf)
    Die Fällung selbst fand übrigens bei Tageslicht statt.

    3. Vielleicht ist Ihnen nicht entgangen, dass Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit diesen Baum passierten. Es wurden bereits im Vorfeld lose Äste entfernt, die ein Sicherheitsrisiko darstellten. Wenn die Gefahr besteht, dass Menschen durch herabstürzende Äste zu Schaden kommen, dann darf es keine zwei Meinungen geben.

    4. Es wird der Eindruck befördert, hier wäre billiges Brennholz produziert worden. Sie wissen vielleicht nicht, was so eine Baumfällaktion kostet. Es ist in jedem Fall preiswerter, sich beim Forst Brennholz zu besorgen.

    5. Wenn Sie in Zukunft eine Frage zu den Vorgängen an oder in der Villa Anna haben, dann kommen Sie doch einfach vorbei und informieren sich aus erster Hand, bevor Sie Ihre Meinung veröffentlichen.

     
  9. 17. GWD

    Liebe Leute,
    es ist schon erstaunlich, was in Kleve passiert ist, während man selbst fernab der Heimat und internetfrei kuren durfte. Da gibt es tatsächlich Menschen, die sich über ein paar umgefallene Bäume aufregen, die nicht ein Monstersturm, sondern vorsorglich eine städtische Kreissäge erledigte. Und das auch noch, weil diese Bäume in einer Baumschutzsatzung stehen, einem politischen Papiertiger also, dem jede Kreissäge und Kupfernagel gewachsen ist. Und was machen die Grünen? Die befinden sich in Kleve ökölogisch und politisch konform auf der Kriechspur des Schleimes, wie immer mit der Aufanhmegeschwindigkeit einer Schnecke. Prima.
    Habt ihr sonst noch Probleme?

    Wie wäre es eigentlich, sich einmal mit der übrigen Abrisswut der Stadt Kleve auseinanderzusetzen (Roterberg auf der Ackerstrasse, Tennishalle auf dem Bresserberg etc.)? Zu heiß? Wer bezahlt diese Abrissarbeiten? Wem gehörten diese Immobilien? Richtet sich diese Rechnung an den Stadtkämmerer? Alles Zevens oder was?

    In Kleve stimmt vieles nicht, wie übrigens woanders auch. Wir können von Glück reden, dass wir noch keine U-Bahn bauen mussten, trotz des täglichen Verkehrsinfarktes auf der Gruftstrasse. Aber es ist schon erstaunlich, wie wenig Kritik aus den lokalen Printmedien zu den hausgemachten Selbstherrlichkeiten und Fehlentwicklungen in Kleve und Umgebung zu erfahren ist. Umso erfrischender ist der kleveblog, gerade wegen seiner verschiedenen Meinungen und schrägen Themen.
    Es grüßt Euch der Kurlauber (bald wohl wieder voll im klever Trott).

     
  10. 16. paul

    lieber beobachter,
    wenn es so einfach wäre, 1 alter mensch für 2 junge menschen einzutauschen, wäre das doch prima und die geburtenrate steigt wieder…

    wir reden hier von bäumen, nicht von menschen.
    wir müssen keine 5 min mit dem auto fahren und zack haben wir einen wald. dort werden pro tagen bestimmt 10 bis 20 bäume gefällt und wieder neue gepflanzt.
    von daher verstehe ich deine aufregung überhaupt nicht und das thema mit einer wegwerfgesellschaft zu vergleichen ist absolut unpassend.

     
  11. 15. rainer

    hallo, @beobachter, deine stellungnahme ist, höflich gesagt, hinterfragenswürdig. der ehrlichkeithalber muß ich gestehen, ich bin kein baum.”aber sätze wie: “Vielleicht sollte man Menschen auch “entsorgen” und durch zwei Geburten “ersetzen, wenn anderen deren Nase nicht mehr passt …” Ich halte das für ein wenig übertrieben, es hat ein “Geschmäckle” längst vergangener zeiten. kein mensch ist ein Sch…baum, und am wetter werdet ihr nichts ändern können

     
  12. 14. Cleve(r)

    Wer regt sích eigentlich noch über so etwas auf, wenn man genau so hin nimmt, die die Querspange demnächt die gewachsene Kulturlandschaft zerschneidet. In einfach so. Also, wer regt sich eigentlich noch auf?

     
  13. 13. aboguru

    @ alle, das war noch nicht das ende, ein zweiter baum riese stehte auch zur dispoisition bei fjui-ex-villa. die usk´ler vom bäumefällkommando haben von einer “diagnose” gesprochen, die bäume hätten rücken oder anders gesagt als horst schlämmer pilz. und dieser böse pilz hätte die riesen beim nächsten sturm fallen lassen.
    zu den grünen: hab die auch geweeehlt und bereue es.
    aber arthur und theo sind gute freunde. die gruenen in kleve sind irgendwie “theo konform”. die jetzigen gruenen in kleve würden auch dem abriss der schwanenburg abnicken um dann daraus den neuen trio-criminale kleve (bay-leenders-bay) zu schreiben: der schwanentöter.
    lg

     
  14. 12. KLE-Master

    Das Fatale ist – seit die GRÜNEN mitregieren, scheint alles noch leichter, um
    nicht zu sagen geschmierter, zu laufen, weil – eine Opposition fehlt. Da wird
    einem angst und bange bei Schwarz-Grünen Planspielen in Land und Bund.

     
  15. 11. Sirheni

    Warum auf den Mond fliegen, wenn Kleve doch so nah? Schließlich sieht es heir bald so aus. Kann nicht mehr lange dauern.

     
  16. 10. katersblauemaus

    Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob der Baumfäller bei der USK auch der Fahrer des USK-Traktors (der Zugleitung) vom Rosenmontagszug ist. Dann wundert mich nicht, dass so viele Bäume verschwinden, so oft wie der angehalten hat um jeden seiner Bekannten zu begrüßen.
    Tja, was mit den Grünen los ist weiß ich auch nicht. Vielleicht glauben die, der NABU macht ja alles , da können wir uns zurück lehnen.

     
  17. 9. murloch

    Jedes Jahr das gleiche rumheulen. Die armen Bäume………..
    Wenn Bäume weg müssen (egal ob krank, Gefahr für die Öffentlichkeit, Umgestaltung des Verkehrsbereichs,…) dann ist es halt so. Dann wird anderweitig durch Ersatzbepflanzung ein Ausgleich geschaffen und fertig. Da muss man nicht rumheulen!
    Gäb es in unserer Kommune eine Baumsatzung würde ich jedenfalls kurz bevor diese auf einen Baum zugreift die Kettensäge ansetzen um mir mühevolle Genehmigungsprozedureren und Diskussionen zu ersparen. Beim Zugriff einer Satzung hilft ja leider oft nur der Kupfernagel!

     
  18. 8. Killepitsch

    vieleicht können wir die USK für folgendes Gewinnen.
    Für jeden seid Jahren nicht mehr gesäuberten Gulli, z.B. in Donsbrüggen wird ein neuer hochwertiger Baum gepflanzt, also kein Kirschlorbeerstrauch oso.
    da kämen bestimmt einige neue Bäume zusammen.
    Trotzdem werde ich meiner Empörung über das derzeit in kleve geschehene weiter zum Ausdruck bringen. Aber. Kann das jemand verhindern, über diesen Blog hinaus mal zur Kenntnis nehmen. Übrigens liegt so ne uraltbaumscheibe Eiche, in Nachbars Garten- der Freud sich, hat er günstig vom LKH bekommen…

     
  19. 7. Beobachter

    Mit welcher Ignoranz hier mache schreiben. Zum einen können zwei junge Bäume doch wohl kein gewachsenes jahrzehnte- oder noch älteres Baumungeheuer ersetzen – weder klimatechnisch, erst recht nicht optisch. Aber, das ist halt der Egoismus der Wegwerfgesellschaft, die da heraus klingt … Vielleicht sollte man Menschen auch “entsorgen” und durch zwei Geburten “ersetzen”, wenn anderen deren Nase nicht mehr passt … Zudem sollte ich es mal wagen, in meinem Garten einen alten Baum ungefragt zu fällen. Ist halt immer eine Sache, wo der Baum steht – und wer dahinter steht, wem das Grundstück gehört, ob der wichtig ist (nicht der Baum!) und und und. Da geht halt manchmal alles und bei anderen geht gar nichts!

     
  20. 6. paul

    was weg ist ist weg und man kann da nichts mehr ändern. wenn pro gefällten baum, zwei neue gepflanzt werden, dann ist doch alles wieder grün, oder?

     
  21. 5. Killepitsch

    da bleibt einem doch die Spucke weg was hier in Kleve gerade passiert. Ich schäme mich im nachhinein das ich für diese, hier leider nur imaginär vertretene, Theohelferlein-Partei kandidiert habe-nunja, war nicht in Kleve.
    Schämt euch ihr Grünen Schlafmützen…

     
  22. 4. rainer

    Hallo, da fällt mir noch was ein. Diese unsäglichen 70er Jahre Notunterkünfte neben der Mozartstarße werden abgerissen. In diesem Zusammenhang, hab ich der örtlichen Presse entnommen, dass solche Unterkünfte nur mit Kohleöfen beheizt werden dürfen (lt. Artikel eine Verordnung der Stadt). Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, wurde Menschen dieses zum Abriss bestimmte, hausgewordene Dreckselend als bewohnbar zugemutet. Ich glaub es hat damit geendet, dass die Leute kein Geld für Brennstoffe hatten. Hier wär doch ein Markt…..fällt diese blöden Araukarien im Tiergarten und schenkt sie den Armen zum verbrennen

     
  23. 3. KlePeter

    @Rainer, die Geschichte der Klever Kultur- und Parklandschaft dürfte Dir bekannt sein. Gerade wird mit viel Aufwand ein Stück Parklandschaft mit jahrhunderte altem Baumbestand vom Verkehr befreit. Dieser Baumbestand ist prägend für die Stadt Kleve, handelt es sich doch in der Regel um Solitärbäume oder Baumgruppen, die daher besonders schützenwert sind. Deshalb war es ja auch seinerzeit so wichtig, ein Baumkataster zu erstellen, um dieses Stadtbild zu erhalten.
    Aber es ist so wie immer. So wie es keinen Respekt vor historischer Bausubstanz gibt, kommt es unseren Stadtherren auf einen Baum mehr oder weniger ja auch nicht an. Selbst wenn es hier Nachpflanzungen geben würde – was ich nicht glaube – so dauert es mindesten 5 Generationen bis der heutige Zustand einigermaßen wieder hergestellt ist. Das werden wir alle nicht mehr erleben.

     
  24. 2. rainer

    Hallo, wird da nicht ein wenig übertrieben? Kleve….., umhaust von Wäldern, Kolken, Feuchtwiesen, Flußauen und einer Landschaft, die nicht zuletzt durch Landwirte und über die Jahrhunderte gesehen, von Kleinbauern geprägt wurde…Wie hieß die noch?: “MAin FRReund DäRRR BauMH, DäRR isssst TohhhT”

     
  25. 1. wuerth

    Was für Grüne? Gibt es in Kleve nicht. Die Leute, die bei der Kommunalwahl meinten grün gewählt zu haben, sind in Wirklichkeit einem CDU-Trojaner aufgesessen.