Silvester-Nachlese in der Innenstadt: Müllberge – und ein offenbar nicht mehr zurechnungsfähiger Autofahrer (57)

rd | 01. Januar 2020, 13:51 | 5 Kommentare
Blumenrondell in der Großen Straße: Mit voller Wucht gerammt
Sitzbänke, Bäume in der Großen Straße: Nach Kollision zerstört
Sollen doch andere den Müll wegräumen: Neujahrsstillleben in der Hagschen Straßen (Fotos: B. Pauls)

(Aktualisiert, jetzt mit den Informationen aus dem Polizeibericht) Passanten in der Innenstadt waren am Neujahrsmorgen geschockt: Nicht nur, dass an der einen oder anderen Stelle bergeweise der Feuerwerksmüll liegen geblieben war, darüber hinaus raste wohl auch ein nicht mehr zurechnungsfähiger Autofahrer durch die Große Straße. Das Fahrzeug rammte Sitzbänke und Straßenbäume und knallte offenbar auch mit großer Wucht gegen das Blumenrondell vor Tchibo. Der Aufprall war so heftig, dass die Verklinkerung an der Stelle komplett weggerissen wurde. Im Polizeibericht heißt es dazu: „In Kleve fuhr am 31. Dezember 2019 gegen 22.35 Uhr ein 57-jähriger Klever mit seinem Auto die Große Straße entlang. Er prallte gegen einen massiven Blumenkübel und beschädigte anschließend noch zwei Bäume, die von einem Metallgerüst umgeben sind. Sein Suzuki wurde durch den Unfall stark beschädigt. Der 57-Jährige ließ den Suzuki am Unfallort stehen und flüchtete zu Fuß. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei den 57-Jährigen ermitteln. Er hatte vor Fahrtantritt Alkohol getrunken, so dass ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Die Polizisten schrieben eine Strafanzeige und stellten den Führerschein sicher.“

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  1. 5. jean baptiste

    @3. rk “nicht mit Absich gehandelt hat”
    Das hängt immer davon ab, was Sie als Absicht verstehen.
    Ob das nun unser Azubi aus dem Darknet , die Sprinterin mit dem Zentner Drogen ander AB Emmerich , oder halt der jugendliche Schwachkopf auf den verschiedenen Sport / Golfplätzen oder hier der reichlich Vollgetankte Schwachmat in der Grossen Strasse war.
    Absicht was betrifft die Folgen ihres Handelns unterstelle ich keinen von denen, aber wissentlich herbeigeführt haben sie die Folgen wohl alle selbst.
    Und wer je einen Selbstversuch mit Alk gemacht hat wird mir zustimmen, egal wie tief man abgefüllt ist, eine gewisse Wahrnehmung die einem sigalisiert, dass man nicht mehr richtig spurt, hat man bis zum Einsetzen des Deliriums immer noch, also kann das Herbeiführen schon als Absicht unterstellt werden.
    Übrigens hat er ja auf einer Strecke von -zig Metern Kollisionen verursacht, und nicht gerade geringe.

     
  2. 4. jean baptiste

    Tja, hätte er in umgekehrter Reihenfolge gehandelt, sprich zuerst den Suzuki stehen lassen, und dann Trinken, hätte er sich die ganze Sache sparen können, kein kaputtes Rondell, keine kaputten Bäume, dafür aber noch ein intaktes Auto, einen Führerschein, und eine Menge Geld und Strafmassnahmen erspart.
    Dass die Klever solche inhäusigen Menschen sind, und anscheinend schon Sylvester um 22.35 h kein Fussgänger mehr in der Innenstadt unterwegs war hat dann wenigstens den Vorteil, dass keine Personen zu schafen gekommen sinf.
    Das Resultat der Blutprobe würde mich glatt interessieren, das waren bestimmt nicht nur 2 Glas zuviel.

    Allen Lesern ein gutes Neues !

     
  3. 3. rk

    @Eichhörnchen
    natürlich ist das sch***e, aber ich denke doch das der/die Verursacher/in in KLeve nicht mit Absich gehandelt hat…….
    im krassen Gegensatz zu dem Vorfall in Warbeyen.
    ……man sollte einfach nur froh sein das es nur Sachschaden ist !

    ZU dem Müll sag ich lieber nix….ich kann diese Menschen einfach nicht verstehen….

     
  4. 2. ???

    Zuerst wird der buchstäbliche Müll in Massen gekauft, abgebrannt, ob andere es wünschen oder nicht, dann wohin mit dem Müll?
    Es ist mittlerweile Normalität, dass sich Unbeteiligte darüber Gedanken machen sollen, damit dieser Müll wieder entfernt wird.

    Nein, Silvester macht so keinen Spaß!

     
  5. 1. Eichhörnchen

    Blumenrondel beschädigen ist schon scheisse, aber Bäume rammen geht gar nicht! Dieser Auto-Rowdy kann es locker mit dem Honk auf nehmen, der den Rasen in Warbeyen zerfurcht hat.