Nagepause

Behaglich im eigenen Zerstörungswerk eingerichtet: Familie Biber
Behaglich im eigenen Zerstörungswerk eingerichtet: Familie Biber

Sie legen alles flach, was ihnen vor die (ständig nachwachsenden) Zähne kommt: Biber. Doch auch die Unermüdlichsten unter ihnen machen manchmal das, was allen Arbeitnehmern zusteht: Pause! So kann es, dass Hans-Peter Reintjes während eines Spaziergangs am Altrhein auf eine friedlich dösende Biberfamilie stieß, die sich in ihrem eigenen Zerstörungswerk behaglich eingerichtet hatte. Ein sehr schönes Bild! (Herzlichen Dank an den Einsender.)

PS. Wussten Sie, dass…

… das meist braune Fell des Bibers mit 230 Haaren pro Quadratmillimeter (Mensch: bis zu 6) sehr dicht ist und vor Nässe und Auskühlung schützt?
… der Pelz regelmäßig gereinigt und mit einem fetthaltigen Sekret, dem Bibergeil (Castoreum), gepflegt wird?
… der breite, abgeplattete und mit einer lederartigen Haut bedeckte Schwanz, Kelle genannt, nicht nur als Steuer beim Tauchen, sondern auch als Thermostat und Fettdepot dient?
… beim Tauchen Nase und Ohren verschlossen werden, sodass Biber bis zu 20 Minuten tauchen können?

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Ein Kommentar

  1. Das Foto wurde nach Beendigung des Hochwasser-Einsatz des THW, auf dem Rückweg von Düffelward nach Brienen, vom Boot aus gemacht. Zwei Tage vorher war der Bau noch überflutet. Erstaunlich wie gut dieser „Holzhaufen“ die Strömung weggesteckt hat.

     

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